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Thema: Aktualisieren Sie Ihr BIOS?

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mehr Ha!
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Von asdfghjk am Fr, 2. Februar 2018 um 14:28 #

Nur im Notfall. Zu gefährlich...
Es war einmal...
...da wollte ich mein BIOS aktualisieren, weil das für die neue CPU notig war. Rechnergehäuse war wegen neuer Harware noch offen. Ich starte BIOS-Update und denke, mache schon mal die Klappe am Rechner wieder zu. Ooops - kurz ans Stromkabel gestoßen und höre wie der Rechner kurz Luft holt. Dann gleich mal ins Fachgeschäft und zur neuen CPU gleich noch ein neues Mainboard gekauft.

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Von Nur ein Leser am Fr, 2. Februar 2018 um 14:40 #

Ganz früher habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht und daher auch nie BIOS-Updates gemacht.

Dann gab es eine Zeit, in der ich BIOS-Updates kannte, aber aus Vorsicht nicht gemacht habe. Es hieß immer, das sei (sehr) gefährlich, man könne das Gerät bricken etc. Eine Empfehlung, an die ich mich gehalten habe, war, nur bei dringenden Problemen das BIOS upzudaten - ich hatte aber nie Probleme.
Außerdem habe ich damals noch "Consumer"-Laptops eingesetzt, für die vom Hersteller sowieso nur selten (und wenn dann nur relativ kurz nach Marktstart) BIOS-Updates zur Verfügung gestellt wurden. Was nicht da ist, kann nicht upgedatet werden.

Nachdem ich dann aber in kurzer Zeit völlig problemlos bei 2 Laptops und mehreren SSDs/SSHDs Firmware-/BIOS Updates eingespielt habe, habe ich meine Skepsis verloren und mache ich das mittlerweile immer, wenn Updates bereitstehen. Gab auch noch nie Probleme.
Da ich mittlerweile auf refurbishte Business-Laptops setze, gibt es auch relativ lange noch (Sicherheits-) Updates für das BIOS.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Feb 2018 um 14:42.
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    Von JoeB27 am Fr, 2. Februar 2018 um 14:53 #

    > Da ich mittlerweile auf refurbishte Business-Laptops setze, gibt es auch relativ lange noch (Sicherheits-) Updates für das BIOS.

    Das ist für mich ebenso der Grund Laptops aus der Business Serie zu kaufen. Für meinen 5 Jahre alten Dell gibts mittlerweile das 21. Bios Update. Mehrere davon schließen Sicherheitslücken (hauptsächlich Intel ME). Der Rest behebt Bugs und Inkompatibilitäten.


    Generell würde ich mir von den Herstellern die Firmware Updates anbieten wünschen, dass sie besser dokumentieren was genau geändert/gefixed wurde. Meist sind die Angaben viel zu allgemein, wie z. B. "Verbessert Kompatilibität" (mit was?) oder "Fixed vulnerability" (welche? Gerade bei Intel ME gibts ja dauernd was zu fixen und es wäre schön zu wissen, was geschlossen und was noch offen ist).

    Grundsätzlich prüfe ich häufig auf Firmware Updates (Bios, SSD, etc.). Auf Grund der schlechten Dokumention gehe ich immer davon aus, dass eine Lücke geschlossen wurde, aber nicht in den Release Notes erwähnt wurde.

    • 3
      Von blablabla233 am So, 4. Februar 2018 um 10:55 #

      Kann ich nur zu 100% unterschreiben, die HP-Pro/Elite-Book und die ThinkPads haben einen sehr guten Firmware/Bios support, da werden Updates von komponenten gemacht von denen ich gar nichts wusste z.B der Keyboard-chip, nun hab ich drei Helligkeitstufen fuer das Keyboard statt deren zwei wie am anfang (x250) :)

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Von Lars Otte am Fr, 2. Februar 2018 um 14:58 #

Hab kein PC mehr und deshalb auch kein UEFI-BIOS, so ein ARM Board hat einen Bootloader im SoC und lädt dann die nächste Stufe von einer microSD FAT-Partition. Das bootet sehr viel schneller als ein BIOS. Und die 2 Stufe auf der microSD Karte kann aktualisiert werden und wird es auch. Ein minimalistischer Bootloader ist besser als ein fettes BIOS.

