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Thema: Wann haben Sie Ihre letzte Fremdanwendung kompiliert?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von MancusNemo am Fr, 17. April 2020 um 14:33 #

Funktioniert einfach. svn updaten und make und es klappt einfach davon dann sich die eduke32 schnappen und wegkopieren das wars.

Alles andre was ich testete lief schief. Und hab ich nie wieder angefasst.

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Von Caramel am Fr, 17. April 2020 um 19:33 #

Vor 6 Stunden ungefähr. Läuft. Ist auch kein Akt , wenn man die richtige Distribution benutzt. Danke an Tron damals, und alle die heute daran immer noch arbeiten dieses Spiel am Leben zu halten.

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    Von Josef Hahn xh am Fr, 17. April 2020 um 21:16 #

    Das ist ja cool... Das würde ich hier ohne mit der Wimper zu zucken auch bauen - leider ist mir CD schon lange verschütt gegangen... :-/

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    Von Nur ein Leser am Fr, 17. April 2020 um 22:12 #

    Darf ich fragen, wie das funktioniert?
    Letztlich ist Jagged Alliance ja ein Windows-Spiel.

    Und was ist der Vorteil gegenüber der Variante, JA2 in Wine/PlayonLinux laufen zu lassen?
    Ich hatte eine Zeit lang JA2 und den 1.13-Mod so installiert (Link zum Mod) und es lief sehr gut.

    Sehr gutes Spiel übrigens, insbesondere mit dem 1.13 Mod.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17. Apr 2020 um 22:12.
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      Von MichaelK am Sa, 18. April 2020 um 08:49 #

      Darf ich fragen, wie das funktioniert?
      Du hast immer plattformabhängige (Runtime, Launcher, Engine) und plattformunabhängige (Grafiken, Leveldateien) Bestandteile.
      Also geht man her und programmiert eine Engine, Interpreter oder dergleichen für die plattformunabhängigen Dateien.

      Beispiele: OpenMW, ScummVM, xu4, Exult, Pentagram usw.

      Und was ist der Vorteil gegenüber der Variante, JA2 in Wine/PlayonLinux laufen zu lassen?

      Du bekommst das Spiel auf wesentlich mehr Plattformen. Wine lief lange Zeit nicht auf ARM. Wie es aktuell damit aussieht, weiß ich nicht. Bei Jagged Alliance 2 Straciatella hast du dann noch ein paar Vorteile, u. a. höhere Auflösung und mehr Hotkeys.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Apr 2020 um 12:50.
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        Von Nur ein Leser am Sa, 18. April 2020 um 18:34 #

        Danke für die Erläuterungen.
        Klingt soweit sinnvoll, wenn man die Plattformunabhängigkeit benötigt. Die Auflösung (und auch Teile der Spielmechanik) wurden allerdings auch mit anderen Mods aufgebohrt, unter anderem dem oben von mir genannten 1.13-Mod.

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          Von Caramel am Sa, 18. April 2020 um 20:20 #

          Es ist nicht nur die Platformunabhängigkeit, es sind viele Bugs der Engine behoben worden, die in den Mods garn nicht vorhanden sind und auch nie ankommen werden. Der Sourcecode der Engine wurde von Sir-Tech freigegeben. Das Spiel wurde portiert, die Spiellogik wurde bei Straciatella aber nicht angepackt. Zusätzlich ist es möglich auch viele Mods hinzuzufügen.

          Ich verlinke mal hier auf die Website falls Jemand die Spieldateien hat und es es selbst bauen möchte. Auf der Website ist alles erklärt:

          https://ja2-stracciatella.github.io/.

          Viel Spaß beim Bauen und natürlich beim anschließendem Spielen.

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            Von MancusNemo am So, 19. April 2020 um 11:05 #

            Genau das hasse ich eigentlich. Spiel Open Source aber Spieldateien nicht. So hängt man meist in der Luft und kann die Spiele doch nicht spielen...

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              Von Nur ein Leser am So, 19. April 2020 um 11:38 #

              Wenn man die Original-CD ROMs hat, schon.
              Oder, wie oben schon angemerkt wurde, man kauft sich das Spiel für 9 Euro bei gog. Ist ja nun auch nicht die Welt.

              Ich will jetzt nicht sagen, das ich es gut finde, dass das Studio zwar den Programmcode freigegeben hat, die Spieldateien aber unter Copyright behält. Ist natürlich ihr gutes Recht, die Frage ist aber, ob es wirtschaftlich wirklich viel bringt.
              Allerdings kann man es natürlich auch andersherum sehen: Immerhin haben sie den Programmcode freigegeben, so das eine engagierte Gemeinschaft sich um Portierungen, Mods und Bugfixes kümmern kann. Ist doch auf seine Art entgegenkommend gegenüber den Käufern des Spiels.

