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Mi, 28. November 2007, 15:56

Software::Distributionen

Turbolinux tritt Interop Vendor Alliance bei

Der Linux-Distributor Turbolinux ist der von Microsoft gesteuerten Interop Vendor Alliance beigetreten, um an mehr Interoperabilität mit Microsoft-Produkten mitzuarbeiten.

Eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Windows- und Linux-Umgebungen ist nach Auffassung von Turbolinux für die Kunden notwendig, um ihre Ziele zu erreichen und die Kosten zu senken. Als einer der größten Linux-Distributoren in Japan und China will sich Turbolinux der Interop Vendor Alliance (IVA) anschließen, um echte Interoperabilitäts-Lösungen anbieten zu können. So will Turbolinux beispielsweise ein Single-Sign-On in gemischten Umgebungen realisieren.

Vor vier Wochen erst hatte Turbolinux eine Kooperation mit Microsoft bekannt gegeben, die den Distributor zu einem weiteren »bevorzugten Linux-Partner« machte. Wie zuvor bei Novell, Xandros und Linspire wurde darin eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Ferner wurde einen Schutz vor angedrohten Patentklagen von Microsoft vereinbart. Durch frühere Kooperationen mit Microsoft ist Turbolinux bereits für die japanische und chinesische Version des OOXML-nach-ODF-Translators verantwortlich. Ferner hatte Turbolinux als einer der ersten Distributoren schon 2004 die Windows-Media-Formate für seine Produkte lizenziert.

Nach dem Beitritt zur IVA will Turbolinux ein Forschungs- und Entwicklungslabor organisieren, an dem Microsoft beteiligt ist. In diesem sollen Interoberabilitäts-Lösungen mit Linux- und Windows-Servern entwickelt werden. Ein ähnliches Labor hatte bereits Novell mit Microsoft eröffnet.

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