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Do, 15. Mai 2008, 13:04

Gesellschaft::Politik/Recht

Asus will alle Mainboards mit Linux ausstatten

Nachdem der taiwanesische Hersteller Asus Linux bereits in die Flash- Speicher seiner Premium-Produkte einbindet, will das Unternehmen nun alle Hauptplatinen mit Linux ausstatten.

Asus setzt bereits seit geraumer Zeit auf Linux im Flash-Speicher. Nachdem das Unternehmen ursprünglich das offene System im Baustein der Premium-Produkte installierte, fing Asus Anfang dieses Jahres an, auch die M3-Serie mit Express Gate auszustatten. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, plant es in Zukunft aufgrund der positiven Resonanz, alle Motherboards mit Linux auszuliefern.

»Express Gate« ist eine Funktion für einen schnellen Einstieg ins Web. Dahinter verbirgt sich das System »Splashtop« des Herstellers DeviceVM. Nach dem Einschalten des Rechners hat der Anwender die Wahl, ob das eigentliche Betriebssystem gestartet oder eine minimalistische Linux-Distribution vom Flash in Betrieb genommen wird. Innerhalb von fünf Sekunden soll nach Angaben von Asus der Anwender Zugriff auf einen Desktop erhalten, der dank eines Browsers, Flash-Plugins und oder der Telefoniesoftware Skype sich vor allem für Web-Belange eignen soll. Außer dem Surfen im Web und Telefonieren via Skype sind Anwender in der Splashtop-Umgebung allerdings relativ eingeschränkt. Heruntergeladene Daten können weder auf die Festplatte gespeichert noch von dieser gelesen werden.

Wie der Hersteller von Splashtop in seinem Blog schreibt, will Asus über eine Million Motherboards mit dem Mini-Linux ausliefern. Neben Motherboards sollen Berichten zu Folge auch Asus-Laptops mit »Express Gate« ausgestattet werden.

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