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Thema: Haben Sie 32-Bit x86-Systeme im Einsatz?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Bitte einen Bit. am Fr, 3. April 2020 um 14:07 #

Anfang 2006 habe ich das letzte System auf 64-bit umgestellt. Seitdem alles nur noch immer nur noch 64-Bit.

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    Von Bitte einen Bit. am Fr, 3. April 2020 um 15:44 #

    Tja, ich bin es noch einmal. Eine kleine Korrektur, auf der Hardware habe ich immer 64-Bit, aber für Virtuelle Maschinen die ich im QEMU/KVM betreibe, die nur eine einzige Aufgabe haben und ca. 200MB groß sind, da benutze ich 32-Bit (tinycore oder alpine-linux). Als ich mir die Beiträge durchgelesen habe, fiel es mir ein.

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Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 14:22 #

Ich habe hier ein paar "Banana Pi Pro" Boards, die für Musik sorgen (sollten). Das sind meines Wissens nach 32-Bit Systeme.

Aber im x86-Umfeld war mein letztes 32-Bit System ein Fehlkauf eines Netbooks, vor rund zehn Jahren, den ich nie wirklich benutzt habe. Das Ding war furchtbar. Und noch davor liegt es sicher nochmal gut fünf Jahre zurück, dass ich sowas in Betrieb hatte.

Ein schönes Zeichen für die Belastbarkeit des Versprechens bezügl. Plattformunabhängigkeit, sauberer Aufbau der Softwareschichten, usw., ist es natürlich trotzdem, wenn es einfach weiter verfügbar wäre. Wenn das alles wirklich so toll wäre, wäre es ja ein Klacks, das einfach mit anzubieten (außer vielleicht es geht um den zusätzl. Storage auf dem Downloadserver der Distris).

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    Von Nur ein Leser am Fr, 3. April 2020 um 15:01 #

    Ein schönes Zeichen für die Belastbarkeit des Versprechens bezügl. Plattformunabhängigkeit, sauberer Aufbau der Softwareschichten, usw., ist es natürlich trotzdem, wenn es einfach weiter verfügbar wäre. Wenn das alles wirklich so toll wäre, wäre es ja ein Klacks, das einfach mit anzubieten (außer vielleicht es geht um den zusätzl. Storage auf dem Downloadserver der Distris).
    Natürlich kann man es relativ einfach mit anbieten als Distribution, ist ja "nur" ein Compiler-Target mehr... Theoretisch.

    Praktisch ist es wohl einfach so, das weder Upstream noch in den Distributionen jemand Lust darauf hat, sich mit Fehlern zu beschäftigen, die bei den 32bit-Paketen (oder Libs) bestehen.
    Echte 32bit x86-Hardware hat auch ein paar von den Optimierungen nicht, die x86-64/AMD64 erhalten hat, deshalb dürfte die Software eben am Ende auch nicht 1:1 identisch sein, macht die Pflege auch nicht einfacher.

    Und dann ist ja noch die Frage, wer als Maintainer denn noch echte 32bit-Hardware zum Testen da hat. Klar kann man 32bit auch auf x86-64 laufen lassen, aber wer weiß schon, ob sich das wirklich zu 100% gleich verhält?

    Kurz gesagt, wollen die Distributionen Test- und Betreuungsaufwand einsparen und Rechenzeit für das Bauen der Pakete.
    Dafür bieten viele Distributionen mittlerweile eben auch ARM64 an, was ja heutzutage auch sinnvoller ist.
    Abgesehen von einigen Netbooks und Billigst-Prozessoren sind alle x86-Prozessoren seit 2006 64bit-fähig.

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    Von Tamaskan am Fr, 3. April 2020 um 15:03 #

    Ein schönes Zeichen für die Belastbarkeit des Versprechens bezügl. Plattformunabhängigkeit, sauberer Aufbau der Softwareschichten, usw., ist es natürlich trotzdem, wenn es einfach weiter verfügbar wäre. Wenn das alles wirklich so toll wäre, wäre es ja ein Klacks, das einfach mit anzubieten (außer vielleicht es geht um den zusätzl. Storage auf dem Downloadserver der Distris).

    Das Problem ist wie immer: Es muss jemand testen. Das fängt schon beim entsprechenden Compiler-Backend an oder beim Kernel. Wenn kaum jemand noch x86_32-Hardware betreibt, fallen Fehler erst viel später auf, und für die Entwickler ist es schwerer, die gemeldeten Fehler überhaupt nachzuvollziehen, vor allem dann, wenn sie nur einen Emulator zu Verfügung haben. Für die Anwendungen an sich ist es dann wieder einfacher; wenn die Infrastruktur steht, muss man sein (standardkonformes) C/C++/Go/Rust-Programm schlicht für die jeweilige Architektur kompilieren und bei interpretierten/JIT-kompilierten Sprachen wie Python und Java läuft es sowieso sobald die Runtime vorhanden ist.

    x86_32 bricht wie zuvor schon PowerPC, MIPS, m68k, Itanium etc. nach und nach die Infrastruktur weg. Dann kann es z.B sein, dass man ein C++20-Programm nicht mehr bauen kann, weil es keinen Compiler gibt, der das neue Feature xy unterstützt, das aber vom Programm verwendet wird. Und wen sich kein Freiwilliger findet, der diese Probleme behebt, dann bleibt den Distributionen nichts anderes mehr übrig, als die Unterstützung offiziell einzustellen.

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      Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 15:13 #

      Das stimmt sicher schon. Aber viele Schwierigkeiten entstehen ja eben dadurch, dass das alles doch intern nicht so toll aufgebaut ist und vieles gammelt. Wäre das alles wirklich schlüssig aufgebaut, ist das _ein_ ganz tiefer und kleiner Layer, den man (automatisiert natürlich) testen müsste, ggf. etwas fixen müsste (hauptsächlich aber, sobald eine _neue_ Architektur aufkommt), und dann wär's das. Stattdessen stolpert jeder aber in höheren Schichten etwa durch C++ und muss aufpassen, welche Datentypen man benutzt, fummelt wildeste ifdefs zusammen, usw usf.

      Klar, den Distributionen bleibt dann unter diesen Umständen ggf. nichts anderes übrig, als die Müllhalde übersichtlich zu halten. Denen würde ich den Vorwurf nicht machen.

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        Von Tamaskan am Fr, 3. April 2020 um 18:32 #

        Das ist ja eigentlich genau so, wie Compiler aufgebaut sind: Backends für die verschiedenen Architekturen, Frontends für die verschiedenen Programmiersprachen, und dazwischen eine interne Repräsentation. Theoretisch also alles schön abstrahiert.

        Es kann nun aber im Laufe der Jahre passieren, dass so ein Compiler umgebaut wird, sich interne Schnittstellen ändern usw., und dann wird die Unterstützung einer exotischen Architektur (oder exotischen Programmiersprache) eingeschränkt oder komplett abgeschafft, weil sich niemand findet, der den Code portieren möchte.

        Du hast aber auch Recht, dass vieles gammelt oder zumindest früher gegammelt hat. Bspw. das "long" je nach Architektur, Compiler und Betriebssystem unterschiedliche Länge hat. Es gibt zwar schon seit C99 int32_t, int64_t usw., aber das verwendet meist keiner. Das hätte man von Anfang an richtig designen müssen.

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          Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 19:21 #

          > Das hätte man von Anfang an richtig designen müssen.

          Genau das. :)

          Ansonsten hört man ja immer nur aus allen Gassen das stolze Getrommel, es wäre alles toll designt und Plattformunabhängigkeit wäre so eine große Stärke (von Unix/Linux Ökosystemen).

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            Von Nur ein Leser am Fr, 3. April 2020 um 23:15 #

            Plattformunabhängigkeit wäre so eine große Stärke (von Unix/Linux Ökosystemen).
            Ist es doch auch, weil es frei ist und jeder es auf seine Plattform portieren kann.

            Aber niemand hat behauptet, man bekäme diese Unterstützung diverser Plattformen völlig ohne Aufwand.
            Es muss sich eben jemand finden, der Linux auf einer (exotischen) Plattform benutzt und der willens ist, zu testen, beizutragen und zu pflegen.
            Vom Himmel fällt Plattformunabhängigkeit nicht.

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              Von Josef Hahn xh am Sa, 4. April 2020 um 12:42 #

              > Ist es doch auch, weil es frei ist und jeder es auf seine Plattform portieren kann.

              Das ist, als würden Unix-Enthusiasten gebetsmühlenartig behaupten, alles würde per Sprachsteuerung (oder Gedankensteuerung) funktionieren; und wenn man nachhakt, würden sie dir sagen "Naja, der Code ist offen, du kannst das da einbauen. Sag Bescheid, wenn du es hast!".

              Das ist schon ein bisschen billig, oder?

              Es geht ja nur darum, eine über lange Zeit verbreitete Plattform zu konservieren. Und wenn das alles so schwierig ist, nunja, etwas schade. Was ich sagen will: Dann soll man doch in seiner Außendarstellung ehrlicher sein, und nicht dauernd rumposaunen, wie toll schlüssig das ganze System aufgebaut wäre. Wäre es schlüssig aufgebaut, könnte man eine existierende Plattform ohne großen Aufwand weiter anbieten. Indem man _eine_ kleine tiefe Systemschicht weiter pflegt (naja - sie ist ja fertig, hauptsächlich testet man sie gelegentlich mal in einer VM). Und dass es eben nicht schlüssig aufgebaut ist, wissen wir ja im Prinzip alle. Schon die große Verbreitung von C macht das ja auch wirklich nicht leicht. Und für diese Verbreitung gibt es natürlich gute Gründe; auch historisch. Aber dann soll man halt als Community nicht immer große Versprechen abgeben, die man dann wieder einfangen muss, wenn es jemand wagt, das Versprechen zu belasten.

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                Von Josef Hahn xh am Sa, 4. April 2020 um 12:51 #

                > _eine_ kleine tiefe Systemschicht

                PS: ... und die Compiler natürlich.

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                Von Nur ein Leser am Sa, 4. April 2020 um 23:22 #

                Ach Josef,

                WER hat denn konkret WAS rumposaunt? Konkret bitte.

                Und zum Rest: Aus der realen Software-Entwicklung und zwar aus der Perspektive des "Business Owners" und Testmanagers für Abnahmen kann ich Dir berichten, das in der Theorie immer alles einfach ist. Von den Programmierern und von den Infrastruktur-Leuten hören wir häufig "das müsste jetzt" und trotzdem tut es nicht und wir hören "das dürfte eigentlich nicht" und trotzdem ist es so.

                Was ich damit sagen will: Egal, wie gut etwas designt ist, man muss es trotzdem immer wieder testen.
                Und wenn das mangels Interesse niemand tut (denn das ist immer ein riesen Aufwand), dann schleichen sich Fehler ein und die führen eben dazu, das eine Plattform auch mal aufgegeben wird.
                Es muss immer jemand dan Arsch hochbekommen und aktiv was tun.
                Auch bei gut designten Systemen und Techniken.

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                  Von Josef Hahn xh am So, 5. April 2020 um 13:46 #

                  Ach "Nur ein Leser",

                  WER konkret WAS rumposaunt hat, kann ich dir jetzt selbstverständlich NICHT wiedergeben. Natürlich führe ich darüber kein Log. Und das weißt du auch genau, und genau deshalb fragst du es ja. Es ist immer ein schöner rhetorischer Kniff, bei allgemeinen Betrachtungen den Diskussionspartner auf Konkretes festzunageln.

                  Du hast sicher dabei Recht: In der Praxis ist vieles schwieriger als in theoretischen Erwägungen. Ich bin hobbymäßig und berufl. Softwareentwickler; ich weiß da schon ein bisschen, wovon du sprichst! Aber genau da sind wir ja an meinem Punkt. In der Praxis scheint das mit Plattformunabhängigkeit ein schwieriges Unterfangen zu sein. Nicht zuletzt sicher auch, weil sehr viel in C/C++ (o.ä.) geschrieben ist, und in den tausenden Paketen, die in gängige Distributionen einfließen, überall Fehler gemacht wurden (etwa ungünstige Wahl von Datentypen). Genau da rührt ja die Schwierigkeit her, oder? Es ist ja nicht so, dass gcc oder der Kernel die Unterstützung für 32-Bit x86 aufgegeben hätten!

                  Daraus leitet sich für mich zweierlei ab:

                  - Die derzeit benutzten Technologien sind nicht ideal. Es geht aber sicher besser. Damit sollte man sich befassen. Auch danach stimmt deine Annahme sicher: In der Praxis ist es schwieriger. Aber der Gap wird kleiner. Es wird dann weniger schwierig. Ich kann diesem ganz blöden "joa ist halt so, alles schwierig, müssen wir mit leben" wenig abgewinnen. Das mag der Ist-Zustand sein, ist aber wenig innovativ, und führt genau zu diesem Gebrösel, den wir in der Softwarelandschaft derzeit überall haben.

                  - Das Geplärre der Linux/Unix-Enthusiasten (in Foren; auch für Einsteiger, am Stammtisch, im Beruf, ...) ist unehrlich. Und doch: Das wird so rumposaunt. Es wäre alles toll aufgebaut, Plattformunabhängigkeit wäre sehr ausgeprägt; praktisch als Nebeneffekt des tollen Aufbaus. Btw: Auch bezüglich anderer Aspekte (etwa Sicherheit, Modularität, ...), hört man dauernd vollmundige Versprechen, die gut klingen, aber am Ende nicht belastbar sind.

                  > Es muss immer jemand dan Arsch hochbekommen und aktiv was tun. Auch bei gut designten Systemen und Techniken.

                  Nehme mal für einen Augenblick an, dass unsere Software in anderen Sprachen geschrieben wäre. Wasweißich, Java, Javascript, Rust, Python, ... . Ich will das nicht als Vorschlag mißverstanden wissen; nur als kurzes Gedankenexperiment. Dann hättest du mit Plattformunabhängigkeit weniger Probleme. Man hat irgendwo ein paar Schichten, die sich mit den Spezifika befassen. Und DIE müsste man pflegen, ja. Aber die wären auch eher vergleichsweise statisch. Und das ganze Zeug auf höheren Schichten "funktioniert einfach". Das ist ja Fakt. Es gibt ja heute Software auf dieser Basis - und die hat eher keine Probleme mit Plattformunabhängigkeit. Es geht also. Es ist kein Naturgesetz, dass das alles fuddelig ist!

                  Mein Hauptpunkt nochmal kurz: Die Community ist unehrlich, und lügt sich selbst was in die Tasche! Die Enthusiasten erzählen alle deine "das müsste jetzt"-Story, und verschweigen spendabel die ganzen "das dürfte eigentlich nicht"-Schwierigkeiten.

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                    Von Nur ein Leser am So, 5. April 2020 um 19:34 #

                    Und das weißt du auch genau, und genau deshalb fragst du es ja. Es ist immer ein schöner rhetorischer Kniff, bei allgemeinen Betrachtungen den Diskussionspartner auf Konkretes festzunageln.
                    Ich wollte keine vollständige Enzyklopädie zu diesem Thema haben, ein oder zwei Beispiele hätten schon genügt.

                    Und wenn hier jemand einen "rhetorischen Kniff" anwendet, dann bist das ja wohl Du: Du erfindest einen Missstand, der angeblich allgemein verbreitet sei und auch allen bekannt, um Dich dann daran abzuarbeiten.
                    Wenn man einen Beleg haben möchte, das es diesen Missstand überhaupt gäbe, ist man ein unfairer Diskutant. Hmm ja, es wundert mich nicht, das Deine Beiträge nicht auf Begeisterung stoßen.
                    Nein, das liegt nicht daran, das Du "die schmerzliche Wahrheit" verkündest, sondern wie Du diskutierst.

                    Mein Hauptpunkt nochmal kurz: Die Community ist unehrlich, und lügt sich selbst was in die Tasche! Die Enthusiasten erzählen alle deine "das müsste jetzt"-Story, und verschweigen spendabel die ganzen "das dürfte eigentlich nicht"-Schwierigkeiten.
                    Ich hätte immer noch gerne Beispiele für diese Behauptung.

                    Sonst bleibe ich bei meinem Punkt, der da heißt: Linus hat einen Kernel für einen 386er geschrieben und mit GNU kombiniert, nicht mehr und nicht weniger. Er hat damals nicht behauptet, das er eine tolle, superportable Sache geschaffen hätte - im Gegenteil, er hielt das ja für ein Hobbyprojekt.
                    Das daraus ein Ökosystem entstanden ist, das auf sehr viel verschiedener Hardware läuft und das vom Embedded-Microcontroller bis zum Riesen-Supercomputer-Cluster liegt einfach daran, dass das Ökosystem unter einer freien Lizenz steht (vielleicht auch daran, das diese Copyleft hat) und das tausende Menschen harte Arbeit reingesteckt haben, diese System auf ihre Plattform zu portieren und für diese zu pflegen.
                    Die Portabilität ist passiert, sie wurde nicht designt.

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                      Von Josef Hahn xh am Mo, 6. April 2020 um 10:16 #

                      > ein oder zwei Beispiele hätten schon genügt.

                      Es sind mündliche Äußerungen, Stammtisch, Install-Partys, Gespräche auf dem CCC-Congress, ... bzw. Beiträge in irgendwelchen Foren gewesen, oder auf irgendeiner quatschigen Webseite, über die man bei Recherchen zufällig stolpert - meinst du im Ernst, ich hätte mir das mit Autor und Datum notiert?? Ich besuche schon länger keine Foren mehr, um techn. Hilfestellung zu bekommen, weil das in aller Regel ein Schuss in den Ofen ist. Vielleicht hat sich da irgendwas in den letzten fünf bis zehn Jahre dramatisch verändert?! Wird da heutzutage nicht mehr sonstwas bezügl. Linux versprochen?

                      > Hmm ja, es wundert mich nicht, das Deine Beiträge nicht auf Begeisterung stoßen.

                      Das stört mich nicht sooo sehr. Ich bin diese Reaktion sehr gewohnt. Ich führe sie aber nicht sooo sehr auf mich zurück. Sie tut mir auch nicht weh, ehrlich! ;) Wenn meine Mitmenschen irgendwas beherrschen, dann sind das Ausblendungsstrategien. Und Schönrederei des eigenen Ökosystems bzw. Schlechtrederei des Fremden. Wenn ich mit x-beliebigen Leuten spreche, stehen die Chancen bei 95%, dass ich nach dem dritten Satz schon keinen Bock mehr habe, weil da nur gequirlte Scheisse kommt.

                      > Linus hat einen Kernel für einen 386er geschrieben [...]

                      Linus ist wohl auch nicht so sehr der Diskussionsmittelpunkt. Wie gesagt: Der Kernel hat doch 386 die Unterstützung garnicht entzogen! Es sind die tausenden von Fuddelsprogrämmchen, die irgendwo im Userspace rumhängen, die dilletantisch zusammengeschustert sind (leider auch, weil der hoffnungslos veraltete Unterbau das so wahnsinnig einfach macht).

                      Ich würde es so sagen: Wenn du nicht der Meinung bist, dass die Community überall große leere Versprechen ausspricht, dann brauchen wir da tiefergehend garnicht drüber diskutieren. Dann fehlt uns dazu völlig die Grundlage. Ich werde dir keine Beispiele liefern.

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Von pvbyx am Fr, 3. April 2020 um 14:36 #

Beim letzten Repair Cafe vor der Corona
ist bei uns ein 32Bit Notebook aufgetaucht.
Da hatten wir eigentlich vor (morgen) ein 32Bit Linux drauf zu machen.

Wegen Corona entfällt das vorerst.

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Von openWeb am Fr, 3. April 2020 um 14:58 #

...als DNS/DHCP im mittlerweile gar nicht mehr so kleinen Hausnetz... Der brauch wenig Strom und ist trotz allem wesentlich performanter als die auch im Einsatz befindlichen Raspis.
Auch wenn es mehr Strom kostet, mach ich gerne meine Aufgaben verteilen auf mehrer kleine Maschinen. So fällt mir nicht komplett das System zusammen. Aber jeder "Server" beteiligt sich "nebenbei" noch am GaleraCluster. So gehen keine Daten flöten.

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Von Ede und Unku am Fr, 3. April 2020 um 15:13 #

Vor ca einem halben Jahr habe ich mich entschieden, ein Thinkpad t42 doch nicht wegzuschmeißen und habe Akku und DVD-Brener ausgewechselt und es weiter betrieben.
Das alte Teil ist mein Rechner für unterwegs und somit die Hälfte der Woche im produktiven Einsatz. An Distris habe ich bisher antix, devan und Debian drauf getestet. Ich lande imm er wieder bei Debian. Das Teil ist ausreichend schnell und läuft stabil. Wenn es hinüber ist, ist auch meine 32bit Zeit vorbei. Das kann aber bei Thinkpads dauern ...

Schönes Thema um sich zu Streiten :D

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    Von Josef Hahn xh am Fr, 3. April 2020 um 21:12 #

    Warum testest du da so intensiv verschiedene Distris auf einem Produktivgerät?

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      Von Ede und Unku am Sa, 4. April 2020 um 08:28 #

      Weil es kein Aufwand ist, am Wochenende mal schnell die Festplatte zu wechseln ;). Ich hab gerade jeweils eine für antix, devuan und debian. Aber eigentlich ist nur noch debian am werkeln.

