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Thema: Welche Distribution halten Sie für die beste für den Enterprise-Bereich?

89 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von maestro_alubia am Fr, 16. September 2011 um 15:47 #

Meiner Meinung nach fehlt der Debian-basierte Univention Corporate Server.

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    Von Marcus55 am Fr, 16. September 2011 um 15:55 #

    Hier geht es um ENTERPRISE geeignete Distros, nicht um "Welches Linux ist so verbuggt und unbedienbar wie MS Windoof".

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      Von BELzEBUB am Fr, 16. September 2011 um 16:01 #

      Den Kommentar find ich zwar ein bischen Übertrieben aber im Kern muss ich zustimmen: Univention ist ein Linux für Windows Admins die keine Lust haben sich in Linux einzuarbeiten! Aber kaum kann man mal etwas nicht zusammenklichen wird es zu kompliziert.

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        Von Informierte Greise am Fr, 16. September 2011 um 18:49 #

        Ich denke, Sie haben das Konzept hinter UCS nicht verstanden. Die GUI ist nur eine Möglichkeit, das System zu administrieren. Man kann und muss sich auch hier einarbeiten, dann wird es auch "auf der Kommandozeile" etwas.
        Natürlich kann man auch auf der Basis einer Standard-Distribution entsprechende Funktionalitäten zusammenbauen. Das mag dann vielleicht auch für einen bestimmten Anwendungsfall genau *die* Lösung sein. Aber das ist dann auch herzlich wenig standardisiert. Und darum geht es unter anderem auch im Enterprisebereich.

        Ansonsten kann ich nur vermuten, dass die Pro-Linux-Redaktion den UCS wegen der Einschränkung "wenn es auf einem allgemeinen Server eingesetzt werden soll" nicht aufgenommen hat. Hier kann das Produkt seine Stärken eher nicht ausspielen. Der einzige Vorteil gebenüber einem Stock-Debian wäre dann "nur noch", dass man Maintenance von einer Firma bekommen kann.

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          Von Univention-Freund am Fr, 16. September 2011 um 19:28 #

          Naja, kommt drauf an, was der "allgemeine Server" so machen soll. Wenn man einfach mal einen Server für eine PostgreSQL-Instanz braucht stimmt das oben gesagte wohl, aber wenn es um "einen allgemeinen Server" für die Benuter- oder Domänenverwaltung, für die Standardserverdienste wir File-, Print- oder Mailservices oder auch um Virtualisierung geht, dann gibts aus meiner bescheidenen Sicht nichts besseres wie UCS.

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Von BELzEBUB am Fr, 16. September 2011 um 15:56 #

In finde Debian ist die beste Distro für den Server-Einsatz da sie sehr stabil ist und auch nach Versionswechseln zuverlässig funktioniert. Auf den Clients bevorzuge ich Ubuntu als LTS Version da gerade bei aktuelle leistungsstarken Workstations eine bessere Hardwareunterstützung durch neuere Kernel etc. gewärleistet ist. Im Serverbereich hatte ich allerdings schon schlechte Erfahrungen mit Ubuntu da die Netzwerkverbindung nach einem Releasewechsel einfach nicht mehr online kam. RHEL und deren Nachbauten laufen zwar genauso stabil sind aber immer etliche Version hinterher was mich oftmals vorprobleme stellt. Mit SUSE Linux konnte ich allerdings bisher garkeine positiven Erfahrungen machen und kenne auch keinen anderen Admin der diese Distro einsetzt.

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Von PyCoder am Fr, 16. September 2011 um 16:05 #

1) min 7 Jahre support (extended bis zu 10 Jahre)
2) Zertifiziert für viele Plattformen
3) Grosse Firma dahinter, geht somit nicht so schnell Insolvenz
4) Super Support dahinter
5) Schulungen möglich


Bietet das sonst wer ausser Redhat?

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    Von chaos am Fr, 16. September 2011 um 16:14 #

    >Bietet das sonst wer ausser Redhat?

    Die Frage kannst du dir auch selbst beantworten: > 80% aller Gelder, die Linux Umfeld ausgegeben werden, werden mit der roten Kopfbedeckung eingesammelt. RedHat kann im Enterprise Markt keiner das Wasser reichen. Punkt.

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    Von nmnmnmn am Fr, 16. September 2011 um 20:26 #

    Red Hat, Suse/Novell und der eine oder andere Dienstleister.
    Punkt 3 ist immer eine große Unsicherheitskomponente.
    Du kannst ja nicht wissen, ob z.B. Oracle oder Google demnächst Red Hat kaufen oder nicht. Das kann dann schon zu massiven Änderungen führen, auch ohne Insolvenz.

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    Von Also am Sa, 17. September 2011 um 01:32 #

    Wenn ich Chef wäre, dann würde ich trotzdem auf Debian setzen und lieber einen guten Admin der sein Handwerk versteht, einstellen.

    Vorteil des ganzen:
    Die Kosten sind auf Dauer günstiger und ich habe bei Problemen gleich meinen Ansprachpartner im Haus.


    Aber ansonsten stimme ich dir zu.
    Firmen die die Kosten nicht scheuen, am IT Personal grundsätzlich lieber sparen wollen und der Chef auch sonst nichts von Linux & Co versteht, fahren mit RedHat sicher besser.

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      Von blub am Sa, 17. September 2011 um 14:01 #

      Wie bitte? Erläutere mal, warum man ausgerechnet bei RedHat keine Linuxkenntnisse braucht? Etwa, weil man da professionellen Support bekommt, was bei entsprechend großen und komplexen Installationen richtig Geld einsparen kann? Klar, wenn man nur eine handvoll Server zu betreuen hat, kann das auch der hausinterne Admin machen. Aber bei richtig großen Installationen sieht das schon wieder anders aus.

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        Von Also am So, 18. September 2011 um 02:30 #

        Weil man den Job dann vollständig von Dienstleistern wie eben RedHat machen läßt.

        Wenn bei dir im Betrieb eine CNC Fräße kaputt geht, dann reparierst du die ja mit deinen Werkzeugmachern ja auch nicht selber, sondern holst den Hersteller der CNC Fräße.

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      Von birk am Sa, 17. September 2011 um 14:05 #

      Du wirst sicher kein Chef werden wenn Du nur einen "guten" Admin einsetzen willst. Was ist wenn Du im Urlaub bist und der "gute" Admin Krank? Da nützt Dir kein OS der Welt, Grünschnabel.

