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Thema: Kompilieren Sie Ihre Anwendungen?

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Von KDE User am Fr, 7. Juni 2019 um 14:08 #

Ich nutze Arch, da stellt sich das Problem mit veralteter Software für mich nicht. Ich hätte auch kein Problem mit kompilieren, falls eine Software doch mal zu alt oder nicht im Repository ist. Bisher hatte ich das Bedürfnis aber noch nicht.

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    Von Ede am Fr, 7. Juni 2019 um 14:26 #

    Ich habe damit keine Erfahrungen. Was mich interessiert wäre z. B., ob ich damit einen alten Quanta+ installieren kann?

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      Von Tamaskan am Fr, 7. Juni 2019 um 15:26 #

      https://pkgs.org/download/quanta

      Debian, CentOS und Suse haben das Paket noch, Fedora, Ubuntu und Arch Linux nicht (mehr). Es gibt aber mehr als genügend Editoren, die auch aktiv weiterentwickelt werden, warum nimmst du nicht einen von denen?

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        Von Ede am Fr, 7. Juni 2019 um 15:38 #

        Ja, ich verwende Bluefish. Ich bin jetzt zufrieden damit. Die Umstellung von Quanta+ war für mich damals ein bisschen lästig - aber das ist schon lange vorbei. Ich habe Quanta+ nur als Beispiel genannt. Ich empfinde es als Freiheit, wenn ich alte Sachen verwenden kann, die nicht mehr im Repositorium sind oder nie drin waren. Daher meine Frage. In Debian finde ich Quanta übrigens nicht mehr. Jetzt in der Zwischenzeit mit einer ausgiebigen Bluefish-Nutzung würde ich wahrscheinlich nicht mehr zu Quanta umsteigen wollen. Ein bisschen irritiert es mich aber schon, dass nur noch Bluefish übrig geblieben ist. Sollte der noch wegfallen, wüsste ich nicht gleich auf Anhieb, wie ich meinen HTML-Kram zustande bringen könnte ...

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          Von KDE User am Fr, 7. Juni 2019 um 15:44 #

          > Ich empfinde es als Freiheit, wenn ich alte Sachen verwenden kann, die nicht mehr im Repositorium sind oder nie drin waren.
          Warum sollte das bei Arch nicht gehen? Seine Software selbst kompilieren kann man doch unter jeder Distribution.

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          Von zxy am Fr, 7. Juni 2019 um 22:05 #

          KDE3 Trinity stellt noch Quanta-Plus-Pakete für Debian und Ubuntu zur Verfügung:
          https://www.trinitydesktop.org/applications.php

          Siehe auch
          https://pkgs.org/download/quanta-trinity

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    Von (((o_O))) am Fr, 7. Juni 2019 um 16:43 #

    FreeCAD ist leider nicht mehr im Repository. Dauert etwas, das zu compilieren.

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    Von graviton am Sa, 8. Juni 2019 um 06:48 #

    Ja, Rolling Release ist das Stichwort, bei mir Sid in Form von Siduction ist für mich perfekt.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jun 2019 um 07:49.
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Von Ghul am Fr, 7. Juni 2019 um 14:25 #

Ich nutze Debian stable, das Problem mit veralteter Software stellt sich nicht, da es eine Einstellungssache ist. Falls eine Software doch mal zu alt sein sollte, dann nutze ich die Backports, in der Regel ist die Software dann auch wichtig genug, dass man darin ein neues Paket von ihr findet.
Bisher hatte ich noch kein Bedürfnis unter Debian Anwendungen selbst zu compilieren.
Eigener Code ist davon natürlich ausgenommen.

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    Von Pasulke am Fr, 7. Juni 2019 um 17:35 #

    Ich für meinen Teil benutze sogar oldstable. Kann immer noch alles, was es können muss und wird auch noch gepatcht - warum sollte ich mir also die Mühe machen, sofort ein Upgrade zu machen?

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      Von #! am Sa, 8. Juni 2019 um 00:40 #

      Der Vorteil von Rolling Release ist eben, dass nie schlagartige Upgrades anstehen.
      Es ist übrigens ein Irrglaube, dass aus der Upstreamaktivität alles in reine Sicherheitsaktualisierungen portiert wird / werden könnte.

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        Von Mosuf am So, 9. Juni 2019 um 06:03 #

        Es ist übrigens ein Irrglaube, dass aus der Upstreamaktivität alles in reine Sicherheitsaktualisierungen portiert wird / werden könnte.

        Du meinst also, das Windows sicherer ist als eine typische Linux Distribution ohne Rolling Release.

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          Von ac am So, 9. Juni 2019 um 17:33 #

          > Du meinst also, das Windows sicherer ist als eine typische Linux Distribution ohne Rolling Release.

          Das hat er nicht geschrieben.

          Sicherheit kostest massiv Arbeitszeit. Es gibt wenige Umgebungen, bei denen man hoffen kann, dass darauf Wert gelegt wird. Selbst Zertifizierungen sind im Regelfall oberflächlich bis schlampig.

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            Von Mosuf am Mo, 10. Juni 2019 um 18:59 #

            Das hat er nicht geschrieben.

            Das mag sein, aber es bedingt es.

            Sicherheit kostest massiv Arbeitszeit.

            Richtig und wer hat das nötige Geld einen entsprechenden Support für sein OS zu leisten?

            Antwort: Microsoft.
            Ob die das dann machen, ist noch eine andere Frage, aber vom Gewinn dürften die Kosten dafür nur einen Bruchteil ausmachen. Vom Aufwand ist Windows auch wesentlich überschaubarer. Debian hat zig Tausend Pakete, die Windows nicht hat.

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              Von Ede am Di, 11. Juni 2019 um 14:11 #

              Windows hat auch "zig Tausend Pakete", je nach dem, was installiert wird. Windows ohne alles ist aber auch schon in datenschutzrechtlicher Hinsicht nicht verwendbar in Behörden, Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern, kirchlichen Einrichtungen usw. usw. usw.

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        Von John am Mi, 12. Juni 2019 um 12:28 #

        Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht, bspw. KDE. ~600MB Update unter Manjaro. Von einem LTS Release auf ein völiig verbuggtes 4.15 gesprungen. Warum? Genauso bei den Treibern von Nvidia, ebenfalls Langezitunterstüzung von mehreren Jahren. Wieso? Das gleiche mit Wine-Stable oder sowas wie VLC-Nightly? Hallo?

        Das RR Modell ist für Normalverbraucher / Produktivsysteme absolut nicht zu empfehlen. Bleeding Edge ist eigentlich was für Entwickler, Bastler, Sicherheitspezialisten interessant, die die Software von morgen bereits heute testen wollen und mit Fehlern, die defintiv entstehen, wenn man mal 3-4 Wochen nicht aktualisiert, umgehen kann.

        Ein Debian kann man auch mal alle 6 Monate aktualisieren und alles läuft weiter wie gehabt.
        Btw sind auch unter Debian meist alle Software für den Endverbrauchen Topaktuell.

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Von needle am Fr, 7. Juni 2019 um 15:22 #

Kompilieren heisst hier Software installieren. Nur sehr große Packete wie libreoffice oder firefox werden als Binary installiert, also kein Kompilieren erfoderlich.

Das Kompilieren funktioniert wie "apt-get install vim" oder "yum install vim" hier heisst das dann "emerge vim". Auf Apple Macintosh Systemen funktioniert das wie z.B. "brew install vim" dann wird vim kompiliert.

Früher als man in der Arbeit noch cygwin benutzen konnte mit Windows XP, gcc und glibc konnte ich meine eigenen Tools auch aus Windows XP kompilieren und benutzen. Das war eine sehr lange Zeit hllfreich, bis dann irgendwann der Domänen Administrator cygwin verweigert hat.

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Von ManInTheMiddle am Fr, 7. Juni 2019 um 17:16 #

kt .....

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Von was ist das am Fr, 7. Juni 2019 um 18:30 #

Meist eigene Software und am meisten bisher unter Macos.

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Von Verfluchtnochmal_05995bd3341 am Fr, 7. Juni 2019 um 19:32 #

Ich kompilire alles selbst was nicht bei fedore im repo vorhanden ist. Natürlich werden dann Pakete draus gebaut. Läuft seit 15 Jahtren perfekt.

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Von Tuxentier2011 am Fr, 7. Juni 2019 um 23:10 #

Gentoo halt. Wobei ich durchaus auch die Vorzüge von Fertigdistributionen zu schätzen weiß. Die nehmen einem schon einiges an Arbeit ab. Dafür ist es weniger individuell und man lernt mitunter weniger. Und sie sind weniger flexibel. Lustigerweise läuft Gentoo auch auf Rechnern, wo sonst praktisch kaum noch was läuft. Man möchte dann aber chroot-compilen oder gar cross-compilen.

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Von jhohm am Fr, 7. Juni 2019 um 23:44 #

Ich war immer mit den mitgelieferten Paketen zufrieden; Ubuntu hat ja alle 6 Monate ein neues Release...
Zur Not gibt es PPas...
Gaaanz gaaaaanz früher, so Suse 5.x, da habe ich mal den kernel kompliliert, so als Spielerei....
Und bei den heutigen Rchnern spielt es auch keine rolle, ob eine Applikation 2% schneller ist oder nicht....

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    Von Bert am So, 9. Juni 2019 um 12:32 #

    > Ich war immer mit den mitgelieferten Paketen zufrieden;

    Es kommt darauf an, was man will. Für das Übliche (Mailen, Schreiben, Surfen) kommt Ottine Normaluserin und Otto Normaluser locker mit kompilierten Paketen zurecht.

    > Zur Not gibt es PPas...

    Das ist in der Tat die zweitbeste Lösung. Ich bin nach etlichen Distri-Wechseln bei Ubuntu hängengeblieben, weil hier der PPA-Mechanismus am Besten funktioniert. Ein Paket zu alt? Googeln nach "Paketname PPA" und mit Hilfe der APT-Tools eine frischere Quelle nachträglich einbauen. Funktioniert super! Nutze ich seit 2012. Häufig wird gesagt, das sei unsicher. Kenne ich nur von diesen Gerüchten. Funktioniert bei mir seit 2012 ohne Probleme. Der große Vorteil ist eben, dass man das Paketmanagement nicht durchbricht, und beim Updaten und Installieren einfach mit APT weitermachen kann.

