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Mo, 5. November 2007, 16:35

Software::Kommunikation

Erste Linux-Version von Mozilla Prism

Das Projekt Prism, das Web-Anwendungen mit den Vorteilen von Desktop-Anwendungen kombinieren soll, liegt nun in Versionen für Linux und Mac OS X vor.

Die erste, vor einer Woche vorgestellte Version von Prism war nur in einer Windows-Version verfügbar. Nun haben die Entwickler eine neue Version 0.8 mit Korrekturen bereitgestellt, die zudem auch für Mac OS X und Linux erhältlich ist.

Anlass für Prism war die laut den Entwicklern zunehmende Verwendung von Web-Anwendungen, die aber meist schlecht in die auf Dokumente zentrierte Oberfläche der Browser passen. Mit Prism sollen Web-Anwendungen aus dem Browser herausgelöst werden und in einem eigenen Fenster ablaufen. Die Anwendungen werden so zu echten Desktop-Anwendungen mit allen Integrationsmöglichkeiten. Die Möglichkeit, die Anwendungen im Web-Browser zu benutzen, bleibt aber erhalten. Die Entwickler der Web-Anwendungen müssen keine speziellen Maßnahmen ergreifen, damit ihre Anwendung auf dem Desktop läuft, können aber auf dem Desktop von zusätzlichen Features Gebrauch machen.

Das Team von Mozilla arbeitet nun nach eigenen Angaben an einem Firefox-Plugin, das Web-Anwendungen unter Prism startet. Dies erspart die Installation einer speziellen Prism-Laufzeitumgebung. Ferner untersucht das Team mehrere Ideen von Anwendern. So könnten Web-Anwendungen sich registrieren, um beim Zugriff auf bestimmte MIME-Typen immer aufgerufen zu werden. Auch Drag- und Drop-Unterstützung zum Hochladen von Dateien zu Web-Anwendungen ist ein von den Benutzern gewünschtes Feature. Viele Anwender wünschen zudem eine Unterstützung der Ausführung der Programme offline. Letzteres soll bereits weitgehend verwirklicht sein.

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