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Thema: Ihr bevorzugtes Dateisystem für Datenablage?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von artodeto am Fr, 14. Februar 2020 um 14:20 #

Seitdem ich die Sun-USB-Stick-Demo auf der Dichroehre gesehen hab und es die ersten Anfaenge von OpenZFS gab, hab ich fast ueberall OpenZFS ausgerollt.
Die Raspberry Pi's haben ext4, aber sonst - ueberall wo es laeuft, laeuft ein OpenZFS.

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    Von glasen am So, 16. Februar 2020 um 10:31 #

    Testweise ZFS auf meinen Notebook, ansonsten Ext4.

    Beruflich sieht es ein wenig anders aus:

    Die eingesetzten Synology-NAS' benutzen alle Btrfs. Ein großer Storage-Server mit ~40TB Nettokapazität benutzt ZFS mit aktivierter Deduplication, da auf diesem sehr viele identische Dateien liegen. Aktuell liegt der Dedup-Faktor bei 2,48. Der zweite große Server ist einer reiner Numbercruncher. Dort liegt das OS auf einer Ext4-Partition.

    Warum überhaupt ZFS?

    Weil meine Firma gezwungen ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nahezu alle Datenspeicher zu verschlüsseln und es außer ZFS kein allgemein verfügbares Dateisystem gibt, welches transparente Verschlüsselung, Onlinekompression und Deduplication ohne Aufwand anbietet.

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Von Walter der Datenverwalter am Fr, 14. Februar 2020 um 14:43 #

Da könnte sehr einfach clevere DB-artige Anwendungen schreiben. Dateien mit diversen Attributen taggen sehr einfach entspr. suchen und verwalten...

Mir ist das neulich schon mal aufgefallen dass kaum ein gängiger Dateimanager unter Linux in der Lage ist enspr. Attribute anzuzeigen, darüber zu suchen,...

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mehr XFS
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Von X-tra Feines dateiSystem am Fr, 14. Februar 2020 um 16:11 #

XFS wo es nur geht. Wartungsarm, schnell und ultra stabil.

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    Von skinnie am Fr, 14. Februar 2020 um 21:13 #

    Ditto. Zumal ich hauptsächlich große Dateien (Video und Audio) habe. XFS hat sich als rotzstabil und schnell erwiesen. Macht einfach keine Probleme. Ansonsten bevorzuge ich noch das gute alte ext4.

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Von fridolin am Fr, 14. Februar 2020 um 17:09 #

und ist auch noch analog (sicher vor Hackangriffen)

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Von Josef Hahn xh am Fr, 14. Februar 2020 um 19:16 #

Auf Servern (inkl. meinem NAS) ist alles an Nutzdaten auf einem btrfs. Damit kann ich für konsistente Backups dann alle Dienste kurz stoppen, einen Snapshot machen, und direkt wieder starten. In aller Ruhe können dann die Daten von dem Snapshot auf das Backupmedium plätschern, und am Ende wird der Snapshot gelöscht. Auf den Workstations ist es ext4, aber das sind praktisch nur 'Kopien' dessen, was auf dem NAS liegt.

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Von abc am Fr, 14. Februar 2020 um 21:00 #

Bisher Ext4. Allerdings hatten neue Features (u.a. das checksum feature, die sog. ext4 metadata checksums) die Abwärtskompatibilität z.B. zu Debian Wheezy und CentOS6 gebrochen, von denen aus man danach auf die z.B. mit Debian9 aufwärts erstellten ext4-Partitionen nicht mehr zugreifen konnte (es ist kein Mounten mehr möglich).

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Von comrad am Mo, 17. Februar 2020 um 09:24 #

Ich benutze eigentlich nur noch eine Mischung aus Btrfs und XFS. Btrfs für Dateisysteme, die sich snapshotten und flexibel halten will und die sich regelmäßig ändern, wie Root und Home. Dann für große Dateien und Datenmengen als Ablage eignet sich XFS ganz hervorragend.

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    Von frankenmichl am Mo, 17. Februar 2020 um 10:21 #

    Das sieht bei mir ganz ähnlich aus. Auf Desktop/Laptop habe ich nur Btrfs - Snapshots haben mich schon öfter gerettet. Auf meinem Datenbunker-Array habe ich jedoch ein XFS - das ist historisch gewachsen. Heute würde ich hier aber u.U. auch bereits zu Btrfs greifen.

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Von schmidicom am Di, 18. Februar 2020 um 10:30 #

Dass das ext3/4 Dateisystem noch immer so viele Anhänger hat ist schon ein wenig verwunderlich. Es kann technisch nicht mit den im Kernel enthaltenen Alternativen mithalten und wenn man nur ein wenig googelt merkt man schon das etliche richtig üble Erfahrungen damit gesammelt haben.

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    Von abc am Di, 18. Februar 2020 um 18:21 #

    Ext4 ist zwar alte Technologie (selbst laut dem Hauptentwickler), ist aber recht stabil, In meinem obigen Beispiel sind ja keine Daten verlorengegangen.

    Die entwicklerseitige Begründung war hierbei, dass man nicht erwarten könne, dass alte Distributionen (wie Wheezy), die selbst ext4 als Standard benutzten, auch auf die ext4-Dateisysteme neuester Linux-Distributionen zugreifen können.
    Zudem müsse man "nur" die e2fsprogs auf der alten Distro upgraden.

    So etwas kennt man eigentlich nur von stürmischen Entwicklungsphasen, wie zu der Zeit, als Suse Kernel 2.2-Distributionen mit ReiserFS bündelte (ab SuSE 6.4), um quasi dass "erste" Linux-Journalling File System in der Distribution anbieten zu können. Da gab es (bis zum Erscheinen von ReiserFS 3.6) auch keine verläßliche "Vorwärtskompatibilität").

    Die aktuelle Ext4-Geschichte erinnert mich ein bisschen daran.

    Diese "Ich kann ein neues ext4 nicht mounten"-Mis-Feature zeigen alte Distributioen wie z.B. Debian Wheezy, Slackware 14.0 und CentOS 6/RHEL6, die mir aber immer noch ständig über den Weg laufen. Wenn man so altes "Zeug" benutzt, dann muss man sich halt selber um die Ext4-Kompatibilität kümmern. Richtig? :-)

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