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Thema: Wie stehen Sie zu Homeoffice?

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Von KDE User am Fr, 10. Mai 2019 um 14:09 #

so wie ich es gerne hätte. Für Leute, die das einigermaßen regelmäßig machen, ist Homeoffice hier möglich.

Ich bin nicht der Typ für regelmäßiges Homeoffice. Ich hätte es aber gerne für die seltenen Fälle, wo ich mal einen Handwerkertermin habe oder wieder mal Bahn-/Busstreik ist. Aber genau für solche Fälle ist es hier (technisch) nicht möglich.

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Von Hausbüro am Fr, 10. Mai 2019 um 14:23 #

... in Ausnahmefällen dürfen wir es beanspruchen (z.B. Technikertermin usw.) , sobald die Abteilungsleitung zeitnah informiert ist. Ich möchte aber nicht ausschließlich Home-office machen, da verliert man den Bezug zur Basis zumindest in meinen Kernbereich. Dieses Jahr hatte ich 2 Homeoffice Tage schon.

2 Tage die Woche hätte ich gerne, aber auf die Dauer oder nur Ausschließlich das wäre für mich. Ich muss schon vor Ort sein.

Offenes Fenster oder laute Kollegen sind hier nicht das Problem, einfach Bürotür zu und es ist gut.

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Von by0 am Fr, 10. Mai 2019 um 16:20 #

Der Sitz und einzigstes Büro meines Arbeitgebers ist 150km bzw. 2h Fahrt von meinem Wohnort entfernt. Wenn ich das öfter pro Woche fahren müsste - nee.
Das Meiste kann remote erledigt werden und da die Kunden Deutschland weit verstreut sind ist es egal von wo aus ich dort hin fahre wenn es mal sein muss.

Allerdings fehlt der direkte Kontakt zu den Kollegen dann schon manchmal, hat halt Alles Vor- und Nachteile.

Ich denke aber das der berühmte "Fachkräftemangel" durchaus gelindert werden könnte, wenn mehr Arbeitgeber das Vertrauen in ihre Mitarbeiter hätten und es anbieten würden.
Will ja nicht jeder gleich wegen einer neuen Stelle umziehen.

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Von Ichmachsnicht am Fr, 10. Mai 2019 um 16:53 #

Viele davon haben lückenhaftes Impressum, fehlende TelefonNr und fehlende SSL-Verbindung.
Andere arbeiten als UG ( 1 Euro GmbH ) und haben ihre Haftung von 1000 Euro
schon per Notar ausgezahlt.

Handelsregister und Steuernummer sind nicht vorhanden.
Angeblich beantragt.
Der Gerichtsstand ist über 600 km weiter und
es ist schwer jemanden für
Lohn und Recht zur Verantwortung zu ziehen.

Und oft sind das die, welche vom JobCenter empfohlen werden.
Mann/Frau muß sich nicht dort bewerben, wenn man Angst um seine
Existenz hat.

Oft landet man dabei noch in Scheinselbstständigkeit und anderen
zahlreichen Schwierigkeiten.

Und oft hat der Arbeitgeber kaum Einblick in die Arbeitszeit.
Wenn was schief geht, wird einem Faulheit angehängt.

Wer 30 Jahre in leitender Position steht, kann HomeOffice
bedenkenlos machen. Er kennt die Situation.
Alle anderen wissen nicht, ob Sie verlieren.

Und wenn man nicht weiß, ob man verliert,
ist die Wahrscheinlichkeit groß, das man verliert.

Das Internet ist voll von trickreichen Unternehmen, die
einfach nur Addressen/Bewerbungen sammeln und
verhökern. Unternehmen die Sündenböcke suchen und
Unternehmen, die erstmal Startkapital und vom
JobCenter die Förderung abgreifen wollen.
Vor allem wenn keine Kenntnisse benötigt werden.

Also Vorsicht !!

;(

  • 1
    Von ichmachsnicht am Fr, 10. Mai 2019 um 17:05 #

    Kleine Korrektur.
    Da die JobCenter chronisch überlastet sind und
    auch offiziell solche Einträge durchrutschen können,
    kann es passieren, das dubiose (Schein)-Firmen hier
    durchrutschen und der Kunde selbst
    entscheiden muß, ob er diesem Arbeitgeber sein
    Vertrauen schenkt.
    Sollte es Zweifel geben, sollte man die Finger
    davon lassen und um andere Vorschläge bitten.

    Sorry, für die etwas falsche Ausdrucksweise.

    :(

    1
    Von ichmachsnicht am Fr, 10. Mai 2019 um 17:22 #

    Und wer es nicht glaubt, kann ja mal Recherche machen.

    tagesschau.de --> ba-fakejobs-101 --> https://tinyurl.com/y2a7loop

    swr.de -->Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen --> https://tinyurl.com/y6h8yc32

    Also Vorsicht, wem Ihr Euro Daten/Lebenslauf oder besser gesagt komplette ID gebt.