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        Von Also am So, 18. September 2011 um 02:28 #

        Was ist wenn Du im Urlaub bist und der "gute" Admin Krank?

        Dann stellt man zwei Admins ein.

        Grünschnabel.
        Du hast noch Godwins Law vergessen, damit du in der Diskussion auch einen richtigen Rundumschlag verteilst.


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          Von EDK am So, 18. September 2011 um 09:02 #

          Bei Naivlingen wie dir halte ich Hartz IV für eine sehr gute Erfindung. Hättest du jemals ein Unternehmen von innen gesehen, hättest du nur die produktiven Mitarbeiter mit deiner Dampfplauderei von ihrer Tätigkeit abgehalten.
          Ein Tiefflieger wie du wird niemals Verantwortung übernehmen. Jetzt müsste man Leuten wie dir nur noch den Hatz-Satz soweit beschränken, dass sie sich kein Internet mehr leisten können. Dann stiege die fachliche Substanz der Diskussionen im Netz wieder auf das Niveau vergangener Zeiten.

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      Von Lord am Sa, 17. September 2011 um 19:33 #

      Ein guter Admin reicht heutzutage aber nicht, bzw. gibt es nicht viele davon auch wenn sich viele dafür halten:-)


      Da mittlerweile so ziemlich alle Distros ihre Bugs haben bist du oftmals drauf angewiesen, dass du den Debugger rausholen musst, also benötigst du heutzutage am besten einen Hezblutinformatiker der neben dem Programmieren auch Administrieren kann, dann klappt das.

      Debian fällt alleine schon deswegen für mich weg, weil so ziemlich jeder Enterprise Hardware Hersteller entweder SLES od RHEL unterstützt.

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        Von Also am So, 18. September 2011 um 02:38 #

        Ein guter Admin reicht heutzutage aber nicht, bzw. gibt es nicht viele davon auch wenn sich viele dafür halten:-)

        Das ist mir durchaus klar, deswegen sagte ich ja, daß in diesem Fall der Chef von IT Ahnung haben sollte, denn dann findet er auch einen guten Admin bzw. kann entsprechend aussortieren.

        Da mittlerweile so ziemlich alle Distros ihre Bugs haben bist du oftmals drauf angewiesen, dass du den Debugger rausholen musst, also benötigst du heutzutage am besten einen Hezblutinformatiker der neben dem Programmieren auch Administrieren kann, dann klappt das.

        Informatiker sind keine Admins, ein Informatiker wäre für einen Adminjob überqualifiziert und wenn es in Software Probleme gibt, die nur mit einem Debugger lösbar sind, dann wendet man sich bei solchen Problemen an Drittfirmen die z.B. Apache, Mysql usw. (falls da das Problem drin steckt ) in und auswendig kennen und nicht nur debuggen können, sondern auch den Fehler im Code finden und fixen können.

        Denn was soll ein Informatiker mit einem Bug in einer fremden Software? Der müßte sich ja auch erst in den Code einlernen. Das kostet bei einem großen Projekt Zeit. Der Informatiker wird dir da also auch nicht schnell weiterhelfen können, wenn er sich erstmal in 1 Mio Codezeilen zurecht finden muß.
        Nein, so etwas läßt man von denen machen, die sich mit der Software auch wirklich programmiertechnisch beschäftigen.


        Aber bei deinem Kommentar verstehe ich jetzt, warum sau viele Firmen ständig in Stellenanzeigen reinschreiben, daß sie einen Informatiker brauchen würden, dabei brauchen sie gar keinen, sondern nur einen guten Admin.
        Und das sind dann auch genau die Firmen, die die Informatiker dann auch nicht gut bezahlen wollen, denn wenn der am Ende eh nur Rechner administrieren soll, wofür er überqualifiziert wäre, dann darf der ja auch nicht viel kosten. So läuft das doch. Traurig.

        Also nein, du brauchst für so etwas keinen Informatiker.
        Den Informatiker brauchst du bei einem Supercomputerprojekt, bei dem die Hauseigene Software was berechnen soll und der Informatiker um diese Software kümmern soll.

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          Von Lord am So, 18. September 2011 um 20:53 #

          Denn was soll ein Informatiker mit einem Bug in einer fremden Software? Der müßte sich ja auch erst in den Code einlernen. Das kostet bei einem großen Projekt Zeit. Der Informatiker wird dir da also auch nicht schnell weiterhelfen können, wenn er sich erstmal in 1 Mio Codezeilen zurecht finden muß.
          Nein, so etwas läßt man von denen machen, die sich mit der Software auch wirklich programmiertechnisch beschäftigen.

          Wenn jemand mit einem Debugger und dem Sourcecode in der Hand nicht in der Lage ist einen Bug zu finden egal wie groß der Code ist, dann ist das in meinen Augen kein Informatiker, eh Vollblutinformatiker wie ich schrieb. Das Problem ist wohl die Definition was ein Informatiker ist:-)

          Ich hab in meiner Laufbahn bereits unzählige Bugs in fremder Software gefunden sie behoben und zurückgemeldet. Auch bei Closed Softwareprojekten oftmals das Problem identifiziert und abgestellt.

          Beispiel: ein Antivirenupdate hat eine andere Software lahmgelegt, nur durch einen Debugger konnte ich feststellen, dass die Antivirensoftware eine Konfigurationsdatei während dem Zugriff durch das andere Programm gesperrt hat.

          Was glaubst du wieviele Anrufe von überforderten Admins ich schon bekommen habe, eben weil sie mit Debuggen nix am Hut haben, oftmals gehts um kleine Probleme, die mit einem Debugger schnell zu finden sind.

          denn wenn der am Ende eh nur Rechner administrieren soll

          Ja wenn der nur die Clients in den Büroräumen der Tipse administriert mag das stimmen, wenn du aber z.B. die Server und die Software der Entwicklungsabteilung administrierst bei der täglich hunderte Mitarbeiter ihre Daten ablegen, dann sieht das ganz anders aus. Es ging hier um Enterprise und nicht Small Business.

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            Von Also am Mo, 19. September 2011 um 05:09 #

            Wenn jemand mit einem Debugger und dem Sourcecode in der Hand nicht in der Lage ist einen Bug zu finden egal wie groß der Code ist, dann ist das in meinen Augen kein Informatiker, eh Vollblutinformatiker wie ich schrieb. Das Problem ist wohl die Definition was ein Informatiker ist:-)

            Du hast das Problem überhaupt nicht verstanden. Auch ein guter Informatiker der gut Programmieren kann, wird in unbekanntem Code Zeit brauchen, den Bug überhaupt zu finden und das trifft insbesondere auf semantischen Fehler zu. Aber wer sagt eigentlich, daß du dich über dieses Thema auskennst?
            Allein dein Vergleich "Informatiker == guter Programmierer" ist ein Fehlschluß.

