Login
Newsletter

Thema: Was würden Sie für Linux zahlen?

97 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Spenden am Fr, 4. Oktober 2019 um 14:09 #

Hatte vor zwei Jahren an Mint 100€ gespendet. Das Jahr drauf verkündeten Sie stolz, daß KDE nicht mehr von Mint unterstützt wird.
Bin halt nach Debian gewechselt.

  • 0
    Von blablabla233 am So, 6. Oktober 2019 um 12:56 #

    Ging mir auchmal so bei Amarok, ich spedete speziell mit dem Ziel (man konnte einen Wunsch angeben) das die Postgresql anbindung betreut bleibt, in der naechsten Version wurden alle DB-Anbindungen entfernt.
    Ich versuche pro Jahr 200$ an verschiedene Projekte zu spenden (letztes jahr war es Dragonfly, Freebsd und OmniOS)

    • 0
      Von Bert am Mo, 7. Oktober 2019 um 07:39 #

      Seit ich Rentner bin, ist das Geld noch spärlicher geworden. Derzeit gehe ich einige Projekte durch, an denen ich mich beteiligen könnte. Eine Entscheidung fälle ich in den nächsten Wochen. Zu tun gibt's immer was. Also Sacharbeit. Im Regelfall kein Geld.

0
Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 14:21 #

Der Linux-Kernel ist sicher eine gewisse Summe Geldes wert; und für das eine oder andere Userspace-Progrämmchen würde man ein paar Euronen belappen, weil es weniger verwanzt ist, als manche Alternativen. Man nimmt sich ein KDE oder Xfce noch dazu.

Aber das "Drumherum" dürfte nicht teuer sein. Qualitativ ist es oft doch abgeschlagen. Das ästhetische Erscheinungsbild ist oft unrund (dabei geht's mir eher um Schludereien und nicht so sehr um die Nähe zum Puls der Zeit). Nach Versuchen, das Erscheinungsbild moderner zu gestalten, geht man faule Kompromisse bezüglich Usability ein; wenn sie überhaupt vorher großartig war. Das Zeug stürzt eher schonmal ab oder shreddert deine Datei. Es hat wenig Features. Es greift alles nicht gut ineinander.

Gewisse Dinge haben einfach noch nie gut funktioniert. Wenn ich meinen Rechner zu lange allein lasse, schaltet er sich in den Standby (obwohl das in KDE alles abgeschaltet ist); wobei er leider in aller Regel einfach einfriert. Booten dauert wieder Ewigkeiten (vor einigen Jahren gab's mal Desktop-Linuxe, die damit _richtig_ flott waren). Wenn ich meine Kamera einstöplse, kommt eine Notification, die mir die dollsten Dinge anbietet. Funktionieren tut keins davon. Wenn ich es bspw. mounten möchte, kommt eine kryptische Fehlermeldung bezüglich irgendeines /tmp-Pfades. Eine etwas andere, aber nicht viel konstruktivere Meldung kommt beim Handy. Das sind alles so Sachen, die haben bei mir noch nie gut funktioniert (ich nutze den Kram seit ~2000). Und ich könnte die Liste bis Sonntag Abend hier fortsetzen. Das sind einfach die ersten paar Dinger, die mir gerade spontan einfallen. Ich bin sicher, man bekommt es unter Laborbedingungen mal ans fliegen. Für drei Tage; bis dann die Gesteine wieder anders stehen. Bluetooth ist auch so ein zartes Pflänzchen. Mal tut's das, mal nicht, mal so lala. Es kann jeden Tag anders sein. Ohne dass sich an irgendeiner Config irgendwas ändert.

Nichtmal Shutdown funktioniert bei mir gescheit. Immer wieder hängt er an irgendwas, und ich muss manuell irgendein Fenster schließen, damit es weiter geht. Vielleicht würde es auch von selbst irgendwann weitergehen, aber der Nutzer wird darüber völlig im Unklaren gelassen. Im Extremfall fragt man sich, ob er den Shutdown-Befehl überhaupt zur Kenntnis genommen hat...

Wer nicht am eigenen Unvermögen dahinsiecht, macht sich ganz bewusst unattraktiv. Aus Chrome fliegen jetzt die Ad Blocker raus. Mal sehen, wie viele Wochen sich Mozilla dafür noch gibt...

Und dann fehlt mir auch völlig das Gefühl, dass es großartig irgendwo nach vorne gehen würde. Klar, es gibt schon immer mal neue Versionen von irgendwas. Aber seit Jahren könnte man imho boshafterweise den Eindruck bekommen, sie zählen überall nur die Nümmerchen hoch.

  • 2
    Von needle am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:29 #

    Eine Meinung zu haben ist gut. Aber Deine Meinung ist komplett am Thema vorbei, aber so richtig komplett.

    • 1
      Von lsakjfdlaskjfsdaf am Fr, 4. Oktober 2019 um 16:56 #

      Seine Meinung ist genau das Thema. Vielleicht bist du anderer Meinung. Aber ich sehe es größtenteils genauso.

      • 1
        Von Nö am Fr, 4. Oktober 2019 um 17:04 #

        Nein, er schwafelt und kommt vom Hölzchen nicht nur aufs Stöckchen, sondern zur Vokalität der chinesischen Oper.

        Es war eine einfache Frage und es ist eine Bla-Bla Antwort mit ganz viel Betroffenheits-Wehklagen (@Josef Hahn: I can feel your pain!)

        • 1
          Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 19:44 #

          > Es war eine einfache Frage und es ist eine Bla-Bla Antwort mit ganz viel Betroffenheits-Wehklagen

          Da gehen jetzt aber ein bisschen die Pferde mit dir durch. Die "einfache Antwort" gibt man ja einfach in der Umfrage selber. Da steht aber auch:

          "Wären Sie überhaupt bereit, Geld für eine Linux-Distribution auszugeben, oder würden Sie zu einem anderen System greifen? Gerne können Sie Ihre Meinung im Kommentarbereich der Umfrage näher bringen."

          Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo ich die Grenzen gesprengt hätte. ;)

          • 1
            Von Bert am Sa, 5. Oktober 2019 um 11:12 #

            Also, bei so viel Wehklagen würde ich Dir raten, Linux Mint MATE zu nutzen, und von allem anderen die Finger zu lassen. Passend dazu gibt's dann einen "Donate"-Button auf der Linux Mint Homepage.

            Ansonsten zitiere ich jetzt mal einen anderen Menschen aus meiner damaligen Linux User Group: "Terminal ist eben nicht für jeden geeignet". Sagte er über sich. Nach zehn Jahren des Probierens nutzt er kurz vor Sechzig doch lieber das W-Ding und mailt nur noch über Webinterface. So kann man dann auch die Konsequenzen ziehen.

            Der Linux-Kernel ist sicher eine gewisse Summe Geldes wert
            Nein, ist er nicht. Da arbeiten Profis dran. Der Kernel ist ein Profi-Tool, das überwiegend von bezahlten Mitarbeitern bearbeitet wird. Bezahlt von Firmen, die ein geschäftliches Interesse haben.
            In April 2015, Torvalds released kernel version 4.0. By February 2015 the Linux kernel had received contributions from nearly 12,000 programmers from more than 1,200 companies, including some of the world's largest software and hardware vendors.
            In jeden Fernseher, jedem Bilderrahmen und jeden Kartenleser, wo Du Deine Geld- oder Kreditkarte reinstecken kannst, steckt heute Linux drin. In vielen Fahrkartenautomaten und im Regelfall in jeden Info-Terminal in den Städten steckt Linux. In jedem Pfandflaschen-Rückgabeautomaten steckt Linux. Wer irgendwo einkaufen geht und vor einer Scannerkasse steht, steht vor einem Linux-Rechner mit einer Java-Applikation. Als die AA umstellte, steckten in 115.000 Info-Terminals auf den Arbeitsagenturen Linux. Eigentlich überall dort, wo Du auf einem Bildschirm rumtippst. Und so weiter. Der geldwerte Vorteil in unserer Gesellschaft ist also enorm. Der normale Nutzer des Kernel mit Desktop vor der Nase ist nur zusätzlicher Nutzer, sozusagen der "Abfalleimer" und Reste-Empfänger. Oder sollte man besser sagen Empfangs-Rest.

            Aber es gibt tausende Projekte von Privatleuten, die könnten zum Beispiel Hilfe gebrauchen für Übersetzungen und Dokumentation. Dann könnten die hier angekreideten Fehler auch schneller rausgehen. Man könnte z.B. auch Mitglied im KDE e.V. werden, Mitgliedsbeiträge bezahlen und höflich fragen, wo man helfen kann. Doch halt! Es gibt diese Seite und diese Seite, und diese Seite. Bei Letzterer kann man sogar eine Spendenquittung bekommen. Und soziale Anerkennung. Dann geht vielleicht auch die schlechte Laune zurück. Über Fehler und so. Und die Fehler gehen zurück - wenn man hilft. Der Mensch war früher mal angetrieben von dem Drang, anderen zu helfen. Heute scheint das anders zu sein. Meckern als Allheilmittel gegen die eigene Not. Oder jedenfalls, das, was man selber spürt. Für mich ist das Religion, die eigenen Minderwertigkeitskomplexe nach vorne zu schieben, anstatt beherzt zuzupacken und zu helfen. Da gehört schon was dazu, verzweifelt zwanzig Jahre lang vor einem kaputten Rechner zu sitzen.

