Login
Newsletter

Thema: Nutzen Sie KDE-Aktivitäten?

95 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
3
Von damianator am Fr, 26. April 2013 um 14:37 #

Sorry, aber finde ich absolut nutzlos und mich nervt das ich die KDE-Aktivitäten nicht komplett entfernen kann. Zum Glueck gibt's ja jetzt Klyde. Gut waere es wenn man Widgets + Panel pro Virtual Desktop einzeln konfigurieren koennte... Ich verzichte auch gerne auf Nepomuk/strigi und Akonadi. Phonon (ist mit Qt5 depreciated) wuerde ich auch nicht vermissen, nutze kaum etwas was Phonon nutzt. Ausserdem kann Phonon auch nicht auf alle Funktionen des backends zugreifen. Mit Pulseaudio ist man ohne Phonon auch besser dran. Als Media Player nur VLC und evtl. Ausweich auf MPlayer. Als Musikplayer Clementine.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Apr 2013 um 14:38.
  • 0
    Von damianator am Fr, 26. April 2013 um 14:41 #

    PS: falls jemand einen guten Musikplayer kennt (im Stil von Clementine oder Amarok - nur nicht mit so schlimmer GUI :-) )
    der VLC backend zum abspielen verwendet, freue ich mich falls ihr mir mal nen Link postet :)

    • 0
      Von asdfghjkl am Fr, 26. April 2013 um 15:16 #

      Darf ich fragen, warum man ein bestimmtes Backend zum Abspielen braucht?

      • 0
        Von damianator am Fr, 26. April 2013 um 15:33 #

        a) Ich moechte wenn moeglich Gstreamer/Xine komplett loswerden. Wird bei Gstreamer aber eher nicht klappen weil fast alle Gstreamer nutzen.
        b) Die Klanqualitaet finde ich bei VLC besser als bei Gstreamer

        • 0
          Von blubb am Sa, 27. April 2013 um 11:22 #

          a) xine ist bei phonon schon lange deprecated; gstreamer ist nur eins der beiden gängigen Backends (gstreamer und vlc)
          b) Das ist einfach nur Schmarrn

          • 0
            Von damianator am So, 28. April 2013 um 13:38 #

            google vlc gstreamer klangqualitaet - geht nicht nur mir so, besonders spuerbar mit 500Watt Anlage und Creative USB sound Karte

            • 0
              Von k_tz am So, 28. April 2013 um 14:08 #

              Beide benutzen ja denselben Audiotreiber.
              Welches GStreamer verwendest Du denn?

              0
              Von blubb am So, 28. April 2013 um 18:24 #

              Finde dabei nur einen gewissen Kommentar auf pro-linux.de...

              Und es ist an der Stelle auch völlig egal, ob du 5€ Boxen oder eine hochwertige Anlage anschließt, das spielt einfach keine Rolle welche Software die Datei abspielt.
              Einen Unterschied kann es machen, wenn du analog deine Anlage an die Soundkarte angeschlossen hast, aber da hat dann dein Player keinen Einfluss.

              Natürlich kannst du noch irgendwelche Effekte Equalizer o.ä. über deinen Sound drüber lassen, aber weder vlc noch gstreamer machen sowas per default, also ist das was du da schreibst einfach nur Schmarrn und sonst nix.

              • 0
                Von damianator am So, 28. April 2013 um 18:48 #

                Der Sound der geht aber bevor er im Treiber landet durch Gstreamer bzw. Vlc. Vllt. hat eine distro warum auch immer default Einstellungen veraender oder was auch immer. Mit der Meinung bin ich nicht allein ;)
                EDIT: Vielleicht liegt es auch an einem Unterschied wie Gstreamer und Vlc sich verhalten => Ich nutze Vlc ohne Phono und Pulseaudio, die anderen gehen ueber Gstreamer.

                Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 28. Apr 2013 um 18:52.
      0
      Von stolperstein am Fr, 26. April 2013 um 15:35 #

      Qmmp???
      http://qmmp.ylsoftware.com/

      mal probieren ....

      • 0
        Von JoeXX am Mo, 29. April 2013 um 19:48 #

        Habs mir gerade auf der Homepage angeschaut. Schaut gut aus. Ich wollte es gleich ausprobieren. Aber als 'yum install qmms' mir angezeigt hat, daß dafür 140 MB runtergeladen und die Installationsgröße 204 MB sind, war die Anwendung für mich sofort gestorben (Eine der Abhängigkeiten ist 'fluid-soundfont-lite-patches' mit 137 MB Downloadgröße). 204 MB zusätzlich ins System packen für einen XMMS Ersatz? Nein Danke.

      0
      Von Leszek am Fr, 26. April 2013 um 17:57 #

      Wenn schon qmmp vorgeschlagen wird. ...
      Was spricht gegen JuK direkt aus KDEMultimedia ?

      Wenn in Phonon VLC als Backend eingestellt wird dann wäre es doch ideal.

    0
    Von Anonymous am Fr, 26. April 2013 um 15:54 #

    Gut waere es wenn man Widgets + Panel pro Virtual Desktop einzeln konfigurieren koennte...
    Geht das nicht? Nutze KDE nicht, deshalb weiß ich nicht, ob es noch stimmt:
    http://userbase.kde.org/Plasma/de#Miniprogramm-Layouts_und_Virtuelle_Arbeitsfl.C3.A4chen

    • 0
      Von Leszek am Fr, 26. April 2013 um 17:59 #

      Das geht bis auf das Panel.
      Das Panel ist immer Global.
      Sprich man kann nicht auf einer Aktivität oder virtuellen Arbeitsfläche das Panel oben haben und bei der anderen unten.
      Ich bemängele das schon seit langer Zeit, weil das bisher noch nicht umgesetzt wurde und erst dann tatsächlich Aktivitäten aus meiner Sicht komplett werden würden.

      Btw. wird im Hintergrund bei den virtuellen Arbeitsflächen mit mehreren unterschiedlichen Widgets auf Aktivitäten bzw. dessen Technologie gesetzt.

4
Von Unerkannt am Fr, 26. April 2013 um 15:07 #

Ich wusste nicht was ich mit den KDE-Aktivitäten hätte anfangen sollen. Sie erschienen mir ziemlich nutzlos, wie auch der Rest von Plasma. In der Zwischenzeit habe ich mich vollständig von KDE getrennt.

  • 1
    Von Ron Bremer am Fr, 26. April 2013 um 15:28 #

    Ging mir genauso.

    • 1
      Von Markus B. am Fr, 26. April 2013 um 16:33 #

      Detto hier, nach über 10 Jahren KDE. Unfassbar, wie schnell mein PC sich jetzt wieder anfühlt.

      • 0
        Von Jörg am Mo, 29. April 2013 um 08:27 #

        Auch bei mir.

        Ich habe von Anfang an immer nur KDE genutzt und habe gewechselt.
        Jetzt bin ich wieder der Herr über meine Computer und schneller gehts auch.

        Jörg

    0
    Von zettberlin am Fr, 26. April 2013 um 15:34 #

    > Sie erschienen mir ziemlich nutzlos

    Weil Du sie nicht benutzt vielleicht? Genau wie ich?

