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Thema: Arbeiten Sie von zu Hause aus?

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Von Josef Hahn xh am Fr, 20. März 2020 um 14:17 #

... und da kann ich mich auch viel besser konzentrieren. Im Büro gibts/gabs bei uns immer eine, sagen wir mal, relativ offene Kommunikationskultur. Das mag aspektweise gut sein, aber ein fokussiertes Arbeiten an einem schwierigen Thema ist einfacher, wenn nicht dauernd jemand an deinem Tisch steht, um "mal schnell was zu fragen/besprechen" (was dann allzu oft doch ausufert). So schreiben die Kollegen doch mal eher eine Mail, oder (idealerweise) machen einfach ein Ticket auf. Dann kann man in der gebührenden Tiefe darauf eingehen, zu einem etwas späteren Zeitpunkt, ohne dass man jedesmal aus seinem Kontext gerissen wird.

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Von Arran am Fr, 20. März 2020 um 14:45 #

Klar, aber nicht erst jetzt, sondern schon seit 11 Jahren. Damals, als ich mich pensioniert habe.

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Von Professor Abronsius am Fr, 20. März 2020 um 15:25 #

Mein Auskunft, dass mir dazu eigentlich sämtliche Voraussetzungen fehlen (Kein Microsoft Betriebssystem, keine Software von MIcrosoft, kein Skype, kein Whatsapp, kein Facebook) wurde mit der Feststellung quitiiert: Das haben doch alle - also kümmere Dich schnellstens drum.

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    Von Nur ein Leser am Fr, 20. März 2020 um 15:37 #

    Das ist Unsinn, Dein Arbeitgeber muss Dir die Arbeitsmittel bereitstellen - auch für das Homeoffice.
    AUßER, ihr habt etwas anderes im Arbeitsvertrag oder der Betriebsvereinbarung stehen, dann ist es tatsächlich Deine Pflicht, Dich darum zu kümmern.

    P.S.: WhatsApp und Facebook kann man als deutsche Firma im Grunde nicht anordnen, da spricht schon die DSGVO dagegen.
    Da würde ich mich gegen wehren.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Mär 2020 um 15:38.
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      Von Tatzelwurm am Fr, 20. März 2020 um 15:54 #

      Das denkst Du in Deinem jugendlichen Leichtsinn.
      Rechenertechnik darf bei uns aus Gründen der Sicherheit, von einer begrenzten Anzahl Ausnahmen (Außendienst) abgesehen, nicht das Firmengelände verlassen.
      Auch wir wurden angehalten, die aufgetragenen und nicht den obigen Vorschriften unterliegenden Arbeiten für erste mit privater Technik zu erledigen. "Wiedergutmachung" wird im Nachhinein geklärt. Einiges an Software wird gestellt, Office aber z.B. schon mal nicht. Und ich bin nicht bei einer popligen 5-Mann-Klitsche.
      Ergo - ich habe mir Anfang der Woche, bevor der benachbarte vor Geiz ganz Blöd-Markt dicht gemacht hat noch einen einfachen Windows-Rechner mit ner 1 Jahr Office 365-Lizenz gekauft.

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        Von Nur ein Leser am Fr, 20. März 2020 um 16:10 #

        Also eines vorweg: Ich bin fast 40 und schimpfe mich "Senior Consultant", so von wegen jugendlich.

        Wenn ihr so geheime Sachen macht, das eure Rechner nicht das Gelände verlassen dürfen (kennt ihr keine Verschlüsselung, habt ihr kein VPN???), dann muss grundsätzlich trotzdem der AG für das HO die Technik stellen.
        Und ja klar, wir haben gerade eine nicht vorgesehene Ausnahmesituation, das ist mir klar. Dennoch: Man kann natürlich pragmatisch handeln wie Du, das ist aber guter Wille Deinerseits, keine Pflicht. Und lass Dir das vollständig erstatten.

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          Von Tatzelwurm am Fr, 20. März 2020 um 16:26 #

          Ich bin hier der falsche Ansprechpartner. Die Entscheidungen über diese Komplexe trifft sicher nicht einer aus dem Fußvolk. Aber das ist der Stand von Mitte der Woche.
          Ich habe mir "nur" möglichst schnell eine Möglichkeit schaffen müssen mit den ca. 15 Auszubildenden, für die ich nach wie vor verantwortlich bin, im Kontakt zu bleiben und sie so gut es geht mit Material und Aufgaben zu versorgen. Einige von denen haben nicht mal mehr einen Rechner. Was dem Projekt noch zusätzliche Würze verleiht.

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        Von Ach je ... am Fr, 20. März 2020 um 16:30 #

        Wo sehe ich ein Risiko, wenn ich das Dienstnotebook mit verschlüsselter Festplatte daheim habe? Meine Firm hat darin jedenfalls kein Sicherheitsrisiko gesehen und im Gegenteil dafür gesorgt, dass jeder so ein Notebook hat und keinen Desktop-PC, der im Außendienst war oder gelegentlich Rufbereitschaft hatte.

        Im Büro natürlich in einer Docking-Station mit Tastatur, Maus und (mindestens einem) Monitor.

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          Von Nur ein Leser am Fr, 20. März 2020 um 16:36 #

          Genau so bei uns auch.
          OK, wir arbeiten aber generell oft beim Kunden, daher ist die ganze Infrastruktur auf Mobilität und Verbindung von außen in das Firmennetz ausgerichtet.

          Hilft uns aktuell natürlich sehr.

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          Von kamome umidori am Fr, 20. März 2020 um 20:43 #

          Vor allem: Wie kann man weniger Risiko sehen, wenn nun jeder mit selbst/nicht administriertem Rechner unterwegs ist?! Dann müssten eben extra Geräte verteilt werden (aber absurd – besser natürlich, wie schon geschrieben, von vorneherein gut gesicherte Rechner und Verbindungen zu verwenden).

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            Von Ach je ... am So, 22. März 2020 um 12:18 #

            Natürlich waren diese Notebooks vor Manipulationen geschützt und die Zugänge ins Firmen-LAN entsprechend getunnelt. Da alle Benutzer-Profile dort auf dem Server lagen, gestaltete sich die Arbeit auch keinen Deut anders: man war "im Büro".

            Einzig kleine Latenzen für die Updates des Desktop waren gelegentlich spürbar, je nach Auslastung der Zugangsleitungen.
            Das alles ist kein Hexenwerk.

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        Von lilili am Sa, 21. März 2020 um 11:45 #

        Naja das hört sich aber nicht nach einem professioneller IT an. Da ist ja nichts zertifiziert. Wer kommt dafür auf wenn MA Viren und Co ins Unternehmen bringt weil er oft gar nicht die Erfahrung hat einen PC insbesondere mit Windows perfekt zu konfiguieren ... Ich hätte an der Stelle im Gegenzug erst einmal einen Papierfetzen unterschreiben lassen der mich für derartige Fälle vor Rechtlichen Folgen - die sich aus einem derartigen Ansinnen ergeben -freistellt.

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        Von Moinsen am Sa, 21. März 2020 um 13:42 #

        Wenn es so "geheime" Sachen sind, dann haben die nichts auf (mobilen) Rechnern zu suchen. Die Daten gehören auf einen entsprechend abgesicherten Server, Auf dem ich mich dann auch remote aufschalten kann. Die "geheimen" Sachen haben dabei das Firmengelände auch nicht verlassen.

        Privatrechner haben jedenfalls im Firmnetzwerk nichts zu suchen. Da wird sich Emotet & Co. aber freuen wenn ihr das so macht. :D

        IMHO solltet ihre eure Infrastruktur und Arbeitsweise mal überdenken.

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          Von Tatzelwurm am Sa, 21. März 2020 um 15:57 #

          Wie schon an anderer Stelle gesagt:
          Ich habe hier nichts zu entscheiden, nicht mal den Ansatz eines Einflusses auf so etwas. Ich habe nur den Zustand geschildert, mit dem ich Mitte der Woche konfrontiert wurde. Was mir in diesem Zusammenhang von einem mehr oder weniger Verantwortlichen mit mit ähnlich kleinem Spielraum verklickert wurde.
          Ihr könnt euch ja gerne an die Firmenmutter, die sitzt in Tulsa (USA), wenden.

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        Von Klaus R. am So, 22. März 2020 um 12:01 #

        Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeitsmittel zu stellen, das gilt auch und insbesondere für das Homeoffice. Ansonsten kann er nicht von seinen Mitarbeitern Tätigkeit im Homeoffice verlangen.
        Ausnahme: Vertragliche anderslautende Regelung.

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    Von Unerkannt am Fr, 20. März 2020 um 16:14 #

    Geh doch einfach mit Remote Desktop auf deinen Arbeits-PC.

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      Von Professor Abronsius am Fr, 20. März 2020 um 16:55 #

      Wenn du unsere technische Ausstattung kennen und sehen würdest wie diese adminstriert wird, würdest Du merken, dass das hier völliges "Neuland" wäre.
      Nichts für ungut - ich schildere hier lediglich einen Zustand.
      Einfluß darauf habe ich nicht.

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        Von Unerkannt am Sa, 21. März 2020 um 00:10 #

        Ist doch seit mindestens Windows XP in Windows eingebaut. Muss nur mit wenigen Klicks aktiviert werden. Clients dürfte es für alle gängigen Betriebssysteme geben. Einen VPN-Tunnel in den Betrieb kann man wohl voraussetzen und dürfte in die Firewall integriert sein. Da muss man eigentlich auch nicht viel administrieren. Das bekommt der Normalanwender sogar mit seiner Fritzbox hin.

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    Von 80686 am Mo, 23. März 2020 um 08:44 #

    Es gibt wunderbare Lösungen, die mit einem modernen Browser auskommen. Ein VoIP- / Webkonferenzsystem das man selbst installieren oder gehostet mieten kann: 3CX. Haben wir im Einsatz und ist gerade für Home Office toll, da man eben ausser einem Browser nichts braucht und das System auf eigener Hardware hosten kann, dh. die Datensicherheit auch gewährleistet werden kann.

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    Von KDE User am Mi, 25. März 2020 um 10:41 #

    Habe ich auch alles nicht. Geht bei uns trotzdem. Per Fernwartung am Arbeitsplatzrechner anmelden und arbeiten wie gewohnt. Diensttelefone sind nach Hause umgeleitet, Besprechungen laufen im Moment noch per Discord-Konferenz.

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Von Töppke am Fr, 20. März 2020 um 15:40 #

Nö, bin Rentner. :up:
Und meine Tätigkeiten von früher, könnte ich gar nicht zu Hause tun.

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Von VonZuHauseArbeiter am Fr, 20. März 2020 um 18:41 #

...auch wenn es vor dem Ausbruch dieses Viruses für uns nicht möglich war. speziell für uns. Jetzt geht das. Natürlich nur über VPN. Für Kommunikation haben wir eine eigene Telkoplatform, und den einen Chat. Alles on premise, d.h. die Hardware und Software läuft bei uns im eigenen Netz, die Hardware und Software gehört uns, keine externen Betreiber. Keine Cloud.

Das finde ich gut. Auch wenn ich nächste Woche für ein Paar Tage trotzdem vor Ort hinfahren muß. In der Arbeit ist keiner da, nur die die unbedingt notwendig sind zum Aufrechterhalten des Betriebs.

Jetzt für alle Leser:
Bleibt mir gesund alle Pro-Linux-er. Achtet auf Eure Gesundheit und bleibt zu Haus.

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Von Max Maier am Sa, 21. März 2020 um 00:59 #

Moin
ich bin Lehrer in Hamburg.
In den meisten Bundesländern muss man nur 2 Wochen bis zu den Osterferien überbrücken, da kann man etwas mehr Hausaufgaben verteilen und gut ist.

In Hamburg hatten wir gerade erst Winterferien gehabt und haben nun mindestens 5 Wochen Schule ohne Schulgebäude und niemand ist darauf vorbereitet.

Das funktioniert erstaunlich gut.
Aber die Schüler/innen und Eltern kaufen und betreiben die Technik.

Auch die Lehrer arbeiten an einem virtuellen Unterricht, erstellen Material, kümmern sich um die Kinder und versuchen bewertbare Leistungen zu erhalten. Der Unterricht digital nimmt jetzt richtig fahrt auf.

ABER niemand zahlt dafür. Jeder Lehrer bezahlt
- sein eigenes Büro
- seine EDV-Ausstattung
- seine Kommunikationskanäle (Internet und Telefon)
- seine Arbeitsmaterialien

Der Staat hält sich da einfach raus. Er zahlt einfach nichts. Quasi alles zahlen die Betroffenen selber und niemand spricht darüber. Ist das sozial? In einer Stadt,die von Sozialdemokraten seit Jahrzehnten beherrscht wird.

und muss auch noch den Datenschutz beachten

und jeder Lehrer und Schüler hat ein anderes System, einige haben Computer, andere nur Tablets oder Handys und das mit allen unterschiedlichen Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen.

Außerdem gibt es keine vereinbarten Standards, jeder macht wie er kann oder will und hofft, der andere kann es auch lesen und bearbeitet.

DAS ist Schrott und vollkommen dilettantisch, trotzdem versuchen tausende engagierte Lehrer das Beste daraus zu machen. Zum Wohle der Schüler und der gesamten Gesellschaft.

Ganz häufig möchte ich die Schulbehörden stürmen und die Verantwortlichen und besonders die Minister und Senatoren .... (ist nicht jugendfrei) Punkt.

Hier wird so viel unsinniger Stress gemacht weil oben ein paar Idioten/Bonzen sitzen, die sich freuen, wenn unten viele bis zur Erschöpfungsgrenze und darüber hinaus arbeiten und ihr eigenes Geld für die Arbeit aufbringen. Das es nicht effizient ist, stört niemanden. Stattdessen werden die Anforderungen ans Abitur immer weiter gesenkt und Stoff auf dem Lehrplan gestrichen.

Wenn man konsequent auf OpenSource Systeme inkl. OpenSource Lehrmaterialien setzen würde, dann kann man mit viel weniger Geld eine Bildungsrevolution starten. Und die würde auch in Zeiten der Corona-Krise gut funktionieren.

Meine Schule hat 2019 ganz viele Preise für die beste digitale Schule bundesweit gewonnen und trotzdem sind wir nicht so gut davor, wie wir es sein könnten. Wie schlimm muss es dann woanders sein.

Es ist eine unheimliche Herausforderung per Mail, Telefon, Lernmanagemensystemen, Clouds, Videokonferenzen alle bei der Stange zu halten und neues Lehrmaterial zu entwickeln und die Rückmeldung der Schüler zu verarbeiten. Wir arbeiten härter als je zuvor.

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    Von Anonymous am So, 22. März 2020 um 22:41 #

    Das Schlimme ist, dass das (obwohl berechtigt) noch "Jammern auf hohem Niveau" ist.

    Die Leute, die Corona-poistiv getestet sind, werden unter häusliche Quarantäne gestellt und dürfen dann selber ihre Versorgung organisieren.

    In GB empfiehlt man den Risokogruppen - oftmals alte Leute mit multiplen Erkrankungen - ganz offen/zynisch, sich monatelang in Selbstisolation zu begeben. Wie die das hinkriegen, ist nicht das Problem des "schlanken Staats", den Maggie Thatcher und Tony Blair geschaffen haben.

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      Von ric am Mo, 23. März 2020 um 06:34 #

      Ich frag' mich eigentlich eher, wie eine Quarantäne gehen soll, wenn ich ein Hund habe. Den kann man ja auch nicht einsperren oder wird jemand vom Gesundheitsamt vorbeigeschickt?

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        Von MichaelK am Mo, 23. März 2020 um 08:36 #

        Der Hund muss entweder zu Freunden oder Verwandten oder du organisierst im Rahmen der Nachbarschaftshilfe oder über eine sonstige Initiative (Verein, soziale Medien), dass jemand mit deinem Hund Gassi geht. Eigenverantwortung. Mensch vor Tier. Überleben.

        wird jemand vom Gesundheitsamt vorbeigeschickt?
        Selbst als rhetorische Frage beweist du damit leider, dass du den Ernst der Lage nicht begriffen hast. Oberste Priorität hat das Überleben unserer Gesellschaft. Ob dein Hund dir deine Bude vollscheißt, ist gewiss nicht die Sorge der Mitarbeiter vom Gesundheitsamt. Glaub mir, die haben momentan ganz andere Probleme.

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          Von ric am Mo, 23. März 2020 um 09:29 #

          Ich hab' wohl den "Ernst der Lage" verstanden. Was ich damit eigentlich bemängle, das von der Regierung alles von einem erwartet wird. Die hauen eine Verordnung nach der anderen heraus. In meinem Fall gabs Zeitlang die von der Landesregierung, dann vom Landkreis und noch von der Stadt.

          Danach wurde die Verordnung überarbeitet, wird genau um 0 Uhr veröffentlicht und jetzt am Sonntag wieder das gleiche Spiel. Wenn man darauf hinweist, wird man auf die NINA-app verwiesen, die natürlich auch die neue Verordnungen nicht kennt. Dann wird von Söder, Spahn.., moniert, das sich nicht jeder daran hält.

          Bezüglich Gesundheitsamt es gibt seit Jahren Pandemiepläne, hätte man die mal befolgt, dann gäbe es auch genug Schutzausrüstungen... Gleiches bei Arztpraxen, jetzt wird herumjammert. Das Dokument: Influenzapandemie – Risikomanagement in Arztpraxen, gibt es seit 2008. Da frage ich mich eher wer die Lage nicht begriffen hat.

          Das ist jetzt nicht auf Dich bezogen, aber muß auch mal gesagt werden.

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            Von Anonymous am Mo, 23. März 2020 um 10:47 #

            Das ist die Regelung durch die "unsichtbare Hand des Marktes". Was Geld kostet, aber keine unmittelbaren Einnahmen bringt, wird weg-optimiert.

            Und so gibt es nicht mal ausreichend Schutzkleidung für medizinisches Personal, für die Bevölkerung schon gar nicht. Die braucht man in aussergewöhnlichen Mengen ja nur alle 20 Jahre.

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    Von MichaelK am Mo, 23. März 2020 um 08:48 #

    Gratulation zu den Preisen für deine Schule und Respekt für die Arbeit, die du und deine Kollegen aktuell leisten und vorher schon geleistet haben. Lehrer-Bashing war und ist mir fremd. Das nur zur Vorrede.

    Der Staat hält sich da einfach raus. Er zahlt einfach nichts. Quasi alles zahlen die Betroffenen selber und niemand spricht darüber.
    Ich kann deinen Frust schon nachvollziehen. In normalen Zeiten kann ich das jedoch besser, denn aktuell hört sich das wie Jammern auf ganz hohem Niveau an. Dein Dienstherr hat dich bei voller Bezahlung nach Hause geschickt und ist somit seiner Fürsorgepflicht nachgekommen. Die Kassiererin im Supermarkt, Pflegepersonal, BOS und viele andere haben diesen Luxus derzeit nicht, dass ihr Arbeitgeber sie aus der Schusslinie nehmen kann. Dafür solltest du dankbar sein.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 23. Mär 2020 um 09:00.
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    Von ric am Mo, 23. März 2020 um 15:06 #

    @Max Maier,

    es bewegt sich etwas: Digitales Klassenzimmer in Bayern

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Von PraetorCreech am Sa, 21. März 2020 um 08:06 #

Klingt total dämlich, aber ich musste meinen einen üblichen Home Office Tag pro Woche streichen, weil jetzt das Kind durchgehend daheim ist. Und so ein Kindergartenkind ist halt nicht dauerhaft ruhig zu stellen bzw. beschäftigt sich nicht durchgehend selbst. Also muss ich zur Arbeit nun ins 60 km entfernte Büro. Zwar nur 3 Tage die Woche, aber da dann mindestens 10 Stunden um meine Arbeitszeit halbwegs voll zu bekommen. Täglich wechselnd mit mir macht meine Frau das Gleiche.
Wenigstens ist das Büro so leergefegt, dass die Ansteckungsgefahr äußerst niedrig ist. Und in 2-3 Wochen geht mir eh die Arbeit aus.

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Von Funker Hornsby am Sa, 21. März 2020 um 08:43 #

Nicht in dem Sinn, wie es hier vielleicht gemeint ist. Denn dafür fehlt jede technische, und noch mehr organisatorische, Basis.
Ich fahre 2, 3x die Woche in die Firma und hole mir den Papierkrieg, bzw. liefere das abgearbeitet ab.
Wie das mit dem elektronischen Teil funktioniert möchte ich besser nicht verraten.

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Von MichaMEG am So, 22. März 2020 um 07:37 #

Wir arbeiten in zwei getrennten Schichten, die sich nicht begegnen sollen und teilweise im HO. Immer ca. 50% der Schicht im HO und die andere im Büro!
Alle müssen sich jetzt ziemlich von der Arbeitsweise umstellen.
Hatte vorher auch noch nie per Teams und webex gearbeitet, etwas Anstrengen auf Dauer, aber Okay.

Erstaunlich wie gut es im Moment trotzdem klappt.
Alle hoch motiviert, einfach klasse!

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    Von 80686 am Mo, 23. März 2020 um 08:41 #

    So ähnlich hier auch - zwar keine Schichten, wir versuchen "so normal wie möglich" zu arbeiten.

    Allerdings ist eine Landesgrenze zwischen zuhause und Büro, was die An- und Abreise täglich schwierig macht (zwischen 7 und 19 Uhr steht man zwei Stunden im Stau), ausserdem sind die Kinder daheim und die Partnerin, die auch Home Office macht, schon nervlich an der Grenze. Also versuche ich immer mal wieder einen Home Office-Tag dazwischenzuschieben.

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Von Anonymous am So, 22. März 2020 um 13:22 #

Hier ein paar Tipps von der BBC.

Und hier noch ein Tipp für *alle* (Pandemie-) Lagen: "Auch das geht vorüber." ;)

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    Von Lausi am Mo, 23. März 2020 um 08:34 #

    Genau:

    Treffen sich zwei Planeten, klönt der eine: "Mir geht's beschissen, ich bin schwer krank, ich habe Menschen." Sagt der andere: "Nur Geduld und Homeoffice, das ist kein Problem, das geht vorüber!"

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    Von 0byte am Mi, 25. März 2020 um 06:50 #

    Diese Grippewelle geht auch wie jedes Jahr vorbei, egal ob sie hochgehypt wird oder nicht!

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Von Eberhard Streimer am Mo, 23. März 2020 um 05:00 #

In vielen Berufen, wie z. Beispiel im Medizingerätebau, geht gar kein Home Office. Selbst einige aus der Buchhaltung die die Ausbildung haben und für den Monats und Jahresabschluss normal von zu Hause arbeiten stehen jetzt mit an den Prüftischen für die Abnahme. Die Chefs fahrn draußen rum und versuchen Teile und Material zu kriegen, teils mit Polizeischutz damit sie durchkommen. Die Büros sind voll, früher zwei oder drei Leute sind jetzt fünf oder sechs drin. In der Werkhalle treten wir uns auf die Füße, alles an Praktikanten und Studenten die mal bei uns waren wurde rangeholt. Ich weiß nicht, wie lange das gut geht, manche haben die letzten zwei Wochen 14 oder noch mehr Stunden täglich gearbeitet, trotz Kinder zu Hause. Meine gehen zum Glück schon selbst arbeiten.

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    Von ric am Mo, 23. März 2020 um 06:47 #

    Mal eine "sinnvolle" Anordnung, bei den Schweizern:

    Um die Schliessung von Baustellen zu verhindern und die Angestellten besser zu schützen, verpflichtet der Bundesrat die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie, die Empfehlungen des Bundes betreffend Hygiene und Abstandhalten einzuhalten. [...] Die Kantone können einzelne Betriebe oder Baustellen bei Nicht-Einhaltung schliessen. (Bundesrat verbietet Ansammlungen von mehr als fünf Personen)

    Wie soll man das wieder umsetzen? Wie sollen da bestimmte Produktionsabläufe gestaltet werden, bei denen es einfach nicht anders geht. Unternehmen aus dem Bereich KRITIS werden, die auch nicht schließen.

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Von lilili am Mo, 23. März 2020 um 07:08 #

Notebooks sind alle und mein derzeitiger Kunde lässt mich als Dienstleister nur über Firmennetz rein. So sitze ich nu allein auf weiter Flur in Quarantäne während alle anderen es sich zu Hause eingerichtet haben.

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Von ric am Mo, 23. März 2020 um 07:25 #

Mir ist aufgefallen, wenn ich den Kommentar Feed aboniere, kann ich auch die gelöschten Beträge abrufen. Ist das so gewollt, das andere auch sehen, was manche für sinnfreie Beiträge posten?

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    Von hjb am Mo, 23. März 2020 um 09:14 #

    Kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Wir können es aber nochmal prüfen. Möglicherweise ist es nur eine Verzögerung, bis der Feed neu generiert wird.

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      Von ric am Mi, 25. März 2020 um 00:07 #

      Ist aber so, z. B. kann ich den Beitrag von 22:23 Uhr (Re[3]: Verständnisfrage), im Feed Reader lesen, Habe mich erst vor ein paar Minuten auf meinem PC eingelogt. Der Feed wurde also neu abgeholt und war bei mir nicht im Speicher. Wenn ich die Nachricht lösche (im Feed-Reader) und den Kommentar Feed wieder aktualisiere. Erscheint diese auch wieder, als neu und ungelesen.

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Von 0byte am Mi, 25. März 2020 um 07:02 #

Ich bin in der Produktion tätig, da ist nix mit Home Office. Ist aber kein Problem, weil ich ein funktionierendes Immunsystem habe! Ich bleibe auch nicht zuhause wie der Reizleiter es für Erregungsvieh empfiehlt.

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