          0
          Von asadfasfdsadf am Sa, 5. Oktober 2019 um 17:03 #

          Nein, er schwafelt nicht. Er schreibt einfach nur seine Meinung. Die kannst Du doch wohl akzeptieren, oder nicht? Erwartest Du eine sachliche Beurteilung oder was?

          Im Übrigen interessiert mich das "Betroffenheits-Wehklagen" sehr, denn es gibt ein gutes Stimmungsbild wieder. Was hast Du denn bei der Umfrage ausgewählt? Und warum? Das würde mich mal interessieren.

      1
      Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 18:35 #

      Es wurde gefragt, was ich für Linux (-Distributionen) zahlen würde. Und ich habe ein bisschen sinniert, wo ich qualitativ sehe. Und jetzt kommst du und sagst, das sei "so richtig komplett" am Thema vorbei???

      Das riecht mir seeeehr streng nach Trittreflex, weil dir irgendeine Aussage nicht gepasst hat. ;)

    0
    Von PeterSchmidt am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:33 #

    Hallo,

    aus deinen Schilderungen geht hervor, dass du keine der drei großen Endanwenderdistributionen mit Langzeitunterstützung verwendest. Wenn man die Distribution nach den falschen Gesichtspunkten auswählt, braucht man sich über den fehlenden "Guß" nicht zu wundern.

    Diese Desktopmängel kann ich nicht nachvollziehen, noch nie ließ sich so viel so leistungsfähige Software unter Linux so leicht installieren. Und Laien kann man es auch an die Hand geben.

    Ja, ich würde eine Flatrate für beliebig viele Linux-Systeme bezahlen, aber keine unverschämten Lizenzmodelle für Betriebssysteme/Datenbanken und Clients akzeptieren, wie sie im Businessumfeld leider gang und gäbe sind.

    1
    Von klopskind am Fr, 4. Oktober 2019 um 16:13 #

    [...]; bis dann die Gesteine wieder anders stehen.
    Diese Redewendung war mir bisher nicht geläufig, sodass ich an dieser Stelle anfing, zunächst meine enge Stirn zu runzeln, um dann doch zu schmunzeln. ;)

    In diesem Sinne schönen Dank und schönes Wochenende!

    0
    Von mosu am Fr, 4. Oktober 2019 um 17:44 #

    Das klingt mir doch sehr noch Überforderung. Nicht dass ich nicht auch schon mal mit einer Distribution oder einer DE Probleme gehabt hätte. Dann bin ich eben schweren Herzens zu einer anderen gewechselt, die stabil lief. Seit einigen Jahren laufen aber die Standarddistributionen zumindest mit einem präferierten Desktop absolut stabil und auch mit den diversen Features, die hier aufgezählt wurden, gibt es dort keine Probleme. Nicht dass es nicht möglich wäre, dass Probleme auftauchen, aber dann sitzen sie in der Regel wohl vor dem Bildschirm.

    • 0
      Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 19:07 #

      > Das klingt mir doch sehr noch Überforderung.

      Hm; vielleicht. Sagen wir so: Ich nutze seit der Jahrtausendwende Linux, und zwar nur Linux. Ich habe mit Suse angefangen und hatte schon so ziemlich alles.

      Ich hatte auch schon Gentoo und Arch; und war auf Distributionsebene nicht unzufrieden damit. Inzwischen habe ich Kubuntu (und Debian auf Servern), weil ich (a) irgendwann etwas ganz Fummelei wollte, und ich (b) inzwischen ein riesigen Haufen Skripte habe, die dieses und jenes für mich automatisieren, und die an Randstellen sicher anzupassen wären für einen Wechsel.

      Ich glaube auch nicht, dass es maßgeblich an der Distribution liegt. Gerade vorhin: Ich habe zwei Bildschirme. Jeder hat eine Taskleiste für 'seine' Fenster. Ich habe einen meiner Bildschirme ein Stück verschoben. Dabei hatte er für eine Minute keinen Strom. Der PC lief. Nach der Aktion haben beide Taskleisten die Fenster des zweiten Schirms angezeigt. Nach dem Reboot war's wieder gut. Das ist imho eine Schwäche in der Software und keine 'Überforderung'. Es ist einfach vieles sehr lieblos. Kein einzelnes Problem ist den großen Aufschrei wert, aber es ist überall irgendwas. Soll ich direkt bei der Plasma-Leiste weitermachen? Oder lieber VLC, von dem seit einiger Zeit nach Schließen die Prozesse hängenbleiben und ein späteres Starten eines neuen VLC verhindern? Da sind wir noch garnicht bei den Ästhetik-Themen wie Einheitlichkeit zwischen Qt/Gtk/..., die insbes. seitens Gnome permanent sogar aktiv unterwandert wird.

      • 0
        Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 19:32 #

        PS: Ich bin übrigens auch in der Lage, mir bestimmte Dinge dann selber geradezubiegen. Oder ich weiche auf ein anderes Tool aus. Die Digitalkamera mit der seltsamen /tmp-Fehlermeldung funktioniert bspw. tadellos in Gnome-basierten Tools.

        Von einer kostenpflichtigen Distribution würde ich dann erwarten, dass sie mit einem Teil des Erlöses die diversen Projektentwickler sponsort, mal diverse Ärgernisse (müssen nicht immer nur harte Bugs sein) zu fixen, Vereinheitlichung zwischen Desktopumgebungen voranzutreiben, dringend nötige Features, usw... ...dass man mal Substanz sieht!

        Aber ob ein kostenpflichtiges Produkt auf Höhe der heutigen Linux-Distributionen funktionieren würde, weiß ich nicht...

        0
        Von ac am Sa, 5. Oktober 2019 um 14:05 #

        Ich habe (Arbeit) so kleine Pizza-Schachteln mit Windows 10, da geht nach dem Sperren dann und wann nur der zweite Bildschirm, manchmal beide nicht wieder an, was sich nur durch Ab-/Anstöpselei des oder der Bildschirme beheben lässt. Windows kriegt es auch nicht gebacken, danach die Applikationsfenster wie vorher auf die Bildschirme zu verteilen. Das passiert alle paar Tage bis Wochen, bei mehreren Arbeitsplätzen, eine herleitbare Reproduzierbarkeit ist nicht gegeben.

        Wohlgemerkt: Es handelt sich um Systeme mit Service-Leveln des Soft- wie Hardware-Herstellers und Service-Leveln des Lieferanten... :down:

        • 0
          Von sdfsdfsdfasdk am So, 6. Oktober 2019 um 09:53 #

          Der Vergleich trägt wenig zur Diskussion bei. Was Windows 10 für Probleme hat, kann uns ganz egal sein. Hier reden wir über Linux. Und da wollen wir Probleme lösen und uns nicht rausreden, dass andere Systeme so viel schlechter wären. Ein Problem ist ein Problem, und das muss beseitigt werden. Viele tun so als wären Probleme normal. Aber ich wüsste nicht, warum man das so sehen sollte oder warum man Probleme kleinreden sollte.

          Ich als Software-Entwickler freue mich, wenn die Anwender gerne meine Produkte verwenden und wenn sie damit keine Probleme haben. Den Anspruch hat denke ich jeder. Auch wer Software nur als Hobby und im Wesentlichen für sich selber entwickelt, freut sich, wenn anderen die Software auch gefällt. Deswegen finde ich es verwunderlich, wenn hier bei Pro-Linux der Anwender mit seinen Wünschen überhaupt nicht ernst genommen wird.

          • 0
            Von ac am So, 6. Oktober 2019 um 15:39 #

            > Hier reden wir über Linux.

            Und ich dachte, es ginge darum, welche Qualität - oder gar Service Level, ich für Geld kaufen kann. Und manches kann man eben gar nicht kaufen. Anstatt blind einem Projekt Geld zu geben und eventuell etwas zu bekommen, was ich gar nicht benötige, finde ich das Konzept Feature-Bounty viel interessanter. Und Feature-Bounty kann auch "Korrektur der 30 nervigsten Altfehler in Anwendung X sein.

            > Ich als Software-Entwickler freue mich, wenn die Anwender gerne meine Produkte verwenden und wenn sie damit keine Probleme haben. Den Anspruch hat denke ich jeder.

            Ach, es gibt genug, denen es reicht, dass das Giro-Konto gut gefüllt ist. Und die Erfahrung zeigt, dass die weit überwiegende Anzahl Entwickler als auch Produktverantwortlicher neuen Features viel mehr abgewinnen können, als sich um die langfristige Pflege zu kümmern.

        0
        Von mosu am Sa, 5. Oktober 2019 um 18:15 #

        Also, ich habe nicht die ganze Liste gelesen, aber ich habe mich auf die ersten paar beschriebenen Mängel im Originalpost bezogen und wenn die regelmäßig auftreten, dann stimmt entweder was an der Hardware nicht - im Sinne von Defekt - oder das Problem sitzt eben ... Abgesehen davon konzediere ich dir gerne, dass du es voll drauf hast und natürlich weißt, wovon du redest. Komisch nur, dass du einmal eine Reihe von angeblich unlösbaren Problemen aufzählst und dann, wenn Zweifel geäußert werden wieder mit ganz anderen Problemen aufwartest.

        Das Verhalten externer Monitore und auch sonstiger Anzeigegeräte wie Beamer mit unterschiedlichen Auflösungen ist in den unterschiedlichsten Betriebssystemen oder Distributiojnen (Windows, Mac, Linuxe) immer wieder ein vergnügliches Thema. Ganz klar Linuxe und bestimmte DEs weisen da Schwächen auf, die anderen Betriebssysteme ebenso und offensichtlich ist es eben eine komplexe Materie.

        Probleme habe ich natürlich auch immer wieder, gerade genug. Das Meiste hängt mit dem Zusammenspiel von Linux-Distributionen zu Hause und Mac + Windows bei der Arbeit zusammen. Da will ich nun niemandem die Schuld geben, ich kann nur sagen unter Linux bekomme ich mit Bordmitteln z.B. alle möglichen Dateisysteme zum Laufen unter Mac oftmals nur gegen Bezahlung.

        Dann gibt es aber auch jede Menge Probleme und vor allem fehlende Funktionen unter Windows und Mac. Den Linux-Desktops und Distributionen vorzuwerfen, sie hätten Design-Fehler geht einfach an der Sache vorbei aus meiner Sicht, denn entscheidend ist nicht, dass es aus Sicht des einen oder des anderen Nutzers immer wieder Fehler gibt. Offensichtlich ist es eben sehr schwierig alle Fehler auszumerzen und alle Wünsche zu erfüllen und Linuxe sind in dieser Hinsicht aber immer noch sehr weit vorn gegenüber den proprietären Distributionen, die sich ihre Dienste vom Anwender/Nutzer direkt oder indirekt bezahlen lassen und entsprechend hohe Gewinne erwirtschaften.

      0
      Von Andre am Fr, 4. Oktober 2019 um 21:09 #

      kde/plasma + applicationen lief mit absoluter sicherheit niemals über 5 jahre hinweg absolut stabil/fehlerfrei - in keiner distro. und wenn du schon die schuldfrage zu problemen irgendwem zuschusterst - dann doch sicherlich an die entwickler die es nach 20jahren immer noch nicht schaffen einen kde/plasma desktop zu bauen an dem man einfach alle häckchen/felder anklicken darf ohne das etwas nach 10tagen dauerbetrieb crasht.

      wenn ein system feststellt das gpu funktionen fehlen, warum werden dann 3d funktionen angeboten die diese benötigen?!? das ist ein einfaches beispiel für fail by design.

      0
      Von lksjdlfksjdflkjs am So, 6. Oktober 2019 um 09:15 #

      Wenn eine USB-Kamera oder der Standby-Modus nicht funktionieren, was soll das mit Überforderung zu tun haben? Wenn ich eine USB-Kamera anschließe, dann will ich nicht diverse Optionen haben, was ich damit tun könnte. Sie soll einfach funktionieren. Das hat nichts mit meiner Kompetenz zu tun.
      Ich denke, man kann auch nicht von einem Anwender verlangen, dass er diverse Distributionen ausprobiert, um ein stabiles System zu bekommen. Ich erwarte eigentlich, dass eine USB-Kamera oder der Standby-Modus in allen Distributionen korrekt arbeitet.
      Meine persönliche Erfahrung ist, dass alle Distributionen ähnliche Probleme haben. Mal funktioniert das eine nicht, mal funktioniert das andere nicht. Ich kann ja mal aufzählen, was beispielsweise bei mir (Debian stable) momentan nicht funktioniert:

      Nach dem Standby volle Display-Helligkeit.
      Trackpoint lässt sich nicht konfigurieren.
      Opera spielt keine Videos ab.
      Kein Debugging in Qt-Creator.
      Wifi blockiert gelegentlich das ganze System für eine halbe Minute.
      Standard-Texteditor lässt sich nicht ändern.
      Keepass wird als Standard-Programm für diverse Dateitypen eingetragen (So ein Unsinn!)
      Nach Einstecken und Abziehen von einem USB-Audio-Gerät sind alle Audio Kanäle dauerhaft stumm. Nur ein Neustart hilft.

      Soll ich jetzt alle Distributionen durchprobieren, und dann die wählen, die am wenigsten Probleme hat? Das kann ja wohl kein ernster Vorschlag sein.

      Schön für euch, dass Ihr keine Probleme habt. Aber ihr seid in der Minderheit. Redet bitte nicht anderen Menschen ein, sie seien selber Schuld an ihren Problemen! Hier auf Pro-Linux sind vielleicht die meisten so fähig, dass sie sich bei Problemen selber helfen können. Aber das ist die Minderheit. Und wer sich als weniger erfahrener Anwender auf Pro-Linux verirrt, wird gleich fertig gemacht und für dumm verkauft, weil er nicht in der Lage ist, die richtige Distribution auszuwählen.

    0
    Von lal12 am Sa, 5. Oktober 2019 um 10:36 #

    Wie das einige hier bereits sagten kann auch ich diese Erfahrungen nicht im geringsten bestätigen. In den letzten Jahren funktionieren die großen Distribution für mich ganz gut. Nur mit OpenSuse habe ich sehr oft sehr sehr große Probleme auf verschiedensten Systemen gehabt.

    Beschriebene Probleme habe ich selten bis nie. Und Dinge die dann manchmal Probleme machen wie z.B. gvfs hat Windows z.B. erst gar nicht. Wenn ich also die Wahl habe zwischen einem Feature was nicht immer zuverlässig funktioniert oder dem Fehlen dieses Features dann entscheide ich mich doch eher für ersteres.

    Und alles in allem muss ich sagen, dass eine Windows 10 obwohl es kommerziell ist Installation mit seinen neuen Updatspirenzchen und der unterirdischen Suchfunktion deutlich mehr Schwierigkeiten macht, als mehrere Linuxe auf anderen Rechnern. Mit Windows 7 oder zur 10er Anfangszeit war das noch nicht unbedingt so.

    0
    Von Wiesensohle am Sa, 5. Oktober 2019 um 11:13 #

    Dein System mag zerschossen sein, aber das ist ja nicht die Schuld von des Betriebssystems… ist ja auch nicht schwierig mit KDE (ja, ich weiß, es gibt einige, bei denen es einigermaßen läuft und die mit dem Geraffel zufrieden sind)… ich richte mir alle zwei Jahre mein System ein (Debian, Openbox) und dann funktioniert das einfach… so soll es auch sein, schließlich habe ich kein Linux, um da ständig dran rumzubasteln, sondern einfach um damit zu arbeiten…

    Und was genau hat es mit Linux zu tun, wenn aus Chrome die Adblocker rausfliegen?

    Wie, nach vorne gehen? Bist du vergnügungssüchtig? Ich will, das mein Betriebssystem Programme startet und das tut es einwandfrei… der Rest halte ich für überflüssigen
    Schnickschnack!

    0
    Von ano am Sa, 5. Oktober 2019 um 13:39 #

    Ich muss Herrn Hahn zustimmen.
    KDE ist beispielsweise immer eine Baustelle, ich installiere es (z.B. um Kdeconnect und Dolphin zu nutzen) und kann mir sicher sein, dass es keine Woche dauert, bis ich entnervt aufgebe. Klar, man kriegt das alles irgendwie eingerichtet, aber mir fehlt einfach die Zeit, mich stundenlang mit der Problemlösung von irgendwelchen Desktopfehlern rumzuschlagen.
    XFCE geht, zumindest halbwegs. Okay, aus dem Hibernation-Mode wacht er manchmal nicht auf. Geht der Bildschirm aus, gelange ich nur zum Desktop, wenn zunächst ins Terminal wechsle (also STRG+ALT+6 und dann wieder STRG+ALT+7).
    USB-Sticks werden manchmal nicht erkannt bzw. Thunar erkennt sie nicht. Rausziehen, erneut reinstecken hilft dann meistens.
    Letztens brauchte ich unbedingt wine32, konnte es aber nicht installieren, weil einige Bibliotheken für 64bit und 32bit in unterschiedlicher Version vorlagen. Mittlerweile funktioniert es halbwegs, aber allein den Fehler zu finden und dann das Problem zu lösen, hat mich bestimmt einen halben Tag gekostet.

    Ich will gar nicht jammern, ich nutze Linux ja freiwillig und gerne. Und Devuan mit Xfce läuft wirklich vergleichsweise fehlerarm, auch mit Debian Testing bin ich momentan zufrieden. Es sind nur die vielen Kleinigkeiten, die manchmal nerven.

    0
    Von haha am Sa, 5. Oktober 2019 um 18:55 #

    Hast schon mal einen hardware-check gemachT?

0
Von bummler am Fr, 4. Oktober 2019 um 14:22 #

Ich bin hauptsächlich unter CentOS unterwegs, also würde ich wahrscheinlich gleich zu RHEL greifen oder eine BSD- Variante dann nutzen.

0
Von John Lemmon am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:12 #

Es käme sicher darauf an wie wichtig mir das im einzelnen wirklich wäre.
An sich ist mir ein freiwilliger Beitrag lieber. Und der beläuft sich bei mir auf ca. 500 € jährlich, ja nach dem was mir mein Brötchengeber am Jahresende als "Bonus" überlässt.

