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Thema: Wie stehen Sie zu Tablet-PCs?

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Von Unwichtig am Fr, 7. Oktober 2011 um 14:05 #

Einzig weil man die Moeglichkeit hat eine Tastatur "anzuschliessen", leistete ich mir ein Tablet.
Das Feature, dass im Dock ein zusaetzlicher Akku ist, finde ich auch genial. Zudem ist der Preis wirklich fair und die Aufloesung zum Arbeiten ausreichend.

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    Von nico am Fr, 7. Oktober 2011 um 14:37 #

    +1

    Ein reines Tablet ist mir zu wenig, mit Dock oder als Convertible ist es sehr praktisch bei entsprechender Laufzeit. Aber die gab es schon lange vor dem Hype. Und Stiftbedienung ziehe ich Pfotenbedienung vor.

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    Von cc am So, 9. Oktober 2011 um 00:57 #

    ich hab mir das eeePad Transformer auch schonmal angesehen. Hat hier jemand Erfahrung im Zusammenhang mit GNU/Linux? Gibt es Probleme bei der Installation? Wie sieht die Hardwareunterstützung aus? Performance?

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Von 1ras am Fr, 7. Oktober 2011 um 14:52 #

Ich habe kein Tablet aber ich denke sie sind eine revolutionäre Erfindung, die die Welt bereichern und die Art und Weise wie wir arbeiten verändern werden.

Leider bietet die Umfrage keine passende Antwortmöglichkeit.

Man sieht es an modernen Smartphones, bevor ich mir eines angeschafft hatte, hätte ich nicht gedacht, dass diese kleinen Geräte einen guten Teil meiner Internetnutzung abdecken können.

Die Entscheidung von HP war deshalb nur kurzsichtig, den Markt für Tablets frühzeitig aufzugeben.

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    Von Paul B. am Sa, 8. Oktober 2011 um 17:40 #

    Eine revolutionäre Erfindung könnte es sein. Aber für Linux völlig unnütze weil Linux auf dem Desktop nicht ankommt. Die Bedienung ist eine völlig andere als vorher. Wenn "Linux" nochmal zehn Jahre braucht, um einen brauchbaren Desktop zu entwickeln, gibts schon wieder das nächste. Tablet lebt von der touchscreen-Bedienung, Konsole ist das Gegenteil davon. Und die grafischen Desktops werden bis heute unter Linux kaum von jemandem akzeptiert. Deshalb ist völlig klar, Linux gehört nicht auf einen Tablet. Wenn man den Unterschied zum iPad kennt, weiss man warum! Apple hat dafür sein Betriebssystem umgekrempelt. Und auch Google mit seinem Android (Linux) wird an den Bedienungskomfort nicht heranreichen. Wer einaml iPhone und HTC-Dinger verglichen hat, weiss das schon.

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      Von 1ras am Sa, 8. Oktober 2011 um 18:31 #

      Ganz ehrlich, bei mir ist Linux auf dem Desktop schon vor 14 Jahren angekommen. Ich habe damals Windows 95 gegen xvwm und später KDE Beta3 ersetzt und den Schritt bis heute nicht bereut. Jedesmal wenn ich hingegen mit einem MS-Windows Desktop in Berührung komme, fühle ich mich wie in die Steinzeit zurückversetzt.

      Linux auf dem Desktop tut sich wegen dem "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht"-Phänomen schwer. Es ist ein langwieriger, fortwährender Prozess, diese Hemmschwelle abzubauen.

      Interessanter Weise ist der Desktop auch der einzige Bereich in dem Linux bisher keinen signifikanten Marktanteil erreichen konnte. Wie man sieht, schädigt das von Microsoft aufgebaute Monopol den Markt langanhaltend.

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        Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 20:47 #

        "Wie man sieht, schädigt das von Microsoft aufgebaute Monopol den Markt langanhaltend."

        Eher lag und liegt es daran das Windows zu praktisch jeder Zeit einfacher als Gesamtsystem zu nutzen war und ist als Linux.
        Zu Betazeiten von KDE war Linux ein graus für den normalen User.
        Und heute? Windows 7 ist ein brauchbares System, das genau das tut was 99,999% der User davon wollen. Linux bietet ihnen keine Vorteile, eher Nachteile. Warum sollte jemand von etwas wechseln das für ihn gut funktioniert?

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          Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 00:59 #

          Und heute? Windows 7 ist ein brauchbares System, das genau das tut was 99,999% der User davon wollen. Linux bietet ihnen keine Vorteile, eher Nachteile. Warum sollte jemand von etwas wechseln das für ihn gut funktioniert?
          Exakt, genau so ist es.

          Außerdem ist, berücksichtigt man den Nutzen eines OS und die Zeit, die man es einsetzt, Windows 7 spottbillig.

          Ich mein, man zahlt für Win7 Prof. ca. 100 € und hat ein OS, für das man bis AFAIK 2018 support bekommt und alle Softwarewünsche, die man dazukaufen oder dazudownloaden möchte, erfüllt.
          Und Verglichen mit WinXP ist Win7 ein sehr großer Fortschritt, der insbesondere auch die Admin/Nutzertrennung sehr komfortabel und somit das OS sicher macht.

          Dann gibt's so gut wie fast jede Open Source Software die es unter Linux gibt, auch für Windows, der Kunde hat also schlichtweg nichtmal hier Bedarf zu Linux zu wechseln.

          Und wenn man sich dann so Schnappsideen wie die von Shuttleworth bezüglich der Verschlechterungen in Ubuntu ansieht, dann verkommt der Linux Desktop zu einer sich bewegenden und immer verändernden Baustelle.
          So etwas will niemand, dann investiert man doch lieber 100 € und hat seine Ruhe.

          Und in China kostet ein Original Windows direkt von MS und nicht von der Straße übrigens auch nur 5-8 $, weil MS für diesen Markt extra die Preise extrem gesenkt hat.
          Die Windows Lizenz ist also auch in vielen Schwellenländern finanzierbar, ohne das man am Hungertuch nagen muß.

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          Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 01:25 #

          Eher lag und liegt es daran das Windows zu praktisch jeder Zeit einfacher als Gesamtsystem zu nutzen war und ist als Linux. Zu Betazeiten von KDE war Linux ein graus für den normalen User.

          Ich bin bei KDE Beta 3 eingestiegen, also noch vor der 1.0 Version und das hat damals weit besser funktioniert als Windows 95.

          Und heute? Windows 7 ist ein brauchbares System, das genau das tut was 99,999% der User davon wollen.

          Ahja, wie kommt es dann, dass es weit weniger als 99,999% der User einsetzen?

          Linux bietet ihnen keine Vorteile, eher Nachteile. Warum sollte jemand von etwas wechseln das für ihn gut funktioniert?

          Das trifft nur auf diejenigen zu, die die Vorteile eines Linux-Desktops nicht kennen. Oder die "funktioniert nicht so wie unter Windows" mit einem Nachteil verwechseln. Wie ich eingehend sagte, das von Microsoft aufgebaute Monopol schädigt den Markt langanhaltend.

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            Von Paul B. am So, 9. Oktober 2011 um 03:13 #

            > Das trifft nur auf diejenigen zu, die die Vorteile eines Linux-Desktops nicht kennen.

            Genau. 99% kennen nicht die Vorteile. Und geschätzt 90% würden sie auch nicht nutzen wollen. Niemand stellt sich eine Legehennenbatterie hin, wenn er einmal die Woche ein Ei haben will. Und niemand stellt sich eine Frickeldose neben den Fernseher, wenn er Googeln und Mailen will. Dafür reicht ein XP-Netbook. Oder ein Android-Teil. Oder ein iPad.


            > Wie ich eingehend sagte, das von Microsoft aufgebaute Monopol schädigt den Markt langanhaltend.
            Besser gesagt die Microsoft-Käufer bauen das Monopol auf. Die kaufen alle freiwillig.

            Der gepflegt zerlegte Desktop-Markt (LXDE, Xfce, Gnome2, Gnome3, KDE3, KDE4, usw.) bringt für Linux eine viel größere Schädigung. Der bedeutet für Otto Normaluser ein Chaos ohnegleichen. Der Desktop-Markt für Linux ist tot. Nur ein kleiner Rest von ein paar Prozent Linux-Enthusiasten nutzen Linux auf dem Desktop. Selbst Apple-Produkte. liegen vor Linux. Da kommt nichts mehr. Linux auf dem Desktop ist tot. Und auf Touchscreen-Geräten wird es nie ankommen. Außer, Nokia macht noch was mit Qt. Ansonsten machen die Firmane nichts mehr Richtung Linux. Weil sie den Markt nicht beherrschen können. Einzig Linux als BIOS-Ersatz wird sich durchsetzen. Hunderte wie mit der Streubüchse verteilte Distributionen nützen nur den Bastlern, aber nicht dem nomalen Menschen.

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              Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 04:56 #

              Der gepflegt zerlegte Desktop-Markt (LXDE, Xfce, Gnome2, Gnome3, KDE3, KDE4, usw.) bringt für Linux eine viel größere Schädigung. Der bedeutet für Otto Normaluser ein Chaos ohnegleichen. Der Desktop-Markt für Linux ist tot. Nur ein kleiner Rest von ein paar Prozent Linux-Enthusiasten nutzen Linux auf dem Desktop.
              ...
              Hunderte wie mit der Streubüchse verteilte Distributionen nützen nur den Bastlern, aber nicht dem nomalen Menschen.

              Wahre Worte, leider. Ich wünschte man könnte anderes feststellen.


              Und die Schuldigen sind schnell herausgefischt:
              Die KDE 4 Entwickler, denen es nicht gelungen ist, aus dem Erbe ihrer Vorgänger, nämlich KDE 3, etwas zu machen, was der Kunde haben will.
              Die Gnome 3 Entwickler, die den Nachfolger von Gnome 2 völlig am Kunden vorbei entwickelt haben.
              Und Mark Shuttleworth, der mit seinen Schnappsideen wie Buttons auf der falschen Seite oder Unity auch den letzten mit offenen Augen durch die Welt geht Kunden vergrault hat.
              Diese Kunden sind reumütig alle zu Windows 7 zurückgekehrt und das für nur 100 €.

              In den letzten 3-4 Jahren wurde am Linux Desktop so viel vergeigt, das es schlichtweg traurig ist.


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                Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 04:57 #

                Nachtrag:

                Und ja, Windows 7 ist richtig geil.
                MS hat nach der schlechten Akzeptanz von Vista sehr viel richtig gemacht, das muß und kann man schon zugeben.

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                  Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 04:59 #

                  Nachtrag 2:

                  Und wer aus ideologischen Gründen nicht zu Windows zurückkehren wollte, der ging eben zu Mac OS X.

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                  Von skinnie am So, 9. Oktober 2011 um 07:16 #

                  Du bist hier auf der Seite Pro-Linux. Wenn du Windose sooooo geil findest dann nutze es und gib Frieden. Hier das Forum zutickern mit Gedöns, das keinen Linuxer interessiert kannst du dir sparen.

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                    Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 14:01 #

                    > Hier das Forum zutickern mit Gedöns, das keinen Linuxer interessiert kannst du dir sparen.

                    Ich glaube kaum, denn erstens interessiert das Gesagte doch garnicht wenige Linux-Nutzer (nämlich diejenigen die wollen das sich Linux VERBREITET und die sich nicht in ihrer Enklave einmauern) und zweitens kann es nicht schaden die Nichtrealisten immer wieder auf die bestehende Realität zu stossen und die heißt irgendwo: Linux ist teils das Bessere teils mindestens ein gleichwertiges System, nur wegen der Borniertheit vieler der verantwortlichen Distributoren, Entwickler etc. wird vielfachj Vieles unterlassen was dieses System für viele Bisher-Nicht-Nutzer attraktiv machen würde.

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                      Von asdfghj am So, 9. Oktober 2011 um 15:12 #

                      Du blendest auch komplett die Sicherheits- und Überwachungsaspekte aus, die mit der Benutzung von Windows einhergehen.

                      So lässt sich Software wie der Bundestrojaner anscheinend problemlos flächendeckend unter Windows einsetzen:
                      http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,790768,00.html
                      Warum auch immer das so einfach möglich ist.

