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Thema: Wie lange läuft Ihr System?

59 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Jürgen Sauer am Fr, 15. Februar 2019 um 14:06 #

root@c1i:~# uptime
14:04:55 up 485 days, 23:39, 1 user, load average: 1,93, 1,92, 1,88

root@l1i:~# uptime
14:05:48 up 1404 days, 2:44, 2 users, load average: 0,68, 0,60, 0,60

root@l2i:~# uptime
14:06:10 up 500 days, 21:43, 1 user, load average: 0,27, 0,22, 0,17

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Von Läuft! am Fr, 15. Februar 2019 um 17:08 #

läuft@system ~ % uptime
17:04:41 up 71 days, 17:10, 1 user, load average: load average: 0.23, 0.36, 0.42

...läuft das System. Am Abend läuft ein hibernate, am morgen wacht es auf. Es kommen manchmal mehrere Wochen, einige Monate an Uptime zusammen.

Wenn ich an die Windows Server Zeit denke, so um die Jahrtausendwende denke, da war es "BP" am Wochenende neuzustarten, speziell die Windows Exchange Server damals. Lange her fast schon 20 Jahre. weee...

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Von Olli am Fr, 15. Februar 2019 um 17:11 #

Bis ich es ausschalte :)

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    Von Bert am Sa, 16. Februar 2019 um 01:55 #

    Mein PC wird morgens eingeschaltet und abends eingeschaltet, an Tagen ohne Arbeit auch den Tag über an. Er fällt in den Schlaf, wenn ich ihn nach 12min nicht berührt habe, der Bildschirm wird nach 10min dunkel. Aber Nachts ist der PC aus und mit ihm die gesamte Elektrik des Bereiches; also Standy-By aus, auch von der Musikanlage. Allein alle Standy-By-Schaltungen könnten 20W pro Stunde fressen. Also zumindest Nachts 160 bis 220W weniger...davon heute etwas weniger. ;-)

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Von Käsesemmel am Fr, 15. Februar 2019 um 17:14 #

Verwende openSUSE Tumbleweed, was zum Einen ein Rolling Release ist, aber in dem Sinne noch schlimmer als Arch und Co. ist, weil nämlich fast schon regelmäßig Kernkomponenten neu gebaut werden.

Wenn z.B. libc ein Update bekommt, dann wird fast die ganze Distro neu gebaut und zu mir auf den Rechner geschippert. Das Upgrade auf Python 3.7 hat sich letzte Woche auch angefühlt, wie eine Neuinstallation.

Heißt also ich habe relativ oft Prozesse, die gerne neugestartet werden wollen und dann macht man halt den Reboot.

Wo's dann aber eben doch noch entscheidend besser als Windows ist, ist dass dieser Reboot dann trotzdem nur so lange wie ein normaler Reboot geht, und dass ich selber auswählen kann, wann ich update bzw. neustarte.

Wenn ich ein entspanntes Wochenende habe, dann mache ich das gerne mal zwischen durch.
Und wenn ich überhaupt keine Zeit für Updates habe, dann muss ich mir die auch nicht nehmen. Dann hört das Rollimg Release auf meinem Rechner eben mal auf zu rollen.

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    Von Rolling Releases am Fr, 15. Februar 2019 um 17:27 #

    Ich habe auch ein "Rolling Release" einer anderen Distribution, mit dem Unterschied dass die Updates automatisch gebaut werden "Shellskript via cron", und ich muss nur noch kontrollieren und ganz selten was von Hand machen.

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    Von lilili am Sa, 16. Februar 2019 um 08:56 #

    einmal in der Woche "zypper dup" anwerfen und dann irgendwann wenn man Pause macht und nichts ansteht macht man halt einen reboot weil man zu faul ist die Prozesse von Hand neu zu starten.

