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Do, 5. Oktober 2017, 15:00

Tooth and Tail

Linux-Spiele im Review

Spielszene aus Tooth and Tail

Bernd Ritter

Spielszene aus Tooth and Tail

Portierung

Die Portierung ist einwandfrei, Sound, Grafik und Peripherie wie das Gamepad wurden ohne Probleme erkannt und eingerichtet. Unter OpenSUSE durften wir das Spiel natürlich nur mit dem üblichen Parameter starten (siehe Artikel). Der Xbox 360 Controller wurde ohne Probleme direkt erkannt und hat schon ein brauchbares Mapping.

Grafik

Auch wenn es schön aussieht, das Spiel benötigt keine herausragende Grafikkarte. Es wird bereits mit einer Intel HD 3000 als lauffähig beworben. Die MESA-Treiber sollten mindestens in der Version 10.6 vorliegen.

Performance

Auf der ersten Test-Maschine (AMD Ryzen R7 1800X, 32 GB RAM, NVIDIA GeForce 960 GTX 4GB) war die Performance kein Problem, alles lief auf Maximum mit 60 FPS. Auf der zweiten Maschine (AMD Phenom II X4 955, 8 GB RAM, AMD Radeon HD 4850 (RV770) via Gallium 0.4, MESA 17.0.7) boten sich auf der Grafikeinstellung »Ultra« 20 FPS, die aber durchaus problemlos spielbar waren und die auch während der Kampf- und Explosionsszenen nicht einbrachen oder für Ruckler sorgten.

Einzelspieler

Spielszene aus Tooth and Tail

Bernd Ritter

Spielszene aus Tooth and Tail

Die Einzelspielerkampagne ist eine Aneinanderreihung von Missionen, die durch eine kleine Geschichte zusammengehalten werden. In einem Gasthaus durchläuft man verschiedene Gespräche, die dann zu den Missionen führen.

Multiplayer

Neben der Story-Kampagne ist der Kern des Spiels der Multiplayer. Sowohl im LAN aber auch im Internet lassen sich Spiele mit bis zu vier Spielern gleichzeitig spielen. Im Internet kann zudem noch zwischen »ranked« und »unranked«-Matches unterschieden werden.

Im Offline-Modus kann mit bis zu vier Spielern, aber auch in Teams gespielt werden. Für jede Karte kann ein Seed angegeben oder ein Zufallswert verwendet werden, um gern gespielte Karten erneut zu erhalten. Grundsätzlich sind die Karten immer prozedural neu generiert. Leere Spieler-Slots können mit Bots in sechs unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgefüllt werden. Auch Beobachter-Slots sind möglich.

Es können von jedem Match Replays gespeichert und abgespielt werden. Der Multiplayer ist crossplattform möglich.

Splitscreen möglich

Im lokalen »offline«-Spiel kann ein zusätzlicher Spieler dazugeschaltet werden, wenn ein weiterer Controller angeschlossen ist. So lässt sich an einem Rechner ein Splitscreen-Spiel starten.

Kaufen

Tooth and Tail kann bei Steam nativ für Linux für €19,99 erworben werden. Auf Itch erhält man ebenfalls einen Steam-Key.

Fazit

Wer schöne Pixelart-Grafik mag und auf der Suche nach einem »Casual«-like Echtzeitstrategiespiel ist, der wird in Tooth and Tail fündig. Die Wiederspielbarkeit ist durch die prozeduralen Karten und die Kombinationsmöglichkeiten der Fraktionen und ihren auf sechs begrenzten Einheiten aus 20 verschieden auf jeden Fall gegeben. Dass das Spiel zudem Couch-Splitscreen mit Controllern unterstützt ist ein weiterer positiver Aspekt.

Tooth and Tail ist ein sehr schönes, leicht zu erlernendes aber herausforderndes Echtzeitstrategiespiel mit Partien, die nicht länger als 5-15 Minuten dauern.

Hinweis

Dieser Artikel stammt von Holarse Linux Gaming und wurde mit freundlicher Genehmigung übernommen. Der Originalartikel befindet sich hier.

  • Das Werk darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes sind erlaubt. Der Name des Autors/Rechteinhabers muss in der von ihm festgelegten Weise genannt werden. Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.

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