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Thema: Ihre Motivation für Linux?

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Von Nervkuh am Fr, 9. Mai 2014 um 14:17 #

Zum ersten Mal saß ich an der TU Chemnitz vor Rechnern mit Linux (damals Scientific Linux 5 mit KDE 3.5). Da ich mein Studium auch zum prokrastinieren genutzt habe, war eine Installation auf dem heimischen Laptop nur konsequent. Damals war Ubuntu hype, aber natürlich noch underground genug, dass man auch noch cool damit sein konnte... Aber das Ausprobieren hat eindeutig die nächsten Jahre dominiert.

Jetzt, fast 10 Jahre später läuft immer noch GNU/Linux. Der Computer ist kein Vorzeigeobjekt mehr, sondern wird seriös genutzt. Nach dem Umstieg auf Debian stable ist es eh viel ruhiger geworden und ich kann mich wieder aufs Wesentliche konzentrieren (v.a. weit weg vom Rechner).

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    Von kjhsdfkjh am Fr, 9. Mai 2014 um 16:23 #

    Ubuntu war nie underground. Ubuntu waren die ersten die cool und sexy waren. Underground waren andere: Erst Slackware, dann Linux From Scratch und dann Gentoo.

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      Von haha am Fr, 9. Mai 2014 um 21:13 #

      Ubuntu war nie sexy. Sexy ist nur KDE ... und dies war bei buntu der lange Zeit mega-buggy.
      Es hatte z.B keine 3 Tage Dauerbetrieb durchgehalten, die Programme waren nur noch Fenster mit weissem Inhalt...

      Mandrake/Mandriva ... das war SEXY ;-)

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        Von geeeerd am So, 11. Mai 2014 um 20:26 #

        U1204 hält jetzt aber schon zwei Jahre. Und nun? Aber stimmt! KDE ist "sexy"! Kann man super einstellen, meistens vom GUI aus. Ich bin sehr zufrieden und habe schon kurz nach Erscheinen Linux zu 100% angenommen. Motivation? Alles läuft super, riesen Programmauswahl, keine Viren, Rechner läuft stabil. Klar, muss man sich an vieles neu gewöhnen. So wie an eine neue Freundin. ;) Am Anfang war natürlich Neugier ... so wie bei meiner Freundin. ;) Und das Look&Feel ... so wie bei KDE ;) Gruß in die Runde an alle F. und L. Versteher ... ;)

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      Von Nervkuh am Fr, 9. Mai 2014 um 23:05 #

      Naja, Underground im Sinne von "nicht Mainstream" - und das ist es heute ja fast auch noch, aber halt außerhalb der reinen Linux-Welt. Kommt man aber nur hinter, wenn man auch mit anderen Menschen redet...

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    Von Lillilux am Fr, 9. Mai 2014 um 22:11 #

    prokrastinieren ...

    Au weia, daß hört sich nicht gut an! Hoffentlich hat es nicht zu weh getan.

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Von mosu am Fr, 9. Mai 2014 um 14:28 #

Die Ankreuzauswahl ist ein bisschen beschränkt. Ich bin auf Linux aufmerksam geworden durch einen enthusiastischen Systemadministrator an meinem Arbeitsplatz, aber das ist nicht meine Motivation. Wir hatten damals StarOffice 5.2 im Netzwerk und Gimp als Bildbearbeitung. Der Server lief, denke ich, mit einer Linux-Distribution, die Arbeitsplätze mit Windows 98. Was ich damals verstanden habe war Verschiedenes: Erstens hatte ich mit StarOffice und später OpenOffice erstmals eine stabile Textverarbeitung, die auch mit Dokumenten mit vielen Bildern umgehen konnte. Zweitens war es ein Ansatz, der auf Vorlagen setzte, statt dem wilden Formatieren in Word, das damals allerorten angesagt war. Drittens und vor allem ist mir in Gesprächen klar geworden, was es bedeutet, wenn in einem wichtigen Bereich der geistigen Entwicklung mit privaten Patenten und Eigentum hantiert wird (wo doch alle zu 99 Prozent auf den vorhergehenden Erkenntnissen aufsetzen und eine gemeinsame Infrastruktur nutzen), dass dann diese geistige Entwicklung nachhaltig gehemmt wird, weil sie unfrei ist. Dass ich freie Software nutzen möchte und dass ich festgestellt habe, dass ich da alles bekomme, was ich brauche, ist meine Motivation, seit ein paar Jahren privat nur noch Linux (Opensuse) zu benutzen. Also müsste ich wohl am ehesten Lizenz ankreuzen.

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    Von Pablo Lachmann am Fr, 9. Mai 2014 um 22:35 #

    Mich hat es einfach begeistert, dass ein solches Produkt (Linux + alles was es für meinen Computeralltag benutzbar macht) ohne große Firmen, wie Microsoft, im Hintergund entstehen kann. Also das was man als freie Software bezeichnet und das Entwicklungsmodell (Bazaar vs. Cathedral).

    Lizenz oder Anderssein?

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      Von Herzlos am Mo, 12. Mai 2014 um 11:25 #

      Mich hat es einfach begeistert, dass ein solches Produkt (Linux + alles was es für meinen Computeralltag benutzbar macht) ohne große Firmen, wie Microsoft, im Hintergund entstehen kann.
      Das galt vielleicht bis etwa 1998. Alles was danach kam sind von großen Firmen wie IBM & Co finanzierte Open Source Projekte. Angefangen beim Linux Kernel bis hin zu Gnome.

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Von Eiweiss am Fr, 9. Mai 2014 um 14:32 #

Mein Grund zu Linux/BSD zu wechseln (nach Atari/Windows/Mac) war u. a. die geringere Kommerzialität. Ich fand es schlicht lästig bei jeder neuen Version einer Software zur Kasse gebeten zu werden oder abzuwägen, ob es sich lohne upzugraden. Und mir gefällt, dass bei Open-Source-Software das proprietäre Denken und die damit häufg verbundene Geheimniskrämerei meistens wegfällt und ich die Freiheit habe überall reinzuschauen und auch mal selbst zu ändern.

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    Von Sputnik2 am Fr, 9. Mai 2014 um 15:41 #

    "Unkommerziell" fehlt in der Umfrage.

    Zwar kauft man derzeit Hardware oft mit vorinstalliertem Betriebssystem – doch oft kommen Folgekosten dazu. Ein Programm hier, ein Programm da. OpenSource-Programme kann man auch auf Windows-Rechnern nutzen… aber warum dann nicht gleich ein Linux installieren?

    Mein persönlicher Grund war ein Mix aus verschiedenen Gründen. "Unkommerziell" war einer davon. Und gedacht hab ich dabei nicht nur an mich, sondern auch daran, dass z.B. staatliche Stellen, die selbstverständlich ein Windows voraussetzen, entweder auch die dann noch zusätzlichen Betriebskosten voraussetzen, oder stillschweigend zur Raubkopie auffordern… Beides nicht gut.

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      Von Ruediger am Fr, 9. Mai 2014 um 17:02 #

      Stimmt, freie Software gab es auch für Windows. Aber nur, wenn irgendein 12jähriger Bastler was halbwegs funktionierendes nach Windows portiert hat. Dann konnte mit mit etwas Hack dann unter Windows zum laufen bringen.

      Unter Linux hatte man das einfacher. So war es vor etwa 10 Jahren.

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Von sdfasdfsadf am Fr, 9. Mai 2014 um 14:56 #

Ich hatte damals in der Arbeit ziemlich viel mit SCO Unix zu tun und wollte privat auch ein Unix like OS. Deswegen war mein erstes Linux auch Slackware :) Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich dann entgueltig von Windows losgesagt habe, aber ich bin sehr gluecklich darueber :)

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Von nachmittagsmuffel am Fr, 9. Mai 2014 um 15:18 #

Linux-CD in Zeitung entdeckt - Installiert - bei dem Geraffel hängen geblieben.

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Von mullah am Fr, 9. Mai 2014 um 15:25 #

Vor fast 20 Jahren: Für mich war es wie eine Reise auf einen anderen Planeten; ich war sofort enthusiastisch und "glaubte" an die schöne neue freie Welt wie an die Möglichkeiten des Web, das damals aufkam.
Eine coole Zeit!

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    Von 1ras am Fr, 9. Mai 2014 um 19:24 #

    Bei mir war es ähnlich. Ich hatte damals die Multitasking-Umgebung von NOVELL-DOS in Benutzung und war damit glücklich, lediglich fürs surfen im Internet musste eine grafische Oberfläche her. Windows 3.1 (welches in einem eigenen Task unter NOVELL-DOS lief) war grottenschlecht und bei Windows 95 hatte Microsoft ohne Not den Austausch des Unterbaus verhindert. So endete ich in einer Dualboot-Umgebung und war damit überhaupt nicht glücklich.

    Dann kam Linux aus einer Zeitschrift als drittes System hinzu und ich war sofort begeistert! Endlich konnte ich über eine vernünftige grafische Umgebung im Internet surfen und musste gleichzeitig dank Dosemu nicht auf die gewohnt gute NOVELL-DOS-Umgebung verzichten.

    Windows 95 versauerte dann auf der Festplatte und es war das letzte Windows-System, welches ich nativ installiert und genutzt habe. Der Ärger der mir dadurch erspart blieb, lässt sich nicht mit Gold aufwiegen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 09. Mai 2014 um 19:25.
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      Von Lillilux am Fr, 9. Mai 2014 um 22:30 #

      >Endlich konnte ich über eine vernünftige grafische Umgebung ...<

      Und das zu Zeiten von Win 95. Ich lach mich wech! Der erste wirklich funktionierende Desktop war KDE 3.1. Das lief in etwa so wie Win 3.1; 13 Jahre früher. Alles was davor war, war mehr oder weniger schrottig.

      KDE 3.5.10(?) war dann der beste Desktop den ich unter Linux je hatte, aber selbst dann konnten Namen von Desktop-Icons oft noch immer nicht sauber auf zwei Zeilen dargestellt werden - etwas das schon 14 Jahre früher Win 3.1 beherrschte.

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        Von 1ras am Sa, 10. Mai 2014 um 03:37 #

        Ich habe KDE schon lange vor dem 1.0 Release benutzt, es war damals schon gut. Zuvor hatte ich fvwm im Einsatz, auch damit konnte man arbeiten, im Gegensatz zu Windows auch richtig stabil.

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          Von Lillilux am Sa, 10. Mai 2014 um 12:20 #

          @1ras - Du hast die Ironietags vergessen! Sonst nicht schlecht. :up:

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          Von peter. am Sa, 10. Mai 2014 um 13:22 #

          KDE ist selbst zu frühen 3er Zeiten häufig abgestürzt. Schwer zu glauben, dass sich jemand das angetan hat. Und wehe man hat OpenGL in einer Sitzung gestartet.

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            Von 1ras am Sa, 10. Mai 2014 um 15:44 #

            Mag sein, habe ich nicht eingesetzt. Ich habe von KDE 1 und davor gesprochen, das hat mit KDE 3 genau so viel zu tun wie KDE 4 mit KDE 3.

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            Von tim_c. am Sa, 10. Mai 2014 um 16:51 #

            Ich habe KDE1 noch unter einer alten Suse 7.3 laufen, nachinstalliert von einer Suse 7.0. KDE1 läuft sehr stabil.

            KDE1 wurde in Suse 5.3 in Version 1.0 mitveröffentlicht. Spätestens mit dem 1.1.x-Update in der Suse 6er-Serie war KDE1 problemlos benutzbar.

            OpenGL war zu diesen Zeiten noch kein wirkliches Thema. Zumindest ansatzweise benutzbares 3D unter Linux gab es damals nur z.B. mit Nvidia Riva 128- und TNT- (siehe das Utah-GLX-Projekt für XFree86 3.3.x) und einigen 3DFX-Karten (u.a. Voodoo2) sowie mit der Matrox G200. Unter Suse 7.x liefen ab XFree86 4.0 wenigstens die Nvidia-Grafikkarten ab Nvidia Riva TNT (NV04) mit dem unfreien Nvidia-Treiber (Dieser funktionierte unter dem früheren XFree86 3.3.x, das bis Suse 6.4 vorherrschte, noch nicht.). Hinzu kamen z.B. in Suse 7.3 unfreie 2D- und 3D-Treiber für die damals sehr populären PowerVR Kyro2-Grafikkarten, die etwa bis zur Suse 8.2 -Zeit hinein aktualisiert und zur Verfügung gestellt wurden.

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            Von lilili am Di, 13. Mai 2014 um 13:51 #

            Die Konkurrenz ist kaum weniger abgestürzt

            (ausser die wirklich teuren Unixsystem die sich aber ein Privatmensch nicht wirklich leisten konnte)

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      Von Herzlos am Mo, 12. Mai 2014 um 11:30 #

      Bei mir war es ähnlich. Ich hatte damals die Multitasking-Umgebung von NOVELL-DOS in Benutzung und war damit glücklich, lediglich fürs surfen im Internet musste eine grafische Oberfläche her. Windows 3.1 (welches in einem eigenen Task unter NOVELL-DOS lief) war grottenschlecht und bei Windows 95 hatte Microsoft ohne Not den Austausch des Unterbaus verhindert. So endete ich in einer Dualboot-Umgebung und war damit überhaupt nicht glücklich.

      Der Fehler saß hier also vor dem PC.
      Du hättest zu der Zeit Windows NT kaufen können, da hat nämlich MS den Unterbau komplett neu geschrieben.

      Immer diese unfairen durch eine rosarote Brillge betrachteten Vergleiche.
      Man kann viel über Windows schreiben, aber man sollte doch zumindest versuchen objektiv zu bleiben.

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        Von 1ras am Mo, 12. Mai 2014 um 21:28 #

        Super Tipp! Du hast meine Anforderungen ja so schön mitzitiert, ich warte schon gespannt auf deine Lösung einer NOVELL-DOS kompatiblen und damit gleichwertigen Umgebung für NT.

        Und da du die von mir damals eingesetzte Hardware bereits kennen musst, schließlich hast du festgestellt, dass der Fehler vor dem PC saß, bin ich auch sehr auf die NT-Treiberquellen gespannt!

        Also, an die Arbeit!

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          Von Herzlos am Di, 13. Mai 2014 um 14:01 #

          Du klingst wie die Leute, die Photoshop wollen, also einen konkreten Produktnamen, wenn sie eigentlich nur eine Bildbearbeitungsprogramm haben wollen.

          Aus deinem vorherigem Posting waren folgende zwei Punkte zu entnehmen:

          1. du wolltest ein Multitasking fähiges OS

          und

          2. du wolltest, dass es eine grafische Oberfläche bietet, um damit surfen zu können.

          Windows NT erfüllte beide diese Anforderungen.

          Und jetzt sagst du, es muss unbedingt NOVELL-DOS kompatibel sein.
          Das ist eine völlig andere Anforderung.

          Wenn es dir nur um eine grafische Oberfläche für einen Browser unter Novell-DOS ging, also innerhalb einer DOS Umgebung, dann hättest du auch einfach Geoworks verwenden können:
          http://de.wikipedia.org/wiki/PC/GEOS

          Bezüglich dem Resourcenverbrauch war dieses ziemlich sparsam und fügte sich nahtlos in eine DOS Umgebung ein.

          Und wenn du DOS Kompatibilität benötigst, hättest du Alternativ zu dieser Kombination auch OS/2 Warp verwenden können.
          Dieses hatte einen recht brauchbaren DOS Modus, war aber im Kern dennoch ein modernes OS mit grafischer Oberfläche.
          Die Red Edition konnte sogar Windows 3.1 Programme ausführen.


          Und was Windows NT + DOS betrifft.
          MS-DOS konnte man durchaus neben Windows NT betreiben, man verliert natürlich die Multitaskingfähigkeiten unter DOS und man mußte neu booten um MS-DOS oder WinNT auszuführen, aber DOS Programme waren sowieso Programme, die den Rechner weitgehend alleine in Beschlag nahmen.
          Zum Spielen hätte diese Lösung gereicht, zum Arbeiten hättest du Windows NT verwenden können.

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            Von 1ras am Di, 13. Mai 2014 um 17:17 #

            Dann musst du dir die Anforderung nochmals durchlesen, ich schrieb deutlich, dass die NOVELL-DOS Multitasking-Umgebung mit einer grafischen Umgebung erweitert werden sollte zum Surfen im Internet.

            Natürlich war das eine gewachsene Umgebung und es gab sehr gute Gründe sie nicht zu ersetzen. U.a. existierten zum damaligen Zeitpunkt keine vergleichbaren Programme mit ähnlichem Funktionsumfang. Nur ich muss ja wohl kaum nach 17 Jahren die damaligen Anforderungen begründen, die ohnehin nicht zur Disposition standen.

            Eine Dualboot-Umgebung war ein nicht zufriedenstellender Workaround in Ermangelung einer geeigneten Lösung. Ich hatte nicht umsonst geschrieben, dass ich damit überhaupt nicht glücklich war.

            GEOS hatte ich getestet da es mir aus C64-Zeiten noch ein Begriff war, aber dann wieder verworfen da es mehrere Probleme gab. OS/2 hatte das selbe Problem wie Windows 95 und lief auf eine Dualboot-Umgebung hinaus.

            Ich frage mich, woher du die Energie nimmst mir nach 17 Jahren einreden zu wollen ich hätte die falsche Entscheidung getroffen, obwohl ich exakt die Lösung gefunden habe die meinen Anforderungen vollends entsprach und von der ich schon glaubte, dass sie überhaupt nicht existieren würde. Und dann noch dazu mit Lösungen wie GEOS oder OS/2 wo wir heute wissen, dass beides Rohrkrepierer waren und überhaupt nicht geeignet gewesen wären, mit meinen über die Jahre wachsenden Anforderungen mithalten zu können. Linux setze ich hingegen heute noch als Hauptsystem ein. Meine Entscheidung war eine der Besten meines Lebens, ich habe sie bis heute keine Sekunde bereut.

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        Von bremse am Mo, 12. Mai 2014 um 23:20 #

        Wir stellten hier zwischen Win 95/98 um. Ein Grund war: StarOffice. Das lief stabil und gab es auch für Linux.
        Damals nutzen wir Suse irgendwas.
        Win NT kam da dann doch nicht mit. Win2000 gab es noch nicht.

        Privat experimentierte ich mit Suse 7.0, ab 7.1 war ich von Windows weg.
        Und ja, ein Grund war damals auch KDE. Das lief recht ordentlich und bot mir Möglichkeiten, die ich mit Win98/Me nicht hatte.

        Klar gab es da auch mal Abstürze und ein paar Ungereimtheiten. - Wenn ich aber mit Windows vergleiche ...
        Ich habe den Umstieg nicht nur nicht bereut, ich bin jedesmal wieder glücklich darüber, normalerweise nichts mit Windows zu tun zu haben, wenn ich doch mal an einem Windowsrechner sitzen muß. - Windows ist für mich eher Problem als Lösung.

        PS. WinNT war m.E. eigentlich nur in Verbindung mit "Fremsoftware" wirklich gut zu gebrauchen. - Wenn sie denn taugte.
        Diese gab es für Linux oft nicht. Dafür kam man aber auch damals mit Distributionsmitteln oft schon weit genug, was dann bspw. Ärger mit den Produkten von Norton und Co vermied.

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Von Udo am Fr, 9. Mai 2014 um 15:37 #

Mein erster Versuch Windows den Rücken zu kehren war mit OS/2 Warp auf einem Escom Pentium 60. Damals noch für 1200DM für 16MB ausgegeben umd besser mit OS/2 arbeiten zu können. Da hatte ich geschlagene 24MB Ram. Leider war es keine Alternative da die Perepherie alle unter Treibermangel litten. Und von Drucker bis Scanner nichts wirklich lief. Das wäre halb so schlimme gewesen, wenn in naher Zukunf besserung in Sicht gewesen wär. Aber da hat IBM viel versaut.
Dann 1997 die erste Suse von meinem Bruder bekommen und war begeister wie viel denn so lief. Seit dem bin ich dabei geblieben. Leider nur Privat, denn in der Firma gibt es Software die der Hersteller niemals für Linux entwickeln wird. Somit ist man so an Windows gebunden.
Ich finde es gut, wie viel ohne fummeln läuft. Und habe mehr Geld für Linux ausgegeben als jemals für Windows. Auch mit dem Gedanken etwas zu unterstützen.
Gruss

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    Von Herzlos am Mo, 12. Mai 2014 um 11:35 #

    Ich finde es gut, wie viel ohne fummeln läuft. Und habe mehr Geld für Linux ausgegeben als jemals für Windows.

    Und warum hast du zu Zeiten von OS/2 nicht einfach ordentliche Hardware gekauft?
    Es gab schon gute Drucker und Scanner mit brauchbarer OS/2 Unterstützung, aber die gab es eben nicht im Aldi.

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      Von bremse am Mo, 12. Mai 2014 um 23:30 #

      Ich vermute mal, dein Vorposter hatte Drucker und Scanner, die unter Windows liefen, unter OS/2 aber nicht/kaum.
      Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie OS/2 damls gehypt wurde. Auch daran, wie die User immer wieder vertröstet wurden, es kämen weitere Updates und bessere Geräteunterstützung.

      IBM hat die Leute damals mächtig im Regen stehen lassen.

      Mit Linux war das allerdings oft auch nicht ganz so einfach. Entweder man hatte Glück und die Peripherie lief, (Dann war das oft einfacher, als unter Windows.) oder man konnte wenigstens Turboprint kaufen, um seinem GDI-Drucker Leben einzuhauchen.

      Als ich dann bei Linux blieb, kaufte ich natürlich nur noch Hardware nach, die ordentlich unter Linux zu betreiben war.
      (Wenngleich WLAN und Co anfangs oft nicht ganz trivial einzurichten waren. Das sollte man dann doch mal erwähnen.) 8)

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Von RipClaw am Fr, 9. Mai 2014 um 15:47 #

Vor Linux war ich auf einem Amiga Zuhause und davor auf einem C64.

Als ich mir meinen ersten PC (damals mit Win95) zugelegt habe, habe ich über Windows eigentlich nur den Kopf geschüttelt. Es war so unglaublich primitiv und eingeschränkt. Dann entdeckte ich Linux für mich und hab mich dort gleich wie Zuhause gefühlt.

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    Von Eiweiss am Fr, 9. Mai 2014 um 16:17 #

    Bei mir war es nach dem geschmeidigen Atari-TOS die Frustration über die Instabilität und unterirdische Funktionalität von WIn 3.11 und Win 95, die mich zum Mac brachte. Aber da lief ein ungutes Wechselspiel was Hardwareanforderungen betraf, was mich ohne wirklichen Nutzen zum Kauf von teurer Hardware gezwungen hätte. Bei Linux auf x86-Hardware habe ich immer die Wahl ressourcenschonender Distributionen oder Tausch einzelner Komponenten.

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    Von Frankes am Fr, 9. Mai 2014 um 22:18 #

    Das war bei mir ähnlich. Von Atari TOS zu Win95/Win98.
    Mit diesen Windows äußerst unzufrieden insbesondere was die Stabilität betraf.
    Parallel darauf SuSE und immer mehr migriert.
    Heute bin ich halt an den Punkt, dass ich nicht wüsste warum ich von Linux wieder weg soll.
    Passt mir irgend was nicht wechsele ich halt die Distro. Eine Option die ich unter Win/Mac einfach nicht habe.

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Von jjsa am Fr, 9. Mai 2014 um 15:56 #

Als ich das erste mal über UNIX las, war ich sofort begeistert. Solch ein wohl durchdachten Multiuser System mit Mutitasking und sehr gute Werkzeuge schien mir das richtige zu sei. In dieser Zeit gab es auch kein DOS aber CPM CCPM, Flex usw.
Produkte aus dem Haus Microsoft besaß ich nie. Der Umstieg erfolgte von Unix Sys V auf Linux. Die Hardware war unbezahlbar und das vorhandenen ein wenig langsam (im Vergleich) geworden. Ein PC wurde angeschafft / zusammengebaut und mit Linux versehen, damals SuSe 4.4.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Mai 2014 um 10:31.
mehr g++
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Von tadaa am Fr, 9. Mai 2014 um 16:09 #

Damals lernte ich Programmieren mit C++ und Visual Studio C++-6.0. Das war mir jedoch zu eingeschränkt und durch einen kurze Zeile in einem Buch bin ich auf g++ und linux gestossen.

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Von Arch Linux am Fr, 9. Mai 2014 um 16:37 #

Ich war die ewigen Virus-Trojaner-Spyware -Scans, Registry kontrollieren, unter Windows XP (SP1) einfach Leid.
Zweitens nervte mich, dass ich ein Betriebssystem hatte, von dem Zeitungen jede Woche die neusten 100 geheimen Tricks veröffentlichten. Wen alles so geheim ist und undokumentiert, wie sollte ich jemals damit ein sicheres System hin bekommen. Also runter damit.
Seit 2003 Linux only...und nie bereut.

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Von asdfghjkl am Fr, 9. Mai 2014 um 17:08 #

Meine Motivation war ganz klar Neugierde. Allerdings ist die interessantere Frage, was denn die Neugier geweckt hat: Ich hatte von Linux viel gehört, unter anderem dass es freie Software ist. Das wollte ich unbedingt ausprobieren (als politischer Mensch hat mich die Idee angesprochen) und habe mir eines langweiligen Abends um etwa 22.00h an der Tankstelle eine Computerbild(!) gekauft, bei der irgendein Suse-Dingens dabei war (mit 54k-Modem konnte man sich das ja noch nicht saugen)...
Es hat dann noch 2-3 Jahre gedauert, bis im Bootmanager Linux VOR Windows gerückt ist (inzwischen ist Windows verschwunden).

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    Von Idiotenpfleger am Fr, 9. Mai 2014 um 22:52 #

    bei mir war es auch Neugierde. Ich wollte was neues ausprobieren und mir eigentlich einen Mac kaufen, weil ich neben Windows nix weiter kannte. Nur war ich mir nicht sicher, ob ein Mac das erfüllt, was ich erwartete. Also: im Internet gesucht und etwas über Linux gefunden... dann später eine Ct gekauft mit einer Suse-CD... installiert... nichts hat funktioniert, aber ab da hat mich der Ehrgeiz gepackt. Was folgte war eine lange Zeit für Recherche und Aneignung von Linux-Kenntnissen. Seit 2008 ist Windows für mich im Privatbereich Geschichte.

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Von relli am Fr, 9. Mai 2014 um 17:18 #

Habe sehr früh meinen Einstieg eher zufällig bei Suse gehabt und dieses parallel zu WINDOWS installiert. Da mein XP mit Norton Virenscanner bis zu acht Minuten zum starten brauchte und der Umstieg auf G-Data auch nicht viel schneller war, habe ich dann irgendwann Ubuntu ausprobiert und bin bis heute dabei geblieben, obwohl mir der Desktop nicht mehr 100%ig zusagt. Aber bei opensuse muß ich leider immer wieder eingreifen, da einige der gewohnten Programme, die unter Ubuntu problemlos laufen, beim KDE zu abstürzen führen.

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Von Ede am Fr, 9. Mai 2014 um 17:50 #

Meine Motivation für Linux? Ich finde es ganz normal, was soll man den sonst verwenden?

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Von anonym2 am Fr, 9. Mai 2014 um 18:44 #

Damals, zu Zeiten von Windows 95/98 war Windows einfach Müll, nicht stabil, ständig Ärger. Linux galt als unabstürzbar, also habe ich es mir angesehen und da ich nicht aufgebe ... Jahre später habe ich dann eine Firma gegründet die Webhosting Unternehmen in IT Sicherheitsfragen und Performanceproblemen berät. Schwerpunkt also Linux, Indianer und halbgare interpretierte Programmiersprachen :D

Heute läuft Linux hier nur noch auf Servern und da wo ich mehr Kontrolle brauche. Mir gehörte eine Firma für Messwerterfassung, hier haben wir Alarmzentralen auf Linux Basis gebaut.

Heute verkaufe ich Qualitätssicherungs-Systeme (Lebensmittel, Chemie und Facility Management) auf Basis von Linux Servern mit einer Webanwendung und Android oder Windows Handhelds als mobile Clients. Also auch hier wieder ein Stück weit Linux.

In meinem Büro musste Linux hingegen schnell sterben. Windows hat mit Windows 2000 und später nochmals mit XP aufgeholt, die Treiber für Scanner und Drucker vom Hersteller waren einfach die besten, manchmal brauchte man Photoshop - erst recht wenn man kein Grafikexperte ist und auf Howtos angewiesen ist, ist der Branchenprimus oft die bessere Wahl. Office tat sein übriges dazu bei. Ja sicher, theoretisch geht alles auch mit Linux, aber Theorie != Praxis, erst recht wenn das alles nicht Selbstzweck ist.

Nebenbei handle ich mit Devisen. Würde meinen Trading PC gerne unter Linux betreiben, aber die Handels Software ist nicht verfügbar.

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    Von Pffft... am Fr, 9. Mai 2014 um 19:14 #

    Bei mir ähnliche Geschichte, wobei ich niemals ernsthaft MS-Windows eingesetzt habe, vor Linux nur HP-UX und Solaris.

    Dementsprechend läuft auch das Büro komplett mit Linux. Ein "Office-Paket" brauche ich nicht, da tun es LaTeX und die Calc-Komponente aus OpenOffice.
    Photoshop und Indesign habe ich *nie* vermisst, Gimp und Scribus tun brav ihren Dienst und meine Druckerei ist mit deren Output richtig glücklich. Gewusst wie ist keien Frage der Software, sondern des richtigen Umgangs damit. Drucker- und Scannerprobleme hab ich auch nicht, man muss halt nur die richtige Hardware kaufen.

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Von Max Maier am Fr, 9. Mai 2014 um 18:48 #

Windows Vista war einfach gruselig, die Hoffnung auf einen besseren Nachfolger hatte ich nicht, deshalb habe ich Linux ausprobiert. Zuerst nur auf einer Partition neben Win, aber nach einem halben Jahr war WIN endgültig gelöscht und ich bedaure es nicht. Dienstlich habe ich immer noch mit WIN zu arbeiten und teilweise auch zu administrieren, es ist einfach gruselig.

Schön wäre es, wenn die Software-Hersteller mehr für Linux anbieten würde, dann wäre für einige der Zwang zu WIN endgültig vorbei.

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Von lilili am Fr, 9. Mai 2014 um 19:17 #

absolut nichts getaugt hat (Ich erinnere nur an die Müllenium-Edition als Highlight) und weil mir spätestens nachdem WordPerfect ausgebotet worden war klar geworden ist dass man möglichst auf freie Formate setzen sollte.

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    Von haha am Fr, 9. Mai 2014 um 21:16 #

    ... nicht den gleichzeitigen Betrieb meines SCSI-Scanners mit der SCSI-Festplatte und -Brenners zuließ, mußte ich zu Linux wechseln. Ja, lang war's her ....

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    Von haha am Fr, 9. Mai 2014 um 21:21 #

    Da fällt mir noch 'was ein: Weil Darktable besser als Lightroom ist *g*

    http://tutorialgeek.blogspot.de/2011/07/lightroom-vs-darktable-raw-photo.html
    http://www.unfoto.de/dunkelkammer/darktable.php

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    Von Herzlos am Mo, 12. Mai 2014 um 12:36 #

    absolut nichts getaugt hat (Ich erinnere nur an die Müllenium-Edition als Highlight)

    Ja, ja, das alte Märchen vom angeblich schlechten WinME.


    Dabei war Windows Millenium für ein OS mit Windows 9x Kernel gar nicht schlecht, sondern es lag lediglich an schlechten Treibern.
    Mit Windows 98 führte MS nämlich ein neues Treibermodell (WDM anstatt VxD) ein um die Abhängigkeit der Treiber vom Realmode loszuwerden um so für mehr Stabilität sorgen zu können und auch, um den Treibersupport auf Windows NT Seite zu verbessern.
    Windows 98 unterstützte aber neben dem neuen Treibermodell auch noch das alte Treibermodell von Windows 95, weswegen die Hersteller auf die Idee kamen bei der Treiberentwicklung und dem Qualitätsmanagement der Treiber für das neue Treibermodell Geld zu sparen.
    Weswegen nur die Treiber mit dem alten Treibermodell ausgereift waren oder bis zur Reife entwickelt wurden und die Treiber nach dem neuen Treibermodell unausgereift blieben, denn für Windows 98 war dies ja kein Problem, denn die Treiber nach dem alten Treibermodell liefen ja auch, also hat man diese bei der Installation verwendet und bis man diese durch die anderen Treiber für das neuere Treibermodell ersetzen müsste, dafür war ja noch Zeit, so dachte man.


    Tja und jetzt könnt ihr euch natürlich vorstellen was MS bei Windows ME machte, sie entfernten das veraltete Treibermodell aus Windows 95 Tagen weitgehend und unterstützten nur noch das neuere Treibermodell, dass mit Windows 98 eingeführt wurde.
    Und genau das führte zum Desaster, denn die Treiber die für das neue Treibermodell geschrieben waren, waren ja voller Bugs und noch gar nicht ausgereift und das führte dann zu der Instabilität, die Windows ME heute noch nachgesagt wird.

    Hatte man aber gute stabile ausgereifte Treiber des neuen Treibermodells,
    dann lief Windows Me besser als jedes Windows 95/98 davor!
    Die Ursache war hier im weitgehenden Verzicht auf den Realmode zu sehen und wer sich mit diesem etwas auskennt, der kann das auch nachvollziehen.


    Also um es also noch einmal klar zu sagen.

    Windows ME war das am besten laufende OS mit Windows 9x Kernel, wenn man es nur mit ausgereiften stabilen Treibern nach dem neuen Treibermodell von Windows 98 fütterte.
    So stabil wie die Windows NT Reihe lief es allerdings auch nicht, das ist klar, mit dem Windows 95 Kernel Unterbau war das auch gar nicht möglich, aber von den Windows 9x OS war es das stabilste, wenn es stabile ausgereifte Treiber bekam, die es benötigte.


    Als weiteres Schmankerl kamen dann noch die vielen netten Features hinzu, die Windows ME out of the box bot
    und die vorherigen Win9x Versionen nicht out of the box boten.
    Z.B. waren das so praktische Features wie ZIP Dateien entpacken und erstellen zu können, oder der Support von USB, das waren Dinge, die Windows ME schon out of the box konnte.

    Der einzige Nachteil von WindowsME war, dass der Zugriff auf den DOS Realmode erschwert wurde und out of the Box gar nicht mehr zugänglich war. Auch dies tat man, um die Kontrolle für Windows über die Stabilität zu erhöhen.
    Aber das war auch nur dann ein Problem, wenn man noch DOS Anwendungen benötigte.


    http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Driver_Model

    • 0
      Von bremse am Mo, 12. Mai 2014 um 23:53 #

      Ich sehe das ähnlich. Win Me war mein letztes natives Windows auf dem Laptop. Das lief weit besser, als die vielen Win 98-Insatllationen, mit denen ich damals zu tun hatte.

      Dennoch: Linux konnte schon damals mit KDE locker dagegenhalten. (Ok, Suse7.0 lief auf dem Gerät ziemlich schlecht, machte aber neugierig und kam so auf meinen PC.) Ab 7.1 war es auf dem Laptop ebenfalls gut einsetzbar und ließ mich Me kaum noch booten.
      Und da Festplatten damals weder sonderlich viel Platz boten und noch relativ teuer waren, mußte Me ab Suse 7.3 komplett weichen.

      Ab Suse 9.2 (?) probierte ich mit Debianderivaten und blieb eine Weile bei Mepis und Kubuntu hängen, um dann doch ab Debian 5 auf das Original zu setzen.
      (Letztlich sind das aber nur "Feinheiten". Mir ist wohl so ziemlich jede Linuxdistribution lieber, als Windows.)

      PS. Zu Me: Ich kenne viele Leute, die damit weit zufriedener waren, als mit XP. Das war ja strenggenommen erst mit SP2 wirklich verwendbar.
      Als einfaches Desktopsystem ist Windows durchaus zu gebrauchen. Wenn man aber etwas mehr will ...
      Was viele Programme von Dreiiten angeht, da sind viele Firmen auch nicht mehr so glücklich über die vormals "selbstgewählte" Windowsabhängigkeit.
      Wer das konsequent durchgezogen hatte, kommt da so einfach meist auch nicht mehr heraus.

      0
      Von lilili am Di, 13. Mai 2014 um 13:42 #

      Das ist kein Märchen sondern Realität und fängt schon da an wo ME vorschreiben wollte wieviel MHz mein Rechner mindestens zu haben hat damit es sich bequemt hat zu laufen.
      Zu dumm im Übrigen halt dass es diese stabilen ausgereiften Treiber nur in deinem Märchenland gegeben hat.
      Ansonsten wow super entpacken und so schmankerln aber nur das was Microsoft gefiel - aber wenn man wirklich damit arbeiten wollte musste man trotzdem wieder professionelle Software dazu installieren weil es 90% der Formate nicht gekannt hat. Es waren zuletzt als ich den Dreck installiert habe rund 47 Utilities, Treiber und Programme die extra installiert werden wollten. So viel zu den tollen Schmankerln.

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Von zwergli am Fr, 9. Mai 2014 um 21:52 #

mein windows hat mal den geist aufgegeben. (irgendwelche systemdateien haben gefehlt zum booten) und die windows cd war nicht auffindbar. aber es lag zufällig eine ubuntu livecd aus irgendeinem heftchen rum. nach kurzer zeit hatte ich dann festgestellt das das linuxvorgehen für mich sehr viel nachvollziehbarer war als ms-software. von ubuntu bin ich wieder abgekommen, aber linux (inzwischen debian) ist mein system seit jetzt etwa 8 jahren.

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Von zettberlin am Sa, 10. Mai 2014 um 00:17 #

... also bin ich auf Suse statt auf XP umgestiegen.

Das Konzept freie Software fand ich hochgradig erholsam im Vergleich mit der Ende der 90er aufblühenden Spywareszene und ich wollte auch keine albernen Totenkoppasciis mehr bei einer Installation sehen.

Und die Desktops haben mich sofort überzeugt. KDE, Windowmaker, Fluxbox, FVWM... alle besser und schöner als Windows und Mac.

Ich bin wirklich sehr zufrieden damit und ich verdiene meine Brötchen mit Computern und brauche keine Windowsinstallation dafür.

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Von devent am Sa, 10. Mai 2014 um 05:41 #

Mein erstes System war DOS, dann Win 3.11, dann Windows ME, 2000, XP.
An der Uni Würzburg waren zwar Linux Rechner, und ich habe Linux auf deren Rechner mir zwar angeschaut, die Distribution waren aber ziemlich minimalistisch. Kein Gnome, kein KDE, sondern eher WindowsMaker oder Fluxbox. Ich hatte absolut keine Ahnung von irgendwas. Weder wie man USB Stick mounted, noch wie man die Konsole benutzt.

Auf meinem Computer hatte ich mal Ubuntu ausprobiert, aber ich hatte Schwierigkeiten mit der Grafikkarte und dem USB DSL Modem. Der Monitor wurde auch falsch erkannt. Außerdem hatte ich eh keinen Bedarf an Linux, ich war C++ und Java Programmierer. Ab und zu neuere Ubuntu Versionen ausprobiert aus Neugier, als ich mehr und mehr über Linux lernte, habe ich Windows weniger und weniger eingesetzt, bis ich einfach bei Linux geblieben bin.

Gut dass es KDE 3.5 dann gab, gäbe es nur Gnome wäre ich vllt. bei Windows geblieben. Außerdem ist die riesige Auswahl an Distributionen ein guter Zeitvertreib. Ich hatte Ubuntu, Debian Sid, Fedora, OpenSuse, Arch, Slackware, usw. Zur Zeit habe ich KDE 4 mit Fedora.

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Von ZuAlt am Sa, 10. Mai 2014 um 11:03 #

Keine Ahnung mehr warum. Irgendwie hatte ich schon damals (afair) etwas gegen Windows. Vlt. lag es daran, daß die CPU immer überhitzte, auch beim nichtstun. Unter Linux gabs das Problem nicht, aber bei Seti@home oder irgendeiner Codeknackerei ist die CPU dann doch gestorben :P

Jedenfalls SuSE 5.2 war das erste Linux was da lief, schliesslich gabs da ja auhc ein gutes Handbuch dazu.

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Von soriac am Sa, 10. Mai 2014 um 11:41 #

Das ist mein zentraler Grund seit meinen ersten Versuchen mit Slackware in den frühen 90ern, mich mit Linux (genauer, GNU/Linux) zu befassen. Es trifft schlicht genau meinen Nerv, ich komme damit seit Anfang an am besten klar. Es gab natürlich noch andere Gründe wie die freie Software, deren Grundgedanke mir gefällt und den ich gerne fördere. Aber obwohl ich immer noch mal wieder Versuche mit Windows (und auch sporadisch mit MacOS) wage, bleibt mir persönlich Linux weiterhin mein Favorit. Es ist schwer exakt zu beschreiben, aber ich verstehe die Konzepte dahinter weitaus besser, alleine schon durch die Möglichkeit, mich ggf tief in das System zu graben und es zu modifizieren oder auch nur zu begreifen, ist etwas, was mir kein Windows jemals so geboten hat (und OSX schon mal gar nicht). Linux gibt mir das Gefühl, dass ich auch wirklich der Herr über meinen Computer bin, dass ich die Kontrolle habe, bis ins Detail.

Linux ist nicht perfekt, so etwas gibt es auch nicht. Jedes konplexe Betriebssystem macht Fehler und Probleme, auch Linux. Auch gäbe es unter Windows eine Community, die mir bei Problemen weiterhelfen kann, wie es unter Linux der Fall ist. Aber Linux bietet mir die Möglichkeit, auch mal selber auf Fehlersuche zu gehen, und es ist um so vieles mehr befriedigend, einen Fehler selber gefunden und beseitigt zu haben. Ebenso ist die Möglichkeit, selber tätig zu werden und ein System wirklich ganz nach eigenen Wünschen aufgebaut zu haben und dann zu sehen, dass es funktioniert, viel besser als ein Windows, bei welchem man zu betreiben hat, was die Verkäufer einem vorsetzten. Und was an Hausmitteln bei einer typischen Linux-Distrie mitgeliefert wird, schlägt jedes Windows-System.

Für mich persönlich läuft eine installierte Linux-Distrie weitaus besser als ein frisch installiertes Windows, es macht mir mehr Freude, die Resultate sind um Längen befriedigender. Dieses OS gibt mir schlicht das Gefühl, es wäre auch wirklich "meins", das schafft Windows nicht mal ansatzweise.

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Von maroludwig am Sa, 10. Mai 2014 um 11:47 #

Windows NT4 auf einen Fileserver und Router, alle paar Wochen booten, weil NT immer langsamer wurde, so das man noch nicht mal die Maus effektiv nutzen konnte. Ein Kollege empfahl mir Linux. Damit setzte ich den Server - ohne jede Kenntnisse mit S.U.S.E 5.3 auf - damals gehörten die Punkte noch in den Namen - und blieb dabei. Dann nutzte ich es im privaten Bereich zu Zeiten, als man sich noch über einen Verein der Frankfurter Uni kostenlos in das "Internet" per Modem einwählen konnte. Da fragte man noch nach, ob eine Firma "schon" eine Webseite im Internet hat... Später schwärmte ich von RedHat und machte auch die Zertifizierung zum RHCT. Mittlerweile arbeite ich mit Ubuntu/Debian - Mailserver, DNS, DHCP, Fileserver. Server nur mit Linux - auf der Workstation kann ich ein gepflegtes Win7 aber auch nicht ablehnen.

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Von Martin S. am Sa, 10. Mai 2014 um 13:23 #

Ende der 90er Jahre: In der Firma erste Erfahrungen mit dem damals revolutionären Internet. Toll! So etwas will ich zu Hause auch haben! Flugs einen Rechner aus Schrotteilen zusammengeschraubt (486/66 mit 32MB RAM). Nur: Woher ein Betriebssystem nehmen? Ein Kollege hat keine Verwendung für seine SuSE 6.1 Heft-CD...

Seitdem bei SuSE/openSUSE geblieben und nach wie vor zufrieden damit.

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Von Klaus-Bärbel am Sa, 10. Mai 2014 um 14:47 #

... aus Lizenz, Robustheit, Sicherheit, Technologie, Neugier und Verspieltheit. :D

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Von Max Maier am Sa, 10. Mai 2014 um 15:28 #

Der Grund hat mich zwar nicht zum Überläufer von Win zu Linux gebracht, aber als Linuxianer, der täglich mit Win arbeitet (EDV-Verantwortlicher an einer grpßen Schule), nerven an Win gleich zwei Dinge, die es bei Linux nicht gibt.

1. Lizenzprobleme
2. Kosten für jede Lizenz und selten gibt es genügend Lizenzen, die Computer im gleichen Haus werden mit unterschiedlichen WIN Versionen betrieben
3. Auch heute noch wird WIN 7 und Office 2010 gekauft, damit die EDV-Landschaft nicht noch uneinheitlicher wird
4. da ich kein Historiker bin, nervt es mich sehr, aus Kostengründen meist mit veralteter Software arbeiten zu müssen, die Schüler lachen oder weinen darüber (je nach Temperament), die Eltern fragen sich, wo kann man so alte Software noch kaufen, müssen die Schüler so etwas lernen, wenn es doch schon neuere Software gibt usw.

Hätte man Linux, dann könnte man eine homogene Softwarelandschaft haben und wäre immer auf dem aktuellsten Stand und hätte ganz viel Geld gespart, welches man für mehr Hardware und nicht für überteuerte und veraltete Software ausgeben muss!

Und wer EDV an einem Linux Computer gelernt hat, wird sich wundern, wie schlecht und teuer einige WIN-Produkte sind.

VG Max

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Von Herzlos am Sa, 10. Mai 2014 um 16:36 #

Es wundert mich dass es so etwas wie:


"Weil es nicht Windows ist."

als Antwortmöglichkeit gibt. Einige dürften so eine Antwortmöglichkeit sicherlich vermissen.

;)


Aber um die Frage zu beantworten:
Ich würde wohl technologische Ansätze am ehesten von den obigen auswählen.

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Von Shadok am Sa, 10. Mai 2014 um 20:54 #

Anfang 1999 (da war ich knapp 40) den ersten PC gekauft. Übliches Bundle nmit W98SE. Internet kannte ich vom Hörensagen. 2 oder 3 Monat spätere war ich entnervt von W98, wurde beim örtlichen Buchhändler vorstellig, kaufte mir eine brandneue SuSE 6.1 und bin nach der wahrscheinlich üblichen Phase des Distri-Hoppings Linux treu geblieben. War auch beruflich die richtige Entscheidung.

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Von Holzhaus am Sa, 10. Mai 2014 um 22:38 #

Was ist das da oben eigentlich für eklige AfD-Werbung da oben? Ich versteh ja, das PL sich irgendwo finanzieren muss, aber muss es denn AfD-Parteiwerbung sein?

  • 1
    Von Sarah W. am So, 11. Mai 2014 um 00:50 #

    Für was sollen sie denn sonst werben? Vielleicht für die Kriegstreiber von B90/Grüne und SPD?

    • 1
      Von HMEDW am So, 11. Mai 2014 um 14:56 #

      Keine der etablierten Parteien sind Kriegstreiber. Das sind die
      Lobbyisten der dt. Großindustrie. Die verraten uns und unsere
      Demokratie und Sozialsystemee für ein paar müde Euros Gewinn
      nach China und Russland.

      Zur Linuxantwort: Programmieren, Lizenzfreiheit, Kostenlosigkeit,
      Stabilität, Sicherheit, Funktionalität und man hat alles in Einem.

      • 1
        Von Milan am So, 11. Mai 2014 um 22:27 #

        SPD und B90/Grüne haben also nicht Jugoslawien und Afghanistan überfallen?

        Für dich nochmal zum nachlesen: AG Friedenforschung: "ES BEGANN MIT EINER LÜGE - DEUTSCHLANDS WEG IN DEN KOSOVO-KRIEG"

        • 1
          Von HMEDW am Mo, 12. Mai 2014 um 09:20 #

          So ein Schwachsinn!

          Serbien hat die EU und die NATO bis zum Gehtnichtmehr gereizt, so daß es nur konsequent war,
          da einzumarschieren. Du hast wohl das Massaker von Srebenica vergessen! Serbiens Niederlage
          war gerecht!

          In Afghanistan ist die SPD nie eingefalllen, sondern die NATO. Hast du Trottel 9/11 vergessen?
          3000 unschuldige Menschen in NY haben diese Terroristen umgebracht. Dafür haben sie zu
          Recht Keile von USA/GB bezogen. Die haben die Hauptlasten der beiden Kriege getragen,
          nicht die SPD/Grüne, du Schlafmütze.

          • 0
            Von lilili am Di, 13. Mai 2014 um 13:48 #

            Wer da wen umgebracht hat bei 911 ist nicht wirklich klar. Fakt ist dass die USA bereits einen Monat nach 911 in Afghanistan einmarschiert ist als eine Schuldfrage noch gar nicht geklärt sein konnte. Um das Logistisch hinzubekommen muss der Einmarschbefehl sozusagen fast noch am 09.11. rausgegangen sein. Man hat also direkt drauf gewartet das etwas passiert.

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            Von Milan am Di, 13. Mai 2014 um 20:38 #

            Du hast wohl das Massaker von Srebenica vergessen!

            Offensichtlich bist du nicht in der Lage meine Quelle zu lesen?

            Extra nochmal für einen rot/grünen Kriegstreiber wie Dich: Es begann mit einer Lüge

    0
    Von Nervkuh am So, 11. Mai 2014 um 10:12 #

    Die Werbung kommt afaik von google, und die spielen dir nur die Werbung ein, die dich ansprechen könnte ;-)

    • 0
      Von gol am So, 11. Mai 2014 um 16:03 #

      Treffer, Flotte versenkt.

      • 0
        Von Holzhaus am So, 11. Mai 2014 um 16:14 #

        Hab wahrscheinlich ein paar mal zu oft auf afdodernpd.de gesurft. Die Piraten kannste zwar auch in der Pfeife rauchen, aber die Website ist nice :D

        • 0
          Von Herzlos am Mo, 12. Mai 2014 um 11:17 #

          Da hauptsächlich die CDU und CSU ihre Felle durch die AFD davonschwimmen sieht und diese als Bedrohung wahrnimmt, weswegen von der Presse versucht wird, die AFD in den Rechten Rand zu drücken, so wie das auch bei der Piratenpartei am Anfang war, werde ich mir diese Seite erst gar nicht ansehen.

          Ich finde es übrigens unangebracht, dass du hier mit Schleichwerbung versuchst, politisch jenseits von Linux & Open Source aktiv zu sein.

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Von ganz klar am So, 11. Mai 2014 um 15:16 #

Just having fun
and world domination in sight. ;)

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Von sgs am Mo, 12. Mai 2014 um 02:58 #

Mein Vater konfigurierte von Mitte der 90er an stundenlang -- achwas tagelang -- immer wieder seinen X-Server (unter SuSE). Da er Choleriker war, führte das regelmäßig zu mittleren Familienkatastrophen. Davon hatte wir eigentlich schon ohne den X-Server genug, also setzte ich mich ran und versuchte es selber. Als 10 jähriger war ich wohl schon etwas fitter als mein Oberstudienrat-Papa und "ich ich konfigurier dir das" stellte sich für mich schnell als die einfachste Variante dar um den Haussegen hin und wieder zu retten.

Das war vor 15 Jahren. Heute bin ich 25, benutze Fedora und kann es gar nicht erwarten den X-Server endlich durch Wayland zu ersetzen! ;)

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Von hekobeku am Mo, 12. Mai 2014 um 10:17 #

Ohne jetzt übertreiben zu wollen, müsste ich eigentlich "Alles" ankreuzen. Irgendwie spielt doch jeder Punkt eine Rolle. Und noch etwas: Was in der Umfrage so nüchtern und schmucklos als "Lizenz" bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Revolution! Für mich ist die Nutzung von Freier Software wirklich mehr als eine Lizenzfrage. Es ist ein Gegenentwurf zu der Entmündigung durch die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche :D

  • 0
    Von Der mit dem Broiler tanzt am Mo, 12. Mai 2014 um 14:16 #

    Mein Tip: Nordkorea! - Da sind die Lebensbereiche des glücklichen Volkes noch nicht kommerzialisiert. Es gibt praktisch nichts zu kaufen, alles wird zugeteilt, kein Kommerz, Banken gibt es auch nicht, weil in Gutscheinen bezahlt wird für Läden die nicht existieren, also kein Kom..., und zur Belohnung gibt es aber jeden Tag frisches Gras zu fressen.

    Der große Führer Kim Il Wixx gibt derweil jedes Jahr allein an die 700.000,- Dollar für französischen Cognac und Fressereien aus. Aber alles nicht kommerzialisiert!

    @hekobeku, dasß müßte doch Dein Traumland sein. 8)

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      Von hekobeku am Mo, 12. Mai 2014 um 16:57 #

      Nordkorea![...] dasß müßte doch Dein Traumland sein.
      Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie du auf diese Idee kommst. Ich bin ein extrem freiheitsliebender Mensch. Die "geh doch nach drüben"-Kommentare waren schon vor 40 Jahren nicht originell...

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Von Aldiiii am Mo, 12. Mai 2014 um 10:19 #

Bei den meisten Umfragen kann man ja verlangen, den "wichtigsten" Grund zu nennen, aber bei Motivationsfragen wie dieser fände ich eine Möglichkeit zur Mehrfachnennung sehr sinnvoll.

Bspw. bei mir gibt es nicht nur einen Beweggrund:
- Offene Software
- Nicht-Unterstützung eines Monopolisten (der diese Stellung ausnutzt)
- Stabilität (v.a. Lin>>Win bis zu Win98/ME-Zeiten)
- Technische Vorzüge und Dynamik in der Entwicklung
- Der PINGUIN

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Von cyberpatrol am Mi, 14. Mai 2014 um 18:17 #

Es treffen nämlich schlicht alle Antwortmöglichkeiten zu.

Pro-Linux
Traut euch!
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