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Thema: Wie stehen Sie zu DRM?

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Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 27. August 2010 um 14:34 #

DVD und BluRay sind OK (liegen eh im Player). Bei Musik aber nicht. Gut, ich kenne fast keinen Shop mehr, der noch DRM-behaftete MP3s anbietet. (Amazon, TrackItDown, Saturn, Musicload, SAIFAM Downloadshop usw. bieten alles DRM-frei an.)

Edit:
Spiele kaufe ich nur für die Konsole, Bücher kaufe ich noch klassich gedruckt (EBooks sind für mich ein Krampf), sonst gibt es nichts DRM-behaftetes was mich noch tangieren würde. Habe kein Windows, von daher keine DRM-geschützte Software (Spiele etc).

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Aug 2010 um 14:38.
  • 1
    Von kleiner lars am Fr, 27. August 2010 um 15:38 #

    "DVD und BluRay sind OK..."

    Aber meines erachtens schon grenzwertig. Ich kenne zwar keine DVDs mit DRM, jedoch mit zusätlichen Kopierschutzmechanismen, da CSS de facto kein Schutz darstellt.

    Mich regt es auf, das gerade der Vorteil der digitalen Kopie (keine Raubkopie) somit nicht mehr möglich ist, und man auf die Lebensdauer der entsprechenden Datenträger angewiesen ist (das kann auch bei Original DVDs nur wenige Jahre betragen, je nach Pressqualität). Die gute alte analoge Vinyl-Scheibe hält dagegen locker 100 Jahre, bei Büchern sollte es auch gehen ;-)
    Aber ich möchte auch das meine teure Filmsammlung noch in 20-30 Jahren erhalten bleibt!

    Allein die Möglichkeit, das die Hersteller bis Zuhause bestimmen können, wie und wo Inhalte abgespielt werden, lässt mich schaudern, von inkompatiblen Standards oder nachlässigen Spezifikationen, den einzelne Hersteller auch noch verbeugen, ganz abzusehen.
    Mit meinen Rechner kann ich besser und komfortabler DVDs angucken, als es jeder Standalone-Player kann, BR ist keine Frage der technischen Machbarkeit, aber...
    schon mal 'nen BR-SW-Player für Linux gesichtet? Auf legalen Wege wird das Wunschdenken bleiben und das nur weil die Studios so Paranoid sind...
    Wem dieses bewusst ist, möge DRM einsetzen, ich empfinde es als Gängelung.

    Grüsse

    -lars

    • 0
      Von krake am Sa, 28. August 2010 um 12:13 #

      Mit meinen Rechner kann ich besser und komfortabler DVDs angucken, als es jeder Standalone-Player kann

      Dem kann ich nur 100% zustimmen.
      Meines Erachtens liegt das vorallem daran, dass die Hersteller dieser Abspielgeräte noch Jahrzehnte später krampfhaft versuchen, in der Bedienung einen VHS Player nachzubilden.

      • 0
        Von kleiner lars am Sa, 28. August 2010 um 13:05 #

        -FBI Warnung?
        -nervige Trailer?
        -Copyright Hinweise?
        -Anti Raubkopierer-trailer?

        Überspring ich einfach und schaue mir den Film bereits 5 Minuten an, während der Standalone Player noch von Trailer zu Trailer springt.

        Weitere Vorteile:
        -sekundenschnelles Spulen im Hauptfilm
        -Deinterlacer Ihrer Wahl
        -Sound up/downmix der Anlage entsprechend
        -verwenden beliebiger Datenträger/Formate/Formatierungen
        -Streaming
        -Updates von Codecs
        ...

        Die Produzenten versuchen krampfhaft die möglichkeiten eines Computers einzuschränken.
        Ist dem nicht auch so, das allein die Dekodierung der Verschlüsselung von BR massenhaft CPU-Zeit und damit auch Strom verbraucht wird?

        Schöne neue Welt...HD sieht schön aus aber dahinter stinkt es gewaltig.

        -selbst wenn ich BR kaufe, bin ich gezwungen, mir die Inhalte auf illegalen Wege zu extrahieren, nur weil ich das falsche, nicht von Hollywood abgesegnete OS benutze.

        Und das ist ja auch wirtschaftlich/inhaltlich soooo wertvoll, diese ganzen Schinken aus Hollywood.
        Wir werden ver*rscht.

        Grüsse

        -lars

        • 0
          Von Anonymous am Di, 31. August 2010 um 17:28 #

          -FBI Warnung?
          -nervige Trailer?
          -Copyright Hinweise?
          -Anti Raubkopierer-trailer?

          Überspring ich einfach und schaue mir den Film bereits 5 Minuten an, während der Standalone Player noch von Trailer zu Trailer springt.

          Das kann der Standalone-Player auch, man muss nur rechtzeitig (bzw. kann jederzeit) auf MENU drücken ;)

          Grueße
          Ignatz

    0
    Von Raphael am Mo, 30. August 2010 um 08:18 #

    Kann man denn inzwischen Blurays unter Linux betrachten?

0
Von jjsa am Fr, 27. August 2010 um 15:01 #

Der Einsatz von DRM wird daraus begründet, dass der Kunde böse Absichten verfolgt (illegale Kopie, ...)- Auch wenn ein Schutz möglich sein sollte, stellt dieser ein rechtlich bedenkliche Tatsache. Kunden werden als potentiellen Verbrecher behandelt und die widerspricht das Unschuldsvermutung Prinzip.
Eine legale Sicherung oder Kopie der Werke für private Zwecke ist auch nicht möglich oder stark erschwert und daher wird der Kunden in seine Freiheiten zu stark eingegrenzt.

  • 0
    Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 27. August 2010 um 15:27 #

    Richtig, aber das Problem ist, dass die ganzen dummen Schaafe sagen "wer keine RK erstellt, der braucht auch nichts zu befürchten, dem kann DRM egal sein". Genauso wie bei Apple "ich lade mir keine Sex-Apps, von daher ist das ja Wurst, wenn Apple die verbietet." Die kapieren einfach nicht, worum es geht.

    Aber anstatt das der Deutsche an sich protestiert, wo es wirklich notwendig ist, wird über Google StreetView gejammert und andere Belanglosigkeiten. Mein Gott, man kann euer Haus von A U S S E N sehen. Wenn ich daran vorbei laufe kann ich es auch von A U S S E N sehen. Ich kann sogar klingeln und reingehen. Wollt ihr mir jetzt das Laufen verbieten oder was?

    • 0
      Von blume am Fr, 27. August 2010 um 15:55 #

      richtig, wenn ich ein foto schiesse, wo dein haus im hintergrund zusehen ist und es meiner freundin zeige, ist das sowas von egal. nun fährt aber ein auto durch die strassen, städte und länder, spezialisiert von einem der mächtigsten konzerne überhaupt, auch bekannt als DATENKRAKE, die mit allen möglichen firmen geschäfte macht....... wir reden hier von google verdammt nochmal und nicht von 2 unwichtigen popelfritzen. wer da die fresse hält, hat sie nicht alle. und das mit dem wlan-scan hätte google auch niemals erwähnt, wenn es nicht aufgefallen wäre. mein gott, wie unterbelichtet muss man eigentlich sein? als nächstes sind die zimmer einer jeden einzelnen wohnung dran. REICHT DIE WELT VON OBEN NICHT? :o

      • 0
        Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 27. August 2010 um 17:06 #

        1. Habe ich von StreetView geredet. StreetView ist analog. Beim Fotografieren der Häuser bekommen die keine Daten. StreetView ist *nicht* das Problem!

        2. Der WLan-Scan hat nichts mit StreetView zu tun und DER ist das Problem, aber den macht Google illegalerweise zusätzlich. Solange Google von der Judikative dafür aber nicht zur Rechenschaft gezogen wird, werden die auch in Zukunft Daten ausspionieren, egal wie sehr ihr alle strampelt.

        3. Was bringt die Austragung aus der StreetView-Liste? Eben. Nur, dass dein Haus nicht im Internet zu sehen. Die fahren aber trotzdem durch deine Straße und könnten dich ausspionieren. Das Ganze könnte man auch "Wirkungslos Forte" nennen, aber jeder fühlt sich besser. Den Placebo-Effekt sollten sich die 6 großen Parteien patentieren lassen.

        4. Hat Google soviele Datenquellen, dass der WLan-Scan das Kraut nun auch nicht mehr Fett macht (Suchmaschine, GMail, Chrome, weiß der Geier).

