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Mo, 19. November 2007, 12:25

Software::Grafik

Grafikkartengeflüster: AMD und Nvidia

Während Nvidia eine neue Version seines proprietären Grafiktreibers veröffentlichte, macht sich AMD Presseberichten zufolge daran, ihre Spezifikationen auch für ältere Grafikchips zu öffnen.

Die Testversion 169.04 des proprietären Nvidia-Grafiktreibers bringt eine Unterstützung von GeForce 8800 GT-Chips mit und korrigiert zahlreiche Fehler. So verspricht der Hersteller, in der aktuellen Version das Setzen der Modi für Quadro/GeForce 8-GPUs verbessert und diverse Stabilitätsprobleme korrigiert zu haben. Ferner soll unter der achten Generation der GeForce-Chips die Monitorerkennung nun besser funktionieren. Darüber hinaus korrigiert der Treiber Fehler bei Compiz nach einer Umschaltung auf die Konsole. Neben Korrekturen will Nvidia auch die Geschwindigkeit des Treibers verbessert haben. Unter anderem soll die Render-Performace weiter gestiegen sein.

Der proprietäre Treiber steht für FreeBSD, Linux (x86 und amd64) und Solaris zum Download bereit. Die Treiber bestehen aus einem Binärmodul, das über ein Anpassungsmodul in den Kernel geladen wird. Bei der Installation wird geprüft, ob ein passendes Anpassungsmodul im Paket enthalten ist oder von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden kann. Ist das nicht der Fall, kann mit dem Quellcode des Anpassungsmoduls ein eigenes Modul compiliert werden.

Während Nvidia ihre Spezifikationen immer noch unter Verschluss hält, will AMD nach der jüngsten Freigabe ihrer Dokumente nun auch die Nutzer älterer Karten mit Informationen versorgen. Wie die Nachrichtenseite phoronix meldet, plant das Unternehmen die Spezifikationen der GPUs R100 und R200 frei zugänglich zu machen. Laut John Bridgman will AMD darüber hinaus freien Entwicklern bei der Erstellung und Verbesserung ihrer Treiber helfen. Wann ATI seine Spezifikation für die alten Chips veröffentlichen wird, steht allerdings noch nicht fest.

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