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Mo, 10. Juni 2002, 00:00

Bericht vom LinuxTag 2002 in Karlsruhe

Donnerstag, 6. Juni 2002

Der erste Tag war wie schon die Jahre davor der Business-Kongress. Viel war nicht los, und so hatte man Zeit, sich ein wenig umzusehen und mit den anderen freien Projekten im Pavillon nett unterhalten und sich auszutauschen. Mein erster Weg führte mich zu JOLT Cola, wie jedes Jahr. Und da erlitt ich auch schon den ersten Schock. Die Dosen sind kleiner geworden, sie haben jetzt nur noch 0,25 l. Und nach dem ersten Schluck stellte ich fest, daß sie ganz anders ist. Da ich einen ausgeprägten JOLT-Fetisch habe (ich nenne es mal so :)), konnte ich das nicht auf mir sitzen lassen und habe nachgefragt. Der Geschmack ist anders, denn in den alten Dosen (0,33 l) wurde innen eine Beschichtung vergessen, deswegen hatten die immer so einen "Weissblechgeschmack". Das und die Menge wird mit den neuen Dosen, die jetzt die gleiche Form wie eine Red Bull-Dose haben, behoben. Und noch was hat sich geändert, die JOLT-Besatzung, die ich in den vergangenen zwei Jahren kennengelernt hatte, war nicht mehr vertreten.

Tuxine

Benjamin Klöpfer

Tuxine

Ich schlenderte ein wenig über die Messe und entdeckte wie auch die Jahre davor viele interessante Stände, bei denen ich auf alle Fälle nochmal vorbei schauen wollte. Im Projekte-Pavillon waren vertreten:

  • BSD-Projekte
  • Debian
  • FSF (Free Software Foundation)
  • Fresco
  • GIMP
  • Gnome
  • KDE
  • Krypto
  • Linux Audio
  • Linux User Groups
  • Linux-Portierungen
  • Linux-Printing
  • PHP
  • PingoS
  • Rocklinux
  • Squeak
  • Virtual Reality Tools
  • WINE
  • WindowMaker
  • X.org
  • XFree86
  • Zope
  • Wir natürlich auch (Pro-Linux)

Firmen waren natürlich auch da, darunter:

  • SuSE AG
  • O'Reilly Verlag
  • Schlund+Partner AG
  • Sun Microsystems GmbH
  • SAP AG
  • Intel GmbH
  • Hewlett-Packard GmbH
  • Heise
  • BYTEC GmbH
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI)
  • Red Hat GmbH
  • IBM Deutschland GmbH

Eine vollständige Liste findet man auf der LinuxTag-Homepage.

Als ich genug gesehen hatte, bin ich auf den Pro-Linux-Stand gegangen, um mal "Hallo" zu sagen, und mich bei demon zu entschuldigen, daß ich ein wenig später gekommen bin als versprochen. Er hat es mir (hoffentlich) nicht so übel genommen. Ich habe mir erstmal einen Platz gesichert und mein iBook aufgebaut. Da das diesjährige Thema von uns "Videoschnitt und Linux" war, habe ich mir das Programm Cinelerra noch schnell von demons Rechner geholt und wollte es kompilieren. Nachdem ich das geschafft hatte, wollte ich es noch schnell installieren, und da war der Ärger vorprogrammiert. Irgendwie wollte es wohl nicht so wie ich das wollte, und auch verschiedene Anpassungen am Makefile halfen nicht weiter. Ich habe es dann gelassen, weil das iBook schon den einen oder anderen an unseren Stand gelockt hat.

Ich habe nett ein ein paar Leuten geplaudert und ihnen das eine oder andere zu Pro-Linux und anderen Themen erklärt. Der Donnerstag war wirklich nicht der beste Tag, und so habe ich mich zu unseren Standnachbern GIMP für ein paar Stündchen verzogen. Da ich selber gerne mit GIMP arbeite und auch schon das eine oder andere damit angestellt habe, war es sehr interessant, mal den Profis über die Schulter zu schauen und sich von ihnen einiges erklären zu lassen. Von Waldgeist habe ich am meisten gelernt, danke nochmal an dieser Stelle. Die GIMP-Leute stellten auch eine Verlosung auf die Beine. Waldgeist hatte mir das Buch "GIMP" für die Version 1.2 vom dpunkt-Verlag empfohlen. Da es das leider nicht auf dem LinuxTag zu kaufen gab, musste ich es also gewinnen. Und so begann eine Losziehung der besonderen Art, aber nicht am Donnerstag. Ich wollte erstmal abwarten, bis genug Nieten gezogen worden waren, damit ich zum Schluß abräumen konnte. Und so wartete ich.

Der LinuxTag wurde offiziell um 11:30 Uhr durch die Staatssekretärin Brigitte Zypries, Bundesministerium des Innern, eröffnet. Der Tag hatte weiterhin aber nicht viel zu bieten. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, daß ich mir an Debian Stand ein T-Shirt und eine apt-get-Tasse geholt habe :).

Am Abend fand im ZKM Karlsruhe noch die LinuxNacht statt. Aus Zeitgründen und wegen der der S-Bahn Anbindung habe ich es aber gelassen, da vorbei zu schauen.

Freitag, 7. Juni 2002

Wie bei jedem LinuxTag wieder beging ich die selben zwei Fehler. Diese wiederholten sich auch die darauffolgenden Tage. Viel zu spät ins Bett gegangen und viel zu früh aufgestanden :)

Aber das ist ja alles halb so wild, denn mein erster Weg führte mich wieder am JOLT-Stand vorbei. Nach drei schnellen Dosen ist man einigermaßen wieder hergestellt und man kann weitermachen. Jetzt erstmal zum O'Reilly-Stand und Bücher einkaufen. Danach wieder schnell zum Pro-Linux-Stand gehuscht und den Standdienst angetreten.

Da ich das Videoschnitt-Programm Cinelerra bei mir nicht drauf bekommen habe, habe ich schnell meine Airport Base Station aufgebaut und ein wenig Wireless LAN vorgeführt. Komischerweise lockte das iBook mehr Leute an als mein Wireless LAN. Nun, aber die meisten haben auch nach dem UFO gefragt, sehr wahrscheinlich weil da auch ein Apfel drauf ist. Diesen habe ich einiges zu der Technik, Sicherheit und der Konfiguration erklärt. Ich habe aber meinen Access Point aus Sicherheitsgründen nicht am Pro-Linux Subnetz angeschlossen.

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