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Do, 24. Mai 2007, 17:15

Software::Emulatoren

LINA will Linux-Anwendungen auf jedes System bringen

In wenigen Tagen will das junge Unternehmen Lina seine Technologie LINA vorstellen, mit der Anwendungen unter Linux compiliert und auf vielen Plattformen eingesetzt werden können.

OpenLina.com

Laut Lina gibt es heute zehntausende von freien Anwendungen, die unter Linux verfügbar sind, unter Windows und Mac OS X jedoch nicht. Dieses »Problem« will das sechs Jahre alte Unternehmen mit einer Technologie überwinden, die es in den letzten vier Jahren entwickelt hat. Diese soll die besten Eigenschaften von plattformunabhängigen Lösungen in sich vereinen. Technische Details sind noch nicht verfügbar, jedoch ist anzunehmen, dass es sich um eine Virtualisierungslösung handelt, die die Systemaufrufe von Linux in geeigneter Weise auf das Hostsystem abbildet.

Auf den ersten Blick scheint es keine Vorteile zu haben, wenn Linux-Programme unter Windows laufen, wo es ohnehin viel mehr Programme gibt. Doch Autoren, die Lina nutzen, müssen sich laut Lina nicht mehr mit Portierungsproblemen herumschlagen. Sie schreiben eine Linux-Anwendung, die dann auf mehreren Systemen läuft. Für Linux könnte das den Vorteil haben, dass bald mehr Anwendungen zur Verfügung stehen. LINA wird auch unter Linux laufen und damit das »Fragmentierungsproblem« zwischen den verschiedenen Distributionen, wie das Unternehmen es sieht, lösen.

Für Anwender kann der Einsatz von LINA zu einer schrittweisen Migration zu Linux führen, behauptet der Hersteller. Anstatt das gesamte System zu Linux zu migrieren, können zunächst einzelne Linux-Anwendungen unter Windows oder Mac OS X ausgeführt werden.

LINA wird im Juni 2007 unter der GPL Version 2, veröffentlicht. Für die Verwendung in proprietären Produkten soll es eine »LINA Commercial License« geben. LINA wird für Windows, Mac OS X und mehrere Linux-Distributionen, darunter Ubuntu, Fedora und OpenSuse, zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit gibt es bereits Fanartikel zu erwerben.

Der Name LINA ist ein Akronym, das nach Firmenangaben für »LINA is not an acronym« steht. Es ist damit nicht nur rekursiv, sondern auch paradox.

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