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Do, 17. August 2017, 12:16

Software::Grafik

Krita 3.2 erschienen

Vier Wochen nach der Betaversion ist jetzt Version 3.2 des freien Malprogramms Krita erschienen. Sie bringt unter anderem das gmic-qt-Plugin, neue Pinsel und ein Retuschierwerkzeug.

Mit den Radian-Pinseln gemaltes Bild in Krita 3.2

krita.org

Mit den Radian-Pinseln gemaltes Bild in Krita 3.2

Gestern erst von Boudewijn Rempt für die kommenden Tage angekündigt, ist das freien Malprogramm Krita jetzt in Version 3.2 erhältlich. Für die Neuerungen verweist die Ankündigung auf die Anmerkungen zur Veröffentlichung. In den acht Monaten seit Krita 3.1 wurde als größte Neuerung das neue, vom G'Mic-Projekt entwickelte Plugin gmic-qt integriert, das das alte gmic-Plugin komplett ersetzt. Das Plugin ist unter Mac OS X nicht verfügbar. Die Anmerkungen zur Veröffentlichung bezeichnen das neue Plugin zwar als immer noch experimentell, aber aktueller und stabiler als das bisherige.

Malen mit den Fingern ist in Krita 3.2 endlich wieder verfügbar, vorausgesetzt man nutzt einen Touch-Screen. Diese Funktionalität war in Krita 2.8 enthalten, ging aber bei der Portierung auf Qt 5 über Bord. Neu sind die Pinsel von Radian, die verschiedene neue Texturen und Möglichkeiten offerieren. Des weiteren bringt Krita 3.2 einiges an Korrekturen und Verbesserungen. Es gibt nun einen neuen Dialog, um relevante Informationen über das System zu ermitteln, wenn man einen Fehlerbericht senden will. Eine der größten Neuerungen ist zudem ein Pinselwerkzeug, mit dem sich unerwünschte Objekte aus Bildern entfernen lassen, wobei der Hintergrund so angepasst wird, dass die Entfernung kaum zu erkennen ist. Dieses Werkzeug wurde bereits in der Pre-Alpha-Version von Krita 4.0 vorgestellt.

Weitere kleinere Verbesserungen, die in der Betaversion von Krita 3.2 noch nicht vorhanden waren oder nicht erwähnt wurden, sind Tastenkürzel für die Änderung von Ebenen-Eigenschaften wie Sichtbarkeit und Verriegelung, ein neuer Dialog, aus dem man relevante Systeminformationen für Fehlerberichte kopieren kann, die Erweiterung des Gaußschen Unschärfefilters auf Kernregionen bis zu 1000 Pixeln Durchmesser und der neue Überblendungsmodus »Hard Overlay«.

Krita 3.2 kann als Quellcode und als portable Binärpakete für Linux, MS Windows und Mac OS X heruntergeladen werden. Für Linux sind diese Pakete als AppImages erstellt. AppImages sind ein distributionsübergreifendes Format, das aus der KDE-Initiative Klik hervorgegangen ist. Die Download-Möglichkeiten sind in der Ankündigung zu finden.

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