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Thema: Wo kaufen Sie am liebsten Ihre Computer-Hardware?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Bert am Fr, 9. August 2019 um 14:17 #

.. bei eBay! :-)
Nirgendwo ist die Auswahl so groß, wenn man sich darauf festlegt, solide gebrauchte Stückchen zu finden, die Andere für überholt halten. Hohes Angebot, bei weniger guter Nachfrage niedriges Preisniveau. Einige Händler machen da mit. Da kriegt man dann auch Garantie.

Aber ich muss zugeben, dass ich im Laufe des letzten Jahrzehnts ausgesprochen Glück hatte. Alle Speicher und Prozessoren funktionierten, nur eine Festplatte rauchte nach 14 Tagen ab. Meine Erfolgsqoute liegt also nahe 100%.

Und letztlich liefen alle Systeme gut, bis auf ein Mainboard, dass ich früher austauschte gegen ein Neueres. Das war zu langsam für den Prozessor, den ich heute noch nutze. Aktualisierungen über die Grafik-Karte für Bild-Inhalte stockte dauernd. Es kann aber sein, dass das Problem mit neueren Kerneln weg ist. Deshalb habe ich das Teil noch auf Lager. Funktionierte sonst einwandfrei. Will damit sagen, kleiner Probleme gibt es immer, wenn man selber Computer zusammenstellt. Aber sich Teile über eBay zusammen zu stellen, ist 'ne super Sache. Ich rechne 10 € pro Monat, für's Sparschwein, um irgendwann Teile nachzukaufen oder vorzukaufen für neue Systeme. Spart insgesamt 'ne Menge Geld.

Nur hochwertige Kompakt-Komponenten wie Laserdrucker kaufe ich neu über den Händler meiner Wahl. Aber selbst die letzte Fritzbox war ein super Schnäppchen für 20€ über eBay. Nicht das allerneuerste Modell, aber Upgrade auf neueste Betriebssystem-Version möglich. Was will man mehr.

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    Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 19:32 #

    Nirgendwo ist die Auswahl so groß, wenn man sich darauf festlegt, solide gebrauchte Stückchen zu finden, die Andere für überholt halten.

    Für andere sind die überholt, die halten die nicht bloß für überholt.
    Aber du kannst ja mal gerne das allerneuste High End AAA Game auf einer 7 Jahre alten GPU laufen lassen, dann wirst du das auch feststellen, dass die überholt ist und musst sie nicht für überholt halten.

    Denn etwas wissen ist immer besser, als etwas nur einzuschätzen.

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      Von Bert am Fr, 9. August 2019 um 21:04 #

      > Aber du kannst ja mal gerne das allerneuste High End AAA Game ...

      Das ist gut zu wissen, dass Spieler von "High End AAA Game" (was ist das)? meine Hardware-Favoriten für "überholt" halten, dann sind sie für Normalsurfer wie mich immer günstiger zu haben, weil die "Spieler" aus der Konkurrenz rausfallen (fehlende Nachfrage, sinkende Preise). Meine Enkel sehen das vielleicht anders. Aber die geben auch mehr Geld aus, ich lieber weniger.

      Meine CPU feiert bald 8jährigen Geburtstag, ist immer noch uptodate (32nm), skaliert unter dem neuesten Kernel super zwischen 1% und 80% Last und ist immer noch flott genug, um in Ruhe Videos zu gucken. Dazu reicht FullHD aus, wie den meisten Menschen. Man muss nicht das neueste haben. Aber andere Leute gucken lieber "High End AAA Game" und benötigen viel bessere Hardware, was uns Normalsurfern zugute kommt, die Spiele eben nicht für ihr Leben brauchen. Wir profitieren von einem lebendigem Gebrauchtmarkt, dank der Spieler, die immer neues brauchen, um Dinge auf den Markt zu werfen, die sie für überholt halten. Ich eben nicht. Für mich sind die überholten Sachen der Gamer gerade gut genug. Genau das habe ich gemeint. Ich vermute nichts. Denn ich WEISS, dass sie für Normalsurfer nicht überholt sind. Eben nur aus Sicht der Gamer. Sonst würden sie die ja nicht für wenig Geld verscherbeln. Zum Beispiel bei eBay.

      Auch mein nächstes Board mit der jetzt aktuellen Festspeicher-Technologie wird wieder bei eBay erworben werden. Für ein bisschen mehr Speicher-Durchsatz. Ich warte nur darauf, dass die Preise fallen. Wenn Gamer meinen, sie sei überholt, und sie fangen an, diese Hardware billig zu verscherbeln. Dann wird auch mein Wunsch-Prozessor billiger sein, aber eines weiss ich: die in der neuen CPU in 14nm vorhandene GPU wird völlig ausreichend sein, während sie die Gamer für völlig überholt gelten werden. Man setzt sich einfach wie die Spinne im Netz vor ebay und wartet bis die Preise purzeln. Dank dem Anspruch der Gamer, dass sie immer neue Hardware für immer tollere Spiele benötigen. Also, ich find's gut. Mein Wunschprozessor ist jetzt beim Neupreis auf 109€ gefallen. Bis unter hundert Euro warte ich noch. Die ersten günstigen Prozessoren tauchen jetzt langsam bei eBay auf, bevor den Spielern die Preise ins bodenlose fallen. Dann entscheide ich, ob neu oder gebraucht. Ich find's lustig. Das ist mein "Game". :-)

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        Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 22:42 #

        Wir profitieren von einem lebendigem Gebrauchtmarkt, dank der Spieler, die immer neues brauchen, um Dinge auf den Markt zu werfen, die sie für überholt halten.

        Nochmal, die halten die nicht für überholt, sondern die sind für die überholt.
        Kann das echt so schwer zu verstehen sein?


        Richtig wäre, wenn du folgendes schreiben würdest:
        Wir profitieren von einem lebendigen Gebrauchtmarkt, dank der Spieler, die immer neues brauchen, um Dinge auf den Markt zu werfen, die für sie überholt SIND.