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      Von lilili am Sa, 16. Februar 2019 um 09:36 #

      P.S. das Problem ist im Übrigen nicht unbedingt dass man irgendwann neu starten muss. Das Problem ist dass der Rechner bei Windows teilweise zwangsweise während dem Update sofort herunter fährt. So vor ein paar Wochen. Sollte bei einer Präsentation sehr kurzfristig für einen Kollegen einspringen und bin vor einen Rechner gesetzt worden. Eine halbe Stunde Zeit um das Szenario aufbauen hatte ich. Dann war alles schön aufgebaut und zack - der Rechner hat noch gemeldet dass er wegen einem Reboot neu starten muss und die Besprechung musste ohne Präsentation stattfinden. Das fanden natürlich alle sehr super.

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Von bratensauce am Fr, 15. Februar 2019 um 17:19 #

... effektive Laufzeit am Tag. Da die Windows-Kernelhibernation aber natürlich die Zeit anders zählt, komme ich auf im Durchschnitt einen Monat (Bis zum nächsten WUpdate). Geht aber mittlerweile sehr schnell - auch die Updates.

Beruflich genau so, ausser dass ich ihn Abends nicht herunterfahre, da ich per Fernwartung drauf muss manchmal.

Alles Windows 10-Kisten. Steinigt mich! Meine Füße stinken auch gerade fürchterlich, pfui bah.

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Von Laufzeitläuftweg am Fr, 15. Februar 2019 um 18:59 #

Das bestimme nicht ich sondern die Ehefrau. Der Befehl muss heißen:
root@l1i:~# uptime
nö, eigentlich so:
wife@1:~# uptime | wife &> sleep

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Von ehWurst am Fr, 15. Februar 2019 um 19:38 #

pi@raspberrypi:~ $ uptime
19:35:39 up 34 days, 20:17, 2 users, load average: 0,44, 0,10, 0,03

  • 1
    Von genau am Fr, 15. Februar 2019 um 19:56 #

    Eigentlich Wurscht.

    Seit systemd muß ich eh jeden Tag booten,
    damit die vielen hängen gebliebenen Tasks
    gekillt werden und andere endlich mal wieder
    starten!

    Vor systemd liefen meine Debian-Server Jahre durch.
    Simpler Einzeiler in cron.

    Funkioniert mit meine Devuan-Server inzwischen wieder
    fast genauso gut.

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      Von inta am Fr, 15. Februar 2019 um 20:42 #

      Nette Geschichte, kann ich aber in keinster Weise bestätigen. Bei uns in der Firma laufen fast ausschließlich Debain-stable-Server, die tun zuverlässig ihren Job und werden nur für Kernel-Upgrades neugestartet.

      Man kann auch auf Systemd verzichten ohne Märchen zur Rechtfertigung zu erfinden, das kommt echt seltsam rüber und lässt sich nicht glaubhaft belegen.

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      Von systemd-User am Sa, 16. Februar 2019 um 10:26 #

      Seit systemd muß ich eh jeden Tag booten,
      damit die vielen hängen gebliebenen Tasks
      gekillt werden und andere endlich mal wieder
      starten!

      Das klingt als wäre an deinen selbstgebastelten systemd-Tasks was faul. Lies dir doch den systemd-Artikel im Arch Wiki noch mal durch: systemd-Tasks müssen aufeinander abgestimmt werden und da gehört deutlich mehr dazu als ein

      Simpler Einzeiler in cron.

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      Von ajs124 am Sa, 16. Februar 2019 um 16:47 #

      Entschuldige bitte die drastische Formulierung, aber wie zur Hölle hast du denn dein System verkonfiguriert, dass da so viele Prozesse hängen (Zombies?) die systemd nicht killt?

      Und den "Einzeiler in Cron" kannst du auch einfach in eine Systemd-Timer + Service Kombi packen, wobei das wie gesagt alles sehr fragwürdig klingt.
      Bzw. es hält dich ja auch im Jahre 2019 niemand davon ab ein cron zu betreiben.

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      Von Trollhunter am Sa, 16. Februar 2019 um 16:55 #

      Bitte geh woanders trollen!
      Danke.

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      Von Mitzekatze am So, 17. Februar 2019 um 13:08 #

      Hast wohl ein Spezialrechner, oder wieso machst du systemd für dieses Verhalten verantwortlich? Habe hier einen ganzen Rechnerpark am laufen und systemd zickt nicht ein bissel umher - ganz im Gegenteil.

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Von rgsidler am Fr, 15. Februar 2019 um 20:09 #

... alles andere ist - ausser vielleicht bei Servern - hirnverbrannter Umgang mit unseren Ressourcen.

Selbst meine Verstärker für das drahtlose Netzwerk, Router, Switch, Drucker, alles wird abgeschaltet.

Wenn ich die paar Minuten nicht mehr habe, die Geräte aufzustarten, habe ich offensichtlich ganz andere Probleme.

Roland

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Von Piet.Lu am Fr, 15. Februar 2019 um 20:51 #

Da ich leider kein Stromerzeuger (sei es Kraftwerk, Solarpanel oder Windrad) mein Eigentum schimpfen kann,
und so circa 12-16 Stunden am Tag /afk bin, wird der PC nach Gebrauch noch voll old school heruntergefahren.

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Von Ghul am Fr, 15. Februar 2019 um 20:58 #

Warum sollte man einen Desktoprechner über die eigene Schlafenszeit hinweg laufen lassen oder in den Standby oder hybernate Modus schalten, wenn der Rechner in dieser Zeit nichts machen muss, außer IDLEn?

Meiner Meinung ist das ein unnötiger Resourcenverbrauch und die 10 Sekunden booten am Morgen tun einem definitiv nicht weh.
Ich bin da Ressourcensparer und schalte ihn über Nacht aus.

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Von Falk am Sa, 16. Februar 2019 um 00:48 #

Mein Rechner stürzt manchmal ab. Manchmal mehrfach am Tag, manchmal auch nicht. Beim Absturz verschwinden alle Controls der Fenster (KDE5), ich kann noch alles schließen und den Rechner neu starten.

Der letzte Absturz ist aber gerade schon etwas her:
...@blaubaer:~$ uptime
00:35:29 up 5 days, 12:54, 6 users, load average: 0,07, 0,26, 0,29
...@blaubaer:~$

Vor 5 Tagen gab es dafür gleich mehrere Abstürze.

Habe ein Lenovo P70. Die Mischung aus Lenovo-Bios und Nvidia-Grafikkarte ist nicht so toll für Linux, wobei es sich schon sehr stark gebessert hat mit KDE-, NVidia- und Bios-Updates. Auf die interne Intel-Grafikkarte umzustellen ist leider auch keine Option, weil ich damit keinen externen Monitor angesteuert bekomme.

Derzeit bastel ich nicht am System, weil ich habe etwas zu erledigen und brauche den Computer. Aber in ein paar Wochen werde ich mal schauen, ob man die NVidia Quadro M4000M gegen eine ATI tauschen kann. Die darf auch gerne etwas langsamer sein. Wenn das klappen sollte, werde ich den Rechner in Zukunft noch weiter aufrüsten. Ansonsten werde ich mich eventuell auch von ihm trennen (eigentlich viel zu teuer und aktuell, um ihn dieses Jahr schon zu ersetzen).

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    Von Ghul am Sa, 16. Februar 2019 um 04:24 #

    Mein Rechner stürzt manchmal ab.

    Kaputtes RAM?
    RAM schon geprüft?

    ber in ein paar Wochen werde ich mal schauen, ob man die NVidia Quadro M4000M gegen eine ATI tauschen kann.

    Ja, macht Sinn, wenn es vielleicht am kaputten RAM liegt.
    Achtung Ironie.

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      Von Falk am Sa, 16. Februar 2019 um 10:30 #

      Hast du recht - hatte ich auch schon. Ram ist geprüft und inzwischen ECC und stürzt trotzdem öfters ab.

      Edit:
      Den Ram überprüfe ich immer als erstes bei einem neuen Rechner. So auch bei diesem. Später hatte er dann aber doch Fehler gehabt - allerdings weit über 20 GB. Also in einem Bereich, der selten benutzt wird. Und Memtest86 hatte das auch erst bei einem recht späten Durchgang bemerkt (ich weiß die Zahl nicht mehr, war aber nahe 10 oder drüber).

      Der Absturz ist immer gleich: Der Window Manager geht weg. Die Programme bleiben und können noch geschlossen werden. Meist nach einem Desktopwechsel vor allem, wenn Eclipse mit dabei ist. Das spricht eher nicht für einen Fehler durch faulen Ram, sondern für einen Bug. Da sich sonst niemand mit KDE5 über abstürzende Fenstermanager bei Desktopwechseln beschwert, wirds wohl am Grafikkartentreiber liegen.

      Mit
      journalctl --since "2019-02-09 09:10:00" --until "2019-02-10 12:00:00" | grep --line-buffered kde
      kann ich keine Fehler erkennen.

      Ich habe mich schon mehrfach geärgert, dass ich nicht auf einen Rechner mit OpenSource-Treibern gesetzt habe. Denn da hätte ich zumindest die Zuversicht, dass das gefixt wird.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Feb 2019 um 13:24.
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    Von Potz Blitz am Sa, 16. Februar 2019 um 17:20 #

    Ich würde dir empfehlen, einfach mal eine andere Distri oder einen anderen Desktop auszuprobieren. Hat mir schon geholfen. Kannst Du die Onboard-Grafik benutzen? Ansonsten hilft nur das Durchtauschen von Speicher und Festplatte. Kann man die Grafikkarte tauschen? Das ist bei den verdongelten Lenovos leider nicht immer einfach. Den Wlan- & Bluetooth Adapter würde ich probeweise mal deaktivieren (BIOS oder in /etc/modprobe.d/blacklist.conf).

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      Von verdongelt? am Sa, 16. Februar 2019 um 19:14 #

      Was sollte bitteschön bei einem Lenovo verdongelt sein?
      Ich hatte/habe bisher ein T410/T510/T520/W530/2x P71 und
      einen x220.
      Hatte mit richtigen Betriebsystemen noch nie Probleme damit.

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        Von Potz Blitz am Sa, 16. Februar 2019 um 19:54 #

        Soweit mir bekannt ist, kann man bei manchen HP oder Lenovo-Rechnern bestimmte Steckkartenmodule nicht so ohne weiteres austauschen. Zum Beispiel gilt dies für den Wlan-Adapter. Setzt man hier ein anderes Modell ein, blockiert das Lenovo-BIOS dessen Funktion. Die Blockade ist rein softwareseitig, d.h technisch würden auch Fremd-Adapter funktionieren. Für den Kunden ist das sehr ärgerlich, denn wenn ein Adapter mal kaputt geht, muss er sich auf die Suche nach einem teuren Lenovo-Original-Adapter machen. Wie es mit der Grafikkarte aussieht, weiß ich allerdings nicht.

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Von Rusty am Sa, 16. Februar 2019 um 09:58 #

Mein Desktop läuft nur solange ich ihn benötige. Mein Server laufen durch, da sie ja etwas zu tun haben :). Verbrauchen aber auch nicht viel Strom. Ja nachdem liegt der Stromverbrauch zwischen 1-20W/h

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Von PraetorCreech am So, 17. Februar 2019 um 19:54 #

Neben den Verbesserungen am System und dem Stromverbrauch, die grundsätzlich eine lange Uptime zulassen, hat sich aber auch die Festplattentechnik weiterentwickelt. Dank SSD ist der Rechner so schnell einsatzbereit, dass ich keinen Grund mehr sehe den Rechner idlen zu lassen. Wenn er was zu tun hat, Videokonvertierung oder sei es nur ein langer Down- oder Upload, dann bitte. Für kleinere Aufgaben, für die ein PC länger laufen könnte, wird ein RasPi oder sowas richtig stromsparendes abgestellt.

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