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Thema: Welchen Desktop nutzen Sie überwiegend?

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Von .-,.-,.-,.-, am Sa, 15. März 2014 um 18:29 #

Auch die Prolinux-Nutzer sind keine "Mehrheit" unter den Linux-Nutzern. Insofern ist es der Hauptzweck dieser Umfrage, uns ein wenig Spaß zu bereiten.

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    Von Milan am Sa, 15. März 2014 um 18:58 #

    Sicher ist diese Umfrage nicht representativ für die Linux-Nutzer in der Welt da draußen. Jedoch hat er nicht ganz unrecht damit, dass hier immer wieder einzelne Leute behaupten, KDE 4 und Gnome 3 wären unbenutzbar und so unsäglich schlecht. Bei den Pro-Linux - Lesern, also diejenigen die an dieser Umfrage hier teilgenommen haben, scheint sich aber ein ganz anders Bild zu zeigen.

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      Von Klaus Riesterer am So, 16. März 2014 um 14:25 #

      Also nur mal soviel:

      Ich betreue derzeit ca. 500 Linuxsysteme. Nur zwei davon werdn mit Unity betrieben, der Rest der Anwender hat sich für den Gnome-Classic Desktop entschieden.
      Auch Cinnamon und KDE wurde von mir gezeigt und angeboten, aber konnte keinen der USer überzeugen.
      Bei Cinnamon ist z.B. das Menu nicht wirklich brauchbar - auch nicht mit den diversen Erweiterungen (warum nur muss im Menu ein Scrollbalken sein?)

      Die Entwicklung der Desktops geht am normalen und gewerblichen User vorbei und zielt nur auf einen kleinen Teil von Powerusern.

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        Von Milan am So, 16. März 2014 um 19:05 #

        Wie schon geschrieben: Die Umfrage ist sicher nicht representativ. Genausowenig wie die 500 von dir betreuten Linuxsysteme. Aber die Umfrage zeigt ein eindeutiges Bild bei den Pro-Linux - Lesern. Nicht mehr und nicht weniger.

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          Von Klaus Riesterer am So, 16. März 2014 um 21:11 #

          Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich bin ziemlich sicher, dass kaum einer meiner Anwender bei solchen Umfragen teilnimmt, obwohl ich diese Seite - neben einigen anderen - immer empfehle und auch als Lesezeichen hinterlege.

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        Von Die Einsteiger am So, 16. März 2014 um 20:47 #

        Hallo,

        Ich habe mir bereits fast alle Desktops angesehen weil ich einen einfachen, praktischen Desktop für einen neuen Computer, für etwas ältere Leute suche. Dabei halte ich Gnome-Flashback oder XFCE, evtl. auch Gnome-Classic für die beste Lösung.

        KDE finde ich oft unübersichtlich (XFCE teilweise auch) und eher etwas für Leute die sich viele Funktionen, Optionen und Einstellungsmöglichkeiten wünschen. Das Gnome-Konzept ein Tool für eine spezifische Aufgabe empfinde ich als angenehm.
        Allerdings halte ich die Gnome-Shell im gegewärtigen Zustand für einfache Nutzer für zu unausgereift und unergonomisch (vor allen Dingen weil das Applikations-Menü so versteckt ist und die Applikationen nicht mehr kategorisch sortiert sind). Die Leute kennen Windows XP und XFCE und kommen mit klassischen Panels gut klar. Im Augenblick, auf dem alten Laptop verwenden sie XFCE und kommen damit gut klar. Allerdings bietet Gnome und KDE einiges mehr an Komfort, den ich ihnen gerne zukommen lassen würde.

        Da Du womöglich auch Erfahrung mit einfachen Anwendern hast die Gnome-Classic verwenden, würde ich mich freuen, wenn Du Mir ein paar Tipps geben könntest. Mich würde dabei auch folgendes interessieren:
        Verwendest Du bei allen Installationen Ubuntu? Meinst Du mit Classic-Desktop die mittels Extensions modifizierte Gnome-Shell oder Gnome-Flashback (früher Gnome-Fallback), dass auch von Ubuntu bzw. Ubuntu-Gnome angeboten wird? Welche Erfahrungen hast Du möglicherweise dabei mit unversierten Leuten gemacht? Welche Erfahrungen hast Du mit Ubuntu-Gnome gemacht?

        Vielen Dank und Freundliche Grüße.

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          Von Klaus Riesterer am So, 16. März 2014 um 21:06 #

          Da bin ich gerne behilflich.
          Die überwiegende Zahl meiner Anwender findet sich im Privatbereich. Alter zwischen 12 und 84 Jahren. Die meisten haben zuvor Erfahrung mit Windows und MS-Office gemacht.

          Derzeit verwende ich überall Ubuntu 12.04 mit nachinstallierter gnome-shell - Beim Anmelden gibt es dann Gnome(classic).
          Es hat sich bei den Anwendern gezeigt, dass Unity als Oberfläche zu unübersichtlich und schwer verständlich ist. Das Gnome-Menu mit den nach Themen sortierten Einträgen vereinfacht die Übersicht über die installierten Programme enorm - wie auch das Finden bestimmter Programme.

          Sobald professionell mit dem System gearbeitet wird, entsteht die Situation vieler geöffneter Programme und/oder Programmfenster, welche im Classic-Mode im Panel sichtbar und einfach umschaltbar sind. Unity im professionellen Bereich ist eine Zumutung.

          Das Panel lasse ich immer oben, weil die Anwender dies nach kurzer Zeit auch als sehr angenehm empfinden. Schließlich lesen wir auch von oben nach unten und von links nach rechts.

          Die Lernkurve ist sehr klein, nur wenige Fragen tauchen nach kurzer Zeit auf - meist aber eher zu den Programmen. Beispiel: Wo stelle ich in Libreoffice die Seitenränder ein? (War bei MS nicht unter Format zu finden, wo es logischerweise hin gehört.)

          Sicherheitsrelevante Aktualisierungen lasse ich automatisch installieren.

          Ich verbreite Ubuntu seit 2007 in großem Stil und auch erfolgreich (Zufriedenheit!) bei meinen Kunden.

          Ich mache beim Kunden eine kurze Einweisung und bitte dann um Meldung, wenn es irgendwo Fragen gibt.

          Einige Anwender haben auch bereit einen neueren Rechner bestellt und bestanden dann auch wieder auf Linux.

          Konsens: Übersichtlich, schnell und problemlos.
          (Ich betreue natürlich auch viele Windows-Anwender (XP und W7). Diese haben aber deutlich häufiger Probleme und Fragen. Windows 8 ist eine Zumutung und wird von mir nicht vertrieben, nachdem es mehrfach zu vollständigen Datenverlusten kam (Lt. Windows 8 sollte ein Defekt auf der Platte repariert werden, danach war der Dreck auf Werkseinstellung und alle Daten und Programme weg)

          Wenn noch weitere Fragen sind, gerne nochmals melden.

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          Von Klaus Riesterer am So, 16. März 2014 um 21:14 #

          Ganz vergessen:

          Ich zeige immer die folgenden Desktops und lasse den User wählen:

          Gnome 3
          Unity
          Cinnamon
          Gnome (Classic)
          XFCE
          KDE

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            Von Die Einsteiger am Mo, 17. März 2014 um 10:35 #

            Vielen Dank für Deine Hilfe.

            Beim Anmelden gibt es dann Gnome(classic).
            Ich glaube bei Ubuntu 12.04 heißt der ehemalig zum Gnome-Desktop gehörende Gnome-Fallback-Modus Gnome(classic). Bei neueren Ubuntu-Versionen heißt er Gnome-Flashback und lässt sich einfach nachinstallieren (war in der Beta von Ubuntu-Gnome 14.04-LTS nicht vorinstalliert). Der nun offizielle Gnome-Classic ist eine modifizierte Gnome-Shell, ähnlich wie Cinnamon.

            Ich denke ich werde Ubuntu-14.04-LTS verwenden.

            Ich werde mich an Deinen Aussagen orientieren und ausprobieren.

            Besten Dank und Freundliche Grüße.

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      Von .-,.-,.-,.-,.-,.-, am So, 16. März 2014 um 17:25 #

      Laut dieser Umfrage leigt Gnome 3 nur noch bei 12%, sogar hinter Xfce mit 15%.

      Wenn man das mit den 30% für Gnome2 im Jahre 2010 vergleicht - immer im Hinblick auf die an der Umfrage teilnehmenden Pro-Linux-Leser - dann haben wir hier ein tatsächliches "Desaster" vor uns, allerdings nur für das Gnome-Projekt selbst.

      IMO gehört im Gnome-Bereich Gnome 3 nicht die Zukunft. Der ehemalige Gnome2-Anteil von 30% verteilt sich jetzt auf Gnome3, Unity, Cinanmon und Mate. Das Ende von Gnome2-Lucid könnte also tatsächlich stark negative Auswirkungen auf den ehemaligen, höheren Gnome-"Marktanteil" gehabt haben.

      Ich sage auch nicht, dass Gnome3 schlecht sei, auch wenn ich es persönlich ganau dafür halte. Solche Umfragen scheinen aber zumindest darauf hinzudeuten, dass Gnome3 nicht wirklich gut bei ehemaligen Gnome2-Nutzern angekommen ist.

      Selbst ein vielleicht mögliches "Verschwinden" von Gnome3 als messbare Größe im Desktopbereich braucht uns aber nicht zu grämen: Es gibt genügend andere "Gnome2-Nachfolger".

      Siehe zum Vergleich:
      http://www.pro-linux.de/umfragen/2/6/welche-desktop-umgebung-nutzen-sie-bevorzugt.html

      IMO ist das KDE-Projekt mit der damaligen heftigen Kritik an KDE4 einigermaßen konstruktiv umgegangen, was auch aufgrund seines nicht feindlichen Verhaltens gegenüber seinem eigenen KDE3 (KDE3 wurde bis heute nicht abgekündigt, was heißt, dass ein verheerender Sicherheitsfehler in KDE3 wohl tatsächlich noch gefixt werden würde), dem fortgesetzten openSUSE-KDE3-Support und KDE3-Trinity einen wirklich relevanten Fork verhindert hat. Bei KDE sitzen IMO nicht wie manchmal bei Gnome Betonköpfe, die Vernunftargumenten aus ideologischen Gründen nicht mehr zugänglich sind.

      IMO wird Gnome dann erhebliche Schwierigkeiten bekommen, wenn Red Hat im Zuge vielleicht noch kommender, sehr negativer RHEL7-Gnome3-Erfahrungen den Standard-Desktop wechseln sollte.

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