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Thema: Welche Software vermissen Sie unter Linux?

19 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von pointer am Fr, 11. Januar 2019 um 15:34 #

- einen pdf-Editor auf Acrobat-Niveau

- mehr Konkurrenz für LibreOffice
(ich nutze immer noch lieber MS-Office in einer VM - und das kann nicht nur an mir liegen :))

- eine leichtgewichtige Alternative zu eclipse
(der Parser von kdevelop berücksichtigt AFAIK immer noch nicht die Kernel-autoconf.h bzw. #ifdef/#ifndef-Anweisungen - allerdings bin ich hier auch auf Stand 5.1, wo ich dann aufgegeben habe)

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    Von Anyoneirgendwer am Fr, 11. Januar 2019 um 16:17 #

    Schau dir den PDF Master Editor an. Finde ich persönlich besser als Acrobat.

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      Von Fax am Fr, 11. Januar 2019 um 18:22 #

      Speichern und Drucken funktioniert aber nur über den Systemdialog ohne Wasserzeichen.

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        Von rgsidler am Fr, 11. Januar 2019 um 20:15 #

        Naja, wenn man nicht bezahlen will, schon. Finde ich auch in Ordnung - die Leute versuchen, davon zu leben, dass sie Software programmieren.

        Ich benutze ihn beruflich, habe dafür bezahlt und bin sehr zufrieden damit.

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    Von UChef am Fr, 11. Januar 2019 um 16:46 #

    @Alternative zu Eclipse: Wenn es um C++ geht, probiere doch mal CLion. NIcht unbedingt leichtgewichtig, aber dafür eine ausgewachsene, spezialisierte IDE von den Göttern der Dev-Tools!

    Ansonsten schau doch mal, ob es gute Plugins für das Visual Studio Code gibt für diese Domäne! (Ist das erste MS Produkt, das ich wirklich gut finde!)

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    Von msofficeuser am Fr, 11. Januar 2019 um 17:06 #

    - mehr Konkurrenz für LibreOffice
    (ich nutze immer noch lieber MS-Office in einer VM - und das kann nicht nur an mir liegen :))
    Ich nutze beruflich MS Office auch regelmäßig und hab mich da irgendwie dran gewöhnt.
    Insbesondere gefallen mir die Ribbons deutlich besser als im Vergleich zu Office 2003 oder auch Libreoffice.

    Vor wenigen Wochen habe ich allerdings herausgefunden, dass man auch bei Libreoffice ein neueres Interface aktivieren kann, welches dem aktuellen Office ein bisschen nachempfunden ist.
    (erst experimentelle Features in den Optionen aktivieren, dann Ansicht -> Benutzeroberfläche -> In Registern)
    Damit komme ich wunderbar zurecht und finde Libreoffice absolut in Ordnung, privat nutze ich jetzt wieder das.

    Die einzige freie Alternative die ich zwischenzeitlich mal getestet hatte war Calligra, aber das ist absolut für die Tonne, sowohl was das Interface angeht als auch die Stabilität und Formatunterstützung.
    Bedingte Formatierung funktionierte z.B. weder mit vorformatierten XLS, XLSX noch ODS Dateien.

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      Von Schnuffi am Fr, 11. Januar 2019 um 19:42 #

      LibreOffice kommt am 6. Februar in der Version 6.2 heraus. Da sind gleich zwei neue Oberflächenvarianten verfügbar (nicht mehr experimentell): https://wiki.documentfoundation.org/ReleaseNotes/6.2

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      Von beccon am Fr, 11. Januar 2019 um 22:28 #

      >>welches dem aktuellen Office ein bisschen nachempfunden ist.< unzumutbar, ich renn zum Betriebsrat :-) )
      - Sanfter Übergang - die alten Menüs sind noch da (und mit einem Klick erreichbar)

      Finde ich gut, lasse ich eingeschaltet - da brauche ich gar nicht auf 6.2 zu warten. Danke für den Tipp.

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      Von Unerkannt am Sa, 12. Januar 2019 um 10:39 #

      Ich nutze beruflich MS Office auch regelmäßig und hab mich da irgendwie dran gewöhnt.
      Ich auch und ich finde es furchtbar. Keine Rechtschreibprüfung in Excel. Excel kann eine Datei nicht zweimal öffnen. Excel verweigert das Öffnen von Dateien komplett, wenn man noch in einer Zelle ist. Das Einfügen von Textformatierungen in Word, wenn man eigentlich nur Text einfügen möchte. Dieses unübersichtliche und Platz verschwendende Menüband. Die total kaputte Änderungsverfolgung, wenn man eine Kleinigkeit am Layout geändert hat. Das die Sprache der Rechtschreibprüfung in Templates für Abschnitte bereits gesetzt ist und die eigenen Einstellungen überschreibt. Generell das die Auswahl der Rechtschreibprüfung nicht global für ein Dokument ist. Der unhandliche Umgang mit Aufzählungen (Überschriften, Listen), insbesondere auch bei Einrückungen.

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      Von haha am Sa, 12. Januar 2019 um 22:05 #

      Seit ihr alle Tippsen, oder was macht ihr damit?

      Ich benutze Office hin und wieder für Anschreiben, da kann ich nicht wirklich einen großen Unterschied zwischen den Office von MS und Libre finden. Ausser, dass bei Libre die MySQL-Datenbankanbindung einfacher ist ...

      Letztere hatt ich mir auf Win7 installieren müssen, weil ich bei einem Dokument bestimmte Seiten zu PDF konvertieren musste, das geht bei MS-Office nicht.

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      Von lemmiffb am Di, 15. Januar 2019 um 08:08 #

      Schaut euch doch einfach mal Softmaker Office an. Absolut kompatibel zu MS, in der Pro-Version sogar mit dem Duden Korrektor zu haben. Hab ein Hungergeld dafür bezahlt und bin absolut zufrieden.

