Login
Newsletter

Thema: Wann haben Sie Ihr Desktopsystem installiert?

81 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Anonymous am Fr, 16. August 2019 um 14:28 #

Die 64-bit-Version "meiner" Slackware habe ich letztes Jahr "installiert", aber zu großen Teilen die Paketauswahl bei der 32bit-Version abgeguckt und die Konfigurationsdateien auch von dort herüberkopiert.

Die 32bit-Variante ist noch vorhanden, und die hatte ich beim Wechsel 12.2 -> 13 komplett installiert, weil die den Wechsel von KDE3 zu KDE4 vornahm und die Änderungen mir ziemlich groß erschienen. Das müsste also knapp 10 Jahre her sein; danach erfolgten nur noch Upgrades bis auf 14.2.

Die Hardware ist allerdings nicht die gleiche geblieben; die hat zwei mal gewechselt, aber ich habe den ganzen Rotz einfach auf die neue Platte kopiert, wo er dann brav weiter lief....

1
Von Ghul am Fr, 16. August 2019 um 14:47 #

Das läuft hier seit 2014.

Grund war allerdings eine neue SSD, ansonsten würde das Datum noch weiter zurück liegen.

Meine Linux Installation ist neurer.

  • 1
    Von Nö am Fr, 16. August 2019 um 16:17 #

    Der Laptop meiner Freundin läuft seit 2010 mit der gleichen Windows 7-Installation (trotz Wechsel auf SSD, Clonezilla hat alles auf die SSD geschrieben, danach noch ein paar SSD-bezogene Einstellungen geändert, fertig).
    Wenn er dieses Jahr noch überlebt (wonach es aussieht) wird ein Wechsel fällig, ich werde versuchen, ihr ein Linux anzubieten statt Windows 10.

    Meine Linux-Installation ist viel jünger (aktuell nur ein paar Monate) denn ehrlich gesagt: Auch wenn man es nicht müsste, mag ich "frische" Installationen, ich habe aber auch keine sehr spezifischen Einstellungen, die ich nach der Installation vornehmen müsste. Die Daten und die Einstellungen für Programme liegen ja alle in /home und sind daher extrem einfach zu migrieren.

    • 0
      Von niesnutzer am Sa, 17. August 2019 um 15:53 #

      Meine Linux-Installation ist viel jünger (aktuell nur ein paar Monate) denn ehrlich gesagt: Auch wenn man es nicht müsste, mag ich "frische" Installationen, ich habe aber auch keine sehr spezifischen Einstellungen, die ich nach der Installation vornehmen müsste. Die Daten und die Einstellungen für Programme liegen ja alle in /home und sind daher extrem einfach zu migrieren.
      Tatsächlich sind Systemmigrationen unter Linux (auf eine andere HDD o.ä.) ziemlich einfach.
      Mein System ist seit der originalen Installation inzwischen glaube ich 3-mal umgezogen (neue HDD, SSD etc.).

      Tatsächlich wurde inzwischen praktisch die komplette Hardware einmal durchgetauscht.
      Linux ist da dank der vielen integrierten Treiber (und ggf. Live CDs) wesentlich dankbarer als Windows.
      Wobei dank AHCI und standardisierter USB Treiber Systemmigrationen auch unter Windows inzwischen deutlich einfacher sind.

      0
      Von Linux-Installation viel jünger am So, 18. August 2019 um 11:24 #

      > .. denn ehrlich gesagt: Auch wenn man es nicht müsste, mag ich "frische" Installationen ..

      Mit den heutigen Methoden und Installern, egal ob Live-Distri oder nicht, auch kein Problem.


      > .. ich habe aber auch keine sehr spezifischen Einstellungen, die ich nach der Installation vornehmen müsste.

      Abgesehen von der Desktop-Konfiguration (und bei einzelnen Applikationen) geht mir das genauso. Ich suche mir meine Distris danach aus, was mir am wenigsten Arbeit macht. Also am System also solches.

      Dass ich mir gerne mein System für meinen Workflow optimiere, ist noch eine andere Sache. Da, so denke ich, bin ich wohl eher eine Ausnahme. Ich kenne soviele Leute, die Linux nutzen, sich aber sagen "Terminal ist mir zuviel". Einer meine Freunde wollte vor vielen Jahren einfach Windows loswerden, und dem reicht bis heute Linux Mint MATE. Und der ist total glücklich damit. Mittlerweile installiert er sich alle zwei bis drei Jahre sein Linux Mint selber. Darüber bin ich wiederum "sehr glücklich" :-)

0
Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 15:19 #

.. im Juni 2019. Meist im zweiten Quartal, also nach April. Eigentlich reicht alle zwei Jahre, oder sogar drei. Aber im Regelfall habe ich Spaß daran, mir das System bei auftretenden Neuerungen neu aufzusetzen. Das ist auch ganz einfach, weil ich einerseits nach Aufgaben getrennte Partitionen habe, die ich nur neu einbinden muss ohne große Datenmengen umkopieren zu müssen, und andererseits für vielfältige Aufgaben (also auch zur Neuaufsetzung eines Systems) Skripte aus Jahrzehnten der Beschäftigung damit habe. Im Regelfall steckt in den Skripten das ganze Know-How, das ich mir erarbeitet habe. Ich rechne zehn Minuten Grund-Installation, zehn Minuten ein paar erste Handgriffe, dann eine Phase die ich "post-Installation" nenne (von Hand/Skripte). Dann ist die erste Stunde rum. Die zweite Stunde bestimmte Aktualisierungen und Installation von weiteren Applikationen. Ich pflege ein paar Skripte, um so viel wie möglich zu automatisieren.

Also gute zwei Stunden. Ca. einmal im Jahr. Einen Sonntag Nachmittag oder so. Dank funktionierendem Paket-Management. Das ist der eigentliche Grund, Ubuntu zu nutzen, dass ich behandele als sei es Debian. Mit apt-get, dpkg und apt-cache. Plus eigener Skripte.

0
Von niesnutzer am Fr, 16. August 2019 um 15:28 #

Weiß nicht mehr genau, aber dürfte jetzt so 9-10 Jahre her sein.
Läuft wie geschmiert. :)

Ist aber auch Rolling Release (Exherbo in meinem Fall), so dass es nur selten größere Upgrades gibt.

0
Von Max Maier am Fr, 16. August 2019 um 15:55 #

ist das denn, jahrelang an einer Installation festzuhalten

aber "leider" habe ich vor ein paar Monaten ein neues Notebook erhalten, da musste ich nun mal eine neue Installation darauf bringen.

  • 1
    Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 17:08 #

    Wenn ein User damit auskommt, ist es doch gut. CentOS garantiert zehn Jahre Support, Ubuntu mittlerweile bis zu fünf Jahre. Linux Mint (ein Jahr am Markt) hat sich angepasst und garantiert bis 2023. Siehe hier.

0
Von asdfghjkl am Fr, 16. August 2019 um 16:38 #

Ich benutze Debian. Wenn ich auf eine neue Version wechsle, mache ich gewöhnlich eine Neuinstallation. Ich mag das, denn damit sorge ich auch immer dafür, dass nichts zugemüllt wird. Ich muss immer meine Daten organisieren, räume den Datenmüll auf und kann Backups überdenken etc. Das ist für mich sowas wie 2-jährlicher Frühjahrsputz.
Die Neuinstallation ist übrigens immer Debian Testing. Das benutze ich dann, bis es eine Weile Stable ist und das neue Testing wieder stabil erscheint.

  • 0
    Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 17:36 #

    Das würde ich auch gerne machen, und testing nutzen. Aber leider nutze ich sehr gerne den PPA-Mechanismus, weshalb ich sehr gerne ein "debianisiertes" Linux Mint KDE (Ubuntu 18.04) nutze. Da es das jetzt nicht mehr gibt, demnächst KDE neon (auch Ubuntu-Basis). Debian fällt für mich auch deshalb aus, weil mir KDE Plasma in den Repos einfach zu alt ist. Immer wenn stable rauskommt, schaue ich auf die Versions-Nummern der Pakete und denke, dann kann ich auch bei Ubuntu bleiben. Eine reine Rolling Release wie z.B. Arch kommt für mich nicht in Frage. Erstens habe ich mich dazu entschlossen, beim apt-Paketmanagement zu bleiben, zweitens will ich garnicht soviel "Hintergrundrauschen" haben, mit vielen, dauernden, neuen Paketen. Die Erfahrung habe ich schon hinter mir mit Fedora. Jede Nacht 10,20,25 Pakete ist mir zu viel. Debian testing wäre schon gut, geht aber leider nicht. Die Idee mit "2-jährlicher Frühjahrsputz" bewegt mich auch. Guter Gedanke.

    • 0
      Von asdfghjkl am Fr, 16. August 2019 um 17:51 #

      Jo, Debian-KDE ist wohl nicht so toll. Habe ich auch so gehört. Ich benutze XFCE und schau mir gelegentlich LXQt an, daher betrifft mich das nicht (XFCE war unter Debian immer solide). Dass die Debian-Pakete abgehangen sind, stört mich im Allgemeinen nicht so. Wenn ich dringendst was ganz aktuelles brauche, dann schau ich, ob es per flatpak (direkt vom Entwickler) geht. Warum auch nicht, dann muss man halt gelegentlich bei 2 Paketmanagern Updates einspielen. Nur: KDE bekommst du da natürlich nicht :)

      • 0
        Von Bert am So, 18. August 2019 um 10:55 #

        > Debian-KDE ist wohl nicht so toll.

        Es gibt aber eine interessante Lösung. Seit vorgestern auf Basis von Buster raus:
        https://distrowatch.com/table.php?distribution=neptune
        https://neptuneos.com/de/

        Wenn man regelmäßig von dieser Live-Distri installiert
        (und man nicht viel machen will)
        finde ich Neptune eine recht gute Lösung, wenn man Debian nutzen will.

        Ist halt Debian, ein bisschen aufgewertet, aber immer noch Debian.
        Ich finde, Leszek Lesner macht eine sehr gute Arbeit.

      0
      Von asdfghjkl am Fr, 16. August 2019 um 18:05 #

      KDE Neon hört sich übrigens ganz vernünftig an. Die erfinden das Rad nicht neu, sondern konzentrieren sich auf einen Installer und ein KDE-Repository. Ähnliches kenne ich von KXStudio, da gibt es ein Repository für Debian oder Ubuntu mit allem was man zum Musik-Produzieren braucht.

      • 0
        Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 18:37 #

        Und man hat schon innerhalb von KDE neon die Auswahl zwischen "abgehangen" (Plasma LTS) und "rolling desktop release" (User Edition) und etwas testing-artigem (Testing Edition) und etwas sid-artigem (Unstable Edition). Mein Focus liegt auf der LTS, aber die User-Edition läuft parallel zum testen.

    0
    Von asdfghjkl am Fr, 16. August 2019 um 17:37 #

    Ach, und bei der Gelegenheit kann man auch mal schauen, ob man für dies oder das andere Tools verwenden kann, ob es inzwischen hübschere Themes für den Fenster-Manager gibt, ob man andere Fonts möchte etc. Jahrelang auf der gleichen Installation zu sitzen wäre mir auch etwas zu langweilig.

0
Von agent_pumuckl am Fr, 16. August 2019 um 18:22 #

Am 06.10.2012 archlinux installiert und seither alle Änderungen (z. B. Wechsel des Init-Systems von SysV-Init zu systemd oder auch den /usr-Merge) problemlos überstanden...

:-)))

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Aug 2019 um 18:22.
  • 0
    Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 19:34 #

    Das würde mich interessieren: wieviel Arbeit steckte dahinter? Ich stelle mir vor, dass man die eine oder andere config-Datei schon anfassen muss (z.B.)

    Wo ich mich besonders vor scheue, dass es mit zu vielen Paket-Updates einher gehen könnte. Ich erinnere mich an grausame Fedora-Nächte. 20 bis zu 50,60 Pakete jede Nacht.

    • 0
      Von agent_pumuckl am Fr, 16. August 2019 um 19:53 #

      Die Arbeit wegen des Editierens von config-Dateien ist sehr überschaubar: Nach jedem Update prüfe ich mit "pacdiff", ob es config-Dateien gibt, die ich anpassen muss. Tatsächlich sind das im Monat vielleicht ein oder zwei (da ich genau weiß welche Configs ich manuell editiert habe, reicht es mitunter einfach zukünftig die neue Config zu verwenden).

      Wichtiger ist, dass du vor jedem Updates prüfst, ob es "News" gibt, die ggf. vor dem Update einen manuellen Eingriff erfordern: Das ist ca. 2-3 mal pro Jahr der Fall.

      Also insgesamt meiner Meinung nach nicht viel Arbeit - zumindest nicht mehr, als bei "Versionsupgrades" oder Neuinstallationen...

      • 0
        Von Bert am Fr, 16. August 2019 um 20:48 #

        Danke schön. Was meinst Du konkret mit "News"?

        • 0
          Von Tamaskan am Fr, 16. August 2019 um 21:01 #

          https://www.archlinux.org/news/

          Dort wird darauf hingewiesen, wenn man bei einem Update manuell eingreifen muss.

          • 0
            Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:06 #

            Das ging jetzt flott. :-) Habe mir Artix-LxQt-Runit zum Testen auf eine kleine Partition installiert. Von einem alten USB-Stick dauerte das auf eine SATA2-Platte nur vier Minuten. Bootet innerhalb 35 Sekunden, von Festplatte. Das geht so in die Richtung, die ich mir für meinen neuen FHEM-Server wünsche. Dankeschön. :-)

            • 0
              Von Tamaskan am So, 18. August 2019 um 22:44 #

              Super, viel Spaß mit deinem neuen System :-)

              Bitte beachte aber, dass Derivate wie Artix, Manajro etc. nicht von den Arch Linux Entwicklern unterstützt werden können. Es funktionieren auch nicht alle Pakete aus dem AUR, wenn das Derivat andere Versionen der Abhängigkeiten hat.

              Bugs also ausschließlich an den Bugtracker deines Derivats melden und nicht an Arch Linux selbst, das gleiche gilt für das Forum oder das Wiki. Das ist nicht böse gemeint, aber leider versteht nicht jeder, dass sich niemand eine andere Distribution installieren will, um ein Problem nachzuvollziehen.

              • 0
                Von Bert am So, 18. August 2019 um 23:42 #

                Nee, schon erledigt. :-) Mit dieser ersten Erfahrung kommt jetzt "original" Arch auf die Platte. Und dann schau ich mal weiter. Das iso war von 10/2018, und von dort nach heut, also gestern, lief's schon nicht so rund. Am meisten war ich genervt von den Rucklern im Terminal. Das harmonierte alles nicht, also Hardware/Software. Ich habe sowas schon besser gesehen. Aber an Runit bin ich immer noch interessiert. LxQt muss es nicht unbedingt sein. Dann vielleicht i3, aber ich weiss es noch nicht. Wenn ich einen FHEM-Server aufbauen will, brauche ich es nicht wirklich, ich will nur sichergehen, dass die Distri das einwandfrei möglich macht. Also Desktop. Artix lag halt auf dem Weg. Wie sagt man so in Arabien "Wenn Du jedesmal anhältst, wenn ein Hund bellt, dann wirst Du nie am Ziel ankommen." :-) Bellende Hunde beissen zwar nicht, aber lieb muss er sein. :-)

    0
    Von coNP am Mo, 19. August 2019 um 10:14 #

    Mein Arch auf meiner Büro-Workstation läuft erst seit Mitte 2015:

    [2015-06-12 13:01] [PACMAN] Running 'pacman -r /mnt -Sy --cachedir=/mnt/var/cache/pacman/pkg --noconfirm base base-devel'

    0
    Von andyrtr am Mo, 19. August 2019 um 16:15 #

    root@laptop64:/root # head /var/log/pacman.log
    [2007-07-07 12:29] Synchronisiere Paketlisten
    [2007-07-07 12:30] Starte komplette Systemaktualisierung
    [2007-07-07 12:30] Warnung: Es existiert kein /var/cache/pacman/pkg/ Puffer. Erstelle...
    [2007-07-07 12:30] libarchive (1.3.1-2 -> 2.2.3-2) aktualisiert

    Das waren damals noch i686 Pakete. Irgendwann das laufende System auf 64bit umgestellt.

    root@workstation64:/root # head /var/log/pacman.log
    [11/28/05 23:54] synchronizing package lists
    [11/28/05 23:59] synchronizing package lists
    [11/28/05 23:59] synchronizing package lists
    [11/28/05 23:59] starting full system upgrade
    [11/29/05 00:06] warning: no /var/cache/pacman/pkg cache exists. creating...

    Der Desktop ist noch älter. Der wurde noch mit einer Gentoo LiveCD mittels chroot installiet. Das war dann der Vorläufer von Arch64. Die Toolchain wurde dann neu anhand BLFS gebaut und die ersten Pakete erstellt. Die erste 64bit Arch ISO wurde auf diesem Desktop dann etwas später erstellt. Seit dem ging es deutlich leichter und die Nutzerzahlen stiegen mit der offiziellen Aufnahme in das Arch Linux Projekt zunehmend an. Ein paar Monate später war der x86_64 Port gleichwertig verfügbar. Das System läuft immer noch nach etlichen Platten und Mainboardwechseln.

    0
    Von Langzeit am Mi, 21. August 2019 um 09:26 #

    Jepp, ich nutze zwar Gentoo, aber dank RollingRelease läuft mein System seit weit mehr als 10Jahren.
    Selbst beim Hardware-Wechsel übernehme ich mein System und führe es weiter. Neues HDD/SSD -> klonen der bestehenden Installation -> fertig!

    Seit dem keine weiteren Probleme mehr - es läuft einfach nur rund =)

0
Von was ist das am Fr, 16. August 2019 um 21:17 #

In diesem Jahr habe ich Windows 10 neu installiert, weil ich auf eine größere SSD gewechselt bin. Dazu habe ich noch Macos neu installiert, weil ich meinen Macbook Pro in Punkt Hardware aufgerüstet habe. Dabei habe ich mitunter die HDD durch eine SSD ausgetauscht. Bei meinem OpenSuSE habe ich von Leap 15.0 auf Leap 15.1 aktualisiert, durch eine Neuinstallation.

Bei Linux mache ich fast immer eine Neuinstallation. Bei den anderen Betriebssystemen mache ich immer einen Upgrade. Mein MacBook Late 2012 habe ich bis ins Jahr 2019 immer aktualisiert und es hat immer funktioniert. Bei Windows habe ich auch von Windows7 auf Windows 10 aktualisiert. Hatte nie Probleme.

0
Von Töppke am Fr, 16. August 2019 um 22:46 #

Das Hauptsystem auf meiner SSD seit etwa ende 2017. Vermutlich November->Januar 2018?? Weiß nicht mehr so genau (Mint 18.2). Die anderen neueren teils "exotischen" Linuxvarianten installiere ich hin und wieder nur aus Neugier auf div. SSDs um sie aus zu probieren. Ich mag keine Virtualisierung.

0
Von Piet.Lu am Sa, 17. August 2019 um 00:38 #

... als Manjaro irgendwas standardmäßig in den ISOs aktivierte, was man selbst natürlich auch genauso gut in bestehenden Installationen hätte aktivieren können,
aber nachdem mein erster Versuch, das zu tun, irgendwie scheiterte, hab ich mir gedacht:
Entweder frickelst du hier noch ne Weile dran rum, oder du nimmst dir die 10 Minuten für ne Neuinstallation.
Die Entscheidung fiel dann auch recht leicht und schnell.

0
Von Potz Blitz am Sa, 17. August 2019 um 09:54 #

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr so genau. Gibt es irgendwo ein Dateidatum, o.ä. welches mir den Zeitpunkt der Erstinstallation (nicht die Upgrades) liefert?

  • 1
    Von Installationsdatum des Systems am Sa, 17. August 2019 um 13:55 #

    Die meisten Ansätze, das Installationsdatum des Systems herauszufinden, zielen darauf ab, das Erstellungsdatum des Dateisystems zu ermitteln:

    Für ext-Dateisysteme:

    # tune2fs -l /dev/sdXy | grep 'Filesystem created:'

    (Xy durch die Partition ersetzen, auf der dein Wurzeldateisystem liegt)

    Speziell für archlinux:

    $ head -n1 /var/log/pacman.log

    Für rpm-basierte Systeme:

    # rpm -qi basesystem | grep 'Install'

    • 0
      Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:29 #

      Bei einer Neu-Installation wird im Regelfall das /etc/-Verzeichnis neu angelegt. Und zwar gleich am Anfang. Dieses Datum findet man aber nur mit "Trick" heraus. So geht's

      echo "System installiert: $(debugfs -R "stat " $(cat /etc/mtab | grep "/ ext" | awk '{ print $1 }') | grep crtime: | awk '{ print $8"-"$5"-"$6" "$7 }')"

      Liegt bei mir u.a. in einem langen Skript, das einfach 'vers' heisst. Ergebnis sieht so aus:
      debugfs 1.44.1 (24-Mar-2018)
      System installiert: 2018-Jun-8 09:48:59

      Der Trick ist, mit debugfs mehr zu lesen, als UNIX/Linux eigentlich anzeigt.

      Wenn man die Root-Partition ermittelt (die Klammer, die mit 'cat' beginnt), kann man das über Variable laufen lassen und in einer kleinen IF-Bedingung einbauen; sodass man diesen Einzeiler auf JEDE Partiton anwenden kann, die jemals installiert wurde. Vorausgesetzt, es existiert ein /etc/-Verzeichnis.

      Wenn man die "älteste" Config-Datei heranzieht, kann man auch ermitteln, wie lange die Installations-Zeit war. Wenn zuletzt Grub angelegt wird, schaut man da nochmal nach.

      • 0
        Von Bert am Sa, 17. August 2019 um 14:39 #

        > # tune2fs -l /dev/sdXy | grep 'Filesystem created:'

        Wenn die Partition aber vorher formatiert wurde, stimmt das aber nicht.

        Filesystem created: Fri Jun 8 09:48:56 2018
        Da bei mir nur drei Sekunden dazwischen liegen, stimmt das wohl schon. ;-)

        0
        Von Bert am So, 18. August 2019 um 15:45 #

        Es reicht auch ganz ohne ein Spezial-Wissen ein ls -l /var/log/installer/ (Ubuntu/Mint) (Debian?)
        Dort liegt ein syslog drin, da steht es ganz genau! :-)

        Dann möchte ich eine Korrektur anbringen.

        Mir fällt ein Fehler auf. Beim Schreiben hat der Editor oder Server von pro-linux spitze Klammern herausgefiltert. Bitte spitzeKlammer_Dollar_rundeKlammer selber umsetzen, öffnend natürlich. Das muss auch zwingend für debugfs hintereinander stehen. Und bei 'cut' stehen zwischen -d und -f zwei Leerzeichen, das erste ist als Trennerzeichen gequoted, das hat der Editor verschluckt.

        So gehts korrekt:
        echo "System installiert: $(debugfs -R "stat spitzeKlammer_Dollar_rundeKlammer ls -idb /etc | cut -d\ -f1)>" $(cat /etc/mtab | grep "/ ext" | awk '{ print $1 }') | grep crtime: | awk '{ print $8"-"$5"-"$6" "$7 }')"


        debugfs alleine, nur um 'time' gefiltert:
        debugfs -R "stat spitzeKlammer_Dollar_rundeKlammer ls -idb /etc | cut -d\ -f1)>" /dev/sda1 | grep time

        Ergebnis:
        debugfs 1.44.1 (24-Mar-2018)
        ctime: 0x5d587e45:d9b1a088 -- Sun Aug 18 00:23:01 2019
        atime: 0x5d58a04e:cf88c7b8 -- Sun Aug 18 02:48:14 2019
        mtime: 0x5d587e45:d9b1a088 -- Sun Aug 18 00:23:01 2019
        crtime: 0x5b1a34eb:0f414204 -- Fri Jun 8 09:48:59 2018

        ls zeigt die ctime an, crtime (creation time) wird mit den üblichen Tools nicht angezeigt.

        Es scheint Fälle zu geben, wo dieser Einzeiler mit debugfs nicht funktioniert. Weiss jemand mehr?

        Das Skript mit diesem Einzeiler dient in meinem Skript-Vorrat dazu, zu ermitteln, ob eine Festplatte oder Partition irgendwann mal installiert wurde, wann und mit welchem Betriebssystem. Für mich, und wenn ich mal irgendwo zum Helfen bin, und wissen will was da los ist. Der "Trick" mit tune2fs -l /dev/sd... ist jetzt auch eingebaut. :-) Dankeschön!

      0
      Von Potz Blitz am Sa, 17. August 2019 um 18:02 #

      Danke, das war sehr hilfreich! Funktioniert auch auf allen Rechnern.

    0
    Von haha am Mo, 19. August 2019 um 14:21 #

    ... wenn es so alt ist, nutzt Du bestimmt ext3/4. Das Datum des Ordners lost+found könnte es sein ;-)

0
Von asdfwevys am So, 18. August 2019 um 14:33 #

Meine älteste Linux Installation läuft auf meinem Backup System und ist ein aktualisiertes Ubuntu von 2012.

In der Regel installiere ich meine Systeme aber gerne regelmäßig neu. Die Systeme für den täglichen Gebrauch werden bei mir deshalb selten älter als 2 Jahre. Der Hauptgrund dafür ist die Datenhygiene.
Bei einem typischen Desktop System mit Fedora, Ubuntu, Debian, ... dauert eine Neuinstallation nicht wesentlich länger als ein Upgrade. Das System neu installieren, das Home-Verzeichnis wiederherstellen, Applikationen mit dem Paketmanager installieren. Ich sehe das als Datenhygiene, damit wird man automatisch alten Müll los den man nicht mehr benötigt. Meist stelle ich auch nicht mein gesamtes Home-Verzeichnis wieder her. Stattdessen wird nur gezielt kopiert, was ich noch benötige.

Vergleichbar mit einem Frühjahrsputz, bei welchen man die Couch verschiebt, damit man darunter mal Staubsaugen kann.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten