Login
Newsletter

Thema: Welcher ist Ihr bevorzugter Webbrowser?

19 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 15:41 #

Kann ich garnicht so genau sagen. ;-)
Einer ist für "Alles" (Höchste Sicherheit, wahlweise wird NoScript zum Einschalten von JavaScript genutzt).
Einer ist für "Auswahl" (wo ich mir relativ sicher bin, einzelne Seiten betrachte, meist Downloads von Webseiten mache, und JavaScript eingeschaltet ist).
Einer ist fürs Banking und Online-Einkäufe.
Einer ist für ftp (nein zwei, wenn ich Konqueror mitzähle).
Einer ist fürs MicroBlogging, wo ich meine Seiten drin betrachte, bevor sie über ssh hochgeladen werden.

In der Quantität ist aber der Erste (Firefox) derjenige, der am meisten benutzt wird.

Also sechs Browser sind schon okay. ;-) Ich benutze ja auch schließlich neun Schreibwerkzeuge ohne Emacs, zehn mit nano, und sechs Audioplayer, und vier Videoplayer, und vier Dateimanager einschl. mc (den ich auf less und nano umgestellt habe).

Immer das, was gerade am besten geht.

Also mehrere Programme zu einem Thema ist bei mir "normal". Ich würde mich da nicht festlegen wollen, was "bevorzugt" sei; das hängt von der Aufgabe ab. Emacs war bei mir aussortiert worden, als ich mich auf ein MicroBlogging-Konzept festlegte. Nur von der Festplatte löschen mochte ich ihn noch nicht.

Da ist er nicht allein. Z.B. gibts auch noch zwei Text-Browser, die ich in der Konsole nutzen könnte. kommt aber sehr selten vor. Ist aber schön zu wissen, dass ich noch Reserven habe, wenn es mal eng wird. ;-) Z.B. wenn man im mc ist und einen HTML-Text auf der Festplatte begucken will. Kommt aber sehr selten vor. In Bezug auf mc ist dann links bevorzugt. :-)

  • 0
    Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 16:06 #

    Wenn alle meine fünf Schraubenzieher irgendwie verrostet und dollgedreht wären, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, kreativ zu kombinieren.

    Jedes dieser neun Schreibwerkzeuge und jedes dieser sechs Audioplayer müsste sich halt nur eigentlich die Frage gefallenlassen, warum es die anderen acht/fünf Anwendungsfälle so schlecht abdeckt.

    Ich hasse sowas ja wie die Pest... Aber gerade bei Mediaplayern kenne ich das Phänomen (würde es nur weniger begeistert umschreiben)... Ich habe auch drölf Stück, und obwohl sie alle einfach nur schlecht sind, gibt es immer einen, der unter knirschen und ächzen dann ungefähr das tut, was ich haben wollte...

    • 0
      Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 16:34 #

      [..] Anwendungsfälle so schlecht abdeckt.

      Das ist halt Open Source. Jeder Programmierer erarbeitet sich das aus seinem Blickwinkel, und jedes Programm wird anders. Für mich als Anwender heisst dass: Cherry Picking. Ich nehme mir die Anwendungen, die ich für meine verschiedenen Anwendungs-Lösungen gut gebrauchen kann. Bis man da ist, ist das allerdings ein langer Weg. Aber der Vorteil ist: wenn eine Anwendung ausfällt, habe ich noch drei bis neun andere Möglichkeiten. Wenn ich mich selbst darauf trainiert habe, kommt mir das wie der Normalfall vor. Das finde ich weitaus besser, als eine Anwendung zu nutzen um mich dann dauernd aufzuregen, dass das ein oder andere nicht funktioniert.

      Beispiel: Mit Audacious finde ich das Abspielen ganzer Ordner super. Aber wenn ich abends über eine Liste gemütlich Musik hören möchte, dann nehme ich halt den Rhythmbox, weil der für meine Zwecke am besten mit Listen umgehen kann. Genauso ist das halt mit voreingestellten Browsern. Entweder ich fahre höchste Sicherheit (wo im Hintergrund nicht so viel passiert), oder einen, in dem meine Telebanking-Angelegenheiten am Besten hinterlegt sind. Das ist nur ein anderes Fenster. Ein anderer Menüpunkt. Ein anderer Mausklick.

