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Thema: Welches Paketsystem ziehen Sie vor?

37 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von needle am Fr, 9. November 2018 um 14:01 #

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Von lilili am Fr, 9. November 2018 um 14:01 #

Hauptsache Zypper findet es ;o))

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Von Nur ein Leser am Fr, 9. November 2018 um 14:29 #

Mir ist das letztlich egal, hauptsache es funktioniert.

Auf meinem Hauptsystem ist es RPM/zypper, auf den Raspis DEB/apt, hatte aber auch schon pacman-basierte Distributionen zum Test laufen.
Am Ende ist das für mich sozusagen transparent, hauptsache ich kann meine Pakete installieren und die Abhängigkeiten werden vernünftig aufgelöst.

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    Von Potz Blitz am Fr, 9. November 2018 um 14:52 #

    Das wollte ich auch gerade schreiben. Ein Paketsystem ist ein Paketsystem.

    Wobei ich apt-* und yum/rpm lieber von der Kommandozeile nutze, während ich bei bei pacman die GUI-Alternativen bevorzuge. Ich finde pacman's Syntax nicht so intuitiv, wie die der anderen ...

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Von kraileth am Fr, 9. November 2018 um 16:32 #

Nachdem ich viele Paketsysteme durch habe, bin ich inzwischen bei etwas angekommen, von dem ich mir verspreche, daß es den Aufwand, in stark heterogenen Umgebungen deutlich verringert: Ravenports (http://www.ravenports.com/).

Es ermöglicht auf derzeit fünf Plattformen (DragonFlyBSD, FreeBSD, Linux, macOS, Solaris/Illumos) die gleichen Paketversionen mit dem gleichen Paketmanager zu installieren. Es ist noch recht jung, funktioniert aber schon ausgezeichnet. Natürlich gibt es mit gut 3.000 Paketen noch ziemlich viel Software, die fehlt. Aber es bringt zumindest mir erheblich viel mehr Spaß, dafür Pakete zu bauen als für alle anderen Systeme, mit denen ich es früher getan habe. Auch wenn es in Zukunft das offizielle Paketsystem von dfly werden soll und daher schon ziemlich sicher feststeht, daß es nicht einfach wieder verschwindet, hat es zur Zeit noch recht wenige Nutzer. Insbesondere einige Linuxer wären mehr als willkommen, wenn jemand etwas Lust hat zu experimentieren. ;)

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    Von glasen am Sa, 10. November 2018 um 10:11 #

    Das System ist einfach nur ein Ports-Manager für verschiedene Plattformen. Die Pakete werden immer aus den Quellen gebaut.

    Da kann ich persönlich darauf verzichten.

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      Von kraileth am Mo, 12. November 2018 um 05:26 #

      Nun, nicht ganz. Man kann die Pakete leicht selbst aus den Quellen bauen (mittels "ravenadm"), man muß aber nicht. Nach dem Bootstrap des Paketmanagers (derzeit ausschließlich "pkg", potentiell können aber weitere hinzugefügt werden) auf der jeweiligen Plattform können einfach Binärpakete installiert werden.

      Grundsätzlich ist das System darauf ausgelegt, daß die meisten die Pakete nicht selbst bauen müssen. Die Konfiguration der Quellen erfolgt deutlich weniger feinkörnig als etwa unter Gentoo, mit dem Ziel, über sogenannte "variant packages" unterschiedliche Anwendungsfälle abzudecken. Beispiel: "vim" (Langschreibweise: "vim:standard") ist ein für die meisten Leute richtig konfiguriertes Kommandozeilen-Vim, statt dessen könnte man auch "vim:loaded" installieren, welches viel mehr Features einkompiliert. Weitere Varianten können leicht hinzugefügt werden, wenn sich ein sinnvoller Anwendungsfall auftut (vielleicht :minimal oder etwas ähnliches). Außerdem werden "subpackages" unterstützt, so daß Dokumentation, Lokalisierung, etwaige GTK- oder Qt-Unterstützung modular mitinstalliert werden können oder auch nicht.

      Pakete selbst bauen sollten eigentlich nur Entwickler oder Leute, die spezielle Anforderungen haben (OpenSSL statt LibreSSL, anderer Prefix (z.B. /opt statt /raven) usw.).

      Außerdem macht "nur ein Ports-Manager" das System auch sonst kleiner, als es ist. Einige Ports lehnen sich mehr oder weniger an das jeweilige FreeBSD-Gegenstück an - alle Ports sind aber eigenständig und spezifisch für Raven unter Berücksichtigung mehrerer Plattformen geschrieben und mit plattformspezifischen Patches versorgt. In Raven stecken jahrelange Planung und viel Herzblut von einem Entwickler, der in der Vergangenheit mit zahlreichen Paketierungssystemen Erfahrung gesammelt hat und (nicht übertrieben sondern wörtlich gemeint) Maintainer für mehrere tausend Pakete gewesen ist.