    Prinzipiell sind sie aber eine gute Idee. Vor langen Jahren habe ich sowas mühseelig zusammengeskriptet in Windowmaker und XFCE tatsächlich verwendet. Aber ausgerechnet in KDE benutze ich es nicht, weil ich fest gestellt habe, dass es ohne Voreinstellungen flexibler zugeht auf dem Desktop. Normalerweise benutze ich zum Musik machen Ardour und Guitarix, ich könnte also eine Musikaktivität mit Ardour und Guitarix zurecht machen. Aber manchmal benutze ich auch nur Ardour oder nur Guitarix oder Ardour, Guitarix, Hydrogen und ncoh irgendwas drittes.
    Richtig "stabil" sind nur Kate, Firefox und Thunderbird und die sind jeweils ein Fenster auf einem Desktop, das kann ich dann auch noch per Hand anknippsen...

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Apr 2013 um 15:35.
    • 0
      Von erleuchtemich am Fr, 26. April 2013 um 18:35 #

      Ich habe mir vor längerer Zeit mal die KDE Aktivitäten reingezogen. Das Ziel war, dass ich für bestimmte Aktivitäten (Arbeiten, Surfen, Musikhören, ...) jeweils activities anlege die mir dann automatisch die nötigen Programme starten. Genau das stelle ich mir unter Aktivitäten vor. Idealerweise lassen sich auch noch die Anzahl der Bildschirm per activity konfigurieren (der physikalischen).

      Aber scheinbar geht das nicht. Ist das korrekt oder habe ich einfach die falschen Anleitungen gelesen?

      Was ich stattdessen gefunden habe, sind plasma widgets per activity ... wer braucht das ... wer braucht plasma widgets ausserhalb der Bildschirmleiste? Meine Erfahrung damit ist, dass sie gelegentlich instabil und meißtens total unfunktional sind (ausgenommen sind die, die standardmäßig in der Bildschirmleiste enthalten sind)

      • 0
        Von squirrel am Fr, 26. April 2013 um 23:09 #

        Das Ziel war, dass ich für bestimmte Aktivitäten (Arbeiten, Surfen, Musikhören, ...) jeweils activities anlege die mir dann automatisch die nötigen Programme starten.
        Aber scheinbar geht das nicht. Ist das korrekt oder habe ich einfach die falschen Anleitungen gelesen?

        Das automatische starten von Programmen (die zuvor nicht gestartet waren) geht nicht. Es ist damit gemeint, dass die Programme, die beim pausieren einer Aktivität automatisch geschlossen wurden, beim starten jener Aktivität auch automatisch wieder gestartet werden.

        Also z.B. mal angenommen du hast Dolphin geöffnet, welcher auf Unterordner X zeigt. Zudem hast du zwei PDFs und ein Dokument mit Kate geöffnet. Wenn du diese Aktivität nun pausierst, so werden die geöffneten Programme auch automatisch geschlossen. Wenn du diese Aktivität nun wieder startest, so werden auch all die zuvor geschlossenen Programme wieder automatisch gestartet. Dolphin hat Ordner X geöffnet, die beiden PDFs zeigen die genau dieselben zuvor geöffneten Seiten an, und Kate auch das zuvor geöffnete Dokument. Und alle Fenster werden auch genau an derselben Position wie zuvor angezeigt.

        Sollten mehrere Programme geöffnet werden, so ist eine SSD im Rechner natürlich sehr von nutzen, da das starten der Aktivitäten bzw. der Programme somit blitzschnell geht.

        Was aktuell auch schon möglich ist, ist dass man bestimmen kann, dass du automatisch zu einer bestimmten Aktivität wechselst, wenn ein bestimmtes Programm geöffnet wird. Also eine Zuordnung von Programmen zu Aktivitäten. Solltest du z.B. den Firefox in deiner Musikhören-Aktivität starten, so würde der Desktop zur Surf-Aktivität umschalten. Das lässt sich vielfältig über die Fenster-Regeln konfigurieren.

        • 0
          Von dfg am So, 28. April 2013 um 11:45 #

          Dolphin hat Ordner X geöffnet, die beiden PDFs zeigen die genau dieselben zuvor geöffneten Seiten an,

          Geht das auch wenn man den Adobe Reader für PDFs verwendet?

          Geht das generell mit NICHT KDE Programmen?

          0
          Von Strahlex am So, 28. April 2013 um 20:19 #

          Klingt eigentlich ganz nützlich, eventuell sollt ich mir das auch mal ansehen. Geräde bei der Elektronik-Entwicklung hat man gerne mal ein paar Fenster offen, bzw. müsst ich dann nicht alle offen lassen wenn ich kurz was anderes mache.

    0
    Von krake am Fr, 26. April 2013 um 17:51 #

    Ich wusste nicht was ich mit den KDE-Aktivitäten hätte anfangen sollen

    Das ist wie bei virtuellen Desktops eine Frage der Verwendung. Wenn man bis zu einem gewissen Punkt etwas nicht zur Verfügung hatte, kommt man auch gut damit ohne aus.
    Wenn man es erst einmal über längeren Zeitraum eingesetzt hat, möchte man es nicht mehr missen.

    Momentan ist natürlich das Konzept auch noch sehr beschränkt umgesetzt, aber ich denke dass sich das mit der Zeit verbessern wird.

    Im Wesentlichen bilden Aktivitäten den Umstand ab, dass mit Programmen oft verschiedene Sachen gemacht werden.
    Zum Beispiel haben Benutzer nicht notwendigerweise zwei verschiedene Benutzerkonten für berufliche und private Benutzung, sondern wechseln lieber manuell Profile in den Anwendungen. Ohne Aktivitäten in jeder Anwendung extra, mit Aktivitäten einmal für alle Anwendungen die das unterstützen.

    ...wie auch der Rest von Plasma.

    Für mich erschließt sich da der Zusammenhang nicht, aber wird schon einen geben.

    • 0
      Von Unerkannt am Fr, 26. April 2013 um 18:09 #

      Aktivitäten sind doch ein Konzept von Plasma. Sie fassen Plasma Widgets in umschaltbare Gruppen zusammen. Es ist für mich nutzlos. Genau wie alle Widgets die auf dem Desktop abgelegt werden. Da liegt der Zusammenhang.

      • 1
        Von krake am Fr, 26. April 2013 um 18:59 #

        Nein, Plasma Desktop ist eine der Anwendungen, die Aktivitäten bereits unterstützen.

        Aktivitäten sind eine von Plasma benutzte Technologie, wie D-Bus oder X11.

        Die Aussage "X11 erscheint mir ziemlich nutzlos, wie auch der Rest von Plasma" macht ja auch wenig Sinn und hat den selben Zusammenhang, eben dass Plasma (Desktop) eine Anwendung ist, die X11 benutzt.

        • 0
          Von Unerkannt am Fr, 26. April 2013 um 19:22 #

          Und dort ist die Funktion für mich vollständig nutzlos. Kennst du noch andere Anwendungen die diese Technologie benutzen oder war das jetzt ein theoretischer Einwand?

    0
    Von ehWurst am Fr, 26. April 2013 um 18:53 #

    Ich auch, insoferne, dass mein Squeeze jetzt mit Trinity läuft. Das gute alte KDE3.5 lebt weiter.

    1
    Von Workoft am Sa, 27. April 2013 um 18:31 #

    Wer seinen Computer den ganzen Tag in etwa gleich verwendet, wird Aktivitäten nicht gebrauchen.
    Aktivitäten richten sich vor allem an Nutzer, die sehr verschiedene Dinge an einem Computer machen. So lassen sich diverse Einstellungen an bestimmte Aktivitäten anpassen. Man kann zum Beispiel eine Aktivität "Präsentation" einrichten, bei der sich der Bildschirm des Laptops nicht abdunkelt oder ausschaltet und außerdem diverse private Dinge nicht sichtbar sind, wie zum Beispiel ein Bild des Partners als Desktop-Hintergrund oder ein Ordner mit Partybildern auf dem Desktop. Anstatt dessen ein sauberer Desktop und das Logo der Firma als Hintergrundbild und das bonbonfarbene Plasma-Theme wird durch ein schlichtes ersetzt, die Bookmarks zu Pornoseiten im Browser verschwinden.
    Ich finde dies ein durchaus realistisches Szenario, auch wenn die Meisten so etwas nicht brauchen werden.