    :)

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    Von beccon am Sa, 11. Mai 2019 um 14:08 #

    Wer einmal in den Fängen des Jobcenters ist hat verloren. Was die tun ist, Dich in Abhängigkeit und Angst klein zu halten. Stay away.

    Mit einigermaßen praktischen IT-Skills (davon gehe ich aus, wenn jemand Pro Linux liest) -> also Programmierung, Administration, Netzwerke usw. kann immer als IT-Freiberufler für *mindestens* EUR 400 pro Tag arbeiten. (500-600 sind der Durchschnitt) Dafür kannste den Arbeitsamtsheinies den Stinkefinger zeigen. Alles was tu tun mußt, ist - ggf. mit Hilfe eines Kollegen - Dein Profil zusammenzustellen (das Arbeitsamt wird Dir nicht dabei helfen - Du weiß mehr was denen lieb ist - Ahnung haben die sowieso nicht) und bei Gulp oder Freiberufler.de (was auch immer - es gibt mehrere Portale) zu posten. Dann nicht entmutigen lassen, wenn die ersten paar Projektangebote nix werden (die sammeln erst einmal die Profile - ausgeschriebene Projekte sind meistens schon vergeben). Irgendwann kommt dann mal der Anruf und "Holywood" ist daran. Dann bist Du dabei ;-)

    Merke: Die tun Dir keinen Gefallen - *Du* hast die Skills, die am Markt massiv nachgefragt werden. Im IT-Bereich wirklich!

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 11. Mai 2019 um 14:10.
    • 0
      Von ichmachsnicht am Sa, 11. Mai 2019 um 17:54 #

      Mal Danke für den Tip.
      Glaube ein paar Skills hab ich auch.
      Lpic1, Windows seit ewiger Zeit, C++,.....
      fließend Englisch.
      Tja, bin aber noch Heimatort gebundenden und kann nur halbtags.

      Irgendwann hört das auf und ich bin weg aus Schland.
      Reisepass liegt schon.

      ;)

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      Von Der Joker am So, 12. Mai 2019 um 11:57 #

      ...(davon gehe ich aus, wenn jemand Pro Linux liest)...

      Der war echt gut! :D

    1
    Von HODev am Sa, 11. Mai 2019 um 22:19 #

    Ach je...

    Naja, ich habe jetzt auch das erste mal bei einer Firma gearbeitet, bei der ich praktisch komplett vom Home Office aus arbeiten konnte. Kann deine negativen Punkte zum Teil bestätigen. Selbst nach 3 Monaten wurde mir noch immer keine Festanstellung angeboten - eigentlich war die Absprache, dass ich dort als Angestellter arbeite und es eine kurze Übergangsfrist als Freelancer gibt. Die Rechnungen wurden teilweise erst nach über 2 Wochen und mehrerem Nachhaken bezahlt. Und ich habe zunehmend risikoreiche Arbeiten zugeteilt bekommen. :/ Dementsprechend habe ich das jetzt auch beendet und muss mich noch drum sorgen, dass die letzte Rechnung bezahlt wird.

    Nee danke, bei Firmen in denen zu viele Perks angeboten werden, da ist irgendetwas im argen. Kann da auch nur vor warnen.

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Von benneq am Sa, 11. Mai 2019 um 10:53 #

Gar nicht. Wozu stehen, wenn man dank Home Office die Möglichkeit einfach bequem im Bett liegend arbeiten kann?

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Von beccon am Sa, 11. Mai 2019 um 14:42 #

Ich kann mich an meine erste Zeit als IT-Freiberufler erinnern: jeden Sonntag abend gen Frankfurt - Freitag abend zurück. rrring 1.000km auf der Uhr - die Rückfahrt aus dem Netto bezahlt -sehr liebenswürdig liebes FA. Dann noch EUR 1.000 p.m für den Wohnbriefkasten am Eschenheimer Tor auf den Tisch gelegt.

Dann saß ich da im schicken Hochhaus (mit den anderen "Externen" im 4.OG, neben den Serverräumen) vor einem Bildschirm - kleiner und mit mehr Pixelfehlern als der in meinem Homeoffice. Bei Abstimmungsbedarf mußte ich mit dem Fahrstuhl 8 Stockwerke nach oben, dann mit einem weiteren noch einmal 12 hoch - zum Kollegen. Oh, der war gerade nicht am Platz obwohl wir vor 5min zuvor gerade einen Temin vereinbart hatten -- arrgghh. Wieder zurückgefädelt und nach 30min neu versucht...

Dann endlose Teammeetings wo jeder erzählt warum und wieso es alles noch nicht weitergegangen ist... OK, die Bank gibt es nicht mehr - fusioniert- weggeschmolzen wie der Schnee im Mai...