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Von Töppke am Fr, 9. November 2018 um 17:18 #

Für mich ist eindeutig das *.deb Format am besten. Synaptic, gdebi oder auch mal die Anwendungsverwaltung. Je nach dem, es funktioniert.

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Von Healing Hands am Fr, 9. November 2018 um 18:09 #

Ich verwende am liebsten pacman oder yaourt weil ich mir bei den anderen nie die Syntax merken kann. :?
Beruflich habe ich aber auch mit yum und apt zu tun (mit Spickzettel ;) )

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    Von #! am Fr, 9. November 2018 um 18:59 #

    Ich auch. Mit pacman und yaourt hatte bisher auch im Vergleich zu anderen Paketmanagern die wenigsten Probleme zu beklagen.

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    Von Moogi am Sa, 10. November 2018 um 10:29 #

    Interessant! Bei mir ist es eher anders herum. ich kann mit den teilweise unsinnigen Option von pacman & yaourt nix anfangen.

    Ich würde aber einfach mal behaupten, das liegt einfach daran, das du mehr mit dem Arch-System arbeitest.

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Von blubbermal am Fr, 9. November 2018 um 19:25 #

Ich finde es relativ egal wie das Paket verschnürt wurde, das Frontend macht den Komfort aus. So empfinde ich Yum als sehr mächtig, obwohl ich zu RH ein gespaltenes Verhältnis habe.

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Von Portage am Fr, 9. November 2018 um 20:48 #

Beruflich muss ich mehrere Unix- und Linux-Systeme administrieren. Gerade im wissenschaftlichen Bereich sind RPM-Systeme dominierend. Aber auch wenn YUM nicht schwach ist, bleibt Portage mein Favorit.

Portage ist IMHO um einiges übersichlticher als DPKG, APT, YUM, YAST,Pacman &co..
Portage ist transparenter und die Bedienung gut strukturiert.
Besonders in Bezug der Flexibilität (durch versch. SLOTs und USE-flags) schaft es portage, dass man jederzeit den Ueberblick behaelt. Dies gilt auch wenn man die versch. Stabilitätsgrade vermischt
Zusammen mit EIX und Zubehör wie revdep-rebuild (gentoolkit) etc finde ich es unschlagbar. revdep-rebuild prüft Dependencies und kann sie sogar wieder reparieren.
:up:

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Von Henry am Sa, 10. November 2018 um 11:50 #

... welches mir nicht das ganze System mit Abhängigkeiten vollmüllt, welche gar nicht gebraucht werden. Welches außerdem ein simples Buildsystem mitbringt, um Pakete neu zu bauen und ein darauf aufbauendes ports-artiges System, welches aktiv von der Community gepflegt wird.

Das alles bietet mir Slackware mit slackbuilds.org und sbopkg.

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    Von HDeacon am Sa, 10. November 2018 um 14:53 #

    Nach Deiner Beschreibung zu folgern wünschst Du Dir Portage. 8)
    Die ersten 4Buchstaben dieses Paketmanagers sind nicht frei erfunden ;-)
    Das Aufräumen der "Abhängigkeiten-Hölle" erledigt ein emerge --depclean und ggf. hilft Dir revdep-rebuild (falls mal was kaputt gegangen ist) und EIX hilft Dir eine Configuration aufzuräumen ;

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Von inta am Sa, 10. November 2018 um 11:56 #

Also wenn man schon nach Paketmanagern fragt, dann sollten auch innovative Neulinge berücksichtigt werden.

Auch wenn ich mit Nixos noch nicht ganz warm geworden bin, gefällt mir deren Paketmanagement und damit Nix sehr gut. Unter Nixos kann man damit als Nutzer und auch als root Pakete installieren. Es gibt keine unauflösbaren Abhängigkeiten und man kann jederzeit einen Rollback zu älteren Installationsständen machen. Man kann Nix auch zusätzlich zu anderen Paketmanagern auf anderen Distributionen nutzen.

Meiner Meinung nach machen die da sehr viel richtig, allerdings verträgt sich der Ansatz nicht mit dem FHS.

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Von Max Maier am Sa, 10. November 2018 um 17:06 #

Ich bin Anwender und finde, dass Linux das anwenderfreundlichste Betriebssystem ist.

Deshalb habe ich nur Linux-Distributionen, die anwenderfreundlich sind und mich mit so einer Frage wie Paketformat nicht belästigen, ich klicke im Anwendungs-Store (oder wie das Ding auch immer heissen mag) und ich habe die Anwendung die ich will. Punkt

Dinge wie Paketformat interessieren mich nicht, ich verwende abwechselnd und auf den 10 verschiedenen Computern meiner Familie Mint, Unbuntu und OpenSuse und hier finde dich DEB, RPM und manchmal auch ein neues Paketformat.

Und was soll ich sagen, meine Distribution löst für mich das Problem der Auswahl. Ich klicke und erhalte die gewünschte Anwendung.