0
Von auch am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:18 #

... 120 €/h nimmt ein Debian-Könner der seit Kernel 0.9 dabei ist.
Und er hat Probleme seinen Urlaub zu nehmen ;-)

0
Von needle am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:39 #

Ehrlich gesagt an Linux habe ich noch nie gespendet, aber z.B. da wäre Open Street Maps, Mate, FVWM, Wireshark usw. ohne jetzt jedes einzelne Projekt aufzulisten. Die 100 Euro jedes Jahr gehen sind immer verplannt für ein Projekt, manchmal mehrere. Ich bin zwar kein Rockefeller aber die 100 Euro tun mir nicht weh im Jahr, das kann man sich leisten. Manch andere verqualmen diese 100 Euro, andere versaufen die. Ich spende an Free Software Projekte, meistens nehme ich mir kleinere Projekte vor die mir gefallen und nicht so viel Aufmerksamkeit kriegen wie KDE oder GNOME.

Aber wie gesagt an Linux muss ich nicht spenden, die kriegen genug Kohle von der freien Wirtschaft. Sollte es um ein ganzes Betriebssystem gehen und zahlen, dann würde ich auf BSD umsteigen. 100 Euro im Jahr ist es mir wert. Allemal.

In dem Sinne, denkt drüber nach. Es müssen nicht große Summen seiin, auch 20 Euro helfen, auch 10 Euro Spenden hilft. Wenn das Jeder von Euch sich vornähme, einmal im Jahr wenigstens eine kleine Summe zu spenden, dann wäre damit schon viel geholfen. Aber jeder muss das selbst herausfinden.

0
Von Nur ein Leser am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:48 #

Ich unterstütze schon diverse Projekte aus dem Bereich freier Software, Crowdsourcing/Informationsfreiheit und was mir als Gutmensch sonst noch so wichtig ist mit jeweils 10 Euro Spende pro Monat.

Ich wäre sofort bereit, das auch meiner Linux-Distribution zu spenden.
Leider gibt es aktuell für openSUSE keine Spendenmöglichkeit (und nein, ich will nicht jedes Jahr eine DVD-Box kaufen oder Hardware spenden, ich will einfach monatlich eine Spende an einen e.V. überweisen). Ich hoffe, die beschließen bald mal ihre Neuausrichtung mit etwas mehr Abnabelung von SUSE und nehmen dann Spenden an.

0
Von Drubadix am Fr, 4. Oktober 2019 um 15:57 #

SUSE hatte ja mal Disketten, DVD's und Buch in einem Karton an der Ladentheke.
Das waren Zeiten als das Internet noch in den Anfängen lag. Bei der heutigen Verfügbarkeit macht so etwas keinen Sinn mehr.
Allgemein hat sich das Modell etabliert, die Distributionen frei zu verteilen und das Geld durch professionellen Support zu verdienen. Red Hat, Suse, Canonical, Oracle, und Microsoft verdienen auf diese Weise viel Geld mit Linux.
Es gibt bei Community Projekten eine Bereitschaft freiwillig Arbeit bzw. auch Geld zu spenden.
Für Projekte die regelmäßig Geld verlangen gäbe es meiner Meinung nach nur einen Platz wenn sie bestimmte Aufgaben wahrnehmen oder Dinge realisieren die auf anderem Weg nicht zu Stande kommen.
Und dies geschieht ja auch immer wieder über Krautsourcing Aktionen z.B. jetzt bei Purism.die dabei sind ein freies Smartphone aus der Taufe zu heben.
Bereitschaft für eine Linux Distribution regelmäßig Geld auszugeben gäbe es schon, aber welche Zielsetzung sollte so eine Distribution haben, die nicht schon viel besser durch freie Projekte wahrgenommen wird?

0
Von was ist das am Fr, 4. Oktober 2019 um 16:23 #

... habe ich mir mal eine SuSE 8.1 Pro Box gekauft und fand, es war ihr Geld wert. Wär mir das heute Wert?

Ja, aber!

Die Distribution sollte mehrere Jahre, so gute 5, Unterstützung bieten. Es sollte möglich sein auch nach 4Jahren eine bestimmte Programm Version installieren können, ohne extra Verrenkungen. Oder auch Hardware. Ganz so, wie unter Windows.

Jetzt würde ich als private Person das nicht machen.

0
Von wurzel am Fr, 4. Oktober 2019 um 16:24 #

spende ich für diverse Projekte 100 Euro - der Kernel ist mir noch nie in den Sinn gekommen.
Am Kernel basteln so viel Unternehmen rum (wie sie ihn kommerziell einsetzen) dass da keine Förderung notwendig ist.
Es gibt jede Menge anderer Projekte, die eine Spende gut vertragen können und hinter denen kein Großkonzern mit monetären Interessen steht.

smb4k zum Beispiel .. aber es gibt jede Menge andere

0
Von Kommunikations Einbahnstraße! am Fr, 4. Oktober 2019 um 17:03 #

Also für ein Linux das "Mann" Kaufen kann,
würde ich bis zu 50,-€ - 70,-€ ausgeben.
Desto besser, desto mehr, bis max 70,-€.

Aber nur unter einer Menge von Bedingungen,
die da wären:

* Auch Offline Kaufbar. Ich/wir kaufen nichts Online,
im Sinne von Bezahlen auf die ganz ganz Althergebrachte weiße!
Überweisung Vorkasse! Ja mit zum Bankautomaten Laufen und so!
Ob dann als Download geliefert wird, ist mir/uns dann egal!
(Seriöses Software Unternehmen!!!! Keine Spy, Telemetrie & Co....)

* Trotzdem Werbung für dieses System - Überall, - aber nicht Belästigend!
Um die Lästige Konkurrenz einzudämmen, M!cro$oft & Co.

* Sicherheit geht vor, Prinzip!

* Gute Hardware Unterstützung im Desktop & Laptop Bereich.
(Was ja bei Linux, sowieso schon ziemlich gut ist.)
Die üblichen Scanner & Drucker Unterstützungen.
(Auch Akku sparende Funktionen wie TLP, ...) alles stets vorinstalliert.

* Stabiles System, inklusive Desktop Umgebung in Stabil.

* Intuitive.

* Gute Sprach Paket Unterstützung (vorinstalliert).
Nicht wie bei Ubuntu, wo man alles nach installieren muss.

* Codecs Vorinstalliert (Lizenziert) für die gängigen Formate & Player.
(DVD/Blu-Ray/MP3/MP4&....)

* Standardisierte API für Grafisch & Audiovisuelle Entwicklung
von Spielen & Programmen!
Wenn das nicht möglich ist dann wenigstens vorinstalliertes,
SFML & SDL2 & PyGame & Sonstiges (Vollständig) auf Aktuellem Stand.

* Eine Gute passende Vorinstallierte IDE & Compiler für C/C++ oder Rust,
sowie Python3 & CPython (Vor allem für 2D Spieleentwicklung, sowie Programme).

* Familien Freundliche Spiele, vorinstalliert (Keine Gewalt & usw...).

* Das übliche wie LibreOffice, Gimp, Inkscape, KolourPaint,
Audacity, LMMS, einem "nicht JavaScript fähigen" PDF Reader,
VLC, Firefox, Thunderbird und Co. vorinstalliert.
Kurzum, alles was es Standard Mäßig, ja bei so mancher Distro,
sowieso schon gibt, nur halt alles, und nicht nur ein teil, vorinstalliert.

* Möglichst viel per GUI einstellbar, auch die Firewall.
Terminal wird, aber natürlich auch gern gebraucht.

* Die Üblichen Sicherheitsupdates, und sonstige Updates.
(Mindestens 4-5 Jahre Support, für Sicherheit & Co.,
in allen Bereichen! Basis könnte ja ein Debian sein,
gemischt mit anderen Dingen.)

* Das Design sollte sich ein Wenig an "macOS Mojave" Orientieren.
Aber ohne Dock leiste, und mit Desktop Symbolen.
Die Ampelfarben, Gerundete Kanten, ..., einfach toll.
Ein Guter, all umfassender Dark Mode sollte Standard sein.
Die Symbole sollten Farbenfroh & Positiv sein.
Deprilook brauche ich/wir nicht.

Ps. Das ich so oft vorinstalliert erwähne liegt daran,
das es ja auch noch Orte gibt, wo Internet auch schon,
mal ausfällt - LEIDER!

INFO: Natürlich wird hier jeder "Garantiert!" eine andere Meinung dazu
haben, und es schrecklich finden, was ich mir Wünsche! Davon bin ich überzeugt!
Aber wer von mir für ein Betriebssystem Geld haben will, der bekommt keines,
wenn er es nicht beachtet, so einfach ist das! 8)

Natürlich gibt es dies oder jenes schon in diese Richtung,
doch ich möchte ein Volles Abgerundetes System, wenn ich dafür
schon Yeld ausgeven muss. All Inklusive!

Warum gibt es keine Linux Distribution für den Desktop zum
Kaufen, Installieren und Richtig Abgerundet Wohlfühlen,
sozusagen All inklusive! Es gibt Gute Kostenlose Distris, aber immer
ist hier oder da was, was nicht Harmoniert.
Für Kostenlos ist das ja natürlich trotzdem sehr Akzeptable!
Ist ja auch ne menge Arbeit, so etwas zu Entwickelt, keine Frage!
Aber für viel Yeld not. Mit Bezahlten Vollzeit Entwicklern,
würde man sich doch schon mehr, Wünsch dir was, Wünschen.

Ansonsten baue ich mir halt alles an einer Distro, mit viel Aufwand,
selbst so um wie ich es haben will, wie bisher auch!
:D

Missijon Erfuhhhhllt! Und jetzt geht's Rund! Ich Sach nix mehr,
Guten Tach.... :huh: :P

  • 0
    Von der-don am Mo, 7. Oktober 2019 um 15:30 #

    Im Prinzip beschreibst du macOS.

    • 0
      Von Kommunikations Einbahnstraße! am Di, 8. Oktober 2019 um 03:13 #

      Ich wollte zwar nichts mehr sahhchen,
      aber nuh will ich es doch noch einmal wahhchen:

      Stimmt, nur sind mir die Apple Geräte viel zu Teuer, Ungeheuer,
      und zu Zwangs orientiert, und Höchstwahrscheinlich ebenso
      Telemetrisch wie Windows Kisten.

      Und wie genannt will ich/wir kein Online Banking!!!!
      Dazu kommt, das man bald auch noch durch 2FA-100FA,
      und Smartphone App Zwang, eben ein Smartwanze
      haben muss, Pfui! Ich mochte die Old Style Handys!
      Ich/Wir bin/sind halt sehr Altbacken!

      Aber das Grafische Design von MacOS, sowie das App Konzept,
      nur bitte ohne Store, ist nicht falsch.
      Alle Programm Dateien in einen Ordner, und schon ist es ein Programm.

      Ja auch Snaps, Flatpaks, AppImages, und was auch immer,
      gehen auch in diese Richtung.

      Aber MacOS, hat eben auch eine Stabile API, für Multimediale Dinge,
      ich glaube das heißt Cocoa.
      Das ist wohl so was wie bei Windows GDI+, und Audio System Librarys.
      Da ist dann halt alles immer dabei, und man muss nicht selbst Abhängigkeiten,
      dabei tun, in Snaps, Flatpaks, und AppImages.
      Denn schon bei dem nächsten Upgrade, ist die Library in einer Neuen
      PerVersion, mit anderem Dateinamen und anderer API, nicht mehr
      Kompatible, und alles muss vom Entwickler & später auch Nutzer
      Nach Kompiliert werden. Leider kein 1xClick Installieren/Starten,
      und schon geht es los, auf allen Linux Distros, auch in 5 bis 10 Jahren.

      Kleiner Schwenk aus meiner Frühen Jugend bis Heute (Unchronologisch!):
      Vor 2016 habe ich dann in C/C++, danach meist in AutoIt,
      kleinere Spiele unter M$ Dose, W!ndow$ 95, 98, 7, entwickelt.

      2016 bin ich dann, von W!ndof$, bezüglich W10 Spy Agency,
      mit meiner Frau, nach Linuxland ausgewandert.
      Und jetzt erst habe ich erfahren, was M!cro$oft, der Menschheit
      anjetahn hat und tut, mit ihrer Spytelemetrie!

      Da es mein Hobby ist, Einfache 2D Spiele zu entwickeln,
      hangelte ich mich dann von AutoIt (Win), weg zu,
      (Linux) Java + AWT & Swing, zu Gambas, Python3 + PyGame,
      zu Lazarus + UOS, und nun, bin ich seit einigen Monaten wieder,
      bei C++ gelandet, welches ich zuletzt Ende der Neunziger, Anfang der 2000,
      als aller erstes Programmiert habe, damals noch in M$-Dose
      (Aber Grafisch, mit eigenem Fenster System! 640x480x16Farben Auflösung,
      ohne Maus nur Tastatur Steuerung, aber auch Tastatur Maus & PCSpeaker).
      Kurzum lernte ich dann vor kurzem SFML,
      und jetzt noch SDL so als bei Hobby dazu, tolle Librarys!

      Und jetzt kommt der Punkt >>>> "." < < < <
      Auch wenn das für viele vielleicht, nicht so wichtig ist,
      so ist es doch so, das viele gerne Hobby Technisch
      Spiele entwickeln wollen! Ich kenne doch einige!

      Linux ist eigentlich in sehr vielen Bereichen sehr Gut, Wirklich!!!!

      Doch warum gibt es bei eigentlich keiner mir Bekannten Größeren
      Distribution, so etwas wie GDI+ & Co, Cocoa & Co. vorinstalliert.
      Und eine schöne IDE für C/C++, Rust, C/Python3, dabei, vorinstalliert,
      damit man als Linux Einwanderer, sein Hobby weiter betreiben kann.
      Dabei würde das doch Interessenten locken....

      (Ps. Wir nutzen Hauptsächlich Ubuntu Mate und Debian Testing Mate),
      Dabei fängt es leider meist schon damit an, das man kein
      Vernünftiges Dark Mode Theme bekommt.

      Das eine, hat viel zu Schmale Scroll Balken,
      das andere hat, beim Dateinamen Umbenennen,
      den Cursor in Unsichtbarer Farbe.
      Das nächste hat Fehler beim Fensterrahmen. Usw....

      Klar das kann man dann schön Händisch Manuel Patchen,
      klappt danach, keine Frage. Aber so etwas muss doch nicht sein,
      oder?!

      Leider wirken viele größeren Linux Distributionen
      in vielen Bereichen, Unfertig, ja nicht zu Ende gedacht, Leider!

      :shock:
      Wenn jemand nach Linuxland auswandert, ist das keine Kleinigkeit für
      diesen Menschen! Er ist aus Schlimmen Spyware Telemetrie
      Fenstern und verÄpplungen entkommen, vor gefährlichen
      Androiden geflohen, oder hat die iOSten Mauern überwunden,
      die von der StaNSAi, Kontrolliert wird!

      Und jetzt steht dieser Mensch, vor nicht vollständig Installierten,
      Linux Sprachpaket Barrieren, und Fehlerhaften Themes,
      vor nicht erklärbaren, Fehler Meldungen bei Booten,
      wie: "Ein System Fehler ist Aufgetreten" "Abbrechen" "Melden".
      Aber niemand sagt ihm wo der Button hin ist,
      der zum Grund führt, der Zeigt wo der Fehler den Aufgetreten ist!
      Vor PPAs, und Steuererklärungssoftware Vakuums,
      DVD Libc$$ & Bluray Codec & ... Lizenz Depressionen!
      Mit aussagen wie, in manchen Ländern ist es nicht erl....
      Aber keiner sagt ihm wie es nun hier in seinem Fall ist!
      (Klar, in letzteren Fällen ist die Schuld nicht bei den Linuxland
      Entwicklern, dennoch ist es sehr Strapazierend!)

      Gut ich höre jetzt mal auf mit der Gruseligen Geschichte,
      meiner/unserer Einwanderung nach Linuxland.

      Denn schließlich ist es nach vielen Nachforschungen,
      besser geworden, da man sich jetzt zu Helfen weiß,
      und man lernt ja eine Menge!!!!

      Aber nicht jeder hat die Zeit, Kraft, Möglichkeit,
      und vor allem das Durchhalte vermögen!

      Und so werden viele wieder Absorbiert, von der StaNSAi,
      und ihren mehr Kopfigen Konzern & Sonstigen Geheimdienst,
      Betriebssystemen, und niemand hat sie je wieder gesehen,
      alle sind sie Spurlos verschwunden! Manche werden Eingesperrt
      in Engen Cloudcontainern, in Rechenfarm Kähfighaltung!
      Ahhhh. :?
      Aufwachen, hilft leider nicht, es ist kein Traum-a,
      sondern Harte&Soft-Ware Realitääät!

      Meine Meinung geht jetzt schlafen, Gute Nacht....
      :huh: :shock:

      Jetzt geht's weiter & Rund, mit ich Sahhch Nix mehr!!!!

      • 1
        Von klopskind am Di, 8. Oktober 2019 um 09:49 #

        Dazu kommt, das man bald auch noch durch 2FA-100FA,
        und Smartphone App Zwang, eben ein Smartwanze
        haben muss, Pfui! Ich mochte die Old Style Handys!
        Ich/Wir bin/sind halt sehr Altbacken!
        Sie können
        a) zum Bankterminal/-schalter gehen (Kosten durch monatliche Kontoführungsgebühren oder je Auftrag),
        b) weiterhin smsTAN/mTAN mit einem klassischen Mobiltelefon nutzen (hier 9ct je erfolgreicher Transaktion) oder
        c) einen TAN-Generator für chipTAN etc. verwenden (Kostenpunkt war hier ca. 20€).
        Von Zwang kann hier also nicht die Rede sein.

        zum Rest: tl;dr (Allein das Schriftbild mit den vielen unnötigen Fehlern und falschen Interpunktionen wirkt hinreichend abstoßend.)

        • 0
          Von Kommunikations Einbahnstraße! am Di, 8. Oktober 2019 um 15:59 #

          Danke für die Tipps. bzgl. Bezahlen/Banking, ohne Smartphone!

          Unabhängig davon:

          Das Schrieeftbild ist absihhchtlich so gewählt! Wirchrlich! :shock:
          Die Geschichte soll auch ein wenig Lustig - Lustich sein,
          unter vielem anderen auch durch angedeutete Variationen von
          Pseudo- Dialekten und Absssiccchtlichhhen Fe-hl?ller,,n,
          sowie natürlich der Guten alten M!icro$oft Namens Verschandlung.
          :huh:

          Guts Nächtle.... :D

0
Von arnulf am Fr, 4. Oktober 2019 um 18:33 #

Moin,
ich halte 200€ im Jahr für angemessen. Nur sollte jede Software die mitgeliefert wird auch ihren Teil davon bekommen.
Wir müssen davon weg, alles für umsonst zu bekommen sondern darauf achten das Software frei bleibt.
Gruß

0
Von Linux ist wie FishermansFriend am Fr, 4. Oktober 2019 um 18:37 #

Je mehr du gelernt hast, damit umzugehen, umso
größer wird dein Nutzwert.
Bist du einfacher User, so ist der Wert etwa bei
bei einer Windows Home-Version.
Hast du aber bereits Linux-Fortgeschrittenen-Wissen mit
z.B. SAMBA,Apache,... liegt man bereits im
Bereich einer Windows-Server 25er Lizenz mit 5000 Euro.
Und ist man mit etwas mehr Profiwissen gesegnet,
wird SAMBA mit LDAP-Anbindung und Kerberos zur eierlegenden
Wollmilchsau mit über 10000 Euro, wenn man Vergleiche
mit einem voll ausgebildeten Windows-Active-Directory versucht.
Ach so, der SAMBA ist in dem Fall beim Datendurchsatz sogar besser.

Je mehr Wissen man hat und auch braucht, je mehr kann man sparen.

;)))

  • 0
    Von Andre am Fr, 4. Oktober 2019 um 22:39 #

    warum sollte ich bitteschön zuhause einen windows-server mit ldap brauchen, wenns ein netzwerkshare auf der fritzbox, oder im windows-verzeichnis genauso tut? unter windows brauche ich 5mausklicks um ein verzeichnis freizugeben+5 mausklickjs um einschränkungen für die familienmitglieder durchzuführen.

    wo ist dann jetzt also der mehrwert mit all dem linux-wissen? und wieviele stunden deiner privaten lebenszeit die du nach deiner arbeit+pendelei noch zur verfügung hast willst du darein investieren wenns nicht gerade dein hobby ist?

    0
    Von Univention Corporate Server am Sa, 5. Oktober 2019 um 14:20 #

    wäre wohl das richtige für dich...das alles und noch mehr gibts schon in der Community Edition, wenn du noch Support willst, für läppische 319 € pro Jahr und Server gibts auch den.
    Wenn ich nen Server bräuchte, wäre der UCS mir das allemal Wert.
    Für Clients würde ich ungern bezahlen, dann geht wieder das gehample mit Lizenzen und Aktivierung los. Aber für ein Unternehmen, das Support braucht wäre ein Supportvertag mit ca. 30 Euro pro Jahr tragbar.

    • 0
      Von ac am So, 6. Oktober 2019 um 01:57 #

      > Aber für ein Unternehmen, das Support braucht wäre ein Supportvertag mit ca. 30 Euro pro Jahr tragbar.


      Im geschäftlichen Umfeld hebt doch dafür keiner einen Telefonhörer ab bzw. kann das gar nicht erst, weil pleite bevor handlungsfähig.

0
Von Josef Hahn am Fr, 4. Oktober 2019 um 18:48 #

Ich sehe gerade, euer Gedankenexperiment aus der Umfrage wäre noch nichtmal eins, was ich kaufen würde, sondern wieder so ein steter Tropf? Dass ist ja vermarktungstechnisch gerade sehr in. Aber ich möchte lieber, wenn ich schon Geld ausgebe, dass ich dann etwas halbwegs Rundes bekomme. Das braucht nicht dauernd neues Zeug. Es ist so, wie ich es aus der Verpackung hole. Security-Fixes sehe ich da als kostenlose Dienstleistung. Wenn ich im Restaurant eine Fliege in der Suppe hätte, würde ich auch kostenlosen Ersatz erwarten. Und ich möchte dann auch nur einmalig bei Erwerb etwas zahlen, und nicht $X pro Jahr...

0
Von Töppke am Fr, 4. Oktober 2019 um 19:20 #

Für Linux und Infos dazu was bezahlen? Ja.
Mache ich öffters.

Rund 10 € pro Heft mit DVD...

https://www.pcwelt.de/news/LinuxWelt-6-2019-
am-Kiosk-15-Jahre-LinuxWelt-10673028.html

0
Von mindermensch am Fr, 4. Oktober 2019 um 20:11 #

Wäre Linux kostenpflichtig, müsste man schauen wie genau die Konditionen sind. Ich schließe für mich nicht grundsätzlich aus, dafür zahlen.

Abo-Modelle lehne ich ab wo immer es möglich ist. Für mich ist das die neue Pest. Ich würde mich dann wohl von Linux abwenden, jedenfalls privat.

0
Von Potz Blitz am Fr, 4. Oktober 2019 um 20:34 #

… habe ich ja auch dafür (und für Office & andere Programme) bezahlt. Der Grund zu Linux zu wechseln, war also nicht der Preis. Ich war von den Microsoft-Produkten einfach nicht mehr überzeugt. Ich wollte nicht bei der Arbeit und in der Freizeit ständig ausspioniert werden. Was geht es Microsoft an, wozu ich auf meinen PC verwende oder welche Webseiten ich aufrufe? Auch die Qualität des M$-Produkts scheint mir in den Jahren immer schlechter geworden zu sein. Microsoft erweckt den Eindruck eines Türstehers, der für den Einlass in die Computerwelt Provision verlangt. Und das größte Eigentor der Redmonder scheint mir die völlig verunglückte Kacheloberfläche von Windows 8 gewesen zu sein. Eine Oberfläche, die auf dem Desktop-PC wohl kaum jemand vermisst hatte?

Irgendwann hatte das Elend dann ein Ende, denn ich wechselte zu Linux. Und habe mich prompt wieder geärgert! Linux und seine Programme erwiesen sich nämlich (nach einer Einarbeitungsphase) als so gut, dass ich mich fragen musste, warum ich diesen Schritt nicht schon viel früher gewagt habe.

0
Von Anon Y. Mouse am Fr, 4. Oktober 2019 um 20:41 #

Das waren noch Zeiten als man für linux mit gedrucktem Handbuch bezahlte...

Heute dafürfür den Internet Anschluss ;-)

0
Von Andre am Fr, 4. Oktober 2019 um 22:30 #

Hallo,
ich wär bereit 20e im Monat zu bezahlen - wenn
* kde/plasma langzeitstabil wär (1monat ohne reboot + 10-20desktopsapps offen + keine crashmeldungen + keine performance-probleme)
* kde/plasma optisch ansprechender wär
* die desktop-apps auf dem optischen/qualitativen/funktionellen level vergleichbarer mac/windows-apps herankommen
(snaggit vs ksnapshot, kdevelop vs visual studio, age2 vs 0 A.D, thunderbird vs outlook, veracrypt vs commandline, games unterstützung, gimp vs photoshop, libreoffice vs msoffice etc)
* externe apps genauso per 5mausklicks installierbar/deinstallierbar wären wie unter windows
* mltimedia wie itunes/netflix/amazon outofbox funktionieren würde ohne irgendwelche verrenkungen oder performance-einbussen
* jederzeit ein distro-ansprechpartner kostenpflichtig zur verfügung steht.
* desktop-virtzualisierung analog einfach/stabil/performant wie unter windows/vmware zur verfügung steht

unter der prämisse könnte eine europäische distro an mir gut und gerne 500e im jahr verdienen...
aktuell funktioniert aber jeder der o.g. punkte nur mit einschränkungen und/oder gefrickel. und darauf habe ich ehrlich gesagt nach einem 8h job+2h pendelei keinen nerv. folglich geht mein geld an das micrsoft ökosystem - und ich leb dafür mit folgenden einschränkungen:

* updates langsam, und fehleranfällig
* trotz eingeschrönkter telemetrie keine echte freiheit/kontrolle über mein system

beide punkte stechen aber die o.g. einschränkungen für meinen privaten desktop deutlich aus. zur not installier ich mir die ubuntu-app welche auf WSL2 aufbaut mit 2 mausklicks und einem neustart in 3min :)

0
Von Calabi-Yau am Fr, 4. Oktober 2019 um 22:33 #

...wenn man weder Paypal mag noch eine Kreditkarte hat. Ich nutze Xubuntu und LMDE 3, würde auch gerne mal 50 Euro spenden, doch eine einfache Banküberweisung geht nicht. Schade.

Für ein vorinstalliertes Win 10 zahlt man bei Arlt 100 Euro pro Rechner, das gilt dann wohl für die gesamte Nutzungszeit des Geräts. Für Linux würde ich gerne das Gleiche zahlen, denn das ist es m.E. im Vergleich zu MS wert.

  • 0
    Von Anonymous am Mo, 7. Oktober 2019 um 12:59 #

    Geht mir auch so.

    Wäre auch bereit, meiner Distri einen jährlichen Obulus zu überweisen, aber die Banken zocken lieber herum und bescheißen sich gegenseitig bei Interbank-Geschäften, statt sich zusammen zu tun und den Datenkraken aus dem Silicon Valley etwas entgegenzusetzen.

0
Von Lufthans am Fr, 4. Oktober 2019 um 23:22 #

Habe nicht prinzipiell etwas gegen's Bezahlen und irgendein Betriebssystem sollte ich schon haben, aber bin schon auch ziemlich froh darum, dass ich aktuell nicht zahlen *muss*.

Wie oft ich mal schnell meinen Laptop neu installiere oder alte Hardware wiederbelebe oder eine VM aufsetze, das wäre alles deutlich weniger reibungslos, wenn man sich mit Lizenzen rumplagen müsste oder generell einfach für jedes mal irgendwo Betriebssystem ausrollen erstmal die Kreditkarte zücken müsste. Da müsste ich mir das alles immer zweimal überlegen, anstatt einfach zu machen.

0
Von lal12 am Sa, 5. Oktober 2019 um 10:25 #

Ich wäre eher nicht bereit etwas zu zahlen. Aber gar nicht Mal wegen dem Geld, sondern weil es das ganze Ökosystem verändern würde. Wenn etwas kostet sind auch andere Leute weniger bereit etwas da hinein zu investieren. Dieses ganze Zusammenspiel wie es aktuell bei Linux funktioniert würde ohne FOSS einfach nicht funktionieren.

Das Ergebnis wäre vermutlich dass man mehr Probleme und weniger Support hat als jetzt.

Deshalb halte ich diese hypothetische Frage für nicht einfach zu beantworten.

0
Von Arran am Sa, 5. Oktober 2019 um 12:59 #

Unter Folgenden Konditionen.
Einmaliger Kauf und nicht Leasing.
Alle Standart Applikationen sind inbegriffen.
Es wird kräftig in Linux Werbung betrieben.

1
Von Anonymous am Sa, 5. Oktober 2019 um 14:15 #

Es gibt einen fundamentalen Zusammenhang zwischen proprietärer Software und der kapitalistischen Funktion von Geld, und der besteht im exklusiven Eigentum, also der Behauptung, dass andere kein Recht haben, etwas mir Gehörendes zu nutzen - es sei denn, sie bezahlen dafür. Genau das war der Anlass für den berühmten "Open Letter to Hobbyists", den Bill Gates 1976 u.a. an den Homebrew Computer Club richtete.

Die Grundidee von GNU ist hingegen die Wiederbelebung eines nichtkapitalistischen Funktion von Warentausch und Geld, indem es auf die Gegenseitigkeit setzt: Mir Nützliches kann auch für andere nützlich sein, und wenn dem so ist und sie vernünftig handeln, unterstützen sie mich darin, weiterhin Nützliches entwickeln zu können, und werden ihrerseits ihre Nützlichkeiten zu Verfügung stellen. Hier erfolgt ein Austausch also nicht aufgrund von Bereicherungsabsicht, sondern als normative Verpflichtung. Vorteile werden nicht in Geld bemessen, sondern in wechselseitiger Verbesserung des Lebens, und der entstandene Aufwand kann mit Geld oder anders abgeglichen werden, und zwar nach Maßgabe von Leistungswilligkeit und Leistungsfähigkeit. Verhindert wird die Konzentration von Nützlichem in der alleinigen Verfüngsgewalt der Mächtigen und Wohlhabenden.

Wenn eine Initiative der freien Software auf Finanzierungsprobleme stößt, ist daher die Bitte um Spenden ein adäquates Mittel: es appelliert an die freiwillige Bereitschaft und selbst eingeschätzte Fähigkeit, etwas zum Erhalt beizutragen. Trägt die Community zu diesem Erhalt nicht bei, dann ist nicht nur die Software weg, sondern die Community selbst auch.

Setzt man hingegen für Software einen Kaufpreis fest, der Vorbedingung für die ungehinderte Nutzung ist, hat man das Prinzip der freien Software bereits abgetötet, denn es schließt alle aus, die es sich nicht leisten können und bewegt sich jenseits der wechselseitigen normativen Verpflichtung.

Natürlich gibt es viele Menschen, die freie Software als kostenlose Bereicherung ausnutzen, nichts zurückgeben und damit auch den (berechtigten) Groll der aktiven Developer hervorrufen. Aber ich empfehle, diesen Menschen mit Mitleid zu begegnen, weil sie leider nur in den Kategorien von Neid und Bereicherung leben und gar nicht verstehen, welche soziale Wirkung freie Software für die Gesellschaft hat, indem sie einen Bereich schafft, indem die kapitalistische Logik des Geldes nicht funktioniert. Das zeigt sich ironischerweise daran, dass die Nutznießer zwar durchaus (ungerechtfertigterweise) kapitalistisches Geld mit freier Software verdienen, aber sich die freie Software nicht aneignen können.
Bspw. kann Google/Alphabet zwar Android mit proprietären Funktionen aufpolieren, aber sie müssen den Basiscode von Android frei halten und veröffentlichen - und so ungewollt eben doch ihren Beitrag zur freien Software leisten. Die Idee, sich Android komplett anzueignen, bleibt ein feuchter Traum der CEOs. :x

GNU/Linux hat im Laufe seiner Geschichte viel Häme und Spott erlebt, auch viel eigensinnige Ausnutzung. Aber das Festhalten am Prinzip hat die erfolgreiche Weiterentwicklung und Verbreitung bewirkt - trotz des Spotts und der Häme. GNU hat einen Bereich von Demokratie, Gleichheit und Solidarität in einer kapitalistisch dominierten Welt geschaffen. An vielen Bildungseinrichtungen außerhalb des wohlhabenden Nordatlantiks gäbe es keine nutzbaren Computer ohne GNU/Linux.

Die Frage müsste also nicht lauten, ob und wieviel man für freie Software bezahlen würde, denn zahlen tut man Kaufpreise als Vorbedingung der Nutzung, und das ist ein Paradoxon, denn durch einen Kaufpreis wäre keine freie Software mehr. Richtig gestellt wäre die Frage: was man für die Nutzung freier Software zurückzugeben bereit ist - und darunter können dann auch Geldbeträge sein.

  • 1
    Von Andre am Sa, 5. Oktober 2019 um 15:14 #

    Leider funktioniert das Desktop-Umfeld ebend nicht mehr so einfach wie du dir das wünscht.

    hier muss m.e. deutlich kathedraler als basar gedacht werden. ich kann hier nicht mehr schnell ein tool x zur verfügung stellen, und es damit getan ist. es braucht jahrelange ausdauer, detaillierte vorabplanung, grafiker, usability-experten, bug research experten. forschung etc pp. das alles muss mit fähigen entwicklern umgesetzt werden. hohe qualität braucht viel können und zeit. in der marktwirtschaft vedien ich als fähiger entwickler in der gleichen zeit ein haus im grünen, einen porsche und sonst was. warum sollen diese leute für den guten zweck allein voir sich hinbasteln, und sich mit all den nicht fähigen um details streiten? klar gibt es auch die sehr guten entwickler unter gnu/linux - aber ebend nicht ausreichend als das im desktop-umfeld ein vergleichbares ökosystem dabei herauskommt wie unter windows/macos/ios/android...

    auf der andern seite wär es natürlich auch schade wenn menschen ohne finanzielle möglichkeiten plötzlich nicht mehr von der kosten-freiheit der software partipizieren könnten. vielleicht wäre m.e. eine mögliche lösung wenn man endlich den gesellschaftlichen wert von freier software als ganzes erkennen würde, und diese offiziell fördern würde. warum nicht 0.5% des eu-umsatzes in freie software-projekte: kde/gnome+apps - mit einem gewählten gremium das die gelder dann mit klaren zielen verteilt... - am ende könnte man wenn man eine europäische distro baut auch wieder mia von $$$ einsparen wenn man keine abhängigkeiten mehr in us-märkte hätte...

    so würde m.e. gnu/linux dann auch wirklich im desktop-umfeld vorran kommen.

    statt dessen werfen wir uns hier immer wieder die alte laier von der blödheit der anwender an den kopf und das doch schon längst alles perfekt läuft.

    0
    Von Ghul am Sa, 5. Oktober 2019 um 21:05 #

    sondern Kapitalismus eines freien Marktes.

    Siehe dazu:

    https://www.cnet.com/news/sorry-socialists-open-source-is-a-capitalists-game/


    Im Kommunismus hätten wir Planwirtschaft.
    Es würde keine n Desktop Environments geben, sondern einen von oben verordnet.
    Die Freiheit würde es auch nicht geben, weil dann niemand aus dem System ausbrechen dürfte und was anderes entwickeln dürfte.
    Open Source ist aber das Gegenteil von Einsperrung, es bedeutet Freiheit, was der linke Kommunismus nie war und auch nie sein wird.

    Wenn dann könnte man Open Source eher christlich nennen.
    Jeder setzt sich ein, so gut er kann, aber jeder soll arbeiten und auch seinen Lohn erhalten.

    • 0
      Von Anonymous am Mo, 7. Oktober 2019 um 10:30 #

      Kommunismus != (zentrale) Planwirtschaft.

      Ich glaube zwar auch nicht, dass Kommunismus funktioniert, denn er geht von einem unrealistischen Menschenbild aus.

      Lustig finde ich aber Leute wie "Ghul", bei denen schlagartig Schnappatmung einsetzt, der Blutfluss zum Gehirn unterbrochen wird und irgendwelche neu- oder alt-rechten Parolen nachgebetet werden, sobald sie das trigger word "Kommunismus" lesen.

      • 0
        Von Tamaskan am Mo, 7. Oktober 2019 um 11:11 #

        Kommunismus != (zentrale) Planwirtschaft.

        Kommunismus bedeutet: kein Privateigentum an den Produktionsmitteln, alles liegt somit in staatlicher Hand, es gibt keine Marktwirtschaft, sondern Planwirtschaft. Alle Menschen bekommen vom Staat ihre Aufgaben zugeteilt, freie Software würde in so einem System nicht existieren.

        Ich möchte dir außerdem in deiner Aussage widersprechen, dass der Kommunismus von einem unrealistischen Menschenbild ausgehe. Die Kommunisten wussten sehr wohl, wie die Menschen sind, deshalb wurde früh das Ziel der Umerziehung formuliert, durch Propaganda, Zensur und Repression sollte der neue, sozialistische Mensch geformt werden.

        Die Diktatur des Proletariats sei eine leider notwendige Übergangsphase zum zukünftigen Idealzustand, der klassenlosen Gesellschaft. Eine ähnliche Rechtfertigung findet man auch bei anderen totalitären politischen oder religiösen Ideologien.

        • 0
          Von Anonymous am Di, 8. Oktober 2019 um 13:31 #

          Ach, Quatsch.

          Im Kommunismus - also dem angestrebten Endzustand - soll jeder ohne Zwang von sich aus das Richtige tun.

          Zentrale Planwirtschaft, Repression und Umerziehung waren nur für die Übergangsphase gedacht, die man "Sozialismus" nannte.

          Wenn der Vorposter statt Kommunismus "real existierender Sozialismus" geschrieben hätte, wäre es ok gewesen. Aber der betet halt nur irgendwelche Sprechblasen aus der neu-rechten Ecke nach.

          • 0
            Von Tamaskan am Mi, 9. Oktober 2019 um 08:44 #

            Im Kommunismus - also dem angestrebten Endzustand - soll jeder ohne Zwang von sich aus das Richtige tun.

            Wer entscheidet, was "das richtige" ist? Und was passiert wenn jemand "das falsche" tut? Wie soll das funktionieren, dass zufällig alle Menschen immer einer Meinung sind?

            Zentrale Planwirtschaft, Repression und Umerziehung waren nur für die Übergangsphase gedacht, die man "Sozialismus" nannte.

            Eine Übergansphase, die permanent andauern muss. Sobald du die Planwirtschaft abschaffst, ist es langfristig vorbei mit der klassenlosen Gesellschaft. Denn dann können die Bürger wieder selbständig wirtschaftlich tätig werden - und einige werden erfolgreicher sein als andere. Und es gibt wieder Millionäre. Das ist das nur eine Frage der Zeit. Siehe die VR China.

            • 0
              Von Anonymous am Do, 10. Oktober 2019 um 18:31 #

              Das sehe ich alles auch so.

              Ich habe ja auch zu Anfang deutlich gemacht, dass ich an den ganzen Quatsch nicht glaube.

              Ich habe nur mein Schulwissen (West-Schule) zum Besten gegeben, während der Vorposter ("Ghul") über Kommunismus schwadroniert, ohne sich je damit beschäftigt zu haben er kennt offenbar nicht mal die Grundlagen.

        0
        Von Ghul am Di, 8. Oktober 2019 um 03:00 #

        Ich habe weder Schnappatmung noch wird der Blutfluss zum Gehirn unterbrochen. Den Kommunismus hat man in den USA nach dem 2. Weltkrieg zu Recht bekämpft, aber was weiß schon einer wie du zum Thema Geschichte?

        • 0
          Von Anonymous am Di, 8. Oktober 2019 um 13:39 #

          Den Kommunismus hat man in den USA nach dem 2. Weltkrieg zu Recht bekämpft,

          Danke für diese Steilvorlage. Rechtfertigt die eigentlich auch den Vietnamkrieg, der von den Amis vom Zaun gebrochen wurde (Tonkin-Zwischenfall)?

          aber was weiß schon einer wie du zum Thema Geschichte?

          Ich bin so alt, dass ich live dabei war ;)

          Und ich erinnere mich gut genug daran, was man uns vorher erzählt hat und was hinterher - im Abstand einiger Jahrzehnte - alles raus kam.

      0
      Von Anonymous am Di, 8. Oktober 2019 um 16:29 #

      Im Kommunismus ... würde keine Desktop Environments geben, sondern einen von oben verordnet.

      Wenn verordnete Desktop Environments "kommunistisch" sind, ist Bill Gates dann ein Kommunist?! :D

0
Von Paulibaer am Sa, 5. Oktober 2019 um 15:27 #

Nun, wo W10 kostenlos ist :-)
Ein kleinen Unkostenbeitrag kann ich mir schon vorstellen.
Aber das kassiert der Ersteller der Distribution. Was ist mit den Erstellern der Software (Kernel, Office, ...)? Sollen die leer ausgehen?

Man könnte natürlich spenden, aber wem, wie viel und wie lange?
Ich unterstütze die Wikipedia mit einer Spende. Wenn ich eine Distribution unterstützen wollte, dann müsste ich mir überlegen, die Spende an die Wikipedia zu kürzen oder sogar zu streichen. irgendwo sind die eigenen Mittel begrenzt.

Alternativ könnte aber auch so etwas wie "GEMA"-Gebühren eingeführt werden.
Das Prinzip ist ja nicht neu. Haushalte, große Unternehmen und Behörden bezahlen dort einen Betrag. Die Gewinne werden anteilig an die Entwickler ausgezahlt. Die Nutzung der Software etc. ist mit dem Beitrag abgegolten.

0
Von Gunter Königsmann am Sa, 5. Oktober 2019 um 19:09 #

Ich schenke denen Arbeitszeit.
Wenn ich Geld vwzahken müsste, würde ich das, was ich tue, stattdessen als Dienstleistung erwarten. Oder einen vernünftigen Stundensatz.

0
Von walker1973 am So, 6. Oktober 2019 um 10:09 #

Das Problem ist das die meisten Distris Überfrachtet sind und dadurch irgendwo haken und rumzicken.
Wenn ich irgendwo was bezahlen würde wäre es Arch aber da zahle ich nicht dann müsste es auch einen Installer geben.
Da muss man zu viel Arbeit rein stecken als da noch was für zu bezahlen. Antergos war damals das einziege wo ich was für bezahlt hätte EndeavourOS ist interessant mal sehen wie sich das Entwickelt. Für mich kommt auch der Punkt dazu ich bin KDE Plasma nutzer und ich will keinen anderen Desktop nutzen die meisten setzen auf Gnome oder XFCE und die mag ich überhaupt nicht.
Würde es Arch mit einem einfachen Installer ala Debian geben wäre das meine Distri und ich wäre da auch bereit bis zu 50€ im Jahr auszugeben bzw zu Spenden.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 06. Okt 2019 um 10:10.
  • 0
    Von Markus B. am So, 6. Oktober 2019 um 18:45 #

    Da muss man zu viel Arbeit rein stecken als da noch was für zu bezahlen.
    Bezahlen kann man auch mit etwas anderem als Geld.

    Ich bin einer der vielen ehrenamtlich tätigen AUR-Maintainer und verwalte Dutzende Pakete.
    Das ist meine "Bezahlung" für die m.E. beste Distri, die es gibt.

    Würde es Arch mit einem einfachen Installer ala Debian geben wäre das meine Distri
    Du kannst Manjaro nehmen, das hat einen grafischen Installer.

0
Von Robby am So, 6. Oktober 2019 um 14:04 #

Es ist doch komisch, kaum das microsoft seine Finger mit im Spiel hat, wir gleich wieder beratschlagt, wie viel Geld man dafür nehmen könnte.
Die ganzen Jahrzehnte die es Linux gibt wurde den Nutzern nahegelegt, dass es freie Distributionen sind.
Ich glaube, es wäre vielleicht besser, Microsoft außen vor zu lassen, denn microsoft wird auf jeden Fall versuchen Einfluss auf die Distributionen zu nehmen und wird versuchen bezahl Lizenzen zu schaffen.
Linux sollte ein freies Betriebssystem bleiben!

0
Von Alzheimer am Mo, 7. Oktober 2019 um 11:07 #

Apple gibt macOS kostenlos heraus und eine Windows-Lizenz liegt fast jedem Komplett-PC dabei. Wer Windows für einen selbst gebastelten PC braucht oder anderweitig Windows Pro zahlt, muss auch nicht den offiziellen Preis einer Einzellizenz kaufen, sondern kann dies über einen Anbieter wie Lizengo für einen symbolischen Preis tun.

Das bedeutet mit anderen Worten, dass ein Privatanwender oder ein kleines Unternehmen in der Regel garnichts für ein Betriebssystem zahlen möchte und auch nicht muss.

Lediglich wenn es um Enterprise-Lösungen geht, werden einerseits teurere und besser supportete Lizenzen von Microsoft erworben, aber auch wo Linux eingesetzt wird dann häufiger ein teures Enterprise-Linux eingesetzt.


Aber bei Privatanwendern? Solange eine Linux-Distribution kostenlos bleibt, würde vermutlich eine verpflichtende Lizenzgebühr von 10 Euro für Windows schon für viele Grund genug sein, dann doch lieber auf Windows zu verzichten und Linux zu nutzen. Zumindest unter dem Umstand, dass man Windows auch noch selbst installieren möchte.

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten