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Thema: Wie löschen Sie Ihre Dateien?

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Von Drubadix am Fr, 13. September 2019 um 14:24 #

Ich habe mir angewöhnt mit Dolphin Dateien gleich zu löschen.
Das spart spätere Aufräumarbeiten im Papierkorb.
Ich kann mich nicht erinnern versehentlich zu viel gelöscht zu haben, aber natürlich habe ich eine eine zuverlässige Sicherung auf die ich im Notfall zurückgreifen kann.

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    Von Bert am Fr, 13. September 2019 um 15:34 #

    Ich habe mir angewöhnt mit Dolphin Dateien gleich zu löschen.
    Geht mir auch so. Wobei ich in eher seltenen Fällen den Mechanismus über die GUI nutze.
    Mein Löschwerkzeug heisst mc.
    Und eher weniger häufig per rm.
    In diesem Sinne 1% - 84% - 15%. So ungefähr.

    .. aber natürlich habe ich eine eine zuverlässige Sicherung auf die ich im Notfall zurückgreifen kann.
    Ich dupliziere sehr gerne. Auf USB-Sticks und nicht mehr eingesetzte, kleinere Festplatten. Ich glaube, mir ist es zweimal im Computer-Leben passiert, dass ich da heraus etwas hervor holen musste.

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    Von Ghul am Sa, 14. September 2019 um 14:17 #

    Falscher Ansatz.

    Ich habe mir angewöhnt, Dateien die im Papierkorb liegen, ungesehen zu löschen.
    Und wenn ich doch mal etwas wieder herstellen möchte, dann schaue ich da nach ob es noch da ist.

    Das spart einem jede Menge Zeit und Aufwand.

    Ein erneutes durchsehen sehe ich nämlich nicht als erforderlich an, denn den Schritt macht man ja schon am Anfang, wenn man auf löschen klickt.

    Was ich bei KDE übrigens noch eingerichtet habe, war ein Button im Rechtsklickmenü für sofortiges Löschen.
    Solche Daten landen erst gar nicht im Papierkorb.

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      Von Nö am So, 15. September 2019 um 11:26 #

      Einfach die Shift/Umschalt-Taste drücken beim Löschen, dann muss man in Plasma auch nichts konfigurieren.

      Entf = In den Papierkorb schieben
      Shift + Entf = Sofort Löschen

      Letzteres mache ich fast immer, da ich dem Papierkorb-Konzept auch nicht wirklich etwas abgewinnen kann.

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Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 14:27 #

> Dumm nur, wenn eine wichtige Datei oder ein Verzeichnis irrtümlich gelöscht wurde.

Genau das ist der Schlüsselbegriff: Dumm.

> In einer grafischen Oberfläche ist es dagegen überwiegend Standard, dass gelöschte Dateien in einen Papierkorb wandern, [...] Doch kann man diesen auch umgehen, [...]

> Gerne können Sie Ihre Strategie auch anderen Lesern näher bringen.

Sehr gern.

Die Strategie wird allerdings exotisch anmuten:

1. Rübe anwerfen (aber nicht asynchron, sondern blocking !!!!!!!!!!!!!!!!!)

2. Löschen oder nicht löschen; was auch immer Schritt 1 ergeben hat

Ich hatte damit noch _nie_ Probleme. Bin ich der Einzige, der diesen Papierkorb als einer der ersten Schritte nach Systeminstallation einfach abschaltet, und dem trotzdem noch nie großartig Dateien weggekommen sind, die man nicht sofort auch wieder downloaden könnte?

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    Von Bert am Fr, 13. September 2019 um 17:25 #

    der diesen Papierkorb als einer der ersten Schritte nach Systeminstallation einfach abschaltet
    So ein System würde ich gerne einmal kennenlernen.

    In KDE Plasma 5.12 ist in den meisten Kontextmenüs "in den Papierkorb werfen" eingebaut. Bisher habe ich noch keinen "Knopf" gefunden, das abzuschalten. Macht das Sinn? ;-)

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      Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 17:44 #

      Je nach dem, für wen. Für mich macht der Papierkorb keinen Sinn, also macht seine Abschaltung enorm Sinn.

      Ob man es in KDE wirklich abschalten kann, weiß ich nicht. Da ich Dolphin nicht benutze (und in den Dateidialogen selten Dinge lösche), ist es mir aber dann eigentlich auch egal.

      Ich würde mich wundern, wenn man es nicht abschalten könnte, ehrlich gesagt... Aber ich weiß es nicht...

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        Von Conian am Fr, 13. September 2019 um 22:58 #

        Dolphin -> Einstellungen -> Dolphin einrichten -> Dienste -> Löschen

        in KDE/Plasma + Apps lässt sich mittlerweile (wieder) viel Konfigurieren :D

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          Von Bert am Sa, 14. September 2019 um 10:05 #

          Dolphin -> Einstellungen -> Dolphin einrichten -> Dienste -> Löschen
          Dann taucht der Punkt "Löschen" im Kontext-Menü auf, wenn man dort einen Haken setzt.
          Aber "In den Papierkorb werfen" verschwindet dann nicht; dafür gibt es kein Ankreuzfeld.
          (Dolphin 17.12.3 / KDE Plasma 5.12.8 LTS / Ubuntu 18.04 LTS)

          "In den Papierkorb werfen" heisst, die Datei wird in den Ordner ~/.local/share/Trash/files/ verschoben. Und für dort kann man auch etwas einrichten (siehe meinen Kommentar weiter unten).

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            Von Nö am So, 15. September 2019 um 11:24 #

            Einfach die Shift/Umschalt-Taste drücken beim Löschen, dann muss man in Plasma auch nichts konfigurieren.

            Entf = In den Papierkorb schieben
            Shift + Entf = Sofort Löschen

            Letzteres mache ich fast immer, da ich dem Papierkorb-Konzept auch nicht wirklich etwas abgewinnen kann.

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      Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 17:53 #

      ... laut https://averagelinuxuser.com/assets/images/posts/ 2019-02-07-configure-dolphin-file-manager/46-2.jpg kann man in Dolphin zumindest die Größe limitieren. Möglicherweise kann man es dort einfach auf 0 setzen?! Dass dadurch die Menüeinträge verschwinden, ist allerdings fraglich...

      Es gibt da so ein komisches kommerzielles System aus Redmond, da ist das nicht so ein großer Akt... :D

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        Von Bert am Fr, 13. September 2019 um 19:23 #

        Man kann das sicherlich auch falsch verstehen. Den (virtuellen) Papierkorb auf dem Desktop zu löschen ("Papierkorb einfach abschalten") ist nicht dasselbe wie das Löschen in der GUI zu verhindern. ;-)

        Da meine Kopierfunktion ganz gut funktioniert:

        https://averagelinuxuser.com/assets/images/posts/ 2019-02-07-configure-dolphin-file-manager/46-2.jpg
        404 Page does not exist!

        Nach einer kurzen Recherche habe ich dann gefunden, was gemeint war.
        Das wurde falsch verstanden. Wenn man die Größe einer Datei, die im Papierkorb liegen darf, auf Null limitiert, dann heisst das, dass sie gelöscht werden muss. ;-) Kann ja sein, dass das bei Windows genau anders herum ist. ;-) Ob das ein "komisches kommerzielles System" ist, will ich nicht in Frage stellen. Damit kenne ich mich nicht aus. Echt nicht.

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          Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 19:40 #

          Das Papierkorb-Icon auf dem Desktop zu löschen war auch nirgendwo mein Vorschlag! Es ist direkt absehbar, dass das nicht die Lösung ist! ;)

          Der Link funktioniert nicht, weil pro-linux der Link zu lang war. Das war mir _direkt_ schon wieder zu blöd. Bevor ich da jetzt wieder Eiertänze mache und html schreibe, habe ich da ein Leerzeichen reingemacht.

          Auch was du danach schreibst, verstehe ich nicht. Ja, die Idee war, den Papierkorb auf Null zu limitieren, damit da nichts reinkommt. Eigentlich absolut intuitiv, oder? Eigentlich so intuitiv, dass jedes andere Verhalten ein Bug wäre, oder?

          Aber mir ist es auch egal. Ich benutze zwar KDE, aber Dolphin nicht. Und wenn die Dateidialoge irgendwelche Papierkorb-Funktionalitäten haben, stört mich das nicht. Damit lösche ich in aller Regel nicht.

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            Von Bert am Sa, 14. September 2019 um 10:24 #

            Ich will das gerne einmal erläutern.

            den Papierkorb auf Null zu limitieren, damit da nichts reinkommt. Eigentlich absolut intuitiv, oder?
            Ja, sehr intuitiv. ;-)

            Die kleinstmöglichste Einstellung ist 0,0001% des vorhandenen Speichers auf der Festplatte. Das war bei mir grad 81kB. Bei einer Datei etwas größer kommt per Dialog-Fenster die Meldung "Diese Datei ist zu groß für den Papierkorb". Das muss man dann nochmal wegklicken. Wirklich sehr intuitiv. ;-)

            Nebenbei gesagt: in Plasma 5.12 wird im User-Ordner in ~/.local/share/Trash/files/ der Kram gesammelt. Genau damit arbeiten die Kontextmenüs. Ich habe noch keinen Knopf gefunden, das abzustellen.

            Die Lösung:
            Erstmal braucht man ein Icon für den Papierkorb. Den findet man über "Miniprogramme hinzufügen" für die Kontroll-Leiste. Dann geht man darüber übers Kontextmenü auf "Papierkorb-Einstellungen". Und dort kann man folgendes einstellen: "Dateien löschen, die älter als einen Tag sind". So sind dann auch versehentlich dort gelandete Gigabyte-große Videos spätestens am übernächsten Tag verschwunden. Es sei denn, man hat vorher die Größen-Option eingeschaltet und wurde gewarnt. Ich lass das aus und das System nach dem Motto arbeiten: "ich schlaf nochmal 'ne Nacht drüber und schick' den Müll dann ins Nirvana". Wofür soll ich jetzt noch 'nen Knopf zum Ausschalten suchen?  ;-)

            Auf dem Desktop gibs den Punkt im Kontextmenü auch. Und da hilft dann folgendes:

            Dolphin -> Einstellungen -> Dolphin einrichten -> Dienste -> Löschen
            Dann taucht der Punkt "Löschen" im Kontext-Menü auf, wenn man dort einen Haken setzt. Auch für den Desktop.
            (Dolphin 17.12.3 / KDE Plasma 5.12.8 LTS / Ubuntu 18.04 LTS)

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              Von Josef Hahn am Sa, 14. September 2019 um 11:30 #

              >> den Papierkorb auf Null zu limitieren, damit da nichts reinkommt. Eigentlich absolut intuitiv, oder?
              > Ja, sehr intuitiv. ;)

              Es ist nicht meine Schuld, dass man ihn nicht abschalten kann. Es ist auch nicht meine Schuld, dass man ihn nicht auf 0% stellen kann - was ich für einen durchaus intuitiven Workaround gehalten hätte, wenn er funktionieren würde - und auch nicht, dass er dann mit Rückfragen nervt.

              Intuitiv ist ja bei FOSS sowieso immer so eine Sache, wo man Fünfe gerade lassen sein muss, gell? Für deinen Ansatz musst du zuerst ein Papierkorb-Symbol auf den Desktop legen, um den Papierkorb zu konfigurieren? Ich weiss nicht, ob es wirklich so ist. Aber wenn, dann ist das doch auch schon wieder völlig falsch aufgehängt, oder? Das muss man doch in den System Settings finden...

              Aaaaaber - auch wenn ich mich selbst schon langweile mit der Wiederholung - ich nutze kein Dolphin, also ist mir das alles egal.......

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                Von Nö am So, 15. September 2019 um 11:26 #

                Einfach die Shift/Umschalt-Taste drücken beim Löschen, dann muss man in Plasma auch nichts konfigurieren.

                Entf = In den Papierkorb schieben
                Shift + Entf = Sofort Löschen

                Letzteres mache ich fast immer, da ich dem Papierkorb-Konzept auch nicht wirklich etwas abgewinnen kann.

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      Von ehWurst am So, 15. September 2019 um 20:14 #

      >>So ein System würde ich gerne einmal kennenlernen.< <
      Tja, Trinity-Desktop, das gute alte KDE3.5 hat das noch serienmäßig. Im Konqueror Kreuzchen bei "Mülleimer" einfach rausnehmen und Kreuzchen bei "löschen übergeht Mülleimer" machen.

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    Von Entgegner am Fr, 13. September 2019 um 18:33 #

    Sie haben noch nie versehentlich etwas weggeworfen? Noch nie? Ganz ehrlich?

    Falls das stimmt, ist das bemerkenswert. Wirklich. Wie kommen Sie nur klar mit all den unzulänglichen anderen Menschen um Sie herum. Ist sicher nicht immer einfach.

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      Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 19:41 #

      > Sie haben noch nie versehentlich etwas weggeworfen? Noch nie? Ganz ehrlich?

      ACK

      > Falls das stimmt, ist das bemerkenswert. Wirklich.

      Nur aus eurer Sicht.

      > Wie kommen Sie nur klar mit all den unzulänglichen anderen Menschen um Sie herum. Ist sicher nicht immer einfach.

      Full ACK!!!!1ölf

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        Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 19:57 #

        Doch; einmal den Jackpot: Da habe ich ein kleines Progrämmchen zusammengefummelt. Und das hat einmal in einer Situation das komplette Homedir abgeräumt. Und zwar strenggenommen sogar unmittelbar auf mein Kommando hin!

        Da hätte der Papierkorb nicht geholfen. Das alte "undelete" aus MS-DOS vielleicht... Aber für sowas hat man ja dann ein Backup... So hatte ich eine Zwangspause zum Einkaufen gehen und Kochen... :)

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          Von dollhaus am Fr, 13. September 2019 um 22:13 #

          Wow damit gehörst du wahrlich zu den >1% Anwendern, den das jemals passiert ist. Da hilft auch kein Papierkorb mehr, da hast du Recht :D

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          Von Andy_m4 am Sa, 14. September 2019 um 12:23 #

          Da hätte der Papierkorb nicht geholfen. Das alte "undelete" aus MS-DOS vielleicht...
          Ob ein undelete hilft oder nicht hilft, hängt nicht so sehr vom Betriebssystem ab, sondern vom verwendeten Dateisystem.
          Also auch z.B. auf einem ext2 ff. kannst Du ein undelete machen.
          Auch wenns aufwendiger als bei einem FAT-Dateisystem.

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            Von Josef Hahn am Sa, 14. September 2019 um 13:53 #

            >> Da hätte der Papierkorb nicht geholfen. Das alte "undelete" aus MS-DOS vielleicht...
            > Ob ein undelete hilft oder nicht hilft, hängt nicht so sehr vom Betriebssystem ab, sondern vom verwendeten Dateisystem.

            Das war ein kleines Späßchen, sorry wenn ich den Smiley vergessen habe. ;) Ich habe Backups praktisch in Echtzeit, und der Restore läuft auch fast automatisch. Ich brauche kein "undelete".

            Wenn ich mich recht irre (tm), musste man beim DOS 'undelete' auch immer das erste Zeichen des Dateinamens noch kennen, weil der nämlich verlorengeht beim Löschen, oder so...

            Wenn ich eine Information wirklich verlässlich löschen will, kodiere ich sie als mozillakritischen pro-linux Kommentar... :D Soooorry.... ;) *g* Nur Spaß..... ;)

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              Von Andy_m4 am Sa, 14. September 2019 um 19:24 #

              Das war ein kleines Späßchen, sorry wenn ich den Smiley vergessen habe.
              Nönö. Ist schon ok. War ja auch jetzt nicht so grundverkehrt. Höchstens ungenau.

              Wenn ich mich recht irre (tm), musste man beim DOS 'undelete' auch immer das erste Zeichen des Dateinamens noch kennen, weil der nämlich verlorengeht beim Löschen, oder so...
              Genau. An Stelle des ersten Buchstaben wurde sozusagen die Löschmarke im Verzeichnis gesetzt.

              Beim Dateisystem von "DOS-Vorläufer" CP/M hattest Du sogar dieses Problem nicht. Du konntest die Dateien inkl. vollständigen Dateinamen wiederherstellen.

              Bei dem oft gesagten "Früher war alles besser",
              da ist schon was dran. :-)

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      Von Potz Blitz am Sa, 14. September 2019 um 08:17 #

      Ich zitiere:

      ... noch nie großartig Dateien weggekommen sind, die man nicht sofort auch wieder downloaden könnte.
      Die Einschränkung steckt im Wort "großartig". Des weiteren gibt es auch Anwender, die Dateien nur zum lokalen Speichern für Inhalte aus dem Internet benötigen.

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        Von Josef Hahn am Sa, 14. September 2019 um 11:44 #

        > Die Einschränkung steckt im Wort "großartig".

        Ja - wobei ich "großartig" da relativ eng ziehe. Wenn mir in einer oder zwei Situationen mal eine Datei weggekommen ist, in die dreieinhalb Minuten Arbeit geflossen ist, dann halte ich das aus. Mehr war es nicht...

        > Des weiteren gibt es auch Anwender, die Dateien nur zum lokalen Speichern für Inhalte aus dem Internet benötigen.

        Jaja. Ich weiß glaube ich, wen du meinst. Aber dann braucht man doch vielleicht sogar eher noch weniger einen Papierkorb, oder? Die haben sich (hoffentlich irgendwann auch mal körperlich/materiell) zu 100% ins FB/Google hochgeladen. Die könnten auch einfach Windows nehmen; da ist der Papierkorb besser implementiert. Aber die haben halt lokal auch einfach nichts, ausser die Dropbox-Config...

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      Von Bert am So, 15. September 2019 um 11:22 #

      Der Könner wirft nie etwas weg. Macht nur Backup. ;-)

      Schlechte Erfahrungen mit vollgemüllten Trashcans habe ich schon 1991 unter MacOS 7 machen dürfen. In den Werbeagenturen war das damals recht lustig. Die haben sich gemeldet, ihr Mac würde nicht mehr laufen oder die Festplatte sei zu klein geworden. Na ja, hat uns geholfen, Backup-Systeme zu verkaufen. :-) Da gabs dann in der Software geskriptete Löschprogramme. Wurde uns ja alles bezahlt. ;-)

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Von artodeto am Fr, 13. September 2019 um 14:29 #

Dank den Snapshots vom ZFS kann ich recht entspannt Loeschen.
Seitdem es keinen Papierkorb mehr gibt macht man sich auch einfach mehr Gedanken wenn man etwas loescht.

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Von ManInTheMiddle am Fr, 13. September 2019 um 14:37 #

> Will man dagegen Dateien explizit so löschen, dass sie nicht mehr herstellbar sind,
> muss man meist Extra-Software installieren

Nein, man muß nur Shift+Del drücken.

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Von Andre am Fr, 13. September 2019 um 15:40 #

Serverseitig: zu 95%: mc der rm

Desktop-Seitig: zu 95%: via Windows-GUI inkl. Papierkorb =)

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Von svrroot am Fr, 13. September 2019 um 15:42 #

wipe für Daten die ich bestimmt vernichtet haben möchte und rm oder GUI löschen für "Zeugs"

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    Von Heiz-Profi am Sa, 14. September 2019 um 16:15 #
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    Von msi am Sa, 14. September 2019 um 22:03 #

    wipe für Daten die ich bestimmt vernichtet haben möchte

    Das funktioniert allerdings auf Journaling-Dateisystemen, soweit ich weiß, nicht zuverlässig.

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      Von spaetschicht am So, 15. September 2019 um 09:54 #

      Yes - und bei CoW (Btr-filesystem) ist es noch lustiger, da die Daten neu auf ne andere Stelle geschrieben werden.

      ...wenn wir jetzt über SSDs reden - die immer öfter auf Desktops und Laptops zu finden sind, haben wir die Arschkarte....
      Ich kenn mich da nicht gut aus, aber was ich höre, ist, dass eine SSD - komplett vor der ersten Nutzung verschlüsselt - eben auch die RAW Daten in dem verschlüsselten Bereich ablegt.

      Insofern nutze ich noch nicht die TRIM Funktionen.
      Hat sich da schon jmd mit beschäftigt und kann eine forensische Aussage treffen, oder einen aktuellen LINK posten?

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        Von Andy_m4 am So, 15. September 2019 um 13:20 #

        Hat sich da schon jmd mit beschäftigt und kann eine forensische Aussage treffen,
        SSDs haben halt das Problem, das Blocknummern und die tatsächlich physischen Blöcke nichts miteinander zu tun haben (was so gemacht wird, um transparentes Wear-Leveling zu ermöglichen).
        Daher weißt Du nicht, ob etwas was Du löschst auch wirklich gelöscht ist, selbst wenn Du es auf Blockebene tust. Zudem sind nie alle Blöcke gleichzeitig in Verwendung. Es gibt Reserveblöcke (auch hier wieder wegen WearLeveling).
        (Anm: Bbei herkömmlichen Festplatten gibt es aber auch so was wie Reservesektoren; aber normalerweise sind das nicht allzu viele).

        Auswege gibts 2. Einen hast Du schon genannt. Du verwendest vom Start weg ein verschlüsseltes Dateisystem. So kommen erst gar keine Klartextdaten auf die SSD und so muss man hinterher auch nix umständlich löschen.

        Als zweite Variante bieten einige SSDs genau aus dem Grund gezieltes "sicheres löschen" an.

        Insofern nutze ich noch nicht die TRIM Funktionen.
        Damit erreichst Du nichts weiter, als das Du Dich einer Performance-Optimierungsmöglichkeit beraubst.
        TRIM macht erst mal nichts weiter als freie Blöcke auch wieder als frei zu markieren.

        Flash-Speicherzellen müssen erst gelöscht werden, bevor sie neu beschrieben werden können. Wenn Du also ein Block beschreibst, in dem vormals schon mal Daten waren bedeutet das eben, das Du nicht nur einfach schreiben kannst, sondern auch löschen musst. Zwei Operationen kosten mehr Zeit als Eine.

        Wenn Du erlaubst das freigewordene Blöcke via TRIM auch als frei markiert werden, kann der Garbage-Collector im Hintergrund die betreffenden Flashzellen schon mal löschen, damit bei einem Schreibzugriff dann nur noch geschrieben werden muss. Schreibvorgänge werden dadurch spürbar schneller.

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          Von spaetschicht am So, 15. September 2019 um 14:16 #

          danke dir, Andy_m4!

          dann nutze ich den Sonntag mal, um mir TRIM nochmal anzuschauen.
          Grade der Punkt:"Garbage-Collector " habe ich nicht bedacht ;)

          nochmal danke für deine Antwort

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Von Falk am Fr, 13. September 2019 um 23:55 #

Ich lösche meine Daten immer, indem ich eine geänderte Datei daneben lege. Daurch weiß ich nicht mehr, was richtig ist. Festplatten sind ja inzwischen groß genug.

Alternativ mache ich git stash und nie wieder git pop - das funktioniert auch.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von LVM und mehreren Festplatten und dann ganz viel mit den Partitionen experimentieren.

Schönes Wochenende ;-)

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Von walker1973 am So, 15. September 2019 um 10:33 #

Lösche alles über Dolphin ohne Papierkorb über das Terminal mache ich schon lange nicht mehr ist mir zu Umständlich da nehme ich dann eher den MC. Updaten installieren und so geht ja über das Terminal aber alles andere ist zu Umständlich und Uneffektiv.

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Von count.zero@interrupt am So, 15. September 2019 um 19:15 #

Wenn die Harddisk keine alten Daten haben und geprüft sein soll dann:

badblocks -svw /dev/sdx

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Von gauna am Di, 17. September 2019 um 12:37 #

btrfs und der Mülleimer ist überflüssig. Damit kann man dann Dateien auch aus Versehen überschreiben ohne in Hektik zu verfallen.

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