    Zu sagen, es sei sinnlos, weil man es selbst nicht braucht, ist eine sehr beschränkte Sichtweise. Viele Anwendungen sind nur deswegen so erfolgreich, weil sie eine breite Nutzerbasis bedienen, von denen jeder andere Anforderungen hat. Das wiederrum führt dazu, dass jeder Benutzer Funktionen findet, die er nicht braucht. Das bedeutet aber nicht, dass sie nutzlos sind und entfernt werden sollten. Und entfernbar ist in vielen Fällen auch nicht so einfach. Aktivitäten sind kein einzelnes Programm sondern ein Feature, das von jeder Anwendung unterstützt werden kann.

    Es ist schon erstaunlich, wie fast alles Neue erst einmal schlecht geredet wird, vor allem von Menschen die keine Ahnung haben. Manches stellt sich dann im Endeffekt als sehr nützlich heraus, anderes eben nicht. Einfach abwarten.

    • 0
      Von Unerkannt am So, 28. April 2013 um 09:08 #

      Einfach abwarten.
      Gewartet hab ich. Ich habe 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6 und 4.7 mitgenommen. Ich denke 2 Jahre sind eine gute Basis für eine Bewertung.

      0
      Von dfg am So, 28. April 2013 um 11:48 #

      die Bookmarks zu Pornoseiten im Browser verschwinden.

      Geht das auch wenn man Firefox Sync verwendet?
      Stelle ich mir alles sehr unsychron vor, führt bestimmt zu Datenverlust auf dem Sync Server.

1
Von Paulibaer am Fr, 26. April 2013 um 15:39 #

Ich halte oft Unterrichte zu technischen Themen in diversen Lehrgängen.
Mit den Aktivitäten kann ich meine Arbeitsoberfläche den aktuellen Gegebenheiten mit wenigen Mausklicks anpassen.

Für mich UNVERZICHTBAR!

Paulibaer

1
Von ms123 am Fr, 26. April 2013 um 16:05 #

Warum kann den so ein Zeug nicht einfach in eine normale Applikation gesteckt werden,
dann kann es jeder der es will installieren und die anderen werden nicht belästigt.

  • 0
    Von zettberlin am Fr, 26. April 2013 um 16:53 #

    So eine "Applikation" wäre ohnehin nur eine Art Fernbedienung für in Plasma eh eingebaute Funktionen. Ich wüsste auch nicht, wann mich die Aktivitäen jemals genervt hätten, sind leicht zu ignorieren...

    1
    Von sebas am Fr, 26. April 2013 um 17:02 #

    Womit wirst du denn belästigt?

    Die Aktivitäten in KDE Plasma sind so gebaut, dass sie, wenn man sie nicht nutzt, auch nicht im Wege stehen. Sie produzieren keinen Overhead, wenn man nicht mehr als eine nutzt, oder zwischen Aktivitäten umschaltet.

    Mit nur einer Aktivität verhält sich die Arbeitsumgebung genauso wie früher, das ist eins der Grundkonzepte dieses Designs.

    Wenn du beschreiben könntest, wo dich die Aktivitäten stören, können wir uns im Plasma Team da Gedanken drüber machen, und das Problem gegebenenfalls lösen, sie sollen ja wie gesagt nicht im Wege stehen, sondern eine optionale Erweiterung für komplexere Workflows bieten.

    • 1
      Von dgrat am Sa, 27. April 2013 um 11:59 #

      Du versuchst doch nicht im ernst nem Bauern Physik zu erklären. Frei nach dem Motto was er nicht kennt, isst er auch nicht, wird der Versuch gnadenlos scheitern.

      0
      Von mmnmnmnm am Sa, 27. April 2013 um 12:00 #

      Ich gehe da eher von einer vorübergehenden "optischen" Belästigung aus.

      • 0
        Von mgraesslin am So, 28. April 2013 um 09:12 #

        Welche "optische Belästigung"? Die drei Punkte im Panel? Zwei Klicks und sie sind weg! Wo sonst gibt es Aktivitäten zu sehen? Im Kontextmenü von KWin - wenn die stören: KWin hat eine Build Option um Activities auszuschalten.

        • 0
          Von k_tz am So, 28. April 2013 um 12:28 #

          Du redest von einem Feature, dass der Großteil der Nutzer nicht verwendet. Das hat so in etwa den Status von Tiling. Und hat man dieses Tiling-Feature ganz prominent und standardmäßig auf der Desktopoberfläche platziert? Nein, das hat man nicht, man hat es mittlerweile sogar enfernt.

          Es wird Zeit, KDE4 in eine wirklich funktional stabile Desktopumgebung umzuformen, mit der man auch zuverlässig über mehrere aufeinanderfolgende Versionen hinweg arbeiten kann, und zwar über Jahre hinweg. Nur aus diesem Grunde hat sich bei Suse eine Entwicklergruppe gefunden, die uns Nutzer in Zukunft vor solchen Programmierexperimenten "schützt", und uns einen KDE4-Desktop anbieten wird, dessen Featureset gerade in funktionaler Hinsicht über längere Zeit hinweg konstant und verläßlich bleibt, ohne Experimente wie Nepomuk, Akonadi, Virtuoso oder Aktivitäten. Wer will, kann sich diese Features dann problemlos hinzuinstallieren, eine Vorgehensweise, die im Hinblick auf Features, die nur eine Minderheit benutzt, auch sinnvoll ist.

          Und das es sich hierbei um eine Minderheit handelt, das zeigt die Prolinuxumfrage sehr deutlich.

          • 0
            Von dgrat am So, 28. April 2013 um 12:41 #

            Ich persöhnlich benutze keine Aktivitäten und ich wusste nicht mal, dass es welche gibt. So viel zum Thema störend! Andere Features wie Nepomuk finde ich eigentlich ziemlich geil. Wenns dich stört, dann schalt den Service halt aus. Anscheinend speichern manche Leute halt nicht viele Dateien auf ihrem Rechner oder benutzen derart alte Hardware, dass nicht mal ein Indizierungsdienst laufen darf. Wundert mich auch nicht, weils nix zu speichern gibt auf ner 8 GB Festplatte ..
            Kauf dir halt bei ebay für 100 € nen neueren "alten" Rechner mit ner Dual Core CPU anstatt hier rumzujammern, dass du zu faul bist den Dienst auszuschalten.

            0
            Von mgraesslin am So, 28. April 2013 um 12:56 #

            Der Vergleich mit Tiling hinkt ganz gewaltig. Tiling wurde entfernt, weil der Code unter bit rot leidete und niemand da war es zu pflegen. Für Activities kann man das jetzt nicht behaupten.

            Der Hinweis auf Klyde hinkt auch etwas. Ich erinnere mich, dass ich hier im Forum öfters mal geschrieben habe, dass man sich doch beim Distributor seines Vertrauens beschweren soll, wenn Nepomuk und/oder Akonadi zwangsinstalliert werden. Dass openSUSE dies nun im Paketieren umsetzt, freut mich natürlich und entspricht auch dem wie wir uns das als Entwickler vorstellen - deshalb sind es ja im Code optionale Abhängigkeiten.

            • 0
              Von Anon Y. Mouse am So, 28. April 2013 um 13:18 #

              würd mich mal wundernehmen was fürne distro die alle verwenden, bei denen kde sone katastrophe ist...

              0
              Von k_tz am So, 28. April 2013 um 14:06 #

              Woher sollen denn Normalnutzer wissen, was Ihr bei KDE als optional gestaltet und was nicht?

              Das KDE, das wir kennen, stammt von openSUSE, Ubuntu oder Debian und dort wird zur Zeit alles mit allem verknüpft und von allem abhängig gemacht, gerade Debian installiert über seine standardmäßig vorgegebenen "Recommends" jede noch so wenig benötigte KDE-Software. Was dann herauskommt, ist ein völlig zugebloateter KDE-Full-Desktop mit möglichst allen Features, die alle gleichzeitig gestartet zu werden scheinen.

              Irgendwelche "Proteste" oder auch nur leise Kritik aus dem KDE-Lager habe ich dazu noch nie gehört. Gibt es denn irgendeine Anleitung, wie man denn KDE4 nur aus Kdebase und Kdelibs möglichst minimal zusammenbauen kann?

              Da passen dann die Aktivitäten - für Leute, die dieses Feature nicht benutzen möchten und das sind wohl die meisten - wie die Faust aufs Auge, immer vorausgesetzt, man haut dieses als Standard zwangsweise auf den Desktop. Debian, Ubuntu und Co. werden es schon richten, frei nach dem Motto: "Alles drauf!" Ich kann nur hoffen, dass wenigstens openSUSE das jetzt standardmäßig ändert.

              Was hältst Du denn vom Ergebnis dieser Abstimmung? Überrascht? Oder wird so etwas einfach ignoriert? Vermutlich Letzteres.

              • 0
                Von krake am So, 28. April 2013 um 15:40 #

                Irgendwelche "Proteste" oder auch nur leise Kritik aus dem KDE-Lager habe ich dazu noch nie gehört.

                Warum sollte man das protestieren?
                Die Distributoren erhalten eine sehr flexible Auswahl an Softwarekomponenten und gestalten ihre Pakete davon nach ihren Richtlinien.

                Die Aufteilung entspricht dabei deren verfügbaren Ressourcen und den Zielvorstellungen ihrer Anwender.

                Debian hatte zum Beispiel schon Einzelapplikationspakete wo andere Distributoren noch Modulpakete machten, eben weil Debianbenutzer gerne die Möglichkeit hatten, gezielt Applikationen zu installieren.
                Die einfache Installation aller Programme eines Moduls wurde dabei über Metapakete realisiert, was wiederum die Leute zufrieden stellte, die einen größeren Installationsumfang wünschten.

                Die Modulgesamtpakete waren deswegen noch nicht falsch, die anderen Distributoren hatten einfach diesen Weg gewählt.

                Manchmal gab es dann Beschwerden von Benutzern auf KDE Mailinglisten, aber dort waren sie natürlich nicht richtig adressiert. Nach Klärung der tatsächlichen Gegebenheiten hat das entsprechende Feedback dann die richtigen Adressaten erreicht und dort eine entsprechende Änderung in der Paketierungsstrategie herbeigeführt.

                Unabhängig davon kann trotzdem jeder Distributor selbst entscheiden eine andere Form der Paketierung durchzuführen und es liegt wie auch vorher nicht an KDE sondern an den Benutzern der Distribution Kritik zu äußern, wenn die gewählte Form nicht den Anforderungen entspricht.

                0
                Von mgraesslin am So, 28. April 2013 um 20:11 #

                Irgendwelche "Proteste" oder auch nur leise Kritik aus dem KDE-Lager habe ich dazu noch nie gehört.
                Wirst du auch nicht, da wir durchaus Kommunikationskanäle haben, bei denen das nicht auf Slashdot landet ;-) Aber wie mein Vorredner schon anmerkte, ist es nicht unsere Aufgabe den Distributionen zu sagen, wie sie es paketieren sollen. KDE stellt nur Quellcode Pakete bereit - wie man das dann paketiert ist Aufgabe der Distibutionen, welche Zielgruppen gerechte Zusammenstellungen manchen. Mich hat persönlich schon seit Jahren überrascht, dass es nicht eine Distri gibt, die gezielt nicht Nepomuk und Akonadi paketiert. So wie die Nutzern meckern, hätte das ja die Erfolgsdistri werden müssen...

                Gibt es denn irgendeine Anleitung, wie man denn KDE4 nur aus Kdebase und Kdelibs möglichst minimal zusammenbauen kann?
                Abgesehen davon, dass es kein "KDE4" gibt... CMake sagt sehr genau welches optionale und welches zwingende Abhängigkeiten sind. Also ja, das sollte ein Paketbauer auch ohne gezielte Anleitung hinbekommen.

                Was hältst Du denn vom Ergebnis dieser Abstimmung? Überrascht? Oder wird so etwas einfach ignoriert? Vermutlich Letzteres.
                Ich hab mir das Ergebnis nicht angeschaut, da ich Abstimmungen bei pro-linux als nicht representativ ansehe.

                Aber wenn rauskommt, dass die meisten Pro-Linux Leser es nicht nutzen: nein das überrascht mich nicht - ich nutze Activities auch sehr wenig (genaugenommen nur um mein Notebook an den Fernseher anzuschließen). Unser Ziel bei der Umsetzung war, dieses neue Konzept den Nutzern nicht aufzuzwingen, sondern nur als Ergänzung anzubieten. Ich denke dies haben wir bisher sehr gut hinbekommen und werden in dieser Richtung weiterarbeiten. Daher ist das Ergebnis so einer Umfrage auch für die Entwicklung irrelevant. Activities nicht zu verwenden ist absolut Bestandteil der Strategie.

                • 0
                  Von k_tz am So, 28. April 2013 um 20:29 #

                  "Also ja, das sollte ein Paketbauer auch ohne gezielte Anleitung hinbekommen."

                  Also nicht Otto Normalnutzer. Und dann alles auf die Distros "schieben" wollen?
                  Das passt nicht so wirklich. :-)


                  "Activities nicht zu verwenden ist absolut Bestandteil der Strategie."

                  Ein Glück.

                  • 0
                    Von mgraesslin am So, 28. April 2013 um 20:44 #

                    Also nicht Otto Normalnutzer. Und dann alles auf die Distros "schieben" wollen?
                    Das passt nicht so wirklich. :-)
                    Welcher Otto Normalnutzer baut denn KDE Software direkt aus den Quellen? Da fällt mir nur Gentoo ein und die haben das AFAIK sehr gut über die useflags umgesetzt.

                    0
                    Von MGrabo am So, 28. April 2013 um 20:44 #

                    Also nicht Otto Normalnutzer. Und dann alles auf die Distros "schieben" wollen?
                    Das passt nicht so wirklich. :-)

                    Was genau meinst du damit? Natürlich passt es. Für Otto-Normalnutzer gibt es ja auch keine Pakete von KDE direkt. Die KDE Community stellt nur den Quellcode zur Verfügung. Würdest du dir - als Otto-Normalnutzer - es etwa zutrauen, dir KDE vom Quellcode selbst zu kompilieren? Das ist sicher nichts für Normalnutzer. Genau das definiert doch eine Linux-Distribution... der Nutzer bekommt eine von den Maintainern der Distribution zusammengestelltes Softwarepaket. Da haben die Entwickler von KDE keinen Einfluss darauf. Und ja, die Maintainer der Distribution wissen garantiert wie man so etwas auch kleiner paketieren kann. Denn sonst würden die es nie zu einem Maintainer schaffen, da es ja zu deren Aufgaben gehört.

