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Di, 15. Mai 2018, 10:36

Software::Spiele

Ferals »GameMode« aktualisiert

Knapp einen Monat nach der initialen Vorstellung hat Feral Interactive sein Tweeking-Tool »GameMode« einer Aktualisierung unterzogen. Die neue Version erweitert das offene Werkzeug um neue Möglichkeiten und führt unter anderem eine Unterstützung für Status-Abfragen und Anwender-Skripte ein.

Mirko Lindner

Vor einem Monat hatte das auf Mac- und Linux-Spieleportierungen spezialisierte Studio »Feral Interactive« ein freies Werkzeug unter dem Namen »GameMode« vorgestellt, das die Spielegeschwindigkeit unter dem freien Betriebssystem steigern sollte. Dazu manipuliert die Softwarelösung nach dem Start eines Spieles temporär die Hardware-Einstellungen des Systems. Die wohl größte Änderung ist dabei die Anpassung der CPU-Spezifikation.

»GameMode« besteht aus einem Hintergrund-Daemon und einer dazugehörenden Bibliothek, die sich unter anderem um die Geschwindigkeitsanpassungen kümmert. Um das Programm nicht ständig manuell aufrufen zu müssen, liefert Feral auch eine »libgamemodeauto« genannte Bibliothek mit, die direkt an ein unterstütztes Spiel angehängt werden kann und die dann automatisch die Anpassungen beim Start aktiviert. Messungen diverser Portale zeigen, dass es durchaus performant funktioniert und zur Steigerung der Darstellungsgeschwindigkeit im zweistelligen Prozentbereich führen kann.

Knapp einen Monat nach der initialen Vorstellung hat Feral das Tool in einer neuen Version vorgestellt. GameMode 1.1 verbessert die Handhabung von Konfigurationsdateien und erlaubt es Nutzern, eigene Plugin-Skripte zu erstellen. Neu in der aktuellen Version ist auch die Möglichkeit, Status-Zustände zu setzen und abzufragen und die Reaper-Thread-Frequenz manuell zu bestimmen. Eine Erweiterung von GameMode sorgt zudem für Status-Meldungen an Systemd.

GameMode 1.1 wird unter den Bedingungen der BSD-Lizenz vertrieben und kann ab sofort im Quellcode heruntergeladen werden. Das Werkzeug setzt unter anderem auf Meson und Systemd auf und kann mittels einer separaten Konfigurationsdatei an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Eine Anleitung dazu liefert die Beschreibung auf Github.

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