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Thema: Welcher ist Ihr bevorzugter Webbrowser?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Fr, 30. August 2019 um 17:50 #

Jetzt vermischt du ja Dinge. Ich finde es super, wenn Dinge konfigurierbar sind. Ich finde es weniger gut, wenn der Autor einfach sinnvolle Entscheidungen nicht trifft und per Schalter an den User auslagert. Aber das ist eine andere Sache. Konfigurierbarkeit ist erstmal fein...

Und wenn du deinen Desktop so gestaltet bekommst, dass er eine Mischung aus MacOS, Windows und KDE (was wiederum heute imho eine Mischung aus MacOS und Android ist) ist das erstmal schön.

Aber das ist relativ unabhängig von der Ausgangsfrage. Wenn zwei versch. Mediaplayer wirklich grundlegend andere Einsatzzwecke haben. Okay. Aber für zehn versch. Texteditoren fällt mir kein plausibler Grund ein, außer dass allen zehn irgendwas fehlt.

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    Von A am Fr, 30. August 2019 um 18:30 #

    Ich spring mal dazwischen.

    Editoren haben eine große Vielfalt, aber letztenendes sind es doch mehr IDE's auf die man zurückgreift und der einfachhalber Editor nennt.
    So kann mein Notepad zwar Text darstellen, doch der Notepad++ wiederum auch noch in Farbe und Form.
    Was aber wenn ich meinen Code mit mehr Fingerschnippen bearbeiten will? Dann nehme ich doch den VSCode, erhöhte Ladezeit aber mehr Umfang.
    Wenn ich dann aber doch mal wieder richtig basteln will kommt die echte IDE zum Einsatz. Siehe da, schon habe ich 4 Editoren.

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    Von Bert am So, 1. September 2019 um 15:33 #

    Ich habe gerade einen Text geschrieben, dem ich einem Redakteur dessen Interview ich vor ein paar Tagen gesehen habe, zuschicken wollte. Den Text habe ich im Editor meines Email-Programmes verfasst, bzw. angefangen. Nachdem der Text etwas länger wurde, habe ich den Text in meinen Lieblings-Editor für Texte und Notizen kopiert. Den habe ich nämlich so eingestellt, dass man die Texte gut lesen und bearbeiten kann, z.B. mit etwas größerem Schriftbild. Hier habe ich den Text nochmal durchgelesen und auf Rechtschreibung und Satzbau überprüft. Wenn ich gewollt hätte, würde ich den Text von da aus in Libreoffice kopieren, um einen gestalteten Text und ggf. ein PDF daraus zu machen. Das wäre dann schon "Editor" Nr. 3. Für die eigene Archivierung passiert das schon mal öfters.

    Ich will damit nur sagen, dass das "springen" zwischen Programmen für mich völlig normal ist, immer entlang der Maßgabe, dass ich einen Text gut lesen und schreiben kann. Den Text sozusagen "von Anfang an" in Libreoffice zu schreiben ist aus zweierlei Gründen ungünstig. Erstens braucht Libreoffice auf meiner schnellen Maschine immerhin noch eine halbe Minute, bis es offen ist, und mein Mailer ist auf einem virtuellen Desktop immer offen. Und zweitens betreibe ich die Archivierung von kurzen Texten, mindestens für eine Übergangsphase, immer über mein Mailprogramm; das speichert per IMAP auf meinem NAS. Damit kann ich also sofort loslegen und einen kurzen Gedankengang sofort niederschreiben, bevor der Gedanke verloren geht. Außerdem werden unbearbeitete oder unvollständige Textbausteine mit .txt-Endung auf dem Desktop grundsätzlich per Editor geöffnet, wenn ich einen Doppelklick darauf mache. Das dauert keine Sekunde, bis ich den Text sehe und bearbeiten kann. Solche Verhältnisse in meinem System kann ich sehr gut einstellen, über KDE Plasma. Und ich bin ständig dabei, irgend etwas meinem Workflow anzupassen. Über Systemeinstellungen bis zur Erstellung eigener Skripte.

    Und dabei spreche ich nur die Gruppe von Texten an, also Notizen bis HowTo's. Fürs Coden benutze ich eine viel weitergehende Struktur. Beispielsweise habe ich mir Sublime Text fürs Programmieren in Ruby so eingestellt, dass ich das gut lesen und debuggen kann. Dafür ist Sublime mittlerweile mein Lieblings-Editor. Das Gegenstück am unteren Ende ist KWrite. Bei dem schätze ich z.B., dass ich ohne große Aufwendungen Dokumente für alle drei Systeme (Windows/Mac/Linux) abspeichern kann, wegen der Unterschiede am Zeilenende. Usw. So hat jeder Editor seine Merkmale und Fähigkeiten.

    So hat dann jeder seine Vorlieben. Die Einen mögens schlicht, die Anderen können garnicht genug von guten Anpassungen bekommen. :-)

    So eben auch beim Browser. Den Browser den Gegebenheiten anzupassen und diese Browser wechelseitig zu benutzen, geht genauso in Fleisch und Blut über. Am Anfang ist es immer ein bisschen Arbeit, aber dann geht's. Ich arbeite jetzt seit 2001 immer mehr und seit ein paar Jahren fast ausschließlich mit Open Source. Und das sitzt dann einfach so drin, nicht nur mal etwas anderes zu probieren, sondern alle Möglichkeiten auszunutzen.

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