Heute - Erscheinen ein paar Mal im Monat, Arbeiten am eigenen 3840*1080 Bildschirm, ein Problem? "Wart mal" - + Share Screen. ....

Gerade bin ich bei einer Telko unterwegs, die zwar Anwesenheitspflicht haben - aber trotzdem alle Meetings als Call abhalten.

Ich finde, daß im IT-Bereich das Homeoffice Modell überlegen ist. Man muß es nur richtig organisieren.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 11. Mai 2019 um 14:46.
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    Von Jörg am Sa, 11. Mai 2019 um 15:55 #

    Hi,

    ich gebe Dir vollkommen recht. Mein AG ist 700 km entfernt. Ich bin ca. alle 3 Monate,
    wie die ganze IT, für eine Woche am Firmensitz. Wir sind inzwischen so gut organisiert, dass
    alles sehr gut läuft.

    Auch bei meinem vorherigen AG hatte ich nur 1 Tag / Woche Anwesenheitspflicht in der Firma.

    Ich finde gerade der IT Bereich ist für Homeoffice prä­de­s­ti­niert. Ich möchte es nicht mehr missen.

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Von mw am Sa, 11. Mai 2019 um 17:58 #

Homeoffice ist eien gute Sache, wenn ICH entscheiden kann, wann ich von zuhause arbeite und wann im Büro. Der soziale Kontakt zu den Kollegen im Büro, beim Kaffee und in der Kantine ist durch nichts zu ersetzen. Wer als Eigenbrödler unterwegs ist, kann sich das natürlich sparen.

Aber ich muss zuhause eine Raum haben, wo ich ungestört von Frau, Kindern, Haustier arbeiten kann. Die Ausstattung muss gut sein, auch Schreibtisch, Stuhl un Beleuchtung. Zudem muss eine entsprechende Internet Anbindung da sein, mit 2 MBit/s ist da nichts zu holen.

Es ist eine gute Sache, kommt für mich aber nur als Ergänzung in Frage.

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Von Prokrastinator 3000 am So, 12. Mai 2019 um 13:37 #

Wenn ich zu Hause bin, komme ich einfach nicht in den 'Arbeitsmodus', bin viel zu schnell abgelenkt und lese nur alle möglichen Newsseiten und fühle mich dann schlecht.

Im Büro habe ich das Problem nicht, da gehe ich zum Arbeiten hin und da fällt es mir dann auch nicht schwer, mich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Zu Hause bin ich dafür viel zu sehr im Freizeitmodus.

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Von Christoph Schmees am Mo, 13. Mai 2019 um 08:52 #

1. Was hat diese Frage mit Linux zu tun?

2. Seit 20 Jahren arbeite ich im Homeoffice und vor Ort bei wechselnden Kunden: als Selbständiger. Aber da ich Alleinunterhalter bin, ist der Arbeitsort egal.

3. Aus meiner Zeit als Angestellter und aus einigen Jahren Leitung europäischer (verteilter!) Projekte weiß ich, dass ausschließlich Homeoffice oder Fernkommunikation nicht funktioniert. Man muss die Kollegen oder Projektpartner ab und an persönlich sehen und sprechen, das ist unverzichtbar. Homeoffice ist eine prima Möglichkeit, aber es muss jeweils passend dosiert werden.

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Von clark am Mo, 13. Mai 2019 um 11:54 #

Ich beneide alle, bei denen das gut funktioniert, denn es hat viele Vorteile. Bei mir funktioniert das überhaupt nicht. Die räumliche Trennung von Arbeit und Privat ist für mich xtrem wichtig. Mit Home Office bin ich nie voll bei der Arbeit und nie voll im Feierabend.

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Von Janko Weber am Mo, 13. Mai 2019 um 21:30 #

Das Thema HomeOffice wird viel zu sehr pauschalisiert. Gibt es eine Definition? Es gibt genug Freiberufler und Selbstständige bei denen HomeOffice problemlos funktioniert. *?
Warum sollte ein Arbeitgeber nicht die Möglichkeit haben einen Arbeitnehmer am anderen Ende Deutschlands zu beschäftigen, der die ihm angetragene Arbeit von zuhause aus erledigen kann? Es gibt doch so viel Projekt-bezogene ArbeitsMöglichkeiten bei denen nur das Ergebnis zählt. Fähiges Personal zu finden in einem Land in der die große Mehrheit der Menschen sowieso "nur die große Fresse hat aber nicht wirklich viel dahinter" wird doch auch immer schwieriger; insb. im Bereich Computer/Internet. Wenn man als potentieller Arbeitgeber von der Kompetenz und Leistungsfähigkeit einer Person überzeugt ist, die am anderen Ende des Landes wohnt und nicht bereit ist umzuziehen, warum sollte man sie nicht von zuhase aus arbeiten lassen?


MfG Janko Weber

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