                      Mich würden da die Linuxversionen des Bundestrojaners interessieren. Sehr wahrscheinlich benötigt fast jede Distroversion ihre eigene, und das alle sechs bis acht Monate. Einfach nur ätzend. :-)

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                        Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 15:39 #

                        > Du blendest auch komplett die Sicherheits- und Überwachungsaspekte aus, die mit der Benutzung von Windows einhergehen.

                        Nein. lediglich bin ich nicht darauf eingegangen, weil es nicht zum Thema passte.

                        Ich weiß auch nicht was nun Deinen Unmut erregt außer eben es wäre Dir unbequem mit der komplette Weltsicht konfrontiert zu werden, auch auf einer Linux-Plattform.

                        Ansonsten gibt es meines Erachtens bei lInux (bzw. bei freier Softwarte allgemein) zwei Denkschulen, die Eine will bestmögliche Software für 'Insider' (das ist eher das klassische Entstehungsprinzip freier Software) und die Andere will mit propritärer Software in Wettbewerb treten um diese zukünftig zu verdrängen.

                        Ich habe nicht zu entscheiden welche dieser 2 Denkschulen die Richtige ist, allein kann man zwei Feststellungen aus der Beobachtung der Realität ableiten:
                        die Denkschule die verlangt freie Software zu verbreiten um propritäre Software zu verdrängen ist augenscheinlich in der Mehrheit und falls die Mehrheit, theoretisch oder faktisch, das Ziel setzt müßte an dieser Stelle eben analysiert und berücksichtigt werden wie man mehr MS Nutzer zum Umstieg bewegt.
                        Letzteres jedoch ist keine FRage dessen wie man sie gerne bewegen würde, sondern dessen wie man sie ansprechen muß (technisch wie verbal) damit sie das tun was man ereichen möchte.

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                          Von assddffgh am So, 9. Oktober 2011 um 15:50 #

                          "Nein. lediglich bin ich nicht darauf eingegangen, weil es nicht zum Thema passte."

                          Natürlich passt es zum Thema.

                          Ich hatte vor etwa zehn Jahren live unter meinem damaligen Windows mitbekommen, wie jemand Zugriff auf meinem Rechner nahm (wegen einem fatalen Fehler in einem Windows-Netzwerkprotokoll; immerhin zeigte Windows die gerade neu etablierte "Netzwerkverbindung" mit einem kleinen Icon an). Zum Glück war der Resetschalter nicht weit.
                          Seitdem ist privat Schluss mit Windows.
                          Windows kann noch so aufgestylt und mit noch mit so viel "einleuchtender" Propaganda daherkommen, ich vertraue diesem Betriebssystem einfach nicht mehr.

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                            Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 16:04 #

                            > Natürlich passt es zum Thema.

                            Entschuldigung, nur ich hatte NUR!!!!!! auf DEinen POst geantwortet der zum Thema hatte Aussagen zu Windows gehörten nicht auf eine Linux-Plattform.

                            > Windows kann noch so aufgestylt und mit noch mit so viel "einleuchtender" Propaganda daherkommen, ich vertraue diesem Betriebssystem einfach nicht mehr.

                            Ich kenne keinen Windows-Nutzer der das tut, nur Du scheinst zu glauben das alle Windows-Nutzer nichts tun um sich abzusichern.
                            UNd ich fange zu diesbezüglichen Möglichkeiten jetzt keine erweiterte Diskussion an.

                            Ich nutze sowohl Windows wie Linux und da *ich* beide Systeme *intern* nicht im Detail kenne (bei Windows kann ich das nicht weil propritär, bei Linux fehlen mir, wie der Mehrzahl aller Anwender, Zeit und Kenntnisse) traue ich keinem dieser Systeme sondern sichere mich immer weitergehend ab, beispielsweise dadurch das ich im Jahre 2011 konsequent Rechner die am Internet hängen von Rechnern die internen Zugriff auf wichtige Daten haben konsequent trenne.


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                        Von asddfghj am So, 9. Oktober 2011 um 15:42 #

                        Hier noch eine FAZ-Quelle dazu:
                        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-amtlicher-trojaner-anatomie-eines-digitalen-ungeziefers-11486473.html
                        Alle meine Alpträume sind wahr geworden.
                        Ich bin wirklich begeistert. :-)

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                          Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 15:54 #

                          ich kann Dir wirklich nicht folgen, denn alle dinge die hier zum sog. Bundenstrojaner kommentiert werden sind seit Jahren bekannt und geraten hier nur in einen anderen ZUsammenhang weil nämlich hier technische Möglichkeiten von staatlichen Stellen ausgenutzt werden statt das das Hacker und/oder Kracker tun, denn Hacker und Kracker tun das seit Jahren.

                          Ebenso gibt es aber inzwischen Möglichkeiten der Gegenwehr und moderne Windowsversionen haben gegenüber Windows 9x massiv aufgeholt.

                          Es gibt also, entgegen dem Eindruck den Du hier erzeugen willst, fast nichts Neues zu berichten, aßer der wieder einmal Bestätigung der Tatsache das sich staatliche Stellen auch gerne einmal über gesetzliche REgeln hinwegsetzen.
                          Neuigkleiten zu technischen Problemen von Windows kann ich jedenfalls keinem Deiner Links entnehmen - weder im Positiven noch im Negativen.

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                    Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 16:46 #

                    Du bist hier auf der Seite Pro-Linux. Wenn du Windose sooooo geil findest dann nutze es und gib Frieden. Hier das Forum zutickern mit Gedöns, das keinen Linuxer interessiert kannst du dir sparen.

                    Dumm?
                    Leute wie du sagen auch den Piraten der Piratenpartei, daß sie ja aus Deutschland gehen können, wenn es ihnen hier mit der Politik nicht paßt.

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                Von Der zweite Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 11:02 #

                Sehe ich auch so...

                Selbst ich als "Alt-Linuxer" empfinde die Auswahl eher als "Schädigung". Welcher Normalo User hat schon Bock alle diversen Windowsmanager durchzutesten.

                Was für ein Kraut Shuttleworth und die Jungs vom Gnome Team rauchen weiß ich nicht, aber sie sollten deutlich weniger davon rauchen.

                Gnome 3 (inkl. Shell) empfinde ich ähnlich zu Unity ne echte Frechheit. Klar braucht der "Desktop der Zukunft" ein anderes Design, aber ob das unbedingt sowas wie Unity, Gnome Shell oder die Windows 8 Kästchenoberfläche sein muss, wage ich zu bezweifeln.

                90% aller Endusern dürften GUI Animationen, Knöpfchen auf der linken Seite, usw völlig egal sein. Die benötigen eher einen schlanken, schnellen Desktop ohne viel Schnickschnack. Für (potentielle) Windowsumsteiger am Besten mit Menüsuche und einer Art Systemsteuerung. Hier haben mMn Linux Mint und Suse schon einen richtigen Schritt gemacht.

                Was die Pads betrifft:
                Empfinde ich genauso als "overhyped" wie die Cloud, IPhones und ähnliches Geraffel. Sehr cool wäre ein Tablett, was sich in ne Docking Station stellen lässt und dann z.B. per HDMI an die Glotze angeklemmt per Wireless Mouse+Keyboard bedienen lässt. Perfekt für Surfen, Filmchen gucken oder gar den einen oder anderen Text schreiben. Einfach was ARM-basierendes oder mit i386er Archiitektur (stromsparend) damit man stressfrei Linux installieren kann. Auf einen herkömmlichen 4GB Flashspeicher passen ohnehin Linux plus alle für "normalen" Betrieb benötigten Anwendungen.

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                  Von Unerkannt am So, 9. Oktober 2011 um 23:38 #

                  >Welcher Normalo User hat schon Bock alle diversen Windowsmanager durchzutesten.

                  Also ich fand es vor etwa 10 Jahren mit SuSE 7.* toll die ganzen Windowmanger und Desktop-Environments auszuprobieren. Mir hat es so gut gefallen, dass ich kurz darauf zu Linux als meiner Hauptplattform gewechselt bin. Geblieben bin ich bis heute, auch wenn sich die Gründe etwas gewandelt haben.

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                Von asdghj am So, 9. Oktober 2011 um 14:42 #

                KDE3 und Gnome2 laufen immer noch.
                Mein Slackware 11.0 von 2005 wird immer noch mit grundlegenden Sicherheitsupdates versorgt und läuft problemlos mit altem KDE 3.5.4, aktuellem LibreOffice und aktuellem Opera.

                Würdest Du denn Entwickler dafür bezahlen, wenn sie Dir für die nächsten Jahre Deine Lieblingsdistro weiterpflegen würden?
                Natürlich nicht.

                Den meisten Entwicklern freier Software geht es ähnlich. Sie werden oft nicht bezahlt und machen eben das, was ihnen Spaß macht und was sie gut finden.

                Und: 70 Euro für ein Windows7 als vorinstalliertes Etwas, das mit der eigene Festplatte "verdongelt" wurde, ohne eigenen mitgelieferten originalen Datenträger, ist IMHO viel zu teuer. 15 Euro wären dafür angemessen.

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                  Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 17:00 #

                  KDE3 und Gnome2 laufen immer noch.

                  Das ist nicht relevant.
                  Relevant ist, daß der Support von KDE3 und Gnome 2 auf absehbare Zeit eingestellt wird und XFCE ist eben in keinster Weise ein Ersatz für Gnome 2.
                  Spätestens dann, werden die normalen Nutzer mit KDE 4 und Gnome 3 konfrontiert werden und momentan sind diese beiden Dinger eine Zumutung.

                  Für Gnome 3 kann ich jedenfalls nur hoffen, daß sie massiv den Fallbackmodus ausbauen und zur Defaulteinstellung machen, denn dieser Gnome 3 Murks ist ne Zumutung.

                  Natürlich nicht.
                  Ich besitzte sowohl gekaufte Distributionen von Suse als auch von Red Hat, insofern läßt dich deine Aussage gehörig lumpen.

                  Und: 70 Euro für ein Windows7 als vorinstalliertes Etwas, das mit der eigene Festplatte "verdongelt" wurde, ohne eigenen mitgelieferten originalen Datenträger, ist IMHO viel zu teuer.
                  Du kannst Windows 7 auch völlig unabhängig von Hardware kaufen und erhälst auch einen Datenträger.

                  Windows 7 Professional 64 Bit gibt's für 100 €, wie ich bereits sagte:
                  http://geizhals.at/deutschland/?cat=ossoft&xf=722_64%7E399_deutsch%7E400_Windows+7%7E403_Vollversion#xf_top

                  Und Windows 7 Home Premium kriegst du auch für deine 70 €.

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              Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 05:16 #

              Genau. 99% kennen nicht die Vorteile. Und geschätzt 90% würden sie auch nicht nutzen wollen.

              99% kennen also die Vorteile nicht und obwohl sie sie nicht kennen weißt du bereits, dass 90% sie garnicht nutzen würden. Hat deine Glaskugel einen Sprung?

              Der gepflegt zerlegte Desktop-Markt (LXDE, Xfce, Gnome2, Gnome3, KDE3, KDE4, usw.) bringt für Linux eine viel größere Schädigung.

              Ahja, noch einer der die Vorteile nicht kennt.

              Der bedeutet für Otto Normaluser ein Chaos ohnegleichen.

              Mich wundert immer wieder, dass der von dir zitierte Otto-Normaluser überhaupt lebensfähig ist. Der muss doch schon lange verhungert sein, da er sich an der Wurst- und Fleischtheke nicht zurechtfindet, bei all der Auswahl.

              Der Desktop-Markt für Linux ist tot. Nur ein kleiner Rest von ein paar Prozent Linux-Enthusiasten nutzen Linux auf dem Desktop. Selbst Apple-Produkte. liegen vor Linux. Da kommt nichts mehr. Linux auf dem Desktop ist tot.

              Ich weiß nicht warum du dich so aufregst, was juckt es dich wie häufig Linux auf dem Desktop eingesetzt wird? Wegen mir kann alles so bleiben wie es ist, so lange ich es einsetzen kann ist alles in Ordnung. Wer nicht will der hat schon.

              Und auf Touchscreen-Geräten wird es nie ankommen. Außer, Nokia macht noch was mit Qt. Ansonsten machen die Firmane nichts mehr Richtung Linux. Weil sie den Markt nicht beherrschen können.

              Verquerte Welt, Qt zählt demnach zu Linux, der Linux-Kernel den Android einsetzt aber offenbar nicht.

              Einzig Linux als BIOS-Ersatz wird sich durchsetzen.

              Wir sind gespannt.

              Hunderte wie mit der Streubüchse verteilte Distributionen nützen nur den Bastlern, aber nicht dem nomalen Menschen.

              Ja ich weiß, schon schlimm mit der Auswahl.

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                Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 14:05 #

                > Ich weiß nicht warum du dich so aufregst, was juckt es dich wie häufig Linux auf dem Desktop eingesetzt wird?

                Ist das wirklich so unklar? Viele Windows, und MS-Software-Nutzer, wissen längst was sier Linux und frerier Software allgemein verdanken, nämlich DRuck auf MS der zu Verbesserungen bei MS führt.

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                  Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 15:31 #

                  Wenn ich Linux einsetze, interessieren mich die Nutznießer die davon auf der MS-Seite profitieren wiederum überhaupt nicht. Wenn diese über Linux Druck auf MS ausüben wollen dann sollen sie es hald tun indem sie Linux einsetzen und nicht darauf warten bis es andere tun. Jeder ist selbst seines Glückes Schmied.

                0
                Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 17:03 #

                Ich weiß nicht warum du dich so aufregst, was juckt es dich wie häufig Linux auf dem Desktop eingesetzt wird? Wegen mir kann alles so bleiben wie es ist, so lange ich es einsetzen kann ist alles in Ordnung. Wer nicht will der hat schon.

                Dein Vorposter regt sich mit Recht auf, und es hat ihn zu jucken, denn der Marktanteil von Linux bestimmt auch das Angebot an kommerzieller Software.
                Es gibt z.B. Leute die würden gerne kommerzielle AAA Coputerspiele für Linux kaufen, aber mangels Marktanteil von Linux gibt es kein nennenswertes Angebot.

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              Von Idiotenpfleger am So, 9. Oktober 2011 um 19:04 #

              oh neee, nich schon wieder einer, der rumjammert dass Linux auf dem Desktop "tot" ist... und der dann jedem Linuxnutzer der es (nicht) hören will, erzählt dass er ein Verlierer ist...

              also...

              1. zu viel Auswahl an Distros und Desktops: ähm... also ich habe mir eine Zeitung gekauft, die darin liegende DVD installiert und fertig. Ich stand nicht da, mit hilflos-debilem Gesichtsausdruck und habe in der Welt rumgeglotzt "ich will Linux haben, aber ich bin total verzweifelt weil ich nich weiß, welches" - dieser Gedankengang "zu viel Auswahl ist das schlimmste was passieren kann" ist so dermaßen dämlich, da treibt es mir die Sicherung raus.

              Dann... nachdem ich die Zeitungs-DVD installiert hatte (Hardware: kein Problem, Software: kein Problem) war ich neugierig und habe was anderes ausprobiert. Und siehe da: ich bin dann bei openSUSE mit KDE hängengeblieben.

              Windows 7 sieht optisch anders aus, verhält sich aber immer noch wie Windows XP. Stagnation nennt man sowas. Echten Fortschritt, revolutionäres, bekommt man nur unter Linux. Wenn ich in den Apple-Shop gehe und mal ein bißchen OSX ausprobiere, komme ich aus dem Gähnen gar nicht mehr raus. Alles alte Hüte, schon 100mal durchgekaut. Und Windows 7... also bitte... das überhaupt als zeitgemäß zu bezeichnen ist ja lächerlich.

              2. Linux verliert auf dem Desktop - oh mein Gott!
              und? Wen interessiert das? Natürlich gibt es Leute, die Linux auf dem Desktop gewinnen sehen wollen. Es gibt auch massenhaft Leute, denen das einfach nur egal ist. Shuttleworth und seine Experimente... tja, hat er sich halt selber ins Knie geschossen. Egal, ist doch seine Entscheidung.

              Gnome mit Gnome 3? Wenn die das so brauchen... bitteschön. Ist doch deren Projekt

              KDE? Oh Gott! Zu viele Features! Da weiß man ja gar nicht, ob man vielleicht den Wackelfenster-Effekt einschalten soll oder doch nur ein neues Wallpaper reinmacht... aber wehe, man hat mehr als ein Wallpaper... schwere Entscheidung... Genau das gleiche wie bei Gnome: ist doch deren Projekt

              Windows? Oh na da ist alles okay!! Also die massenhaft wie mit der Streubüchse über den Desktop verteilten "Erweitert"-Schaltflächen, wo man sich dusslig sucht, wo man eben nicht mal eben die Audioeinstellungen so einstellen kann, dass Skype auch wirklich das tut was es soll.... und die massenhaft vorhandene Software wo die Hälfte vermutlich entweder mehr schlecht als recht oder gar nicht funktioniert... und das einzige, was immer perfekt läuft, ist der Trojaner ausm Baukasten... ja, das alles hat schon seine Richtigkeit...

              Mac OS X: also bitte! "das fortschrittlichste Betriebssystem"... haha der Spruch ist so geil. Alles alter Abklatsch, gemischt aus Gnome 2 und KDE 3. Wahnsinn. Eigentlich ist das Betrug am Kunden

              Tja, Tablets: keine Ahnung, ich brauche so etwas nicht. Ein iPad ist viel zu unhandlich. Ein Samsung Galaxy 10.1, das ja wegen zu großer Ähnlichkeit zum iPad in D-schland verboten wurde, ist aber viel handlicher, bequemer zu halten... und Android 3.1 funktioniert viel besser als IOS. Aber das ist bestimmt nur meine verquere Meinung und wie Apple das macht, mit dem iPad ist schon genau richtig so.

              Naja, also dann... ich gehe mal bißchen im Chaos wühlen... das ist so schlimm... ich weiß gar nicht, was ich tun soll. Entweder starte ich nun das System mit KDE auf dem Desktop, oder das Gnome-System auf dem Netbook... oder vielleicht doch Windows 7 auf dem Desktop... OH GOTT ICH WEIẞ NICHT WAS ICH TUN SOLL

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                Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 19:46 #

                > und? Wen interessiert das?

                Jeden der sich für den allgemeinen Erfolg freier Software interessiert, mich also beispielsweise.

                > Shuttleworth und seine Experimente... tja, hat er sich halt selber ins Knie geschossen. Egal, ist doch seine Entscheidung.

                Es sind exakt solcherlei Aussagen die Linux und freie Software immer wieder Verbündete verlieren lassen.

                Ich weiß wenig über Shuttleworth und ich weiß wenig über Ubuntu und Co (benutze selbst SUSE) und mir ist persönliches Engagement für freie Software teils mehr wert als nur Sponsor freier Software zu sein, nur jemandem der irgendwo Millionen in Linux gesteckt hat zu sagen 'eh Alter selbst Schuld' ist ja wohl an Arroganz nicht mehr zu überbieten

                > Windows? Oh na da ist alles okay!!

                Nee, wieso? Es gibt allein einen wesentlichen Punkt, nämlich den das sich Nutzer an die Oberfläche des Systems und seine Macken gewöhnt haben und gelernt haben damit umzugehen und nicht bereit sind nochmal alles neu zu lernen.

                Das ist für Linux ganz sicher nicht fair, denn es wäre fair (wenn man es denn so nennen will) wenn Nutzer erst dann über Linux urteilen würden wenn sie die gleiche Lernzeit reingesteckt hätten wie in Windows, nur tut das aus verständlichen menschlichen Verhaltensweisen (=Bequemlichkeit) überwiegend niemand und so hieße der einzige Weg das Linux sich um neue Wege bemüht Nutzer zu überzeugen, denn von sich allein kommt kaum jemand, weil der Umlernaufwand zu hoch ist.

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                  Von Idiotenpfleger am So, 9. Oktober 2011 um 22:08 #

                  >> und? Wen interessiert das?

                  >Jeden der sich für den allgemeinen Erfolg freier Software interessiert, mich also beispielsweise.

                  ist vielleicht falsch rübergekommen. Gemeint ist, dieses rumgeheule "Linux verliert auf dem Desktop" interessiert niemanden. Denn so wie es ist, so ist es. Ob dann nun 100mal einer aufsteht und ein Jammergesang anstimmt, dass Linux auf dem Desktop verliert oder nicht... davon ändern sich die momentanen Tatsachen nicht.

                  >> Shuttleworth und seine Experimente... tja, hat er sich halt selber ins Knie geschossen. Egal, ist doch seine Entscheidung.

                  >Es sind exakt solcherlei Aussagen die Linux und freie Software immer wieder Verbündete verlieren lassen.

                  >Ich weiß wenig über Shuttleworth und ich weiß wenig über Ubuntu und Co (benutze selbst SUSE) und mir ist persönliches Engagement für freie Software teils mehr wert >als nur Sponsor freier Software zu sein, nur jemandem der irgendwo Millionen in Linux gesteckt hat zu sagen 'eh Alter selbst Schuld' ist ja wohl an Arroganz nicht mehr zu >überbieten

                  wieso?? Hat sich der Shuttleworth in "sein Projekt" reinreden lassen?? Soweit ich weiß: nein. Also: ist er dann selbst schuld? Äh, ja? Oder muss es dann heißen, um nicht-arrogant zu wirken: "ah ja... also das Experiment von Ubuntu ist gescheitert, also Leute, lasst uns Trauer tragen!!" Was und vorallem wem nützt das? Ist es nicht pragmatischer, einfach zu sagen "tja, ist halt schiefgegangen, lassen wir´s und machen was neues"? Oder eben auch, da es sich hier um ein einzelnes Experiment, von einer Firma, einem Sponsor, handelt: "selber schuld, ich nehm KDE"? Wo und warum ist das arrogant?

                  >> Windows? Oh na da ist alles okay!!

                  >Nee, wieso? Es gibt allein einen wesentlichen Punkt, nämlich den das sich Nutzer an die Oberfläche des Systems und seine Macken gewöhnt haben und gelernt haben >damit umzugehen und nicht bereit sind nochmal alles neu zu lernen.

                  >Das ist für Linux ganz sicher nicht fair, denn es wäre fair (wenn man es denn so nennen will) wenn Nutzer erst dann über Linux urteilen würden wenn sie die gleiche >Lernzeit reingesteckt hätten wie in Windows, nur tut das aus verständlichen menschlichen Verhaltensweisen (=Bequemlichkeit) überwiegend niemand und so hieße der >einzige Weg das Linux sich um neue Wege bemüht Nutzer zu überzeugen, denn von sich allein kommt kaum jemand, weil der Umlernaufwand zu hoch ist.

                  ja eben... ich dachte eigentlich, dass ich dieses "na da ist alles okay" genügend als sarkastischt herausgestrichen habe, indem ich sinngemäß schrieb: Windows = Stagnation, alter Müll, keine Innovation. Und: Mac OS X = alter Kram... usw.
                  Da hat wohl einer den Sarkasmus-Detektor nicht AN gehabt...

                  Neue Nutzer überzeugen... man muss niemanden überzeugen. Wenn man versucht, jemanden zu überzeugen, dann stößt man von vornherein auf Ablehnung. Ist wie mit dem Versicherungs- und/oder Staubsaugervertreter.
                  Man kann niemanden überzeugen. Das einzige was man tun kann: drüber reden. Das ist alles.

                  Aber, und das klingt jetzt wieder so unglaublich arrogant, aber warum sollte ich mir vorschreiben lassen wie ich denke: mir ist das egal, ob sich jemand davon überzeugen lässt.
                  Ich rede darüber, habe damit auch schon zwei Leuten Linux nähergebracht, ich helfe denen auch, wenn sie Probleme haben (kommt eher nie vor) und das wars.
                  Ich renne nicht rum, wie auf Drogen, wie so ein Apple oder Ubuntu Jünger und verkünde jedem die Glückseligkeit. Wenn einer auf Windows steht, weil er es toll findet... na bitte... ist mir doch egal. Soll er doch in dem Mist rumwühlen und sich wohl dabei fühlen. Warum soll ich dem beibringen dass was anderes besser ist, nur damit der dann anfängt irgendwelche Probleme zu suchen und mir mit seiner Unfähigkeit, Google zu bedienen, auf die Nerven zu gehen?
                  Lasst das Dummvolk bei Windows!!

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                    Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 00:21 #

                    > wieso?? Hat sich der Shuttleworth in "sein Projekt" reinreden lassen?? Soweit ich weiß: nein. Also: ist er dann selbst schuld? Äh, ja? Oder muss es dann heißen, um nicht-arrogant zu wirken: "ah ja... also das Experiment von Ubuntu ist gescheitert, also Leute, lasst uns Trauer tragen!!" Was und vorallem wem nützt das?

                    Vielleicht könnte man auch irgendeinen 'maßvollen Mittelweg' bei der Reaktion finden?

                    Ich bin, kein Experte für Ubuntu oder Linux (sondern für bestimmte freie Anwendungsprogramme), aber mir scheint das M. Shuttleworth versucht hat ein sehr wichtiges Grundproblem von Linux anzugehen, die relative Benutzerunverständlichkeit für Neueinsteiger. Hierfür hat er eigentlich moralische Unterstützung verdient, auch insofern das eine 'Niederlage' auch als Niederlage der Community insgesamt begriffen wird.

                    Shuttleworth mag das egal sein, aber vielen anderen potentiellen Unterstützern, welche aus dem Firmenbereich kommmen, ist es nicht unbedingt egal.

                    > Neue Nutzer überzeugen... man muss niemanden überzeugen.

                    Ich meinte das garnicht unbedingt wörtlich. Eigentlich bin ich sogar überzeugt das man die Mehrzahl der Nutzer verführen muß, weil die ohnehin emotional entscheiden.

                    > Warum soll ich dem beibringen dass was anderes besser ist, nur damit der dann anfängt irgendwelche Probleme zu suchen und mir mit seiner Unfähigkeit, Google zu bedienen, auf die Nerven zu gehen?

                    Du sollst das tun um freie Software voranzubringen. Falls Du der Meinung wärst es nütze freier Software relativ wenig neue Nutzer zu gewinnen, so bin ich schlichtweg anderer Meinung.

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                      Von Idiotenpfleger am Mo, 10. Oktober 2011 um 02:00 #

                      und was wäre so ein "Maßvoller Mittelweg"? Man kann entweder enttäuscht sein, es kann einem egal sein, man könnte auch sagen "hab ich doch gleich gewußt dass das nix wird". Oder man könnte sagen: "ist er eben selber dran schuld, hätte er nur mal auf die User gehört". Allen Reaktionen ist eines gemeinsam: sie ändern nichts an der gegenwärtigen Situation.
                      Man kann aber auch nicht verlangen, dass die gesamte Linux-Gemeinschaft nun die Niederlage Shuttleworth´s als ihre eigene begreift. Warum sollte ein KDE-Mann sich als Verlierer fühlen, wo er gerade KDE 4.7 auf den Weg gebracht hat, was wieder mal alles vorher dagewesene in den Schatten stellt?
                      Warum sollte ein XFCE-Mann sich als Verlierer fühlen, wo er fest damit rechnet, dass Gnome 3 und Unity ihm mehr User bescheren werden?

                      Ich bin ebenfalls kein Experte in Sachen Linux und Software. Ich denke aber von mir selbst, dass ich erkennen kann, wenn ich mit einem Programm und/oder einer Benutzeroberfläche nicht zurecht komme. Also ich bin nicht so stoned, dass ich nix merke.
                      Deshalb bin ich der Meinung, dass Shuttleworth ein Thema aufgegriffen hat, dass eigentlich eine Antwort auf eine Frage war, die nie gestellt wurde. Ich als normaler Nutzer konnte (damals) mit Ubuntu und Gnome 2.x keine Probleme in der Usability ausmachen. In KDE kann ich ebenfalls keine schwerwiegenden Probleme diesbezüglich erkennen. Klar, durch die vielen (coolen) Features in KDE muss man eben mal ein bißchen denken... das hat noch niemandem geschadet.
                      Nun hat Shuttleworth dieses Thema eben aufgegriffen und hat Unity ins Rollen gebracht... welche generellen Usability-Probleme des Linux-Desktops hat er denn nun beseitigt? Es ist doch nicht so, dass Shuttleworth mit Unity das große Wunder vollbracht hat und die Linux-User nur allesamt viel zu hochnäsig und arrogant sind, um dies zu erkennen. Oder irre ich dahingehend?
                      Was macht Unity verständlicher für Neueinsteiger als Gnome? Im Fall von Gnome 2, dessen "Mängel" Shuttleworth ja beseitigen wollte, finde ich keine Vorteile von Unity.

                      Es gibt da einen recht netten Artikel auf Heise:

                      http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Unity-an-der-Zielgruppe-vorbei-1251017.html

                      der verdeutlicht, dass Unity eben dieses Ziel komplett verfehlt hat: Freundlichkeit für Neueinsteiger. Gnome 2 war da sehr nah dran. Aber es ist auch nicht so, dass KDE einsteigerunfreundlich ist. Es gibt hier eben eine andere Struktur. Aber es gibt eben eine Struktur, nicht wie in Windows, wo alles durcheinander ist. Ist das der Fehler? Muss alles durcheinander sein?

                      Wie ich schon weiter unten versucht habe, zu verdeutlichen: ich denke nicht, dass der Benutzer sich von der Benutzeroberfläche abschrecken lässt. Ich kenne das von meinen beiden Leuten, die auf Linux gewechselt sind: es werden screenshots angesehen und das was gefällt, wird genommen. Der eine Gnome 2 und der andere KDE. Beide haben am Anfang gefragt wie ein paar Details zu erreichen sind... das wars. Wenn die Oberfläche gefällt, ist der Rest egal.
                      Einer der beiden (der Gnome-Mann) hat aber auch schon Unity und Gnome 3 ausprobiert und hat festgestellt, dass es ihn annervt, von diesen Oberflächen bevormundet zu werden. Dies ist ein wichtiges Detail: man sollte nie denken, dass der User dumm ist.
                      Deshalb wird der Kollege wohl entweder auf XFCE oder auch KDE umsteigen, wenn der Support für Ubuntu 10.04 ausläuft. Wobei er auch schon damit geliebäugelt hat, sich so etwas wie Scientific Linux anzutun. Wegen Gnome 2...


                      >>Du sollst das tun um freie Software voranzubringen. Falls Du der Meinung wärst es nütze freier Software relativ wenig neue Nutzer zu gewinnen, so bin ich schlichtweg anderer Meinung.

                      Hast Du schonmal mit einem Umsteiger zu tun gehabt, der eigentlich gar nicht umsteigen wollte, oder einem, der enttäuscht ist, weil Linux nicht wie Windows ist? Nein? Na dann: diese Leute werden dann mit aller Macht Probleme suchen. Probleme, die genau so oder schlimmer in Windows existieren. Probleme... Probleme. Nur um sich selbst einen guten Grund zu schaffen, wieder zu Windows zurückzukehren. Diese Leute werden auch nicht müde, herauszuposaunen, was Linux "für ein Dreck" ist. Damit schadet man Linux mehr als mit "ist mir doch egal". Wie gesagt erwähne ich Linux ab und zu... ab und zu gibts für interessierte mal eine Feature-Tour über den KDE-Desktop und diverse Anwendungen... das wars.
                      Wenn die da nicht selber draufkommen, lasse ich die Leute in Ruhe. Was solls denn auch?

                      Um freie Software voranzubringen, Spende ich ab und zu mal ein bißchen Geld, an diverse Projekte. Ich finde, mit 200 Euro können die mehr anfangen, als mit einem Windows-Umsteiger. Ist meine Meinung.
                      Ich habe übrigens in den 3 Jahren, in denen ich Linux nutze, mehr Geld für Software ausgegeben, als in den 12 Jahren Windows-Nutzung davor. Alles für freie Software.

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                        Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 07:31 #

                        > Ich bin ebenfalls kein Experte in Sachen Linux und Software.

                        Also ich bin nur kein Experte für Linux, für freie Software hingegen schon denn damit (Beratung, Support, Programmierung) verdiene ich mein Geld.

                        > Ich denke aber von mir selbst, dass ich erkennen kann, wenn ich mit einem Programm und/oder einer Benutzeroberfläche nicht zurecht komme. Also ich bin nicht so stoned, dass ich nix merke.
                        Deshalb bin ich der Meinung, dass Shuttleworth ein Thema aufgegriffen hat, dass eigentlich eine Antwort auf eine Frage war, die nie gestellt wurde.

                        Mein Gott muß ich hier wirklich jedes kleine Detail erläutern? Worum es Shuttleworth ging war erkennbar auch eine Distribution am Markt mit einiger Breite zu verankern weil es eine der größten Probleme von Linux, aus Normalanwendersicht, ist das es zu viele immer in DEtails unterschiedliche Distributionen gibt.

                        Und dieses Problem ist natürlich schwer anzugehen weil die Vielfalt auch gerade eine Stärke ist. Und trotzdem ist dass Problem seit Langem bekannt und wird auch von Etlichen prominenten Linux-Vertretern so gesehen.
                        (ich schreibe jetzt keine Namen dann werde ich gleich nach einer Quelle gefragt, nur habe ich keine Zeit die zu suchen)

                        Eine Lösung für diese Dinge ist bisher unklar, jedoch gibt es, meines Wissens 2 DEnkansätze, die gleichzeitig Beide nicht sehr populär sind: entweder man erreicht es eine 'Standard-Distribution' am Markt zu plazieren oder man erreicht Detailstandardisierungen für alle relevanten Distributionen.
                        Bei allen diesen 'Standardisierungen' ginge es überwiegend nur um Fragen der Bedienung, nicht etwa um technische völlige Einheitlichkeit.
                        ES geht z.B. darum das das was bei SUSE YAST heißt und einen bestimmten Aufbau hinsichtlich bedienung hat, nicht bei anderen Distributionen anders heißt und einen anderen Aufbau hat und das nur hinsichtlkich Bedienbarkeit.

                        > Hast Du schonmal mit einem Umsteiger zu tun gehabt, der eigentlich gar nicht umsteigen wollte, oder einem, der enttäuscht ist, weil Linux nicht wie Windows ist?

                        Nahezu täglich, weil ich beruflich, zusammen mit Partnern, Migrationen von Desktopumgebungen von Windows zu Linux plus entsprechende Anwendungssoftware (Office, Browser, Email, etc.) durchführe.

                        > Na dann: diese Leute werden dann mit aller Macht Probleme suchen. Probleme, die genau so oder schlimmer in Windows existieren. Probleme... Probleme. Nur um sich selbst einen guten Grund zu schaffen, wieder zu Windows zurückzukehren.

                        Na exakt, und das ist ihr gutes Recht, insofern es natürlich das REcht von jedem ist sich menschlich zu veerhalten und das Neue, was mit der Unbequemlichkeit der Umstellung verbunden ist, meiden zu wollen ist eine völlig normale Verhaltensweise.
                        Hier ist es in meiner beruflichen Praxis dann auch meine Aufgabe quasi als Psychologe auf die Betroffenen einzuwirken um die Migration erfolgreich führen zu können.

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                          Von Idiotenpfleger am Mo, 10. Oktober 2011 um 08:29 #

                          also eine Standard-Distri soll es geben... und das soll dann das Allheilmittel sein...

                          Wenn Unity ein Teil dieses Experiments war, na dann gute Nacht... da hätten sie mal lieber jemanden ranholen sollen, der sich damit auskennt. Die Jungs und Mädels von KDE beispielsweise [um dem ganzen ein bißchen Flame-Würze zu geben ;-) ].

                          ein Normalanwender wird, wenn er denn überhaupt auf den Trichter kommt, sich mit Linux zu beschäftigen, Google anwerfen und "Linux" eingeben. Dann wird er sehen, dass auf der google.de site openSUSE verdammt weit oben gelistet ist und auf der google.com site Ubuntu ziemlich weit oben steht. Tja, also ich denke, dass er dann eine von den beiden ausprobieren wird.

                          Oder wird er etwa vor dem google screen sitzen und sagen: "ach nö... da gibts ja noch 400 andere... das ist mir zu viel Auswahl... da nehm ich gar nix... und gehe zu Windows zurück"?? Nö, wird er nicht, weil er gar nicht weiß, dass es noch 400 andere gibt.

                          Ich habe in den 3 Jahren 6 Distris ausprobiert und alle haben sich ziemlich stark unterschieden (außer vielleicht Ubuntu und Mint). Ich hatte aber irgendwie nie das Bedürfnis deswegen zu Windows zurückzuwechseln.
                          Also ich will nicht so tun, als würde ich das nicht verstehen - ich verstehe das wirklich nicht. Was interessiert einen User einer Distri der Fakt, dass da noch 400 andere sind?
                          Was interessiert das einen Neuling, der bei Google die Top-Distributionen eh gleich auf der ersten Seite findet? Dem ist das doch völlig egal. Dem ist auch egal, ob es Gnome, KDE, usw. gibt. Der nimmt als Einstieg das was ihm optisch am besten zusagt.
                          Der Neuling weiß nicht, dass es in Suse YaST gibt, aber in anderen Distris nicht, der weiß nicht, dass Unity Ubuntu-only ist.... der will das nur mal ausprobieren. Und wenn es nicht läuft, wird abgekotzt und wieder zurückgewechselt. That´s it.
                          Wenn es läuft und er zufrieden ist, wird er immer bei dieser Distri bleiben, oder er wird neugierig und sieht sich andere an. Und? Warum soll das ein Grund dafür sein, dass Linux wenig Neu-Nutzer anzieht?

                          >>Na exakt, und das ist ihr gutes Recht, insofern es natürlich das REcht von jedem ist sich menschlich zu veerhalten und das Neue, was mit der Unbequemlichkeit der Umstellung verbunden ist, meiden zu wollen ist eine völlig normale Verhaltensweise.
                          Hier ist es in meiner beruflichen Praxis dann auch meine Aufgabe quasi als Psychologe auf die Betroffenen einzuwirken um die Migration erfolgreich führen zu können.

                          Tja, berufliche Praxis.... also kannst Du ja wohl schlecht verlangen, bzw. fordern oder wie man das "wenn du freie Software voranbringen willst... " nennen soll, dass ich das in meiner Freizeit mache. Ich denke dass mein Weg dahingehend ziemlich gut gangbar ist.

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                            Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 09:29 #

                            > also eine Standard-Distri soll es geben... und das soll dann das Allheilmittel sein...

                            das habe ich nicht gesagt

                            > Was interessiert einen User einer Distri der Fakt, dass da noch 400 andere sind?

                            z.B. die stetige Unsicherheit doch etwas zu verpassen wenn man sich auf eine Distribution festlegt, was man praktisch irgendwoi tun muß da man nicht produktiv arbeiten kann wenn man ständig neue Distributionen evaluiert

                            > Tja, berufliche Praxis.... also kannst Du ja wohl schlecht verlangen, bzw. fordern oder wie man das "wenn du freie Software voranbringen willst... " nennen soll, dass ich das in meiner Freizeit mache. Ich denke dass mein Weg dahingehend ziemlich gut gangbar ist.

                            Keine Ahnung was das schon wieder soll. FAlls es es hier wirklich wichtig wäre darf ich sagen, das ich neben meiner beruflichen Tätigkeit, seit ca. 7 Jahren regelmäßig 15-20 Stunden pro Woche ehrenamtlich für freie Software arbeite.
                            Ich erwähne sowas aber nicht vordergründig weil ich es nicht für erwähnenswert halte da ich Viele kenne die ehrenamtlich (und trotz ihres Berufes) noch weitaus mehr ehrenamtlich leisten.

                            Mir jetzt hier anhören zu müssen das Du ja nichts tun müßtest *WEIL* ich anscheinend nur beruflich etwas tue finde ich als Begründung in jedem Fall daneben.
                            Du *mußt* ohnehin nichts tun aber höre auf ehrenamtliches Engagement irgendwie gegeneinander aufrechnen zu wollen, denn solcherart buchhalterische Aufrechnungen passen, für mein Verständnis, nicht zum Charakter ehrenamtlicher Tätigkeit ansich.

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                              Von Idiotenpfleger am Mo, 10. Oktober 2011 um 16:30 #

                              >>z.B. die stetige Unsicherheit doch etwas zu verpassen wenn man sich auf eine Distribution festlegt, was man praktisch irgendwoi tun muß da man nicht produktiv arbeiten kann wenn man ständig neue Distributionen evaluiert

                              und das soll ein Grund sein, entweder von vornherein gar nicht erst daran zu denken, Linux mal auszuprobieren, bzw. dann wieder zu Windows zurückzuwechseln?

                              Das wäre dann also so, wie mit jemandem, der genau weiß dass Koks ihn süchtig macht und es deshalb gleich lässt... oder wie?

                              Was für ein Blödsinn.

                              >>Mir jetzt hier anhören zu müssen das Du ja nichts tun müßtest *WEIL* ich anscheinend nur beruflich etwas tue finde ich als Begründung in jedem Fall daneben.
                              Du *mußt* ohnehin nichts tun aber höre auf ehrenamtliches Engagement irgendwie gegeneinander aufrechnen zu wollen, denn solcherart buchhalterische Aufrechnungen passen, für mein Verständnis, nicht zum Charakter ehrenamtlicher Tätigkeit ansich.

                              ich habe gar nix aufgerechnet, ich habe mich nur dagegen gewehrt, dass Du sagst "du musst durch die Welt rennen und andere Leute bekehren" - was ich nicht muss. Das ist alles. Ich habe aus diesem Grund nur dargelegt, dass ich lieber Geld spende.
                              Wenn du dann schreibst, dass du das beruflich machst, klingt das für mich wie "ich mach´s beruflich, also musst du es in der Freizeit machen" - muss ich nicht - und das habe ich festgestellt.

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            Von Aufklärer am So, 9. Oktober 2011 um 04:48 #

            Ich bin bei KDE Beta 3 eingestiegen, also noch vor der 1.0 Version und das hat damals weit besser funktioniert als Windows 95.
            Schon zu Zeiten von Windows 95 benutze man im Geschäftsfeld Windows NT und das hat sicherlich nicht schlechter funktioniert als KDE Beta 3 unter Linux.
            Win95 wurde doch bestenfalls nur von kleinen 3 Mann Läden benutzt, die es leider nicht besser wußten oder an der IT sparten.

            Ahja, wie kommt es dann, dass es weit weniger als 99,999% der User einsetzen?

            Weil die Mac User sich für was besseres halten wollen und daher Geld in überteuerte Hardware reinstecken solange sie nur schick genug aussieht.

            Das trifft nur auf diejenigen zu, die die Vorteile eines Linux-Desktops nicht kennen.

            Die Vorteile eines Linux Deskops schwinden dahin.
            Dank Cygwin, gnuwin32, mingw und MS PowerShell sieht es auch unter der Haube für Windows 7 immer besser aus.


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              Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 05:33 #

              Knapp vorbei ist auch daneben. Niemand sprach von Geschäftsumfeld, der Windows 7-Marktanteil liegt weit unterhalb der genannten 99,999% abzüglich Mac OS X und niemand der eine vollwertige Unix-Umgebung möchte wird sich ohne Not Cygwin & Co. antun.

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          Von brutos am Mo, 10. Oktober 2011 um 12:45 #

          > Linux bietet ihnen keine Vorteile, eher Nachteile.

          Wer solch einen Schwachsinn von sich gibt, gibt sich als Dummkopf - zu bezeichne ich selbsternannte Experten - zu erkennen und sollte lieber dort etwas kommentieren - z.B. Kochbeiträgen, wo er etwas Nützliches beizutragen weiß.

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        Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 13:55 #

        > Linux auf dem Desktop tut sich wegen dem "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht"-Phänomen schwer. Es ist ein langwieriger, fortwährender Prozess, diese Hemmschwelle abzubauen.

        Und deshalb wäre es weise sie garnicht abbauen zu wollen.
        Es sollte also garnicht darum gehen müssen den Nutzer umzuerziehen sondern lediglich darum ihm 'bedien*oberflächlich*' das zu bieten was er erwartet - das jedoch scheint ein Politikum zu sein.

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          Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 17:55 #

          Was haben wir Glück, dass Apple und Google keine solch antiquierte Sichtweise an den Tag legten, als sie den Smartphonemarkt als marktfremde von hinten aufgerollt haben. Sonst würden heute immer noch Palm OS und Symbian den Stand der Technik markieren und sich der Smartphonemarkt am Rande der Bedeutungslosigkeit bewegen.

          • 0
            Von martin7 am So, 9. Oktober 2011 um 18:19 #

            Sind diese Dinge wirklich vergleichbar? Ich glaube nicht, denn ich denke Apple und Google haben hier überhaupt erst einen Massenmarkt eröffnet indem sie Standards (umgangssprachlich zu verstehen) setzten.

            Bezüglich Desktopbetriebssystemen existiert dieser Massenmarkt aber schon und MS müßte dort verdrängt werden.

            Im Übrigen muß ich ja mit meiner Analyse garnicht recht haben, nur mit einer Analyse habe ich sicher recht:
            Linux versucht sich seit mindestens der 5-fachen Zeit darin relevante Marktanteile im Dektopsegnet zu erringen die Apple und/oder Google gebraucht hätten um ihre Smartphones einzuführen und im Massenmarkt zu verankern.

            Oder kriege ich jetzt als Antwort zu hören das Linux doch eigentlich nie versucht hätte sich auf dem Desktop Marktanteile zu erobern?

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              Von 1ras am So, 9. Oktober 2011 um 23:03 #

              Sind diese Dinge wirklich vergleichbar? Ich glaube nicht, denn ich denke Apple und Google haben hier überhaupt erst einen Massenmarkt eröffnet indem sie Standards (umgangssprachlich zu verstehen) setzten. Bezüglich Desktopbetriebssystemen existiert dieser Massenmarkt aber schon und MS müßte dort verdrängt werden.

              Ist es wirklich schon so lange her, dass du dich nicht mehr daran erinnern kannst? Der Markt war zu diesem Zeitpunkt bereits fest aufgeteilt und die Standards waren bereit gesetzt. Apple und Google wurden ausgelacht, sich Chancen auf einem bereits aufgeteilten Markt zu erträumen.

              Hätten sie Dinge ebenso gemacht wie die damaligen Marktführer - also genau das was du auf dem Desktopmarkt möchtest - wären sie kläglich gescheitert.

              Der Erfolg stellte sich ein, weil Apple und Google Dinge anders angegangen sind und weil die damaligen Marktführer zu lange gepennt hatten.

              Linux versucht sich seit mindestens der 5-fachen Zeit darin relevante Marktanteile im Dektopsegnet zu erringen die Apple und/oder Google gebraucht hätten um ihre Smartphones einzuführen und im Massenmarkt zu verankern.
              Oder kriege ich jetzt als Antwort zu hören das Linux doch eigentlich nie versucht hätte sich auf dem Desktop Marktanteile zu erobern?

              Genau das bekommst du von mir zu hören. Denn wer ist denn Linux? Ist "Linux" der Programmierer der in seiner Freizeit aus Spaß an der Freud an seinem bevorzugten Desktopsystem arbeitet? Glaubst du ernsthaft der macht das, weil er die Weltherrschaft auf dem Desktop anstrebt?

              Würde sich Google morgen daran machen wollen den Desktopmarkt aufzurollen, welches System würden sie wohl dafür einsetzen? Und würden sie ein 1:1 Windows-Abbild schaffen?

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                Von Idiotenpfleger am So, 9. Oktober 2011 um 23:33 #

                genau so ist es.

                Ist Mac OS X wie Windows? Irgendwie nicht... oder? Und? hat trotzdem mehr Marktanteil als Linux.

                Windows 8 kommt mit der "Metro"-Oberfläche. Ganz klar wurden hier Ideen von KDE, Unity und Gnome übernommen. Und? Windows 8 wird wieder der Marktführer sein. Wobei ich die immer wieder gebetsmühlenartig zitierten 99% für völlig absurd halte. Ebenso wie 90% Windows, 8% Mac und der Rest Linux/BSD/Irgendwas. Für mich gibt es darüber keine stichhaltigen Beweise. Aber das nur am Rande.

                Warum wird Windows auch mit der Metro-Oberfläche der Marktführer sein? Ganz einfach: weil es überall vorinstalliert wird. Ist so. Das ist der Hauptgrund. Das liegt nicht am Kunden, der das nicht nachfragt. Denn wenn es erstmal mehr Auswahl im MediaMarkt geben würde, dann würden die Kunden sich das auch mal ansehen und evtl. die Nachfrage steigen. Ist aber nicht. Aus gutem Grund. Denn nicht nur Mircrosoft hat seine Gründe für die Vorinstallation. Auch der MediaMarkt selber. Würde er doch die ganze Schund-Software, die da im Regal liegt, schwerer los.

                Den sogenannten "Misserfolg" von Linux auf dem Desktop einzig und allein der Tatsache zuzuschieben, dass es kein C:/ Laufwerk im Linux gibt (aka "der Benutzer muss was vertrautes kriegen") ist wirklich sehr sehr primitv.

                Linux hat in der Vergangenheit schon versucht, im Desktop Fuß zu fassen (erinnert sich jemand an die Suse Linux Boxen?), aber das wurde ja von Ubuntu erfolgreich torpediert und auch durch die Tatsache, dass man sich die .iso selber runterladen kann, heutzutage.

                Wenn es nicht vorinstalliert ist, wird Knut Kutsen den Kram nicht kaufen. Das ist die Quintessenz. Ob die Oberfläche anders aussieht, interessiert nur die wenigsten.

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                Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 00:32 #

                > Ist es wirklich schon so lange her, dass du dich nicht mehr daran erinnern kannst? Der Markt war zu diesem Zeitpunkt bereits fest aufgeteilt und die Standards waren bereit gesetzt. Apple und Google wurden ausgelacht, sich Chancen auf einem bereits aufgeteilten Markt zu erträumen.

                Es tut mir leid aber ich weiß wirklich nicht was Du hier im Detail meinst.

                Ich kenne Handys und ich kenne Tablet-Rechner im Sinne eines Notebooks mit drehbarem Display, nur haben Beide nicht so sehr viel mit heutigen Smartphones oder Tabletts zu tun.

                Du sprachst von "Palm", aber wie war denn die Marktdurchdringung? Smartphones und Tablets hingegen sind in aller Munde.


                > Ist "Linux" der Programmierer der in seiner Freizeit aus Spaß an der Freud an seinem bevorzugten Desktopsystem arbeitet?

                Ja, der auch, aber keineswegs mehr überwiegend.

                Programmierer die in ihrer Freizeit aus Spass arbeiten sind weiterhin gut für neue Ideen, nur diue Breite der Entwicklung liegt längst in Händen bezahler Entwickler.

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                  Von 1ras am Mo, 10. Oktober 2011 um 02:04 #

                  Es tut mir leid aber ich weiß wirklich nicht was Du hier im Detail meinst.
                  Ich kenne Handys und ich kenne Tablet-Rechner im Sinne eines Notebooks mit drehbarem Display, nur haben Beide nicht so sehr viel mit heutigen Smartphones oder Tabletts zu tun.

                  Du kanntest den Smartphone-Markt vor der Zeit von Apple und Google offensichtlich deshalb nicht, weil er für dich nicht relevant genug war. Deshalb aber darauf zu schließen, dass er nicht existierte, hat mit Intelligenz nicht mehr viel zu tun.

                  Du sprachst von "Palm", aber wie war denn die Marktdurchdringung?

                  Die Marktdurchdringung von Palm mit Palm OS, Nokia mit Symbian OS, RIM mit Blackberry OS und ein paar weiteren Hardwareherstellern mit Windows Mobile lag bei annähernd 100%. Der Markt war, wie ich bereits geschrieben hatte, vollständig besetzt und untereinander aufgeteilt.

                  Natürlich war er nicht so groß wie heute, es konnte sich schlicht niemand vorstellen, dass aus dem Markt mehr herauszuholen ist.

                  Programmierer die in ihrer Freizeit aus Spass arbeiten sind weiterhin gut für neue Ideen

                  Ahja, aber bitte ohne sie umzusetzen, damit sie nicht vom gewünschten Windows-Clone abweichen.

                  nur diue Breite der Entwicklung liegt längst in Händen bezahler Entwickler.

                  Ja was nun, ich dachte der Desktop-Markt ist sowieso verloren, wer soll dafür bitteschön Entwickler finanzieren?

                  Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Okt 2011 um 02:33.
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                    Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 07:40 #

                    > Natürlich war er nicht so groß wie heute

                    ja eben, GENAU DARUM geht es mir die ganze Zeit und diese Tatsache bezeichnet man mit dem Fachbegriff "Marktdurchdriungung" bzw. wenn eben der tatsächliche Markt kleiner ist als er sein könnte mit 'geringer Marktdurchdringung'.
                    Alles das was Du aufzählst (Palm mit Palm OS, Nokia mit Symbian OS, RIM mit Blackberry OS ) hat eben in Summe nie einen Massenmarkt hervorgebracht, Tablets und Smartphones hingegen schon.

                    > Ja was nun, ich dachte der Desktop-Markt ist sowieso verloren, wer soll dafür bitteschön Entwickler finanzieren?

                    Wieso ist jetzt der Desktop-Markt verloren? LInux hat dort lediglich BISHER eine verschwindend geringe Verbreitung, das ist jedoch kein GRund nicht weiterzukämpfen.
                    WEr hierfür Programmierer bezahlt sollte bekannt sein: Firmen wie IBM, SUSE, Novell, etc. aber interessanter Weise eben auch Firmen wie MS und Oracle und nicht zuletzt auch viele, viele UNbekannte Firmen die kleinere aber wicvhtige DEtailbeiträge leisten.

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                      Von 1ras am Mo, 10. Oktober 2011 um 12:01 #

                      ja eben, GENAU DARUM geht es mir die ganze Zeit und diese Tatsache bezeichnet man mit dem Fachbegriff "Marktdurchdriungung" bzw. wenn eben der tatsächliche Markt kleiner ist als er sein könnte mit 'geringer Marktdurchdringung'.
                      Alles das was Du aufzählst (Palm mit Palm OS, Nokia mit Symbian OS, RIM mit Blackberry OS ) hat eben in Summe nie einen Massenmarkt hervorgebracht, Tablets und Smartphones hingegen schon.

                      Das konntest du bereits meinem Beitrag vom So, 9. Oktober 2011 um 17:55 entnehmen, worauf du geantwortet hattest. Der Markt war so groß wie er war, da niemand der Marktteilnehmer davon ausgegangen ist, dass er mehr Potential besitzt. Du wirst ja sicher nicht annehmen, dass die damaligen Marktführer den Markt verschenkt hätten, wenn sie geahnt hätten welches Potential er besitzt?

                      Mittlerweile sind sie natürlich schlauer geworden (insofern sie nicht bereits daran kaputt gegangen sind, so wie Palm). Hinterher ist so mancher schlauer als vorher. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Markt zum Zeitpunkt als Apple und Google in betreten haben vollständig besetzt und aufgeteilt war. Er war nach damaligen Maßstäben ausgereizt, weshalb Apple und Google entsprechend ausgelacht wurden, sich auf diesem Markt Chancen zu versprechen.

                      Apple und Google hatten letztlich dadurch Erfolg, dass sie eben nicht das nachgemacht haben als die etablierten Firmen, sondern mit etwas komplett neuem auf dem Markt gegangen sind. Das hätte natürlich auch in die Hose gehen können.

                      Wieso ist jetzt der Desktop-Markt verloren?

                      Sorry, die Aussage war nicht von dir sondern von einem anderen Diskussionsteilnehmer.

                      LInux hat dort lediglich BISHER eine verschwindend geringe Verbreitung, das ist jedoch kein GRund nicht weiterzukämpfen.
                      WEr hierfür Programmierer bezahlt sollte bekannt sein: Firmen wie IBM, SUSE, Novell, etc. aber interessanter Weise eben auch Firmen wie MS und Oracle und nicht zuletzt auch viele, viele UNbekannte Firmen die kleinere aber wicvhtige DEtailbeiträge leisten.

                      Nur muss man unterscheiden wofür sie das machen. Linux ist ernstzunehmender Marktteilnehmer wenn nicht sogar Marktführer in allen Märkten an denen es teilnimmt - abgesehen vom Desktopmarkt. Genau so werden sich auch die Investitionen verteilen.

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                        Von martin7 am Mo, 10. Oktober 2011 um 12:47 #

                        > Der Markt war so groß wie er war, da niemand der Marktteilnehmer davon ausgegangen ist, dass er mehr Potential besitzt.

                        Also erstens stimmt das logisch nicht denn ein Markt ist nicht groß oder klein *weil* jemand von irgendwas ausgeht, sondern weil das praktische Marktgeschehen auch die Größe des Markts bestimmt und zum Zweiten geht es hier nun mal um andere Geräte - der Markt für PCs mit klassischem Desktopgehäuse ist nun mal von anderer Größe als der für PCs mit Towergehäuse, auch wenn Beides sehr ähnliche PCs sein mögen.

                        > Du wirst ja sicher nicht annehmen, dass die damaligen Marktführer den Markt verschenkt hätten, wenn sie geahnt hätten welches Potential er besitzt?

                        Nein, das sie das freiwillig getan hätten nicht, das es aber durch technische Parameter erzwungen wurde hingegen schon. Damals standen schlichtweg Tablets heutiger Bauart noch nicht für den Massenmarkt zur Verfügung, egal ob das objektiv technische GRünde hatte oder nur weil noch niemand daran gedacht hatte solche speziellen Geräte in größeren Mengen zu bauen.

                        > Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Markt zum Zeitpunkt als Apple und Google in betreten haben vollständig besetzt und aufgeteilt war. Er war nach damaligen Maßstäben ausgereizt, weshalb Apple und Google entsprechend ausgelacht wurden, sich auf diesem Markt Chancen zu versprechen.

                        Ich verstehe leider die ganze Aussage nicht bzw. glaube nicht das Apple und Google so beschränkte Erwartungen hatten nur den bestehenden Markt aufzurollen.
                        Falls ihre Erwartungen so beschränkt waren hätten sie tatsächlich Glück gehabt

                        > sondern mit etwas komplett neuem auf dem Markt gegangen sind

                        ja eben, 'etwas komplett Neues', nicht etwas Gleichwertiges zum Bestehenden, und damit eröffneten sie einen neuen Teilmarkt der noch dazu ein größeres potentiuelles Volumen hatte wie der bestehende Teilmarkt. Das dieser neue TEilmarkt mit dem bestehenden eine SChnittmenge hatte ist ja unbestritten nur scheint mir genauso unbestreitbar das die Anzahl der Nutzer die ERSTMALIG ein entsprechende Gerät von Apple und Google viel größer war als die Anzahl derer die ein bereits bisher benutztes Gerät (Palm etc.) nur durch ein Gerät von Apple und Google substituierten - und das ist das worüber ich die ganze Zeit rede.

                        > Nur muss man unterscheiden wofür sie das machen. Linux ist ernstzunehmender Marktteilnehmer wenn nicht sogar Marktführer in allen Märkten an denen es teilnimmt - abgesehen vom Desktopmarkt. Genau so werden sich auch die Investitionen verteilen.

                        UNd das heißt nun jetzt? Das Firmen künstlich darauf bescränken ja nicht mehr zu investieren als nötig ist bestehende Marktanteile zu halten? Das ist doch _in dieser Interpretation_ Quatsch, trotzdem es gleichzeitig natürlich nicht Quatsch ist das die Höhe der Investitionen sich quantativ schon in etwa proportional zum bestehenden Marktvolumen verteilt.

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                          Von 1ras am Mo, 10. Oktober 2011 um 13:36 #

                          Also erstens stimmt das logisch nicht denn ein Markt ist nicht groß oder klein *weil* jemand von irgendwas ausgeht, sondern weil das praktische Marktgeschehen auch die Größe des Markts bestimmt und zum Zweiten geht es hier nun mal um andere Geräte - der Markt für PCs mit klassischem Desktopgehäuse ist nun mal von anderer Größe als der für PCs mit Towergehäuse, auch wenn Beides sehr ähnliche PCs sein mögen.

                          Das Marktgeschehen war nach damaligen Gesichtspunkten ausgereizt, ist das so schwer zu verstehen?

                          Nein, das sie das freiwillig getan hätten nicht, das es aber durch technische Parameter erzwungen wurde hingegen schon. Damals standen schlichtweg Tablets heutiger Bauart noch nicht für den Massenmarkt zur Verfügung, egal ob das objektiv technische GRünde hatte oder nur weil noch niemand daran gedacht hatte solche speziellen Geräte in größeren Mengen zu bauen.

                          Tablets? Wir diskutieren die ganzen Zeit über den Smartphonemarkt, ist dir das zwischenzeitlich entfallen?

                          ja eben, 'etwas komplett Neues', nicht etwas Gleichwertiges zum Bestehenden, und damit eröffneten sie einen neuen Teilmarkt der noch dazu ein größeres potentiuelles Volumen hatte wie der bestehende Teilmarkt. Das dieser neue TEilmarkt mit dem bestehenden eine SChnittmenge hatte ist ja unbestritten nur scheint mir genauso unbestreitbar das die Anzahl der Nutzer die ERSTMALIG ein entsprechende Gerät von Apple und Google viel größer war als die Anzahl derer die ein bereits bisher benutztes Gerät (Palm etc.) nur durch ein Gerät von Apple und Google substituierten - und das ist das worüber ich die ganze Zeit rede.

                          Und genau das war nicht absehbar zum damaligen Zeitpunkt. Keiner der Etablierten hätte Apple und Google das Feld überlassen, wenn es absehbar gewesen wäre.

                          Es ist der Innovation von Apple und Google zu verdanken, nicht etwa das Etablierte zu kopieren, sondern etwas Neues zu machen. Es war deren Vision.

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      Von brrr am So, 9. Oktober 2011 um 02:13 #

      Android ist gerade dabei, Apple zu schlagen.
      Andere Nutzer teilen gegenüber dem linuxbasierten Android Deine Bedenken nicht, vermutlich weil sie Linux vom Namen her gar nicht kennen und nur ihr Qualitätsbewusstsein entscheiden lassen.

      Android ist iOS ebenbürtig und WP7 haushoch überlegen.
      Lassen wir doch den Markt entscheiden, den gibt es im Smartphonebreich im Gegensatz zum Desktopbereich ja glücklicherweise noch. Und wie das iPhone 4S zeigt, haben die "Anderen" auch in diesem Segment endgültig aufgeholt.

      Und wenn erst einmal ein ganz bestimmtes Geschmacksmuster wegen Irrelevanz bzw. Prior Art gelöscht worden ist, dann geht es auch hier wieder richtig rund.

      Im Desktopbereich gibt es demgegenüber praktisch keinen Wettbewerb. Windows 7 ist meist vorinstalliert und fertig. Da sind die mit einem Marktanteil von nur 70 bis 75% legal verkauften Windowbetriebssysteme eigentlich gar nicht so überragend.

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Von V_180_358 am Fr, 7. Oktober 2011 um 15:05 #

...und habe mich schon hunderte male gefragt, warum ich eigentlich dafür so einen Haufen Geld ausgegeben habe.
Einen richtigen Computer kann es mir nicht ersetzen und als Spielzeug eben viel zu teuer.

S.

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Von Orinoco am Fr, 7. Oktober 2011 um 16:08 #

Ich findet Tablets spannend, habe aber momentan keine Anwendung dafür.

Was mir aber in diesem Zusammenhang einfällt: Ich habe vor ca. zwei Jahren einen Vortrag gehört, wo der Dozent mit einem Notebook (Deckel konnte wie ein Tablet umgeklappt und gedreht werden) eine Powerpoint-Datei mit der Software "Classroom Presenter" vorgeführt hatte. Auf dem Panel konnte er mit einem Stylus wie auf einem Overheadprojektor auf die Präsentation schreiben, Stellen markieren, seine Markierungen wieder löschen usw. Ich fand diese Art der Präsentation (abgesehen von dem OS (-:) sehr ansprechend.

Mit anderen Worten: Müßte ich Vorträge halten, bei denen Interaktion innerhalb der Präsentation Sinn machen *und* es mit Libreoffice und einem Zusatztool wie "Classroom Presenter" unter Linux funktionieren würde, wäre das eine sinnvolle Anwendung für ein Tablet für mich.

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    Von nico am Fr, 7. Oktober 2011 um 18:27 #

    Hab ich auch schon mehrmals gemacht für die dann Xournal, eventuell PDFs als Hintergrund laden..

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    Von zettberlin am Fr, 7. Oktober 2011 um 21:26 #

    > Auf dem Panel konnte er mit einem Stylus wie auf einem Overheadprojektor auf die Präsentation schreiben, Stellen markieren, seine Markierungen wieder löschen usw

    Das habe ich vor eingen Jahren schon unter Linux mit einem Laser-Schreiber in einer Präsentation gesehen. Mit einem Grafik-Tablett und einer halben Stunde nachdenken, kann man das auch sofort ohne neue Software von *jedem* Rechner aus.

    Ernsthaft: Tablets haben keinerlei neuartige Funktion. Sie können ein ganz putziges Konsumgut sein und irgendwann werde ich mir wohl auch eins kaufen aber irgendetwas Notwendiges haben sie nicht zu bieten.

    Es fällt der Industrie natürlich schwer, einzusehen, dass ein Produkt wie ein PC nicht für immer alle drei Monate revolutioniert und damit neu verkauft werden kann. Ich kann auf meinem 6 Jahre alten T60 alles machen, was ich ernsthaft mit einem Computer machen will: Musik, Videos, Text, Layout, Grafik etc etc etc. Und wenn irgendwann dann doch die Performance nicht mehr reicht, setze ich mich an meinen einfachen 600E-Standard-PC.

    Wenn ich spielen will, nehme ich eine Gitarre oder einen Flitzebogen zur Hand, ein 1000Euro-Technogadget brauche ich da nicht.

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      Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 15:15 #

      "ein 1000Euro-Technogadget brauche ich da nicht."

      Nachvollziehbar, allerdings kosten Tablets für gewöhnlich nicht so viel.

      Beim iPad gehts ab 420 EUR los, wenn es auch Android sein darf gehen ordentliche Tablets bei 250 EUR los.
      Wenn man Glück hatte beim Firesale vom HP gings sogar bei 99 EUR los ;) Aber das war natürlich eine Ausnahme.

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    Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 01:02 #

    Jo, das kenne ich auch.

    Allerdings ist die Auflösung von solchen Notebooks mit Touchscreens viel zu klein, so daß eine kleine Handschrift zu grob und unleserlich erscheint.

    Persönlich sind mir deswegen normale Texteingaben via Tastatur in Druckschrift lieber, denn die kann man sehr gut lesen.


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Von MichaelS am Fr, 7. Oktober 2011 um 17:14 #

... und brauche auch keins. Ich sehe weder in Tablet-PCs noch in Smartphones einen tieferen Sinn.

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    Von ehWurst am Sa, 8. Oktober 2011 um 09:59 #

    Geht mir genauso. Ohne Tastatur ist es fuer mich nur ein teures kastriertes Spielzeug.

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      Von Unerkannt am Sa, 8. Oktober 2011 um 10:38 #

      Genau das ist der Punkt Geräte ohne Tastatur sind ein Rückschritt. Annehmbar ist so ein Gerät eigentlich nur für Leute die nur zu der Ein-Finger-Adler-Suchtaktik in der Lage sind.

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        Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 10:53 #

        Auf einem Pad schreiben auch die wenigsten wirklich lange Texte. Du irrst dich aber das man dort nur langsam tippen kann. Die Displays sind doch recht groß, ein Tippen mit mehreren Fingern, wenn auch kaum mit dem klassischen 10-Finger-System, ist problemlos möglich.
        Da die Pads für gewöhnlich zudem eine automatische Rechtschreibkorrektur haben, werden auch Tippfehler schnell beim Tippen korrigiert.

        Ich habe auch lange gesagt: Unsinn, geht nicht. Aber in der Praxis geht es besser als ich gedacht hätte.

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          Von Ralph Miguel am Sa, 8. Oktober 2011 um 11:38 #

          Es sind eigentlich klassische Drittgeräte - mein 7-Zöller ersetzt mir weder PC noch Notebook (soll er auch nicht), ist aber ein ordentlicher tragbarer Browser, man kann trotz Schminkspiegel-Display recht angenehm ebooks damit lesen und zumindest den üblichen Mailkram vernünftig damit erschlagen.

          Für Keyboard-Habenwoller gibt es ja sowas wie den Asus Transformer mit Keydock.

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            Von ehWurst am Sa, 8. Oktober 2011 um 12:02 #

            >>Für Keyboard-Habenwoller gibt es ja sowas wie den Asus Transformer mit Keydock< <
            Und da beisst sich die Ratte in den Schwanz. :) Wenn ich noch eine extra Tastatur zu einem extra Preis anschliesse oder auch schon fix dran habe, wird das Padkonzept gaenzlich "pervertiert". Dann doch gleich ein Netbook. Aber letztlich gilt "de gustibus non est disputandum".

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            Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 14:55 #

            "Es sind eigentlich klassische Drittgeräte"

            Zweifellos. Wobei ich darin auch nichts schlechtes sehe. Mein PC-"Fuhrpark" hat Platz für einen Tower-PC, ein Notebook, ein Netbook, ein Touchpad und ein Smartphone. Jedes der Geräte hat seinen Nutzen. Und wenn man das alles nicht bei Apple kauft ist es preislich sogar vertretbar ;)

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              Von ehWurst am Sa, 8. Oktober 2011 um 15:47 #

              Gerade mit Erstaunen im Geizhalsmarkt gesehen, dass sich blitzschnell eine regelrechte Industrie um und fuer die Pads - naja eher nur fuers Ipad - entwickelt hat. So gesehen, hat das Ganze vielleicht tatsaechlich noch einen tieferen Sinn. :)

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              Von Unerkannt am Sa, 8. Oktober 2011 um 18:52 #

              Tablet und Smartphone? Kann man nicht das eine mit dem anderen erschlagen?

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                Von Ralph Miguel am Sa, 8. Oktober 2011 um 19:18 #

                Das haut bei manchen Leuten auch hin, für mich persönlich ist auch ein 4-zölliges Smartphone noch zu briefmarkig zum gemütlichen Browsen.

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                Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 20:48 #

                Wenn ich auf dem Sofa sitze und neben dem Fernsehen etwas surfe (ja, mache ich), dann finde ich ein Smartphone doch etwas klein. Unterwegs ist ein Smartphone ok, aber wenn es etwas größer sein sollte dann ist ein Tablet optimal. Sie ergänzen sich eben.

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        Von Me am Sa, 8. Oktober 2011 um 23:28 #

        Nee, is klar. Auf deinem T9-Handy tippst du natürlich auch mit zehn Fingern... Leute, wenn IHR glaubt, etwas nicht zu benötigen, dann ist das ja ok. Aber haltet dann verdammt nochmal die Klappe und lästert nicht über andere, die den Sinn in einem Gerät sehen, dass euren kleinen geistigen Horizont überschreitet! "Brauch ich nicht" ist keine interessante Aussage!

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          Von MichaelS am Mo, 10. Oktober 2011 um 12:48 #

          Dieser Thread ist mit der Frage 'Wie stehen Sie zu Tablet-PCs?'. Da ist 'Brauch ich nicht' eine durchaus legtime Antwort - auch wenn diese Ihren Horizont zu überschreiten scheint.

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      Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 01:04 #

      Fast jedes gute Tablet bietet eine Bluetooth Schnittstelle an, und damit ist auch eine Tastatur immer nachrüstbar.

      Das Argument mit der fehlenden Tastatur ist also im Grunde keines.

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        Von LH_ am So, 9. Oktober 2011 um 10:30 #

        Ohne Standmöglichkeit für das Tablet aber eine sehr unschöne Lösung. Zudem ist eine zusätzlich zu transportierende Tastatur keine wirklich geniale Lösung.
        Ich kenne jemanden der das Macht, aber den Sinn erkenne ich nicht. Die Kombination ist wesentlich sperriger zu transportieren, wackeliger in der Benutzung, unpraktischer durch 2 Akkus die beide geladen werden wollen und weniger gut in die GUI integriert (die nun mal auf Tablets alle nicht dafür optimiert sind).
        Dem gegenüber stehen günstige Netbooks, die es inzwischen mit Linux ab 169 EUR gibt, die auf solche Fälle optimiert sind.

        Aus diesem Grund habe ich beides, und wähle die Geräte nach Bedarf. Das Tablet aber nur wegen des HP Firesale, sonst wären mit die Tablets als 4. Gerät noch zu teuer.

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          Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 17:09 #

          Es hängt doch ganz entscheidend vom Haupteinsatzzweck ab.

          Wenn du das Tablet kaufst um vorwiegend mobil zu Schreiben, dann kaufst du dir natürlich ein klassisches Notebook.

          Wenn du aber das Tablet kaufst, um bequem auf der Couch oder im Bett zu surfen, ohne das ein Notebooklüfter die ganzen Fussern, Staub und Federn vom Bett aufsaugt, dann bist du mit einem Tablet besser bedient und wenn du dann bei Bedarf mal schnell eine richtige Tastatur brauchst, dann ergibt sich hier die Möglichkeit der BT Tastatur.

          Insofern ist dein Einwand dahin.
          Und ein Tablet würde ich für den mobilen Einsatz daheim und im Garten einsetzen, aber mit Ausnahme von Geburtstagen hätte ich nicht vor, es bei der Arbeit und sonstiges mitzuschleppen.
          Insofern ist auch dein "sperriges transportieren" hinfällig.
          Denn am Geburtstag werde ich keine Tastatur brauchen, da reicht der Touchscreen um die Fotos herumzuzeigen.


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Von Anon Y. Mouse am Fr, 7. Oktober 2011 um 23:10 #

genial für youtube
nicht wirklich für produktives...

für den preis eines netbooks würde ich mir auch eins holen so hat halt nur meine frau eins ;)

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Von Ravenbird am Sa, 8. Oktober 2011 um 00:18 #

Ich habe hier ein ASUS EeePad Slider SL101 und bin an sich sehr zufrieden damit. Gut im Officebereich dürfte es noch ein wenig mehr bzw. weiter entwickelt sein, aber ansonsten macht es mir viel Spaß. Gerade wenn ich mal einen längeren Text eingeben will ist die normale Tastatur gegenüber der Virtuellen Touchscreen Tastatur klar im Vorteil. Wenn man lustig ist kann man sogar noch eine Maus anschließen. Klar könnte es wohl noch ein wenig mehr Leistung und noch längere Laufzeit vertragen. Was mir wie bei allen Tablets die ich bisher in der Hand hatte negativ auffällt ist das diese vom Touchscreen her auf die Bedienung mit Fingern ausgelegt ist und man somit nur diese elend dicken Spezialstift nutzen kann. Da wäre noch viel Nachholbedarf, besonders in Verbindung mit einer guten Schrifterkennung.

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    Von LH_ am Sa, 8. Oktober 2011 um 15:00 #

    Hat/Hatte Asus nicht ein Pad mit optionaler Stiftbedienung (die normalen) im Programm? Mir klingelt da der Name Watcom (der Hersteller von Grafiktablets) mit ihm Ohr.

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Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 01:10 #

Für mich gibt es noch gar kein passendes Tablet, denn meine Anforderungen an das Tablet wären die folgenden:

1. Spiegelfreier kapazitiver und Sonnenlichttauglicher kratzfester Touchscreen
2. Sehr leicht muß es sein, ich möchte mit dem Rücken auf dem Bett liegen und das Tablet 1 h über mir halten können, ohne das es mir zu schwer wird. Denn Bücher lese ich manchmal so.
Also sollte das Tablet so leicht wie ein 300 Seiten dickes DinA5 Buch sein.
3. Bluetooth muß dabei sein, wegen der Tastatur
4. Akkulaufzeit im Betrieb > 10 h. Im Standby > 10 Tage.
5. Kein Lüfter, gut das dürften wohl alle erfüllen.
6. Schnell genug um 10 Webseiten darzustellen, in denen alle ein Flashbanner läuft, ohne das das Tablet unter der Rechenlast zusammenbricht.
7. Preis unter 150 €.


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    Von LH_ am So, 9. Oktober 2011 um 10:42 #

    "7. Preis unter 150 €."

    Deine Anforderungen sind mehr als Hoch für den Preis. Sicherlich wird das irgendwann kommen, aber aktuell sind die Herstellungskosten für die besten Tablets, die noch nicht mal deine Anforderungen erfüllen, deutlich über diesen 150 EUR angesiedelt.

    Einige deiner Forderungen sind jedoch bereits erfüllt. So haben die meisten Tablets keinen Lüfter, BT ist für gewöhnlich auch vorhanden. Die Displays sind zudem fast immer kratzfest, so weit dies eben geht.

    Beim Gewicht sehe ich jedoch eher das du das falsche Gerät willst. Für solche Fälle, zum reinen lesen, gibt es eBook Reader. Amazons Kindle gibt es demnächst für 99 EUR. Das sollte jedem den Einstieg in den eBook Sektor erleichtern. Die Dinger sind so leicht, das kannst du auch 2 bis 3 Stunden in unbequemer Haltung halten.
    Die großen Tablets werden jedoch nie so leicht, die regulären Displays, die Touchsensoren und vor allem die Glasplatte oben drauf wiegen nun mal etwas.

    Bei der Akkulaufzeit und der Rechenleistung + Displayhelligkeit und geringem Gewicht (große Akkus wiegen auch etwas) bei einem geringen Preis würde ich jedoch annehmen das du darauf locker 5-10 Jahre warten kannst. Wenn es überhaupt kommt, immerhin steigen zwar die Akkuleistungen stetig, ebenso die Rechenleistung, jedoch werden gleichzeitig die Webseiten immer komplexer.

    Man kann eben selten alles gleichzeitig haben. Erinnert mich an http://de.wikipedia.org/wiki/CAP-Theorem

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      Von Also am So, 9. Oktober 2011 um 17:13 #

      Deine Anforderungen sind mehr als Hoch für den Preis. Sicherlich wird das irgendwann kommen, aber aktuell sind die Herstellungskosten für die besten Tablets, die noch nicht mal deine Anforderungen erfüllen, deutlich über diesen 150 EUR angesiedelt.
      Ja, ich weiß, deswegen gibt es für mich ja auch noch keines.

      Die Displays sind zudem fast immer kratzfest, so weit dies eben geht.
      Aber so gut wie keines ist wirklich sonnenlichttauglich.

      Sonnenlichttauglich = transreflektives Display das vom Sonnenlicht profitiert

      Beim Gewicht sehe ich jedoch eher das du das falsche Gerät willst. Für solche Fälle, zum reinen lesen, gibt es eBook Reader.
      Falsch! Denn ich lese auch auf Webseiten.
      Das Gerät muß also auch Youtube Videos abspielen können, Flashseiten ruckelfrei anzeigen können und auch sonst Webseiten ordentlich mit Farbe und schnell darstellen können, das können die E-Book Reader nicht. Deren Display ist kein TFT Display und daher zu träge.


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        Von LH_ am So, 9. Oktober 2011 um 19:38 #

        Insgesamt glaube ich nicht das du jemals ein passendes Gerät finden wirst. Du willst einfach alles auf einmal. Ich glaube nicht das du, mit solchen Anforderungen, überhaupt irgendwo je mal ein Gerät findest.

        Suchst du so eigentlich auch deine Autos aus? Wie wäre das dann? :)
        Billig muss es sein, 300 km/h schnell, natürlich Spritsparend, mit Platz für 7 Personen, aber klein genug um in jede Parklücke zu kommen. Es soll einen guten Rundumblick bieten der auch über andere Autos hinweg etwas taugt, aber niemand soll reinschauen können, und niedrig soll es sein, sonst nervt es in Parkhäusern. ;)

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          Von Also am Mo, 10. Oktober 2011 um 05:16 #

          Meine Anforderungen bezüglich Tablets sind in naher Zukunft alle ohne Wiederspruch lösbar, dein Beispiel mit dem Auto hinkt also.

          Ein Auto habe ich übrigens schon.

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            Von LH_ am Mo, 10. Oktober 2011 um 07:48 #

            "Meine Anforderungen bezüglich Tablets sind in naher Zukunft alle ohne Wiederspruch lösbar"

            Das bezweifle ich doch durchaus. Vor allem "nahe" Zukunft. Aber man wird sehen. Ich wünsche es dir durchaus, und jedem anderen, glaube es aber nicht.

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              Von Also am Mo, 10. Oktober 2011 um 16:16 #

              Naja, gehen wir die Punkte mal einzeln durch:

              1. Spiegelfreier kapazitiver und Sonnenlichttauglicher kratzfester Touchscreen

              Gibt's schon heute, müßte ein Markenhersteller nur mal in seine Tablets verbauen.

              http://www.youtube.com/watch?v=fL1pKbwQnd4
              http://www.youtube.com/watch?v=NotK4TVQ-6E
              http://www.pixelqi.com/


              2. Sehr leicht muß es sein, ich möchte mit dem Rücken auf dem Bett liegen und das Tablet 1 h über mir halten können, ohne das es mir zu schwer wird. Denn Bücher lese ich manchmal so.
              Also sollte das Tablet so leicht wie ein 300 Seiten dickes DinA5 Buch sein.

              Dies ist der einzige Punkt der problematisch sein könnte, aber je sparsamer die Elektronik und das Display ist, desto kleiner darf auch der Akku ausfallen.
              Richtiges Glas wiegt etwas, aber vielleicht gibt es hier auch gute und UV Beständige Alternativen.
              Vielleicht würde auch transparentes Aluminium als Glasersatz in Frage kommen.
              http://de.wikipedia.org/wiki/Transparentes_Aluminium


              3. Bluetooth muß dabei sein, wegen der Tastatur

              Das ist schon heute kein Problem, der jeweilige Hersteller muß es nur in das gewolte Gerät verbauen.


              4. Akkulaufzeit im Betrieb > 10 h. Im Standby > 10 Tage.

              Das dürfte in naher Zukunft mit sparsameren CPUs durchaus machbar sein.


              5. Kein Lüfter, gut das dürften wohl alle erfüllen.

              Ein sparsames Tablet entwickelt kaum Abwärme, damit ist auch ein Lüfter hinfällig, zumal die heutigen Tablets überwiegens schon alle
              keinen Lüfter haben.


              6. Schnell genug um 10 Webseiten darzustellen, in denen alle ein Flashbanner läuft, ohne das das Tablet unter der Rechenlast zusammenbricht.

              Mit fortschreitender CPU Entwicklung ist auch das machbar, wenn man davon ausgeht, daß der Rechenbedarf der Webseiten nicht zunimmt. 3d Chip Unterstützung tun ihr Übriges.


              7. Preis unter 150 €.

              Alles eine Frage der Zeit, das Zeug wird auch immer billiger.
              Irgendwann sind Tablets Standard Haushaltsgeräte, so wie Taschenrechner auch und sehr gute Taschenrechner gibt's schon heute für unter 20 €.


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                Von Also am Mo, 10. Oktober 2011 um 16:17 #

                so wie Taschenrechner auch und sehr gute Taschenrechner gibt's schon heute für unter 20 €.
                Nur damit keine Missverständnisse aufkommen.
                Das soll jetzt nicht heißen, daß die Tablets auch so billig werden. Rohmaterial kostet ja auch einiges.
                Aber 150 € halte ich durchaus für machbar.

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