                    Wenn du mit der zusammenstellung der der KDE-Pakete bei deiner Distribution also unzufrieden bist, dann musst du dir eine andere suchen, welche deine Bedürfnisse erfüllt.

                    • 0
                      Von k_tz am So, 28. April 2013 um 21:39 #

                      "Wenn du mit der zusammenstellung der der KDE-Pakete bei deiner Distribution also unzufrieden bist, dann musst du dir eine andere suchen, welche deine Bedürfnisse erfüllt."

                      Die gibt es bis dato IMO nicht. Deshalb nutze ich auch kein KDE4 mehr. Ich hatte zwar bis vor kurzem noch gedacht, wenn ich mir einen Quadcore mit ordentlich RAM kaufe, dass ich dann ganz bestimmt KDE4 nutzen würde. Dem ist aber überraschenderweise nicht so, ich bin tatsächlich bei LXDE mit drei KDE3-Programmen geblieben. Dafür halten die 8GB RAM noch ein paar Jahre, um die Systemmindestvoraussetzungen auch kommender LXDE-Versionen zu erfüllen.

                      • 0
                        Von MGrabo am So, 28. April 2013 um 21:52 #

                        Die gibt es bis dato IMO nicht.

                        Dann gab es bist dato wohl keinen Bedarf dafür.

                        Ich hatte zwar bis vor kurzem noch gedacht, wenn ich mir einen Quadcore mit ordentlich RAM kaufe, dass ich dann ganz bestimmt KDE4 nutzen würde. Dem ist aber überraschenderweise nicht so, ich bin tatsächlich bei LXDE mit drei KDE3-Programmen geblieben.

                        So unterschiedlich können Erfahrungen sein. Ich habe auch ein QuadCore (i7 mit 2,7GHz) und bei mir läuft KDE4 sehr flüssig. Ich habe allerdings auch eine SSD im Notebook. Jedenfalls gibt es im Moment nichts, was mich hin zu anderen DEs und somit weg von KDE treiben könnte. Ganz im Gegenteil, ich würde etliche Funktionen sogar vermissen.

    0
    Von Strahlex am So, 28. April 2013 um 20:21 #

    Wer wird belästigt? Irgentwie ist es eh ziemlich versteckt.

0
Von lucas am Fr, 26. April 2013 um 16:12 #

Aber ich hät gern das Chromium dann immer wieder mit den passenden Tabs geöffnet wird.

Ich hab ihn so eingstellt das er mir immer wieder die Tabs der letzten offenen Sitzung anzeigt. Wenn ich aber verschiedene Aktivitäten hab wo ich den Chromium hinzugefügt hab, wird (sobald Chromium in einer anderen Aktivität gestartet wird) einfach ein leerer Chromium gestartet da es für ihn wie eine weitere Instanz aussieht.

Beim Entwickeln möcht ich das andere Tabs geöffnet werden als wenn ich die Unterhaltung-Aktivität starte. Selbes gilt für andere Programme wie Musikplayer (ich hät gern das beim Programmieren bei der Playlist weiterläuft die ich vorher hatte) oder Texteditor (selbe Tabs wieder offen wie vorhin).

Bis anhin kann man mit Aktivitäten ja nicht viel mehr als das automatisch die Programme zu starten, das überzeugt mich noch nicht.

  • 0
    Von krake am Fr, 26. April 2013 um 17:56 #

    Ja, da mangelt es noch an der Unterstützung in den einzelnen Applikationen.

    Anwendungen bei Bedarf zu starten ist eine Sache, bereits laufenden Anwendungen sollten, sofern sie in beiden Aktivitäten erwünscht sind, selbst auf den Wechsel reagieren und die für sie beste Reaktion auf die neue Aktivität zeigen.

    Das ist dann auch schneller, weil ja das Beendigen (und die dabei möglicherweise nötige Zustandssicherung) und das Starten (und die dabei nötige Initialisierung) eines Prozesses wegfällt.

0
Von Ich Bins am Fr, 26. April 2013 um 16:35 #

ich habe auf meinem Rechner seit langem drei Aktivitäten eingerichtet und nutze sie regelmäßig.

  • 0
    Von mnmnmnmn am Sa, 27. April 2013 um 11:51 #

    Das hatte ich auch schon immer so getan, nur habe ich die "Aktivitäten" auf verschiedene Workspaces verteilt. Die KDE4-Aktivitäten sind so halt ein weiteres Angebot, wie man seinen Workflow organisieren kann, wenn man das denn so möchte.

0
Von mir am Fr, 26. April 2013 um 16:47 #

KDE Aktivitäten sind für mich nutzlos, da die Programme sie nicht vernünftig unterstützen. Im Prinzip müssten Programme sich die Einstellungen für jede Aktivität separat merken. Das mag vielleicht in Zukunft für KDE Programme recht gut funktionieren, allerdings benutze ich auch massig GTK-Anwendungen, die vermutlich nie eine vernünftige Integration haben werden.

Der einzig sinnvolle Anwendungszweck den ich sehe ist das schnelle Umstellen des Desktops von Maus+Tastatur-Bedienung auf Touch-Bedienung. Da ja immer mehr Laptops einen abnehmbaren Screen haben, könnte das in Zukunft durchaus interessant werden.

Insgesamt sind Aktivitäten meiner Meinung nach eine gute Idee, die aber leider an den Anwendungen scheitert. Das wird sich wohl auch so schnell nicht ändern.

  • 0
    Von sdfkjhweiouhk am Fr, 26. April 2013 um 17:23 #

    Sehe ich genauso. Die Idee ist sehr gut. Aber seit Jahren kommt nichts dabei rum. Die Aktivitäten sind für mich keine Hilfe, weil es jeder Arbeitsablauf, den ich irgendwie mit Hilfe von Aktivitäten erledigen will, an zig Stellen nicht funktioniert.
    Erzählt mir nicht, ich solle Bug-Reports und Feature-Requests schreiben. Ein Feature-Request, der nach dem Sinn von dem Cashew oben rechts fragt, gibt es schon. Das ist seit Jahren ungeklärt. Das Ding ist im Moment nutzlos. So lange ich diesen Sinn nicht verstanden habe, macht es für mich keinen Sinn, andere Requests zu serstellen.

    0
    Von krake am Fr, 26. April 2013 um 18:02 #

    Ich gebe dir da völlig recht.
    Leider ist es oft für Anwendungsprogrammierer nicht so einfach, ein neues Konzept zeitig und sinnvoll zugleich zu unterstützen.

    Viele Anwendungen sehen keinen Wechsel wzischen Profilen oder ähnlichem vor, d.h. deren Entwickler werden sich zuerst um die dafür nötige interne Infrastruktur kümmern müssen.

    Bei anderen gibt es zum Teil interne Annahmen, z.B. dass der Profilwechsel eine direkte Interaktion des Benutzer ist und somit der Benutzer der Applikationn gerade seine Aufmerksamkeit widmet (um z.B. wegen ungespeicherter Änderungen nachzufragen).

    Wenn der Wechsel nun aber von außen, also über Aktivitäten angestoßen wird, dann ist das nicht mehr länger gültig und kann daher zuerst entsprechende Umbauarbeiten erfordern.

    1
    Von Nille02 am Sa, 27. April 2013 um 12:27 #

    Aus solchen Gründen nutze ich keine Linux Desktops mehr. Es ist ja auch nicht nur ein Problem von KDE, Gnome und Ubuntu kochen ja auch immer mehr ihr eigenes Süppchen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Apr 2013 um 12:27.
    0
    Von blubb am Sa, 27. April 2013 um 15:27 #

    Es liegt nicht nur am Anwendungssupport, sondern auch an der Implementierung. Ich habe die Aktivitäten testweise mal eine zeitlang verwendet und mich sogar daran gewöhnt. Im Prinzip ist es den virtuellen Arbeitsflächen gar nicht so unähnlich, nur im Prinzip mächtiger.

    Das Problem ist aber, dass die Integration nicht optimal ist. Mit dem Arbeitsflächenumschalter kann ich ein Fenster einfach nur auf eine andere Arbeitsfläche ziehen. Alternativ z.B. Mausrad auf die Titelleiste o.ä.
    Bei den Aktivitäten muss ich per Rechtsklick ein Menü öffnen, in einem Untermenü eine neue Aktivität auswählen der ich das Fenster zuordnen will und schließlich das gleiche nochmal um es von der aktuellen Aktivität zu entfernen.
    Einen zugänglicheren Weg Anwendungen zwischen Aktivitäten zu verschieben habe ich noch nicht gefunden.

    Dazu kommt, dass man zwar zwischen Aktivtitäten wechseln kann, aber nicht so ohne weiteres die Anwendungen von 2 Aktivtäten gleichzeitig darstellen kann (was übrigens ein Vorteil gegenüber den Virt. Desktops wäre). Dadurch wird es aber notwendig die Anwendungen immer mal wieder neu zuzuordnen und da kommt das Problem oben zum Tragen.

    Aufgehört habe ich die Aktivtitäten zu verwenden, nachdem es bei mir in 4.10 nicht mehr richtig funktioniert hat. Wenn ich die Aktivtiät wechsle, dann kann ich plötzlich nicht mehr zurück zur "Default" Aktivtität. Das heißt aber auch, dass ich an meine ursprünglichen Fenster nicht mehr rankomme bzw. nur noch indem ich kwin abschieße/neu starte.
    Danach war bei mir erstmal die Luft raus...

    Prinzipiell finde ich sind die Aktivtitäten eine gute Idee, aber auch nach einigen Versionen der Entwicklung empfinde ich das System noch als sehr unausgereift.

    • 0
      Von squirrel am Sa, 27. April 2013 um 18:14 #

      Dazu kommt, dass man zwar zwischen Aktivtitäten wechseln kann, aber nicht so ohne weiteres die Anwendungen von 2 Aktivtäten gleichzeitig darstellen kann (was übrigens ein Vorteil gegenüber den Virt. Desktops wäre). Dadurch wird es aber notwendig die Anwendungen immer mal wieder neu zuzuordnen und da kommt das Problem oben zum Tragen.

      Aber man kann doch beliebige Anwendungen auf beliebig vielen Aktivitäten anzeigen lassen. Einen Absatz oben dran hast du ja selbst geschrieben, dass du beim Verschieben von Anwendungen zu einer anderen Aktivität, diese erst zu einer Aktivität hinzufügen und bei der anderen dann entfernen musst. Aber genau bei dem zwischenschritt, wo eine Anwendung beiden Aktivitäten zugeordnet ist, hast du doch den gewünschten Effekt. Über die Fensterregeln kannst du es übrigens auch so einrichten, dass bestimmte Programme automatisch einer bestimmten oder gleich allen Aktivitäten zugeordnet wird/werden, sowie du die Programme startest. So habe ich z.B. Kaffeine und Spotify übergreifend über alle Aktivitäten verfügbar. Wenn ich also Spotify in einer Aktivität starte, so sehe ich die Instanz von Spotify auch bei den anderen Aktivitäten. Das Fenster bleibt einfach da wo es sich auch in der anderen Aktivität befunden hat. Bei meiner Entwicklungsumgebung Ecplise habe ich die Fensterregeln so definiert, so dass der Desktop automatisch zu meiner Arbeits-Aktivität wechselt, so wie ich Eclipse starte.

      Bei der Handhabung gebe ich dir aber recht. Da könnte man noch einiges besser machen.

      • 0
        Von blubb am So, 28. April 2013 um 10:02 #

        Aber man kann doch beliebige Anwendungen auf beliebig vielen Aktivitäten anzeigen lassen. Einen Absatz oben dran hast du ja selbst geschrieben, dass du beim Verschieben von Anwendungen zu einer anderen Aktivität, diese erst zu einer Aktivität hinzufügen und bei der anderen dann entfernen musst. Aber genau bei dem zwischenschritt, wo eine Anwendung beiden Aktivitäten zugeordnet ist, hast du doch den gewünschten Effekt.
        Das ist mir schon klar, aber das ist doch viel zu umständlich, insbesondere, wenn es sich nicht um 1 sondern um z.B. 3 oder 4 Anwendungen handelt.

        Über die Fensterregeln kannst du es übrigens auch so einrichten, dass bestimmte Programme automatisch einer bestimmten oder gleich allen Aktivitäten zugeordnet wird/werden, sowie du die Programme startest.
        Klar, solche Dinge gehen immer, aber ich denke auch das könnte man intuitiver machen. Z.B. über ein kcm, in dem ich von vornerein ein paar Regeln bzgl. der Aktivitäten und der Fenster festlegen kann.

0
Von bingobongo am Fr, 26. April 2013 um 17:21 #

nutze aktivitäten nicht

habe aber 4 desktops so eingerichtet, dass ich auf jedem andere Sachen bearbeite.

Aktiviäten habe ich soweit wie möglich raus konfiguriert.

1
Von pvb am Fr, 26. April 2013 um 17:53 #

finde die Desktopumgebung aber relativ egal.
Es könnte auch jede beliebige andere DTE sein.

Mir kommt es darauf an mehrere Terminals geöffnet zu haben.
Das meiste mache ich eh in der Kommandozeile.
Und zum editieren benutze ich vim, weil das auf jedem Unixoiden vorinstalliert bin und ich häufig per ssh auf entfernten Rechnern arbeite. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann er nach einer gewissen Einarbeitung nämlich hervorragend mit vim arbeiten.

Neben vim braucht man dann noch qmake, make, g++, git, doxygen, swig, ... und man kann arbeiten. Ganz ohne DTE.

Wenn ich was graphisches brauche tippe ich im Terminal
firefox
gimp
ooffice
okular
qtcreator
oder sonst was ein.

Das DTE ist mir egal, hauptsache die obigen GUI Programme funktionieren, wie man das erwartet.

  • 0
    Von Unerkannt am Fr, 26. April 2013 um 18:16 #

    Dann kannst du eigentlich auch vollständig auf eine Desktopumgebung verzichten. Ein Dynamic-Window-Manager oder ein Tiling-Window-Manager würde vermutlich eher deinem Benutzungsprofil entsprechen.

1
Von Frank Frank am Fr, 26. April 2013 um 19:47 #

Bestätigt den Eindruck, den ich immer schon hatte: Aktivitäten sind ein Feature für ganz wenige Nutzer, die aktuelle Implementierung und die Entwickler tun aber so, als wäre es ein Mainstream-Feature. Ich habe nichts dagegen, dass es Aktivitäten gibt, aber sie sollten in der Default-Konfiguration einfach komplett unsichtbar sein. Genau wie die Plasma-Applets auf dem Desktop, die sich auch nur im Weg. Ich deaktiviere aktuell sogar den plasma-network-manager weil er immer noch nicht sauber funktioniert und dem GNOME-Applet unterlegen ist.

  • 0
    Von Pitti am Fr, 26. April 2013 um 20:28 #

    Ach das Zeug.... Ich habe das nach der Neuinstallation aus der Kontroll-Leiste entfernt, weil ich damit nichts anzufangen wußte. Gibt es dafür überhaupt einen vernünftigen Verwendungszweck??

    • 0
      Von Sputnik am Sa, 27. April 2013 um 06:44 #

      Ja. Klar.

      Verschiedene Nutzungsprofile des selben Rechners.
      Also z.B.
      * zusätzliche Admin-Oberfläche (beispielsweise mit Überwachungsapplets, Konsole, Notizen etc.)
      * Netbook-Oberfläche / Traditionelle Oberfläche
      * Oberflächen die zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Applets bieten (Comic und Wetter am Morgen, Arbeitsoberfläche während der Arbeit, Börsennews am Mittag, Social Network-Newsfeeds am Abend etc.)
      * Präsentationsoberfläche (Slideshows etc.)
      * Reiseoberfläche

      Das ganze ist so offen gestaltungsfähig und an eigene Bedürfnisse anpassbar, dass es schwierige wird das zu pre-konfigurieren für andere.

      Ich nutze vor allem die Admin-Oberfläche und eine Standardoberfläche, die ich gelegentlich stimmungsbedingt auswechsle.

      Gut ist, dass man die Oberflächen nicht nur vorweg einrichten kann, sondern sie auch _abschalten_ kann, sodass die Apps nicht im Hintergrund arbeiten und bloß Strom fressen. Bei Bedarf kann man dann eine vorkonfigurierte Aktivität anschmeißen.

    0
    Von Unerkannt am Sa, 27. April 2013 um 08:58 #

    Ich kann die Aktivitäten zwar nicht gebrauchen. Die Entwickler kann ich aber schon verstehen, das sie das Konzept gerne für den Nutzer präsent haben wollen. Wenn du die Aktivitäten noch mehr aus den Augen schaffst, dann werden sich nie mehr Nutzer dem Kreis der Begeisterten anschließen.

    • 0
      Von Frank Frank am Sa, 27. April 2013 um 12:19 #

      Die Aktivitäten waren jetzt JAHRE Im Licht der Aufmerksamkeit und trotzdem nutzen sie nur sehr wenige, offensichtlich versierte Nutzer. Die versierten Nuzer finden solche Features auch dann, wenn sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, also können sie meiner Ansicht nach weg.

      • 0
        Von mnmnmnmn am Sa, 27. April 2013 um 18:29 #

        Es gibt auch genügend "versierte" Leute, die sich nicht mehr auf einen desktopspezifischen Workflow einlassen möchten, man weiß ja nie, ob es "das" in zwei Jahren noch gibt.

0
Von squirrel am Fr, 26. April 2013 um 22:48 #

Ich verwende die Aktivitäten, und zwar tagtäglich.

Erst mal etwas zu mir, meiner Arbeit und meinen Arbeitsmitteln. Ich arbeite als Software-Entwickler und mache nebenher noch ein Fernstudium zum Master. Ich besitze im Moment ein Notebook (dafür sehr leistungsfähig), welches ich tagtäglich mit zur Arbeit nehme, und es im Büro als mein Arbeitsrechner verwende. Zu Hause verwende ich es privat bzw. arbeite auch öfters mal zu Hause oder gehe meinem Hobby (Software entwicklen) nach. Sowohl im Büro als auch zu Hause stehen mir zwei große 27" Monitore mit einer hohen Auflösung zur Verfügung.

Ich habe mir aktuell 4 Aktivitäten angelegt, die auch allesamt oft verwendet werden. Bei meiner Arbeits-Aktivität habe ich auf dem Desktop ein Folderview mit den zu dieser Aktivität verlinkten Ordner und Dateien. Zudem habe ich nebendran ein Plasmoid mit allen anstehenden Terminen, so dass ich da einen schnellen Überblick habe, was heute und die nächsten paar Tage ansteht. Diese Aktivität lasse ich immer laufen, pausiere sie also nicht.

Zu Hause - bzw. wenn ich mal nicht am Arbeiten bin - will ich diese Plasmoide aber nicht sehen. Daher ist der Desktop meiner Heim-Aktivität weitestgehend leer. Nur auf der rechten Seite befindet sich eine Chat-Kontaktliste (KTP), wodurch ich eine gute Übersicht über die Freunde habe, die gerade Online sind. Diese Aktivität pausiere ich auch nicht, die läuft auch immer.

Für mein Studium habe ich auch eine Aktivität. Hier habe ich auch ein Folder-View mit dem Hauptordner für das Studium, und nebendran auch ein Kalender-Plasmoid mit den wichtigen Terminen für das Studium. Für das Studium kommt mit aber die Funktionalität zugute, eine Aktivität auch pausieren zu können. Wenn ich also z.B. Dolphin mit einem Unterordner, und zwei oder drei PDFs zu dem aktuell bearbeitendem Thema geöffnet habe, dann habe ich keine Lust, die Dokumente immer und immer wieder erneut zu (suchen und zu) öffnen, wenn ich das nächste mal wieder dran sitze. Also pausiere ich die Aktivität einfach, wodurch alle geöffneten Programme geschlossen werden. Dadurch werden natürlich auch keine Ressourcen mehr benötigt. Sowie ich die Aktivität wieder starte, werden alle zuvor geöffneten Programme automatisch wieder geöffnet, und zwar genau dieselben Dokumente auf derselben Seite, und Dolphin auch auf demselben zuvor geöffneten Ordner. Die Fenster werden sogar genau an derselben Position und in derselben Reihenfolge übereinander liegend geöffnet. Und so kann ich jederzeit mal eben so mit dem Studium weitermachen, auch mal während der Arbeit. Die Möglichkeit eine Aktivität zu pausieren, ist für mich sehr wertvoll.

Zu guter letzt kommt noch eine Aktivität für Präsentationen, sowohl bei der Arbeit als auch für das Studium. Hier habe ich auch ein Folder-View, welches ich vor jeder Präsentation auf den entsprechenden Ordner setze, wo sich meine Dateien befinden. Auch das kann sehr Hilfreich sein. Und der rest des Desktops ist leer, also auch nicht aufdringlich. Zudem habe ich diese Aktivität auch so eingerichtet, so dass der Bildschirm nie von alleine ausgeschaltet, was bei einer Präsentation nur ablenkt.

Eine weitere kleine nützliche Funktion habe ich in Dolphin bzw. dessen Favoriten. Im Büro bzw. für meine Arbeit habe ich in Dolphin etliche Netzlaufwerke und auch einige Arbeitsordner (Eclipse-Workspace) verknüpft. Diese Verknüpfungen will ich in Dolphin aber eben nur während der Arbeit sehen, aber sonst weder zu Hause noch beim studieren. Und anders herum will ich die Verknüpfung zu meinem NAS zu Hause, nicht auf der Arbeit im Büro sehen. Durch eine kleine Einstellung kann ich bei jeder Verknüpfung sagen, bei welcher Aktivität ich diese sehen will. Und so bekomme ich bei der Heim-Aktivität eben nur meinen NAS und bei der Arbeits-Aktivität nur meine Netzlaufwerke im Büro zu sehen. Das macht Dolphin um einiges aufgeräumter und somit besser zugänglich. Allerdings ist diese Funktion noch nicht bestandteil von KDE. Man muss sie aktuell noch per Patch einspielen.

Ich finde die Aktivitäten schon jetzt sehr nützlich. Und die Möglichkeiten, die sich durch eine weitere Integration in den Desktop und den Anwendungen ergeben, sind sehr weitreichend. Ich würde z.B. gerne sehen, wenn ich die Notifications je nach Aktivität einstellen kann. So würde ich bei meiner Arbeits-Aktivität schon gerne bei einer neuen Mail oder Chat-Anfrage benachrichtigt werden. Sowie ich mich aber in meiner Studiums-Aktivität befinde, hätte ich gerne Ruhe vor solchen Benachrichtigungen. Oder hätte ich es gerne auch, wenn ich bei KTP (KDE-Telepathy) einstellen könnte, dass je nach Aktivität nur bestimmte Accounts aktiv (sichtbar) sind. Dank der SSD im Notebook werden die Programme zu einer pausierten Aktivität auch sehr schnell wieder gestartet, dauert weniger als eine Sekunde. Das Umschalten zwischen gestarteten Aktivitäten geht (auch mit META+Q) noch schneller.

Ich kann es verstehen, wenn nicht jeder einen Nutzen aus den Aktivitäten ziehen kann. Jeder hat nun mal andere Bedürfnisse. Aber ich finde dass man sie sehr wohl in KDE Integriert lassen kann, da diese meiner Erfahrung nach keine Belastung für die Nicht-Nutzer sind. Ich denke dass sogar auch ein teil der Nicht-Nutzer noch einen nutzen darin finden könnten, wenn die Integration der Aktivitäten weiter ausgebaut wird, und die Verwendung den Nutzern auch möglichst gut erklärt wird.

  • 0
    Von bremse am Sa, 27. April 2013 um 14:57 #

    Privat nutze ich LXDE, dienstlich KDE.
    Beides unter Openbox. - Auf dem gleichen Rechner.
    Sowohl LXDE, als auch KDE, sind entsprechend konfiguriert.
    Viele Plasmaanwendungen kommen mir wie reiner Spielkram vor, der sich noch nicht einmal gut integriert. Möglich, dass Andere das anders empfinden.

    Ich sehe darin auch kein Problem. - Es gibt ja viele Möglichkeiten. 8)
    (Windows ist für mich schon seit fast 15 Jahren keine Alternative mehr. Anpassen kann man da fast nichts.)

    • 0
      Von Ede am So, 28. April 2013 um 12:20 #

      Ja, so sieht es bei mir auch etwa aus. "Dienstlich" habe ich immer KDE verwendet, weil ich es einfach gut kannte und auf "Nummer Sicher" gehen wollte. In der Zwischenzeit habe ich aber LXDE besser kennen gelernt und verwende es auch "dienstlich". Darin verwende ich auch dolphin, klinkchecker, konqueror, kate, kfilereplace, digikam, kruler und die anderen Dinge, weswegen ich sonst KDE verwendet habe. Ich verwende diese Tools lieber in LXDE als in KDE. Komische Entwicklung ...

      0
      Von themroc am Mo, 10. Februar 2014 um 20:34 #

      "(Windows ist für mich schon seit fast 15 Jahren keine Alternative mehr. Anpassen kann man da fast nichts.)"

      Volle Zustimmung!!!!!!!!!!

    0
    Von Markus B. am Fr, 28. Juni 2013 um 11:18 #

    Wunderbarer Kommentar. Danke für die Inspiration und Erklärung.

mehr 83%
0
Von Klotz am Bein am Sa, 27. April 2013 um 15:30 #

Können oder wollen nichts damit anfangen.
Sagt alles!

  • 1
    Von Kool Desktop Environment am Sa, 27. April 2013 um 19:50 #

    das witzige ist, dass nur 26% kein KDE nutzen. Das heißt wohl im Umkehrschluss dass 74% KDE nutzen. So eine Quote hätte ich nicht erwartet.

    • 0
      Von mgraesslin am So, 28. April 2013 um 09:14 #

      selektive und nicht representative Stichprobe. Wer KDE nicht nutzt, wird wahrscheinlich nicht mal auf die Umfrage klicken.

0
Von Micha255 am So, 28. April 2013 um 10:20 #

Obwohl ich KDE nicht nutze (ist mir zu fett und und war früher zu Windows-maessig ...), habe ich die Kommentare mit Interesse gelesen.
Das Problem scheint wohl zu sein, dass Applikationen speziell angepasst werden müssten, damit die "Aktivitäten" nutzbar sind.
Da hat wohl allein Ubuntu aufgrund Verbreitung und Canonical gute Chancen mit seinem "Unity" was anzustossen, aber selbst da scheint es immer noch einige Anwendungen zu geben, die z.B. die Menüs nicht in das Panel schieben (können).

Welchem Anwendungsprogrammierer ist es zuzumuten, jetzt noch die Ideen jeder der inzwischen vielen Desktop-Umgebungen umzusetzen? Am besten fahren die DE-Entwickler, die ihre Funktionen ohne solche Änderungen umsetzen können (Xfce etc.).
Oder man einigt sich im Rahmen freedesktop.org o.Ä. auf eine Art Standard für einige sinnvolle Funktionen, den würden dann wohl auch die meisten Anwendungsentwickler umsetzen.
Aber da habe ich so meine Zweifel, dass es über Grundlegendes hinausgeht...

0
Von Von Xfce zu KDE user am So, 28. April 2013 um 10:52 #

Hab ein Problem. Wenn ich meinen Rechner hochfahre starten die Programme, die ich vor dem herunterfahren auf hatte. Wo kann ich das abschalten?

0
Von ms123 am So, 28. April 2013 um 16:26 #

Das Ganze kann doch nur sinnvoll funktionieren, wenn sich alle beteiligten Applikationen steuern lassen.
Der reine Start einer Applikation bringt doch nichts. Im Browser sollten gewünschte Tabs aufgemacht werden könne. In konsole SSH-Sessions gestartet werden usw.

  • 0
    Von sebas am Mo, 29. April 2013 um 18:50 #

    Jein, es hilft auch wenn es einige Apps unterstützen. Wenn ich zu einer Aktivität wechsle, und "fast alles" ist schon so, wie ich's haben möchte, beschert mir der Vorgang weniger Arbeit als wenn ich alles neu öffnen müsste.

    • 0
      Von ms123 am Mo, 29. April 2013 um 19:04 #

      Naja, das kommt darauf an.
      Es hilft mir wenig, wenn "konsole" gestartet wird und ich dann noch 7 mal
      den ssh-Client aufrufen muss.
      Wenn man Applikationen scripten könnte wäre das doch nicht so schlecht.
      Mit scripten meine in etwa sowas.
      k = new Konsole()
      k.openSession(remotehost)

      oder
      b = Browser()
      b.newTab().openUrl(http://...");

0
Von pixel am Mo, 29. April 2013 um 10:09 #

Hallo zusammen,

ich würde die KDE-Aktivitäten gerne mal ausprobieren um mir selbst ein Bild von dem zu machen was geht und was nicht. Bin aber bisher daran gescheitert dass ich gar nicht so recht weiß welches Konzept dahinter steckt und wie man es benutzt. Habe vor längere Zeit schon einmal im Web nach deutschsprachigen Infos bzw. Anleitungen zu den Aktivitäten gesucht aber konnte nichts brauchbares finden.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Beste Grüße
pixel

0
Von frank_prx am Mo, 29. April 2013 um 13:48 #

aber es funktioniert nicht zuverlässig. Die Programme werden nicht richtig gestartet und manchmal gehen alle eingerichteten Aktivitäten verloren.
BIn jetzt bei XFCE4

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten