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 Betreff des Beitrags: Zweites Linux -> zugriffsrechte
BeitragVerfasst: 07. Aug 2006 22:08 
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Registriert: 07. Aug 2006 21:25
Beiträge: 11
hab mir mal so zum ausprobieren 2 linuxe nebeneinander installiert, nach einigen problemen mit dem bootloader stellt sich die nächste frage:
wie kann ich von der einen linuxpartition (Suse 10.1) auf die andere (Mandriva 2006) zugreifen, im speziellen auf die /home dateien?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zweites Linux -> zugriffsrechte
BeitragVerfasst: 08. Aug 2006 6:51 
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Registriert: 01. Jun 2004 9:36
Beiträge: 225
Zitat:
wie kann ich von der einen linuxpartition (Suse 10.1) auf die andere (Mandriva 2006) zugreifen, im speziellen auf die /home dateien?
Wenn du nur auf die Daten zugreifen willst, -> mounten.
Je nachdem, welche Distri du zuerst installiert hast, sind eventuell bei der zuletzt installierten schon Einträge in der fstab. Zumindest meine ich mich zu erinnern, dass SuSE für alle erkannten Partitionen bereits Einträge in die fstab macht.
Vielleicht sind die Partitionen bei der zuletzt-installierten Distri schon eingehängt? :)

MfG


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Aug 2006 12:22 
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Registriert: 07. Aug 2006 21:25
Beiträge: 11
Das schon, ich hab mich auch irrsinnig gefreut wie ich gesehen habe das suse mir das alles macht, aber beim draufklicken meinte es nur: fehlende berechtigung :oops:

Im übrigen macht seit kurzem die erstinstallierte distribution dauernd fehler beim starten und läd nicht mehr richtig, irgendwie dürften die beiden nicht miteinander auskommen, dabei hat es doch kurz so gut geklappt :cry:
eh gut sonst hätt ich jetzt nichts mehr zum spielen 8)


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BeitragVerfasst: 09. Aug 2006 13:00 
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Hallo minimu

1. Welche "dauernd Fehler beim Starten" sind das? Kannst du das genauer beschreiben?

2. Hast du schonmal überprüft, ob die beiden Distributionen dieselbe Benutzernummer für denselben Benutzernamen verwenden? Wenn nämlich nur die Namen, aber nicht die Nummern übereinstimmen, dann klappt der Zugriff über Distributionsgrenzen hinweg nicht.

Frohes Schaffen
Lothar


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BeitragVerfasst: 11. Aug 2006 20:20 
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Beiträge: 11
Zitat:
1. Welche "dauernd Fehler beim Starten" sind das? Kannst du das genauer beschreiben?
also, vll.. fang ich von vorne an: ich hatte mandriva als erstes installiert (hatte da schon fehler beim runterfahren: stopping NFS locking und NFS stadt) dann hab ich suse installiert, ohne irgendeine idee von bootloader oder sonstwas ,hab es aber immerhin geschafft suse eine eigene partition und swap-partitiönchen zu verleihen (die hieß einfach Reisnerf, und war glaub ich logisch und nicht physikalisch aber den unterschied hab ich natürlich nicht begriffen :roll: ) gut dann gabs probleme mit dem boatloader (mandriva lilo, suse grub irgendwann hab auch ich begriffen das es so nicht funktioniern kann) und hab beiden grub installiert und ihm erklärt das ich an 2.stelle /dev/hda5 haben wollte (da wo ich mandriva vermutete) und das hat dann sogar geklappt 8) dann hab ich bei mandriva versucht inet-verbindung herzustellen (weils plötzlich nicht mehr ging und bei suse schon) seit dem startet es nicht mehr richtig und macht folgede fehler:

:arrow: Schnittstelle >>eth0<< aktivieren [FEHLER]
Determining IP information for eth0...SIOCSIFFLAGS no such file or directiory
:arrow: Schnittstelle ppp0 aktivieren
da braucht er irrsinnig lange und dann kommt eine lange liste von lauter "time out - connection terminated" sachen, konnts leider nicht aufschreiben weil es dann flux weiter ging und nur mehr dastand:

Mandriva Linux Release 2006.0 (Official) for i586
Kernel 2.6.12 - 12mdk -i686 - up - 4GB on an i686/ttyl
localhost login:_

habs nochmal probiert und i gedrückt (weil irgendwo stand "Drücken sie >i< .blablablba)
und hab den portnap und network - Dienst nicht geladen
dann waren Fehler bei:
:arrow: cpufreq (starten und test)
:arrow: NMB-Dienst
danach wieder der localhostlogin ohne grafische oberfläche (die auch nicht startet wenn man einloggd)

keine ahnung was ich da verpfuscht hab...
Zitat:
2. Hast du schonmal überprüft, ob die beiden Distributionen dieselbe Benutzernummer für denselben Benutzernamen verwenden? Wenn nämlich nur die Namen, aber nicht die Nummern übereinstimmen, dann klappt der Zugriff über Distributionsgrenzen hinweg nicht.
ohoooo :shock:
Schon mal purer Zufall, dass ich die gleichen benutzernamen+pw genommen hab, aber wo sehe ich die nummern, wie sind sie zu denen gekommen und wie kann ich sie umstellen?

Danke fürs um-mich-kümmern! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 11. Aug 2006 21:52 
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Beiträge: 411
Wohnort: Heroldsberg (ERH)
Hallo minimu

Mit Mandriva kenne ich mich nicht aus. Aber vielleicht ist es ohnehin besser, sich erst einmal auf eine der beiden vorhandenen Installationen zu konzentrieren, diese zum ordentlichen Laufen zu bringen, und dann den Rest zu erledigen.

Unter SUSE (zumindest ist es so bei der hier laufenden 9.3) erfährst du die Benutzernummern (UIDs) über YaST|Sicherheit und Benutzer|Benutzer bearbeiten und anlegen.

Hinsichtlich des Umgangs mit Partitionen und Dateisystemen, glaube ich, hast du schon noch einiges nachzuholen. Um wenigstens den gröbsten Sachen auf die Spur zu kommen: Poste doch mal
-- die Ausgabe von 'fdisk -l' (als root auf einer deiner beiden Installationen)
-- die Ausgabe von 'df -T' (als irgendein Benutzer und auf beiden Installationen)
-- den Inhalt der Dateien /etc/fstab (auf beiden Installationen).

Frohes Schaffen
Lothar


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BeitragVerfasst: 11. Aug 2006 22:49 
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Registriert: 07. Aug 2006 21:25
Beiträge: 11
suse läuft ja ganz gut (bis auf dieses yast-problem mit den rpm-dateien) Grundsätzlich hab ich aber noch keine wichtigen daten gespeichert und obendrein auch noch Ferien, und kann mich somit spieln wie ich will 8). Vll installiere ich beide neu und machs gleich von anfang an richtig (aber vll sollte ich vorher mal schaun was richtig wär, hm? :wink: immerhin weiß ich jetzt die benutzernummer)

Also zuzeit sieht mein läpi so aus:
Zitat:
-- die Ausgabe von 'fdisk -l' (als root auf einer deiner beiden Installationen)
-- die Ausgabe von 'df -T' (als irgendein Benutzer und auf beiden Installationen)
Platte /dev/hda: 40.0 GByte, 40007761920 Byte
255 heads, 63 sectors/track, 4864 cylinders
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes

Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/hda1 * 1 203 1630566 82 Linux Swap / Solaris
/dev/hda2 204 4864 37439482+ 5 Erweiterte
/dev/hda5 204 967 6136798+ 83 Linux
/dev/hda6 968 3532 20603331 83 Linux
/dev/hda7 3533 4855 10618965 83 Linux
/dev/hda8 4855 4864 80262 82 Linux Swap / Solaris


Dateisystem Typ 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/hda7 reiserfs 10618612 4945984 5672628 47% /
udev tmpfs 242148 148 242000 1% /dev

mandriva:
/dev/hda5 ext3 5,8G 2,7G 2,96G 49% /
dev/hda6 ext3 20G 6,6G 13G 34% /home
Zitat:

-- den Inhalt der Dateien /etc/fstab (auf beiden Installationen).
suse
/dev/hda7 / reiserfs acl,user_xattr 1 1
/dev/hda8 swap swap defaults 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
sysfs /sys sysfs noauto 0 0
debugfs /sys/kernel/debug debugfs noauto 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0
mandriva
ich weiß nicht wie ich von der textkonsole den inhalt einer datei anschau... :oops:


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2006 15:08 
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Hallo minimu

Beide Distributionen neu installieren zu wollen, wäre vielleicht doch etwas viel Stress auf einmal. Wenn du Bedenken hast, dass bei der augenblicklichen Konfiguration manches noch im Argen liegt, dann wäre es sicher keine schlechte Idee, erst einmal eine Distribution neu aufzubauen und sich mit der dann intensiv vertraut zu machen.

Ich habe mir deine Sachen noch nicht alle zu Ende angeschaut, aber zu dem Problem mit den /etc/fstab kann ich gleich etwas sagen:
Zitat:
cat /etc/fstab
schreibt dir den Inhalt der besagten Datei auf die Standardausgabe (i.e. Konsole).
Zitat:
cat /etc/fstab >~/suse-fstab.txt
erzeugt in deinem home-Verzeichnis als neue Datei 'fstab-suse.txt' mit dem identischen Inhalt wie 'fstab'. Der Vorteil ist, dass du nachher die neu erzeugte Datei (als normaler Benutzer) mit einem Texteditor beliebig manipulieren kannst, ohne an deiner Systemkonfiguration etwas kaputtzumachen.


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2006 16:00 
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Hallo minimu

Deine Festplattenaufteilung scheint ein wenig suboptimal zu sein. Z.B. hast du zwei swap-Partitionen (hda1 und hda8), obwohl zwei Distributionen doch bequem dieselbe swap-Partition nutzen können. Außerdem ist die die zweite swap auf hda8 mikroskopisch klein (ca. 82 MB), und genau mit dieser swap-Partition soll deine arme SUSE auskommen...

Die swap auf hda1 ist dagegen ca. 1.6 GB groß, was durchaus vernünftig klingt. Du könntest die /etc/fstab in deiner SUSE so umschreiben, dass auf hda1 als swap zugegriffen wird. Das wäre schon mal eine Verbesserung.

Nächster Punkt: Du hast für die SUSE eine einzige Partition als '/' angelegt und ein Reiser-Dateisystem dort eingerichtet. Deine Mandriva hat '/' und '/home' separat angelegt und beiden ein ext3-Dateisystem gegeben. War es das, was du wolltest?

Grundsätzlich ist es nicht die schlechteste Idee, die Systempartition mit dem Einhängepunkt '/' von der home-Partition '/home' zu trennen. Da du zwei Distributionen parallel halten willst, wäre evtl. sogar die Neuanlage einer gemeinsam zu nutzenden Datenpartition interessant. So mache ich es, weil ich immer zwei Distributionen auf der Platte habe und immer wieder die ältere von beiden durch eine neue Version ersetze.

OK, jetzt kommen wir aber langsam in das Fahrwasser einer günstigen oder weniger günstigen Festplattenaufteilung. Ich weiß im Augenblick nicht, ob du diesen Weg mitgehen möchtest.

Lothar


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BeitragVerfasst: 17. Aug 2006 12:48 
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Beiträge: 11
Zitat:
OK, jetzt kommen wir aber langsam in das Fahrwasser einer günstigen oder weniger günstigen Festplattenaufteilung. Ich weiß im Augenblick nicht, ob du diesen Weg mitgehen möchtest.
warte, warte ich komme mit!
bin nur die nächsten 3 wochen im urlaub und mein laptop ganz weit weg von mir...
aber dann würde ich gerne suse dazu bringen die große swap datei zu nutzen und ein gemeinsames /home machen :D das klingt toll
(aja und vll könnt ich auch mandriva wieder zum laufen bringen und auch dort mal nachschaun was der benutzername für eine nummer hat..dübdidumm)
Zitat:
Du hast für die SUSE eine einzige Partition als '/' angelegt und ein Reiser-Dateisystem dort eingerichtet. Deine Mandriva hat '/' und '/home' separat angelegt und beiden ein ext3-Dateisystem gegeben. War es das, was du wolltest?
tjaa..was wollte ich? Ich hatte keine Ahnung das Mandriva ext3 nutzte und bei Suse war Reiserfs in der Grundeinstellung.
ja und Suse wollte nicht einfach die große swap übernehmen, keine ahnung warum..
dann hab ich ihm extra was abgezwackt, was eigentlich min. ein halbes GB werden sollte...dann warens nur 82mb... :roll: ebenfalls keine ahnung warum

kann ich /etc/fstab einfach so umschreiben?


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BeitragVerfasst: 17. Aug 2006 14:05 
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Wohnort: Heroldsberg (ERH)
Hallo minimu

1. Du kannst mit einem Texteditor (als root) die '/etc/fstab' selbstverständlich umschreiben. Damit kannst du der SUSE die Benutzung der großen swap-Partition beibringen. Wie immer in solchen Fällen der Rat: Du solltest auf alle Fälle vor jedem Eingriff an der /etc/fstab eine Sicherungskopie anlegen

2. Eine gemeinsame home-Partition zu haben, ist jetzt schon wieder einen Schritt weiter als das, was ich mir auf meiner Kiste eingerichtet habe. Die Sache ist deswegen etwas komplizierter, weil die home-Verzeichnisse der einzelnen Benutzer nicht nur die jeweiligen benutzerspezifischen Dokumente sondern auch Konfigurationsdateien enthalten. Und letzere sind zugeschnitten auf die zugehörige Distribution. Wenn du genaueres wissen willst, dann schau doch mal in diesen LinuxUser-Artikel.

3. Zurück zu meiner eigenen Festplatten-Aufteilung. Ich habe SuSE-9.0 und SuSE-9.3 installiert. Die 9.3 bindet die home-Partition der 9.0 unter /home90 ein. Auf der anderen Seite findet die 9.0 die home-Partition der 9.3 unter /home93. Selbstverständlich hat jede Distribution ihr eigenes /home-Verzeichnis, aber natürlich - trotz des gleichen Namens - jeweils auf einer anderen Festplattenpartition.

Der Witz bei der Sache ist aber eine Partition namens /data, die beide Distributionen unter diesem Namen einbinden. Dort liegen die persönlichen Dokumente der Benutzer. Dass die einzelnen Benutzer ihre Sachen auch wirklich dort ablegen, habe ich durch Verlinken erzwungen; also z.B.
Code:
ln -s /home/lothar/Documents /data/newhome/lothar/Documents
und analog für alle anderen Benutzer.

Ich habe in einem anderen thread über diese ganzen Sachen schon mal ausführlicher diskutiert.

Schönen Urlaub
Lothar


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