        Aber so wie oben kannst du das nicht stehen lassen, weil es falsch ist und suggiert, dass Gamer zu blöd wären Hardware zu nutzen.

        Was ersetzt werden muss, muss ersetzt werden. Dass dir das langt, das bestreitet hier keiner, sondern das du den anderen unterstellst, dass die nicht wirklich wissen warum die ihre Hardware rausschmeißen.

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      Von lilili am Fr, 9. August 2019 um 23:18 #

      ist nicht überholt. Wem seine Zeit zu schade ist sie für billige Effekte zu verplempern und statt dessen wirklich mit dem Rechner arbeitet für den tut es heute in den meisten Fällen Hardware die ein paar Jährchen drauf hat.

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        Von Ghul am Sa, 10. August 2019 um 07:35 #

        Aha, du sagst also,
        A) für Gamer ist das nicht überholt. Scheinst ja genau zu wissen, was Gamer brauchen.
        Oder
        B) hast du schlichtweg nicht gerafft, was ich geschrieben habe.

        Du darfst jetzt zwischen diesen beiden Möglichkeiten wählen, he he.

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          Von Bert am Sa, 10. August 2019 um 12:19 #

          Worauf willst Du eigentlich hinaus? Dass Du recht hast? Wenn einer glaubt, es sei überholt, dann meint er zu wissen, das sei überholt. Es ist aber nur Halbwissen, wenn andere Menschen es für brauchbar halten. Was Gamer brauchen, ist alleine deren Sache. Und Gamer sind eine kleine Minderheit in dieser Gesellschaft. Die Mehrheit will sich garnicht mit "Computer" befassen, weil sie das für Zeitverschwendung halten. Weil sie ihr leben anders gestalten als vor dem Computer zu sitzen. Und wenn ich selber Zeit investiere, technische Beschreibungen zu sichten, Programme mache eine bestimmte Hardware zusammen zu stellen und danach eBay und andere Anbieter zu durchsuchen, ob diese Wunschhardware vorhanden und für mich kaufbar ist, dann nur deshalb, weil ich ein bestimmtes Budget habe, um meine Computer zusammenzustellen, wie ich das für mich für richtig halte. Diese Erfahrungen (manchmal auch Computer) gebe ich an andere Menschen weiter, die das interessiert. Oder eben interessieren könnte; wie Menschen, die in diesem Forum lesen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es Menschen gibt, die entgegen aller Vernunft gegenanschreiben, obwohl sie das garnicht interessiert, weil sie einfach nur die Sichtweise anderer Menschen ablehnen, so wie der Spieleprogrammierer Ghul. Aber die Sichtweise und Einstellung von Menschen läßt sich nunmal nicht zusammenschrumpeln auf scharz/weiß, ja/nein oder null/eins.

          In diesem Thread ging es doch um die Beschaffung von Hardware.

          > Nochmal, die halten die nicht für überholt, sondern die sind für die überholt.
          > Kann das echt so schwer zu verstehen sein?
          Ja. ;-)
          Am Anfang habe ich geschrieben
          > Nirgendwo (bei eBay) ist die Auswahl so groß, wenn man sich darauf festlegt, solide gebrauchte Stückchen zu finden, die Andere für überholt halten.
          Das war meine Sichtweise, ganz ohne schwarz/weiss.
          Wenn Du glaubst dass Deine Hardware überholt IST, dann ist das Deine Sichtweise. Niemand hat abgestritten, dass Du das so sehen dürftest.
          >... sondern das du den anderen unterstellst, dass die nicht wirklich wissen warum die ihre Hardware rausschmeißen.
          Das hat hier definitiv niemand geschrieben. Das ist Deine Sichtweise. Im juristischen Feld nennt man das eine unwahre Tatsachenbehauptung, die eine Verleumdung sein kann. In Wahrheit ist es aber vor allem ein Spiegel dessen, wie Du die Welt siehst. Und das nichts mit Wahrheit zu tun, das ist ausschließlich Deine Wahrnehmung und Dein Glaube.

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            Von Ghul am Sa, 10. August 2019 um 18:45 #

            Worauf willst Du eigentlich hinaus? Dass Du recht hast? Wenn einer glaubt, es sei überholt, dann meint er zu wissen, das sei überholt. Es ist aber nur Halbwissen, wenn andere Menschen es für brauchbar halten.
            Du verstehst es immer noch nicht.

            Es geht nicht darum, was du von der Hardware hältst, sondern was der Gamer, der sie loswerden will, von seiner Hardware hält.
            Und wenn der feststellt, dass sein neues AAA Game darauf nicht mehr richtig läuft, dann ist seine Hardware überholt.
            Das ist dann ein Fakt und keine Frage des Glaubens.

            Dass die Hardware für dich dann reicht, ist nicht relevant, denn dem Gamer reicht sie für sein AAA Game nicht, für ihn ist die HW also überholt.

            Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

            Und Gamer sind eine kleine Minderheit in dieser Gesellschaft.

            Schön das du ein neues Thema auf machst.
            Aber gut, ich mach mal mit.

            Hier bist du nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
            Allein die Verkaufszahlen und die Umsätze der Spielehersteller zeigen, dass Gaming ein Massenphänomen wie Fernsehen und Bücher lesen geworden ist.

            Ebenso reicht ein Blick in die Hardwareharsteller, die sogar extra Mainboards an Gamer ausrichten. der Markt ist also gewaltig, wenn schon Mainboardhersteller ihre Hardware darauf ausrichten.
            Und es ist auch kein Wunder, denn mit einem Computer zum bloß Briefe schreiben, verdient heute ein Hersteller keinen Blumentopf mehr. Zum schreiben eines Briefes reicht nämlich auch ein alter 386er. Da du ständig aufrüstest, weißt du das wahrscheinlich nicht, aber ich sage es dir mal der Vollständigkeithalber.

            Ich bin immer wieder erstaunt, dass es Menschen gibt, die entgegen aller Vernunft gegenanschreiben, obwohl sie das garnicht interessiert, weil sie einfach nur die Sichtweise anderer Menschen ablehnen, so wie der Spieleprogrammierer Ghul.

