Login
Newsletter

Thema: Haben Sie 32-Bit x86-Systeme im Einsatz?

53 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
5
Von Linuxuser0815 am Fr, 4. März 2016 um 14:27 #

Oder ist es Sinn von Linux Ärmere Nutzer auszuschließen?
Meist haben ärmere abgegebene ältere PCs in der Nutzung.
Ist es Ziel, diese Leute in die Arme des Drei-Tasten-Imperiums zu treiben?
Desweiteren gibt es auch einen Embedded - Bereich.
Was ist mit den Nutzern von 486er - Boards in der Industrie?
Steuerungen usw. Auch die Industrie sucht Verlässlichkeit und Investitionssicherheit.
Und nicht Hardware - und Software - Erneuerung und nochmalige Testphasen.
Dann wären da noch die 32-Bit ia32libs und deren Nachfolger für das Wine-Projekt.
Es gibt auch noch ältere 32-Bit Windows-Programme!
Will man denn alles rausschmeißen, wovon die Linux-Mundpropaganda gelebt hat?
Und nicht zuletzt, die Leute wollen etwas Nostalgie mit auf dem neuen PC haben.
Reine 64-Bit Systeme werden bei der Verbreitung von Linux nicht helfen.

Nee, Leute, hier die Linux-Versorgung zu kappen, ist gänzlich falsch.

Es wäre schön, wenn auch Argumente gehört werden.
Grüße
Ein Linuxer

  • 2
    Von blubb am Fr, 4. März 2016 um 14:45 #

    Einen halbwegs brauchbaren PC 64Bit Basis kann man sich problemlos für 100-200€ zusammenstellen, d.h. der kostet weniger als die meisten Smartphones.
    Das Argument halte ich daher für vorgehalten. Abgesehen davon: Selbst mein 10 Jahre alter Laptop hat 64Bit Unterstützung.

    Natürlich gibt es reihenweise ältere PCs in der Industrie, z.B. für Anlagensteuerung. Dafür stellt Intel ja meines Wissens selbst heute noch i386er her.
    Nur: Diese PCs werden meistens mit einer fixen Software Version betrieben und benötigen kein aktuelles Linux.

    Für Wine braucht man keine 32Bit Distribution, nur einen 32Bit Compiler und einen Kernel der den entsprechenden Kompatibilitätsmodus unterstützt.

    Die wesentlich größere Frage ist daher, ob man die Software weiterhin für 32Bit übersetzen können sollte oder nicht und da wird kein Weg daran vorbei führen.
    Ob es Images für 32Bit gibt, so dass man eine (reine) 32Bit Distribution installieren kann ist absolut zweitrangig und spielt eigentlich auch keine große Rolle.
    Selbst die Erstellung dieser Images dürfte eine untergeordnete Rolle spielen und sysreccd zeigt ja sogar, dass man beides auf eine CD packen kann (was bei den größeren Distributionen aber schwierig werden würde).

    1
    Von He-Man am Fr, 4. März 2016 um 17:31 #

    Wenn interessiert ob alte Windows Programme unter Linux laufen ??
    Viele davon laufen ja nicht mal mehr unter Windows ....
    Und Wine naja muss sagen das Programm ist mir sowas von egal ... dämliche Win-Prog auf Linux laufen zu lasen ...naja da kann ich gleich zu Win gehen ....


    Falls du mit Drei-Tasten-Imperium Windows meinst hmm komisch die meisten Installierten System laufen nur mehr auf 64Bit ....

    Ich finde 32 Bit sollte den weg der gerechten gehen und ausgemustert werden .... seit fast über 10 Jahren ist 64 Bit hier...
    Welchen Vorteil sollen denn bitte noch 32 Bit Systeme einen bieten ? ... die mangelnde Arbeitsspeicher Unterstützung vielleicht ?

    Und was meinst du mit Nostalgie ? Bau einfach nur 3 Gb Arbeitsspeicher in den 64 Bit Rechner dann hast du etwas Nostalgie ....

    • 1
      Von Strahlex am Fr, 4. März 2016 um 20:04 #

      Muss ich zustimmen. Mal abgesehen davon, dass 32bit Windows Programme auch unter einem 32bit Wine auf einem 64bit Linux laufen.

      32bit Distributionen machen meiner Meinung nach eigentlich keinen Sinn mehr, die Hardware dafür gibt es kaum noch (mein letzter war ein Netbook mit Atom) und 64bit Linux hat keinen signifikanten Nachteil.

      Qt wird z.B. mit Version 5.6 auch die 32bit Linux SDK Binaries droppen, weil die eben keiner mehr benutzt.

      • 2
        Von 1ras am Sa, 5. März 2016 um 01:52 #

        Mal abgesehen davon, dass 32bit Windows Programme auch unter einem 32bit Wine auf einem 64bit Linux laufen.

        Mal abgesehen davon, dass es keinen Sinn macht ein 64 Bit System einzusetzen, wenn die Hauptanwendungen dann im 32 bit Kompatibilitätsmodus laufen. Es kommt letztlich auf den Einsatzzweck an.

        32bit Distributionen machen meiner Meinung nach eigentlich keinen Sinn mehr, die Hardware dafür gibt es kaum noch (mein letzter war ein Netbook mit Atom)

        Was bitteschön haben Neusysteme mit dem Bestand zu tun? Der Bestand an 32 bit Altsystemen dürfte erheblich sein.

        und 64bit Linux hat keinen signifikanten Nachteil.

        Wenn die Untauglichkeit für Altsysteme mal nicht genau dieser signifikante Nachteil ist.

        Ich würde mir eher Gedanken über den signifikanten Vorteil machen. Dieser ist eben nicht automatisch über die Verfügbarkeit gegeben sondern nur über den jeweiligen Einsatzzweck.

        • 1
          Von rtzz am Sa, 5. März 2016 um 10:01 #

          Wenn meine Hauptanwendungen 32bit Windows-Anwendungen sind, dann macht Linux als OS soundso keinen Sinn. 32bit-only Linux Anwendungen gibts nur selten.

          Zeit ist nach wie vor die wichtigste Resource in der Open-Source Welt und Extra 32bit Build-Server warten kostet erhebliche Zeit, das ist der signifikante Nachteil.

          Altsysteme: Wozu brauche ich auf dem Altsystem die neueste Distribution? Für solche Spezialsysteme wirds sicher noch lange spezielle Distributionen geben, aber wieso sollten Ubuntu, Debian und Co. für 1-10% der Nutzer 50% der Serverleistung herschenken? Das Hauptgeschäft sind Server und dort rennen üblicherweise schon lange 64bit x86 oder 64bit ARM Systeme.

          • 1
            Von 1ras am Sa, 5. März 2016 um 14:36 #

            Wenn meine Hauptanwendungen 32bit Windows-Anwendungen sind, dann macht Linux als OS soundso keinen Sinn. 32bit-only Linux Anwendungen gibts nur selten.

            Gibt es bei kommerziellen Anwendungen in der Linux-Welt genau so.

            Zeit ist nach wie vor die wichtigste Resource in der Open-Source Welt und Extra 32bit Build-Server warten kostet erhebliche Zeit, das ist der signifikante Nachteil.

            Bei Multiarch brauchst du sie so und so, kannst dir also nichts sparen.

            Altsysteme: Wozu brauche ich auf dem Altsystem die neueste Distribution?

            Wegen den Sicherheitsupdates vielleicht?

            Für solche Spezialsysteme wirds sicher noch lange spezielle Distributionen geben

            Wie war das gleich, Zeit ist die wichtigste Resource? Vielleicht will sich der Anwender also gerade nicht auf unterschiedlichen Distributionen zurechtfinden müssen.

            aber wieso sollten Ubuntu, Debian und Co. für 1-10% der Nutzer 50% der Serverleistung herschenken?

            Das ist durch Multiarch bereits widerlegt.

            Das Hauptgeschäft sind Server und dort rennen üblicherweise schon lange 64bit x86 oder 64bit ARM Systeme.

            Dann sparen wir als erstes gleich mal sämtliche Desktopoberflächen und Anwendungen ein, werden auf dem Server schließlich nicht gebraucht.

    1
    Von autarch am Sa, 5. März 2016 um 11:35 #

    Wenn du echt ein System mit 486 einsetzen willst, brauchst du eh eine Spezialdistro, die besonders wenig RAM braucht, etc. Da wird sicherlich kein sagen wir mal Fedora mit Gnome Shell drauf laufen. Ganz zu schweigen davon, dass einige x86 Distros für Pentium oder Pentium Pro minimum kompiliert werden.

    Am Ende ist es eine Frage des Aufwands und des Nutzens. Wenn das Verhältnis nicht mehr stimmt, können doch zumindest einige Distros damit aufhören, besonders wenn Support für ARM oder AArch64 mitlerweile hilfreicher wäre.

2
Von Go Green am Fr, 4. März 2016 um 15:12 #

Beide werden für die Zwecke, für die ich sie am laufen habe, auch auf Jahre hinaus noch mehr als ausreichen, weswegen ein Austausch nur bei Defekt erfolgen wird.

Und selbst dann wahrscheinlich gegen etwas identisches, zumindest solange ich noch Ersatz hier rumliegen habe. Wozu neu kaufen?

2
Von bulbulbul am Fr, 4. März 2016 um 15:46 #

Die Umfrageergebnisse der Allgemeinheit würden sicher ganz anders aussehen :) Aber ein hoch auf Bastlerei und Spaß an der Technik.

  • 2
    Von glasen am Fr, 4. März 2016 um 16:34 #

    Eben. So eine Umfrage ist im Grunde sinnlos, da sich hier auf Pro-Linux.de mehrheitlich "Freaks" tummeln, die ihre(n) Computer anders als die Allgemeinheit benutzen.

    Aus diesem Grund ist eine Diskussion ob es Sinn macht bei aktuellen Distributionen noch 32bit-Versionen anzubieten hinfällig, da durch die hier existierende Filterblase das Ergebnis lauten wird "Ja, auf jeden Fall!".

    • 1
      Von brrrrrrr am Fr, 4. März 2016 um 21:45 #

      Schau Dir doch z.B. die momentane Popcon-Verteilung in Debian im Hinblick auf 32bit- und 64bit-Systeme an, dann hast Du einen einigermaßen verläßlichen Anfangswert:
      http://popcon.debian.org/
      Zumindest bei Debian lässt sich nicht behaupten, dass niemand mehr die 32bit-Architektur benutzen würde. Und diese 32bit-Nutzer werden aufgrund der üblichen Hardwareaustauschzyklen wohl kaum Firmen sein.

      Zu Ubuntu gibt es leider keine ähnlich verläßlichen Statistiken. Das ist sehr bedauerlich, da es sich hier um die Distribution mit den meisten Linuxnutzern handelt. Sollte 32bit ab Ubuntu 16.10 nicht mehr vorhanden sein, so muss ich schon jetzt auf die Diskussionen gespannt.

      OpenSuse und Fedora rücken zu dieser 32bit-zu-64bit-Systeme-Verteilung ja keine Daten mehr heraus. OpenSuse zumindest verfügt über die Yast-Updates über gute Vergleichszahlen, die aber nicht veröffentlicht werden. Die 64bit-only-Einführung bei Fedora und OpenSuse ist IMO rein firmenpolitisch durch Red Hat bzw. Suse bedingt, da die 32bit-Unterstützung Entwicklerlöhne kostet, die durch die mittlerweile nur noch kleinen OpenSuse- und Fedora-Communities nicht mehr zu rechtfertigen sind. OpenSuse wie Fedora würden aber 32bit-Maintainer an 32bit-Distributionsversionen mit ihren Ressourcen arbeiten lassen, insofern sich solche Freiwillige finden würden.

      IMO sind 32bit-Systeme noch unter reinen Linuxnutzern verbreitet, nicht aber unter Linuxentwicklern. Deshalb finden sich kaum Freiwillige, die anstelle der Distributionsentwickler den 32bit-Release- und Maintaining-Prozess übernehmen (bisher mit Ausnahme von CentOS7 32bit). Viele der Noch-32bit-Nutzer besitzen schlichtweg nicht das hierzu erforderliche Wissen.

