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Von Nur ein Leser am Fr, 22. Mai 2020 um 23:10 #

das ganze Netzwerk umzubasteln
Also "das ganze Netzwerk umzubasteln" klingt jetzt nach unheimlich viel Aufwand. Ist es aber gar nicht.

Wenn Du einen Raspi mit Raspbian aufgesetzt hast, installiert das pi-hole-Skript alles vollautomatisch, Du musst lediglich ein paar Konfigurationsparameter in dem Konfigurationsassistenten angeben. Dauert 10-15 Minuten und fertig ist es.

Danach musst Du lediglich noch Deinem Router mitteilen, das er jetzt den Raspi bzw. dessen IP als DNS-Server im Netz bekannt gibt. Wenn Dein Netz per DHCP funktioniert (was wohl bei 99% aller Privatanwender so sein dürfte), weiß jedes Gerät spätestens nach dem nächsten Reconnect Bescheid und der pi-hole blockt.

nur um ein Browser-Plugin zu sparen
Braucht man doch nicht. pi-hole und Browser-AddOns ergänzen sich ganz wunderbar. Außerdem deckt pi-hole alles ab, was eben kein AddOn/Plugin haben kann, z.B. diverse Mobilgeräte, Apps etc.

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    Von Missjö am Sa, 23. Mai 2020 um 10:36 #

    Danke für die Kurzanleitung. :up:

    Ich probiere es jetzt einfach mal aus und hoffe auf einen hinreichend hohen Wife Acceptance Factor ;)

    Der Platz am Router wird langsam knapp - da hängt auch noch eine Freifunk-Kiste dran, die für mich in den Homeoffice-Zeiten kriegsentscheidend ist; den Windows-Arbeitsschlepptop möchte ich nicht in meinem privaten Netz haben :x

    Wahrscheinlich ist es nicht möglich, die beiden Funktionen auf einem Pi zu vereinen, oder hat da jemand noch einen guten Tipp?

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      Von Nur ein Leser am Sa, 23. Mai 2020 um 11:07 #

      Klar, gerne doch.
      Es ist wirklich einfach, siehe auch Kurzanleitung auf der Startseite von https://pi-hole.net/

      Ich würde noch ergänzen: Richte ein autoupdate für Raspbian (apt-get update && apt-get upgrade -y oder die unattended-upgrade-Funktion) und ein autoupdate für pi-hole (pihole -up -g) jeweils als Cronjob ein, bei mir läuft beides als täglicher Job.

      Ich probiere es jetzt einfach mal aus und hoffe auf einen hinreichend hohen Wife Acceptance Factor
      Der WAF sollte bei 100% liegen, denn sie wird gar nichts davon merken, außer, das weniger Werbung da ist.
      Oder meintest Du, das am Router noch ein Gerät hängt? Naja, das wird ja wohl nicht so dramatisch sein.

      Der Platz am Router wird langsam knapp - da hängt auch noch eine Freifunk-Kiste dran, die für mich in den Homeoffice-Zeiten kriegsentscheidend ist; den Windows-Arbeitsschlepptop möchte ich nicht in meinem privaten Netz haben :x

      Wahrscheinlich ist es nicht möglich, die beiden Funktionen auf einem Pi zu vereinen, oder hat da jemand noch einen guten Tipp?

      Ich würde dem Pi aufgrund seiner Anbindung des Ethernet per USB nicht zumuten, sehr viel Traffic zu routen und gleichzeitig noch DNS zu machen. Geht vielleicht, aber dann könnte vielleicht das pi-hole tatsächlich auch Performance-Probleme bekommen (ist aber nur eine Vermutung).
      Gegenvorschläge hätte ich zwei:
      - Falls Dein Router das kann, erzeuge einfach ein "Gäste-WLAN" (VLAN), das kannst Du dann für nicht erwünschte Geräte, z.B. Deinen Arbeitsrechner nutzen. Mache ich genauso. Natürlich haben die dann nach außen auch Deine IP, aber intern sind sie aus Deinem Heimnetz raus.
      - Wenn Deine Freifunk-Kiste mit openwrt als Basis läuft (was ja Standard sein sollte), gucke mal, ob Du nicht pi-hole als Paket auf der Freifunk-Kiste installieren kannst. Meines Wissens gibt es das paketiert für openwrt. Hier wäre dann eher die Frage, ob das nicht netzwerktechnisch wieder kompliziert wird, wenn der Rest des Netzwerks für DNS die Kiste fragt, die eigentlich ein anderes (Sub-)Netzwerk aufmacht.

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