        5. Habe ich noch alle Tassen im Schrank und bin nicht unterbelichtet. Nur breche ich nicht bei einer Belanglosigkeit wie einem Foto von meinem Haus in Panik aus.

        6. Muss das WLan-Netz ja ungeschützt sein, da die es im vorbeifahren scannen, die Zeit sich in geschützte Netze einzuhacken haben die gar nicht. Und wer ungeschützt WLan benutzt ist selbst Schuld.

        7. Natürlich sind die Politiker und die Klatschspalten (Bild, AZ etc) auf den Zug aufgesprungen, um a) das Volk in Panik zu versetzen und b) von den tatsächlichen Problemen unseres Landes abzulenken.

        8. Hoffe ich, dass der, der gegen StreetView wettert folgendes auch tut:
        - eine andere Suchmaschine benutzen
        - einen anderen Mail-Provider benutzen
        - code.google.com nicht benutzen
        - via NoScript o. ä. googleapi/googlead blockieren
        - via TACO o. ä. google und andere aussperren
        - kein YouTube oder andere Google-Services benutzen
        - kein Android-Smartphone besitzen
        - kein GoogleEarth/Maps/Blah etc pp benutzen.
        Sollte irgendetwas davon NICHT zutreffen, will ich kein Gejammere hören, da Google deine Daten mit großer Wahrscheinlichkeit eh schon hat!

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Aug 2010 um 17:14.
        • 0
          Von tetex am Fr, 27. August 2010 um 18:43 #

          Vielen Dank für Deine Aufzählung.
          Da fühle ich mich auch gleich viel besser.
          Warum? Darum:

          1. eine andere Suchmaschine benutzen:
          Wenn man mit Tor surft, geht es sowieso nicht anders. Die Googlesuchmaschine verweigert dann irgendwann den Dienst.

          2. einen anderen Mail-Provider benutzen:
          Das habe ich schon immer so gemacht. Ich hätte selbst aktiv werden müssen, um Google Mail zu benutzen, der Gedanke ist mir aber gar nicht gekommen.

          3. code.google.com nicht benutzen:
          Das ist noch das geringste Problem, auch hier ein klares Nein.

          4. Via NoScript o. ä. googleapi/googlead blockieren:
          Das ist mit das Erste, was man tun muß, da die Standard-Whitelist von NoScript viel zu umfangreich ist (Google, Yahoo, MSN, maone.net, alles das wäre "erlaubt", wenn man nicht einschreiten würde)

          5. via TACO o. ä. google und andere aussperren:
          Taco benutze ich zwar nicht.
          Aber:
          Weitere Sicherheitsvorkehrungen sind das Nichtnutzen von Cookies und Flash (auch die CPU-Auslastungstortur mit Swfdec oder Gnash ist mir schon lange zuviel), das Verbot von Dom-Storage, die Ausschaltung des CSS-History-Leaks und das Unterbinden der Google-Safebrowsing-Anfragen sowie der Anfragen nach Mozilla-Addon-Blocklists für Firefox.

          6. kein YouTube oder andere Google-Services benutzen:
          Mangels Flash ist Youtube für mich praktisch nicht benutzbar. Hoffentlich werde ich in Zeiten von WebM nicht irgendwann doch schwach.
          Google-Services und -Software zu nutzen hieße den Bock zum Gärtner machen, auch hier ein klares Nein.

          7. kein Android-Smartphone besitzen:
          Habe ich auch nicht.
          Ist Android dabei so verdongelt, dass man kein freies und herstellerunabhängiges Betriebssystem wie Debian GNU/Linux aufspielen kann?

          8. kein GoogleEarth/Maps/Blah etc pp benutzen:
          Google Earth ist mangels 3D-Treiber für mich nicht benutzbar. Meine Geforce funktioniert auch nicht mit Nouveau, nur mit nv oder vesa.

          Übrigens:
          Das wäre einmal eine Superumfrage:
          Nutzen sie Google-Services, wenn ja, welche?

        0
        Von ich bin da am Fr, 27. August 2010 um 23:19 #

        "als nächstes sind die zimmer einer jeden einzelnen wohnung dran"

        hast aber leider vor dem falschen Angst. Google ist da wirklich nicht der gefährliche Datensammler (mehr als im öffentlichten Raum sowieso sichtbar ist und man selbst freiwillig von sich preis gibt ist dort nicht zu finden) sondern unsere Bundesregierung die weit gefährlichere Datensammlungen anlegt und sie auch weitergibt.