Somit ist mir das Paketformat echt nicht wichtig! So soll Linux sein.

Für die anderen, die mehr wollen, die dürfen sich gerne einen Kopf über diese Frage machen, ich nicht.

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Von msi am Sa, 10. November 2018 um 17:17 #

Ich benutze seit Jahren APT per apt-* unter Debian bzw. Devuan und kann mich kaum beklagen.

Allerdings erscheint mir das .deb-Paketformat vergleichsweise kompliziert. Als ich vor einiger Zeit ein angepasstes Paket eines Fenstermanagers bauen wollte, das eine aktualisierte deutsche Übersetzung enthält, bin ich auf Debian komplett gescheitert. Auf Slackware hatte ich die Sache dagegen in recht kurzer Zeit zusammen – und das, obwohl ich mich mit Slackware kaum auskenne und nicht wie bei Debian schon so einige Stunden damit zugebracht hatte, das Paketformat zu verstehen.

Sehr gute Erfahrungen habe ich kürzlich mit den apk tools von Alpine Linux[1] gemacht. apk ist nicht nur besser strukturiert als apt-* (ein Hauptkommando mit Unterbefehlen, statt mehrere), sondern auch viel schneller. Neben Alpine wird apk auch von Adélie Linux[2] eingesetzt.

[1] https://wiki.alpinelinux.org/wiki/Alpine_Linux_package_management, https://dockercon.docker.com/watch/6nK1TVGjuTpFfnZNKEjCEr (ab 5:24)
[2] https://adelielinux.org

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Nov 2018 um 17:21.
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    Von Der Lucky aus Kentucky am Sa, 10. November 2018 um 18:42 #

    Versuch es mal mit CheckInstall, einfacher geht es kaum. CheckInstall funktioniert auch mit .rpm und .tgz und ist ideal für den Hausgebrauch, wenn man das Paket nicht weitergibt. Das Debian-Wiki beschreibt den Paketbau recht anschaulich. Das Beispiel dort lässt sich 1:1 auf dein Szenario übertragen.

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    Von inta am Mo, 12. November 2018 um 11:11 #

    APT wurde doch auch mittlerweile überarbeitet, du musst nicht mehr "apt-get update && apt-cache search foo" verwenden, sondern nur noch "apt update && apt search foo". Ganz nebenbei ist die Ausgabe auch noch etwas schicker geworden.

    Apk finde ich aber auch in ordnung, eigentlich funktionieren die meisten Paketmanager ganz ordentlich. Bei den Paketformaten würde Vereinheitlichung aber wirklich mal etwas bringen, zumindest sofern auch die Dateisystemstrukturen und Paketnamen angeglichen würden. Ich tu mich immer wieder schwer zwischen z.B. Debian und RedHat zu wechseln.

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      Von msi am Mo, 12. November 2018 um 14:22 #

      APT wurde doch auch mittlerweile überarbeitet, du musst nicht mehr "apt-get update && apt-cache search foo" verwenden, sondern nur noch "apt update && apt search foo". Ganz nebenbei ist die Ausgabe auch noch etwas schicker geworden.

      Ja, ist mir bekannt und hätte ich mit erwähnen sollen. Auch aptitude funktioniert ja bereits so. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man aber noch dazusagen, dass apt nicht eine neue Version von apt-* ist, sondern eine separate Implementierung eines vereinfachten APT-Frontends.

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Von Otto Normal am So, 11. November 2018 um 08:17 #

Im Normalfall Debian.
Für Software zum Testen oder neue Versionen sehr gerne Appimage

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Von MichaelK am So, 11. November 2018 um 11:28 #

Wenn Sie die Wahl haben, welches Paketverwaltungssystem favorisieren Sie?
Eine solche Umfrage ist sinnfrei. Weil die wenigsten werden alle der dort Aufgelisteten kennen. Daher mischt sich da sehr viel rein, wie oft bestimmte Paketformate verwendet werden.

Außerdem ist es weniger interessant zu wissen, welches Paketformat verwendet wird, sondern warum sich genau für dieses entschieden wird.
Zum Glück sind genau darauf die User im Kommentarbereich eingegangen.
Insofern betrachte ich jetzt die Umfrage einfach als Aufhänger, um sich darüber auszutauschen.

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Von Feelgood am Mo, 12. November 2018 um 08:33 #

http://www.strcat.de/eigenes/xbps.html

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    Von Port-Porta_Westfalica-Portage am Mo, 12. November 2018 um 10:20 #

    Danke für den Tip. xbps kannte ich nicht, nach der Lektüre der Website:

    ...kann Binärpakete aus dem Quellcode compilieren und installieren, aber auch aus dem Repositorium herunterladen. Es besteht auch die Möglichkeit der Cross-Compilierung...

    Funktioniert ähnlich wie Homebrew, oder Ports, oder Portage, aber:


    ...ist kompatibel mit dem POSIX/SUSv2/C99 Standards

    Das ist eine gute Sache.

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