      Zumindest für 32bit-OpenSuse- und Fedoranutzer bleibt ja noch ein Wechsel zu Debian Jessie oder Stretch oder zu Ubuntu LTS 16.04 oder aber CentOS 6. Bis wenigstens 2012 sollte man so noch "sicher" 32bit-Systeme unter Linux benutzen können.

      • 2
        Von glasen am Fr, 4. März 2016 um 22:08 #

        Zumindest bei Debian lässt sich nicht behaupten, dass niemand mehr die 32bit-Architektur benutzen würde. Und diese 32bit-Nutzer werden aufgrund der üblichen Hardwareaustauschzyklen wohl kaum Firmen sein.
        Du übersiehst da eine kleine wichtige Sache:

        Debian ist ein Multiarch-System, d.h. die Grafik zeigt auch i386-Pakete, die unter amd64-Systemen installiert wurden. Wenn du dagegen ein Paket als Grundlage nimmst, dass definitiv nur auf der jeweiligen Plattform installiert wird, ergibt sich ein anderes Bild:

        linux-image-3.16.0-4-amd64 77201
        linux-image-3.16.0-4-686-pae 16417
        linux-image-3.16.0-4-586 2253

        Quelle: http://popcon.debian.org/main/kernel/by_inst

        Setzt man die Pakete in Relation zueinander, ergibt sich, dass die i386-Installationen in etwa 20% aller Installationen betragen, Tendenz fallend (Die anderen Plattformen habe ich weggelassen, da sie nur statistisches Rauschen sind).

        IMO sind 32bit-Systeme noch unter reinen Linuxnutzern verbreitet, nicht aber unter Linuxentwicklern. Deshalb finden sich kaum Freiwillige, die anstelle der Distributionsentwickler den 32bit-Release- und Maintaining-Prozess übernehmen.
        Die Maintainer müssen wegen der Multiarch-Architektur die i386-Pakete sowieso pflegen.

        Zumindest für 32bit-OpenSuse- und Fedoranutzer bleibt ja noch ein Wechsel zu Debian Jessie oder Stretch oder zu Ubuntu LTS 16.04 oder aber CentOS 6. Bis wenigstens 2012 sollte man so noch "sicher" 32bit-Systeme unter Linux benutzen können.
        Solange es noch i386-Pakete in den Distributionen gibt, wird sich auch jemand finden der eine i386-ISO zusammenbastelt. Das Upgrade wird sowieso funktionieren, solange es ein passendes Kernel-Image gibt.

        • 0
          Von brrrrrrrr am Sa, 5. März 2016 um 15:53 #

          Danke für den Hinweis.

          Dass dann doch so viele Leute auf Ihrem 64bit-System einen i686-Kernel installieren, überrascht mich dann doch. Offenbar gibt es genügend 64bit-Systeme mit RAM-Speichergrenzen von 2GB und darunter. Ich setze zwar selbst noch teilweise 32bit-Distributionen auf einem 64bit-System mit 8GB RAM ein, aber nur weil ich möglichst problemlos und schnell für einige 32bit-Systeme Pakete bauen will. Der 32bit-Kernel bekommt ja mit zunehmendem RAM-Ausbau immer mehr Probleme mit einem immer geringer werdenden Adressbereich im Bereich der Lowmem-Area.

          "Solange es noch i386-Pakete in den Distributionen gibt, wird sich auch jemand finden der eine i386-ISO zusammenbastelt."

          Vielleicht bei Debian, aber nicht bei OpenSuse und u.U. auch nicht bei Fedora oder einem zukünftigen Ubuntu so ab Version 16.10. So gibt es für OpenSuse Leap 42.1 keine 32bit-i686-Iso mehr.

      1
      Von wurzel am Sa, 5. März 2016 um 10:22 #

      Eben. So eine Umfrage ist im Grunde sinnlos, da sich hier auf Pro-Linux.de mehrheitlich "Freaks" tummeln, die ihre(n) Computer anders als die Allgemeinheit benutzen.
      Aus diesem Grund ist eine Diskussion ob es Sinn macht bei aktuellen Distributionen noch 32bit-Versionen anzubieten hinfällig

      Wenn einem das Ergebnis einer Umfrage nicht gefällt wird an der Art und Sinn der Fragestellung rumgemäkelt.

      Bei meinem Brötchengeber laufen ca 500 pc-Systeme. Geschätzt 70% 32 bit. Da wird nix weggeschmissen wenn es die Anforderungen erfüllt.

      32 bit lebt und wenn Distris den 32 bit-Support einstellen schmieden sie nur eine weiteren Sargnagel für Linux auf den Desktop. Meine Kollegen aus der Windows-Ecke lachen sie tot über diesen Verrat an dem Nachhaltigkeitsanspruch von Linux.

      Alle Privatleute, die ich mit Linux supporte, haben 32bit-Rechner.

1
Von Unerkannt am Fr, 4. März 2016 um 15:55 #

Vor etwa drei Jahren ist mir mein 32b Notebook kaputt gegangen. Reparatur hat sich bei dem Alter nicht gelohnt. Sonst wäre es noch heute im Einsatz. Fertige Distributionsabbilder wären mir aber egal gewesen, war ohnehin Gentoo drauf.

  • 0
    Von irgendwer am Fr, 4. März 2016 um 21:40 #

    Ich werde mein altes Thinkpad X60 bestimmt nicht innerhalb kürzerer Zukunft wegschmeißen, so lang das noch funktioniert. (Sollte es auch in weiteren 10 Jahren nicht kaputt gehen, sieht die Sache vielleicht etwas anders aus ;-) )

    • 0
      Von Unerkannt am Sa, 5. März 2016 um 08:33 #

      Ich glaube über weitere 10 Jahre musst du dir keine Sorgen machen. Irgendwann macht der Lüfter schlapp und dann fährt er aus Sicherheitsgründen nicht mehr hoch. Der Umwelt zuliebe ist es auf jeden Fall gut Hardware möglichst lange zu benutzen.

1
Von walker1973 am Fr, 4. März 2016 um 19:18 #

Also ich setze seit Jahren nur noch 64 Bit ein selber kenne ich auch nur einen der noch mit 32 Bit Unterwegs ist.
Ja es macht noch Sinn 32 Bit Images anzubieten da bestimmt viele Leute noch einen alten Rechner haben und den mit so einem System Betreiben.
Obwohl ich es nicht nutze bin ich der Meihnung Ja sollen Sie weiter Anbieten, aber ich denke es muss nicht jede Aktualisierung da einfliessen wie bei Ubuntu zb wo LTS Versionen in Abständen immer mal nen neues Image bekommen wenn da nur das Erste Image als 32 Bit raus kommt reicht das denke das System werden die meisten übers Update Center Aktualisieren da solche Systeme eh Seltener neu aufgesetzt werden aufgrund der Dauer da ältere Rechner nunmal etwas langsamer sind.
Aber ich denke das es irgendwann so kommen wird das Sie das Einstampfen fing ja schon damit an das Sie PAE Entfernt haben, da kommt der Rest auch irgendwann.

  • 1
    Von irgendwer am Fr, 4. März 2016 um 21:46 #

    Das mit PAE ist/war nur im Standardkernel und somit auch auf einigen der Installer-CDs der Fall, wenn ich mich recht erinnere. Es gibt jedoch glaube fast immer die Möglichkeit, non-PAE-Kernel zu installieren (bzw. alternative Installer-CDs, die kein PAE voraussetzen).

    So lange das so mit den 32-Bit-x86 passiert, dass es halt nicht mehr DAS Standardsystem ist und sich die Distributionswahl für 32 Bit x86er von meinetwegen 50 auf 25 halbiert, sehe ich da kein Problem. ;-)

1
Von Crass Spektakel am Fr, 4. März 2016 um 21:08 #

Ein Rechner mit weniger als 4GB RAM oder weniger als 60GB Massenspeicher bekommt bei mir immer ein 32Bit Betriebssystem. Und das gibt es heute noch sehr oft, teils sogar neu. Einfacher Grund, selbst ein reinrassiges 64Bit-System braucht etwas mehr RAM und etwas mehr Massenspeicher, ein gemischtes 32/64Bit-System braucht sogar deutlich mehr. Unter Windows ist dieser Effekt deutlich stärker (Windows-Mischsystem belegt bei mir 800MB mehr RAM und 3GB mehr Platte) aber trotzdem ist er unter Linux auch vorhanden (Ubuntu-Mischsystem 300MB mehr RAM und 1GB mehr Platte).

Hier im Haus läuft bis auf zwei Rechner noch alles mit 32Bit:

Alte SGI-Workstation mit Pentium4@3200Mhz/2GB-RAM
EEE 901 mit Atom@1600Mhz/2GB-RAM
Samsung Netbook mit 2xBeema@1600Mhz/2GB-RAM
Trekstor Windows 10 Tablet mit 4xSilvermont@1333Mhz/1GB-RAM (hat übrigens nur 50 Euro gekostet, neu)

Eine Besonderheit ist hier ein älteres Core2 Windows-System mit genau 4GB RAM: Das kann bei 32Bit zwar nur 3,75GB nutzen aber hat nach dem Booten mit 32Bit trotzdem MASSIV mehr RAM frei als mit 64Bit. Linux war tendentiel ähnlich sobald man 32Bit Libs unter 64Bit OS nutzte. Erst ab 6GB RAM war das System mit 64Bit "freier".

In VMs oder Containern nehme ich soweit möglich auch 32Bit. Spart RAM beim Host = mehr VMs/Container. Es spricht ja nichts dagegen auf einem 64Bit Host mit 64GB RAM mal eben 16-32 Subsysteme mit 32Bit zu nutzen.

  • 1
    Von glasen am Fr, 4. März 2016 um 22:15 #

    Und siehst du dich selbst jetzt als Durchschnitt oder als Extrem in Bezug auf die Linuxnutzung?

    • 1
      Von 1ras am Sa, 5. März 2016 um 02:20 #

      Ist es denn ausschlaggebend? Er hat einige relativ allgemeingültige Kriterien genannt unter denen 32 bit Systeme mehr Sinn machen als 64 bit Systeme. Das trifft auf alle Anwender solcher Systeme zu.

      Da Linux sehr universell einsetzbar ist, schlanke Installationen mit wenig Ressourcenverbrauch möglich sind und deshalb auch eher Bastler angesprochen werden, ist die Nutzung älterer Hardware allgemein wahrscheinlicher als beispielsweise unter Windows.

0
Von HMEDW am Fr, 4. März 2016 um 21:42 #

Debian Wheezy auf AMD64
Debian Etch auf Intel Pentium III

1
Von mosu am Sa, 5. März 2016 um 09:24 #

Ich hab' mir in 2008 oder so ein Dell-Notebook, das damals mit Ubuntu angeboten wurde, angeschafft, weil ich mich damals noch etwas naiv gefreut habe, dass es überhaupt solche Angebote gab. (Heute würde ich da nicht mehr kaufen.) Also das ist sowas von 32bit, und seit ein paar Jahren hat es meine Frau unter ihre Fittiche genommen. Ja und das könnte natürlich noch ein paar Jährchen laufen. Im Augenblick habe ich noch openSUSE 13.1 drauf, 42.1 geht ja nun leider nicht. Da wird es wohl die neue Ubuntu LTS Version werden, die ja wohl hoffentlich noch in 32 Bit kommt. Schade, dass oS es nicht mehr anbietet, da auch meine Frau lieber mit KDE arbeitet, aber zu der Kubuntu-KDE-Implementierung habe ich wenig Vertrauen und will da nicht ständig nacharbeiten müssen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Konzept für Rechner, die nicht mehr up to date sind, ein vollwertiges Betriebssystem anzubieten für sehr lobenswert halte, erwarten kann ich das allerdings nicht und natürlich wird sich Linux in den nächsten Jahren mehr und mehr an neuer Hardware orientieren. Wünschenswert wäre es trotzdem, dass auch für ältere Hardware vollwertige Distributionen zur Verfügung stehen.

  • 1
    Von rtzz am Sa, 5. März 2016 um 10:12 #

    Niemand hindert dich daran die alte Hardware mit einer alten Distribution weiterzuverwenden. Man sollte aber definitiv nicht von den Entwicklern erwarten alte Hardware mit der neuesten Software zu unterstützen. Die Hardware-Diversity ist gerade in der heutigen Zeit zu einem echten Problemegeworden. Hat man vor 11 Jahren noch mit Windows XP 95% des Markts unterstützt muss man jetzt für mindestens 3-4 Plattformen entwickeln, eine zusätzliche Architektur kann den Testaufwand stark erhöhen. Ich persönlich wäre froh 32bit Systeme nicht mehr unterstützen zu müssen, würde mir 40% meiner Build-Server ersparen.

    • 0
      Von 32bit am So, 6. März 2016 um 17:27 #

      Da haste recht . Erwarten kann das niemand. Aber die Anwender sind dankbar,
      solange die i386 Distries zur Verfügung gestellt werden.

      Stellvertretend für viele Nutzer möchte ich hier mal ausdrücklich

      Vielen Dank

      an alle Programierer, Maintainer, Kompelierer, usw sagen !

1
Von Tuxentier2011 am Sa, 5. März 2016 um 11:02 #

Jede Menge. Und es reicht noch für den Zweck. Und nein, das sind keine P4-Heizplatten. Und auch beruflich habe ich die Dinger noch eingesetzt. Ja, richtige* Neuanschaffungen sind dann amd64 und das ist auch okay und es ist noch viel "okayer", daß AMD das damals so schön gedeichselt hat, daß ältere SW auch auf der HW läuft.
Es gibt im realen Leben (manchmal leider) einfach Gelegenheiten, wo es eben noch gebraucht wird, was die SW angeht. Und Hardware, die vom Stromverbrauch nicht wesentlich schlechter ist als moderne (und für den jeweiligen Zweck reicht), wegzuwerfen ist auch alles andere als ökologisch.
Und eigentlich ist es doch die Stärke von *FOSS/GNU/Linux, daß auch ältere Hardware noch unterstützt wird. Und daß es dort durchaus noch gescheit läuft, selbst mit grafischer Oberfläche.

In diesem Sinne god bless Gentoo. Da hat man noch die Wahl.

*Neuware; vielfach reicht für manche Zwecke aber ein alter ThinClient, gebraucht über eine populäre Auktionsplattform erworben. Und der ist dann meist was aus Richtung Geode, VIA C3 oder C7.

  • 0
    Von brrrrrrr am Sa, 5. März 2016 um 16:12 #

    PIV-SYsteme mögen zwar zuweilen Heizplatten sein, aber die meisten 64bit-Systeme sind eben auch nicht gerade energiesparend. Die Leistung pro Watt ist bei den allermeisten 64bit-Systemen zwar höher, nur kann der absolute Wattverbrauch je nach verbauter Grafikkarte sogar noch höher als bei einem alten PIV-System sein.

    Ein bei mir noch teilweise eingesetztes PIV-SYstem kommt mit einem 300W-Netzteil problemlos aus. Bei PIII-Systemen sieht die Energiebilanz dann noch weitaus besser aus. PIV war halt eine CPU-Sackgasse, Shit happens. :-)

    • 0
      Von glasen am Sa, 5. März 2016 um 16:31 #

      PIV-SYsteme mögen zwar zuweilen Heizplatten sein, aber die meisten 64bit-Systeme sind eben auch nicht gerade energiesparend.
      Ein aktueller PC benötigt im IDLE-Modus weniger als 30W, unter 20W sind auch problemlos machbar. Mein altes AMD-System kam mit 45W aus und da war die komplette Peripherie mit drin (Außer Monitor, mit waren es 70W). Mein neueres Haswell-System benötigt unter 35W im IDLE-Modus.

      Ein bei mir noch teilweise eingesetztes PIV-SYstem kommt mit einem 300W-Netzteil problemlos aus.
      Dir ist schon klar, dass so gut wie jedes PC-System mit einem 300W-Netzteil auskommt, solange keine Monstergrafikkarte verbaut wurde. In vielen PCs würde locker ein 150W-Netzteil reichen. Und da ist dann auch noch Luft nach oben.

      • 0
        Von brrrrrrr am Sa, 5. März 2016 um 16:56 #

        Mit einer Onboard-Grafikkarte oder einer APU in einem 64bit-System ist das natürlich so, ich habe hier ein entprechendes AMD-64bit-System stehen. HP liefert solche PCs ja schon teilweise mit 90W-Netzteilen aus.

        IMO ist die große Unbekannte die Grafikkarte. Auch die sehr sparsamen Systeme weisen einen PCIe-Slot auf, in den man eine externe Grafikkarte stecken kann. Und genau hier könnten im Zuge eines möglichen Aufrüstens viele Nutzer ihr blaues Wunder erleben.

        Die Hersteller haben hier schon reagiert und zumindest AMD gibt für seine Grafikkarten immer genauer die hierzu notwendigen Netzteile mit Wattangaben an, weil offenbar die Nutzer mit Angaben auf der 12V-Schiene nur sehr wenig anfangen können und dadurch die Supportkosten ansteigen.

        Und so benötigt denn selbst eine ach so sparsame Grafikkarte wie die AMD Radeon 5450 (maximaler Verbrauch: ~19.1W im Betrieb, ~6.4W im Leerlauf) laut AMD wenigstens 22W auf der 12V-Schiene, was AMD in seine Prospekten eine entsprechende Systemvoraussetzung formulieren lässt: ein 400W-Netzteil nämlich. Damit werden auch die weit verbreiteten Billignetzteile abgedeckt, die bei dieser Wattanzahl die obige problemfreie 22W-Anforderung gerade noch so hinbekommen.

0
Von NoName007 am Sa, 5. März 2016 um 13:13 #

Ein paar alte Rechner habe ich auch noch. Wenig RAM und wenig Massenspeicher und schon bin ich bei einem 32-Bit System.

Dabei finde ich es gut, dass man die Wahl hat, allerdings braucht man diese Wahl nicht bei jeder Distribution. Ein paar Distros für "alte Rechner" und schon reicht es mir. Es darf auch *BSD sein, damit kann man alte Rechner ebenfalls gut am Leben erhalten.

0
Von haha am So, 6. März 2016 um 10:00 #

Jaaa,
noch ein schickes Acer-Apsire-13"-NB in Klavierlackoptik mit einem Centrino-prozessor.

0
Von Ein Leser am So, 6. März 2016 um 11:09 #

.... nach der verwendeten Distribution + Begründung.

* duck und weg *

0
Von Janka am So, 6. März 2016 um 14:22 #

In der Familie habe ich noch vier T41 mit 1400x1050-Auflösung und 2GB RAM im Einsatz. Akkus auch noch heile. Damit lässt sich mit xfce noch flott und ansehnlich im Web surfen, und zum Filmegucken taugen sie auch. Sprich: die werde ich sicher nicht entsorgen.

Ärgerlich, dass SuSE die Stable-Version nicht mehr als 32-Bit-System anbietet, musste ich Tumbleweed nehmen.

0
Von ausdemwedding am Mo, 7. März 2016 um 09:59 #

Hier wird vollkommen vergessen, was heute an unseren Schulen als Realität im Fach Informatik oder wie es auch immer heißen möge los ist. Da kann man von Glück sagen, dass der/die Schulleiter-in einen einigermaßen aktuellen Rechner hat. In den Schulräumen dienen allerdings nur ausrangierte Rechner z. B. aus der Berliner Verwaltung und die wurden nur ausrangiert, weil sie da wirklich nicht mehr mit aktueller Software zurecht gekommmen sind. Stand auf den Rechnern da ist z. B. Windows XP und jedes hochladen dauert Minuten. Selb

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten