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Thema: Welcher ist Ihr bevorzugter Webbrowser?

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Von Ralph Miguel Froehlich am Fr, 30. August 2019 um 14:21 #

Firefox mit ein paar Addons. Dann Chromium.

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Von Conian am Fr, 30. August 2019 um 14:52 #

...for President

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Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 15:41 #

Kann ich garnicht so genau sagen. ;-)
Einer ist für "Alles" (Höchste Sicherheit, wahlweise wird NoScript zum Einschalten von JavaScript genutzt).
Einer ist für "Auswahl" (wo ich mir relativ sicher bin, einzelne Seiten betrachte, meist Downloads von Webseiten mache, und JavaScript eingeschaltet ist).
Einer ist fürs Banking und Online-Einkäufe.
Einer ist für ftp (nein zwei, wenn ich Konqueror mitzähle).
Einer ist fürs MicroBlogging, wo ich meine Seiten drin betrachte, bevor sie über ssh hochgeladen werden.

In der Quantität ist aber der Erste (Firefox) derjenige, der am meisten benutzt wird.

Also sechs Browser sind schon okay. ;-) Ich benutze ja auch schließlich neun Schreibwerkzeuge ohne Emacs, zehn mit nano, und sechs Audioplayer, und vier Videoplayer, und vier Dateimanager einschl. mc (den ich auf less und nano umgestellt habe).

Immer das, was gerade am besten geht.

Also mehrere Programme zu einem Thema ist bei mir "normal". Ich würde mich da nicht festlegen wollen, was "bevorzugt" sei; das hängt von der Aufgabe ab. Emacs war bei mir aussortiert worden, als ich mich auf ein MicroBlogging-Konzept festlegte. Nur von der Festplatte löschen mochte ich ihn noch nicht.

Da ist er nicht allein. Z.B. gibts auch noch zwei Text-Browser, die ich in der Konsole nutzen könnte. kommt aber sehr selten vor. Ist aber schön zu wissen, dass ich noch Reserven habe, wenn es mal eng wird. ;-) Z.B. wenn man im mc ist und einen HTML-Text auf der Festplatte begucken will. Kommt aber sehr selten vor. In Bezug auf mc ist dann links bevorzugt. :-)

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    Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 16:06 #

    Wenn alle meine fünf Schraubenzieher irgendwie verrostet und dollgedreht wären, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, kreativ zu kombinieren.

    Jedes dieser neun Schreibwerkzeuge und jedes dieser sechs Audioplayer müsste sich halt nur eigentlich die Frage gefallenlassen, warum es die anderen acht/fünf Anwendungsfälle so schlecht abdeckt.

    Ich hasse sowas ja wie die Pest... Aber gerade bei Mediaplayern kenne ich das Phänomen (würde es nur weniger begeistert umschreiben)... Ich habe auch drölf Stück, und obwohl sie alle einfach nur schlecht sind, gibt es immer einen, der unter knirschen und ächzen dann ungefähr das tut, was ich haben wollte...

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      Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 16:34 #

      [..] Anwendungsfälle so schlecht abdeckt.

      Das ist halt Open Source. Jeder Programmierer erarbeitet sich das aus seinem Blickwinkel, und jedes Programm wird anders. Für mich als Anwender heisst dass: Cherry Picking. Ich nehme mir die Anwendungen, die ich für meine verschiedenen Anwendungs-Lösungen gut gebrauchen kann. Bis man da ist, ist das allerdings ein langer Weg. Aber der Vorteil ist: wenn eine Anwendung ausfällt, habe ich noch drei bis neun andere Möglichkeiten. Wenn ich mich selbst darauf trainiert habe, kommt mir das wie der Normalfall vor. Das finde ich weitaus besser, als eine Anwendung zu nutzen um mich dann dauernd aufzuregen, dass das ein oder andere nicht funktioniert.

      Beispiel: Mit Audacious finde ich das Abspielen ganzer Ordner super. Aber wenn ich abends über eine Liste gemütlich Musik hören möchte, dann nehme ich halt den Rhythmbox, weil der für meine Zwecke am besten mit Listen umgehen kann. Genauso ist das halt mit voreingestellten Browsern. Entweder ich fahre höchste Sicherheit (wo im Hintergrund nicht so viel passiert), oder einen, in dem meine Telebanking-Angelegenheiten am Besten hinterlegt sind. Das ist nur ein anderes Fenster. Ein anderer Menüpunkt. Ein anderer Mausklick.

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        Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 16:47 #

        Jaja, ich verstehe deinen Ansatz schon. Ich weiß auch, wo er herkommt, und ich kenne ihn gelegentlich auch aus eigenen Erfahrungen. Und ja: Ich halte es auch für die beste existierende Lösung an vielen Stellen im FOSS-Ökosystem (sprich: die einzige Lösung).

        Aber toll fand ich es nie. Viel lieber wäre mir ein Tool, was so zuende gedacht ist, dass es alle anderen acht Tools ersetzt - und zwar ohne faule Kompromisse.

        20 Desktopumgebungen, die alle in jeweils anderen Aspekten fürchterlich wurstig sind, als "Vielfalt" zu bewerben, ist schon ein bisschen sehr einfach....

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          Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 17:18 #

          Nee, das musst Du anders sehen. Jeder Desktop ist nur ein Angebot, genauso wie es jeder Open-Source-Browser ist.

          Beispielsweise habe ich mir in der Vergangenheit Linux Mint KDE genommen, das solange bearbeitet, dass es näher an Kubuntu liegt, aber mit einer Desktop-Gestaltung eingerichtet, was eher eine Mischung aus MacOS (oben) und Windows (untere Kontroll-Leiste) ist. Also am Ende weder Linux Mint noch Kubuntu ist. Ich nehme halt das Angebot wahr, soviel in die Bitkiste zu greifen, bis ich ein Look&Feel erreiche, dass meinem Workflow (entstanden in 35 Jahren Computerei) entspricht. Das ist das, was ich an anderer Stelle beschrieben habe "einmal im Jahr zwei Stunden" Zeit nehmen, sich das sauber einzurichten. So wie es mir gefällt.

          Ein (Software-)Tool zuende gedacht gibt es nicht. Wirklich nicht. Software ist ein lebendes Produkt. Entweder veraltet oder voller Fehler. Der Mittelweg zwischen beiden Extremen ist die Lösung.

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            Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 17:50 #

            Jetzt vermischt du ja Dinge. Ich finde es super, wenn Dinge konfigurierbar sind. Ich finde es weniger gut, wenn der Autor einfach sinnvolle Entscheidungen nicht trifft und per Schalter an den User auslagert. Aber das ist eine andere Sache. Konfigurierbarkeit ist erstmal fein...

            Und wenn du deinen Desktop so gestaltet bekommst, dass er eine Mischung aus MacOS, Windows und KDE (was wiederum heute imho eine Mischung aus MacOS und Android ist) ist das erstmal schön.

            Aber das ist relativ unabhängig von der Ausgangsfrage. Wenn zwei versch. Mediaplayer wirklich grundlegend andere Einsatzzwecke haben. Okay. Aber für zehn versch. Texteditoren fällt mir kein plausibler Grund ein, außer dass allen zehn irgendwas fehlt.

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              Von A am Fr, 30. August 2019 um 18:30 #

              Ich spring mal dazwischen.

              Editoren haben eine große Vielfalt, aber letztenendes sind es doch mehr IDE's auf die man zurückgreift und der einfachhalber Editor nennt.
              So kann mein Notepad zwar Text darstellen, doch der Notepad++ wiederum auch noch in Farbe und Form.
              Was aber wenn ich meinen Code mit mehr Fingerschnippen bearbeiten will? Dann nehme ich doch den VSCode, erhöhte Ladezeit aber mehr Umfang.
              Wenn ich dann aber doch mal wieder richtig basteln will kommt die echte IDE zum Einsatz. Siehe da, schon habe ich 4 Editoren.

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              Von Bert am So, 1. September 2019 um 15:33 #

              Ich habe gerade einen Text geschrieben, dem ich einem Redakteur dessen Interview ich vor ein paar Tagen gesehen habe, zuschicken wollte. Den Text habe ich im Editor meines Email-Programmes verfasst, bzw. angefangen. Nachdem der Text etwas länger wurde, habe ich den Text in meinen Lieblings-Editor für Texte und Notizen kopiert. Den habe ich nämlich so eingestellt, dass man die Texte gut lesen und bearbeiten kann, z.B. mit etwas größerem Schriftbild. Hier habe ich den Text nochmal durchgelesen und auf Rechtschreibung und Satzbau überprüft. Wenn ich gewollt hätte, würde ich den Text von da aus in Libreoffice kopieren, um einen gestalteten Text und ggf. ein PDF daraus zu machen. Das wäre dann schon "Editor" Nr. 3. Für die eigene Archivierung passiert das schon mal öfters.

              Ich will damit nur sagen, dass das "springen" zwischen Programmen für mich völlig normal ist, immer entlang der Maßgabe, dass ich einen Text gut lesen und schreiben kann. Den Text sozusagen "von Anfang an" in Libreoffice zu schreiben ist aus zweierlei Gründen ungünstig. Erstens braucht Libreoffice auf meiner schnellen Maschine immerhin noch eine halbe Minute, bis es offen ist, und mein Mailer ist auf einem virtuellen Desktop immer offen. Und zweitens betreibe ich die Archivierung von kurzen Texten, mindestens für eine Übergangsphase, immer über mein Mailprogramm; das speichert per IMAP auf meinem NAS. Damit kann ich also sofort loslegen und einen kurzen Gedankengang sofort niederschreiben, bevor der Gedanke verloren geht. Außerdem werden unbearbeitete oder unvollständige Textbausteine mit .txt-Endung auf dem Desktop grundsätzlich per Editor geöffnet, wenn ich einen Doppelklick darauf mache. Das dauert keine Sekunde, bis ich den Text sehe und bearbeiten kann. Solche Verhältnisse in meinem System kann ich sehr gut einstellen, über KDE Plasma. Und ich bin ständig dabei, irgend etwas meinem Workflow anzupassen. Über Systemeinstellungen bis zur Erstellung eigener Skripte.

              Und dabei spreche ich nur die Gruppe von Texten an, also Notizen bis HowTo's. Fürs Coden benutze ich eine viel weitergehende Struktur. Beispielsweise habe ich mir Sublime Text fürs Programmieren in Ruby so eingestellt, dass ich das gut lesen und debuggen kann. Dafür ist Sublime mittlerweile mein Lieblings-Editor. Das Gegenstück am unteren Ende ist KWrite. Bei dem schätze ich z.B., dass ich ohne große Aufwendungen Dokumente für alle drei Systeme (Windows/Mac/Linux) abspeichern kann, wegen der Unterschiede am Zeilenende. Usw. So hat jeder Editor seine Merkmale und Fähigkeiten.

              So hat dann jeder seine Vorlieben. Die Einen mögens schlicht, die Anderen können garnicht genug von guten Anpassungen bekommen. :-)

              So eben auch beim Browser. Den Browser den Gegebenheiten anzupassen und diese Browser wechelseitig zu benutzen, geht genauso in Fleisch und Blut über. Am Anfang ist es immer ein bisschen Arbeit, aber dann geht's. Ich arbeite jetzt seit 2001 immer mehr und seit ein paar Jahren fast ausschließlich mit Open Source. Und das sitzt dann einfach so drin, nicht nur mal etwas anderes zu probieren, sondern alle Möglichkeiten auszunutzen.

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    Von Ghul am Fr, 30. August 2019 um 16:08 #

    So eine Unterscheidung wäre auf Betriebssystemebene sinnvoller.

    Online Banking -> OpenBSD
    Arbeit -> Linux
    Spielen -> Windows

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      Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 17:00 #

      Wenn man den Aufwand nicht scheut, könnte man das "zweite System" natürlich in eine virtuelle Umgebung setzen. Auch für den Browser selbst, um die (möglichen) Zugriffe auf den heimischen PC kleinzuhalten.

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      Von NoiNoi am Sa, 31. August 2019 um 21:21 #

      Wozu? Geht doch alles prima mit Linux ;P

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Von Töppke am Fr, 30. August 2019 um 16:22 #

Pale Moon/Firefox, was denn sonst.
Alles andere ist mir zu umständlich/unübersichlich.

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Von was ist das am Fr, 30. August 2019 um 18:27 #

Viele Jahre meist Firefox, oder einen Webbrowser welches das Betriebssystem lieferte. Unter Windows war es Edge und Macos war es Safari. Seit dem Microsoft dann ihre Engine auf Eis gelegt hatte und nun auf Chromium setzt, bin ich auf Chrome gewechselt.

Heute wird meist auf Chrome entwickelt und bis auf Firefox gibt es keinen weiteren Webengine Entwickler mehr. Alles ist Chromium

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    Von Anon Y. Mouse am Sa, 31. August 2019 um 11:40 #

    Dieses auf Chrome entwickeln ist mal noch der Untergang der Welt. Wie oft muss ich für eine drecksseite chrome öffnen, fast so übel wir früher runs best on ie6...

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      Von was ist das am So, 1. September 2019 um 19:29 #

      Kannst halt nichts machen. Die Nutzer entscheiden und wenn du sie erreichen sollst, musst du dafür Software schreiben, was die nutzen. Etwas gutes hat es aber auch, man muss nicht mehr andere Browser testen und damit sinkt gewisser Aufwand und damit Kosten.

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        Von mw am Mo, 2. September 2019 um 07:37 #

        Oder vlt. doch die Entwickler? Egal. Jedenfalls gibt es keine homogene Nutzergemeinschaft. Es entscheiden halt immer die kommerziellen Interessen oder eben die Anwendungen wo Nutzer mit Werbung bespielt werden. Dass es abseits dieses furchtbaren Mainstreams auch noch valide andere Anwendungen und Nutzergemeinden gibt, wird freundlich ignoriert. Erstens ist den Entwicklern der Aufwand zu groß ggf. Schalter zur Konfiguration einzubauen und diese auch nutzbar zu dokumentieren und zweitens können diese Nutzer ihre Anforderungen nirgendwo einbringen.

        Im kommerziellen Geschäft findet sich häufig ein Unternehmen, daß die Marktlücke im Schatten des Mainstreams nutzt und Produkte für bestimmte Nutzergruppen anbietet. Die sind dann auch gerne bereit für die Werkzeuge, welche ihnen wirkliche Produktivität verschaffen, Geld auszugeben. Das funktioniert im OSS Umfeld leider nicht.

        Deshalb bleibt nur der Umgang mit mehreren halbgaren Werkzeugen, je nach Problem, und der Anstrengung diese aufwendig so zu konfigureren, daß sie in den eigenen Workflow passen. Das gelingt mit OSS Tools allerdings deutlich besser als z. B. mit Tools von Microsoft oder deren Umfeld.

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          Von was ist das am Mo, 2. September 2019 um 21:53 #

          Oder vlt. doch die Entwickler? Egal. Jedenfalls gibt es keine homogene Nutzergemeinschaft. Es entscheiden halt immer die kommerziellen Interessen oder eben die Anwendungen wo Nutzer mit Werbung bespielt werden. Dass es abseits dieses furchtbaren Mainstreams auch noch valide andere Anwendungen und Nutzergemeinden gibt, wird freundlich ignoriert.

          Naja, es wird auch so etwas wie Marktanalyse betrieben und ihre Nutzergemeinde analysiert. Das minimiert die Chancen das ein Produkt zum Cash-Grab mutiert.

          Erstens ist den Entwicklern der Aufwand zu groß ggf. Schalter zur Konfiguration einzubauen und diese auch nutzbar zu dokumentieren und zweitens können diese Nutzer ihre Anforderungen nirgendwo einbringen.

          Was diese These somit beantworten wäre.

          Im kommerziellen Geschäft findet sich häufig ein Unternehmen, daß die Marktlücke im Schatten des Mainstreams nutzt und Produkte für bestimmte Nutzergruppen anbietet. Die sind dann auch gerne bereit für die Werkzeuge, welche ihnen wirkliche Produktivität verschaffen, Geld auszugeben.

          Das stimmt. Allerdings ist nicht Software die Ware, sondern die Zeit. Wenn du das verstehst, kannst du "einfacher" wirtschaftliche Produkte erfolgreich produzieren und vermarkten.

          Das funktioniert im OSS Umfeld leider nicht.

          Doch, es funktioniert. Aber auch hier ist nicht der häusliche Anwender das Ziel. Gerade Microsoft bietet ein ERP an, wo der Kunde Software samt Code bekommt. Um dieses ERP, gibt es zig tausend Firmen, zu einem Netzwerk der Microsoft Partner geschnürt, die sich allein um dieses ERP kümmert. Falls der Kunde mit einem Partner nicht zufrieden ist, kann er sich an den nächsten wenden. Und da fließt richtig Asche.

          Als ich das gesehen habe, fand ich es echt bemerkenswert. Bis dahin dachte ich, nur RedHat und SuSE würden mit OSS irgendwie Geld machen.

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Von André Ramnitz am Fr, 30. August 2019 um 18:46 #

...in meinem ArchLinux, Firefox sowohl in meinem Fallback-/Produktivsystem Opensuse Tumbleweed, als auch unter Windows (zuhause nur zum Zocken; bzw. beim Arbeitgeber).

qutebrowser ist einfach super für die Verwendung mit einem tiling-wm geeignet. Die diversen pseudo-vim-plugins für Firefox und Chromium haben mich bisher alle nicht überzeugen können. Da die bei mir aber dann eh unter'm stacking-wm laufen und ich von daher eine Hand an der Maus habe, kann ich drüber hinwegsehen.

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Von tronco_flipao am Fr, 30. August 2019 um 19:40 #

Netscape 1.2, Mozilla, Phoenix, Firebird und schliesslich Firefox.

Dazwischen mal für ein paar Wochen mal den IE ausprobiert und prompt einen Virus eingefangen.

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Von kubuntuuser am Fr, 30. August 2019 um 21:07 #

Einerseits erstaunlich! Andererseits auch wieder nicht.

Ich könnte mich fast schon als Fan von Googles Chrome Browser bezeichnen. Auf meinem Kubuntu-Desktop integriert er sich einfach zu gut. Zahlreiche Webanwendungen laufen als eigene Webanwendung auf dem Desktop.

Für mich das Feature schlechthin: Menü > Weitere Tools > Verknüpfung erstellen und dort "In neuem Fenster öffnen". Und schon läuft jede Webanwendung quasi wie ein eigenes Programm. Online-Banking, Web-Kalender, Web-Adressbuch, ERP/CRM-System, Nextcloud-Web-GUI, Hotel-Online-Buchungssysteme. Kompakt und platzsparend. Einfach genial. Von einer Desktop-Anwendung kaum zu unterscheiden! Der Firefox Kiosk-Modus kommt da vom Komfort nicht im Entferntesten heran. Gab es wohl beim Firefox auch mal. Wurde aber wieder entfernt, wenn ich mich richtig erinnere.

Da haben die Google-Programmierer einfach mal etwas richtig Anwenderfreundliches gezaubert. Dazu arbeitet Chrome auch noch richtig schnell. Auch hier war bisher der Firefox immer zweiter Sieger.

Dazu eine hervorragende Plasma-Integration als App nachinstalliert.

Ich kann den Erfolg von Googles Chrome Browser sehr gut nachvollziehen.

Vor 10 Jahren lag der Fuchs mal bei über 60% Marktanteil. Da begann Chrome gerade. Heute liegt er gerade noch bei 26 oder 27 Prozent Marktanteil. Der Chrome bei 45 bis 50%. Ich kann es gut nachvollziehen.

Quelle der Statistik: Link

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Von pointer am Sa, 31. August 2019 um 07:56 #

Ich nutze Firefox als geringeres Übel.

Um Google und alle anderen, die meinen, ohne explizites Einverständnis die Privatsphäre der Menschen verkaufen und zerstören zu dürfen, mache ich einen großen Bogen - soweit überhaupt noch möglich.

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    Von Anonymous am Sa, 31. August 2019 um 09:47 #

    Ja, das sehe und handhabe ich auch so.

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      Von Big_M am Sa, 31. August 2019 um 12:44 #

      Ich auch. Nutze sowohl unter Linux wie unter Windows mittlerweile wieder nur noch Firefox. Ich finde aber besonders der große Rückgang der Verbreitung von Firefox sehr besorgniserregend, und ehrlich gesagt auch ein wenig unverständlich. Unter Linux kann ich es zum Teil noch verstehen, da Firefox während einigen Jahren schlicht wesentlich langsamer als Chromium war, aber das ist eigentlich seit Firefox Quantum Geschichte. Die aktuelle Version ist richtig gut, und recht schnell. Als Suchmaschine kommt zZ DuckDuckGo für 90% der Suchanfragen und Standardsuchmaschine zum Einsatz. Ich glaube das einzige Google Produkt das ich momentan viel nutze ist mangels Alternativen youtube.

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Von Hallo aus Hamburg am Sa, 31. August 2019 um 22:34 #

Mein bevorzugter Webbrowser...

* ist quelloffen
* in C geschrieben
* unterstützt ausschließlich HTML (bis 4.01), XHTML und CSS
* ist weitgehend konfigurierbar per Textdatei
* Konfiguration in JSON, TOML (Voreinstellung), YAML oder XML oder einfach über grafisches Frontend mögl.
* kann mit verschiedenen GUIs benutzt werden
* bietet Tabs
* kann sich 10 Lesezeichen merken (Für den Rest wird eine unabhängige Lesezeichenverwaltung empfohlen.)
* telefoniert nicht während der Arbeit
* verbraucht keine Systemressourcen (hohe Priorität)
* ist bestens dokumentiert (man page)
* läuft auch unter Solaris (niedrige Priorität)

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Von arnulf am So, 1. September 2019 um 18:56 #

Chromium und absolut zufrieden.

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Von marlor am So, 1. September 2019 um 19:23 #

Der schnellste und stabilste

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Von Schmökern am So, 1. September 2019 um 19:31 #

ist der Qupzilla/Falkon. Den benutze ich aktiv. Früher mit der Prestoengine habe ich den Opera benutzt, seit den 90-ern. Jetzt benutze ich weder Opera noch Vivaldi. Dann für speziellle Seiten nehme ich den dillo oder den w3m. Speziell dann wenn irgendwelche JS Sachen laufen wie auf Golem oder Spiegelonlie, die ein normales lesen der Netzseite verhindern.

Für Tor benutze ich den seamonkey. Firefox nehme ich wirklich nur wenn es nicht anders geht.

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Von blubbermal am So, 1. September 2019 um 19:33 #

Keine wirkliche Bevorzugung.

Firefox kann gut über eine Hintertür Bilder downloaden. Manche Zeitungen stellen FF nicht da, weil diese behaupten ein Werbeblocker wäre eingeschaltet und er hat auf manchen Radio-Seiten Soundprobleme.

Dann greife ich zu Chrome.

Opera hat ein eingebautes VPN ....

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Von savemysaying.de am Mo, 2. September 2019 um 03:50 #

Firefox für den Alltag inkl. auch eigener Websiteentwicklung. Für Letzteres dann zusätzlich als Abschlussprüfung noch den Dillo mit seinem hervorragenden Bug-Meter :)

Mit dessen Verzicht auf Javascript habe ich keine Probleme, leider steckt die Entwicklung schon seit Jahren bei Version 3.0.5 fest. Bißchen was tut sich wohl trotzdem, da beim letzten Debian-Upgrade auf Buster sich doch noch was getan hat, vermutlich Debian-interne Anpassungen?!

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Von donsi am Mo, 2. September 2019 um 08:55 #

Brave. Basiert auf Chrome und blockiert standardmäßig Tracker.

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Von Oiler der Borg am Mo, 2. September 2019 um 09:51 #

seinerzeit zwanzig Jahre mit dem klassischen Opera glücklich gewesen und für Nervseiten einen FF nebenher gehabt... welch seelige Zeiten

die letzten 10 Jahre mainly Fatfox mit stetigen Versuchen zu entkommen 8)

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Von cyberpatrol am Mo, 2. September 2019 um 11:48 #

Auf dem Raspberry Pi 3, meinem Hauptrechner, ganz klar Chromium, weil der wesentlich ressourcenschonender programmiert ist als der Firefox. Chromium läuft da sehr flüssig, der Firefox ist da praktisch nicht zu ertragen.
Auf Android resp. OmniROM Firefox, weil die sich da, was die Ressourcen angeht, nicht viel nehmen (oder mein Smartphone mehr Ressourcen bietet und man den Unterschied deshalb nicht bemerkt) und der Firefox für Android eine bessere Nutzerführung hat als Chromium für Android.

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    Von ehWurst am Mo, 2. September 2019 um 18:09 #

    Noch schöner läuft er auf dem Raspberry Pi 4! :) Wobei ich ihn parallel mit Vivaldi nutze. Letzteren v.a. auch deswegen lieber, da er laufend aktualisiert wird, was man vom Chromium auf dem Raspi ja nicht unbedingt sagen kann.

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    Von biene756 am Di, 3. September 2019 um 15:19 #

    AUf dem RPi3 nutze ich ebenfalls zwangsweise den Chromium, weil die den dort für Raspbian angepasst haben und der HW-Beschleunigung beherscht. Aber wenn ich mir zu Weihnachten den RPi4 gönne, werde ich wohl endlich wieder den Firefox nutzen können. Der sollte im Laufe der Entwicklung immer besser werden, da immer mehr Komponenten in Rust neu geschrieben werden.

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      Von cyberpatrol am Di, 3. September 2019 um 18:40 #

      AUf dem RPi3 nutze ich ebenfalls zwangsweise den Chromium, weil die den dort für Raspbian angepasst haben und der HW-Beschleunigung beherscht.
      Davon merke ich unter Arch Linux ARM aber nicht viel.

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Von theofolk am Mo, 2. September 2019 um 19:37 #

Der einzige, der so vim-ähnlich bedienbar ist, wie es mir passt. vimb ist zu minimalistisch und Firefox hat kein addon mehr, das das Niveau von vimperator/pentadactyl erreicht.

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Von Josef Hahn am Mi, 4. September 2019 um 10:47 #

Wie blöd immer Google/FB hinterherdackeln!!!

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