            Ich kann nichts dafür, wenn du das, was ich geschrieben habe, nicht kapierst.
            Ich habe nicht generell gegen dich geschrieben, sondern gegen deine Behauptung, dass Gamer ihre alte Hardware, die sie an dich verkaufen, nur für überholt halten würden.
            Denn das ist keine Frage der Haltung, sondern des ist Zustands.
            Die Hardware IST aus deren Sicht überholt, deswegen wird sie verkauft.

            Am Anfang habe ich geschrieben
            Nirgendwo (bei eBay) ist die Auswahl so groß, wenn man sich darauf festlegt, solide gebrauchte Stückchen zu finden, die Andere für überholt halten.
            Das war meine Sichtweise, ganz ohne schwarz/weiss.

            Damit hast du den Gamern unterstellt, dass sie nicht wissen was sie tun, weil sie funktionierende Hardware verscherbeln würden.
            Und das ist halt nicht so, denn die Hardware wird für die nicht einfach nur für "überholt gehalten", sondern sie ist es.
            Also etwas ganz anderes, als du denen unterstellst und diesbezüglich habe ich dich zu Recht korrigiert, wenn du das anders gemeint hast, dann hättest du es anders schreiben sollen und nach meinem Posting dann, so wie du es erst jetzt über diesem Kommentar getan hast, gleich richtig stellen sollen.

            Wenn Du glaubst dass Deine Hardware überholt IST, dann ist das Deine Sichtweise. Niemand hat abgestritten, dass Du das so sehen dürftest.
            Das hast du so nicht geschrieben, sondern du hast gemäß deinem Text ihnen unterstellt, dass sie es praktisch nicht besser wüssten.
            In deinem zweiten Kommentar hast du das sogar mit mit leicht abfälligem Unterton auch noch erhärtet.
            Dass du in deinem dritten Kommentar unter diesem Thread jetzt komplett anders argumentierst, liegt wohl eher daran, dass du erst jetzt deinen Irrtum erkennst.

            Das hat hier definitiv niemand geschrieben.
            Vielleicht hast du es so nicht gemeint, aber geschrieben hast du es so in deinem ersten Posting sehr wohl und im zweiten erhärtet und genau deswegen habe ich dich korrigiert.

            Das ist Deine Sichtweise. Im juristischen Feld nennt man das eine unwahre Tatsachenbehauptung, die eine Verleumdung sein kann.
            Nö, dazu wäre Vorsatz wider besserem wissen nötig.
            Da du dich aber nicht klar ausgedrückt hast, ist es keine unwahre Tatsachenbehauptung.

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              Von Wiesensohle am So, 11. August 2019 um 09:46 #

              Es geht nicht darum, was du von der Hardware hältst, sondern was der Gamer, der sie loswerden will, von seiner Hardware hält.
              Und wenn der feststellt, dass sein neues AAA Game darauf nicht mehr richtig läuft, dann ist seine Hardware überholt.
              Das ist dann ein Fakt und keine Frage des Glaubens.

              Hast du eine Erbse unter der Matratze?

              Vielleicht hast du es so nicht gemeint, aber geschrieben hast du es so in deinem ersten Posting sehr wohl und im zweiten erhärtet und genau deswegen habe ich dich korrigiert.

              Oder eine Deutschlehrer-Psychose?

              Ich glaube, daddeln ist nicht gut für dich… :)

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              Von klasicht am So, 11. August 2019 um 21:52 #

              Und Gamer sind eine kleine Minderheit in dieser Gesellschaft.
              Das ist der mit Abstand größte Markt in der gesamten Unterhaltungsindustrie. Alleine nur Fortnite macht mehrere Milliarden pro Jahr an Umsatz gefolgt von Fifa Ultimate. Oder Spiele wie GTA das mittlerweile 115 Millionen mal verkauft wurde für a ~45€ - 5.175.000.000 um nur 3 Spiele zu nennen ;)

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    Von Schugy am Sa, 10. August 2019 um 13:36 #

    Also mein aktueller Schleppi ist 5 Jahre alt und kam vom Onlineshop einer Elektronikmarktkette, weil AMD-angetriebene und nur mit FreeDOS vorinstallierte Geräte im Geschäft selbst nie ausgestellt werden.

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Von Töppk am Fr, 9. August 2019 um 14:20 #

Vom seriösen Fachhändler, refurbished, bei E-bay.
IT-Technologie, die ca 2-4 Jahre alt ist.

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    Von lilili am Fr, 9. August 2019 um 23:20 #

    eBay ist für mich gestorben. Zu viele Betrüger und nicht billiger als wenn man direkt Refurbished Ware kauft.

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      Von Bert am Sa, 10. August 2019 um 12:44 #

      Die muss man aber filtern können. Bei der Beschaffung meiner letzen Fritzbox habe ich vergessen auf das Profil des Anbieters zu schauen. Da waren lauter rote Punkte. Es ist mir auch nur gelungen, die Box zu erhalten, weil ich dem Anbieter durch ziemlich viele Mails immer wieder ermuntert habe, aktiv zu werden. Ihn nie beschimpft habe. Nach vier Wochen trudelte das Paket dann ein. Glück gehabt. Der Vorteil war dann am Ende, dass die Box ziemlich wenig gebraucht aussah und wohl einfach nur schnell vertickt werden sollte, weil Geld reinmusste.

      Aber normalerweise schaue ich mir die Aktivitäten der Anbieter an. Wieviele rote Punkte vorhanden sind, ob ihre Angebotserstellung hingeschissen ist oder sorgfältig zusammengestellt wurde usw. Die Kontrolle (eBay und Öffentlichkeit) ist so gut, dass sich alle Anbieter viel mehr Mühe geben als noch vor Jahren, nicht nur die Gewerblichen. Aber meistens kaufe ich von Gewerblichen, privat eher seltener; da wird dann schon lange geprüft und gewogen, bis der letzte Klick kommt. Fühle ich mich unsicher, gilt die Fastregel "dann eben nicht". Und interessanter Weise ist es zu 90% Direktkauf, keine Versteigerung bei meinen Einkäufen. Refurbished ist aber durchaus der Normalfall bei gebrauchten Produkten bei Gewerblichen. z.B. meine letzte Festplatte war vermutlich ein Rückläufer vom Hersteller. Wurde auch als Refurbished verkauft. Läuft wie 'ne Eins. Ich ziele immer auf die Resterampe. Auslaufmodelle und so. Dafür ist eBay super!

      Ich habe vor kurzem mal wieder nachgerechnet. Meine Rechner kosten im Schnitt unter 200€. Würde ich sie im Laden als Kompettgerät kaufen, würde ich unter 500€ garnicht auskommen. Da "lohnt" sich dann auch mal ein defektes Teil im Einkauf in Kauf zu nehmen. Meist kommt der relativ hohe Preis des Fertiggerätes eben zustande, weil das Betriebssystem aus Redmond mit drauf ist. Das will ich ja nicht...

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        Von Andy_m4 am Sa, 10. August 2019 um 19:35 #

        Meist kommt der relativ hohe Preis des Fertiggerätes eben zustande, weil das Betriebssystem aus Redmond mit drauf ist. Das will ich ja nicht...
        Ich weiß nicht wie es heute ist, aber vor Jahren war das noch so das so ne Windows-Lizenz für nen Fertigrechner so um die 20€ gekostet hat.
        Ist natürlich immer noch Geld. Aber eben nicht die über 100€ die Du für so ne Lizenz regulär im Laden zahlst.

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          Von Bert am So, 11. August 2019 um 09:48 #

          Ich habe auch nur auf die Differenz hingewiesen, die es ausmacht, wenn man auf der einen Seite selber zusammenstellt; und auf der anderen Seite einen Fertig-Rechner im Laden kauft, auf dem im regulären Falle ein Betriebssystem installiert ist. Ich gebe gerne zu, dass der wesentliche Unterschied die Garantie ist. Das Betriebssystem ist ja nur ein Add-On, aber die höheren Umsätze des Ladens macht den Unterschied. Während man bei der Selbstbeschaffung mehr Arbeit und Energie da reinstecken muss, selber alles möglichst sorgfältig zusammenzustellen. Das machen ja nur engagierte Hobbyisten. Ich habe ja schon in meinem zweiten Post darauf hingewiesen, dass die meisten Leute wenig bis garnicht daran interessiert sind, wie das alles zusammenhängt und zusammen funktioniert. Die meisten wollen einen funktionierenden Rechner, damit sie schreiben, surfen, mailen können.

          Ich bin auch davon überzeugt (meine Lebenserfahrung), dass der wesentliche Teil eine Sache der Gewöhnung ist. Einer der Gründe, weshalb die meisten Leute nicht von Windows loskommen, und deshalb viele Leute so schwer dazu zu bewegen sind, sich Linux zu widmen. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, wie man so sagt. :-) Ganz unabhängig davon, ob Windows gut oder schlecht ist. Die Firma aus Redmond hat eben ein gutes Marketing gemacht, die Leute kennen es von Anfang an. Ich erinnere mich an eine Szene im größten Elektronik-Fachmarkt, wo frisch eine Fläche für den angebissenen Apfel hergestellt wurde. Es kommt eine Frau auf diese Fläche und unterhält sich mit dem Verkäufer vor einem MacOS-Desktop. Plötzlich fragt sie "wie kriege ich da jetzt mein Outlook rein?". Der Verkäufer stotterte, und im Prinzip war das Gespräch schon beendet. Eben die Sache der Gewöhnung. Kein Geschäftsabschluss. Die Leute wollen sich nicht umgewöhnen, es hat eh' lange genug gedauert, bis sie das alles kapiert haben.

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Von comrad am Fr, 9. August 2019 um 14:33 #

Früher hab ich alles super gerne bei den PC-Shops gekauft. Die kannten sich dann auch mit aktueller Hardware aus, wenn man nicht gerade hinterher ist, muss man alle paar Jahre quasi einen Crashkurs machen, um wieder auf den aktuellen Stand zu kommen.

Leider gibt es hier keine wirklichen Läden mehr. Ich war auch gerne bereit die bestellen zu lassen und ein paar Tage zu warten. Hach ja.

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    Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 19:45 #

    Diese PC Shops, die die Kunden mit veralteter Hardware verarschen oder sich wie ignorante Kundenfeinde bei Gewährleistungs- und Umtauschfällen verhalten, die gibt es immer noch.

    Zwar sind die wegen ihrem miesen Verhalten gegenüber ihren Kunden immer weniger geworden, aber ein paar sind leider noch da.

    Wenn man bspw. ein einfaches Kabel kauft und der Händler dass dann nicht zurücknimmt, weil er es rechtlich ja nicht muss, dann ist er rechtlich zwar auf der sicheren Seite, aber bei der nächsten SSD, die man bei dem dann wegen seinem letzten geschossen Bock nicht mehr kauft, ist dann klar, wie idiotisch das ist. Aber raffen tun die das nicht und irgendwann sind sie dann zu recht weg.
    Oftmals liegt das Problem aber auch daran, dass in den Läden nicht der Chef selber arbeitet, sondern nur linke Angestellte den Laden führen und die können nicht von heute auf Morgen denken oder denen ist die Zukunft ihres Jobs offenbar egal.


    Ich kenne in meiner Stadt nur einen einzigen Laden, in dem ich noch gerne Hardware einkaufe, das ist zwar mehr ein Elektronik Laden, als ein PC Shop, aber der wird vom Chef noch selber geführt und der Kundenumgang ist top.


    Die ganz billigen Versandhändler auf Geizhals, die in der Regel immer an erster Stelle stehen, die muss man allerdings auch meiden. Da wird man genauso schlecht behandelt, bis man denen per Klage zeigt wo der Hammer hängt.

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    Von Soriac am Sa, 10. August 2019 um 10:56 #

    Spiegelt recht gut meine PC-Laufbahn wieder. Ganz früher (und das war ab 1986, wohlgemerkt!) wurden meine PCs von Einzelhändlern zusammengebaut. Selbst in den 90ern, als ich anfing, die Kisten selber zusammen zu bauen und vor allem aufzurüsten, kamen alle Teile weiterhin von Einzelhändlern in der Nähe. Traurigerweise haben diese Händler im Laufe der Jahre immer mal gewechselt, man merkte die Konkurrenz, gerade durch das aufkommende Internet-Zeitalter.

    Ich habe selber immer mal wieder über das Internet bestellt, meist Richtung Amazon, Alternate und dergleichen, aber das Gros wurde weiterhin, so weit es ging, vor Ort gekauft, obwohl die EInzelhändler mittlerweile auch schon grössere Unternemen Platz machten mussten. Elektroläden a la Media Markt habe ich weitestgehend gemieden, ausser für ganz simple 08/15 Gerätschaften wie Festplatten oder Sticks.

    Nachdem jetzt aber auch die grösseren Fachhändler entweder aufgaben oder "gesundschrumpften", was bedeutete, dass ausgerechnet die Läden in meiner Nähe geschlossen wurden, habe ich kaum mehr eine Wahl und wende mich vermehrt dem Internet-Handel zu (oder ssteige ins Auto und fahre erst mal 'ne gute Stunde zum nächstgelegenen Händler). Ich habe sogar mal wieder ein Komplett-System bestellt, allerdings strikt nach meinen eigenen Vorgaben und ausgesuchten Komponenten (das muss ein Händler für mich auch minimal bieten, keine Systeme von der Stange, sondern alles bis runter zur Auswahl der Kühlkörper ggf mir zu überlassen), aber ich weiss nicht, ob ich das selber basteln in Zukunft deswegen unterlassen werde. Aufrüstungen sind schliesslich immer mal wieder drin.

    Die Endeinrichtung, spricht OS, habe ich ohnehin nie jemand anderem als mir selbst überlassen. Dafür sind meine über die Jahre gewachsenen Sonderlocken einfach zu ausgefallen, und ich weigere mich, nach den Vorgaben von jemand anderem zu leben.

    Und das gilt natürlich nur für Desktops, Notebooks sind prinzipbedingt immer komplett vom Fachhändler (die letzten Jahre Tuxedo), auch wenn ich mir wirklich Notebooks wünsche, die man beinahe so modular wie einen Desktop aufbauen könnte.

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Von Arran am Fr, 9. August 2019 um 15:33 #

dort gibt es die schönsten Sachen.Aber auch bei den Ausverkäufen von pleitegegangenen Unternehmen. Da habe ich mal einen 1'200 € teuren, fast neuen Monitor für sage und schreiben 111€ bekommen.

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    Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 19:48 #

    URL?

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      Von HMane am So, 11. August 2019 um 10:21 #
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        Von Andy_m4 am So, 11. August 2019 um 11:07 #

        sehr witzig.
        Dann sag ich Dir mal die Top-Links von Google:


        • www.zuercher-brockenhaus.ch

        • https://de.wikipedia.org/wiki/Brockenhaus
          Brockenhaus (oder Brockenstube oder Brockenhalle) ist in der Schweiz seit ...

        • www.nationalpark-harz.de/de/.../brockenhaus/
          Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus


        usw.

        Und natürlich der Klassiker:
        meinten Sie vielleicht Brockhaus

        :-)

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          Von HMane am So, 11. August 2019 um 13:38 #

          Die musst du mir nicht sagen, aber trotzdem Danke.

          Allein aus der Vorschau zum Wikipedia-Artikel dürfte hervorgehen, was der Threadersteller mit Brockenhaus meint. Man muss dazu nicht einmal einen Link anklicken. Eine gewisse Grundintelligenz setze ich voraus. Ist ja schließlich keine Windows-Seite hier.

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            Von Andy_m4 am So, 11. August 2019 um 14:08 #

            Nichts desto trotz kann es nie schaden einen Link zu setzen. Ist minimaler Aufwand und erspart jegliche Missverständnisse.

            Lustig ist ja, das dann lieber der (größere) Aufwand betrieben wird zu erklären, das der betreffende dumm ist oder googeln könnte oder was auch immer statt einfach den beschissenen Link zu posten. :-)

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Von rgsidler am Fr, 9. August 2019 um 16:18 #

ausschliesslich gebraucht. Ich habe seit 1980 genau drei Mal einen neuen Computer gekauft - einen mit i486-DX2-66, ein Notebook mit i486sx und ein Thinkpad R500, letzteres läuft heute noch unter Devuan mit Windowmaker :-)

... das war ein wenig missverständlich... ich habe noch weitere Computer gekauft, aber ausser den erwähnten 3 Stück alle gebraucht :-)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 09. Aug 2019 um 16:31.
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Von V_180_358 am Fr, 9. August 2019 um 17:50 #

Ich kaufe seit seit etwa 2006 ausschließlich "gebrauchte" Rechner (Lenovo). Meist aufgearbeitete Leasing-Rückläufer, oder ehemalige Vorführ-Hardware. Bin bis dato ausgesprochen gut dabei weg gekommen.

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Von theuserbl am Fr, 9. August 2019 um 19:43 #

Bei ebay-kleinanzeigen.

Auch wenn es die ebay-kleinanzeigen nur in Deutschland gibt und keine andere Kleinanzeigenseite so gut ist, hat sie leider doch einige Schwachpunkte. Vermutlich damit das normale ebay weiter genutzt wird.

Wenn man z.B. sich ein Auto ansieht, dann gibt es auf der Seite jeden Autos eine übersichtliche Tabelle am Anfang mit Ort, Erstellungsdatum, Anzeigennummer, Marke, Modell, Kilometerstand, Erstzulassungsjahr, ... etc.
Bei Computern ist hingegen diese Tabelle wie bei fast allen Produkten auf Ort, Erstellungsdatum und Anzeigennummer beschränkt.
Dabei hätte ich gerne eine Tabelle mit Prozessorname, Prozessorhersteller, Grafikkartenname, Grafikkartenhersteller, RAM-Art (DDR3, DDR4), RAM-Größe, Festplatte 1, Festplatte 2, etc gerne gehabt. Hatte auch schon an ebay-kleinanzeigen geschrieben, aber die antworten nicht. :-(
Auch wäre es schön diese Tabelle in einer größeren Tabelle als Startseite zu haben. Also bei PCs die Tabellen aller PCs untereinander aufzulisten. In der ersten Spalte wäre dann das Aufmacherfoto des Computers. In der zweiten Spalte der Link zu der speziellen Seite mit dem Rechner, in der dritten Spalte der Anzeigentitel aller PCs, .. etc.

Ich hatte für Autos auch schon mal ein kleines Programm geschrieben, das das Bild und die anderen Daten jeder Auto-Seite ausliest und tabellarisch anzeigt.
Jedoch erkennt ebay-kleinanzeigen, daß zu viele Seiten zu schnell hintereinander von der selben IP aus aufgerufen werden. Also mußte ich nach jeder Autoseite, die bei mir im Programm als Spalte angezeigt wurde, eine zufällige Verzögerung einbauen.
Aber das erhöht trotzdem den Traffic bei ebay-kleinanzeigen und dürfte denen nicht gefallen. Und außerdem verstößt es auch gegen deren AGB.

Ach, wenn die doch nur selber soetwas anbieten würden.
Gerade bei Computern könnte man die Tabelle dann noch erweitern, wieviel wohl ungefähr jede Komponente aktuell wert ist. Dann könnte der Computer alles zusammenrechnen und zu jedem Computer einen berechneten angemessenen Preis neben dem vom Verkäufer erwünschten Preis anzeigen.

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    Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 19:57 #

    Bei Computern ist hingegen diese Tabelle wie bei fast allen Produkten auf Ort, Erstellungsdatum und Anzeigennummer beschränkt.
    Dabei hätte ich gerne eine Tabelle mit Prozessorname, Prozessorhersteller, Grafikkartenname, Grafikkartenhersteller, RAM-Art (DDR3, DDR4), RAM-Größe, Festplatte 1, Festplatte 2, etc gerne gehabt.

    Das willst du nicht haben.

    Denn das würde bedeuten, dass die Verkäufer ihre Hardware kennen müssen, damit sie die richtigen Einträge erstellen.
    Wenn sie die Hardware aber kennen, dann machst du keine Schnäppchen mehr.

    Deswegen, das willst du nicht, wenn du darüber noch einmal nachdenken würdest.

    Was du willst ist, dass dir jemand eine CPU für 20 € verkauft, dazu sagt, dass sie funktionstüchtig ist und ein hochauflösendes Foto von der CPU macht, aber den CPU Typ nicht kennt und schreibt, dass er eigentlich keine Ahnung hat.
    Du dagegen guckst auf das Foto und weißt, dass du da ne CPU mit einem Wert von noch 200 € ersteigern kannst.
    So geht Schnäppchen machen.

    Schnäppchen sind nur solange möglich, solange der Verkäufer nicht weiß, was er verkauft.

    Deswegen, eine schön geordnete Einteilung mit Struktur willst du nicht. Sicherlich gibt's das sogar auch irgendwo, aber die Preise werden dann sicherlich alle höher sein.

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Von Andy_m4 am Fr, 9. August 2019 um 19:49 #

Doch auch Elektroketten oder Läden haben weiterhin regen Zulauf. Denn ein persönlicher Kontakt, eine Beratung oder einfach nur die Möglichkeit, das Gerät vor dem Kauf zu sehen, sind immer noch vielen Käufern wichtig.
Elektroketten und Beratung. *lol*

Überhaupt finde ich die Beratungssituation eher suboptimal. Entweder der Verkäufer berät lieblos weil er die Erfahrung gemacht hat, das sich viele erst sich großartig beraten lassen und dann doch den Kram billig im Internet kaufen oder aber man hat ständig das Gefühl, der will einen nicht beraten, sondern einem etwas verkaufen wo er einen guten Schnitt macht.

Ich hielte den Ansatz ganz interessant die Beratung selbst als kostenpflichtige Dienstleistung anzubieten.
Denn kosten tut sie sowieso was. Ob ich sie nun direkt bezahle oder sie in den verkauften Produkten eingepreist ist.
Nur ist damit die oben geschilderte Problematik gut angegangen. Abgesehen davon, das es die ganze Sache auch transparenter macht. Ich seh halt wie teuer welcher Posten ist und nehme nicht nur einfach die Preise als überteuert wahr.

Wo ich kaufe, hängt immer ganz davon ab. Wenn ich schnell was brauche ist natürlich der Fachhandel vor Ort die beste Wahl.

Ich glaube das macht auch viel aus warum der örtliche Fachhandel noch relativ gut besucht ist. Viele wollen eben wenn sie was sehen es gleich haben. Sie wollen es nicht erst bestellen und dann warten bis es kommt.

Ansonsten was nicht zeitnah da sein muss bestelle ich gerne online. Nicht unbedingt wegen dem Preis, sondern weil die Auswahl einfach größer ist. Elektromärkte bedienen halt verständlicherweise vorwiegend den Mainstream (aufgrund begrenzter Lagerfläche).

Gerade als Nutzer "alternativer Betriebssysteme" deckt der Mainstream nicht immer all das ab, was man dann braucht.

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    Von Ghul am Fr, 9. August 2019 um 20:08 #

    Ich glaube das macht auch viel aus warum der örtliche Fachhandel noch relativ gut besucht ist. Viele wollen eben wenn sie was sehen es gleich haben. Sie wollen es nicht erst bestellen und dann warten bis es kommt.

    Ich brauche nicht alles sofort und kann auch 3 Tage Lieferzeit abwarten.
    Aber wenn die Sachen da sind und ich schnell noch ein Kabel brauche, weil ich nicht daran gedacht habe oder nicht nach geschaut habe, ob da noch was fehlt, dafür sind die Läden vor Ort dann gut.

    Die großen Sachen kaufe ich inzwischen aber alle im Internet.
    Einmal wegen dem gesetzlich verbrieften 14 tägigen Rückgaberecht, was man vor Ort gesetzlich nicht hat und ein andermal, weil die Beratung sowieso für die Tonne ist, die Leute sich in der Regel schlechter auskennen als ich, ich sie dann belehren muss und weil sie bei denen, die sich nicht auskennen, immer versuchen, den alten Schrott loszuwerden, was wiederum ich merke, wenn die Leute mir das dann erzählen, dass sie nen neuen Rechner haben.

    Aus Händlersicht geht das Motto nämlich so:
    "Du sollst den Kunden nicht gut beraten, sondern du sollst ihm nur das Gefühl vermitteln, dass du ihn gut beraten hast."

    Wenn es dem Händler also gelingt, dem Kunden alten Ramsch anzubieten und der Kunde dann glaubt, wenn er den Laden verlässt, dass er da ne richtig geile Hardware gekauft hat, die abgeht wie Schmitz Katze, dann hat der Händler aus Händlersicht alles richtig gemacht.

    Weil das so ist, sollte man sich als Kunde daher immer selber informieren und dann gezielt das kaufen, was man auch wirklich will, nach dem man sich informiert hat.

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Von Bertram am Fr, 9. August 2019 um 20:24 #

am liebsten online bei Apple (wegen Rückgaberecht). Kleinere Sachen auch vor Ort im Store.
Mein Linuxrechner ist schon asbach (online in Einzelteilen gekauft), tut aber immer nocht gut. Einen neuen gibt es hier aber nicht mehr.

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Von nuko am Sa, 10. August 2019 um 09:01 #

Ich habe mit Leasing-Rückläufern gute Erfahrungen gemacht. Meine Frau arbeitet mit einem HP-Desktop Rechner, ich selber nutze eine Workstation von Lenovo mit einer NVidia Karte und ein Thinkpad T430 von Lenovo (im Bastelkeller/Musikzimmer). Neu gekauft für unterwegs ist im Haus ein Thinkpad 13 II von Lenovo und ein Notebook von Dell, das ich mit vorinstalliertem Ubuntu gekauft habe. Alle Rechner verfügen über eine SSD. Mit Ausnahme der Delle haben alle Rechner eine gute bis sehr gute Leistung und genügen wohl noch lange unseren Ansprüchen.
Mit der Delle hatte ich nach Austausch des vorinstallierten Ubuntu 14.04 ziemlichen Aerger. Mit den neuen Versionen von Ubuntu ist das behoben, aber ein "schneller Hirsch" ist das Ding nicht. Zum surfen und für den Mailverkehr reichts.

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Von abcDEF am Sa, 10. August 2019 um 13:18 #

Hauptsächlich von seriöseren Anbietern wie LapStore, Harlander, ITSCO usw.
Wenn man schon immer mal eine Workstation mit 64 GB RAM für 700 € haben wollte, wüsste ich nicht, wie es sonst gehen sollte.

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Von Funker Hornsby am Sa, 10. August 2019 um 16:01 #

Das war schon 2x eine komplette Enttäuschung.

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    Von Klappstulle am Sa, 10. August 2019 um 17:46 #

    So begrüßenswert das Angebot von vorkonfigurierten Linux Computern auch ist, wenn die Qualität nicht stimmt schafft es Frust.
    Zwischen dem von mir vor ca. 3 Jahren gekauften Tuxedo Book und einem kurze Zeit später gekauften Carbon X1 in ähnlicher Preislage klaffen ganze Galaxien Unterschied, wenn ich z.B. nur die Tastatur betrachte.

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    Von Bastl Wastl am Sa, 10. August 2019 um 22:38 #

    Wollte mich bei dieser Firma gerade mal etwas umschauen - geht nicht:

    ACHTUNG: Zur Nutzung unseres Shops müssen Sie zwingend JavaScript aktivieren und Script-Blocker deaktivieren!
    Vielen Dank für Ihr Verständnis!

    Nö, dafür habe ich nun wirklich keins!

    • 1
      Von Falk am Mo, 12. August 2019 um 10:14 #

      Willkommen im 21. Jahrhundert. Du wirst wahrscheinlich auch keinen neuen Computer benötigen, weil in den 90ern deine 1 GB Ram reiner Luxus gewesen sind. ;-)

      Das ist eine moderne Webseite, die teilweise als Single Page Application daher kommt und das ist gut so. Du könntest beispielsweise, sofern du Javascript anschalten würdest, live in den Angeboten Filter setzen. Und wenn du einen Computer konfigurierst, bekommst du immer angezeigt, was das nun kosten würde. So muss das sein. Das gute ist eben bei Tuxdeo, dass du deine zukünftige Hardware in einem sehr weiten Rahmen selbst konfigurieren kannst.

      Meine Erfahrungen mit Tuxedo:
      Ich hatte 2014 ein Gerät gekauft. 16 GB Ram, 1 TB SSD, i7-Stromsparprozessor (damals 37W) und Intel-Grafik. Ein Tuxedo BS 1503 für 1684 Euro mit verlängerter Garantie. Gleich am Anfang machte der Lüfter Geräusche. Das legte sich aber und über viele Jahre blieb er ruhig. Das Plasik-Gehäuse war nur auf dem 2. Blick als soches zu erkennen - ich zumindest empfand es als gelungen. Die Tastatur konnte mit Thinkpad-Tastaturen nicht mithalten, aber das Problem haben auch andere Mitbewerber. Linux lief darauf immer absolut problemfrei. Das IPS-Display war Spitzenklasse. In dunklen Umgebungen musste man aufpassen, dass man sich nicht blendet. Dafür kann man auch noch mitten im Sommer auf dem Balkon arbeiten. Da gibt es absolut nichts zu meckern.

      Für ein 5 Jahre altes Laptop ist der Akku immer noch gut. 2017 fing der Lüfter wieder an, Geräusche zu machen. Bevor ich daran rumschrauben wollte und den Lüfter tauschen wollte (ist bis heute nicht geschehen), wollte ich allerdings eine neues Laptop anschaffen. Der Prozessorlüfter ist doch etwas anderes als mal eben eine Festplatte aufzurüsten.

      Wegen der Tastatur und weil es zu diesem Zeitpunkt in 2017 keine UHD-Displays gab, habe ich mich für ein Lenovo P70 entschieden. Das war das erste Mal, dass ich mich mit UEFI auseinander setzen musste. Bei diesem Laptop war die Linux-Installation komplett anders. Mit diesem Laptop verbrauchte ich sehr viel Zeit und bekam vor allem die Grafikausgabe erst Jahre später halbwegs in den Griff. Ich benutze den Nouveau-Treiber, weil der propritäre auf meiner Hardware immer wieder abstürzt.

      Dafür gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder wird meine Quadro M4000M nicht richtig unterstützt oder sie ist kaputt. Dummerweise ist es aber Lenovo und nicht Tuxedo - hier wird nicht garantiert, dass Linux läuft. Ein Linux-Test-Iso gibt es zwar sogar, aber das stürzt beim Start einfach ab. Tauschen kann ich die Thinkpad-Grafikkarte zwar theoretisch sogar selbst. Das geht rein mechanisch. Aber die neue Grafikkarte muss auf der Whitelist von Lenovo stehen. Das heißt, die Hardware ist durch das Bios verdongelt.

      Deshalb kann ich nur sagen, dass ich die schlechten Erfahrungen nicht teilen kann. Die Tastatur kann mit Thinkpad-Tastaturen nicht mithalten. Aber das können beispielsweise Apple-Tastaturen auch nicht. Und man kann bei Tuxedo die Rechner so hochrüsten, dass sie schneller sind als die teurem Macbook Pros. Und es ist nichts verlötet oder verdongelt. Man kann ein Tuxdeo auch später noch aufrüsten.

      Individuell zusammen gestellte Rechner waren schon immer leicht teurer als Rechner von der Stange.

      PS:
      Und klar - ein Lenovo X1 ist schon etwas besonderes. Sehr klein und gut verarbeitet (auch wenn es im Netz auch andere Erfahrungen dazu gibt).

      Aber im Gegensatz zu Tuxedos ist ein X1 genau das, was es ist - und das für immer. Also aktuell auf dem Gebrauchtmarkt maximal 16 GB Ram und normalerweise keine SSD mit mehr als 512 GB. Und das wird man wohl auch nie ändern können (bei den SSDs bin ich mir nicht ganz sicher).

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        Von Klappstulle am Mo, 12. August 2019 um 15:31 #

        Mein Carbon 4.Gen läuft seit einigen Wochen mit einer FireCuda 510, 2 TB.
        Der Akku hält, trotz fast 3 Jahren täglicher Nutzung immer noch gut 8 Stunden.
        Der 1. Akku in dem Tuxedo Book war schon nach etwa 2 Jahren fertig. Und Tuxedo selbst konnten keinen Ersatz liefern.
        Der Nachnutzer hat sich dann glaube ich einen in China besorgen müssen.

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Von Holla die Waldfee am Sa, 10. August 2019 um 21:21 #

In den letzten Jahren nur noch vom Refurbisher meines Vertrauens.

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Von mw am Mo, 12. August 2019 um 07:24 #

In Elektronikmärkten auf gar keinen Fall. Da gibt es nur ignorante Deppen als Personal und schrottige Hardware zu überhöhten Preisen. Dann lieber im Computerfachhandel, in BaWü sind wir mit arlt.com ganz gut aufgestellt, aber es gibt auch kleiner wie kalisch.com. Meine privaten Geräte sind alle gebraucht und von https://www.recycle-it.de/. Neue Festplatte/SSD, mehr RAM und Du hast eine super Maschine für die nächsten 5 Jahre.

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    Von Ghul am Di, 13. August 2019 um 00:45 #

    Arlt ist, neben Mindfactory und csv-direct einer der schlechtesten Shops den ich kenne. Ständig gibt's Schwierigkeiten, wenn man etwas, das man im Laden gekauft hat, umtauschen will, sei es nur was banales wie ein Adapter.
    Der Umtausch wird grundsätzlich verweigert, da fehlt jedwede Kulanz und Einsicht, dass guter Umgang mit den Kunden auch später den Kunden noch zu einem bringen könnte.

    Und dann der inzwischen rechtswidrige Versuch, bei einer Online Bestellung und Anlieferung im Shop kein 14 tägiges Rückgabegerecht gewähren zu wollen. Das wurde zwar inzwischen, wie ich bereits erwähnte, rechtlich verboten, aber versucht hat das Arlt trotzdem.

    Ich möchte als Kunde nicht nur Einkaufen, sondern dann, wenn es mit dem Produkt Schwierigkeiten gibt, auch eine Lösung mit dem Händler, die für beide Seiten verträglich ist. Bei Arlt bekomme ich das nicht.

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Von polix am Mo, 12. August 2019 um 08:37 #

Falls jemand diesen Geschäft für wiederaufbereitete Hardware noch nicht kennt: sehr gute Qualität und günstige Preise. Kann auch in NRW, in Münster abgeholt werden. Damit spart man sich, wenn es nahe des Wohnortes ist die Versandkosten.

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    Von Falk am Mo, 12. August 2019 um 16:31 #

    Da kann man aber auch andere Erfahrungen machen. Sofern man Thinkpads kaufen möchte: z.B. Luxnote-Hannover ist zwar etwas teurer, aber wohl auch etwas Qualitätsbewusster - auch wenn die Bewertung bei trustedshops.de sogar etwas geringer als bei Lapstore ist. Ich habe bei beiden schon einiges gekauft.

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Von beccon am Mo, 12. August 2019 um 15:13 #

... weil garantiert Linux - freundlich

... und bei Alza weil ich da mit Bitcoins bezahlen kann :-)

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