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Di, 13. März 2018, 10:54

Software::Desktop::KDE

Fragestunde bei KDE

Am 15. März hält KDE eine Fragestunde ab, bei der Fragen zu den Zielen von KDE für die nächsten Jahre beantwortet werden.

kde.org

Lydia Pintscher, Vorsitzende des KDE e.V. hatte im November 2017 die seit der diesjährigen Akademy-Konferenz in Almeira für KDE definierten Ziele für die nächsten drei bis vier Jahre veröffentlicht. Am 15. März findet eine Fragestunde zu den drei dort definierten Zielen im IRC statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr der IRC-Kanal #kde auf dem Freenode-Server.

Während dieser Sitzung können alle Fragen zu den definierten Zielen gestellt und eigene Vorstellungen zur weiteren Umsetzung der Ziele eingebracht werden. Die Ziele hatte Pintscher im November in ihrem Blog vorgestellt. Der erste Vorschlag stammt von Nate Graham und zielt auf mehr Benutzerfreundlichkeit und bessere Leistungsfähigkeit der grundlegenden Anwendungen von KDE.

Damit sind Anwendungen wie Plasma, Dolphin, Kate, Okular, Gwenview, System Settings, Konsole, Discover, Baloo, KIO, Kirigami und andere gemeint. Dabei werden konkret viele Schwachstellen in Dolphin, Okular und Discover aufgezählt, die es zu beheben gilt. Graham veröffentlicht in seinem Blog seitdem wöchentlich Berichte über Fortschritte auf diesem Gebiet.

Sebastian Kügler definierte als zweites Ziel den Ausbau des Schutzes der Privatsphäre bei KDE-Software. Schutz der Privatsphäre sei die neue Herausforderung für freie Software, so Kügler. Er will dies als fünfte Freiheit von freier Software verstanden wissen, dass der Anwender bestimmt, welche Daten an welche Dienste gesendet werden. Dies sei nicht nur Ziel, sondern auch Verpflichtung für KDE. Ein wichtiger Teil davon sei sichere Software. Verschlüsselung wo möglich, Bevorzugung von HTTPS über HTTP, Wayland anstelle von X11 sind einige der Standards, die zur Erreichung des Ziels dienen sollen. Hier spielt auch Plasma Mobile eine wichtige Rolle als mobile Erweiterung der KDE-Software.

Das dritte Ziel betrifft die bessere und schnellere Integration von neuen Mitwirkenden in das KDE-Projekt. Es sollen Barrieren entfernt werden, die es diesem Personenkreis erschwert, sich bei KDE heimisch zu fühlen. Dazu zählt sowohl die Anwerbung als auch die Integration neuer Helfer. Pintscher erhofft sich rege Beteiligung bei der Fragestunde zu den Zielen für die nächsten Jahre. Während der Akademy 2018 in Wien wird es einen Bericht über die erzielten Fortschritte geben.

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