Login
Newsletter

Thema: Braucht eine grafische Oberfläche Netzwerktransparenz?

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von hennes am Mo, 22. November 2010 um 02:21 #

Sicher, wenn die Clients so dünn sind, dass da nichtmal Anwendungsprogramme drauf sind, liegt X11 design-bedingt vermutlich im Vorteil. Allerdings glaube ich, dass dieses Problem bald obsolet wird. Immer mehr Anwendungen werden als Webanwendung geschrieben, weil das einfach noch mehr Flexiblität verspricht und sich die Wartung nochmals vereinfacht.

>Wenigstens liegt es nicht direkt an den Anwendungen. So
>sind kdevelop und konqueror unter XFCE schnell genug.
Wohl eher am X11. Die Oberflächen von Firefox, Thunderbird und KDE sind aufwändig zu rendern. KDE4 macht es so gesehen nur noch "schlimmer". XFCE ist von der Oberfläche eher einfach bestückt.

Mal abgesehen davon habe ich letztens in einem Artikel gelesen, dass die meisten modernen Programme für X11 das Rendering fast vollkommen selbst übernehmen und vereinfacht gesprochen nur noch Bitmaps an X11 senden. Aus dem einfachen Grund, weil X11 nur für GUI-Elemente aus den frühen 90ern optimiert ist. Dementsprechend wurde auch argumentiert, dass das Argument mit der Netzwerktransparenz hinfällig sei.

BTW: Bist du sicher, dass X11 resp. VNC bei euch optimal konfiguriert sind?

  • 0
    Von unreal am Mo, 22. November 2010 um 15:55 #

    Eine Webanwendung kann nur bedingt X11 Programme ersetzen.

    Für einen Linux/UNIX/BSD Admin ist ein simples "ssh -X" einfach nicht zu ersetzen! Ohne die Kombination von ssh und X11 funktioniert einiges an Remoteadministration nicht mehr oder nur über viel schlechtere Alternativen.

    Auch wenn die Implementation vielleicht nicht zeitgemäß ist, so wird die Funktionalität täglich millionenfach verwendet.

    0
    Von Christoph Bartoschek am Mo, 22. November 2010 um 22:20 #

    Ich denke auch, dass sich Webanwendungen weiter verbessern und durchsetzen. Der Browser tritt bald so in den Hintergrund, dass man nur noch das Webanwendungsfenster hat.

    Und siehe da, wir haben X neu implementiert. Statt auf dem X11-Protokoll basiert es dann auf HTTP, XML und JavaScript. :)

    Die Geschichte der IT ist schon immer nur alter Wein in neuen Schläuchen gewesen.

    Ob unser X11 oder VNC optimal konfiguriert sind, kann ich nicht sagen. Aber ich denke, dass man bei X11 nicht viel falsch machen kann. VNC ist ein teuflisches Biest und da möchte ich keine Hand ins Feuer legen.

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten