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Thema: Wann kamen Sie erstmals mit Computern in Kontakt?

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Von mnbvcxy am Fr, 8. Juli 2011 um 14:10 #

Der erste Computer, den ich "mitbenutzte", war damals der Apple IIe meines Vaters.
Damit habe ich u.a. Phantoms V, Gorgon, Hadron, Gruds in Space und Time Zone gespielt.
Und das alles mit 64 kb RAM.

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Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 8. Juli 2011 um 14:11 #

Gleich die erste Antwort: Als Kind über das Elternhaus.
Ich war damals (1985) 15, als mein Vater sich ein Schneider
CPC 464 kaufte (Homecomputer), mit Datacorder (15 Min.
Ladezeit der Kassette!) und Greenmonitor. Floppies waren
da noch unbekannt, kamen aber kurz darauf (8"). Und das
Schneider Basic war damals schon klasse.

Ready!

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    Von Anonymous am Fr, 8. Juli 2011 um 14:50 #

    Bei mir war es ähnlich mit dem Unterschied, dass mein Onkel sich einen Windows95-Computer gekauft hat und den CPC nicht auf dem Dachboden verstauben lassen wollte.

    Zur Ausstattung gehörte neben dem eingebauten Kassettenlaufwerk (der konnte sogar Musikkassetten abspielen ;) ) der berühmte rote Competition Pro Joystick mit zwei Knöpfen, ein Nadeldrucker, der grüne Bildschirm und ein betriebsunfähiges (verdrecktes) 8"-Diskettenlaufwerk mit einer Handvoll Floppys. Außerdem waren noch so schöne Bücher über die Technik des Schneider CPC dabei, in dem unter Anderem die Funktionsweise von Kassetten- und Diskettenlaufwerk gezeigt wurde. War ganz schön faszinierend, was so ein daumennagelgroßer IC draufhat :D

    Mit dem BASIC konnte ich als Grundschüler noch nicht soo viel anfangen (eigentlich gar nichts) und eigentlich haben mich auch nur die Spiele interessiert. Das Terminal (oder war das schon der Editor?) konnte nur ein paar und eine halbe Zeile entgegen nehmen und ich weiß noch, dass der doofe Computer zu blöde war, 1000+1000 zu rechnen (heute kenne ich den Grund ;) ).

    Leider gab's irgendwann ein Problem mit dem Kassettenlaufwerk und der CPC landete auf dem Elektroschrott. Heute stinkt's mir (ab und zu gewaltig), dass ich einen Klassiker weggeworfen habe. Wäre schön, mich wieder mit so einem "richtigen" Homecomputer beschäftigen zu können. Dafür würde ich sogar freiwillig das dicke Handbuch lesen ;)

    Grueße
    Ignatz

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2011 um 14:52.
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      Von Unerkannt am Fr, 8. Juli 2011 um 15:15 #

      Und wie lautet der Grund für die Unfähigkeit 1000+1000 zu rechnen?

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        Von Anonymous am Fr, 8. Juli 2011 um 15:29 #

        In aller Kürze:
        Um die Zahl 1000 darstellen zu können, braucht man zehn Bit. Die sind dem eingesetzten Zilog Z40 als Acht-Bit-Prozessor zu lang.

        Grueße
        Ignatz

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          Von Unerkannt am Fr, 8. Juli 2011 um 16:42 #

          Die Operanden und das Ergebnis müssen nicht in die Register passen. Ergebnisse und Zwischenergebnisse können Problemlos im Arbeitsspeicher gehalten werden. Dafür ist er schließlich da.

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          Von Coderguru am Sa, 9. Juli 2011 um 07:53 #

          Das Problem war wohl eher der unerfahrene Laienprogrammierer vor dem Bildschirm um es mal nett auszudrücken.

          Natürlich kann man mit 8 Bit CPUs auch größere Zahlen berechnen, man muß es nur anders angehen.
          Man schaue sich GNU bc an, daß kann selbst auf 64 Bit Maschinen größere Werte berechnen als in 2^64-1 reinpaßt.

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    Von Erdrandbewohner am Fr, 8. Juli 2011 um 15:27 #

    Der Schneider CPC 464 war schon klasse. ;) Ich hatte die Version mit dem farbigen Monitor.

    Natürlich besaßen die meisten den Commodore. Wir CPCler hingegen waren eine verdammt coole Minorität und sahen uns tatsächlich als Elite... ;)

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      Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 8. Juli 2011 um 16:04 #

      Und das komprimierte Programmieren: Ein Programm in 38KB pressen...
      (der Rest war ROM beim Schneider).

      Ich habe auch gegen den Commodore und Aplle gehetzt und deren
      Basic als grottig eingestuft. Antwort eines Apple-Jüngers: ,,Kann sein,
      daß der Schneider ein besseres Basic hat als der Apple, aber der Apple
      hat auf jeden Fall ein besseres Basic als der Commodore!''

      Das war der erste Flame-Satz meiner Computer-Karriere
      und das war 1985! Und welcher war bei Euch der erste?

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        Von PC-ler am Sa, 9. Juli 2011 um 07:57 #

        Das war der erste Flame-Satz meiner Computer-Karriere
        und das war 1985! Und welcher war bei Euch der erste?

        Der da: "Mein PC ist besser als dein Amiga 500"

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Von glasen am Fr, 8. Juli 2011 um 14:32 #

hatte ich mit ca. 5 Jahren (1982/83). Mein Vater arbeitete damals auf dem Bahnhof in Bad Friedrichshall und dort hatten sie einen Computer (Siemens Nixdorf?) um die Rangieraufträge zu bearbeiten. Wenn ich meinen Vater im Bahnhof besuchte, durfte ich immer an der Tastatur meinen Namen eintippen und diesen dann ausdrucken.

Danach gab es den üblichen Werdegang eines kleines Nerds (C64, Atari ST, PC, Linux ;-) ).

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Von dummbatz am Fr, 8. Juli 2011 um 14:53 #

das muss so um 1977 herum gewesen sein.
Da haben wir in der Schule einen kleinen 4bit rechner gebaut.
Taktfrequenz ... so schnell man den Schalter betätigen konnte. :-)

Danach dann erstmal pause.
ab 1981 dann
vc20 , c64, atari st, ........

lang, lang ist es her.

Damals war es spassiger.

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    Von pvb am Fr, 8. Juli 2011 um 16:59 #

    So gesehen war ich noch früher dran.
    "Spielkomputer Logikus" Baukasten von Kosmos.
    http://www.logikus.info/

    Den habe ich übrigens letzte Woche beim Aufräumen auf dem Dachboden wiedergefunden.