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        Von Josef Hahn xh am So, 5. April 2020 um 13:57 #

        Ah okay; Festplatte wechseln hatte ich jetzt nicht so auf dem Schirm. Aber: Ist das nur Neugierde, oder liegt es daran, dass eigentlich alle Alternativen ihre eigenen ärgerlichen Krücken und Probleme haben und man hofft, etwas besseres zu finden?

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          Von Ede und Unku am So, 5. April 2020 um 18:50 #

          Fast. Ich wollte herausfinden, welche am performantesten und mit den wenigszten Macken läuft. Definitiv läuft auch ein Debian nicht mehr so reibungslos wie früher. Aber es läuft gut. Ich bin bisher nicht schreiend mit dem Kopf vor die nächste Wand ger gesprungen ;).

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            Von Janko Weber am Fr, 17. April 2020 um 20:35 #

            >Definitiv läuft auch ein Debian nicht mehr so reibungslos wie früher.

            https://cdimage.debian.org/mirror/cdimage/archive/8.11.1/i386/iso-cd/

            ???

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Von Gast am Fr, 3. April 2020 um 15:19 #

ja seit winXP weg ist.
Auf einem Acer1642 (Bj2006) ist seither erst Zorin jetzt Deb10Buster drauf.
Das alte winXP System wurde in VMware gebracht und läuft dort zum Spass weiter.
Das Notebook läuft einwandfrei, surfen E-mail Office.
Gruß

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mehr Ja
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Von Andre_001 am Fr, 3. April 2020 um 16:18 #

und es nervt reichlich wenn distibutoren 32bit kompatibilitätsbibliotheken wegrationalisieren !

wenn man schon keine eigenen 32bit distributionen mehr anbietet, so könnten wenigstens die kompatibilitätsbibliotheken noch 10jahre weitergeführt werden - insbesondere um alte applikationen weiter laufen zu lassen.

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Von karlikarlo am Fr, 3. April 2020 um 16:38 #

Habe noch ein Netbook, richtig Spaß macht das nicht mehr, aber wenn ich nicht schleppen will/kann. Solange es noch eine solide 32 Bit Distri gibt, können die anderen Schluss machen.

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Von mikevx am Fr, 3. April 2020 um 17:16 #

Ich hab noch ein altes ATOM-Netbook als Server bei meinem Bruder im Einsatz. Ablöse durch ARM ist aber schon geplant.
Außerdem liegt ein anderes Netbook als Notfall im Auto.

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Von 1Linuxer am Fr, 3. April 2020 um 17:31 #

sollte das wohl eher heißen.

Warum die 32-bit Platform nicht mehr weiter geführt werden soll,
erschließt sich mir nicht.

Es gibt immer noch 32-bit Windowshardware da draußen, die den Leuten
angedreht wurde.
Nicht jeder freut sich darüber, jetzt ALLES wegwerfen zu müssen.
Es ist doch gerade ein Markenzeichen von Linux, die Leute mit
etwas mehr Kontinuität zu versorgen, als es bei Windows ist.

Warum sollte man sowas entfernen?
Es wäre doch besser sowas in oldlibs weiter zu verfügbar zu halten,
zur Not einfach nur als Quelltext.

Auch Deutschland hat ewig gemeint, das die Heilfürsorge verzichtbar sei.
Jetzt geht man in alten Schränken Tabletten und Mundschutz suchen.

;)))

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    Von Tamaskan am Fr, 3. April 2020 um 18:08 #

    Es ist doch gerade ein Markenzeichen von Linux, die Leute mit etwas mehr Kontinuität zu versorgen, als es bei Windows ist.

    Hier muss ich dir widersprechen: Was die Kompatibilität alter Software angeht, ist Windows viel besser aufgestellt als Linux oder macOS. Dafür wird auch reichlich Aufwand betrieben, wie das gleichzeitige Vorhalten von Bibliotheken in verschiedenen Versionen. Sofern der jeweilige Entwickler nicht gepfuscht hat und es sich gerade nicht um einen Treiber handelt, kann man eine Software, die für Windows XP entwickelt wurde, ganz normal unter Windows 10 installieren und starten.

    Versuch mal, ein Paket für Debian 3.0 "Woody" (2002) auf einem heutigen Debian 10 "Buster" zu installieren. Oder ein Paket für Fedora (Core) 1 auf dem heutigen Fedora 31. Es wird wahrscheinlich nicht funktionieren, es sei denn, man benutzt Container-basierte Lösungen für Flatpak.

    Windows-Software unter Linux mit Wine, das ist wiederum sowieso eine Best-Effort-Lösung. Ich hatte schon mehrmals das Problem, dass eine Software nur unter einer bestimmten Wine-Version lief, und auf allen anderen nicht. Wenn ich auf Windows-Software angewiesen wäre, dann würde ich dazu raten, die unter Windows zu betreiben.

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      Von Gutie am Fr, 3. April 2020 um 18:47 #

      ich glaube er meinte, dass Linux kontinuierlicher Hardwareplattformen wie 32bit unterstützt als Windows oder MacOS. Das sehe ich durchaus (noch) gegeben.

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      Von asdgfhjk am Sa, 11. April 2020 um 18:01 #

      Das liegt eher an der jeweiligen Distro. Bei Suse/openSUSE gab es lange Zeit das shlibs5-Kompatibilitätspaket, mit dem man z.B. unter openSUSE 13.1 noch ein Word Perfect 8 oder Applixware Office 4.4.1 laufen lassen kann, das für libc5 (nicht für glibc2.x) geschrieben wurde. Teilweise müssen hier auch Links vom alten XFree86 auf das aktuelle Xorg händisch "umgebogen" werden. Hinzu kommen glibc2-Kompatibiltätsbibliotheken wie etwa glibc-obsolete, womit man ebenfalls alte Software auf neuen Distros laufen lassen kann. Diese ganzen Pakete sind aber defacto ohne Sicherheitssupport.

      Und vergiss nicht, selbst ein CTP-Civilization, das in Glibc 2.1-Zeiten (Debian Potato, Suse 6.4) auf den Markt kam, ist z.B. unter einem aktuellen Ubuntu installier- und nutzbar (siehe den sog. Mojo-Installer). Es ist alles nur eine Frage des Aufwandes und des Interesses auf Developer-/Maintainer-Seite.

      Hinzu kommt die Möglichkeit, ältere Linux-Software wie z.B. StarOffice 5.2 oder Abiword 2.8.6 in der Windows-Version unter einem aktuellen Wine und damit unter Linux laufen lassen zu können. Das ist natürlich ein "heftiger" Umweg.

      Fazit: Die alte Software läuft prinzipiell unter modernen Linuxen, aber eben nicht von alleine.

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    Von Jürgen Friedrich am Fr, 3. April 2020 um 18:09 #

    Ja, wir brauchen auch die 32 Bit Sysreme. Und BRAVO MX-Linux. Ohne Systemd und alles klüger!!

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    Von glasen am So, 5. April 2020 um 10:01 #

    Es gibt immer noch 32-bit Windowshardware da draußen, die den Leuten angedreht wurde.
    Welche? Wenn du damit Netbooks meinst:

    Die letzten Modelle waren alle durchgängig 64bit-Fähig. Nur das UEFI war 32bit, aber das konnte man umgehen indem man ein 32bit Grub auf einem 64bit-Linux installiert hat. Und diejenigen, die damals diesen Elektroschrott gekauft haben, würden niemals auf die Idee kommen eine Linux-Distribution darauf zu installieren. Entweder sind diese Geräte schon lange ihm Elektroschrott gelandet oder es ist immer noch das vorinstallierte Windows 7 drauf.

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Von Tuxentier2011 am Fr, 3. April 2020 um 18:55 #

Keine Heizplatten a la P4, klar. Aber so ein Geode LX, ein VIA C7/Eden und dergleichen, es reicht für viele Zwecke noch und da ist es ökologisch-ökonomisch das noch zu nutzen. Als Hauptrechner habe ich allerdings auch schon lange einen amd64, aber als "Zweckrechner" sind 32er immer noch okay.
Auch in der sog. 3. Welt fährt sicherlich noch viel von uns ausrangiertes rum, da wäre es nur nett, wenn die wenigstens auch aktuelle SW nutzen können.

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    Von Drittwelter am So, 5. April 2020 um 13:25 #

    Auch in der sog. 3. Welt fährt sicherlich noch viel von uns ausrangiertes rum

    Ganz sicher nicht, da kosten moderne Rechner den Bruchteil des Preises in Deutschland. Einfach mal auf Alibaba schauen.

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Von Töppke am Fr, 3. April 2020 um 20:14 #

Ja habe ich.
In einem meiner alten Lenovo-Laptops. Die Ursache war zum damaligen Zeitpunkt, als ich ihn bekam, der schwach bestückte Ram. Mittlerweile stecken 4GB und eine ssd drin und er bekommt demnächst LMDE4-LXDE 64bit.
Live/Install-DVD habe ich schon fertig. Es macht mir nur etwas Sorge, das zukünftig die verbaute ATI Mobility FireGL V5000 und das alte WLAN-Modul nicht mehr unterstützt werden könnte. Ich mag diese alten schweren Datendampfer mit der Möglichkeit relativ viele Komponenten tauschen zu können.

Was das für einer ist? Der hier:

https://thinkwiki.de/Z61

:)

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    Von Erstaunter Computernutzer am Fr, 3. April 2020 um 20:28 #

    Das erstaunt mich jetzt doch sehr, die Missionare hier Predigen doch Linux würde grade alte Hardware gut unterstützen. Jetzt sagst du, deine Grafikkarte und Wlan wird demnächst nicht mehr unterstützt? Ich habe mal geschaut, soooo alt sind die noch nicht.
    Das ist nun ein definitiver Grund kein Linux zu verwenden. Mit einem aktuellen Windows hättest du wohl keine Probleme. Ich empfehle dir hiermit den Umstieg, damit schonst du auch die Umwelt, da du keine neue Hardware brauchst. Denke an die Strände in Afrika, wo die Hardware hingeschüttet wird. Und das nur weil Linux diese nicht mehr unterstützt.
    Ist Linux doch nicht so gut? Ist es ein Wegwerfbetriebssystem, getrieben von Multinationalen Konzernen zur Profitoptimierung? Es sieht ganz so aus.

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      Von Töppke am Fr, 3. April 2020 um 20:41 #

      Ich schrieb " zukünftig" .
      Heute, im hier und jetzt ist alles paletti.
      Mint 18 läuft stabil und problemlos.
      Frage mich sowiso, was manche Leute mit den Distries anstellen, damit ihre Rechner verrecken.