    Die Drittbeste Lösung ist das Paketmanagment der verschiedenen Sprachen. Am meisten gibts zu Python, aber bei Python auch die meisten Verrisse (Fehler beim Bauen). Wer irgendeine Applikation für sich im CPAN entdeckt, ist am Besten dran. Also in Perl programmierte Programme oder Bibliotheken.

    Für Selbermacher eine feine Sache. Ich bin von Python zu Ruby gewechselt. Was mir an Selbstbaulösungen vorschwebt, realisiere ich meist mit Ruby und Gtk3-Fenstern mithilfe gem, dem Paketmanagement-Tool von Ruby. Einfache Lösungen mit Bash und Zenity/YAD. Aber ganze Binär-Pakete wegen fehlender Optionen selbst kompilieren? Besser ist es, das Paket-Management der installierten Distribution nicht zu durchbrechen. Dann besser alle zwei Jahre neu installieren. Das geht heutzutage recht schnell, und vor allem sicher. Man muss nur eine Datensicherungs-Strategie und Backups haben.

    Kernel kompilieren? Wozu das denn? Ubuntu stellt den aktuellen LTS-Kernel 4.19 zur Verfügung; er ist nur nicht im Repo enthalten, läßt sich aber ohne Probleme als .deb-Paket installieren. Läuft in meiner 18.04-basierten Installation zu meiner vollsten Zufriedenheit, dank einem kleinen selbstgeschriebenen Skript (herunterladen und installieren), von Anfang an vollkommen klaglos mit. Meine 18.04/Kernel 4.19-Installation ist das einfachste, nervenschonenste, am leichten wartbarste System seit zwanzig Jahren Linux-Bastelei. Ich schließe mich dem "nie gebraucht" aus voller Überzeugung an.

    Nur eine kurze Ergänzung zum "drittbesten Weg". Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, auf Perl-Pakete vom CPAN, die als .deb-Paket vorhanden sind, zu verzichten; um stattdessen konsequent Module direkt mit dem CPAN-Tool vom CPAN-Repository zu installieren. Mir ist es in all den Jahren nur einmal passiert, dass sich ein Paket mit "cpan install" nicht installieren ließ. Aber die Pakete sind aktueller. Mit dem Vorteil des Paketmanagements und einen reichhaltigem Angebot.

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      Von Shadok am So, 9. Juni 2019 um 16:24 #

      Im Betrieb läuft unter anderem auch ein Ubuntu-Server mit dem einen oder anderen ppa, beklagen kann ich mich ganz sicher nicht. Dass der exzessive Einbau von jedem ppa das nicht bei 3 auf dem Baum war schädlich sein kann glaube ich aber unbedingt.

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      Von kamome umidori am So, 9. Juni 2019 um 17:50 #

      > Häufig wird gesagt, das sei unsicher. Kenne ich nur von diesen Gerüchten.

      Wärst Du denn in der Lage, einen Crack Deines Systems zu erkennen?
      Bei Ubuntu reichen aber schon Universe und Multiverse, um den sicheren Bereich ganz klar zu verlassen (nicht, dass es z.B. bei Debian nicht auch mal schlecht gepflegte Pakete gäbe, aber bei Ubuntu ist das ja sogar Konzept).

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        Von Bert am Mo, 10. Juni 2019 um 21:09 #

        > Wärst Du denn in der Lage, einen Crack Deines Systems zu erkennen?

        Wer kann das schon. Das kriegen nichtmal "Experten" hin. Selberkompilieren ist ganz sicher kein Schutz dagegen.

        > Dass der exzessive Einbau von jedem ppa das nicht bei 3 auf dem Baum war schädlich sein kann glaube ich aber unbedingt.

        Ich haue auch nicht alles in die Maschine, und schaue mir die Autoren an, die etwas Online stellen, Firefox daily - ja klar, immer. Veraltete Software eines Gelegenheitsprogrammierers nie. Bsp. habe ich mir lange angeschaut, wie Palemoon gepflegt wird, bevor ich mir das PPA eingerichtet habe. Den gcc9 von jonathonf - immer! Crystal Lang vom Projekt - gerne! Ein aktuelleres Ruby als enthalten- kein Problem. Clang & llvm direkt von Apple-PPA - immer gerne genommen. Solange ich mit ZFS für Linux experimentierte, war das mit PPA ganz okay. Opera und der Musicplayer Deadbeef kommen via PPA. Selbst Visual Studio Code für Linux; schon alleine wegen der häufigen Updates lohnt sich das. Beispielsweise. Gesunder Menschenverstand hilft.

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Von Coco am So, 9. Juni 2019 um 15:55 #

Ich brauch gelegentlich ffmpeg mit features/codecs, die in den standardbinaries/repos nicht drin sind... Das ist aber auch so ziemlich das Einzige...

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