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      Von hjb am Fr, 8. Juli 2011 um 17:07 #

      Aaah, den habe ich damals von meinem Onkel auch bekommen. Hatte ich vollkommen vergessen mittlerweile. Genaugenommen kann man ihn aber nicht als Computer bezeichnen, da er nur aus einer Reihe von verbundenen Schaltern bestand. Trotzdem war es ein tolles System, um sich mit Boolescher Algebra auseinanderzusetzen.

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      Von Danke für die Erinnerung! am Mo, 11. Juli 2011 um 08:56 #

      Herrlich der Link auf den Logikus, mit dem ich wohl auch so um 1977 herum experimentiert habe.
      Leider ist er wohl einem unserer zahlreichen Umzüge zum Opfer gefallen - sehr schade, wenn ich das geahnt hätte.
      Irgendwann später hatte ich dann einen Taschenrechner mit integriertem Basic, den hab ich noch, müsste mal nachsehen wie er heisst.
      Dann endlich, 1986 mein erster Amstrad PC 1640 mit 8Mhz-8086 CPU und 640kB RAM und 5 1/4" Floppy+3,5" Diskettenlaufwerk, sowie 16 Farben EGA Monitor!
      Später, als Festplatten für den Privatanwender erschwinglich wurden, hab ich mir dann noch bei Frank Strauss Elektronic (damals ein gängiger Versender;-) eine 49MB SCSII Festplatte für schlappe 999,- DM gekauft.
      Noch später hab ich dann den 8086 durch einen V30 Prozessor ausgetauscht. Wer erinnert sich noch an das Mainboard in der Fischdose wegen der brutalen EMV - haha, die interessiert Heute keinen toten Sherrif mehr.

      Hach, das waren noch Zeiten, gelle.

      Grooß, Andy.

mehr ...
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Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 8. Juli 2011 um 14:57 #

In der Schule.

Auf meinem ersten eigenen PC war Windows 2000 drauf. Das fand' ich nach drei Tagen scheiße (damals wusste ich nicht warum, es war sozusagen 'bloß' scheiße) und hab' Knoppix (aus der PC-Welt) installiert. Meine erste Bestellung bei EBay (hatte noch kein I-Net, von DSL-Flat ganz zu schweigen) später habe ich dann einwandrei und ohne technische Vorkenntnisse die gefürchtete Installationsroutine von Debian Woody gemeistert. Naturtalent sozusagen ;)

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    Von bla am Fr, 8. Juli 2011 um 15:20 #

    Du bist zu jung, raus hier.

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      Von CRB am Fr, 8. Juli 2011 um 16:35 #

      Linus war spürbar jünger als ich, als er mit Linux begonnen hatte.

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        Von bla am Fr, 8. Juli 2011 um 16:45 #

        Mein erster Rechnerkontakt war der Familienrechner, ein 2000 Mark teuren 486.

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        Von CRB am Fr, 8. Juli 2011 um 16:53 #

        Sollte heißen... spürbar jünger als ich *heute*.

        Hmmm.... der erste Kontakt war aber einer von diesen Intel Rechnern mit 66 Mhz. Ich kenne EDO und ISA* also noch persönlich, kann aber mit den meisten hier wohl nicht mithalten. Wobei mich Computer überdurchschnittlich lange gar nicht interessiert haben, daher auch so spät der erste eigene.

        * Find' ich viel besser als PCI(-E). Die Karten waren so groß, dass man damit jemanden erschlagen konnte, falls mal wieder so ein Wichtigtuer in der Nähe war.

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          Von nmbmbcvbx am Fr, 8. Juli 2011 um 17:09 #

          Ich habe solche Hardware noch heute hier, darunter eine gigantisch große EISA-Adaptec AHA 1742-SCSI-Karte.
          Und ein aktuelles Debian hat übrigens keine Probleme mit einer Soundblaster Awe 64 ISA-Soundkarte.
          Ein großes Ärgernis dieser uralten Mainboards sind aber oft die festgelöteten Dallas-Clocks.
          Aber Basteln macht halt per se Spaß. :-)

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    Von Lord_Pinhead am Fr, 8. Juli 2011 um 21:59 #

    Wenigstens bin ich nicht der Jüngste hier :D

    Angefangen hat alles mit 1989 mit meinem C64, da war ich 6 Jahre alt *g* Mal von den Spielen abgesehen hab ich da nicht viel drauf gemacht. Erst sehr viel später haben wir ein Text-Adventure mal im Basic "programmiert".
    Später ging es mit einem 286´er, 486´er etc weiter, also von MS-Dos 5.0, über 6.22, Windows 3.1 etc.

    Leider hab ich meinen Brotkasten damals für ein Apple und ein Ei verkauft (Gott werden mich nun Apple-Fanboys hassen :D ).
    Würd heut gern mal wieder an dem Brotkasten sitzen, ist viel zu einfach geworden das ganze.

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Von Ravenbird am Fr, 8. Juli 2011 um 15:02 #

Also das ist jetzt wirklich eine gemeine Frage. Das erste mal mit Computern in Berührung kam ich vor über 25 Jahren in einen Rechenzentrum, nachdem meine Mutter einen guten Freund der Familie der dort arbeitete so lange genervt hatte bis er mich mitnahm. Mein Interesse war allerdings schon vorher da, nur waren Computer für Privatpersonen damals schlicht und ergreifend unbezahlbar. Ich erinnere mich noch zu gut an VC20, C64, Schneider CPC & Co. Mein erster PC (mit 80286er Prozessor) hat damals an die 4000 DM gekostet. Das war viel Arbeit und Überzeugungskraft daran zu kommen.

Tja die Alten Zeiten sind vorüber. Schauen wir in die Zukunft.

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    Von Lord_Pinhead am Sa, 9. Juli 2011 um 19:47 #

    Oh ja, die Preise waren schon Hölle damals.
    Gab nur die möglichkeit mit einem Homecomputer ala C64 oder Amiga, alls andere war unglaublich teuer.

    Preis meines ersten PC's war komplett mit 12" Green-Monitor, Floppy, 100 MB HDD, Monitor und einem Nadeldruck waren fast 8000 DM. Hab den von meinem Onkel bekommen, und heute muss ich sagen war das schon ein extrem teures Geburtstagsgeschenk :)

    Mein 486'er hat dann 3600 DM gekostet mit neuem 14" Farbmonitor, CD-Rom und Tintenstrahldrucker.