            Ich hab in meiner Laufbahn bereits unzählige Bugs in fremder Software gefunden sie behoben und zurückgemeldet.

            Du meinst kleine Software oder der Chef lies dir jede Menge Zeit dazu und semantische Bugs waren es auch eher nicht.

            die Software der Entwicklungsabteilung administrierst
            Lies mal was ich oben im vorherigen Posting geschrieben habe.
            Da konntest du rauslesen, daß unfertige Betasoftware eine Sonderstellung hat.


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Von chaos am Fr, 16. September 2011 um 16:11 #

Die Aussagekraft dieser Umfrage finde ich etwas merkwürdig. Was ist bitte genau unter "Enterprise Bereich" zu verstehen? 10 Installation? 100? 1000? mehr als 1000? Ich glaube nicht, das ein Admin, der in einer mittelständischen Firma fünf Server betreibt die selben Ansichten vertritt wie ein Leiter eines Rechenzentrums, das mehrere hundert Server lauffähig zu halten hat. Trotzdem wird hier jede stimme gleich gewertet, egal welche Aussagekraft der User tatsächlich über den "Enterprise Bereich" machen kann. Ich denke, das Wort "Enterprise" hätte man getrost streichen können, denn im Grunde ist diese Umfrage nur eine 0815 "Was ist dein lieblings Linux?" Darstellung ala Distrowatch und Co.

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    Von mnmnmmnm am Fr, 16. September 2011 um 16:45 #

    Das gibt aber einen guten Hinweis auf die Zusammensetzung der Leserschaft, z.B. wenn so gut wie niemand SLES einsetzen sollte.

    Denn global sollen 90% aller kommerziellen Linuxserver unter RHEL (60%) und SLES (30%) laufen.

    Darüber hinaus gibt es wichtige Spezialbereiche: So hält SLES auf System z an allen Linux-Mainframeinstallationen einen Marktanteil von 80%.

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    Von 1ras am Fr, 16. September 2011 um 16:49 #

    Beschreibung der Umfrage lesen, der Einsatzzweck ist genau definiert.

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    Von mnmnmnnm am Fr, 16. September 2011 um 17:07 #

    Mir ist gerade aufgefallen, dass bei den Auswahlmöglichkeiten openSUSE und Fedora fehlen.
    Das verfälscht die Umfrage unter Umständen immens.
    openSUSE und Fedora werden als Serverbetriebssysteme breit eingesetzt, man sollte sich da von verständlicher SLES- oder RHEL-PR oder auch nur Urban Legends nicht aufs Glatteis führen lassen.
    openSUSE Evergreen z.B. verdankt seine Existenz als Projekt überwiegend der Tatsache, dass Admins ihre openSUSE 11.1- und 11.2-Serverinstallationen noch nicht aufgeben wollen.

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      Von Der_Andi am Fr, 16. September 2011 um 17:44 #

      Mir ist gerade aufgefallen, dass bei den Auswahlmöglichkeiten openSUSE und Fedora fehlen.
      Das verfälscht die Umfrage unter Umständen immens.
      Und ich fürchte, dass du es wahrscheinlich auch noch ernst meinst...

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        Von mnmnmn am Fr, 16. September 2011 um 18:21 #

        Sicher.
        Ein "ich mag Debian" bzw. "ich kenne nur Debian" ist ja wohl ebenfalls nicht valide.

        Auch sage ich ja erst einmal nichts zur Verteilung. Ich bin nur der Auffassung, dass openSUSE und Fedora als Optionen hätten aufgeführt werden müssen, da beide tatsächlich als Serversysteme eingesetzt werden.

        Siehe u.a.
        http://lists.rosenauer.org/pipermail/evergreen/2011-March/000247.html
        "Because I use few hundreds of openSuSe 11.2 installation" vom jetzigen openSUSE 11.2-Maintainer und den ganzen Streit auf den openSUSE-Mailinglisten im Zuge der Verkürzung des Novell-openSUSE-Supports von 24 auf 18 Monaten.

        Bei Fedora dürfte es ähnlich sein.
        Im Gegensatz zu jüngeren temporären Ausfällen z.B. bei der Versorgung von CentOS-Versionen mit Sicherheitsupdates kann man sich bei Fedora auf die zeitnahe Versorgung mit Sicherheitsaktualisierungen in jedem Fall verlassen.

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          Von glasen am Fr, 16. September 2011 um 19:20 #

          Der Text ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint? Fedora auf einem Geschäftskritischen Server? Eine Distribution die als Experimentierwiese für zukünftige RHEL-Versionen dient und bei welcher einzelne Versionen nur maximal 1 Jahr mit Updates versorgt werden?

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            Von nmmmmn am Fr, 16. September 2011 um 20:13 #

            Doch.
            Wenn man Ahnung hat und die übliche Vorsichtsmaßnahmen walten lässt, dann geht das.

            Es gibt ja auch Leute, die ein 18 Monate-Ubuntu wegen zu neuer Hardware ebenfalls auf dem Server einsetzen oder ein Ubuntu-LTS schon kurz nach der Veröffentlichung. Ich wüsste nicht, was diese Softwarekompositionen gegenüber Fedora oder openSUSE für Stabilitätsvorteile haben sollten. Wenn es nötig ist, erinnere ich Dich auch gerne an einige fatale Bugs zum Zeitpunkt der Ubuntu Lucid-Veröffentlichung

            Und wie gesagt:
            Meine Kritik richtet sich gegen den Umstand, dass für openSUSE und Fedora keine Abstimmmöglichkeiten angeboten wurden.
            Was man nicht fragt, kann man nicht wissen.

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              Von Der_Andi am Fr, 16. September 2011 um 23:24 #

              Ich wüsste nicht, was diese Softwarekompositionen gegenüber Fedora oder openSUSE für Stabilitätsvorteile haben sollten.
              Und das ist das Problem, weshalb du openSUSE und Fedora auflistest. Keiner redet hier nur von Stabilitätsvorteilen. Sagt dir zum Beispiel Zertifizerung etwas? Wie sollen sich bitte Enterprise-Kunden darauf einstellen und Ihre Software oder Hardware zertifizieren, wenn sich der Unterbau dauernd ändert? Das kannst du in deinem Keller machen, aber nicht im Enterprise-Bereich.

