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Do, 12. April 2018, 13:17

Hardware::Systeme

IBM-Mainframes z14 und LinuxONE werden Cloud-fähig

IBM hat neue Modelle von z14 und LinuxONE angekündigt, die in Standard 19-Zoll-Schränke passen. Sie wenden sich an Cloud-Anbieter und Mittelstand und sollen eine durchgängige Verschlüsselung aller Daten ermöglichen.

Daten von IBM z14 ZR1

IBM

Daten von IBM z14 ZR1

Die 2017 angekündigte IBM-Mainframe-Generation z14 und der ausschließlich unter Linux laufende LinuxONE wurden von IBM jetzt in neuen Varianten vorgestellt. Laut IBM sind die neuen Modelle z14 Model ZR1 und LinuxONE Rockhopper II Cloud-fähig und ermöglichen eine einfache Integration in Cloud-Rechenzentren und private Cloud-Umgebungen, da sie auf Standard-Industrie-Rack-Maßen beruhen (»19 Zoll«). Eine Vielzahl von Komponenten und Features beider Modelle wurde im deutschen IBM-Labor in der Nähe von Stuttgart entworfen und entwickelt, wie zum Beispiel das neue Prozessorboard und das Karten-Design.

Mainframes machen immer noch einige Prozent des gesamten Rechner-Marktes aus. Als hochgradig zuverlässige und leistungsfähige Server können sie einen ganzen Cluster schwächerer Rechner ersetzen und daher bisweilen geringere Betriebskosten haben als die Alternativen. Mainframes wickeln einen Großteil der weltweiten Kreditkartenzahlungen, Bankautomaten-Zahlungen und Flugbuchungen ab.

Die neuen IBM-Systeme sollen extrem hohe Sicherheit für Linux-Umgebungen mit der Verwendung der IBM Secure Service Container-Technologie bieten. Diese IBM-Technologie bietet eine hochsichere logische Partition und Verschlüsselung aller Daten innerhalb dieser Partition. Diese Umgebungen können den Endbenutzern zur Verfügung gestellt werden und sollen die erhöhten regulatorischen Vorschriften erfüllen.

Die neuen z14- und LinuxONE-Angebote bieten mehr Kapazität auf fast 40% weniger Raum. Jeder Rechner kann mit bis zu 8 TB RAM bestückt werden und kann laut IBM bis zu 10.000 verschlüsselte Transaktionen pro Sekunde durchführen. Auf ihnen läuft eine Docker-zertifizierte Infrastruktur für Docker EE mit integriertem Management und getesteter Skalierung auf bis zu 330.000 Docker-Container.

Fotostrecke: 3 Bilder

Daten von IBM z14 ZR1
Die POWER8-CPU des IBM z14 mit 10 Kernen
IBM z14 und LinuxOne
Durch die Verschlüsselung der Daten werden diese selbst im Falle eines Server-Einbruchs den Tätern keinen Nutzen verschaffen. Laut IBM sind die Daten im Speicher, im Transport und in der Ablage verschlüsselt, wodurch eine sehr hohe Datensicherheit erzielt wird. Im Rahmen des Cloud Hyper Protect-Angebots bietet IBM zudem vier neue Dienste an, die durch die Integration von IBM Z in IBMs globale Public Cloud-Rechenzentren ermöglicht werden.

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