    Wenn ich da die Preise von heute ansehe und die Leistung...
    mein HTC Desire hat mehr Leistung und Speicher als meine ersten PC's zusammen - Wenn man bedenkt das man nur 3 x C64'er brauchte um zum Mond zu fliegen, dann kann ich mit meinem Handy nach Alpha Centauri *G*

    Good old times :-)

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Von lilili am Fr, 8. Juli 2011 um 15:24 #

1987 habe ich mir dann einen Commodore PC 10 mit DOS 3.0, 2 5 1/4" Diskettenlaufwerken und sage und üppigen 265 KB RAM gegönnt. Hat ungefähr folgendermassen ausgesehen:

http://myoldmac.net/SELL-div/picts-div/commodore-pc-10-III-set.jpg

Später wurde dann auf 640 KB RAM aufgerüstet und es kam eine 20 MB Festplatte (damals noch Filecard genannt) rein. Hat damals etwa 2000 DM gekostet.
Heute zahle ich noch rund 400 Euronen für ein Notebook. Die Zeiten haben sich geändert.

http://www.preissuchmaschine.de/preisvergleich/produkt.cgi?kid=3-293&sort=preis

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    Von mnbvcx am Fr, 8. Juli 2011 um 15:34 #

    "Hat damals etwa 2000 DM gekostet.
    Heute zahle ich noch rund 400 Euronen für ein Notebook. Die Zeiten haben sich geändert."

    Damals gab es auch vergleichsweise höhere Löhne.
    Ein PI-Notebook mit 32 MB RAM Mitte der 90er hat so um die 4500 DM gekostet, allerdings mit recht mittelmäßiger Ausstattung. Und das waren gute Verkaufserfolge.
    Wer würde heute noch 2250 Euro für ein mittelmäßiges Notebook bezahlen wollen (oder können)?

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      Von glasen am Fr, 8. Juli 2011 um 19:15 #

      Für 2250€ bekommt man heute Highend-Notebooks! Die Mittelklasse beginnt heute bei ca. 500€. Mit dem verfügbaren Geld hat das rein gar nichts zu tun.

      Als ich meinen ersten PC kaufte (386SX25, 1MB RAM, 40MB HD), musste man noch 2000DM anlegen um ein einigermaßen brauchbares Gerät zu bekommen. Ab 4000DM bekam man dann erst einen Rechner der ohne Abstriche einsetzbar war. Heutzutage bekommt man für 1000€ schon einen nahezu perfekten Spiele-PC. 2000€ für einen PC auszugeben ist dann schon purer Luxus.

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        Von ,.--.,-., am Fr, 8. Juli 2011 um 19:30 #

        "Mit dem verfügbaren Geld hat das rein gar nichts zu tun."

        Hast Du denn die Gehaltsentwicklung in den letzten 20 Jahren mitverfolgt?
        Es trifft natürlich nicht alle Berufe gleichermaßen. Manche Berufe haben auch hinzugewonnen, vor allem im Bankbereich.
        Wichtig ist bei solchen Statistiken, dass die Inflation miteingerechnet werden muss. Das sind seit 1990 immerhin fast 50%.
        Auf die Schnelle habe ich u.a. diesen Link gefunden:
        http://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/schlagzeilen/gehaltsentwicklungen-den-letzten-20-jahren/2010/01/08

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          Von glasen am Sa, 9. Juli 2011 um 00:53 #

          Hast Du denn die Gehaltsentwicklung in den letzten 20 Jahren mitverfolgt?
          Was hat denn die Gehaltsentwicklung der letzten 20 Jahre mit der Leistungsfähigkeit eines Einsteiger-PCs zu tun?

          Heute bekommt man schon für 500€ einen brauchbaren PC, den man für alles benutzen kann. 1991 als ich meinen ersten PC kaufte, musste man mindestens 2000DM anlegen und dann musste man schon einige Abstriche machen.

          Und egal wie die Inflationsrate und die Gehaltsentwicklung der letzten 20 Jahre war, 500€ bzw. 1000DM sind trotzdem immer noch bedeutend weniger als 2250€ oder 4500DM. Wer gibt den heute noch über 1000€ für einen Computer aus? Außer irgendwelchen Freaks, kaum ein Mensch.

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Jul 2011 um 18:12.
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Von Andreas_M am Fr, 8. Juli 2011 um 15:37 #

mein erster Win98-Rechner. Nachdem mich der Rechner aber zunehmend frustrierte, ich von Linux bald hörte, kaufte ich mein erstes SuSE6.1. Danach ließ mich Linux nicht mehr los. Habe es zwar nicht zur Meisterschaft gebracht, beruflich habe ich auch absolut nichts mit Computern zu tun, aber ohne wäre das Leben recht öde. :)

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    Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 8. Juli 2011 um 15:57 #

    > beruflich habe ich auch absolut nichts mit Computern zu tun

    Wie hast du das geschafft? Bist du Förster, Landwirt, Taxifahrer?

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      Von Henry am Sa, 9. Juli 2011 um 09:49 #

      Es gibt noch recht viele Berufe, wo man nicht mit einem Rechner in Berührung kommt.

      Bei noch viel mehr Berufen muss man nur sehr begrenzt an den Rechner und wiederholt dort fest vorgegebene Schritte (z. B. Eingabe von Daten in eine Maske), die man in ein paar Minuten lernen kann.

      Ich würde sagen, man muss sich auch heute noch bei den meisten Berufen nicht mit Computern beschäftigen.

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      Von Karlheinz Förster am Sa, 9. Juli 2011 um 13:18 #

      Wie hast du das geschafft? Bist du Förster, Landwirt, Taxifahrer?

      Wieso sprichst du gerade den Beruf des Försters an? Es gibt wohl wenige Berufe, wo so viel Mathematikkenntnisse gefragt sind wie gerade in der Forstwirtschaft (Waldertragsfunktion, Eulersche Zahl, optimale Umtriebsszeit, kapitaltheorethisches Modell, etc. etc.).

      Forstwissenschaft ist übrigens ein Universitätsstudium (Dresden, Göttingen, Freiburg oder München).

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Von pvb am Fr, 8. Juli 2011 um 15:40 #

Bei mir war es ein kleiner Lochkartenstapel mit FORTRAN 77, den ich im Rechenzentrum der Uni abgegeben hatte, damit er auf einer Cyber 76
http://en.wikipedia.org/wiki/CDC_Cyber
gerechnet werden konnte.

Richtig angefangen habe ich dann als studentische Hilfskarft an einer VAX 11/730 mit VMS erst mit FORTRAN, dann Macro Assembler und endlich C.
http://mit-a.com/VAX-11-730.shtml

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Von shovelhead am Fr, 8. Juli 2011 um 16:09 #

Wenn ich mal meine ersten Programmiererfahrungen an einem TI 57 vergesse (um 1979), dann habe ich mir 1983 mit 18 Jahren einen Apple II Kompatiblen Rechner gekauft. Gleich mit der 16K und 80Zeichen Zusatzkarte, und mit einem Mitsumi 51/4 Zoll Diskettenlaufwerk. Das war auch so der Moment, wo ich vom TI auf HP41CV Taschenrechner wechselte.