              Meine Kritik richtet sich gegen den Umstand, dass für openSUSE und Fedora keine Abstimmmöglichkeiten angeboten wurden.
              Weil sie im Enterprise-Bereich nichts zu suchen haben? Weil sie dafür schlicht und ergreifend nicht konzipiert wurden? Dafür gibt es RHEL und SLE(S/D), die du aber ja als "Urban Legends" bezeichnest.

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                Von mmmnmnmn am Sa, 17. September 2011 um 07:39 #

                Nein.
                Als "Urban Legend" habe ich die Auffassung bezeichnet, dass man glaubt, Fedora und openSUSE würden nicht als Serverbetriebssysteme eingesetzt werden.
                Diese Meinung ist schlichtweg falsch.

                Daran würde sich auch nichts ändern, wenn Fedora und openSUSE tasächlich für solche Aufgaben nicht geeignet wären. So weit sollte man schon denken wollen.

                Und da hier oft Debian und Ubuntu empfohlen werden, so müsste doch auch den RHEL- und SLES-Verwendern so langsam klar werden, dass es häufige Einsatzszenarien gibt, die weder RHEL noch SLES erfordern und demzufolge auch für Fedora und vor allem openSUSE geeignet sind. Nicht jede Firma, Bildungseinrichtung oder sonstige Organisation ist ein Multimillioneneurokonzern mit entsprechenden IT-Bedürfnissen.

                Für manche Unternehmen und Bildungseinrichtungen reicht auch z.B. eine weitgehend SLES11-kompatible openSUSE 11.1, ein fähiger Suse-Admin bekommt das hin.

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                Von lilili am Sa, 17. September 2011 um 08:04 #

                Auf einem einzelnen unkritischen Server kann auch im Firmenumfeld fast alles eingesetzt werden von dem der Admin Ahnung hat. Also auch Opensuse und Fedora. Bei Problemen lässt sich das auch relativ schnell in den Griff zu bekommen. Wenn geschäftskritische Server, mehrere Rechner die mit dem gleichen System laufen sollen und es eventuell noch um den Desktop geht dann sollte man doch auf "Enterprise" Distris zurückgreifen weil dann Ausfälle zu höhen Kosten führen würden.

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              Von chaos am Fr, 16. September 2011 um 23:40 #

              :lol: :lol: :lol:

              Nur um das mal in Perspektive zu rücken:
              Noch nicht mal das Fedora Projekt selbst setzt seine Infrasrtuktur auf Fedora auf, weils so Bleeding Edge ist. Aber klar, Fedora als Enterprise Dist...

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                Von mmnmnm am Sa, 17. September 2011 um 14:27 #

                Das kommt auf den Zusammenhang an.
                Ein Fedora ist immer noch "besser" als ein temporär nicht gewartetes und nicht mit Sicherheitsupdates unterstütztes CentOS.
                Aus der Tatsache, dass Red Hat für die Serverqualitäten von Fedora keine Werbung machen möchte, würde ich nicht soviel herauslesen.

                Außerdem hatte ich eigentlich meine obigen Argumente eher im Hinblick auf openSUSE gemacht. openSUSE wird auch deshalb noch häufiger eingesetzt, weil die alte SuSE Professional-Tradition in Deustchland noch lebendig ist. Novell/Suse bedien(t)en nur noch die "Großen", dieses Serversegment für kleine und vielleicht auch mittlere Firmen ist dort ziemlich aus dem Fokus geraten.
                In diesem Sinne wird openSUSE noch immer als eine "SuSE Professional" angesehen.

                Siehe hierzu auch folgenden Prolinux-Bericht:
                http://www.pro-linux.de/artikel/2/383/suse-linux-70.html

                "»Professional«-Edition
                Die an alle Administratoren und fortgeschrittene User gerichtete Edition bietet (...)"

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      Von Nille02 am Sa, 17. September 2011 um 10:56 #

      Fedora ist die Spielwiese von Red Hat.

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      Von Lord am Sa, 17. September 2011 um 19:43 #

      openSUSE und Fedora werden als Serverbetriebssysteme breit eingesetzt

      Hahaha selten so gelacht, das meinst du nicht wirklich?
      Ein richtiger Admin hat wirklich keine Lust/Zeit alle 6 Monate ein Upgrade zu fahren. Meine Server haben in der Regel Uptimes von 300-500 Tagen, selbst ein Reboot muss da ordentlich geplant sein,

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    Von PyCoder am Fr, 16. September 2011 um 18:11 #

    So wie ich das sehe voten hier Leute die von ihrem Desktop oder ggf. Root-Serverchen ausgehen.

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      Von Anonymous am Sa, 17. September 2011 um 10:57 #

      Das war ja auch die Fragestellung.

      Die Überschrift ist ziemlich missverständlich, aber die Erläuterungen verstehe ich so, dass damit Root- Serverchen oder Fileserver für den Heimgebrauch bzw. kleine Firmen gemeint sind.

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        Von PyCoder am Sa, 17. September 2011 um 12:34 #

        Naja, die Frage beinhaltet mehrfach das Wort "Enterprise" und "Kunden" was für mich gegen "Root-Serverchen", "Heimserverchen" etc spricht.

        Klar wird da auch "Allgemein" erwähnt, aber wer hat nen Admin zu Hause für nen Heimserverchen?

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Von guest2 am Fr, 16. September 2011 um 16:39 #

United Linux!

Erinnert sich noch jemand? ;)

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Von Blogleser am Fr, 16. September 2011 um 17:11 #

>Das gibt aber einen guten Hinweis auf die Zusammensetzung der Leserschaft, z.B. wenn so gut wie niemand SLES einsetzen sollte.

Tjoooo.... 25 Umfrageteilnehmer sind einigermassen repräsentativ... da kann man schon was von ableiten ;-)))

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Von Dirk Weber am Fr, 16. September 2011 um 17:35 #

Für den Server halte ich Debian stable für die optimale Distribution. Bekannt stabil, gut gepflegt, schnelle Reaktion auf erkannte Sicherheitsprobleme. Einfach zu installieren, dabei auch gut remote zu warten.

Für die Workstations würde ich dann Debian testing empfehlen wollen. Ich sleber verwende testing seit einigen Jahren, das ist noch nemals abgeschmiert. Debian testing ist IMHO ein guter Kompromiss zwischen Stabilität und up-to-date-Software. Im übrigen ist für den betrieblichen Anwender weniger interessant, welche Distribution sich unter seiner GUI verbirgt. Für ihn sind Stabilität und gute Integration entscheidend, und da ist er mit Debian testing sehr gut bedient.