  • 0
    Von schmidicom am Fr, 2. Februar 2018 um 16:00 #

    Mit CoreBoot wäre ein ähnlich schlankes Design auch beim x86'er möglich. Dort ist das BIOS, UEFI oder auch OpenFirmware nichts weiter als ein austauschbarer Payloader.

    Aber bring mal einen der Hardwarehersteller dazu so etwas auf den Markt zu werfen...
    ... ein Volltreffer im Lotto ist da wahrscheinlicher.

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 02. Feb 2018 um 16:03.
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Von Töppke am Fr, 2. Februar 2018 um 16:07 #

Nö, lohnt sich hier nicht. Und ist eventuell schon das aktuellste.

Q45 Chipsatz Sock 775

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Von man-draker am Fr, 2. Februar 2018 um 16:13 #

also ohne vorher irgendein Betriebssystem gestartet haben zu müssen, kommt das schon mal vor.

Zumal ich mir gerade ein B350-Board für Ryzen geholt habe. Bei so jungen Chipsätzen ist da gerne mal noch der eine oder andere Bug drin.

mehr LOL
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Von mw am Fr, 2. Februar 2018 um 17:53 #

Wie sollte ich, wenn der Hersteller keine Updates zur verfügung stellt. Es wird allerhöchste Zeit für eine Updatepflicht von 10 Jahren nach Kauf.

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Von Tuxentier2011 am Sa, 3. Februar 2018 um 09:52 #

Firmware generell. Optische Laufwerke, Controller, Laptopmainboards und "richtige" Mainboards, externe Peripherie (Router, Netzwerkdrucker)... irgendwie habe ich fast alles geflasht.
Natürlich ist da nochmal ein Unterschied, ob das ein "vollwertiges" Linux ist (Router, Netzwerkdrucker,...) oder eben irgendwelche assembler-Sachen im x86-Mainboard.
Teilweise ist es sinnvoll oder notwendig: Laptop säuft über Nacht (im ATX-off) die Batterie leer, Fehler im SuperIO. Also Update -> besser. IDE-Controller geht nur bis 128 GiB, mit Update dann auch darüberhinaus. -> Gut.
Thin Client Board kann keinen USB-Boot, sein Schwestermodell (rev. 2 vs. rev. 3) aber schon. Hmm. Flashrom read. Hmm. Flashrom write. Beten. Tief atmen. Geht! :D
Wenn es meine eigene HW ist, bin ich da auch etwas experimentierfreudiger - wobei ich bei UEFI-Laptops immer noch Panik habe. Aber UEFI kann man auch auch so schon beschädigen.

Am liebsten ist es mir, wenn die Sachen einen BIOS-internen flasher mitbringen (viele Desktop-mainboards, die heißen dann Z-flash, Q-Flash, sonstwas-flash). Das ist prima, man muß nur ein FAT32/VFAT-Medium dranhängen, wo das neue Image drauf ist und dem sagen, wo es schauen soll.
Zweitbeste Lösung flashrom-Kompatibel oder irgendwas mit DOS-Boot-CD/Diskette (FreeDOS) und Flashprogramm vom BIOS-Hersteller.
Schlechteste Lösung: Irgendwas mit Windows. Und das sind meist Laptops. Gruselig!

Firmware ist leider auch bloß nicht bugfrei (besonders UEFI), da lohnen sich Updates schon. Man weiß aber auch nicht, ob man nicht dafür neue Probleme mit einschleppt. :(

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Von Condor am Sa, 3. Februar 2018 um 12:54 #

Ich setze sehr stark auf Hardware von Dell und was BIOS- Updates angeht kann ich nur sagen, nicht gut ist schon freundlich gesagt.

Wenn es schon Updates gibt und die sich nicht einspielen lassen, ja was soll ich denn als Verbraucher denn nun noch machen?

  • 2
    Von JoeXX am So, 4. Februar 2018 um 10:42 #

    > Wenn es schon Updates gibt und die sich nicht einspielen lassen, ja was soll ich denn als Verbraucher denn nun noch machen?

    Als Besitzer eines Dell Laptops kann ich mich hier nicht beschweren. Alle BIOS Updates ließen sich problemlos einspielen und ich hatte danach nie Probleme.

    Schade ist nur, dass Dell das Update in Form einer Windows *.exe anbietet und nicht als bootbare OS-unabhängige ISO, wie es Lenovo z. B. macht. Da auf dem Dell aber ohnehin Windows läuft, ist es für meine Situation jedenfalls kein Problem.

    • 2
      Von xexedi am So, 4. Februar 2018 um 10:56 #

      Windows only bei DELL kann ich so nicht als generell bestätigen.
      Latitude e6540 - vor ein paar Wochen über F12 FW Update problemlos geflasht.

      • 1
        Von Nur ein Leser am So, 4. Februar 2018 um 12:49 #

        Also ich kenne bisher bei Dell nur .exe-Files für BIOS-Updates (habe ein Latitude E6530 - super Serie übrigens, schade das die eingestellt wurde). Ich halte extra dafür eine Wechselfestplatte mit Windows-Installation bereit, damit ich problemlos flashen kann.

        Ansonsten kann ich dem Vorposter zustimmen - ich hatte bisher keine Probleme mit BIOS-Updates bei Dell und ich habe schon mehrere bei verschiedenen Rechnern gemacht.

        • 1
          Von schmidicom am Mo, 5. Februar 2018 um 08:16 #

          Das DELL-BIOS kann die EXE entpacken.
          Flashing the BIOS from the F12 One-Time boot menu

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 05. Feb 2018 um 08:17.
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          Von Condor am Mo, 5. Februar 2018 um 14:05 #

          Ja bis zum A16 Bios ging auch alles gut, dann kam das IME - Desaster und in Folge A17 und alle Maschinen bocken hier seitdem umher. Es ist vollkommen egal ob über Windows, FreeDOS oder mit div. Parameter übergeben. Es scheitert leider vom feinsten und auch ein Bios Reset hilft hier nicht weiter. Das entpacken klappt ja noch aber dann kommt der Neustart, das Update wird kurz angezeigt unten steht 0% + Balken und nach ca. 2-3 Sekunden ist das Spiel vorbei. Der Rechner bootet neu und das war es dann. Ich bin für alle Lösungsvorschläge dankbar.

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Von lemmiffb am Mo, 5. Februar 2018 um 16:11 #

das tun, wenn alles problemlos läuft? Wie heißt's so schön: Never touch a running system!

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    Von Nur ein Leser am Mo, 5. Februar 2018 um 17:01 #

    - Microcode Updates für die Prozessoren (Können funktionale Probleme beheben, z.B. Ryzen Problematik bei bestimmten Workloads, aber auch Sicherheitsprobleme z.B. Meltdown und Spectre). OK, wird bei Linux auch zur Laufzeit des Kernels geladen, aber trotzdem.
    - Updates für die Management Engine, die alle modernen Prozessoren seit Ewigkeiten haben (gab hier mehrfach Sicherheitsprobleme)
    - Funktionale Verbesserungen. Vielleicht läuft alles ok, aber manche Komponenten würden noch besser laufen oder mehr Funktionen unterstützen, wenn das BIOS/UEFI das aktiviert (Hier im Thread wurde z.B. die Tastaturbeleuchtung genannt, die dann mehr Stufen hatte)

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