        0
        Von vollitroli am Sa, 28. August 2010 um 10:33 #

        "
        mehr Re[2]: DRM ist nicht in Ordnung
        Score: 3 Von blume am Fr, 27. August 2010 um 15:55 #

        richtig, wenn ich ein foto schiesse, wo dein haus im hintergrund zusehen ist und es meiner freundin zeige, ist das sowas von egal. nun fährt aber ein auto durch die strassen, städte und länder, spezialisiert von einem der mächtigsten konzerne überhaupt, auch bekannt als DATENKRAKE, die mit allen möglichen firmen geschäfte macht....... wir reden hier von google verdammt nochmal und nicht von 2 unwichtigen popelfritzen. wer da die fresse hält, hat sie nicht alle."

        Ach, und warum gerade üeber Google? Was ist mit den Firmen, die das schon seit Jahren machen und Kommerziell verwerten?

    0
    Von comx am Fr, 27. August 2010 um 15:48 #

    Wenn es halt als böse Absicht angesehen wird, dass man ein gekauftes Ebook dem eigenen Bruder, Vater oder Sohn zum Lesen gibt, dann stimmt natürlich etwas nicht.
    Bei den Verlegern stimmt in diesem Fall nämlich etwas nicht.

    Verständnis habe ich hingegen dafür, dass mein sein frisch aufgelegtes Ebook nicht in Internet-Tauschbörsen sehen möchte. Wenn das zum allgemeinen Usus wird, dann stellt sich für die Autoren nämlich irgendwann schlichtweg die Existenzfrage.

    Alternativ könnte man vielleicht ein Buch generell zum Kopieren bzw. kostenlosen Lesen freigeben, gleichzeitig aber trotzdem zum Kauf ermuntern.
    Ob sich das aber rechnet (siehe z.B. das Debiananwenderhandbuch, Galileo Openbook)?
    Da habe ich schon so meine Zweifel.

    • 0
      Von Rones am Fr, 27. August 2010 um 16:18 #

      Ich habe mir das Buch "Pro GIT" gekauft, nachdem ich es vorher ausführlich auf progit.org in Augenschein nehmen konnte. Das habe ich bezahlt und die Papiervariante am Stück gelesen. Die frei verfügbare Online-Version des Buches ist für mich im Nachhinein das Killer-Feature, weil ich von überall aus mal was darin nachschlagen kann, auch wenn das Buch gerade nicht zur Hand ist! Danke Scott!

      Fazit: So etwas kann schon funktionieren, die Frage ist, wie hoch der Prozentsatz an ehrlichen Leuten ist.

      • 0
        Von Unglaublich am Mo, 30. August 2010 um 20:54 #

        > Fazit: So etwas kann schon funktionieren, die Frage ist, wie hoch der Prozentsatz an ehrlichen Leuten ist.

        100 % wenn du es legal downloaden darfst.

        Der Zwang die Papierform zu kaufen besteht ja nicht.
        Es ist eher eine funktionale bis moralische Frage.

        Der eine liest ungern am Monitor und der andere möchte sich beim Autor mit dem Kauf bedanken zwingend erforderlich ist dies aber alles nicht, wenn das Buch kostenlos als PDF vertrieben wird.


      0
      Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 27. August 2010 um 17:09 #

      >> Wenn es halt als böse Absicht angesehen wird, dass man ein gekauftes Ebook dem eigenen Bruder, Vater oder Sohn zum Lesen gibt,

      Das ist völlig legal in Deutschland. Nach meinem Wissensstand (2007) ist die Abgabe von Kopien legal erworbener Medien an enge Verwandte oder Personen mit ähnlich engen Verhältnis zueinander, in einer angemessen Menge legal. Sprich nicht mehr als 2 - 5.

      • 0
        Von comx am Sa, 28. August 2010 um 15:40 #

        Das stimmt zwar, nur hast Du etwas Wichtiges vergessen:
        Dieses Recht auf Privatkopien wird dadurch mit Füßen getreten, dass man gleichzeitig einen "Kopierschutz" (DRM hat defacto dieselbe Auswirkung, wenn Privatkopien dadurch generell "verboten" werden) seit 2003 nicht mehr umgehen darf.
        In diesem Fall hat es sich dann mit Kopien z.B. für Verwandte ersten Grades.

