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Thema: Welche ist Ihre Desktop-Standardsprache?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von pointer am Mo, 22. Juli 2019 um 11:50 #

> [...] Wobei... Das kriegen wir bei den in Frage stehenden Teilen der Jugend nicht durch. Es wäre erheblich zu verständlich und nicht zuletzt auch zu... naja, deutsch. Läßt sich ganz schlecht damit ausdrücken, wie sehr man gerade erst wieder am Wochenende in Shooter XY „abgerulet“ hat - und auch ähnlich wichtige andere Sachverhalte ließen sich nicht so deutlich auf den Punkt bringen. :x


Ja,ja - die Jugend von heute. Nichts gegen die Jugend von gestern. Und erst recht nichts gegen die von vorgestern, gell? ;)

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    Von Josef Hahn am Mo, 22. Juli 2019 um 12:34 #

    Die Verdummung der Leute (auch der Jugend; seit Sokrates-Zeiten) wird halt bisher relativ gut durch technischen Fortschritt gefedert!

    Blöd nur: Genau dort deuten sich hier und da Grenzen an. Auch was Machbarkeit mit limitierten Ressourcen angeht; Schonung der Umwelt, usw usf...

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      Von pointer am Di, 23. Juli 2019 um 08:55 #

      > Blöd nur: Genau dort deuten sich hier und da Grenzen an. Auch was Machbarkeit mit limitierten Ressourcen angeht; Schonung der Umwelt, usw usf...

      Bei den Emojis werden die Grenzen aber zum Glück demnächst verschoben:
      https://www.nzz.ch/meinung/neue-emojis-die-gelbkoepfe-sind-eine-
      truegerische-gattung-ld.1497303

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    Von kraileth am Mo, 22. Juli 2019 um 15:08 #

    So kann man argumentieren (ja, ich bin mir bewußt, daß das hier ein ironischer Vorwurf ist). Gegenüber dem, was meine Eltern- oder erst recht meine Großelterngeneration noch hat zu Fuß zurücklegen können, sind schon die Fähigkeiten meiner Generation eher bescheiden. Wer wissen möchte, wie es heute gerne mal damit aussieht, der höre sich an, wie einigen Schülern während des Wandertages schon nach wenigen Kilometern die Füße abfallen (oder sie dies zumindest denken). Auch die Kenntnis der Natur ist nicht gerade eben besser geworden. Bei unseren Großeltern war's noch egal, ob Städter oder vom Land, wenn man einen Baum sah, konnte man sagen, was das für einer ist. Wie sieht's heute damit aus?

    Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, die ziemlich deutlich machen, daß solche Aufzählungen recht einseitig sind. Schon in Klasse 7 sprach ich besser Englisch als es mein Großvater sein ganzes Leben lang angeeignet hatte und am Ende meiner Schullaufbahn hatte ich locker meinen Vater eingeholt. Ich gehe davon aus, daß meine Kinder am Ende ihrer Schullaufbahn meine damaligen Kenntnisse übertreffen werden, da diese Sprache im Alltag wesentlich bestimmender geworden ist. Außerdem hat die Jugend, die damit aufwächst, natürlich immer einen Vorteil hinsichtlich aktueller Technik.

    Aber so einfach ist es leider nicht. Es gibt nicht nur Veränderungen, die sich in etwa die Wage halten. Es gibt auch die Möglichkeit gravierender Rückschritte. Wobei ich nicht behaupten würde, daß die Jugend insgesamt heute „dümmer“ ist oder „weniger taugt“. Aber es gibt Rückschritte, die ins Auge springen. Wo früher Generation für Generation die Alphabetisierungsrate stieg, bis der Analphabetismus in Deutschland praktisch verschwunden war, hat sich diese Entwicklung inzwischen umgekehrt. Immer mehr Kinder lernen nicht mehr das Schwimmen. Die Beherrschung sogar der eigenen Muttersprache nimmt ab. Usw., usf. Es gibt also weder die dumme Sülze im Sinne von „früher war alles besser!“ zu wiederholen, noch sollte man einfach Entwarnung geben. Denn wir haben gravierende Probleme.

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      Von pointer am Mo, 22. Juli 2019 um 16:08 #

      Ja, dass immer weniger Kinder schwimmen können, ist wirklich bedenklich - insbesondere vor dem Hintergrund steigender Meeresspiegel.

      Aber mal im Ernst: Ich glaube, dass schon die Neandertaler an ihrem Nachwuchs verzweifelten und sich fragten: "Was soll aus denen nur werden - die können nicht mal mehr ein Mammut erlegen!" Die Neandertaler sind ja dann auch verschwunden. Das sollte uns eine Warnung sein.

      Jetzt aber wirklich im Ernst: Ich sehe auch viele massive Probleme, fürchte aber, dass sich das Rad der Zeit nicht zurückdrehen lässt. Die Dinge werden einfach ihren Gang nehmen. Dass es ein Happy End gibt, wage ich allerdings zu bezweifeln.

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