Für den Admin kann es das Leben erleichtern, wenn sowohl das Server- als auch das Workstationsystem aus einer Hand kommen, dann sind die Strukturen gleich.

Dazu kommt, dass Debian für eine Vielzahl von Hardwareplattformen verfügbar ist. Die alleine in den Debian-Repositories zur Verfüguing stehende Software hat einen riesigen Umfang, und alles auf Debian-Standard, was Stabilität und Sicherheit angeht.

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    Von PyCoder am Fr, 16. September 2011 um 18:08 #

    Debian ist zwar gut aber sicher nicht für den "ENTERPRISE-Bereich" und mit "Enterprise" ist weder "Ich hab nen Root-Server" noch "Ich bin ein KMU Admin mit einem Server" gemeint!

    Debian bietet weder

    Kunden spezifische Lösungen
    Support in Form von Updates 7 - 10 Jahre (Vertraglich abgesichert)
    Support in Form von Angestellten die ggf. den Kunden helfen (Vertraglich abgesichert)
    Zertifizierung für Hardware/Software (Ja, gibts auch für Debian aber sehr selten!)
    Schulungen von Personal


    Die einzigen die sowas bieten ist Redhat und ggf Suse (Wobei mir persönlich Suse nach dem hin und her zu unsicher wäre).

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Von ich bins nicht am Fr, 16. September 2011 um 18:59 #

ich hab selten solche komischen Umfragen gesehen wie hier...

nach Enterprise-Distris fragen und dann bastel-Distries aufführen... nee nee nee...

was gibts denn an Enterprise-Distris?

RHEL (RedHat Enterprise Linux)
SLES (Suse Linux Enterprise Server)
OEL (Oracle Enterprise Linux)

und was noch???

Wir sind ein IT-Dienstleister mit ca. 500 Angestellten. Wir sind im Outsourcinggeschäft tätig und hosten hauptsächliche Enterpriseapplikationen (Oracle DB, SAP, Baan-ERP, Weblogic etc.) Diese Software darfst Du nicht auf sowas wie Debian, Centos, gentoo opensuse fedora etc. installieren, wenn man von den Softwareherstellern Support haben möchte. Bos auf Oracle schreiben alle SLES oder RHEL vor. Das sind die Enterprise-Distris.

Bei uns im Unternehmen haben wir ca. 85% SLES, 15% RHEL, OEL haben wir gar nicht. Auf den paar RHEL-Server laufen einige Spezialapplikatioen, die nicht unter SLES supportet sind. gabe es die nicht hätten wir gar kein RHEL.

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    Von Der_Andi am Fr, 16. September 2011 um 23:36 #

    nach Enterprise-Distris fragen und dann bastel-Distries aufführen...

    Du würdest dich wundern, wie oft CentOS aber auch Ubuntu im ENTERPRISE-Bereich genutzt wird. Vor allem in China.

    Diese Software darfst Du nicht auf sowas wie Debian, Centos, gentoo opensuse fedora etc. installieren,

    Und das sagt wer? Oracle? Hier bist du aber ziemlich falsch informiert. Ich kenne Hersteller, auf denen Servern Oracle-Installationen laufen und die sind mit Distributionen bestück... Da würdest du ziemlich staunen...

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      Von ich bins nicht am Sa, 17. September 2011 um 10:17 #

      "Du würdest dich wundern, wie oft CentOS aber auch Ubuntu im ENTERPRISE-Bereich genutzt wird. Vor allem in China."

      das ist doch kein Prolbem, das kann doch jeder machen wie er will. Das Problem ist immer nur der Support... Von welchem Distributor bekommst Du denn innerhalb von 1..2 Stunden Support? Das ist es worum es im Enterprise-bereich geht. Wenn jemand keinen Support benötigt - weil er den Quellcode jer lib und jedeer Applikation sehr gut kennt, dann kann er jede beliebige Distri einsetzen, auch im Enterprise-Bereich. Die meisten können das aber nicht, daher sind echte Enterprise-Distris gefragt, für die es auch 7x24-Support mit ner extrem kurzen Reaktionszeit gibt.


      " Diese Software darfst Du nicht auf sowas wie Debian, Centos, gentoo opensuse fedora etc. installieren,

      Und das sagt wer? Oracle? Hier bist du aber ziemlich falsch informiert. Ich kenne Hersteller, auf denen Servern Oracle-Installationen laufen und die sind mit Distributionen bestück... Da würdest du ziemlich staunen...
      "

      na, nicht einfach nur nen Teilsatz verwenden... es ging darum wenn Du Support von Oracle, SAP oder sonstwem haben möchtest, dann schreiben diese Softwarehersteller einfach vor, welche Distris du verwenden darfst. Das hat nicht mit können und funktionieren zu tun.
      Wenn Du für deine Produkte (auf denen ne selbstgestickte Linuxdistri und darin Oracle oder sonstwas läuft) den Oracle-Support selbst übernimmst ist das auch kein Problem, aber Oracle wird dir im Normalfall den Mittelfinger zeigen, wenn Du von denen Support haben willst. Es geht doch immer darum, daß das Betriebssystem bestimmte Anforderungen für Enterpriseapplikationen erfüllen muß. Das ist bei den Supporteten Linuxdistris gegeben, bei anderen nicht unbedingt, und daher verweigern sie ganz einfach den Support...

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        Von mrx am Sa, 17. September 2011 um 10:43 #

        Hier ist es bisshen schwieriger. Habe schon Firmen gesehen, welche eine Software anbieten die Oracle als Datenbank braucht und eine konstelation Supporten, welche Oracle wiederum nicht Supportet.

        Dacher ist die ganze Support sage ziemlich verdrecht und nicht immer 100% einzuhalten.

    0
    Von asdfghjkj am Sa, 17. September 2011 um 07:19 #

    "OEL haben wir gar nicht"

    Oracle ist im Prinzip auch keine eigene Enterprise-Distro.
    Das reiche Oracle ist tasächlich so geizig, dass sie Red Hat i h r e Arbeit machen lassen.
    Man solte Oracle Linux meiden, wo es nur geht.
    Warum?
    Die Jungs von Red Hat und Suse wissen in punkto Linux besser Bescheid als Oracle.
    Ein Klon bleibt halt nur ein Klon.

    0
    Von mrx am Sa, 17. September 2011 um 10:34 #

    SLES wird haupsätzlich in Deutschland eingesetzt, im ausland überwiegend RHEL.
    Ich persönlich finde RHEL als die bessere Distribution.

    Leider ist es so, dass die meisten Deutschen Softwareanbieter nur SLES Supporten.

    Ubuntu LTS Server würde ich nicht als bastel Distie ansehen, denn dafür gibt es Zertifizierungen und Support in vielen bereichen (vom hersteller selber, von DELL, usw.). Ob eine Softwarefirma diese Distribution unterstützt ist eine andere sache.

    Debian wiederum ist so ein zwischending. Es gibt viele kommerziele anbieter von Software appliancen, welche Debian als untergrund nehmen und auf die Appliance selber Support geben.

    Auch belegen Statistiken, welche ich jetzt nicht zusammensuchen möchte, dass Debian im Unternehmensbereich in Deutschland einer der meist zu findenen Distributionen ist.

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Von Linux Gamer am Fr, 16. September 2011 um 22:05 #

Es wäre mal also Zeit für einen Newsartikel.
Minecraft 1.8 erschien erst vor 2 Tagen.

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Von Kowalski am Fr, 16. September 2011 um 22:18 #

Enterprise Distribution, wie der Name schon sagt, eine Distribution für Unternehmen. Hier spielen Dinge eine Rolle wie zentrales Patch- und Configuration-Management, Mass-Rollouts, SLAs/OLAs, garantierte Verfügbarkeitszeiten von Services, Mandantenfähigkeit...
Wir verwalten ca. 400 (meist virtualisierte) RHEL-Server mittels Satellite- (aka Spacewalk) und RH-LDAP-Server. Das ist mit herkömmlichen Methoden nicht mehr beherrschbar: Kickstart (Installation) von Servern weniger als 5 min in jeder beliebigen Lokation, konzernweites Deployment von Applikationen und/oder Config-Files inkl. Versionierung, robustes Rollenkonzept für Deployment, Standard-Images...
Klar, das kann man alles selbst stricken, aber eben auch fertig (als Open Source Produkt mit Support! ) kaufen. Wir haben gar nicht die Zeit, alles selber zu frickeln, die Systeme müssen laufen und gut gepatcht sein, damit die Firma Geld verdient. _Ein_ möglicher Weg ist RHEL, wir fahren seit 3 Jahren sehr gut damit. Der Support ist sehr gut, das Ticketsystem für Kunden vorbildlich Das soll hier keine Werbung sein, sondern ist real erlebte Erfahrung. Deshalb stimme ich für RHEL.

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Von gargamehl am Fr, 16. September 2011 um 22:42 #

Es ist noch niemand dafür gefeuert worden, RHEL zu kaufen.

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Von Izi am Fr, 16. September 2011 um 23:21 #

Mich würde, wenn ich mir die Kommentare auf pro-linux anschaue viel mehr interessieren, was das Durchschnittsalter der Leser/Kommentatoren ist.

MfG
Michi

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Von DylanTh am Sa, 17. September 2011 um 09:46 #

Ich selbst nutze sehr gern Debian , aber meiner Meinung nach ist Debian eigentlich nur für nichtkommerzielle Einsätze gedacht.
Debian ist ein Freiwilligen Projekt , bei dem die Maintainer ehrenamtlich tätig sind.
Wenn Debian eine Softwarefirma wie Red Hat wäre, dann würde ich auch Debian empfehlen (weil Debian vom Konzept her am besten programmiert ist)
Wenn Debian eine Softwarefirma wäre und sich sozial engagieren möchte, dann könnte es die Software für nichtkommerzielle Zwecke (Schulen und für Studenten) immer noch kostenlos anbieten.


  • 0
    Von gffgfg am Sa, 17. September 2011 um 10:06 #

    weil Debian vom Konzept her am besten programmiert ist

    Programmiert? Es ist eine Distribution. Wirklich viel programmiert wird da nicht.

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      Von DylanTh am Sa, 17. September 2011 um 10:33 #

      Also ich würde mal behaupten das etwa 50 % der Programmierarbeit das Testen der Programme ausmacht.
      Die neuesten Programme landen bei Debian im Unstable-Zweig. Die Programme müssen von den Maintainer getestet werden und kleine Programmierfehler müssen beseitigt werden.Erst wenn sie diese Tests bestehen , kommen die Programme in den Testing Zweig.
      Und irgendwann kommen die Programme im Stable-Zweig an und dann sollten auch die gröbsten Programmierfehler beseitigt sein. Wobei man trotzdem ab und zu mal einen kleinen BUG findet.
      Debian ist wirklich gut gemacht, aber das Hauptproblem ist das die Maintainer nur in Ihrer Freizeit arbeiten können und in einer Firma spielt der Anschaffungpreis keine so große Rolle . Aber es ist wichtig das die Programme fehlerfrei laufen , weil der Ausfall der Arbeitszeit viel teuer ist.


    0
    Von Nille02 am Sa, 17. September 2011 um 11:17 #

    Unterstützt Debian endlich multiarch ohne selber den Compiler an zuwerfen?

    0
    Von mnmmmn am Sa, 17. September 2011 um 15:41 #

    Man braucht dann eben sehr gute Admins oder aber einen sehr guten Debian-Dienstleister oder vielleicht dann eben doch SLES- oder RHEL-Verträge.
    Mitunter bietet auch ein großer Konzern entsprechende Dienstleistungen rund um Debian an (u.a. HP für seine Proliant Server).

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Von Herr Schnaggels & Friends am Sa, 17. September 2011 um 12:33 #

Nichts gegen Debian an sich, aber die hier zelebrierte blinde Distributionsverehrung der jungen Padawane hier trägt zur Verfälschung des Umfrageergebnisses bei.

Debian ist sicherlich eine tolle Distribution, aber für den Unternehmensbereich??? Bestimmt nicht.

  • 0
    Von 1ras am Sa, 17. September 2011 um 13:59 #
    0
    Von Schnogg am Sa, 17. September 2011 um 15:01 #

    Diese Umfrage scheint mir wenig durchdacht. "Enterprise" ist ein hübsches Buzzword, dass aber schwer zu definieren ist. Und vor allem, was ist ein "allgemeiner" Server? Einer der alles kann? Viel Spaß bei der Pflege ...

    Oder war hier nach einem der "klassischen" Einsatzbereiche von Linux als Einzelserver für Funktionen wie Web oder Mail gefragt. Das kann schlicht jede der genannten Distris problemlos. Allerdings wird für solche Systeme selten irgendein Support verlangt, schon gar nicht mehrjährig, weil das gewöhnlich Mitarbeiter des Unternehmens in die Hand nehmen. Mehrjähriger Support ist im Gegensatz zur Fragestellung gewöhnlich ein wichtiges Kriterium für den unternehmensweiten Einsatz im großen Maßstab. Hier passen dann auch andere Buzzwords wie "Flexibilität". Nur halt, in so einer Umgebung spielen neben der technischen Qualität und Support auch viele andere Faktoren eine Rolle, wie vorhandenes Know How, Vertragspartner, bestehende Kooperation u.v.m. Hier zu sagen das diese oder jene Distri die beste ist, wäre schlicht unseriös.

    Die hier geführt Diskussion scheint mir auch wieder eher persönliche Vorlieben widerzuspiegeln. Das wird ja auch durch die Fragestellung suggeriert. Wenn man aber so vorgeht werden allenfalls die Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Distros geschürt, was sicherlich nicht der richtige Weg ist, Linux in der IT-Welt weiter zu etablieren.

    • 0
      Von mnmnmn am Sa, 17. September 2011 um 15:47 #

      Die Ausgangsfrage wäre vielleicht ein guter Ansporn für einen entsprechenden Prolinuxartikel über die Servereinsatzbereiche selbst und die damit einhergehenden Anforderungen an Serverdistros. Fast jeder Kommentator hier hat ein anderes Einsatzszenario vor Augen.
      Das Aneinandervorbeireden ist damit vorprogrammiert.

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Von slacker am Sa, 17. September 2011 um 18:29 #

slackware:
-kiss
-langer support
-schnell bei den patchen und updates
-solide software aber nicht zu alt

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    Von mnmmn am Sa, 17. September 2011 um 19:00 #

    "slackware:
    -kiss
    -langer support
    -schnell bei den patchen und updates
    -solide software aber nicht zu alt"

    Das stimmt so nicht wirklich.
    Es handelt sich um einen zwar langen, aber dennoch recht lückenhaften Support.
    Du weißt nie, was nicht gepatcht wird bzw. kennst fast nie die Gründe, warum ein Paket, das in jeder anderen Distro aktualisiert wurde, in Slackware eben nicht geupdatet worden ist.

    Ich verweise nur einmal auf die meist fehlenden Kernel-Updates.
    Klar, kann man das selber machen.
    Das ist dann aber eben lückenhafter Support.

    Und da P.V. das genau weiß, wird das, was Du herausstellst, auch nicht von Slackware beworben.
    So gibt es für die uralte Slackware 8.1 vom Juni 2002 zwar noch vereinzelt Patches, was sehr lobenswert ist, aber "richtiger Support" ist das nicht und kann es auch nicht sein.

    Slackwares Vollsupport für eine gerade erschienene Slackwaredistro beträgt etwa drei Jahre bzw. erstreckt sich in etwa auf die letzten drei bis vier Slackwareversionen.
    Offizielles dazu gibt es aber nicht.

1
Von Anonymous am Sa, 17. September 2011 um 18:45 #

Wir setzen hier seit Urzeiten Yggdrasil ein. Für kritische Zwecke nehmen wir Linux from Scratch, das von unseren sich im ersten Lehrjahr befindlichen Azubis angepasst wird. Da lernen die Jungs und Mädels wenigstens etwas und posten nicht sinnfrei während der Arbeit in Internetforen. Unser Unternehmen hat bis zu 10 000 Mitarbeiter weltweit und setzt bis zu
314 159 265 Euro im Jahr um. Die Zertifizierung haben wir kostengünstig mittels Aufklebern (certified foobar) realisiert. Für den Support sorgt der Neffe des Schwagers des Pförtners. Der wurde heuer konfirmiert und kennt sich aus.

0
Von Heckmeckeckdreckweg am Sa, 17. September 2011 um 19:27 #

wird schon bei heise.de gefeiert und prolinux.de pennt....

  • 0
    Von MoMo am So, 18. September 2011 um 12:53 #

    Wie oft den noch? http://www.pro-linux.de/news/1/17421/20-jahre-linux.html

    • 0
      Von Demon am So, 18. September 2011 um 13:31 #

      Das Problem mit dem Geburtstag ist nun mal, dass keiner weiss, wann Linux wirklich »geboren« wurde. Nicht mal Torvalds, wenn man seinem Buch und diversen Interviews glauben darf. War es der 25. August, als Linux offiziell angekündigt wurde? Oder doch am 17. September, als die Version 0.1 erschien? Oder ist es gänzlich falsch und wir hätten die »Geburt von Linux« eher Anfang des Jahres feiern sollen, als die wirkliche Entwicklung von Linux begann? Zur Auswahl stehen aber auch noch andere Daten: 5. Oktober (die erste Ankündigung einer Linux-Version) oder 3. Juli (Erste Erwähnung von Linux in einer Mailingsliste).

      Bevor wir also 5 mal im Jahr eine News zum Geburtstag von Linux schreiben, haben wir uns für die gängigste Variante entschieden und feiern am 25. August, als Linux offiziell von Torvalds als Projekt angekündigt wurde. Altrnativ könnten wir natürlich 5x im Jahr eine und die selbe News auf die Seite stellen ;)

      Cheers,
      demon

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Sep 2011 um 13:35.
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Von Analyst... am So, 18. September 2011 um 03:38 #

Wie zum Teufel kommt ihr auf Debian?

1) nur 3 Jahre Support
2) freier Kernel, Probleme auf Server Hardware mit Broadcom Netzwerkchips
3) keine bugfixes bzw. kaum welche
4) Hobbydistri mit Zielgruppe: Privatanwender
5) Vanilla Kernel, ohne Treiber Backports für neue Hardware
6) keine Hardware Zertifizierung (extrem wichtig für Enterprise)

Daher kommt nur RHEL oder SLES in Frage...

Wieso?

Im Enterprise Segment und bei großen Firmen hat man oft hunderte bis tausende von Servern. Ziel ist es, das auf jedem Server das gleiche System läuft, damit man einheitliche Standards hat.

Red Hat Enterprise Linux 5 läuft dank Treiberbackports von Red Hat immer noch auf aktuellen Servern genauso wie natürlich auf alter Hardware!

Debian Etch hingegen hat keinerlei Support mehr und würde auf aktueller Hardware nicht mehr funktionieren.

3 Jahre Supportzeit sind für Firmen viel zu wenig. Bei Unternehmen plant man Normalerweise auf 5-10 Jahressicht.

Wenn überhaupt, dann wäre hier noch Ubuntu 10.04 LTS interessant, aber auf keinem Fall Debian.

Und wenn es mal zu Problemen kommt, hat man bei Red Hat jemand, der dafür die Verantwortung übernimmt. Bugs werden gegen Bezahlung mit Priorität schnell behoben. Das ist verdammt wichtig.

All das gibt es bei Debian nicht.

Daher kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, wie man Debian und Enterprise in einem Satz erwähnen kann…

  • 0
    Von jochenplumeyer am So, 18. September 2011 um 06:06 #

    Antwort: Weil die Erfahrung zeigt, daß Debian hält was es nicht verspricht.

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    Von bliblablubbb am So, 18. September 2011 um 20:31 #

    Wenn man Debian als Serverbetriebssystem einsetzen möchte, dann muss man natürlich auch hier wissen, was man tut.

    Von daher sind Deine Punkte 2 bis 5 nicht valide, sie zeigen nur Dein tatsächliches oder auch nur vorgespiegeltes Unwissen. Mit vorgespiegeltem Unwissen trollt es sich natürlich leichter. :-)

    Im Hinblick auf Punkt 1 steht es Dir frei, externe Dienstleister hinzuzuziehen.

    Und Punkt 6 dürfte Dich oftmals zu einem anderen Betriebssystem greifen lassen, abhängig von dem, was Du tatsächlich brauchst.

    • 0
      Von glasen am So, 18. September 2011 um 20:37 #

      Serverbetriebssystem
      Es geht hier nicht um die Eignung als Serverbetriebssystem, sondern um den Begriff Enterprise-Distribution. Und damit sind in der Regel Distributionen gemeint, die über einen längeren Zeitraum (mehr als 5 Jahre) mit Updates versorgt werden.

      Ein externer Dienstleister kann dir in der Regel auch nicht weiterhelfen eine uralte Version von Debian zu pflegen. Und wenn doch, dann stehen die Kosten in keinem Verhältnis zu tatsächlichen Nutzen.

      • 0
        Von jalksf am So, 18. September 2011 um 22:31 #

        kommt auf die anzahl der installationen an

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        Von ----------- am Mo, 19. September 2011 um 23:33 #

        "Ein externer Dienstleister kann dir in der Regel auch nicht weiterhelfen eine uralte Version von Debian zu pflegen. Und wenn doch, dann stehen die Kosten in keinem Verhältnis zu tatsächlichen Nutzen."

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kosten dafür so hoch sind. Wenn man sich die Anzahl der bisher aufgelaufenen Sicherheitsfixes in Debian Lenny (Oldstable) seit der Veröffentlichung von Debian Squeeze anschaut, dann sind das soviele nicht.

        Und einige der betreuungsintensiveren Pakete (ich meine damit "reine" Desktopsoftware wie z.B. Iceweasel) könnte man einfach dadurch entschärfen, dass man auf die jeweils neueste Upstreamversion wechselt.

        Eine reine Lenny-Serverversion ohne X und Desktopsoftware dürfte hingegen noch Jahre problemlos gepflegt werden können, mit vertretbarem Aufwand.

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Von gorgonzola am So, 18. September 2011 um 09:18 #

Wow, so viel Ahnungslosigkeit unter Pro-Linux Lesern hätte ich nicht erwartet.

  • 0
    Von bliblablubbbb am So, 18. September 2011 um 19:44 #

    Warum so schockiert?
    Das zeigt nur, dass hier viele Leute mitlesen, die mit IT beruflich nichts am Hut haben.
    Irgendwie muss Linux also doch in den Mainstream eingebrochen sein.
    Wie ist das nur möglich?
    Sehr wahrscheinlich kommt auf jede fünfte bis zehnte Windowsinstallation (vorinstalliert beim Rechnerneukauf) mittlerweile eine parallele, vom Nutzer selbst hinzugefügte Linuxinstallation.
    Damit ist man ja schon höchstselbst fast so etwas wie ein "(Privat-)Admin", oder? :-)

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Von ajdslkfjg am So, 18. September 2011 um 18:13 #

*-BSD :D

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Von DuuDooooooooh am Mo, 19. September 2011 um 00:38 #

Es gibt genau 2 Enterprise Distris (plus noch ne halbe).

RHEL
SLES
Oracle Linux (zähle ich nur halb)

Der Witz im Enterprise Umfeld ist der Punkt der "Supported Platforms" was bspw Oracle oder SAP angeht.

SAP bspw, supported z.B. genau obige 3.
Vgl u.a. SAP note 171356

Und wir reden im Enterprise Umfeld nicht von Apache + Postfix... sondern meist von grössereren Kübeln.

Hast du ein Problem auf so nem System und bist auf Support des SW-Herstellers angewiesen, so schauen die auf dein System... verschränken die Arme und sagen dir: Nicht supporteted OS, kein support. Auch wenn das Problem evt auch gar nicht am OS liegt.

Und das musst du dann deinem Vorgesetzten erklären. Viel vergnügen...

Debian, Enterprise *löl*... YMMD... selten so gelacht.

Und ich war 7 Jahre bekennender Debianler (incl. Packaging, und vieeel Nubiesupport auf debianforum.de). Aber sry, ENTERPRISE ist Debian nunmal nicht. Ne tolle Sache für den eigenen Root, ja... oder wenn man einfache LAMP Systeme hat... aber SAP ? Oracle ? JBoss ?... cmon...

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Von vicbrother am Mo, 19. September 2011 um 09:10 #

Zuerst muss man wissen was man mit "Enterprise" meint. Wenn "Enterprise" -wie es aus dem Wort ja hervorgeht - den Unternehmenseinsatz meint, dann gibt es sicherlich noch einige mehr, denn es kommt auf den Einsatzzweck an!

Hat man Hardware die zertifiziert unterstützt werden soll? Setzt man Anwendungen ein, die ein Zertifikat brauchen? Benötigt man ggf. eine Spezialdistribution wie Scientific Linux, eine Linux-Firewall oder ein Desktopsystem?

Debian eignet sich sehr wohl für den Unternehmenseinsatz (Tausende von Unternehmen können nicht irren ;)). Aber sicher ist auch, dass SLES und RH einen kostenpflichtigen Support anbieten.

  • 0
    Von Trekki am Di, 20. September 2011 um 01:14 #

    Zuerst muss man wissen was man mit "Enterprise" meint.

    To boldy go, where no one has gone before.

    Das verstehe ich unter Enterprise.

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