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Thema: Nutzen Sie regelmäßig Windows?

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Von bremse am Sa, 9. Januar 2016 um 03:39 #

Libreoffice und Latex sind einfach nicht so gut wie Office, insbesondere wenn man professionell damit arbeitet oder schnell komplexe Dinge tun will.
Das ist so nicht ganz korrekt.
LO und LaTeX ergänzen sich hier wunderbar.

Wir sind zu MS-Office 97/2000-Zeiten sanft zu StarOffice migriert.
Sanft deshalb, weil nicht nur Vorlagen angepaßt werden mußten. ;)

Was viele Anwender und leider auch Firmen bei Ähnlichem oft übersehen, sie haben haufenweise Abläufe an MS-Office angepaßt. Wenn dem nicht so wäre, machte es in der Regel kaum nennenswerte Unterschiede, welche Office-Suite letztlich verwendet wird.

Oft wird dann gesagt, "wir brauchen das Office X, weil ..." Wenn man sich dann aber mal überlegte, dass u.U. andere "Offices" Ähnliches, nur etwas anders auch bieten ...

Na egal, wir sind damals in etwa innerhalb von 2 Jahren ohne großen Streß, weil gut geplant, zu StarOffice und später über OO zu LO migriert. Zeitgleich erfolgte eine teilweise Migration auf SUSE.

Mit dem Wechsel zu LO sind wir dann auch komplett von Win XP und SUSE zu Debian gewechselt. Und auch das wieder ohne großen Streß, weil gut geplant und ohne Zeitnot.

(LaTeX nutzten wir auch unter Windows, weswegen das nichts Neues war.)

Wenn ich mir Win 8/8.1 und Win 10 so anschaue, war die Wahl wohl durchaus richtig. Der ganze Kram mit "Telemetriedaten" und anderem Zeugs muß ja gerade in der Firma nicht wirklich sein.
Hätten wir noch Jahre gewartet, wäre die Abhängigkeit zu MS-Produkten wohl deutlich größer und somit auch eine Migration aufwändiger gewesen.

Drucker und Scanner wurden ohnehin schon länger so angeschafft, dass das Zeugs nicht nur unter Windows tut. Ist eben gar nicht so schlecht, wenn man vor irgendwelchen Investitionen auf solche Feinheiten achtet. :lol:

Ich will gar nicht abstreiten, dass es durchaus genug Firmen gibt, die nicht "einfach" so umsteigen könnten. Ob es nun Software für andere BS nicht gibt oder man ohnehin für Windows bastelt, ...

Was den Punkt "Keine Software" für bspw. Linux für Firmen angeht, so stellt sich da auch oft noch eine andere Frage. Viel Zeugs im Unternehmenseinsatz wird ohnehin nur zugekauft. (Nicht selten von zweifelhafter Qualität.)
Da könnte man die selbe Menge an Geld auch an eine Firma geben, die das als linuxfähig ausliefert. - Denkt nur kaum einer dran.

Zum Einen denken viele Entscheider, Linux und Software dafür müsse ja nichts kosten, nur für Nichts liefert eben keine Firma.
Der andere Punkt ist wie so oft: "Das Haus X liefert unsere Lösungen schon seit 20 Jahren, ..."
Leider gar nicht so selten auch nur wüstes Gefrickel, weil deren Software "organisch gewachsen" noch aus der 16Bit-Ära entstammt und alle paar Jahre mal irgendwie lauffähig gehalten wird und beim Kunden nach und nach jedesmal die schlimmsten Bugs beseitigt werden. Nicht selten nur durch böse Workarounds. (Was solch Software in Unternehmen angeht, könnte ich Geschichten drüber schreiben ... Dürfte aber fast jeder irgendwie kennen.) :cry:

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