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Thema: Desktop-System: Eigenbau oder vom Fachhandel?

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Von Bert am Fr, 24. Mai 2019 um 22:49 #

Ich wechsele im Schnitt alle fünf Jahre die Hardware. Einzelne Komponenten wandern mit. Das sind seit 2010 vor allem Sata2_Festplatten. Dafür werden sie durch Zukäufe in der Kapazität praktisch verdoppelt. So wälze ich dann Teile der Hardware um. Das geht nur mit Selberbauen. Umgerechnet gebe ich 15 Euro pro Monat aus, seit ca. 20 Jahren. Und hänge nur wenige Jahre hinter aktuellen Standards hinterher. Wegen Inkompatibitäten (das erste Mal überhaupt) habe ich letztes Jahr ein neues und leicht besseres Mainboard eingebaut. Seitdem habe ich funtionierende USB3-Schnittstellen, die ich bisher nicht vermisst habe. Für den Austausch orientiere ich mich an aktuellen Preisen. Als nächstes fasse ich schnellere RAM-Speicher ins Auge; bedeutet kompletten Austausch von Mainboard, Prozessor und RAM. Ich habe mich für eine Variante entschieden, und beobachte den Markt, wo die Preise hingehen. Sobald mein gestecktes Limit unterschritten wird, kaufe ich Teile. So zum Ende 2020, schätze ich. Bis dahin wird sich das Sparschwein füllen. Ziel ist es, mit der 21.04 einen neuen Rechner am Start zu haben, den ausgiebig zu testen und zu erweitern, um mit der LTS 22.04 den Rechner projektiert für 10 Jahre zu haben. Das reicht bis zur eigenen Himmelfahrt. Alles geht in ein Gehäuse des Rechners, der mein Reserve-Rechner ist. Allein mein aktueller Rechner sitzt in einem Gehäuse, den ich mit dem voherigen System 2007 zusammengebaut habe. Noch nicht einmal das Netzteil musste ich daraus austauschen. Mein Reserve-Netzteil liegt immer noch auf Halde. So habe ich immer ein paar Teile zum Reparieren. Oder eben immer den vorherigen Rechner als Reserve-System, falls mal einer ausfällt. Heute bin ich bei relativ schnellem Vierkern-Prozessor, 8GB Hauptspeicher und aktuelles Schnäppchen ist eine 3TB-Festplatte. Selbermachen lohnt sich, wenn man keinen Hochleistungsrechner haben will und immer die billigen Reste aufkauft, die sich hinter der Gamer-Bugwelle auftun. Wenn Gamer gerne neue Hardware für viel Geld erwerben, dann kommt auch immer die Zeit, wo die Preise fallen. Bis dahin gibt es dann Erfahrungswerte, wie gut Hardware ist. Und man hat einen überblick, was taugt.

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    Von Töppke am Sa, 25. Mai 2019 um 02:16 #

    So ist es. Wer`s eilig hat kauft auch das Board+RAM+CPU mit Kühler gemeinsam. Nennt sich Aufrüst-Bundle. Gibts in verschiedenen Preis- und damit Leistungsklassen.

    Beispiel Übersicht:

    https://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=
    Computer+Aufr%C3%BCst+Bundle&_
    osacat=0&_from=R40&_trksid=p2045573.m570.l1311.R1.
    TR11.TRC1.A0.H0.XAufr%C3%BCst+Bundle.TRS0&_nkw=
    aufr%C3%BCst+bundle&_sacat=0

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