Danach von DOS 3 bis DOS 6 und Win 3.11 und Win 95 (war Beta Tester - mein Gott, was war ich stolz) und seither debian, seit 2007 auf Desktops ubuntu. Ich schleppe immer noch einen HP 35S mit mir herum, auf dem immer noch einige selbst programmierte Routinen laufen - am PC programmiere ich quasi gar nicht mehr.

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Von PepeCyB am Fr, 8. Juli 2011 um 16:43 #

Hab auf die Umfrage hin mal nachgedacht... mein erster Computer war ein Sinclair ZX81 und lag im Dezember 1981 unter dem Weihnachtsbaum. Satte 1kb Speicher, der recht bald auf 16kb ("die kriegt man ja im Leben nie voll... das sind ja unmengen von Schreibmaschinenseiten...") aufgerüstet und mit einem handelsüblichen Mono-Cassettenrecorder zur Speicherung versehen. Ich kann mich noch gut an das PacMan-Spiel auf dem Ding erinnern: "Herr PacMan" bestand aus C und O und wurde von "A-Geistern" verfolgt, während er Punkte fraß und "*-Superpillen" schluckte.
Weitere Werdegang: EACA ColourGenie, Schneider CPC, Atari ST... und dann erst folgten die "IBM-Kompatiblen".

Wenn ich mir das alles vor Augen führe, merke ich doch, dass ich langsam alt werde! ;)

Daniel

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Von lang,lang ist´s her am Fr, 8. Juli 2011 um 17:54 #

Hobbytronik 1981 in Dotmund ZX 81 mit Speichererweiterung 16kB und feuerspuckendem Listingdrucker und alles zum Vorzugspreis von 998,- DM.
Datensicherung auf Audiocasette (mehr Glückssache) aber immerhin, andere konnten noch nicht einmal Computer richtig schreiben.

mehr Z80
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Von Der Gast am Fr, 8. Juli 2011 um 18:39 #

Mein Erster war ein Z80-Einplatinencomputer mit 2kb und davon wurden 900B für die Darstellung am Fernseher und das Monitor-Programm benötigt. Programme wurden per Hex eingegeben. Dafür hatte er TTL-Aus- und Eingänge.

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Von Fanatics am Fr, 8. Juli 2011 um 19:07 #

1983: VC-20 mit 3Kb RAM und Datasette (15min warte auf den LoadError), ich war 14 Jahre alt und hab meine Spiele aus Computerzeitschriften (Happy Computer und sowas) abgetippt.

HACH...schöne Zeit war das!

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Von DH am Fr, 8. Juli 2011 um 19:35 #

BS2000 an der FH, um ein Jahr hab ich das Lochkartenzeitalter verpaßt.

Dann ein ZX81, mit 1kb Hauptspeicher, ein Tag später die 16kb Erweiterung gekauft.

Amiga 1000, ein kleines C-Programm zu compilieren erforderte mehrfachen Diskettenwechsel.

Dann ein 286, zum 1. Mal mit 40MB Festplatte...

etc, etc...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2011 um 19:37.
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Von Cosmo_loge am Fr, 8. Juli 2011 um 22:02 #

Werdegang:

- Irgendein Teil mit Drehdingern zum Pong-Spielen
- Philips G7000 (Ende der 70er)
- ZX Spectrum mit 16 kb und dann selbst auf 48 kb aufgerüstet
- Schneider CPC 464 (+ Modem 300 Baud. Erste Telefonrechnung meiner Eltern über 400 DM)
- Schneider CPC 6128
- Sinclair QL
ok, bis hierhin alles Looser-Computer *gg*

- IBM XT (sogar schon mit CGA-Karte!)
- IBM AT (wieder zurück zur Hercules - Karte. Aber Larry Laffer lief drauf ;) )

und dann ging das Chaos erst so richtig los ...

mehr .
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Von Jemand am Fr, 8. Juli 2011 um 23:14 #

Mitte/Ende der neunziger, als ich im zarten Alter von 7 bedingt durch meine Liebe zur Elektronik began allerlei Computerkrempel vom Sperrmüll aufzusammeln und zusammen zu puzzeln. Und ich hab's dann irgendwann tatsächlich geschafft das Zeug zum laufen zu kriegen. Fortan überall dort Teile und Software geschnorrt, wo es nur ging. Irgendwann knickten dann meine Eltern unter diesem Druck dann doch ein und kauften endlich den ersten "richtigen" Computer - für über 2000DM. Nur frickeln war verboten - uninteressant. Hätte ihnen nur jemand gesteckt, dass die Teile keine Lebensinvestition sind. Kurze Zeit später bekam ich von einer Bekannten einen ausrangierten 486er, ehemaliger Firmencomputer. Und wie hab ich meine Augen aufgerissen, als ich ihn eingeschaltet hab - der Pinguin! Gehört hatte ich "davon" schon, nur keine Möglichkeit in das System zu kommen, in Ermangelung eines Passworts und Möglichkeiten auf das völlig fremde Dateisystem zuzugreifen. So mussten meine DOS5.0 Disketten her. In der Folgezeit habe ich auf dem Teil mit BASIC meine ersten Programmiererfahrungen. Heute bereue ich es das Slackware(?) formatiert zu haben. Hätte ich noch ein paar Monate gewartet, hätte ich dank dem neuen Internetanschluss schon herausfinden können, wie man da rein kommt. So war mein erstes Linux dann etwas später Mandrake, von einer Heft-CD.
Und nein, ich bin ein ganz normaler Mensch. Meistens zumindest. :P

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Von Sturmkraehe am Sa, 9. Juli 2011 um 00:41 #

Ich war um die 7 Jahre oder so und bekam meinen ersten "richtigen" Computer Laser 500 von meinem Vater, um auf diesem zu lernen - Commodore kam nicht in Frage, da es dort bereits Spiele gab.
Bald musste mein Vater aber auch einsehen, dass es allgemein beim Laser 500 in DE an Programmen allgemein mangelte (daher machte ich dort auch meine ersten Programmier-Kenntnisse - blieb mir ja nichts anderes übrig).

Danach kam der C16 oder C64 bei mir ins Haus (welcher zuerst da war, kann ich heute nicht mehr genau sagen, allerdings auch noch mit Datasette)...

... Als alle auf Amiga umstiegen, begann ich dann mit meinem ersten TurboXT und der war wirklich schnell ;) zumindest gegen den normalen XT....

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Von Serge am Sa, 9. Juli 2011 um 01:27 #

mit der Z22 an der FH-Karlsruhe

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Zuse-laeuft-wieder-142122.html

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Von Meine Geschichte am Sa, 9. Juli 2011 um 09:05 #

Meine erste Begegnung mit Computern war irgendwann im Januar 1985 auf dem Schulhof in der großen Pause.

Plötzlich gab es da Mitschüler die sagten: "Mein Vater hat mir einen Computer zu Weihnachten geschenkt."
Ich hatte keine Ahnung was das ist, aber mein Vater hatte sich erst vor kurzem einen VHS Videorekorder gekauft und ich dachte mir, ein Computer, das muß wohl so etwas ähnliches sein.


Nunja, am Ende des Schultages hatte ich dann zwar die Wörter Computer, Spiele und C64 zum ersten mal gehört, aber so richtig gesehen hatte ich da noch keinen Computer.

Irgendwann im Laufe des Monats bin ich dann zu meinem Schulfreund spielen gegangen und dort erblickte ich ihn, den ersten Computer in meinem Leben (Bankautomaten und Co mal nicht mitgezählt).
Es war ein C64er mit 5,25" Floppydiskette und von den Spielen war ich sehr beeindruckt, allerdings war dieser Computer auch ein Ärgernis, denn er brauchte ca. gefühlt 10 Minuten zum Laden und man konnte dann nur 20 Minuten spielen, weil er dann zu heiß wurde und ausgeschaltet werden mußte bzw. einfach von selbst abstürzte.
Der C64 gehörte dem großen Bruder meines Schulfreundes.


Das war meine erste Begegnung mit einem Computer.
Ca. 2 Jahre später erblickte ich dann den Amiga 500 beim gleichen Schulfreund, diesmal gehört der Computer aber ihm und nicht seinem großen Bruder.
Wir haben dann Oil Imperium und North & South gespielt, das hat vielleicht ein Spaß gemacht.
Ich bekam schon die ersten Suchterscheinungen von Computerspielen!
Mein Freund mußte mich von da ab immer dazu drängen etwas anderes zu spielen, denn wenn ich bei ihm war, dann wollte ich mit ihm ziemlich oft Computer spielen. Aber so süchtig war ich noch nicht.

Irgendwann lernte ich in der 4. Klasse dann noch andere Freunde kennen.
Einer hatte eine Atari 2600 Spielekonsole, das war zwar kein richtiger Homecomputer, aber man konnte damit Computerspiele spielen, das reichte aus.
Wir spielten dann so etwas ähnliches wie Space Invaders, aber so toll wie der Amiga 500 war das Ding nicht. Wir verloren daher die Lust und machten etwas anderes.


Tja und dann 1989 war es so weit, mein Vater kaufte den ersten Familien PC.
Ein 286 er von Vobis mit höchstens 1 MB RAM, aber dafür hatte er schon eine VGA Karte, damals war das in diesem Jahr noch ein Luxus. Dazu gab es noch ein 3,5" und 5,25" Diskettenlaufwerk, so wie eine 20 MB große Festplatte.
Mein erster eigener Computer den ich dann wenige Monate danach gleich für mich in Beschlag nahm. :D
Mein Vater war damit nämlich schon irgendwie etwas überfordert oder hatte schlichtweg keine Lust sich da gründlich einzuarbeiten.
Das erste Spiel war dann Pirates!.
Mein Interesse für DR DOS 3.3 stieg, denn mein Freund hatte auf seinem Amiga ja immer so etwas mit Fenster (Workbench genannt) so etwas wollte ich auch haben. Also habe ich mich mit DR DOS ausführlich auseinandergesetzt und alle Befehle in und auswendig gelernt.
Dazu half mir zum einen ein Buch zu DR-DOS 3.3 und ein DOS Lernprogramm von IBM. Letzteres war richtig super, so etwas sollte es auch für Linux Bash+Konsolen Einsteiger geben.
Meine Fenster bekam ich aber trotzdem nicht, das höchste der Gefühle war ERGO3, ein Dateimanager der mit meinem Computer mitgeliefert wurde.
Es ist hier aufgelistet:
http://www.stefanbion.de/dosprogs/

Nach etwa einem Jahr hatte die Festplatte dann erste Datenverlusterscheinungen. Ich tippe darauf, daß sie irgendwann einen Headcrash gab, denn damals mußten diese Festplatten noch mit einem Programm geparkt werden, was ich allerdings nicht wußte.


Ca. 1991 kam dann die erste PC Joker heraus und darin wurde dann Wing Commander 2 getestet und als Hardwareempfehlung stand dann drin, daß dafür ein 386er notwendig wäre, aber ein echter DX, kein SX.
Auch das stand da drin.
Also war es klar, ein neuer Computer mußte her, bzw. der alte mußte aufgerüstet werden.
Von letzterem hatte ich aber keine Ahnung, mein Vater auch nicht und ob das die Läden wie Vobis und Co für uns machen würden, wußte ich nicht.
Also fand ich dann irgendwann im Laufe des Jahres einen Laden der so etwas in einer Kleinanzeige in einer Spielezeitschrift anbot.
Mir gelang es meinen Vater davon zu überzeugen, daß der alte Rechner aufgerüstet werden müsse und so furhren wir von BW bis nach Bayern extra um diesen einen Hardwarebastelladen aufzusuchen. Der hatte einen kleinen Shop irgendwo im Dorf in einer Räumlichkeit, die eher einem kleinen Schuppen entsprach.
Aber von Innen sah der sehr interessant aus. Überall waren Computerbauteile verstreut und in der Ecke gab es mehrere Regale mit alten Spielen und diverser Software. Markant war auch der Geruch im Laden, denn der Händler war süchtig nach Schnupftabak, seine Nase war voll davon.
Wie dem auch sei, der alte Rechner den wir mitbrachten sollte ja umgerüstet werden.
Geplant war ein 386er, aber ein echter, also ein DX :), mit etwas mehr RAM und größerer Festplatte.
Alle anderen Sachen sollten beibehalten werden.
Der Rechner verlieb also beim Händler.
Über die Woche hinweg entschied sich dann mein Vater doch etwas mehr Geld auszugeben und aus dem 386er wurde nichts. Stattdessen nahmen wir einen 486er DX. Freu!
Als wir den Rechner dann abholten verkaufte ich dann auch noch ein paar meiner alten Spiele an den Händler, denn der kaufte auch Gebrauchtspiele.
Red Storm Rising zu verkaufen, war allerdings ein Fehler, wie sich dann später herausstellte, denn ich wollte das Spiel eigentlich wieder spielen.

Als wir den Rechner dann umgerüstet hatten war es ein 486er mit 4 MB RAM und ca. 200 MB großer Festplatte.
Das war schon eine Wucht das Gerät.
Aus Wing Commander 2 wurde aber trotzdem nichts, ich verlor das Interesse und entschied mich zwei Jahre später für X-Wing.

Davor machte ich aber noch meine ersten Programmiererfahrungen.
Mehr als GW-Basic 2.0 hatte ich leider nicht und eine ordentliche Programmiersprache wie C wollte mein Vater nicht kaufen. Der Rechner von meinem Vater war super, aber bezüglich der Software wurde ich da leider nicht gefördert.
Rückblickend bereue ich das. So viele Jahre in denen ich C hätte lernen können, so viele Jahre die ich da verpaßt habe. Stattdessen wurde die Computerfreizeit dann zum Teil leider nur mit Computerspielen ausgefüllt.
Zu GW Basic kaufte ich mir zwar einen ca. 600 Seiten dicken Wälzer von Data Becker, den ich auch bis zur Hälfte durcharbeitete, aber ich merkte recht schnell, daß ich damit keine schöne VGA Auflösung fahren konnte, denn das gab es erst mit GW-Basic 3.0 und als reine Interpretersprache war GW-Basic leider auch viel zu langsam für Spiele mit Grafik. Spiele war eigentlich das, was mich zum Programmieren antrieb, so etwas wollte ich selber entwickeln.
Es blieb also bei einem mehr oder weniger schlechten Taschenrechner und ein Programm mit Textmenüs zum Auswählen.
Und bei diesem GW-Basic Buch machte ich ab der Hälfte deswegen Schluß, weil da der Autor damit anfing, Assemblerbefehle in seine Programmlistings einzubauen und von Assembler hatte ich absolut noch gar keine Ahnung.
So verkrüppelt war GW-Basic, daß man ohne Assembler nicht weiterkam.
Dazu kam dann noch, daß man damit keine selbstausführenden Binarys (EXE oder COM Dateien) erzeugen konnte, denn als Interpreter mußte dieser erst gestartet werden, damit man das Programm mit dem Quellcode laden und starten konnte.

Meine ersten Programmieranfänge waren also schnell zu Ende, als ich realisierte, daß ich damit nicht weiterkomme.
Eine neue Programmiersprache mußte dringend her, aber einen Compiler dazu bekam ich nicht und von meinem knappen Weihnachtsgeld wollte ich mir auch keinen teuren Compiler kaufen, denn erstens kostetet so etwas damals noch ca. über 250 DM, insbesondere wenn man vom GCC, der Free Software Foundation und Linux noch nichts gehört hatte, damals war das noch ziemlich unbekannt und das bischen Geld was ich hatte, das wollte ich dann doch in neue Spiele investieren.
Hier wäre es besser gewesen, wenn mein Vater die Kosten übernommen hätte und mir einen Compiler wie z.B. Turbo C für die Programmiersprache C gekauft hätte.

Die Jahre vergingen also, eine andere Programmiersprache bekam ich nicht und mit GW-Basic weiterzumachen ergab für mich keinen Sinn.

Die erste ernsthafte Programmiersprache lernte ich also erst durch die Schule in der 11. Klasse kennen, es war Turbo Pascal.
Pascal war nett, aber die Windows 9x Zeit war schon längst angebrochen und DOS Programme inzwischen veraltet.
Also machte ich in Pascal nur das nötigste. Ich lernte die wichtigsten Dinge einer Programmiersprache, wie Schleifen oder wie man sauberen Code schreibt. Die Variablendeklarationen oben, der Code unten usw. und schrieb auch meine ersten selbstausführbaren Textprogramme. Mit GW-Basic war das ja nicht möglich.

Tja und dann kam ca. 1999 mein erstes Linux und somit hatte ich meinen ersten C Compiler.
Viele viele Jahre viel zu spät. :(


Und hier endet dann meine Geschichte.

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    Von Meine Geschichte am Sa, 9. Juli 2011 um 09:20 #

    Noch eine kleine Anmerkung:

    In dem Buch waren nicht nur Assemblerbefehle drin, sondern der Autor überging es auch völlig, Assembler einem beizubringen. Sprich er ging davon aus, daß man Assembler von irgendwo her kannte.
    Dementsprechend wenig nützlich waren die weiteren Programmlistings für mich.


    Ach ja, was die heutige Jugend betrifft.
    Die ist zum Teil zu beneiden, denn sie hat bezüglich Softwareentwicklungswerkzeuge ideale Ausgangsbedingungen.

    Compiler kosten so gut wie nichts mehr, ja man kriegt sogar komplette IDEs und umfangreiche Bibliotheken nachgeschmissen.
    Informationen, Tutorials usw. gibt es überall im Internet.

    Und wer eine ordentliche 2d Grafik hinkriegen will, der muß nur lernen wie man mit der SDL Bibliothek programmiert.
    Das gab es früher alles nicht.
    Früher zu DOS Zeiten war die Grafikprogrammierung noch sehr hardwarenah.
    Da gab es kein Bibliotheken wie die SDL, die den Großteil einfach unter wenigen Funktionsbefehlen abstrahierte.

    Und heutige Hochsprachen wie Java oder .Net sind zwar umfangreicher, aber dafür auch einfacher als C und man kommt dank umfangreicher Java oder .Net Bibliothek schnell ans Ziel.
    Von der Bequemlichkeit kann man das noch mit Basic vergleichen, aber dafür ist Java keine lahme Krücke, sondern durchaus auch für ernsthafte professionelle Anwendungen geeignet.


    Die Jungspunde von heutehaben es heute also schon ziemlich schön.
    Die Nachteile sind aber auch vorhanden.
    Zum einen ist es das viel größere Angebot an sehr guten Spielen die die Programmierer Freizeit stark binden können, sowie die Daueronlineanbindung ans Internet.
    Zu DOS Zeiten gab es das nicht, wer vor einem Programmierproblem stand, der mußte selbst in Ruhe daran büffeln bis er die Lösung hatte.
    Heute postet man das Problem in irgendein Programmierforum und bekommt schnell einen Tipp oder gar eine Lösung.

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Von da-real-lala am Sa, 9. Juli 2011 um 09:05 #

Meine ersten Kontakte hatte ich bein Freunden oder in der Schule -- meisst Amiga oder Windows 3.11/95 Rechner.

Mein erster eigener Computer war der Amiga 1200. Ein sehr nettes Teil.
Dann kam ein Pentium II der alles von Windows 95 - XP und sogar auch Red Hat 6 und Debian mitmachte. Dannach ging's nur noch mit Linux weiter.

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Von kabeldesigner am Sa, 9. Juli 2011 um 09:08 #

da muß ich doch auch mal meinen Senf dazu geben :angel:

über meinen Vater bin ich etwa 1988 im Alter von 10 Jahren an einen PC 1715 bzw an einen KC85 rangekommen. Damals aber nur zum spielen 8)

http://de.wikipedia.org/wiki/PC_1715
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleincomputer_KC_85/2-4

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Von Henry am Sa, 9. Juli 2011 um 10:28 #

Ich habe relativ spät angefangen, mit 20 Jahren. Zu Hause waren Computer kein Thema, die VC20 und C64-Zeit ist an mir vorbei gegangen.

1990 bekam ich dann über Umwege einen ausrangierten 8086 XT mit DOS 3.2 und s/w Monitor auf dem ich meine ersten Schritte tat. Der XT war damals schon sehr veraltet und aktuelle Programme liefen nicht. Also sparte ich etwas und holte dann einen brandaktuellen 386. Windows 3.1 war gerade erschienen und in aller Munde. Ich hatte aber keine Lust darauf, und in etwas nerdishen Kreisen war von OS/2 die Rede welches, in der gerade erschienenen Version 2.0, ein echtes 32Bit OS war, im Gegensatz zu DOS/Windows 3.1. Also zum Händler gegangen und darauf bestanden, dass ich ein Rechner ohne vorinstalliertes DOS/WINDOWS und stattdessen OS/2 wollte, was nach viel Diskussion auch geklappt hat.

OS/2 blieb ich dann mehr oder weniger treu bis etwa 1996/97. Es war klar, dass OS/2 ein sterbendes System war, IBM machte keine Werbung dafür. Also Windows 95 besorgt. Anfang 1999 dann Windows 1998. Mit diesem System war ich aber höchst unzufrieden. Mir gefiel der Trend nicht, immer mehr Funktionalität vor dem User zu verstecken und alles hinter Grafik zu packen. Außerdem hatte ich mit Windows 98 erhebliche Stabilitätsprobleme.

Ich hörte dann von GNU/Linux. Zu der Zeit lief gerade die erste Welle von Zeitschriften mit Linux-CDs. ISOs runter zu laden war damals noch nicht möglich für den normalen User.

Ich entschied mich dann für einen Red Hat Klon, an den Namen kann ich mich im Moment nicht mehr erinnern, aber die Distro war furchtbar zusammen gefrickelt. Ständig gab es bei den Programmen irgendwelche Fehler aufgrund fehlender Bibliotheken, Pakete waren nicht in Ordnung usw. Also war ich zunächst erstmal enttäuscht. Aber ich wollte nicht aufgeben und holte mir dann das aktuelle SuSE 6.3. Mit diesem war ich schon erheblich zufriedener und ich lernte die ersten Schritte unter GNU/Linux. Aber bald fand ich auch SuSE versteckte mit Yast zu viel vor dem Nutzer, und ich wechselte zu Debian Potato.

Als das dist-upgrade auf Woody 2002 schief ging wechselte ich zu Slackware, bei dem ich viele Jahre blieb, denn Slackware entsprach weitgehend meinem idealbild von der Benutzung eines Betriebssytems. Aber dann bin ich schließlich zu Arch gekommen da, obwohl jahrelang von mir gemieden, ich eingestehen musste, dass mit zunehmender Komplexität ein abhängigkeitsbasiertes Paketsystem Vorteile hat.

Dann hörte ich von den Libre Distributionen, die aus 100% freier Software bestehen. Mich störte es schon länger, dass viele Distributionen, auch Arch nicht, nicht genau zwischen frei und nicht-frei unterscheiden. Die meisten Distros legen keinen Wert darauf, ihren Benutzer aufzuklären und ihnen nur freie Software zu bieten, unter den "Großen" ist Debian die einzige Ausnahme.

Heute verwende ich auf meinen Rechnern daher Trisquel (eine "Libre" Variante von Ubuntu) sowie (wieder) Debian. Auch von Arch gibt es eine Libre Variante, genannt Parabola GNU/Linux, die mir persönlich allerdings etwas zu unstabil war.


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Von trbl am Sa, 9. Juli 2011 um 10:29 #

Von den Spielekonsolen Ende der 70er (Atari irdenwas und Philips G7000) habe ich meine ersten Computererfahrungen, Anfang der 80er, an einem GenRad 1796 Funktionstester und an einem HP3065 in circuit-tester gemacht.
Mein erster eigener Computer war ein Amiga 1000, den ich mir 1986 für 3500 DM (als Schnäppchen beim Allkauf) gekauft hatte. Amigas hatte ich so nach und nach alle, bis aufs CDTV und CD32. Ende 96 Anfang 97 habe ich dann meinen ersten PC gekauft und Linux drauf installiert. PCs gabs seither viele aber das Betriebssystem ist geblieben, auf dem Desktop Gentoo und auf Servern Debian.
Gruß
trbl

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Von hes am Sa, 9. Juli 2011 um 11:46 #

Erster Kontakt mit Computern war 1978 mit Bally-Flipper ( MC6800 von Motorola) während meines 6-monatigen Intermezzos als Service-Techniker für Spiele-Automaten.

Von 1981 - 1982 bei Perkin Elmer (Analyse-Systeme mit Rockwell 4-bit Prozessoren).

Anfang 1983 erster eigener Computer PET 2001 (8k RAM) mit Speicher-Erweiterung auf 32 kByte und Dual-Floppy (Computhink).

Ab 1983 Eigenentwicklungen, zuerst mit MC 68705 (erster Mikrokontroller mit integriertem Flash von Motorola) über 6809, von 1984 bis 1992 mit MC 68k und als System-Partner der Fa. Eltec, Mainz, mit deren Einplatinen-Computern und VME-Bus-Systemen (die ganze Palette).

Ab 1986 zusätzlich Atari 68k-Systeme zur mobile Auswertung von Meßwerten (Systeme für Seismik, Geo-Magnetik, Geo-Elektrik), ab 1989 ARM-Prozessoren (Acorn-Computer)

Ab 1993 Eigenentwicklungen mit ARM-Prozessoren.

Betriebssysteme: ab 1983 Flex, ab 1984 CPM-68k, ab 1985 OS9/68k und Mirage, ab 1986 UNIX für MC68010 und MicroportUNIX für x86, ab 1989 RiscOS und RiscIX, ab 1991 SUN-OS, BSD-386, ab 1993/4 Linux und HELIOS.

O.k. MS-DOS, MS-Win, OS/2 waren dann auch dazwischen, hatten aber nie eine hohe Priorität; UNIX, bzw Linux und Echtzeit-Systeme dagegen bis heute.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 09. Jul 2011 um 12:04.
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Von jessipi am Sa, 9. Juli 2011 um 14:42 #

.....denn meine Eltern hatten damals keine Ahnung und kein Interesse an Computern, denn dies war für sie damals wie heute etwas völlig fremdes, während sich bei mir, noch im Elternhaus wohnhaft, unabhängig mein Interesse dafür entwickelte. Mein erster Heimcomputer war ein Atari 800XL, welchen ich mir von meinem selbstverdienten Geld kaufte.

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Von DylanTh am Sa, 9. Juli 2011 um 21:12 #

Mein allererster Kontakt mit einem Computer war der KC85 von der Firma VEB Robotron . Mein Bruder brachte einen Computer von diesem Typ mit und wir haben ihm am Fernseher angeschlossen und die Programme von einer Kassette geladen. Die Programme wurden analog auf einer Musikkassette mit Hilfe einer FSK Modulation aufgezeichnet. FSK Modulation heißt das ein hoher Ton für eine binäre EINS und ein niedriger Ton für eine binäre NULL erzeugt wird ;-).

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleincomputer_KC_85/2-4

Von einer PDP 11 von Digital hatte ich mal was gehört. Nur leider gab es sie nicht zu kaufen :-(.
Im gleichen Jahr hat Richard Stallman das GNU Projekt gegründet und ich glaube auch die Free Software Foundation gegründet .
An seiner Universität stand eine PDP 11 ungenutzt (!!) herum und er hat damit die ersten GNU Programme angefangen zu programmieren.
Das war im Jahr 1984.

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Von Harry der Draufgänger am So, 10. Juli 2011 um 01:44 #

Wer liest das eigentlich alles und wer will das eigentlich wissen?


Ist ja wie bei den Boulevardblättern, da steht auch immer drin, was Prinz Harry mal wieder getrieben hat.

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    Von .,-,-,. am So, 10. Juli 2011 um 07:37 #

    Die Umfrage ist schon recht sinnvoll, vor allem für die jüngen Leser.
    Diese bemerken nämlich anhand der vielen Antworten sehr rasch, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine sehr große Hardware- bzw. Computer- und Betriebssystemvielfalt auf dem "Desktop" gab.
    Diese vergangene Zeit wird durch die autobiographischen Elemente in den jeweiligen Erzählungen sehr lebendig. Man spürt, wieviel Herzblut da auch heute noch mitschwingt.

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Von El_Sivas am So, 10. Juli 2011 um 08:52 #

Hmm, wenn ich mir die Kommentare hier so ansehe, dann war mein erster Kontakt mit dem Rechner recht spät und auch mit einem relativ modernen Gerät. 1989, ich war damals 7, kaufte mein Vater einen gebrauchten Rechner. Ich glaube es war ein IBM XT oder sowas mit 512 kB RAM und zwei 5,25" Laufwerken, Festplatte war noch keine drin. Betriebssystem MS-DOS. In unserem ländlichen Gebiet gabs damals noch keinerlei Möglichkeiten einen Computer zu erwerben, deswegen fuhren wir 50 km bis zu einem Computergeschäft.

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Von Ralph Miguel am So, 10. Juli 2011 um 14:57 #

Ich bin der klassische Späteinsteiger und habe 1999 im zarten Alter von 40 Jahren meinen ersten PC geschenkt bekommen. Vorher hatte ich mit den Dingern nichts am Hut. Windows 98 war drauf, hat mir aber nicht gefallen. Kein Internet, keine Ahnung - also rein in den leidlich sortierten Buchladen und mit ein paar Heftchen inklusive diversen beigefügten Linux-CDs rausgekommen.

Kurze Probierphase, dann SuSE 6.1 besorgt und installiert. Nach der üblichen Rundreise durch die Distributionen bei Debian gelandet.

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Von onuk am Mo, 11. Juli 2011 um 10:26 #

Als junger Kaufmann kam ich bei meinem Arbeitgeber das erste Mal so ca. um 1969 mit einem Computer in Kontakt. Das waren so Dinger von der Firma Olivetti. Kein Bildschirm, Ausgabe über eine integrierte, elektrische Schreibmaschine. Die Software wurde über eine (geschätzt) 5 x 18 cm grosse, flexible, magnetisierbare Karte eingelesen. Die Daten (z.B. Gehaltsdaten eines Mitarbeiters) wurden für jeden einzelnen Mitarbeiter auf einer ebensolchen Karte gespeichert.
Privat ging es mit einem Commodore C64, Commodore PC10 mit Floppy, 286er, 486er und so fort weiter. Seit einigen Jahren nutze ich nur noch Mac OS x und Linux. Windows habe ich vor Jahren links liegen gelassen. Aus für mich guten Gründen ;-)

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Von tha am Mo, 11. Juli 2011 um 11:11 #

so um 1986/87 "durfte", wer als Schüler im Osten eine gewisse Begabung hatte, in den Ferien an speziellen Ferienlagern teilnehmen. In meinem Fall war es eines für "mathematisch Begabte". Dafür, daß wir am Vormittag mehr oder weniger Mathematikunterricht hatten, durften wir am Nachmittag jeweils zu zweit eine Stunde an einem KC85/3 verbringen. Wir haben die meiste Zeit Reversi gespielt und ich war total begeistert...
Danach bin ich dann an der Schule der "Arbeitsgemeinschaft Computer" beigetreten: 1 KC85/4 für 15 Schüler. Wie geht das? Ich habe meine Basic-Programme auf Papier schrieben, mir eine Mitschülerin gesucht, die 10-Finger tippen konnte, und mir das Ganze in 5-10 min. eighackt hat. Dann habe ich mich gefreut oder in die Tischkante gebissen und eine weitere Woche gewartet...

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Von Linuxgreis am Mo, 11. Juli 2011 um 12:15 #

Als Kind auf eigenen Wunsch ;)

Weder meine Eltern noch meine Freunde hatten damals schon einen Computer

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Von mkoenig am Mo, 11. Juli 2011 um 19:16 #

Könntet ihr

[label for="id_des_buttons"]Buttonbeschrieftung[/label] (als HTML-Tags)
für eure Radio-Buttons (und andere Formular-Elemente) verwenden?

Ist für den normalen User angenehmer, weil man auch den Text neben den Buttons anklicken kann und fuer jeden Screenreader-Benutzer eine Erleichterung.

Danke :)

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Von Slughorn am Mo, 11. Juli 2011 um 19:42 #

Das war 1972 wärend des Studiums. Wir mußten als Programmiersprache Algol 60 lernen. Das erste Programm haben wir dann mit Lochkarten zusammengestellt.
Das war noch zu Zeiten ohne grafische Oberfläche. Die Fehlersuche war sehr aufwändig.

Gruß

Slughorn

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