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Mo, 23. April 2007, 22:17

Software::Distributionen::OpenSuse

OpenSuse künftig ohne ZENworks

Die Linux-Distribution OpenSuse verzichtet künftig auf die Softwareverwaltung ZENworks von Novell, die nicht unter einer freien Lizenz steht.

Andreas Jaeger hat auf einer OpenSuse-Mailingliste angekündigt, dass OpenSuse sich fortan auf native Softwareverwaltung mit YaST und lbzypp konzentrieren will. Libzypp hatte im Verlauf der Entwicklung von OpenSuse 10.1 (damals noch Suse Linux 10.1) die frühere Paketverwaltung ersetzt und kann mit verschiedenen Paket-Repositorien umgehen, darunter Yum, YaST, ZENworks, Open-Carpet und Red Carpet. Red Carpet, das ursprünglich von Ximian entwickelt worden war, wurde von Novell in ZENworks integriert. Aus diesem Grund bot ZENworks seit Version 6.5 verbesserte Linux-Unterstützung.

Die proprietäre Natur von ZENworks wollte jedoch nicht so recht zu OpenSuse passen, das in der Standardinstallation ausschließlich freie Software liefern will. Daher sollen die ZENworks-Komponenten nur noch in den auf OpenSuse aufbauenden Unternehmensprodukten von Novell zu finden sein. Laut Jaeger konzentriert sich die Produktentwicklung für ZENworks und SUSE Linux Enterprise auf fortgesetzte Interoperabilitäts-Lösungen für die Softwareverwaltung auf dem lokalen und Client-Rechnern.

OpenSuse 10.3 soll Ende September 2007, möglicherweise auch später, veröffentlicht werden. Bis dahin werden noch mehrere Testversionen erscheinen. Bereits in der nächsten Testversion soll ZENworks Geschichte sein.

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