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    Von Schnuffi am Fr, 11. Januar 2019 um 19:40 #

    Qoppa PDF Studio. Ich arbeite schon seit Jahren damit. Es ist bei einigen Sachen schöner als Acrobat, einige andere Dinge funktionieren weniger gut.

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    Von Josef Hahn am Fr, 11. Januar 2019 um 20:20 #

    > - mehr Konkurrenz für LibreOffice

    Ultimatively Full ACK! Ich bin sooo froh, dass ich einfach Office-Tools so selten brauche!

    Klar, mit LibreOffice kann man im Prinzip schon arbeiten. Aber das Interface ist so unglaublich unstrukturiert und verpfuscht... OMG...

    Ich habe gerade (weil sie hier erwähnt worden ist) mal schauen wollen, was aus dieser Notebookbar geworden ist - diese Ribbon-artige Leiste. Ich habe sie auf den ersten Blick nicht gefunden, aber darum geht's nicht. Was ich gefunden habe, ist eine Auswahl aus drei Alternativen: (a) Standard Toolbar, oder (b) Single Toolbar, oder (c) Sidebar. Auffällig ist, dass Sidebar als Ankreuz-Option weiter unten nochmal auftaucht. Und in der Tat: Wenn ich "Sidebar" auswähle, springt die Auswahlliste im Menü auf diesen Eintrag. Die "Standard Toolbar" ist danach nicht mehr ausgewählt, sondern eben "Sidebar". De facto ist die Sidebar aber eine Ergänzung. Die Toolbar ist nicht verschwunden. De facto entscheidet man sich also zuerst für "Standard Toolbar", oder "Single Toolbar" - mal abgesehen von der Frage, wie wertvoll diese Unterscheidung ist. Und danach kann man die Sidebar _dazuschalten_. Das Menü visualisiert es nur leider nicht so. Klar, eine totale Lapalie. Nichts, was einen von der Arbeit abhält. Es ist halt einfach nur das, was mir direkt nach fünf Klicks schon wieder auffällt. Hätte ich woanders fünf Klicks gemacht, wäre mir eine andere Ungereimtheit aufgefallen. Eine totale Rappelkiste.

    > - eine leichtgewichtige Alternative zu eclipse

    Ich hätte mal nichts gegen eine IDE, mit der man alles machen kann. Von mir aus mittels Plugins. Aber dann auch wirklich. Bei Eclipse gibt's ja allerhand Plugins, aber schon bei C++/Qt oder Python sieht man ganz schnell, wo der Spaß aufhört. Und das sollten ja eigentlich noch so halbwegs verbreitete Dinger sein...

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      Von msofficeuser am Fr, 11. Januar 2019 um 20:48 #

      Ich habe gerade (weil sie hier erwähnt worden ist) mal schauen wollen, was aus dieser Notebookbar geworden ist - diese Ribbon-artige Leiste. Ich habe sie auf den ersten Blick nicht gefunden, aber darum geht's nicht.
      In den aktuellen Versionen (6.1.x) muss man die experimentellen Features aktivieren, damit die (und auch noch andere Optionen) in der Liste auch noch auftaucht.
      Dazu: Optionen -> LibreOffice -> Erweitert und dann unten bei "Experimentelle Funktionen aktivieren (kann instabil sein)" ein Häkchen setzen.

      Wie oben erwähnt wurde entfällt dieser Schritt dann mit 6.2, was aber erst in einem Monat raus kommt.

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        Von Josef Hahn am Fr, 11. Januar 2019 um 20:59 #

        Danke für den Hinweis; ja, ich hatte das dann auch gefunden. Aber um diese "Ribbon-Leiste" ging es in meiner Ausführung ja schon garnicht mehr; das war ja nur der initiale Anlass, man wieder LO zu starten. :)

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          Von msofficeuser am Fr, 11. Januar 2019 um 21:38 #

          Naja, um Ungereimtheiten bei solcher Software schere ich mich schon lange nicht mehr, sonst krieg ich nur die Krise.

          Wie oft ich mich z.B. schon darüber aufgeregt habe, dass die Shortcuts in Word manchmal andere sind als in Powerpoint. Für die gleiche Funktion, wohlgemerkt.
          Und wenn ich mit VBA arbeiten muss, dann muss ich ohnehin immer fast kotzen bei der unglaublichen Umständlichkeit dieser furchtbaren Sprache.

          Ne, meine Meinung zu Office Software im Allgemeinen ist einfach einen Bogen drumherum zu machen, soweit es denn möglich ist. ;)
          Und wenn nutzen, dann nur möglichst oberflächlich.
          Dass Menschen sowas ernsthaft nutzen um komplexe Auswertetools zu erstellen wird mir immer ein Rätsel bleiben. So masochistisch kann man eigentlich gar nicht veranlagt sein.

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            Von Josef Hahn am Fr, 11. Januar 2019 um 22:06 #

            Ja, MS Office hat sicher auch so seine Imperfektionen. Und über VBA müssen wir natürlich nicht sprechen ;) MS Office versucht auch unentwegt, ganz besonders clever zu sein, und macht dann irgendeinen Bullshit. Finde ich auch ziemlich störend.

            Aber ich glaube, so ganz offensichtliche Logikfehler im UI, an allen Stellen wo man hinguckt, das kann sich MS garnicht erlauben. Das würde man denen direkt zersägen.

            Im Kern sind wir uns aber ja einig: Am besten ist es, wenn man diese Tools selten oder garnicht braucht.

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    Von pointer am Sa, 12. Januar 2019 um 09:15 #

    Dank an alle für die Tips und Hinweise!

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