        • 0
          Von CRB am Sa, 28. August 2010 um 17:14 #

          soweit ich weiß ist es juristisch gesehen ein unterschied, ob der schutz geknackt oder umgangen wird. deshalb ist libdvdcss & co bei uns legal.

          • 0
            Von kleiner lars am So, 29. August 2010 um 00:01 #

            Die libdvdcss liegt wohl bei uns juristisch gesehen in einer Grauzone.
            Bis jetzt ist die Industrie noch nicht darangegangen.
            Wahrscheinlich weil die DVD als obsolet angesehen wird.
            Css ist ein Kopierschutz.
            Sollte juristisch entschieden werden (ob nun richtig oder nicht) das Css ein geeigneter Kopierschutz darstellt, wäre der Einsatz der libdvdcss in DE illegal.
            Leider ist es so, das die Anwälte der Industrie gerne mal die Realität verbiegen. Vermutlich werden erfahrene Programmierer nur über Css lachen können.

            Grüsse

            -lars

      0
      Von ich bin da am Fr, 27. August 2010 um 23:08 #

      "Verständnis habe ich hingegen dafür, dass mein sein frisch aufgelegtes Ebook nicht in Internet-Tauschbörsen sehen möchte."

      Die sind nur fast schon vor der Veröffentlichung als Ebook in Tauschbörsen. DRM verhindert das so gut wie gar nicht. Im Übrigen ist bei denen die ich kenne und sich dort bedienen die Bereitschaft zum Bezahlen durchaus da. Nur die Kassen dieser Leute sind dank der Politk unserer Regierung so gut wie leer. Was diese Leute nicht haben können sie nicht ausgeben. Wenn diese Leute sich da gratis über Tauschbörsen bedienen entsteht deshalb erst einmal genau gar kein Schaden. Der Autor hätte auch wenn sie das Buch nicht gelesen hätten nix bekommen.

      • 0
        Von comx am Sa, 28. August 2010 um 15:52 #

        "Nur die Kassen dieser Leute sind dank der Politk unserer Regierung so gut wie leer. Was diese Leute nicht haben können sie nicht ausgeben."

        Dieses Problem wird in Zukunft immer schlimmer werden, da sich die vom Gesetzgeber begünstigte Ausplünderung der Mittel- und Unterschichten unseres Landes immer weiter fortsetzen wird, das betrifft Arbeitslose und z.B. wegen Krankheit Erwerbsunfähige, aber gerade auch viele Arbeitnehmer und Selbständige.

        Falls man trotzdem noch über einen Computer bzw. einen Internetzugriff verfügt, so würde ich in diesem Falle die kostenlosen und freien Handbücher der Distributionen empfehlen.
        Ein gutes Beispiel ist hier OpenSuse 11.3, die Handbücher (darunter auch deutschsprachige) mit Namen "opensuse*" finden sich hier:
        http://download.opensuse.org/distribution/11.3/repo/oss/suse/noarch/

        0
        Von 123457679 am Mo, 30. August 2010 um 20:58 #

        > Im Übrigen ist bei denen die ich kenne und sich dort bedienen die Bereitschaft zum Bezahlen durchaus da. Nur die Kassen dieser Leute sind dank der Politk unserer Regierung so gut wie leer.

        Ich kenne Leute die hätten durchaus das Geld, nur betreiben sie es aus Sport.
        Und Armut ist IMO auch keine Entschuldigung es sich kostenlos downzuloaden.
        Denn ich kann mangels Geld auch nicht viel und nehme es mir auch nicht einfach.


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Von Brian am Fr, 27. August 2010 um 15:11 #

Es gäbe bessere Lösungen: Wenn z.B. ein Ebook mit einem (unsichtbaren) Wasserzeichen versehen wäre, dann könnte ich das Buch ohne Probleme auf allen meinen Geräten lesen, aber nicht in eine Tauschbörse stellen.

Anscheinend gehen die Anbieter davon aus, daß ich mir das Buch jetzt für jedes Gerät neu kaufe. Das Gegenteil ist der Fall: Ich kaufe mir jetzt überhaupt keine DRM-Ebooks mehr...

  • 0
    Von ich bin da am Fr, 27. August 2010 um 23:10 #

    einmal den USB Stick mit solchen Dateien verloren, die Dateien tauchen im Internet auf und werden zu Dir als potentieller Täter zurückverfolgt und Du bist als Raubkopiermörder dran.

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Von pvb am Fr, 27. August 2010 um 15:28 #

1. Der Markt ist eh übersättigt
2. Wenn schon Musik, dann will ich die auch überall nutzen können (PC/Smartphone/Autoradio ...)
3. Ich will von überall auf die Musik zugreifen können (z.B. über sshfs)
4. Es gibt tausende vom Web Radios
5. Musik kommt bei mir nur als mp3 oder ogg in Frage

Bei Film läuft es auf dasselbe raus.
Bevor ich DRM Filme kaufe, gehe ich doch lieber ins Kino oder warte, bis die im Fernsehen kommen.

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Von meep am Fr, 27. August 2010 um 15:38 #

Hm.. tu mir schwer bei der Wahl..
Steam zum Beispiel meide ich, außer wenn die Preise extrem günstig sind/ich es unbedingt haben will. Steam setzt ja nur eine einmalige Aktivierung voraus, danach kann man ja unangeschränkt an die Dateien kommen. Bei dem Zeug von Ubisoft hab ich da deutlich mehr bedenken, von denen kauf ich auch nix mehr. Das gleiche mit DRM geschützter Musik. Was soll ich etz wählen?

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Von IT Enterprise Senior Consultan am Fr, 27. August 2010 um 16:32 #

Gute Software/Filme/Musik/Kunst/etc. kostet nunmal Geld. Da sollten die Urheber und Rechteinhaber auch die Möglichkeit haben ihr Eigentum zu schützen.

  • 0
    Von kleiner lars am Fr, 27. August 2010 um 16:50 #

    Vielleicht weniger, als uns die Unterhaltungsindustrie glauben machen will.

    Diese Dinge sind aber auch ein Stück Kulturgut an denen viele beteiligt sein sollen.

    Sorry, wirklich "schützenwerte" Inhalte scheinen immer seltener zu werden...

    Letzendlich sind es immatrielle Inhalte, die meines Erachtens weit unter materiellen Dingen zu stehen haben, aber es findet aber immer mehr eine Gleichsetzung statt.

    Wenn die Produktionen so teuer sind, ist das grössenteils das Problem der Produzenten, wenn sie bereit sind den Hollywood-Schauspielern zig Millionen Gagen zu zahlen. Echte Förderung findet doch kaum statt.

    DRM mag sinnvoll sein für vertrauliche Inhalte, aber im Bereich Medien lehne ich sie ab.
    Man bezahlt eh schon genug Abgabegebühren an diverse Vereinigungen.

    Grüsse

    -lars

    0
    Von Brian am Fr, 27. August 2010 um 17:18 #

    "Gute Software/Filme/Musik/Kunst/etc. kostet nunmal Geld. Da sollten die Urheber und Rechteinhaber auch die Möglichkeit haben ihr Eigentum zu schützen."

    Na gut, ein Beispiel: Ich lade eine geschützte Musikdatei auf meinen Windowsrechner und kann sie dort abspielen. Aber was ist mit meinem MP3 Spieler oder Autoradio?

    Ich höre übrigens selten Musik auf allen Geräten gleichzeitig...

    0
    Von qwerty42 am Sa, 28. August 2010 um 09:10 #

    Der Schutz sollte dabei nur nicht in Geldgeilheit und übertriebene Kundengängelung ausfallen. Warum soll ich mir als zahlender Kunde solch einen Schwachsinn gefallen lassen? Kopiert wird so oder so, nur mit dem Unterschied das man als Kunde der Dumme ist und mit den EInschränkungen leben muß und der Schwarzkopierer eben nicht.

    Die Industrie sollte sich lieber mal Gedanken um ihre zahlende Kundschaft machen, anstatt sie dafür zu bestrafen, das andere ihre Sachen kopieren.

    0
    Von 1ras am So, 29. August 2010 um 04:12 #

    Gute Software/Filme/Musik/Kunst/etc. kostet nunmal Geld. Da sollten die Urheber und Rechteinhaber auch die Möglichkeit haben ihr Eigentum zu schützen.

    D.h. der Anbieter möchte zwar mit meiner Hilfe seinen Gewinn steigern, traut mir aber gleichzeitig nicht über den Weg. Das scheint mir keine fruchtbare Basis für eine Geschäftsbeziehung zu sein...

    0
    Von Raphael am Mo, 30. August 2010 um 08:25 #

    Ja, weil die Künstler (Musiker, Filmproduzenten) ja auch nicht Millionenschwer sind, in Luxusvillen leben und sich regelmässig zukoksen weil sie nichtmehr wissen wohin mit dem Geld.

    Da muss unbedingt was gemacht werden, damit sie ja noch mehr Geld verdienen. Kann doch nicht sein, dass sie mit einer rausgebrachten CD nicht sich selbst und auch noch ihre Enkelkinder mit Luxus verwöhnen dürfen!

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Von El_Sivas am Fr, 27. August 2010 um 18:32 #

DRM ist per se ja keine schlechte Idee. Ich sehe derzeit aber eher das Problem, dass DRM ausschließlich die Vermarktungsrechte der Content-Industrie bedient.

DRM könnte ja auch dazu dienen ein gewisses Freiheits-Recht, die der Urheber dem immateriellen Gut mitgibt, gewahrt bleibt. Sodass ein Produkt, das ein unter einer offenen Lizenz veröffentlichtes Werk verwendet (z.B. CC-BY-SA), auch unter dieser oder einer kompatiblen Lizenz veröffentlicht werden muss. Ein Einsatz in diesem Bereich ist so aber bisher nicht vorgesehen.

  • 0
    Von tetex am Fr, 27. August 2010 um 18:48 #

    Man könnte mit DRM z.B. verhindern, dass die proprietären NVidia-Treiber unter einem Linux-Kernel installiert werden dürfen.
    Nie wieder ein "tainted kernel".
    Meinst Du solche DRM-Lösungen? :-)

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Von devent am Fr, 27. August 2010 um 23:26 #

Ich lasse mir doch vorschreiben, was ich in meinen eigenen 4 Wänden privat mit meinem Eigentum mache. Da kann sich die Politik auf dem Kopf stellen, wenn ich eine DVD kaufe, mache ich privat damit alles was ich will, auch mit den Daten. CDs und DVDs werden gerippt und auf einer Festplatte abgespeichert, die ich dann im Wohnzimmer auf meinem TV (der an einen Computer angeschlossen ist) anschauen kann. Ohne jedes mal eine neue DVD einzulegen und ohne diese idiotischen DVD Menüs und die Werbungen davor anzuschauen.

Wenn Freunde kommen, wird eine Kopie gemacht. Bin doch nicht Asozial und bezahlt habe ich es ja (Abgabe auf CD und DVD Rohlinge). BluRay wird wohl so bald nicht gekauft. Mal sehen wie lange es dauert bis es ohne Probleme auf Linux ripbar wird. Obwohl, wozu auch, wenn man kein privates Kino hat, reicht auch DVD Qualität.

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Von linuxteacher am Sa, 28. August 2010 um 08:52 #

DRM stärkt die Macht der großen Medienkonzerne. Kleinere Firmen müssen Lizenzgebühren abdrücken, wenn sie DRM-Abspielgeräte bauen wollen; und diese Gebühren sind nicht unerheblich. Die Verbraucher werden gegängelt und entmündigt.
Ich habe keine Zweifel daran, dass das Copyright geschützt werden soll. Wenn jemand mit erheblichem zeitlichen und finanziellem Aufwand ein Werk (z.B. einen Kinofilm) erstellt, dann sollte nicht jemand anderes diesen Kinofilm einfach nehmen und ihn weitervertreiben (als schwarzgebrannte DVD verkaufen oder im Internet weitergeben). Jeder, der so etwas tut, kann nach bestehendem Recht verklagt werden. Solange sich die Schadensersatzforderungen in einem fairen Rahmen bewegen, ist das auch völlig richtig.
Was ich der Medienindustrie vorwerfe, ist jedoch, dass sie ihre Macht sehr einseitg nutzt und dass es niemand gibt, der sie in die Schranken weist. Dies zeigt sich in zwei Dingen:
1.) Menschen, die für ihren Eigenbedarf MP3s aus dem Internet sammeln und sie nicht mal weiter vertreiben, werden zu irrsinnigen Schadensersatzforderungen verklagt.
2.) Manchmal kann es sinnvoll sein, einen Kopierschutz zu umgehen (z.B. DVD rippen für private Nutzung auf anderem Abspielgerät). Die Medienindustrie will jedoch die völlige Kontrolle über ihre Produkte behalten und brandmarkt daher ein solches Vorgehen als illegal.

Ich möchte das mit einem Beispiel aus dem Verkehr erläutern:
Im Verkehr gibt es sinnvolle Regeln, wie etwa eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 wegen Lärmschutz.
Wenn ich die Begrenzung übertrete, muss ich mit einer Strafe rechnen. Das heißt: Es liegt in meinem Ermessen, ob die mögliche Konsequenz schwerer wiegt als mein Nutzen. In einem echten Notfall würde ich auch schneller fahren und dann evtl. mit der Polizei verhandeln, ob ich die Strafe zahlen muss.
Nun zu DRM: Das wäre ungefähr so, als ob ich ein Auto kaufen würde, das IMMER automatisch die Geschwindigkeitsbegrenzung einhält. In einem Notfall könnte ich nun nicht mehr schneller fahren. Und dann gibt es Bastler, die ihr eigenes Auto so verändern, dass sie wieder so schnell fahren können, wie sie wollen. Diese Bastler sind dann "Verbrecher", da sie das DRM umgangen haben.
Welche Art von Auto würden Sie sich lieber kaufen? Und nun stellen Sie sich vor, dass es NUR noch "DRM-Autos" zu kaufen gibt. Wollen wir das?

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    Von krake am Sa, 28. August 2010 um 17:51 #

    DRM stärkt die Macht der großen Medienkonzerne. Kleinere Firmen müssen Lizenzgebühren abdrücken, wenn sie DRM-Abspielgeräte bauen wollen; und diese Gebühren sind nicht unerheblich. Die Verbraucher werden gegängelt und entmündigt.

    Das ist das eigentliche Kernproblem der Art und Weise wie DRM aktuell ein- bzw. umgesetzt wird.

    Die Proponenten von DRM schieben als Begründung immer den Schutz der Rechte von Urhebern vor, also die Rechte der Autoren, Musikern, usw.

    Dieser Art von DRM wäre aber eine Sache zwischen Ursprung und Ziel des Austausch, völlig unabhängig welch oder wieviele Glieder die Übertragungskette dazwischen hat.
    Das ist im Grunde nichts anderes wie bei verschlüsselten E-Mails. Der Versender gibt einem oder mehreren Empfängern die Erlaubnis, die E-Mail zu lesen, und alle Stationen dazwischen haben lediglich Zugriff auf die für die Weiterleitung notwendigen Informationen.

    Die Art von DRM, die derzeit üblicherweise im Einsatz ist, dient aber eben nicht dem Schutz der Inhalte oder die der Urheber, sondern dem Schutz der Vertriebswege.
    D.h. nur wer (durch Zahlung oder ähnliches "Committment") Teil des Systems ist, darf "mitspielen".

    Man versucht auf diese Weise Kontrolle über den Zugang für Urheber zu Vertriebskanälen zu behalten, obwohl die technologische Entwicklung dem entgegen gearbeitet hat.

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    Von Ragas am So, 29. August 2010 um 02:05 #

    korrekt.

    Wobei das beispiel sehr schlecht gewählt ist, da es praktisch niemals eine notwendigkeit gibt schneller zu fahren (außer in schlechten filmen)

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Von Das Problem wird sich von selb am Mo, 30. August 2010 um 12:00 #

Man hat es ja bei der Musikindustrie gesehen. Erst ein massiver Einsatz von kopiergeschützten CD dann massiver Einsatz von DRM beim online verkauf. Was hatten sie davon - nichts immer mehr Leute haben sich die Sachen sonst wo runter geladen. Mittlerweile gibt es kaum noch kopiergeschützte CD und DRM Musikdownloads aber die Verkäufe gehen nach oben (zumindes laut anderen sehr bekannten News Seiten zu folge)

Die Musikindustrie ist die Industrie die schon am längsten damit kämpft und schon alle Strategien durch hatte und zum Schluss mit Offenheit den größten Profit macht.

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