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Thema: Nutzen Sie Samba?

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Von Potz Blitz am Fr, 10. Januar 2020 um 14:09 #

Als ich die Überschrift las, dachte ich es ginge im Wesentlichen um Dateifreigaben. Diese scheinen aber, gemäß Erläuterung, eher nicht gemeint, oder?

Also ich persönlich nutze von Samba nur die Dateifreigaben. Alles andere ist mir zu kompliziert.

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    Von JoeXX am Fr, 10. Januar 2020 um 15:08 #

    Ich nutze zu Hause nur File Shares um Daten zwischen Linux und/oder Android Clients auszutauschen. Da ich einen Netzwerkdrucker habe, können alle Clients direkt auf den Drucker drucken. Ein Samba Print Server macht hier keinen Sinn.

    In der Firma share ich außerdem Drucker über Samba da die User freigegebene Drucker einfach selbst verbinden können ohne dass Admin Rechte für die Treiberinstallation benötigt werden. Ach ja, da ganze Firmen AD ist Samba-basiert - schon seit 4.0 und läuft super stabil.

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      Von Andre am Fr, 10. Januar 2020 um 15:49 #

      habt ihr nennenswerte vorteile durch ein samba-basiertes AD im vergleich zu windows-basierten?

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        Von Es braucht ... am Fr, 10. Januar 2020 um 18:53 #

        keine Windows Server Lizenz. ;-)

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        Von JoeXX am Sa, 11. Januar 2020 um 15:21 #

        Keine Windows Lizenzkosten, da es keine Windows Server im Netz gibt. Allerdings, wenn du ohnehin schon mindestens einen Windows Server im Netz hast, dann musst du ohnehin entweder für deine User oder deine Clients die auf den Windows Server zugreifen Client Access Licenses (CALs) kaufen. Es macht dann auch keinen Unterschied mehr ob du einen oder 50 Windows Server hast. In Sachen CALs bringt dir das Samba AD dann keinen Vorteil mehr. Dafür sparst du aber die Kosten für die Windows Server Lizenz.

        Das Ganze Backend läuft hier unter Linux. Authentifizerungen laufen bei den meisten Anwendungen gegen AD. Gelegentlich braucht es mal neue Software für bestimmte Zwecke. Hier haben wir aber immer auch gute Lösungen gefunden. Z. B. hatten wir auch schon mit Herstellern gesprochen die einen MSSQL Server als Datenbank vorraussetzen. Wir haben Know-How von unseren Linux Admins und unserem Entwickler mit denen geteilt und Feedback geliefert. Dafür hat der Hersteller als Backend PostgreSQL und ein anderer MySQL/MariaDB implementiert. In beiden Fällen ist das Backend, das auf Win oder Linux laufen kann, jetzt auch Verkaufsargument.

        Aber ich schweife ab. Ich wollte nur sagen: Man muss es als Gesamtpaket betrachten. Ein reines Linux Backend und Windows nur im Client Bereich ist oft problemlos möglich. Wir sparen hier eine Menge Geld ohne Windows CALs, Exchange und MSSQL. Und die Windows Lizenz auf den Workstations ist ohnehin bei der Hardware dabei. Ohne wäre kaum billiger.

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          Von Andre am So, 12. Januar 2020 um 17:15 #

          Dem Kauf von Cals steh am Ende bei einem AD mindestens 1-2 Adminstratoren mit höheren Gehaltsvorstellungen, und höhere zeitliche Aufwände bei insgesamt niedriger Funktionsvielfslt gegenüber. Das soll nicht heissen das es keine guten gründe für Samba ADs geben kann. m.E. Greifts aber zukurz rein die Cals als Kostenfaktor zu berücksichtigen.

          Aber trotzdem schön zu wissen das Samba-ADs produktiv funktionieren :-)

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            Von mw am Mo, 13. Januar 2020 um 07:05 #

            Diese Denke zeigt das eigentliche problem. Windows können Clickkiddies verwalten, für Linux braucht es Profis. Genauso sehen dann auch die Windows Installationen aus. Da könnte ich einige Dutzend beispiele nennen. Schade, dass Windows Infrastruktur immer noch als Spielzeug angesehen wird. M. M. n. ist der Administrationsaufwand von Windows höher als bei Linux, zumindest was server angeht.

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              Von Sindbad am Mo, 13. Januar 2020 um 07:56 #

              ...für Linux braucht es Profis
              na, ja. Für Windows auch. Und das ist vermutlich ein verkanntes Problem. Nur weil unter Windows alles mit GUI eingestellt wird, heisst das nicht, dass es weniger KnowHow erfordert.
              Die Uni Gießen, Uni Maastricht, Stadt Frankfurt, DBK-Bank, etc. haben dies in den letzten Wochen schmerzhaft erfahren, da die Hackerangriffe ausschließlich über Windows-Rechner erfolgte. Bei Linux muss man dem User jede Kleinigkeit und den jeden Port explizit erlauben. Da muss man sich halt mit groups, iptables, SE-Linux etc. auskennen. Bei Windows darf ein Benutzer fast alles, weil es so "benutzerfreundlich" ist. Und schwupp­di­wupp läd der Emojet-Virus in der *.doc-Datei eine *.dll nach und startet den Trojaner. Windows ist halt auch für Schadsoftware sehr benutzerfreundlich.

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                Von Andre am Mo, 13. Januar 2020 um 09:23 #

                >> Bei Windows darf ein Benutzer fast alles, weil es so "benutzerfreundlich" ist. Und schwupp­di­wupp läd der Emojet-Virus in der *.doc-Datei eine *.dll nach und startet den Trojaner.

                Natürlich ist die vereinfachte, standardisierte Infrastruktur auch ein stückweit mitverantwortlich das schneller Fehler passieren können, und ungepatchte Systeme schneller zum Angriffsziel werden. Das heisst aber nicht das die Systeme nicht sicher betreibbar sind. In Dokumente eingebettete Macros können beispielsweise auf jedem System zum Problem werden.

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                  Von Sindbad am Mo, 13. Januar 2020 um 13:08 #

                  d´accore
                  Wie einfach ein System kompromittiert werden kann, hängt natürlich vor allem vom User bzw. Administrator ab. Bei den meisten privaten Desktop-Systemen ist halt der User auch der Administrator. Und dann gilt: Keine Updates eingespielt, keine Virenscanner installiert, keine Ahnung -> kein Mitleid.

                  Das Problem ist eben, dass oft "keine Ahnung" vor den Bildschirm sitzt, aber das benutzte OS dann zulässt, dass Macros ausgeführt werden und die Schadsoftware läd. Lt. Presse-Berichten ist damals mit dem 2016-Office eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei den Marcos behoben worden. Dummerweise müssen nun alle alten Office-Dateien in *.docx, *.xlsx, *.pptx, ... umgewandelt werden, da Mails mit Anhängen in den alten Formaten inzwischen von einigen Gateways geblockt werden. User mit Office 2010 oder 2013 müssen dann wohl neue Lizenzen kaufen.

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      Von Ghul am Fr, 10. Januar 2020 um 20:25 #

      Was kann der Sama Print Server alles?
      Ich dachte dafür wäre CUPS da?

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        Von JoeXX am Sa, 11. Januar 2020 um 15:04 #

        CUPS (oder LPR) hängen hinter dem Samba Print Server. Beides muss aber auf einem host laufen.

        Bei einem Samba Print Server kannst du die Windows Treiber auf den Samba Server (print$ Share) laden. Die Anwender können sich dann einfach den Drucker vom Samba Print Server verbinden. Der Treiber wird automatisch heruntergeladen und installiert. Der große Vorteil: Die Anwender brauchen für die Treiberinstallation keine Admin Rechte. Der zweite Vorteil: Du kannst jeden Treiber auf dem Server vorkonfigurieren (z. B. Duplex: an) und die Einstellungen landen als Default bei den Anwendern. Such mal im Samba Wiki nach "Setting up Automatic Printer Driver Downloads for Windows Clients". Dort ist beschrieben wie man das Ganze einrichtet.

        Das alles ist nichts was ein Windows Print Server nicht auch könnte. Aber wenn du keinen Windows Server hast, willst oder brauchst, dann macht Samba hier einen prima Job.

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          Von Ghul am So, 12. Januar 2020 um 18:34 #

          Erstmal danke für deine Antwort.

          Aber Windows kann doch inzwischen, wenn ich mich nicht irre, auch via IPP kommunizieren und das bietet CUPS out of the Box.


          Zum Treiber ohne adminrechte installieren könne. Okay, eventuell gibt's Leute, die das benötigen.
          Duplex per Default kann Sinn machen, kann man aber auch im OS einstellen und ich persönlich habe es nicht voreingestellt, sondern nutze es nur wenn ich es brauche.

          Also für mich scheint da nichts dabei zu sein, aber wer das braucht kann das natürlich nutzen.

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            Von JoeXX am Mo, 13. Januar 2020 um 10:22 #

            Ich habe ja auch nicht von den Vorteilen in einem Heim-Netz mit 3 Clients gesprochen, sondern von einem Firmennetz (in meinem Fall mit ca 300 Workstations).

            Klar kannst du mit Windows direkt auf einen CUPS Server drucken. Dann muss der arme Admin aber für jeden Anwender auf jedem PC den dieser nutzt den Druckertreiber erneut installieren. In einem Firmennetz sollen die Anwender sich Drucker selbst verbinden können - ohne das der Admin jedes Mal den Treiber installieren muss.

            Zum Thema "Druckervoreinstellungen": Ich habe vor zwei oder drei Jahren mal unseren Einkauf prüfen lassen, ob die "Duplex by Default" Einstellung im Treiber sich ausgewirkt hat. Wir hatten im Folgejahr ca. 20% weniger Papier bestellt. Vermutlich war die Einsparung sogar etwas höher, da sicher auch die Anzahl der Ausdrucke über die Zeit gestiegen ist. Als Default sehe ich die Einstellung als sinnvoll an. Der Benutzer kann sie jeder Zeit pro Printjob oder bei Bedarf auch pro Drucker abschalten. Aber manuell Duplex aktiviert pro Druckjob hatte es, bevor wir es als Default gesetzt hatten, so gut wie niemand.

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              Von Ghul am Di, 14. Januar 2020 um 01:38 #

              Ich muss gestehen, ich habe als Wenigdrucker es noch nie getestet, was passiert, wenn man 3 Dokumente, mit jeweils einer Seite, bei eingestellter "Duplex by Default" Einstellung ausdruckt.

              Druckt der Drucker dann die 3 Dokumente auf 2 Blätter, wobei er für Dokument zwei die Rückseite von Dokument eins verwendet oder druckt er es auf 3 Blätter?
              Und ist dieses Verhalten bei allen Betriebssystemen und Software konsistent?

              Wenn letzteres passiert, dann dürfte "Duplex by Default" in der Tat keine nennenswerten Nachteile haben.
              Allerhöchstens vielleicht bei Fotodrucken, bei denen bei einem Tintendrucker viel Tinte verbraucht wird und das Papier recht feucht wird.

              Es wäre halt doof, wenn man einen Brief an Herr Meier und einen anderen an Herr Müller schreibt und der Drucker dann den Brief für Herr Müller auf die Rückseite vom Brief für Herr Meier druckt.

              Ich denke ich werde das mal testen müssen. Erfahrungsberichte ob's da Probleme geben kann, wären natürlich noch besser.

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Von artodeto am Fr, 10. Januar 2020 um 16:48 #

SMB kann halt fast alles sprechen und so ist das bei mir zu Hause auch im Einsatz.
Auf Arbeit ist es wegen dem Mischbetrieb mit allen Desktopsystemen ebenfalls der einfachste Weg.

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Von needle am Fr, 10. Januar 2020 um 16:58 #

...Sambanutzung als daemon war das letzte Mal 2006. Danach haben wir auf NFS umgestellt, und seitdem läuft alles mit NFS.

Das war richtig cool damals mit logon.bat oder logon.cmd. Kixtart hatten wir auch in der NETLOGON als Anmeldeskript. Die Skripte habe ich hier noch rumliegen. Seitdem mache ich aber nichts mehr mit SMB/CIFS. Das Fachgebiet gewechselt damals mit Widnows NT/2000/2003 war mit die Entwicklung zu schnell und das Wissen zu kurzlebig dazu. Trotzdem war das eine lustige Zeit.

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Von haha am Fr, 10. Januar 2020 um 21:46 #

Nutze samba zur Anbindung meiner Linux-PCs an meine Synology. Die NFS-Anbindung, bzw. das Menü habe ich nicht gerafft.

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    Von Potz Blitz am Sa, 11. Januar 2020 um 10:14 #

    Ferdinand Thommes hat kürzlich in seinem Blog einen sehr guten Artikel zur Einbindung/Konfiguration von NFS veröffentlicht. Ich habe es selber allerdings nicht ausprobiert. Trotzdem sehr empfehlenswert ...

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    Von glasen am So, 12. Januar 2020 um 15:22 #

    Synology behandelt NFS in meinen Augen auch etwas stiefmütterlich. So kann man verschlüsselte Shares nur als Samba-Share exportieren. Aus dem Grund und der maximalen Dateinamenlänge von 143 habe ich einen älteren HP Proliant G8-Server als Storage angeschafft und binde zwei Synology-NAS via iSCSI ein.

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