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Thema: Nutzen Sie regelmäßig Windows?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von autarch am Fr, 8. Januar 2016 um 16:46 #

Computerspiele und MS Office sind für mich der Hauptgrund noch zu Windows zu greifen.
Libreoffice und Latex sind einfach nicht so gut wie Office, insbesondere wenn man professionell damit arbeitet oder schnell komplexe Dinge tun will.
Steam auf Linux hat Dinge echt etwas geändert, aber noch nicht genug, dass ich als Gamer auf eine Windowsinstallation verzichten könnte. Außerdem sind Grafiktreiber unter Linux immer noch unter aller Sau. Ich habe eine Nvidia Geforce GTX 680, also kaum eine brandaktuelle GPU, aber der freie Treiber kann immer noch keine 3D-Accel. und der proprietäre Treiber muss bei jedem Kernelupgrade wieder neu eingespielt werden und ist auch sonst von mäßiger Qualität. Komplexere Dinge, wie z.B. die Hybrid Intel/Nvidia-Graphic, die auf meinem Laptop läuft, kann man gleich vergessen. Das läuft nur, wenn man die Nvidia-GPU unter Linux ganz abschaltet.
Keine Ahnung ob AMD irgendwie besser ist, aber problemlos war ich bisher nur mit Intel GPUs unterwegs, aber mit denen kann man einfach nichts gutes spielen, selbst bei älteren Titeln versagt das Ganze sehr schnell (nicht das es eh viele ältere Titel gibt, die geportet wurden).
Fürs erste bleibt es daher unter Linux eher bei Indiespielen.

Bei der Arbeit sieht es ganz anders aus, von Office abgesehen ist Windows da manchmal gar keine Option. Trotz Cygwin oder Putty auf einen Linuxserver, fehlt doch manchmal einfach das Linux für einen schnellen Test auf dem lokalen Rechner. Ich weiß es gibt VMs, aber die haben auch ihre Einschränkungen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 08. Jan 2016 um 16:52.
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    Von Max Maier am Fr, 8. Januar 2016 um 21:48 #

    Nun die Aussage, dass LibreOffice nicht so gut ist wie MS Office kann ich nicht teilen.

    Ja, MS Office hat mehr Funktionen und einige Anwendung in Wirtschaft und Verwaltung benötigen MS Office, aber

    in fast allen Fällen kann LibreOffice mehr als der Anwender benötigt, es gibt nicht so viele Effekte auf Knopfdruck, dafür ist LibreOffice sehr stringent in der Benutzerführung und sehr objektorientiert gestaltet. Das gefällt mir viel besser.

    Mit dem Zeichenprogramm kann ich viel besser arbeiten und erst anschließend werden die Grafiken in die Textverarbeitung kopieren, bei MS gibt es doch ganz schnell einen Datenmatsch von zu vielen Funktionen in einer Anwendung und gleichzeitig versucht MS Office für den Nutzer mitzudenken.

    Für Officeanwendungen muss man heute nicht zu MS Windows wechseln.

    CU Max

    0
    Von bremse am Sa, 9. Januar 2016 um 03:39 #

    Libreoffice und Latex sind einfach nicht so gut wie Office, insbesondere wenn man professionell damit arbeitet oder schnell komplexe Dinge tun will.
    Das ist so nicht ganz korrekt.
    LO und LaTeX ergänzen sich hier wunderbar.

    Wir sind zu MS-Office 97/2000-Zeiten sanft zu StarOffice migriert.
    Sanft deshalb, weil nicht nur Vorlagen angepaßt werden mußten. ;)

    Was viele Anwender und leider auch Firmen bei Ähnlichem oft übersehen, sie haben haufenweise Abläufe an MS-Office angepaßt. Wenn dem nicht so wäre, machte es in der Regel kaum nennenswerte Unterschiede, welche Office-Suite letztlich verwendet wird.

    Oft wird dann gesagt, "wir brauchen das Office X, weil ..." Wenn man sich dann aber mal überlegte, dass u.U. andere "Offices" Ähnliches, nur etwas anders auch bieten ...

    Na egal, wir sind damals in etwa innerhalb von 2 Jahren ohne großen Streß, weil gut geplant, zu StarOffice und später über OO zu LO migriert. Zeitgleich erfolgte eine teilweise Migration auf SUSE.

    Mit dem Wechsel zu LO sind wir dann auch komplett von Win XP und SUSE zu Debian gewechselt. Und auch das wieder ohne großen Streß, weil gut geplant und ohne Zeitnot.

    (LaTeX nutzten wir auch unter Windows, weswegen das nichts Neues war.)

    Wenn ich mir Win 8/8.1 und Win 10 so anschaue, war die Wahl wohl durchaus richtig. Der ganze Kram mit "Telemetriedaten" und anderem Zeugs muß ja gerade in der Firma nicht wirklich sein.
    Hätten wir noch Jahre gewartet, wäre die Abhängigkeit zu MS-Produkten wohl deutlich größer und somit auch eine Migration aufwändiger gewesen.

    Drucker und Scanner wurden ohnehin schon länger so angeschafft, dass das Zeugs nicht nur unter Windows tut. Ist eben gar nicht so schlecht, wenn man vor irgendwelchen Investitionen auf solche Feinheiten achtet. :lol:

    Ich will gar nicht abstreiten, dass es durchaus genug Firmen gibt, die nicht "einfach" so umsteigen könnten. Ob es nun Software für andere BS nicht gibt oder man ohnehin für Windows bastelt, ...

    Was den Punkt "Keine Software" für bspw. Linux für Firmen angeht, so stellt sich da auch oft noch eine andere Frage. Viel Zeugs im Unternehmenseinsatz wird ohnehin nur zugekauft. (Nicht selten von zweifelhafter Qualität.)
    Da könnte man die selbe Menge an Geld auch an eine Firma geben, die das als linuxfähig ausliefert. - Denkt nur kaum einer dran.

    Zum Einen denken viele Entscheider, Linux und Software dafür müsse ja nichts kosten, nur für Nichts liefert eben keine Firma.
    Der andere Punkt ist wie so oft: "Das Haus X liefert unsere Lösungen schon seit 20 Jahren, ..."
    Leider gar nicht so selten auch nur wüstes Gefrickel, weil deren Software "organisch gewachsen" noch aus der 16Bit-Ära entstammt und alle paar Jahre mal irgendwie lauffähig gehalten wird und beim Kunden nach und nach jedesmal die schlimmsten Bugs beseitigt werden. Nicht selten nur durch böse Workarounds. (Was solch Software in Unternehmen angeht, könnte ich Geschichten drüber schreiben ... Dürfte aber fast jeder irgendwie kennen.) :cry:

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