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Thema: Was war ihr erster privater Internetanschluss?

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Von JoeB27 am Fr, 7. September 2018 um 14:07 #

Online war ich zu Hause erstmals 1993 oder 1994 mit einem 14.4er Modem. Das war noch BTX/Datex-J.
Um 1995 kam der Wechsel auf ISDN. Ziemlich um den Dreh hatte die Telekom dann auch den Zugang zum Internet angeboten.
Da nach "Internetanschluss" gefragt war, wäre damit meine Antwort "ISDN".

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    Von R.L. am Fr, 7. September 2018 um 14:30 #

    Bei mir muss das auch ungefähr um 1994 gewesen sein.
    Ich hatte da eine "Eumex" mit V24 Anschluß an den PC.
    Das Teil hat ISDN gemacht.

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      Von R.L. am Fr, 7. September 2018 um 14:40 #

      Halt,
      im Bücherregal steht ein Handbuch mit der Aufschrift:
      Linux 11/94
      Unix für PCs
      Quellcode & Anwendungen
      600 MB Live-Filesystem
      200 S. Handbuch
      Einsteigersupport
      November

      Damals hatte ich beim Kontakt mit dem Einsteigersupport bei S.u.S.E. noch kein Internet.
      Dann habe ich doch erst 1995 inet bekommen.

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    Von Philip am Fr, 7. September 2018 um 15:14 #

    Bei mir war vor dem 14.4er ein 2400 baud-Modem in Betrieb. Das war wahrscheinlich '93 und BTX. Da gab es dann auch noch das bunte BTX und irgendwann Internet, was meinen Rechner alles an Leistung abverlangt hat. Dank Windows und Winsock ;) Linux kam bei mir glaube ich erst '96 oder '97 zum Einsatz...

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    Von hjb am Fr, 7. September 2018 um 19:33 #

    War bei mir ähnlich. Zu der Zeit gab es einen regelrechten Modem-Boom, 14.4 k-Modems wurden erschwinglich und es gab zahlreiche Mailboxen. Jeder, der sich mit Computern auskannte, legte sich ein Modem zu. Zu der Zeit war ich gerade mit dem Studium fertig und hatte nichts zu tun... Anfangs hatte ich nur Zugriff auf Mailboxen, Internet erst später im Jahr 1994 oder danach. Surfen war teuer, denn man zahlte ja jede Minute.

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      Von Ghul am Fr, 7. September 2018 um 20:15 #

      Surfen war teuer, denn man zahlte ja jede Minute.

      Nö, da wurde noch nicht Minutengenau abgerechnet.

      Wenn ich mich richtig erinnere, dann ging das im 6 oder 12 min Takt und 12 min haben, wenn ich mich nicht irre ca. 10 Pfennig gekostet. So dass man für die Stunde mit etwa 1,2 DM rechnen musste.
      Es könnten auch 1,80 DM gewesen sein, entsprechend ändert sich der Preis pro Takt, so genau weiß ich das nicht mehr, aber den Minutentakt gab es noch nicht.

      Ich habe dann immer versucht den Takt voll auszunutzen. D.h. aufgelegt wurde dann kurz erst vor Ablauf der 12 Minuten.

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        Von hjb am Fr, 7. September 2018 um 23:05 #

        Du könntest recht haben. Möglicherweise wurde 1997 auf Minutentakt umgestellt. Ab Mai 1996 hatte ich ISDN, und ich weiß noch, dass ich von der Umstellung betroffen war, es wurde deutlich teurer.

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Von Max Maier am Fr, 7. September 2018 um 15:09 #

1994 gab es privat nur einen analogen Telefonanschluss, wenn ich surfen wollte, dann konnte ich nicht telefonieren - herrliche Ruhe oder Single Task

(heute surfen ganz viele Geräte gleichzeitig im Web und mehrere Familienmitglieder telefonieren noch dazu, unvorstellbar 1994)

also 1994: 14,4 er analoges Moden und dann jedes Jahr mehr Speed

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    Von mark am Fr, 7. September 2018 um 18:45 #

    dito, ebenfalls 94, ebenfalls derjenige, der die Familie terrorisiert hat und sie nicht telefonieren ließ :D

    Heute, 400.ooo Leitung, zuviele Geräte, Pubertäre Kinder mit iNet-Zwangsverhalten.
    Ich wünsche mir mehr als oft die alten Zeiten zurück. Und Tastenhandys. Und meine erste Distri (Suse 4.2). Und überhaupt. Ja, ich bin alt.

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Von Tiggez am Fr, 7. September 2018 um 15:10 #

für 1Pf/min.

Meine erste Linuxdistri in nur 20 Stunden runtergeladen.
Dafür hätt ich mir zwar auch eine HeftCD oÄ kaufen können, aber runterladen war halt schon cool.

Danach QSC mit einem fettem MBit, der sogar frei verteilbar war.

Was hat damals die Leitung geglüht :D

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Von Nur ein Leser am Fr, 7. September 2018 um 15:44 #

Bei mir war der erste Internetzugang um 99/2000 herum "schon" ein 56k Modem.
Damals haben wir idR. einen Call-by-Call Internetanbieter mit minutenbasierter Abrechnung verwendet. Und ja, dann war Ruhe auf dem Telefon, also surfte man besser nicht zu lange oder zur späten Abendzeit.

Unvorstellbar heute.

Später, als Student, kam dann der PC Pool der Uni mit Ethernet-Anbindung ans Uni-Netz und gutem Backbone. Privat konnte ich davon aber nur träumen, da ich nicht in einem Uni-Wohnheim lebte. (Diejenigen die das taten, waren natürlich die Könige, denn sie konnten enorme Datenmengen sehr schnell tranferieren. Führte aber auch zu Sperrungen und Kontingentierung - ich sage mal das Stichwort "Filesharing", dessen Blütezeit damals begann)

Bei uns gab es irgendwann einen Mitbewohner, der sich immer den schnellsten ADSL-Anschluss buchte und diesen per WLAN gegen monatliche Kostenbeteiligung teilte. Das war wirklich ein Riesenschritt nach vorne.

Heute habe ich privat einen VDSL50 Anschluss. Wahnsinn, fast 1000 x mehr Bandbreite im Vergleich zum ersten Anschluss.

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    Von ManInTheMiddle am Fr, 7. September 2018 um 16:35 #

    > Heute habe ich privat einen VDSL50 Anschluss. Wahnsinn, fast 1000 x mehr Bandbreite im Vergleich zum ersten Anschluss.

    Und in 25 weiteren Jahren haben wir dann 100 TBit /s ;-)

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    Von magguz am Fr, 7. September 2018 um 18:50 #

    Ich hatte auch als erster Internetzugang ein 56k-Modem von ELSA. Das war so im Jahr 2001. Es war ein externes Modem für die USB-Schnittstelle. Leider gab es für dieses Gerät damals keine Treiber für Linux, daher musste ich immer mit Windows ins Internet gehen. Benutzt hatte ich auch Call-by-Call-Provider. Ich hatte damals das Programm "Web.de Smartsurfer" genutzt, der einem immer den gerade günstigsten Tarif anzeigte, und mit dem man dann sich verbinden konnte. Da gab es zudem ein Tarif, an dem man sonntags und an bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos ins Internet gehen konnte. An diesen Tagen war ich dann fast dauerhaft im Netz. Meine Bekannten wunderten sich deswegen immer, warum bei uns ständig das Telefon besetzt ist... :D

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Sep 2018 um 19:01.
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Von a1e am Fr, 7. September 2018 um 16:38 #

Zum "Mailboxen" hatte ich ein Supra 2400 Plus für 300 DM und dann ein Zyxel U-1496 für 1000 DM am Amiga. Die ersten Schritt im Internet hab ich wahrscheinlich auch mit dem Zyxel gemacht. Ist verdammt lange her.

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Von Töppk am Fr, 7. September 2018 um 16:52 #

Das war damals ein 56k Modem. Erst ein Externes, dann eine PCI Steckkarte.

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Von Paulibaer am Fr, 7. September 2018 um 18:12 #

Oh, ist das lange her.
Im Internet war ich mit einem Analog-Modem. Das wurde (glaube ich ich) in der Schweiz produziert.
Ich kann mich nicht an den Namen (Spyder ?) erinnern, es hatte ein schwarzes Gehäuse und pink-farbene Kabel.

Davor hatte ich noch einen Akustikkoppler.
Den habe ich mit einem NDR-Computer und ich glaube auch noch mit einem Atari ST benutzt um meine
Telefonrechnung in astronomische Höhen zu katapultieren. Wichtig war, dass meine Frau und meine Kinder nicht zu Hause waren um Verbindungsabbrüche durch Husten, lautes Türknallen, ...zu vermeiden. Was ich damals sinnvolles damit gemacht habe? Vermutlich nicht viel. Es war einfach nur spannend.

Aber da sprach man glaub ich noch nicht vom Internet.

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Von Ghul am Fr, 7. September 2018 um 20:09 #

Ich fing mit ISDN an.
An den Provider kann ich mich noch gut erinnern, ich werde ihn aber nicht verraten, da das zu regional ist.

Richtig schön wurde es dann mit DSL.

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Von Manfred am Sa, 8. September 2018 um 00:32 #

Damals hat sich die Telekom noch mühe gegeben, als ich den ISDN-Anschluss irgendwann um 1990 rum beantragt habe, konnte die Vermittlungsstelle hier noch kein ISDN, da wurde der Anschluss über eine andere geschalten.

Heute, nachdem man hier Monatelang alles aufgerissen und ausgebaut hat, flattert ein Brief ins Haus, dass der Auftrag für nen schnelleren Anschluss storniert wurde, wäre angeblich an meinem Standort nicht möglich.

Für ein Angebot zur Verlegung von Glasfaser (schon gestellt, ehe der Ausbau begonnen hat) auf eigene Kosten habe ich über vier Monate warten müssen und dann ist das so lächerlich teuer, das einem die Spucke weg bleibt. Alle Grabungsarbeiten auf dem eigenen Grundstück würde ich selber machen, bleiben trotzdem fast 22k für das Glasfaserkabel in zwei Wohnungen, davon z.B. 1.016,85€ ("Ihre Zuzahlung" exkl. MwSt.) um das Kabel durch ein vorhandenes Leerrohr vom Keller hoch in die Wohnungen zu schieben.

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Von lilili am Sa, 8. September 2018 um 09:07 #

so um 1992 mit Analogmodem noch mit Mailboxen. Dann kam so um 1994 über Fernleitung das Internet ins Haus. Telekom-Software hat nicht funktioniert. Blieb also erst Mal nur AOL.

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    Von Anon Y. Mouse am Sa, 8. September 2018 um 10:30 #

    Oh ja, das hätte ich beinahe vergessen...
    Erst unzählige gratis Monate bei compuserve und AOL jeweils mit selbst generierter Kreditkartennummer hrhrhr...

    Danach haben wir rausgefunden, dass man sich mehrfach beim Provider eines Vaters eines Kollegen einwähldn konnte... Danach kamen dann die "gratis" Provider, wo nur noch die telefonverbindung kostete, goldene Zeiten... Das 28.8er Bahnboostar hat damals nur so geglüht, bis es durch ein qualitativ viel schlechteres 56er modem ersetzt wurde. Später dann ADSL mit 256k und endlich telefonieren und surfen gleichzeitig. Keine Panik, dass jemand den Hörer abheben könnte. Nun nur noch 4G, vorerst...

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Von Wiesensohle am Sa, 8. September 2018 um 09:47 #

1993 habe ich mit einem gebrauchtem 2400er Modem erstmals die Karnickel-Netze (Mailboxen) erkundet.

1995 mit ISDN einen Internetanschluss bei einer hiesigen Klitsche für 39,95 DM (+Telefongebühren).

1997 meine erste Website im Netz.

Um die Jahrtausendwende dann DSL…

Die Zeit zwischen 1993 und 1998 waren die geilsten Onlinezeiten für mich!

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    Von Ghul am Sa, 8. September 2018 um 13:58 #

    Die Zeit zwischen 1993 und 1998 waren die geilsten Onlinezeiten für mich!

    Warum genau die?

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      Von Anon Y. Mouse am Sa, 8. September 2018 um 21:23 #

      Weil weitestgehend kommerzfrei?!

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        Von Wiesensohle am So, 9. September 2018 um 10:15 #

        Kommerzfrei surfen? Mit dem Browser war ich in der Zeit von 1995-1997 meist auf Seiten von Unis. Die Kommerzialisierung bemerkte ich so 1998, als plötzlich alle möglichen Firmen im Netz waren… aber surfen fing für mich erst an interessant zu werden als ich die erste Suchmaschine entdeckte (eben keine Linkssammlungen) - Alta Vista (das muss so 1997-1998 gewesen sein! Vorher war das Interessante am Internet die Newsgroups - das flaute bei mir erst so Mitte der 00er Jahre ab…

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          Von Anon Y. Mouse am So, 9. September 2018 um 17:56 #

          Altavista gabs vermutlich schon 94 oder 95 meinte ich

          Traure dem immernoch nach, hat einem nicht dauernd mit daufreundlichen vereinfachungen und vermeintl. Korrekturen bevormundet.

          Aber naja was soll man, gibt halt nur noch google mit nem brauchbaren index....

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            Von Wiesensohle am Mo, 10. September 2018 um 09:31 #

            Altavista gabs vermutlich schon 94 oder 95 meinte ich

            Korrekt! Seit Ende 1995… aber erst so 1998 hatte die Seite Sucheinstellungen für deutsch und war somit erst für mich brauchbar.

            Bei der Schulstunde in der es Englisch gab, muss ich gefehlt haben.

            Mich wundert es heute, das ich es ohne Englischkenntnisse durch die C-64- und Amiga-Zeit geschafft habe…

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              Von Janko Weber am Mo, 10. September 2018 um 21:59 #

              Also ich kann mich an die Suchdienste AltaVista, Lycos und Yahoo erinnern, die ich so ab 1997 intensiv genutzt habe. Deutsch konnten die, glaube ich mich zu erinnern, alle nicht. Aber da ich mich schon damals wie ein Geier auf kostenlose Computer-Software gestürzt habe und mir egal war aus welcher Ecke dieser Welt sie kommt mußte ich damit klarkommen (lernen).
              Ich habe mit einem 32k-Modem angefangen und im alten Jahrtausend extrem viel Geld beim Unternehmen mit T gelassen. Gedankt haben die einem das nicht; keine Prämie, kein Werbegeschenk: garnichts.

              MfG Janko Weber

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                Von Urmel am Do, 13. September 2018 um 14:52 #

                Die Werbegeschenke sind samt und sonders von uns abgefangen worden, da waren Highlights wie ein Mitropa-Windeltrockner dabei. Wir haben allerdings keine Such- sondern Findedienste benutzt, gibt es allerdings nicht für den Normalbürger.

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      Von Wiesensohle am So, 9. September 2018 um 10:05 #

      Wegen dem usenet (erst Z-Netz/T-Netz in den Karnickelnetzen und ab 1995 dann de.*) und diversen Mailinglisten. Da habe ich Menschen gefunden, mit denen ich über Themen sprechen konnte, über die ich in meinem Bekanntenkreis eher weniger sprechen konnte. Ich habe in der Zeit ganze Telefonbücher an Mails geschrieben… :)

      Heute finden sich ja meist nur noch Spinner und Rechte im usenet… beispielsweise kann man de.sci.biologie oder de.sci.geschichte kaum noch lesen - ist auch kaum was los. Früher sind da in jeder dieser beiden Gruppen Hundert Mails am Tag gelaufen…

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      Von schmidicom am Mo, 10. September 2018 um 13:10 #

      Damals waren die unerwünschten Toolbars im IE wohl das grösste Übel, heute haben die Webseiten selbst deren "Funktion" übernommen.

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Von Oiler der Borg am Sa, 8. September 2018 um 15:00 #

die BBS unsicher gemacht....

Damals, als die Post Dich noch für alles hinter der Stadtgrenze voll rasierte

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Von yahya am Sa, 8. September 2018 um 23:07 #

80% haben mit Modem, nur 7% mit DSL angefangen? Echt?

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    Von schmidicom am Mo, 10. September 2018 um 09:50 #

    Entweder das oder einige wissen nicht das nicht jedes Geräte welches als "Modem" verkauft wurde auch ein Wahlmodem war. Es gab zeitweise auch ADSL-Geräte die per USB (oder noch älterem Anschluss) angeschlossen und somit unter dem Namen "Modem" verkauft wurden, was technisch gesehen nicht wirklich falsch war.

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Von Soriac am So, 9. September 2018 um 09:29 #

Ach ja, das Alter, ich hoffe, ich erinnere mich noch korrekt, aber so müsste das damals eigentlich bei mir abeglaufen sein.

Bevor ich mit privatem Internet anfing, sollte ich auch noch erwähnen, dass mein erster Kontakt mit "dem Netz"auf der Uni war, als ich 1992 die ersten Verbindungen knüpfte (damals noch primär ftp und vor allem usenet). Das ist wichtig zu erwähnen, denn erst das machte mich süchtig, dass ich 1993 dann doch was eigenes haben wollte. 1993 war also Compuserve dran, was ein Problem war, denn ich hockte in Bremen und die nächste Einwahlnummer war in Hannover. Sparsamkeit war also angebracht, und 14.400 war nun auch nicht gerade überwältigend schnell. Zu einem lokalen Provider konnte ich mich nie recht durchringen. Später sattelte ich dann um auf die Plage des Netzes, AOL, aber sie hatte halt den Gaumenkitzel naher Einwahlpunkte, und ich meine, da war auch schon 28k drinne. Das stellte sich als Vorteil heraus, denn in den frühen 90ern zog ich mehrmals um, lokale Provider hätten mich so wohl nicht glücklich gemacht.

Ab Mitte der 90er war ich netztechnisch im Studentenheim zu gut ausgerüstet, als dass ich AOL für mehr als nur die Notleitung genutzt hatte. Erst 1998, als das dann doch mal zu Ende ging, musste ich mich nach was anderem umsehen und fand übergangsweise mit ISDN dann ein frühes DSL (Teleklamm, das erste Modem hatte Monstergrösse...). Bei der Technik bin ich dann auch bis heute geblieben.

Kleine Trivialität, Linux war bei mir schon seit 1994/95 ein Gast auf meinen Festplatten, aber mit Online-Updates hatte ich damals noch nichts am Hut, was die Provider so mitlieferten, genügte mir für lange Zeit, erst so ab gefühlt 2000 , als sowohl DSL als auch Linux sich bei mir entgültig ethablierten, wurde dann das Internet für etwas anderes wichtig, als nur im Netz die schmutzigen Seiten zu suchen ;-)

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Von kommentar am So, 9. September 2018 um 13:58 #

Mal eine Frage. Wieso kann ich bei Pro-Linux keine Postings abgeben, wenn ich am heimischen LAN hänge. Anderen Orts funktioniert das einwandfrei. Ich habe keine Berechtigung zum schreiben?

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Von nuko am So, 9. September 2018 um 22:50 #

Das war, so ich mich recht erinnere, nach Mitte oder gegen Ende der 80er Jahre. Die ersten Schritte mit Compuserve (?) hingegen machte ich mit einem Akustikkoppler, den ein Kumpel selber gebaut hatte und dies in Kombination mit einem C64. Huch war das spannend. Ganz dunkel erinnere ich mich noch an einen Browser, der "Mosaik"(?) hiess oder so ähnlich und irgendwann tauchte dann Netscape am Horizont auf.
Beim 1200er Modem brach oft und gerne die Leitung zusammen, wenn irgendwo ein "Knacken" im Kabel rumgeisterte. Das war dann vor allem beim Online-Banking für die Nerven sehr strapaziös. Vor allem durfte auch niemand im Haus den Versuch wagen, den Hörer abzunehmen und zu telefonieren, während ich im www war. Tja, und ganz billig wars auch nicht. Schon die Modems kosteten einen Batzen Geld. Heute sind bei mir 100/100 und Glasfaser aktuell, obwohl es noch schneller gehen könnte, so ich wollte und auch dafür löhnen würde ...

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Von Christoph Schmees am Mo, 10. September 2018 um 09:37 #

Angefangen habe ich mit einem 14.4er Analogmodem (ELSA) an einem Anschluss der Ekelkom. Dann aufgestiegen zu schnelleren Modellen, die seinerzeit noch "verboten" waren. Nach ein paar Zwischenstufen machten die bis zu 56 kBit/s! :-)
Um 1990 bekam ich dann ISDN. Die stabilen 64 kBit/s waren schon ein deutlicher Fortschritt, aber welch Geschwindigkeitsrausch erst mit Kanalbündelung (wo mit der Gegenstelle möglich)! So habe ich mit Linux angefangen, damals noch SuSE.
Irgendwann Mitte der 90er hatte ich dann von der Ekelkon die Nase voll und habe mir Telefon und DSL 1000 von 1+1 geholt. Seitdem mehrere Provider-Wechsel und Steigerung der Geschwindigkeit in mehreren Stufen. Heute habe ich VDSL 50.
Mit Linux ging es mir ähnlich: Irgendwann hatte ich die Nase voll vom Zwang (bei dann Opensuse), spätestens alle zwei Jahre das System neu zu installieren. Die halbjährlichen "Upgrades" hakten IMMER. Dann bin ich zu Ubuntu 6.04 LTS gewechselt und war viele Jahre mit Ubuntu LTS sehr zufrieden. Das änderte sich, als mit 12.04 die neue "tolle" Oberfläche durchgedrückt wurde, und die Firma einige Schnüffelfunktionen einbaute. Dann bin ich für den Desktop zu Mint 9 LTS gewechselt (damals gab es auch noch nicht-LTS Versionen). Seitdem gibt es bei mir und bei meinen Kunden nur noch Mint auf dem Desktop; die letzten habe ich im vorigen Jahr umgestellt. Als Host für meine Büro-Maschine nutze ich debian, jeweils stable oder oldstable. Darauf VirtualBox, darauf u.a. Mint (noch 18.3) für die tägliche Arbeit.

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Von Tendenz Rot am Di, 11. September 2018 um 17:39 #

Teles SO16, Ulrichs ISDN, Slackware 1.1.2. Das waren Schmerzen. Muss so um 94 gewesen sein.

Pro-Linux
Traut euch!
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