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Von Josef Hahn xh am Fr, 17. April 2020 um 20:25 #

Ich versuche es zu vermeiden, weil ich Abläufe (auch Installationsabläufe) gern automatisiere, und da ist Selbstkompilieren halt doch immer ein gewisser Zusatzaufwand - auch in der Pflege eben dieser Automatisierung. Ich würde es tun, wenn nötig. Aber es funktioniert auch ganz gut ohne. Was ich so brauche, und was kompiliert werden muss, ist eigentlich bei Debian alles dabei.

Vor einigen Jahren habe ich ein Kernelmodul kompiliert für irgendeinen DVB-S Receiver. Das Gerät hat aber recht fiese Geräusche gemacht, die Satellitenschüssel war nie so ganz perfekt ausgerichtet *g*, und es geht über die Mediatheken im Web nicht schlechter als mit dem fuddeligen Kaffeine (obwohl die ARD Mediathek die Hürde schon echt tief setzt mit ihrem verfrickelten UI). Es war auch ärgerlich, dass ich das nach jedem Kernelupdate wieder neu machen durfte (genau _das_ war mal nicht automatisiert, weil's die Erprobungsphase halt direkt in Richtung Kram-Schublade verlassen hat ^^).

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    Von Klaus Schwarzkopf am Sa, 18. April 2020 um 09:46 #

    Dann könnte das was für dich sein: https://mediathekviewweb.de

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      Von Josef Hahn xh am Sa, 18. April 2020 um 17:02 #

      Ja danke, das stimmt. Das hatte ich vor einer Weile schonmal gefunden und irgendwie wieder halb vergessen. Es ist eine gute Ergänzung zu meinem Vertrag bei einem kommerziellen Videostreamer.

      Was ich aber meistens mache: TV an; zum Wegschauen. Kraileth hatte hier die Tage so schön geschrieben von Leuten, die morgens erstmal instinktiv das Radio einschalten und beim Spaziergang durch freie Natur ein Unwohlsein entwickeln (Anm. von mir: spätestens, sobald die RotzApp ihre Verbindung verliert und der permanente Blick auf das ausgelagerte Zentralorgan unbelohnt bleibt). Nicht zum zweiten, aber zum ersten Punkt bekenne ich mich schuldig. :) Wenn ich irgendwas an meinem privaten Rechner mache, läuft in irgendeiner kleinen Ecke einfach der Livestream irgendeines ÖR-Programms. Völlig nebenher, ohne dass ich es intensiv verfolge. Häufig phoenix oder sowas. Und das läuft dann einfach durch. Wenn es "zu interessant" ist, lenkt es nur ab. Das Problem hatte ich bspw. bei den Brexit-Übertragungen aus dem brit. Unterhaus mit Mr. Bercow. :)

      Auf einen anderen Sender schalte ich i.d.R. nur, wenn eine Reportage binnen kurzer Zeit zum dritten Mal läuft, oder es sich wieder in irgendeiner Form um Facebook oder Inhalte daraus dreht, oder wenn Spielfilme laufen. Dieses "nichtlineare" Fernsehen nutze ich nur ganz gelegentlich mal.

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Von ups am Fr, 17. April 2020 um 22:39 #

Im Jahr 2014, als mein damaliger Kunde sich gezwungen sah, wegen einer Cluster-Anwendung von SLES auf RHEL zu migrieren. Die Pakete-Armut von RHEL, incl. EPEL kam da so richtig zum Vorschein...

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Von asddghjk am Sa, 18. April 2020 um 18:15 #

Es gab für Debian Wheezy ELTS zu anfangs nicht alle Binärveröffentlichungen auch für 32bit, sondern nur für 64bit, ergo habe ich die betreffenden Pakete für 32bit "nachkompiliert", da Freexian ja Zugriff auf die Sourcen erlaubt.

Die cdrtools habe ich aus einem Ubuntu-PPA rekompiliert, ich brauche diese aber immer weniger, weil xfburn mit libburnia immer besser funktioniert und ich gebrannte CDs /DVDs immer seltener benötige.

Ansonsten gibt es schon noch Pakete, die für Debian nicht zur Verfügung stehen und die man dann kompilieren müsste, wie das LVM-Tool Blivet-GUI z.B. Nach dem Aus für system-lvm-config hat Debian Buster keine LVM-GUI mehr.

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Von blubber am So, 19. April 2020 um 11:37 #

Ja so ist das :up:

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Von 0byte am Do, 23. April 2020 um 07:03 #

Bei Arch AUR werden Pakete aus Quellcode kompiliert. Damit ist im AUR ziemlich alles verfügbar, z. B. KDE1 für Nostalgiker :)

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    Von Anonymous am Di, 28. April 2020 um 11:32 #

    Die AUR-Pakete werden nicht zwangsläufig aus dem Quellcode kopiert, bei einem erklecklichen Anteil werden "nur" Binär-Archive heruntergeladen und diese zu einem Arch-Package zusammengebaut.

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