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        Von Jürgen Friedrich am Sa, 4. April 2020 um 02:15 #

        Bei den Laptops geht der Display oft kaputt, weil man es rauh öffnet, sprich: in die Hände nimmt. ich habe 3 Computer, einer davon ist noch der alte gute Notebook ACER (2007). Läuft und läuft und läuft. Bin nicht der Corona-Bedrohte. Aber es läuft, und das BIOS ist mehr linuxtauglich, als das neue Notebook, dabei ist das BIOS "verkrüppelt", musste zeitweilig sogar in EFI Linux (klar, nur MX-Linux) installieren. Das heißt, hat was in sich, der alte Kram...

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      Von FDISK /STATUS am Fr, 3. April 2020 um 21:02 #

      ...wem sagste das


      Elektroschrott: Von Bayern nach Ghana - unser Schrott für Afrika | Kontrovers

      https://www.youtube.com/watch?v=XUrvRs_fW94

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    Von hh am Sa, 4. April 2020 um 13:56 #

    Hallo,
    Ich habe auch noch ein Lenovo ThinkPad von 2006, ein R60e mit Intel Core Duo. Der Prozessor hat 32 Bit und war wohl nur kurz auf dem Markt, wurde von Core2 Duo ersetzt.
    Läuft mit Gentoo-Linux schon seit 2006, Erstinstallation. Gestern kam noch Kernel 5.4.28.

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Von Falk am Fr, 3. April 2020 um 20:45 #

Hab mit ja gestimmt, aber der Raspi zählt ja gar nicht - der hat ja eine ARM-CPU.

Zur Zeit macht er zwar gerade nichts, wird aber in ein paar Tagen den Netzwerkverkehr zum Fernseher/Videorecorder filtern. Bei den ÖR möchte ich die Smartfunktionen haben (Mediathek), aber andere Sender benutzen das ja nur, um Werbung einzublenden. Außerdem kann man so dann doch etwas Tracking abstellen.

Aber wie geschrieben - da habe ich falsch abgestimmt. Von meinen 4 aktiv genutzten x86-Systemen sind inzwischen alle 64 Bit.

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Von Anonymous am Fr, 3. April 2020 um 22:25 #

Da hatte ich mein Acer One entsorgt, das nur 32bit konnte. Aber entsorgt habe ich es nur wegen des knappen RAM (512MB), nicht wegen der 32bit. Da wurde es doch rasch eng, wenn ich mit dem Firefox ins Internet wollte.

Und schweren Herzens, weil es keine 10-Zoll-Netbooks mehr gibt. Das Ersatzgerät hat 12 Zoll, als Notfall-Gerät (z.B. zur Mitnahme in den Urlaub) ist es mir ein bisschen zu gross und schwer.

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    Von Töppke am Sa, 4. April 2020 um 00:32 #

    Die Acer Aspire One
    =Typennummer

    - 522
    - 721
    - 752
    - 753

    konnte man bis 4GB aufrüsten.
    Das :

    -756

    verkraftete sogar 8GB.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Acer_Aspire_One

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    Von Netbook am Sa, 4. April 2020 um 00:43 #

    Die Netbooks scheinen allgemein noch gut zu laufen,
    Beispielsuche in der Bucht:

    netbook acer aspire one

    1.344 Ergebnisse für netbook ace...

    https://www.ebay.de/sch/i.html?LH_All=1&_osacat=58058&
    _odkw=Netbook+Acer+Aspire+One+721+&rt=nc&_from=R40&
    _trksid=p2334524.m570.l1311.R1.TR1.TRC0.A0.H0.XNetbook+Acer+Aspire+One.TRS0&
    _nkw=netbook+acer+aspire+one&_sacat=58058&_sacat=58058

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Von Sven Lukas am Sa, 4. April 2020 um 07:41 #

Seit langem betreibe ich Zuhause meinen eigenen kleinen Server. Natürlich ist das kein Rechenzentrum, daher auch keine Klimaanlage, 19" Rack usw. Einfach nur ein kleiner Server für dies und das in der Abstellkammer. Anfangs war es ein alter Desktop-PC. Dann kam aber noch eine USV dazu, da in der alten Wohnung schon Mal die Sicherung raussprang, wenn die Staubsauger anging. Ab und zu ist es auch erforderlich mal direkt mit Monitor, Tastatur und ggf. Maus am Server zu hängen (klar, das meiste geht remote) und das nahm auch unnötigen Platz weg. Und das ganze Setup fraß viel Strom.

Dann habe ich auch mal einen kleine Ausflug mit sparsamer Hardware versucht, z.B. OpenWRT auf MIPS-Platform, Raspberry, etc. Ergebnis: Entweder zu schwache Hardware, aber insbesondere zu viel Frickelei für die Software, die ich brauche.

Long Story Short:
Ich habe festgestellt, dass für meine Zwecke doch ein x86-System das beste ist, auf dem eine Standard Linux Enterprise-Distribution läuft (z.B. CentOS), denn dafür bekomme ich die SW-Pakete die ich brauche, die teilweise auch kommerziell ist und dann nicht für Raspberry etc. zum Download angeboten wird.
Und dafür hat sich für mich mein alter 32Bit-Netbook lange Zeit als ideal heraus gestellt. Schluckt wenig Strom, hat HDD inside, Monitor, Tastatur, .. alles da!
Bis CentOS 6 war das auch kein Problem. Vor einiger Zeit bin ich auf CentOS 7 umgestiegen, dass sollte ja angeblich auch noch für 32Bit verfügbar sein. Ist es auch, aber die ganzen Zusatz-Repos nicht. Da fingt schon wieder das Gefrickel an, worauf ich keine Lust mehr habe. Ich habe ihn jetzt nochmal mit CentOS 7 an's Laufen bekommen und mir teilweise die SW von den Source-RPM's her übersetzt und installiert und auch ein paar alternative 32Bit-Repos für CentOS 7 gefunden. Aber das nächste Distro-Update macht das System leider nicht mehr mit.

Echt schade, dass die 32Bit Platform von vielen Distributionen nicht mehr unterstützt wird. Dabei dächte ich wäre es nicht so aufwendig die Pakete auch für 32Bit zu übersetzen und anzubieten.
Wenn ich irgendwann updaten muss, werde ich mir wohl einen 64Bit Netbook kaufen müssen und damit unnötigen Elektroschrott produzieren. Traurig!

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    Von asddfghjk am Sa, 4. April 2020 um 20:02 #

    Mach z.B. einfach Debian auf das 32bit-Notebook oder falls Du darauf etwas Bleeding Edge-Mäßiges testen möchtest, 32bit-Debian Sid oder 32bit OpenSuse-Tumbleweed. Selbst wenn Debian eines Tages kein 32bit-x86 mehr als offizielle Architektur unterstützen sollte (aktuell gilt diese Architektur in Debian aber als gut aufgestellt), so wird die Architektur nicht aus Debian verschwinden, sondern einfach "da bleiben", als dann eben nicht-offizielle Portierung wie z.B. aktuell KFreeBSD.

    Was 32bit-Software für CentOS7 anbelangt, so schau einmal hier unter allem, wo c7*i386 steht:
    https://buildlogs.centos.org/

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Von debian-user am Sa, 4. April 2020 um 12:50 #

SparkyLinux mit LXQT auf Lifebook C1110D für Musik.

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Von theuserbl am Sa, 4. April 2020 um 19:04 #

Naja, Knoppix bleibt weiterhin 32bit.
Dort kann man zwar beim Start wählen, ob man den 32bit- oder 64bit-Kernel starten möchte, aber die Anwendungen und Bibliotheken sind trotzdem allesamt 32bit.
Und weil keine 64bit Bibliotheken und kein 64bit X11 installiert ist, kann man auch keine 64bit GUI-Programme ausführen

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    Von asghjlffgh am Sa, 4. April 2020 um 20:16 #

    Multiarch eben. Ich habe unter Debian Wheezy auch zusätzlich einen 64bit-Kernel mit einem 32bit-Userland laufen, da ich ab und an ein paar Pakete für alte 32bit-Rechner übersetzen muss, die 64bit-Kernel aber sicherer sind als die 32bit-Kernel, da Meltdown- und Spectre-Patches schneller auf 64bit-Kernel portiert werden.

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Von MancusNemo am Sa, 4. April 2020 um 20:12 #

Wundert mich das so viele das gleiche Problem haben. Warum gibts dann keine Netbook Distri die dann auch das Problem mit dem klenen Bildschirm anpacken kann?

Ich hab noch ein Samsung Netbook glaub N310 mit einer SSD und nem Gig Ram hier rumliegen mit Lubuntu. Damit kann ich sehr gut Musik hören oder das Ding mitnehmen für den Urlaub um E-Mails zu lesen oder surfen oder Bilderdias mit einem Beamer machen.

Wenn der Support ausläuft und ich keine 32 Bit Distro an den Start kriege dann fliegt das Teil in den Müll und der nachfolger wird mein Lenovo Thinkpad x220 was ich als Emulator Laptop nutze.... Dann muss der diese Aufgaben mit Übernehmen....

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    Von glasen am So, 5. April 2020 um 09:56 #

    Warum gibts dann keine Netbook Distri die dann auch das Problem mit dem klenen Bildschirm anpacken kann?
    Weil Netbooks eine vorübergehende Erscheinung waren, die niemand bei Verstand heute noch freiwillig einsetzen will. Die Dinger waren damals schon lahm und der Bildschirm war unbenutzbar klein.

    Und für den Urlaub hab ich mein Tablet. Das ist Alltagstauglicher als ein Netbook und nimmt auch weniger Platz im Koffer weg.

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Von Wulf am So, 5. April 2020 um 15:41 #

Und seit Jahren zu faul, den mal neu zu machen. Mal schauen, vielleicht im nächsten Urlaub :-)

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Von Janko Weber am Di, 7. April 2020 um 21:46 #

>Haben Sie 32-Bit x86-Systeme im Einsatz?

Meine eigenen Systeme sind ALLE 32bit-Systeme!


MfG Janko Weber

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Von andreas mischo am Mi, 20. Mai 2020 um 09:38 #

stand 2020-05-20 :

1005px asus eeepc - devuan

45csx foxconn miniitx-eigenbau - devuan
den nutze ich just für diesen kommentar - und alltäglich
als internetzugang mit 24" 1080x1920 hochformat -
obwohl gut ein jahrzehnt alt, immer noch recht stromsparend
mit ssd und opt notebooklaufwerk - bis 2014 win xp

sempron 1x2,4 GHz board keine Ahnung - mein letzter ide,
hat noch meine letzten alten laufwerke, falls noch alte datenträger auftauchen - win xp + letztes 32bit openSUSE

medion-notebook aus 2005 - xp + openSUSE
den nutze ich kaum noch - jetzt gerade aber doch mit
einem alten drucker


andere aspekte :

müllvermeidung

meine beteiligung an einem repair-cafe

test-aufbauten mit älteren, sonst überflüssigen geräten
oder teilen


grüße

andreas

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