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Do, 10. April 2008, 15:55

Gesellschaft::Politik/Recht

Novell entwickelt eigenes Hypervisor-Produkt

Novell will Medienberichten zufolge Xen und ein minimales Linux als eigenes Hypervisor-Produkt noch in diesem Jahr auf den Markt bringen.

Das noch namenlose Produkt wurde laut eWeek bereits auf der BrainShare im März demonstriert. Es soll auf dem Hypervisor Xen beruhen, wie er im SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 10 integriert ist. Im kommenden SLES 11 soll dies beibehalten werden, zugleich scheint es jedoch auch Pläne zu geben, SLES 11 als Gastsystem unter dem neuen Hypervisor einzusetzen.

Nach Angaben von Novell-Repräsentanten wird der neue Hypervisor nur die notwendigsten Funktionen für die Verwaltung mitbringen und dem Hyper-V-Server von Microsoft ähneln. Alle Anwendungen sollen in Gastsystemen laufen. Für diese Gastsysteme will Novell eine Applikations-Plattform bereitstellen, die als virtuelle Distribution bezeichnet wird.

Neben SLES 11 will Novell auch spezialisierte Varianten der Unternehmens-Distributionen für verschiedene Anwendungen anbieten. Zugleich will der Hersteller auch Tools mitliefern, die die schnelle Erzeugung von spezialisierten Gastsystemen ermöglichen.

Mit dem neuen Hypervisor zielt Novell auf neue und spezialisierte Marktsegmente, wo das große Linux-System mit dem integrierten Hypervisor weniger brauchbar erscheint. Damit sind offenbar Rechner gemeint, deren einzige Aufgabe es ist, virtuelle Maschinen auszuführen und zu verwalten. Virtualisierung ist für Novell für jeden Anwender geeignet, doch je nach Aufgabenstellung können dabei verschiedene Ansätze verwendet werden.

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