      • 0
        Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 16:47 #

        Jaja, ich verstehe deinen Ansatz schon. Ich weiß auch, wo er herkommt, und ich kenne ihn gelegentlich auch aus eigenen Erfahrungen. Und ja: Ich halte es auch für die beste existierende Lösung an vielen Stellen im FOSS-Ökosystem (sprich: die einzige Lösung).

        Aber toll fand ich es nie. Viel lieber wäre mir ein Tool, was so zuende gedacht ist, dass es alle anderen acht Tools ersetzt - und zwar ohne faule Kompromisse.

        20 Desktopumgebungen, die alle in jeweils anderen Aspekten fürchterlich wurstig sind, als "Vielfalt" zu bewerben, ist schon ein bisschen sehr einfach....

        • 0
          Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 17:18 #

          Nee, das musst Du anders sehen. Jeder Desktop ist nur ein Angebot, genauso wie es jeder Open-Source-Browser ist.

          Beispielsweise habe ich mir in der Vergangenheit Linux Mint KDE genommen, das solange bearbeitet, dass es näher an Kubuntu liegt, aber mit einer Desktop-Gestaltung eingerichtet, was eher eine Mischung aus MacOS (oben) und Windows (untere Kontroll-Leiste) ist. Also am Ende weder Linux Mint noch Kubuntu ist. Ich nehme halt das Angebot wahr, soviel in die Bitkiste zu greifen, bis ich ein Look&Feel erreiche, dass meinem Workflow (entstanden in 35 Jahren Computerei) entspricht. Das ist das, was ich an anderer Stelle beschrieben habe "einmal im Jahr zwei Stunden" Zeit nehmen, sich das sauber einzurichten. So wie es mir gefällt.

          Ein (Software-)Tool zuende gedacht gibt es nicht. Wirklich nicht. Software ist ein lebendes Produkt. Entweder veraltet oder voller Fehler. Der Mittelweg zwischen beiden Extremen ist die Lösung.

          • 0
            Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 17:50 #

            Jetzt vermischt du ja Dinge. Ich finde es super, wenn Dinge konfigurierbar sind. Ich finde es weniger gut, wenn der Autor einfach sinnvolle Entscheidungen nicht trifft und per Schalter an den User auslagert. Aber das ist eine andere Sache. Konfigurierbarkeit ist erstmal fein...

            Und wenn du deinen Desktop so gestaltet bekommst, dass er eine Mischung aus MacOS, Windows und KDE (was wiederum heute imho eine Mischung aus MacOS und Android ist) ist das erstmal schön.

            Aber das ist relativ unabhängig von der Ausgangsfrage. Wenn zwei versch. Mediaplayer wirklich grundlegend andere Einsatzzwecke haben. Okay. Aber für zehn versch. Texteditoren fällt mir kein plausibler Grund ein, außer dass allen zehn irgendwas fehlt.

            • 0
              Von A am Fr, 30. August 2019 um 18:30 #

              Ich spring mal dazwischen.

              Editoren haben eine große Vielfalt, aber letztenendes sind es doch mehr IDE's auf die man zurückgreift und der einfachhalber Editor nennt.
              So kann mein Notepad zwar Text darstellen, doch der Notepad++ wiederum auch noch in Farbe und Form.
              Was aber wenn ich meinen Code mit mehr Fingerschnippen bearbeiten will? Dann nehme ich doch den VSCode, erhöhte Ladezeit aber mehr Umfang.
              Wenn ich dann aber doch mal wieder richtig basteln will kommt die echte IDE zum Einsatz. Siehe da, schon habe ich 4 Editoren.

              0
              Von Bert am So, 1. September 2019 um 15:33 #

              Ich habe gerade einen Text geschrieben, dem ich einem Redakteur dessen Interview ich vor ein paar Tagen gesehen habe, zuschicken wollte. Den Text habe ich im Editor meines Email-Programmes verfasst, bzw. angefangen. Nachdem der Text etwas länger wurde, habe ich den Text in meinen Lieblings-Editor für Texte und Notizen kopiert. Den habe ich nämlich so eingestellt, dass man die Texte gut lesen und bearbeiten kann, z.B. mit etwas größerem Schriftbild. Hier habe ich den Text nochmal durchgelesen und auf Rechtschreibung und Satzbau überprüft. Wenn ich gewollt hätte, würde ich den Text von da aus in Libreoffice kopieren, um einen gestalteten Text und ggf. ein PDF daraus zu machen. Das wäre dann schon "Editor" Nr. 3. Für die eigene Archivierung passiert das schon mal öfters.

              Ich will damit nur sagen, dass das "springen" zwischen Programmen für mich völlig normal ist, immer entlang der Maßgabe, dass ich einen Text gut lesen und schreiben kann. Den Text sozusagen "von Anfang an" in Libreoffice zu schreiben ist aus zweierlei Gründen ungünstig. Erstens braucht Libreoffice auf meiner schnellen Maschine immerhin noch eine halbe Minute, bis es offen ist, und mein Mailer ist auf einem virtuellen Desktop immer offen. Und zweitens betreibe ich die Archivierung von kurzen Texten, mindestens für eine Übergangsphase, immer über mein Mailprogramm; das speichert per IMAP auf meinem NAS. Damit kann ich also sofort loslegen und einen kurzen Gedankengang sofort niederschreiben, bevor der Gedanke verloren geht. Außerdem werden unbearbeitete oder unvollständige Textbausteine mit .txt-Endung auf dem Desktop grundsätzlich per Editor geöffnet, wenn ich einen Doppelklick darauf mache. Das dauert keine Sekunde, bis ich den Text sehe und bearbeiten kann. Solche Verhältnisse in meinem System kann ich sehr gut einstellen, über KDE Plasma. Und ich bin ständig dabei, irgend etwas meinem Workflow anzupassen. Über Systemeinstellungen bis zur Erstellung eigener Skripte.

              Und dabei spreche ich nur die Gruppe von Texten an, also Notizen bis HowTo's. Fürs Coden benutze ich eine viel weitergehende Struktur. Beispielsweise habe ich mir Sublime Text fürs Programmieren in Ruby so eingestellt, dass ich das gut lesen und debuggen kann. Dafür ist Sublime mittlerweile mein Lieblings-Editor. Das Gegenstück am unteren Ende ist KWrite. Bei dem schätze ich z.B., dass ich ohne große Aufwendungen Dokumente für alle drei Systeme (Windows/Mac/Linux) abspeichern kann, wegen der Unterschiede am Zeilenende. Usw. So hat jeder Editor seine Merkmale und Fähigkeiten.

              So hat dann jeder seine Vorlieben. Die Einen mögens schlicht, die Anderen können garnicht genug von guten Anpassungen bekommen. :-)

              So eben auch beim Browser. Den Browser den Gegebenheiten anzupassen und diese Browser wechelseitig zu benutzen, geht genauso in Fleisch und Blut über. Am Anfang ist es immer ein bisschen Arbeit, aber dann geht's. Ich arbeite jetzt seit 2001 immer mehr und seit ein paar Jahren fast ausschließlich mit Open Source. Und das sitzt dann einfach so drin, nicht nur mal etwas anderes zu probieren, sondern alle Möglichkeiten auszunutzen.

    0
    Von Ghul am Fr, 30. August 2019 um 16:08 #

    So eine Unterscheidung wäre auf Betriebssystemebene sinnvoller.

    Online Banking -> OpenBSD
    Arbeit -> Linux
    Spielen -> Windows

    • 0
      Von Bert am Fr, 30. August 2019 um 17:00 #

      Wenn man den Aufwand nicht scheut, könnte man das "zweite System" natürlich in eine virtuelle Umgebung setzen. Auch für den Browser selbst, um die (möglichen) Zugriffe auf den heimischen PC kleinzuhalten.

      0
      Von NoiNoi am Sa, 31. August 2019 um 21:21 #

      Wozu? Geht doch alles prima mit Linux ;P

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten