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Thema: Welche Software fehlt unter Linux?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Elias der Erste am Fr, 28. März 2014 um 14:19 #

Es ist vielleicht nicht unbedingt die Frage, welche Software fehlt, sondern ob die Software die Erwartungen entspricht.

Im Prinzip ist von jedem etwas vorhanden, für manche aber nicht zufriedenstellend oder in der Leistungsklasse, wie er es aus anderen Plattformen kennt.
Im DTP-Bereich kann ich mir schön Lücken vorstellen.

Gestern hatte bei Heise jemand die Leisungsfähigkeit von GnuCash bemängelt. Können die proprietären wesentlich mehr?

Keine Ahnung, was manche für Anforderungen haben, wenn sie Office Programme vermissen, aber der Thread war ja erst gestern. Geld ausgeben für Softmaker wollen diese meistens auch nicht ...

Videobearbeitung, da gibts einigens, von Kdenlive bis Cinelerra. Aber mit letzteren werden die Meisten wohl überfordert sein.

Na ja, mal sehen, wie sich die Diskussionen ergeben....

Gruß Elias

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Von KDE Fan am Fr, 28. März 2014 um 14:22 #

Mir fehlt seit Jahren ein gutes Pendant zu Microsoft OneNote, vorzugsweise als KDE-Programm oder als reines Qt-Programm. Eine vielversprechende Alternative wäre z.B. Basket Note Pads (http://basket.kde.org), allerdings ist es nie stabil geworden und es gibt seit Jahren keine aktive Entwicklung mehr. Nevernote wäre keine Alternative zu OneNote.

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Von asdfghjkl am Fr, 28. März 2014 um 14:31 #

IMO fehlen immer noch viele Treiber. Viele Audiointerfaces oder TV-Karten könnten besser unterstützt werden. Ein altes Problem, welches nicht so einfach zu beheben ist...

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Von ph am Fr, 28. März 2014 um 14:32 #

CAD ist ein Problem weil die Arbeitgeber bestimmte Programme erwarten (AutoCad, Catia). Ordentliche Lernsoftware zum Sprachen lernen kenne ich auch keine, ich meine keine Vokabeltrainer. Ich sage nicht das es keine gibt aber einen Videoplayer wie MPC-Home Cinema und Winamp habe ich auch nicht. Die "Ersatztypen" habe ich probiert, leider hier und da abgestürzt oder mal die Einstellungen nicht angenommen, eingefroren oder nicht ordentlich abgespielt. Es gibt leider noch einiges zu tun. Das heisst nicht das es vielleicht auch an mir liegt, doch momentan komme ich mit Windows 7 und der Softwareauswahl sehr gut zurecht.
Ich wär froh wenn ich Linux auch für diese Sachen ordentlich benutzen könnte. Und das ist keine ideologische Sache.

Just my 2 cents.

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Von gol am Fr, 28. März 2014 um 15:01 #

Hab ich noch nicht entdeckt ein Programm was die Kommunikation mitschneidet ähnlich dem Advanced Serial Port Monitor.

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Von Michi am Fr, 28. März 2014 um 15:29 #

Würde es Photoshop und Lightroom für Linux geben könnte ich endlich meine virtuelle Windows-Maschine beerdigen.

Gimp ist zwar ganz nett, aber mit Photoshop kanns einfach nicht mithalten. Krita scheint richtig gut zu werden aber es ist halt kein Bildbearbeitungsprogramm sondern ein Zeichenprogramm. Lightroom könnte man vielleicht mit Raw Therapee ersetzen, das muß ich mir irgendwann man genauer anschauen.

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Von Maulwurf am Fr, 28. März 2014 um 15:37 #

Es fehlt immer noch an betriebswirtschaftlicher Software für die tägliche Büroarbeit.
Es gibt zwar gute Ansätze wie Openyabs oder Kivitendo aber denen fehlt noch einiges.
Dadurch würde Linux in kleinen und mittleren Betrieben bestimmt mehr Akzeptanz finden.

Gruss Bernd

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Von Groupware User am Fr, 28. März 2014 um 16:04 #

Was mir zum Arbeiten am meisten fehlt ist ein vernünftiger Groupware Client.

KDE Kontact hätte zwar alle Funktionen die ich brauche, ist aber leider total verbuggt. Entweder die Synchronisation klappt nicht sauber oder aber man rennt in massig andere Fehler hinein. Außerdem ist die Art und Weise wie KMail HTML Mails zitiert unter aller Sau.

Ähnliches gilt leider für alle anderen Groupware Lösungen unter Linux. Ich habe noch keine gefunden die auch nur ansatzweise mit MS Outlook mithalten könnte.

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Von Anonymous am Fr, 28. März 2014 um 16:11 #

Schade das man sich für einen Punkt entscheiden muss, ich hätte sonst auch noch den Punkt Finanzen und Lernen/Kinder und Wissen angewählt.
Finanzen: Steuersachen mit integriertem Elster /DAU sichere Bedinung für Bankingsoftware
Lernen/Kinder: Einfach zu bedienende Software für den Grundschulbereich (Astronomie/Interaktive Tafel) Zeugnisssoftware
Wissen: Nachschlagewerke für Offline Nutzung mit einfacher Bedienung und guten Suchfunktionen
Ebenso würde ich mich freuen wenn man einfacher mal eben die Sprache also auch für den Input(Tastaureingaben) umstellen kann.
Aber im großen und ganzen haben die Firmen doch durch ihre Weigerung für Linux Software auf den Markt zubringen ihre Chancen vertan. Vor 10 Jahren hätte ich gerne ein MS-Office unter Linux genutzt heute brauche ich es nicht mehr ich habe mich an Libreoffice gewöhnt und es gefällt mir, ich werde also nicht mehr wechseln und aus irgendwelchen Kompatibilitätsgründen würde ich mir auch keines zulegen. Sonst sollten die Hardware Herrsteller endlich mal gute Treiber für linux bereitstellen oder den Entwicklern die entsprechenden Infos geben damit die Ordentlich Treiber schreiben können, damit man auch die neueste HW nutzen kann.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 28. Mär 2014 um 16:13.
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Von erikms5 am Fr, 28. März 2014 um 16:23 #

Sei es Siemens (Simatic S5/S7), Brother (P-Touch) oder Eaton (easy719) - ohne Windows läuft nix. Eigendlich sehr schade.

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Von rm1911 am Fr, 28. März 2014 um 17:08 #

Kompatibilitaetsprogramme, seemless VirtualMachining, Portierungen.

natuerlich kann man auch JEGLICHE ANDERE SOFTWARE als Wunsch hier eintragen... aber - das kann man bei anderen Betriebssystem auch...

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Von Frank R. Richter am Fr, 28. März 2014 um 18:33 #

Eine leistungsfähige Foto- und Bilderverwaltung für grosse (250 k+) Bestände.

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Von lorraine am Fr, 28. März 2014 um 19:28 #

foobar2000 läuft zwar mit wine, aber mit pulse gibt es probleme, und das VU-meter-plugin wird grobpixelig dargestellt. deadbeef ist nicht schlecht, hat aber nicht annähernd die nötigen Funktionen wie foobar, ebenfalls hat die kein einziger anderer audioplayer für linux, und ich brauche sie regelmäßig fast alle.

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Von Schnuffi am Fr, 28. März 2014 um 21:57 #

Zwei Software-Bereiche fehlen leider unter Linux komplett:

* Spracherkennung. Es gibt leider (noch) kein Programm zum Diktieren mit automatischer Spracherkennung. Also, das Erkennen flüssig gesprochener Sprache. Am besten ist das PocketSphinx, aber das kann nur einzelne abgesetzte Wörter oder Satzfragmente erkennen.

* Qualitative Datenanalyse (CAQDAS). Es gibt leider kein einziges Programm, welches auch nur im Ansatz nutzbar ist und auch nur einen kleinen Teil der Funktionen der Platzhirsche (NVivo, Atlas.TI, MaxQDA) beherrscht. Das einzige brauchbare mit sehr sehr rudimentären Funktionen ist RQDA und ein paar Web-Anwendungen.

Diese beiden Bereiche vermisse ich schmerzlich!!!

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Von Zyniker am Sa, 29. März 2014 um 01:37 #

Und wo es Programme gibt, mangelt es häufig an Qualität und Professionalität bei der Softwareentwicklung und bei der Softwareergonomie.

Man kann das den Entwicklern schlecht anlasten, denn diese machen das oft nur als Hobby. Bezahlte FOSS-Entwicklung geschieht eben nur im Kernel, bei Firefox, vielleicht bei zwei-drei anderen Programmen und bei viel Kram, der für den Endanwender egal ist.

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Von keine und alle am Sa, 29. März 2014 um 10:24 #

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, prinzipiell fehlt es an keiner Software. Freie Software ist in nahezu allen Bereichen verfügbar. Geht man ins Detail finden sich auch im professionellen Umfeld wie CAD, Finanzen, ... ausreichend kommerzielle Lösungen von durchaus namhaften Anbietern.

Geht man aber ins Detail sieht es etwas anders aus. Die Profitools kommen meist aus einem anderen industriellen Background mit dem Ursprung bei UNIX-Workstations.

Innerhalb eines gewissen Mikrokosmos oder als Branchenführer mag das sogar ganz gut funktionieren. Es scheitert nur dann, wenn sich gewisse Branchenstandards etabliert haben. Dann muss man als Zulieferer gewisse vorgaben von Auftraggebern einhalten.

In der Softwareentwicklung lebt man da noch in einem recht glücklichen Umfeld, da sich hier Eclipse ausserhalb des Mikrosoft-Ökosystems doch ganz gut durchgesetzt hat. In anderen Branchen ist es da schwieriger.

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Von omnibus am Sa, 29. März 2014 um 10:54 #

Ja, Citavi hat nichts wirklich entsprechendes unter Linux. Gleich vorausgeschickt: Ich versuche dennoch, ohne Citavi zurechtzukommen, auch wenn es mir sehr recht wäre, wenn es denn selbst "nativ" laufen würde.

Professionelle Literaturverwaltung geht, keine Frage! Man nehme pybliographic und im Hintergrund biber und biblatex mit einem entsprechenden Zitierstil - und die Hecke steht (btw: Wollte hier irgendwer wissenschaftliche Dokumente mit Word erstellen??).

Die Stärke von Citavi ist aber nicht allein das, sondern sie besteht darin, dass Citavi eine Literaturverwaltung mit einem digitalen Zettelkasten vernetzt. Soweit ich sehe, gibt es das unter Linux bislang noch nicht. "Docear" ist schon mal ein netter Versuch - hat aber eine grausige Oberfläche und kommt ohne Unterstützung von UTF8 daher. Damit fällt auch das aus ...

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Von r.koebler am Sa, 29. März 2014 um 11:29 #

Nachdem Rekall leider verschwunden ist, fehlt eindeutig ein grafisches Datenbank-Frontend bzw. ein Frontend-/Formular-Builder -- also so was ähnliches wie MS Access für Linux.

Es gibt meines Wissens lediglich Kexi und OOBase; und Kexi hat eine extrem eingschränkte Auswahl an Widgets (nichtmal Listen werden unterstützt!), und OOBase ist etwas seltsam zu bedienen, und kann nichtmal Referenzen definieren... Beides ist somit eher unbrauchbar. :(

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Von Randy Andy am Sa, 29. März 2014 um 12:17 #

Damit man nicht länger auf auf proprietäre Binaries angewiesen ist, um Formular PDFs zu bearbeiten.
Auch möchte ich nicht unbedingt im Browser mittels acroread PlugIn meine Formulare bearbeiten müssen.

Daher wär's toll wenn Okular und Konsorten das möglichst bald auch beherrschen würden.
Liegt's mal wieder an Adobes Desinformations-Politik sprich nicht frei zugänglicher Spec. bzw. Doku?

Was nehmt ihr dafür. Gibt's schon brauchbare freie Alternativen?

Gruß, Andy.

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Von blubbermal am Sa, 29. März 2014 um 13:23 #

... da ist immer action:

http://secunia.com/advisories/57577/

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Von 1ras am Sa, 29. März 2014 um 14:38 #

Eine Software zur Einkommensteuererklärung erstellen fehlt mir unter Linux. Auch wenn ElsterFormular in wine gut läuft, so kann es eine Software welche auch Steuertips gibt nur eingeschränkt ersetzen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Mär 2014 um 14:45.
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Von Froschauge am So, 30. März 2014 um 12:18 #

Als Webentwickler fehlt mir unter Debian absolut... garnix.

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Von frank.jukebox am So, 30. März 2014 um 21:03 #

Hallo,

mir fehlt eine "richtig gute" Musikabspielsoftware.

Z.B. ist Amarok ganz nett und hübsch gelungen.
ABER: es gibt noch so viele Fehler + fehlende Funktionen. z.B. funktioniert das Replay Gain nicht richtig; Gapless playback gibt es gar nicht; gemischte Playlisten mit Musik in 44,1 kHz / 16 bit und 48 kHz / 24 bit (oder höher) funktionieren auch nicht; Überblenden = Fehlanzeige.

Aber was soll's ... einen geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul ;-)

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Von theofolk am Mo, 31. März 2014 um 09:12 #

An Standardanwendungen fehlt nichts. Was mir das Leben schwer macht ist, dass ich meinem Arbeitgeber keine Alternative für unsere Spezialsoftware anbieten kann, die das Potential besitzen, angenommen zu werden. Es geht 1. um zahnmedizinische Allround-Systeme zur Erfassung von Patientendaten (allgemeine persönliche Daten, Epikrise, Behandlung, Finanzen, Vertragsdaten, Termin- und Recall-Verwaltung usw. usf.) und 2. um eine BI-Lösung, die im Prinzip genau so funktionieren muss wie Qlikview. Und dann gibt es ja noch all diese Systeme, die von extern aufgedrückt werden...
Leider ist die M$-Abhängigkeit im öffentlichen Dienst hier so eingewachsen, dass es schon eines starken politischen Willens zum totalen Umbau bedurfte, um diese Abhängigkeit zu lösen und nicht einer neue Abhängigkeit von einem anderen proprietären Anbieter anheim zu fallen.

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Von allapow am Mo, 31. März 2014 um 10:51 #

meine Stimme habe ich zwar bei "keine" gemacht, aber soeben fällt mir ein, dass ich mich schon dusselig nach einem vernünftigen PDF Editor umgeguckt habe.
Foxit Phantom habe ich angeschrieben wie es mit Unterstützung für Linux aussieht und sie haben es verneint ...und soll wohl auch nicht kommen.

Für Linux gibt es da eine Lösung (PDFedit) die aber meiner Meinung nach eine Katastrophe ist und auch von dem Funktionsumfang recht bescheiden daher kommt.

Ja, ein guter PDF Editor wäre echt geil. Denn nur für diesen (und für Elster) muß ich mein Windows booten.

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Von Andre Us am Mo, 31. März 2014 um 11:11 #

Bei Videoverarbeitung ist meine Hoffnung auf dem Videolan Projekt eine vernünftige Lösung durchzufinanzieren. Die haben ja den Marketshare um ausreichend Spenden einzuwerben.

http://www.videolan.org/vlmc/

Bei CAD sieht es nicht ganz so mies aus.

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Von Alzheimer am Mo, 31. März 2014 um 12:37 #

Wenn man sich das Open Source Software angebot anschaut, dann stellt man fest, dass es vor allem in jenen Bereichen an brauchbaren Applikationen mangelt, wofür Spezialkenntnisse erforderlich sind, die ein Informatiker bestenfalls dann besitzt, wenn er zwei unterschiedliche Studiengänge hinter sich hat.

Es gibt eine Fülle an Programmen, die ein Informatiker oder ein Naturwissenschaftler oder ein Mathematiker mit Programmiererfahrung auf Basis seines Kenntnisstandes entwickeln kann. Es mangelt aber an Software für Einsatzgebiete, in denen die qualifizieren Leute gewöhnlich wenig bis garkeine Programmiererfahrung haben.

Dadurch mangelt es vor allem an Fachsoftware, um Verwaltungsarbeiten unterschiedlicher Art durchführen zu können - z.B. Software für Kaufleute und branchenspezifisches Verwaltungspersonal.

Es geht zwar vor allem um Software, die sich auch gut als Weblösung umsetzen lassen würde, der Markt bietet hier aber eher Applikationen für den Windows-Desktop an, die mit WINE vielleicht laufen würden, aber ohne Support. Um gewerblichen Einsatz kann man es sich oftmals nicht leisten, auf eigenes Risiko Software-Fehler in Kauf zu nehmen.

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Von Gretel am Mo, 31. März 2014 um 15:49 #

Mir fehlt Base Camp (Garmin) und Picasa.

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