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BeitragVerfasst: 23. Jun 2006 19:27 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
Hallo Leser,

ich breche mir schon geraume Zeit die Ohren um ein wirklich vernünftiges Linux für den USB-Stick zu basteln.
Ich habe einige fertige Distributionen versucht. (Sogar einige mäßig zum laufen gebracht :-)

Ich möchte prinzipiell einen "Minirechner" (ITX) ohne Festplatte betreiben und an der Kiste arbeiten können, sowie online gehen.

Meine Einsatzwünsche sind:
Web-Browser; E-Mail; Chat (ICQ etc); OpenOffice; Freemind; einen Bildbetrachter, der evtl. auch etwas die Formate ändern kann;
einen komfortablen Texteditor, ; Remote-Desk-Verbindungen aufbauen;
Daten im Netzwerk tauschen (auch mit Windows), einen überschaubaren Dateibrowser und "Medienabspieler" (von CD oder zweitem Stick) wäre nett.

Für Anregungen oder Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Gruß


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BeitragVerfasst: 23. Jun 2006 23:02 
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Registriert: 06. Mai 2006 19:58
Beiträge: 252
Hallo,

für USB Sticks gibt es das sogenannte Damm Small Linux (DSL). Eine Installation soll schon mit 50 MB auskommen. Erfahrungen mit DSL habe ich noch nicht gesammelt.

Meine Erfahrungen beziehen sich mehr auf eine SuSE 10.0 Installation auf einer externen USB Festplatte und können unter diesem Forum nachgelesen werden. Für eine SuSE 10.0 Installation werden ca. 2 GB benötigt. Damit man noch venünftig damit arbeiten kann, ist noch zusätzlicher Platz notwendig.

Viele Grüße
Frank


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2006 8:34 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
Vielen Dank Frank.

DSL 3.0 habe ich gerade "in der Mache", aber das dürfte eher als Expiriment zu sehen sein. Ich denke bei DSL geht es eher darum zu sehen was man
mit 50 MB (!) Speicherplatz alles anfangen kann. Zugegebener Maßen beindruckend, aber leider fehlt vieles von dem was ich tatsächlich benötige.
Und leider fehlen mir die Kenntnisse um ein System selbständig zu stricken.

Ich habe mich mit Ubutu, Kubuntu und Knoppix beschäftigt, die bieten im Groben schon was ich brauche, aber ich habe keine Ahnung wie ich die verkleinere,
damit sie auf einen Stick passen würden. Ich denke es dürfte auch sehr aufwendig werden alles rauszuschmeissen und irgendwie umzukonfiguieren.
Ich sehe öfter dass es zig verkleinerte Varianten von Distributionen gibt, also muss es ja machbar sein, nur leider habe ich noch nicht den Zugang dazu bekommen,
sollte ich es unter Mithilfe anderer schaffen, würde ich das "(End-) Produkt" auch zur Verfügung stellen...

In diesem Sinne...


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 12:56 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
Okay, habe mal meine Zielsetzung verändert, ich werde ein DSL 3.0 System auf Platte installieren und dann auf USB-Stick übertragen. DSL hält ein Programm bereit, dass über den Umweg
einer neu erzeugten CD ein vorher auf Festpalle installiertem System ummodeln kann. "mkmydsl"

Gruß


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 14:49 
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Registriert: 10. Dez 2001 1:49
Beiträge: 21
wie groß isn dein Zielmedium? Von Ubuntu gibt es da den Ableger "Xubuntu" (mit Xfce), der nur etwas über 1GB braucht...


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 17:12 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
... Medumgröße ist nicht (mehr) mein Problem. Programme "nachinstallieren", Installationsroutine für Stick hinbekommen arbeite ich gerade dran. Gedanken ein baldiges "Stick-System" zu basteln ist vorerst in den Hintergrund getreten. --- Im Weg liegt (mittlerweile) das Ziel. :-) XUbuntu wäre selbst für nen großen Stick zu viel. Ich hänge mich gerade in DSL3 voll rein und in Knoppix (So für die Hinterhand mit KDE).
Danke für Beitrag


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 17:22 
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Registriert: 10. Dez 2001 1:49
Beiträge: 21
naja, ein 2GB-Stick (oder reicht für Xubuntu) gibt's ja inzwischen schon ab 50€, insofern sollte der Platz wohl kein Problem sein. Ein Tipp am Rande: CF-Karten sind technisch gesehen IDE-Laufwerke, da gibt es also Adapter, die einfach nur die Pins umsortieren...


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 18:17 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
CF ist ein sehr guter Tipp, danke.

Mir kommt es darauf an, am Ende das am oben geschilderte System hinzubekommen. (Mini-ITX für Homeoffice mit Onlinezugang) So klein wie möglich (Hardware und Software und möglichst ohne zu kühlende, bzw. mechanische Teile. Und natürlich vertretbare Bootzeit und Arbeitsgeschwindigkeit. Als Zwischenlösung finde ich mich gerade mit einer Laptopfestplatte ab. Energieverbrauch und Anschaffungskosten auch im Blick! Mir ist fürs "Endprodukt, so es dann klappen sollte, dann nicht mehr mit einer fertigen Distribution geholfen. Ich musste einsehen, dass ich die selber zusammenstricken muss und im Moment bin ich an DSL dran. (Klappt langsam :-)

Erfahrungen mit CF-Karten bezüglich Schreib-/ Lesezeiten?

Gruß


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 18:37 
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Registriert: 10. Dez 2001 1:49
Beiträge: 21
Die Transferrate ist je nach Karte zwischen 1 und 20MB in beiden Richtungen. Viel interessanter ist die Zugriffszeit, die ist wie bei allem Flash-Speichern praktisch 0.


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2006 18:52 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
Tja, somit wäre dann mein Hardwareproblem (-Teilproblem) gelöst und es kommt wohl ein schnuckliges Knoppix drauf. (Man muss ja nicht mit dem "jwm" leben, wenns auch KDE gibt :-)

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 29. Jun 2006 7:56 
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Registriert: 23. Jun 2006 18:50
Beiträge: 12
Hallo kail,

noch ne Frage, weißt du wie es im Zusammenhang mit CF-Karten aussieht mit der Lebensdauer? Bei USB-Sticks soll es so sein, das sie eine sehr begrenzte Lebenszeit haben, bedingt durch Anzahl der möglichen Schreiboperationen der einzelnen Speicher.

Gruß


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BeitragVerfasst: 29. Jun 2006 12:16 
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Registriert: 10. Dez 2001 1:49
Beiträge: 21
Angeblich soll das heute etwas besser sein und die Dinger zwischen den freien Blöcken zu wechseln. Dadurch wird dann ddie Zeit bis zu Problemen deutlich verlängert.


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