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Thema: Hören Sie noch CDs?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von MichaelK am Fr, 28. Juni 2019 um 14:08 #

… trotz Streaming vom NAS kaufe ich ausschließlich CDs. Oft sind CDs mit Autorip bei Amazon günstiger als die MP3-Alben. Diese CDs stehen dann in Folie eingeschweißt im Schrank. Ohne Autorip rippe ich die CDs selbst.

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    Von artodeto am Fr, 28. Juni 2019 um 14:21 #

    Ich digitalisiere jede CD "per Hand".
    Dem Autorip von amazon trau ich nicht, wer weisz was die da alles einbauen.

    Ansonsten bin ich wegen der Anzahl bei einer Art Vendor-Lock-In angekommen ;-). Und bewusst eine CD zu waehlen und zu hoeren ist schoen, da unterscheidet sich der CD-ler nicht vom Vinyl-er.

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Von Nur ein Leser am Fr, 28. Juni 2019 um 14:12 #

Ich halte nicht allzuviel von immerwährender Dudelei, daher ist Musikstreaming für mich keine Option (obwohl ich das Vorhandensein legaler Angebote sehr begrüße!). Mir reicht das Radio während des Frühstücks.

Musik, die mich so sehr interessiert, das ich sie bei Bedarf noch mal hören möchte, kaufe ich. Und zwar auf CD. Nur auf CD, nicht als Download.
Warum? Ich rippe die CDs als Flac und stelle sie dann in den Schrank. Die CD an sich spiele ich so gut wie nie direkt ab.

Die FLACs kann ich am Laptop direkt abspielen und für mobile Endgeräte wird passgenau (je nach unterstütztem Format und vorhandenem Speicherplatz) in AAC, MP3, Ogg Vorbis in Qualitätsstufe Mittel, Hoch oder Sehr hoch umgewandelt.

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Von Anonymous am Fr, 28. Juni 2019 um 14:14 #

Und gelegentlich nostalge ich damit. Wenn dann hauptsächlich mit dem Vinyl. Mit einer CD nur dann, wenn ich sie nicht längst im PC vorliegen habe.

Neu kaufen? Nein beides nicht mehr. Was man haben will, ist auch so zu bekommen. Und grundsätzlich hat das alles keine Priorität mehr in meinem Leben.

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    Von Jürgen Sauer am Fr, 28. Juni 2019 um 14:29 #

    Tja, sehe ich so ähnlich.

    Bis auf die Verklärung der "Vinyl" Scheiben.
    Das die "besser" klingen ist mehr ein geHypedes Gerücht, als Tatsache. Von den "Loudness" Wars und in der Tonmeisterei verschlimmbesserten Fassungen mal abgesehen.

    Schlimmstes Beispiel ist das Queen Album "The Game" von 79/80.
    Da habe ich ein originales Vinyl Album und die spätere ganz frühe "DDD" CD.
    Beide sind identisch im Klangbild und im Spektrum, bis auf die Tatsache, daß die CD nicht "knackt", also keinen Verschleiß aufweist.

    Ebenso habe ich später eine "Neuabmischung" geschenkt bekommen. Dies Neue Abmischung klingt abscheulich, ist mit Kompression verzerrt abgemischt. Typisch "Loudness Wars" Erzeugnis. Das taugt nichts. Die Jazbesen ist so gut wie weg... und aandere Verluste.

    Es liegt also nicht am Vinyl, das die besser klingen, sondern am Ton-Ingenieur am Mischer.

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Von Töppke am Fr, 28. Juni 2019 um 14:26 #

Ja selbstverständlich, wenn ich mal bestimmte Interpreten hören (und sehen) will, dann wird in der E-Bucht nach CDs oder Konzertvideos auf DvD gesucht. Die Scheibe wird dann am TV, mittels eingebauten CD/DVD-Player, abgespielt. Downloads oder Livestreams lehne ich grundsätzlich ab, denn die kann ich nicht ins Regal stellen.

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Von MancusNemo am Fr, 28. Juni 2019 um 16:33 #

Hallo, allerdings muss ich für eher Ältere immer noch öfter CDs rippen. Die blicken das einfach nicht mehr das die CD schon out of Date ist und man Musik als Flac kaufen kann und dann am Handy oder USB-Stick hat.

Naja zum abspielen nehm ich natürlich kein Flac, nur fürs Archiv. Abgespielt wird mittlerweile im modernen Ophus Format.

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    Von Anonymous am Fr, 28. Juni 2019 um 16:53 #

    ... allerdings muss ich für eher Ältere immer noch öfter CDs rippen

    Es lebe das Klischee. U. U. warst du noch in der Buddelkiste, als die ersten CD-Player erschwinglich wurden. Mir muss kein Junior was erklären, was irgendwie mit Computer, Internet, Streams etc. zu tun hat. Meine Generation hat das WWW schließlich aufgebaut. Und das gilt für fast alle Senioren, die ich kenne, wenn sie überhaupt solche Beziehungen zur PC-Welt haben.

    Logisch würde ich mir auch CDs rippen lassen, wenn ich mir so die Arbeit und ordentlich Geld einsparen kann und ein williger Willi das für mich machen würde ... 8)

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Von bigboss13 am Fr, 28. Juni 2019 um 17:13 #

die dann von der Musikindustrie mehr oder minder als Billigmedium für teures Geld lange Zeit favorisiert wurde.

Ich hab nie auf CD gesetzt und mein Schallplattensammlung bekommt koninuierlich Zuwachs. Ich finde Formate wie .mp3 .flac .ogg cool (vielen Schallplatten liegt mittlerweile Download-Code für die Alben bei) und streame auch mal Musik via youtube. Seitdem kann ich in Plattenläden gezielter die Schätze finden, die ich vorher im web hören konnte und kaufe weniger Mist.

Spotify? Nein danke!

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    Von #! am Fr, 28. Juni 2019 um 18:40 #

    Ich digitalisiere CDs. FLAC, MP3 V0 oder OPUS 256.
    24bit/96kHz-Downloads sind wohl Hokuspokus und am ehesten beim Speicherplatzbedarf bemerkbar.

    Streamingdienste lasse ich ebenso links liegen wie das obsolete, unhaltbare und die Klangqualität limitierende Medium Schallplatte.

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Von rgsidler am Fr, 28. Juni 2019 um 19:38 #

vor Allem Langspielplatten von "Living Stereo" und ähnlichen Labels. CDs nur, wenn sie nicht dynamikbeschränkt sind, was sehr selten vorkommt.

Gehört werden die Dinger über Martin Logan Quest-Lautsprecher an einer Counterpoint-Anlage; die Schallplatten auf einem J. A. Michell "Prisma".

Die handelsüblichen CDs und Schallplatten klingen ziemlich übel, weil sie (letztlich aus Angst vor Klagen von hörgeschädigten Amis) extrem dynamik-beschränkt wurden.

Von Streaming-Diensten wollen wir gar nicht erst anfangen: Schlechte Aufnahmen übelst komprimiert, da helfen auch 192kbit- oder gar 320kbit-Übertragungsraten wenig; die ändern nämlich an der Aufnahme-Qualität gerade mal überhaupt nichts.

Spotify und Konsorten mögen bescheidenen Ansprüchen an die Klangqualität genügen, sind aber von authentischer Wiedergabe in der Regel meilenweit entfernt, egal, über was für eine exzellente Anlage man sie sich anhört.

p.s.: Alle, die jetzt schreien, ich hätte keine Ahnung oder sonst was, sollen bitte mal in Betracht ziehen, dass der heute (wieder) so hoch gelobte Hi-Fi-Standard von Philips aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt und mehr oder weniger die beste damals mittels UKW übertragbare Qualität beschrieb. DEN Standard erfüllt heute jeder Mikro-Quak-Lautsprecher vom Discounter um die Ecke...

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 28. Jun 2019 um 19:45.
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Von mosu am Fr, 28. Juni 2019 um 20:52 #

Was es bisher noch nicht gab, bin wohl ein Exot, ich kaufe und höre CD's weil die Musik über meinen CD-Player einfach besser klingt als über die Bose-Aktivboxen und weil ich außerdem nicht den ganzen Tag den PC laufen lassen will. Da ich auch sehr gerne unterwegs Musik dabei habe und auch höre, z.B. im Zug. Rippe ich die CDs auch, das geht mit K3B am schnellsten, tagge sie, was in Amarok eigentlich immer noch am ökonomischsten geht, Ordnung muss sein, denn es sind ziemlich viele und höre sie auf meinem Walkman.
Schallplatten habe ich mir ein paar digitalisiert, aber der Aufwand ist natürlich immens und eigentlich völlig unökonomisch. Schallplattenhören packe ich nicht, da ist mir die Technik inzwischen einfach zu unbequem und ich erkenne auch keinen klanglichen oder sonstigen Vorteil darin. Manchmal besorge ich mir auch Sachen über Youtube oder die verschiendenen Mediatheken. Ansonsten streame ich nicht. Wie auch andere gesagt haben, höre ich CD's gerne als Ganzes von vorne bis zum Schluss, nicht häppchenweise, das hat mir noch nie gefallen.

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Von Bert am Fr, 28. Juni 2019 um 21:48 #

... noch einmal - und dann als FLAC-Datei. ;-)

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Von Meerjungfraumann am Fr, 28. Juni 2019 um 22:41 #

Ich lade mir meine Musik von YouTube mittels youtube-dl herunter. Mit der Qualität bin ich in der Regel zufrieden, solange es sich nicht um einen uralten 240p-Privatupload handelt. Das Ganze höre ich dann per USB-Stick auf meiner Kompaktanlage oder unterwegs auf meinem Handy. Von meinen alten CDs habe ich alle Lieder, die mir gefallen, gerippt.
Ich höre aber gelegentlich auch noch Kassetten, und zwar in der Küche, um die Werbepause im Radio zu überbrücken. Das Küchenradio hat nämlich keinen USB-Port und ich bin zu faul, jedes Mal mein Handy anzuschließen. Meine alten CDs kann ich nicht mehr finden, sonst würde ich sie ebenfalls in der Küche hören.
Streamingdienste kommen aufgrund des DRMs für mich nicht in Frage.

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Von cryptosteve am Sa, 29. Juni 2019 um 06:55 #

Hier gibts nur noch Streaming. Ich habe schrankweise voller CDs, die heute meinem Musikgeschmack nicht mehr entsprechen. Dafür habe ich tausende von Euros hingelegt, die ich bei einem Umzug immer wieder mitnehmen, oder hilfsweise wegschmeißen muss. Verkaufen kann man den alten Schmanz heutzutage ja auch nicht mehr.

Ich verzichte, wo immer es geht, auf Rohstoffe, wenn's auch digital geht.

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Von nuko am Sa, 29. Juni 2019 um 12:34 #

Bei mir steht an erster Stelle Vinyl. Bei gebraucht gekauften Scheiben kommt der gute, alte, frisch renovierte, Lenco L85 Dreher zum Zuge. Die neuen LP's spiele ich auf einem Technics 1210 MK2 Dreher ab. Die Wiedergabe erfolgt je nach Lust und Laune über einen Röhrenverstärker der Marke "The Fisher X-100A" aus den Jahren so um 1962 oder mit einem gediegenen Yamaha A-S2000. Hören erfolgt über verschiedene Selbstbau-Boxen, die ich wahlweise anwählen kann. Ausserhalb meiner "Männerhöhle" beziehe ich die Musik ab meinem NAS.
Allerdings möchte ich keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen ob jetzt Vinyl oder die CD besser klingt. Vinyl ist für mich einfach ein wenig "entspannender" und hat wohl auch damit zu tun, dass ich Baujahr 1950 bin und mit den schwarzen Scheiben und den Röhren aufgewachsen bin.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Jun 2019 um 12:37.
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    Von Na ja am So, 30. Juni 2019 um 22:57 #

    Allerdings möchte ich keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen ob jetzt Vinyl oder die CD besser klingt.
    Ist auch nicht notwendig.

    1. Was besser klingt, kann sowieso jeder für sich entscheiden, das ist ja schließlich Geschmackssache
    2. Die technischen Daten sind eindeutig, somit ist die Frage, ob CD oder Vinyl technisch besser klingen kann, eindeutig zu beantworten: Es ist die CD.

    Allerdings, wie Jürgen Sauer hier schon zwei mal schrieb: Wenn der Toningenieur geschlampt oder für das Radio "optimiert" hat, klingt es so oder so scheiße.

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      Von nuko am Mo, 1. Juli 2019 um 11:59 #

      In der Tat gebe ich Dir recht. Und von wegen Toningenieur wage ich zu behaupten, dass da oftmals und zunehmend (aus Kostengründen?) ganz arg geschlampt wird. Ich baue meine Lautsprecherboxen selber und da hat es doch recht hochwertige Boxen dabei und was dabei oft - gerade ab CD's - zutage gefördert wird ist eher von bescheidener Qualität. Von einigen Künstlern habe ich die selben Titel sowohl auf CD als auch auf Vinyl. In vielen Fällen ziehe ich die LP (über die Röhre) aber vor, da diese für mich(!) weniger "steril", weniger "klinisch" tönt.
      Aber das hat, wie ich schon erwähnt habe, damit zu tun, dass ich mit Vinyl aufgewachsen bin. Allerdings hebe ich gerne hervor, dass ich gerade in letzter Zeit auch auf hervorragende Produktionen auf CD gestossen bin. Aber die Massenware .... Na ja! Mit Streaming lasse ich mich gerne so nebenbei berieseln. Eine LP geniesse ich halt wie ein gutes Glas Wein. Bei den heutigen Toningenieuren scheint die Handwerkskunst verloren gegangen zu sein. Einige scheinen sich dabei zu sehr auf die Unterstützung ihrer Computer zu verlassen.

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Von Feelgood am Mo, 1. Juli 2019 um 08:24 #

schalte ich zum wirklich echt Musik hören meine Onkyo Integra 9711 Serie an.
Warte 10 Minuten bis alle Transistoren erwärmt sind, die Joghurtbecher grossen Elkos geladen sind und entstaube dann die Membranen der Infinity Kappa 9 mittels Schalldruck, und das natürlich mit originalen CDs.

Mein CD Sammlung umfasst ca. 1800 CDs, die letzten Raritäten, die ich noch suchte, konnte ich günstig auf ebay ersteigen, just von denen die ihr Heil im mp3 Streaming suchten.
Was für ein Glücksfall für mich.

Allerdings übersteigen die Revisionskosten leider den Wert meiner modernen kompletten Hausanlage mit Internet Radio, Partymodus ect, bei weitem.

Aber der echte, reine Sound von CD im Sourcemodus wo Bass, Treble umgangen werden ist ein einmaliger Hörgenuss und mit keinem Computermodulierten IC-verstärkten Quäcksound vergleichbar.

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Von openWeb am Di, 2. Juli 2019 um 08:18 #

Ich hab meine komplette Sammlung über die Jahre komplett aufs NAS digitalisiert. Das Abspielformat hängt von der Location ab: Zuhause via Kodi oder Volumio, im Passat hab ich MP3s via SDCard, der BMW braucht MusicCDs... Da will ich gar nicht rumbasteln, da hab ich mir einfach die 5 besten Alben aus den digitalen Files als MusicCD erstellt und gut ist.

Streamingdienste fallen flach, weil ich 99% der Mucke einfach nicht mag! Aber ich muss zugeben, dass ich mir mittlerweile auch insgesamt 5 Alben in rein digitaler Form gekauft hab. Aber direkt Download und ab aufs NAS und von dort aus wieder als File aufs Handy z.B.! Ich möchte mich nicht auf den jeweiligen Dienst verlassen müssen!

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